Meine Meinung:
Das Thema Kältebrücken im Kastenwagen sollte man nicht überbewerten. Einen Kastenwagenbekommt man nie wirklich gut isoliert.
Allein die Front bis zur B Säule: Frontblech kann man größten Teils nicht isolieren, Bodenblech dito. Türen lassen sich auch nur mit aufwnad isolieren. Dazu kommen dann noch die "Türrahmen" hinten, wenn man hier wirklich gut isolieren will muß man a) viel Aufwand betreiben und b) sieht es oft nicht besonders gut aus.
Einen Kastenwagen wirklich Wintertauglich zu bekommen ist ein (fast) unmögliches unterfangen. Und wenn man ihn nur mal ab und an mal eine Nacht im Winter drin verbringen will, dann sollte man meiner Meinung nach nicht versuchen alles zu isolieren (was eh so gut wie unmöglich ist), sondern den aufwand eher in eine vernünftige Rostvorsorge stecken, damit das entstehende Kondenswasser keinen allzu großen Schaden anrichtet und sich damit abfinden, das zum drin schlafen im Winter die Heizung die ganze Zeit durchlaufen muß. Dann noch nen vernünftigen Schlafsack gekauft, da hat man in meinen Augen mehr von.
Beiträge von Krabbe
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Hi Franz,
klar, wenn Du von aussen ein Blech vor die Scheiben schraubst, auf das Du (auf der Innenseite, also zwischen Blech und Fenster) noch eine Trocellen-Matte (X-Trem-Isolator) klebst, dann bringt Dich das von der Isololierung schon mal ein gutes Stück weiter.
Einen ähnlichen Effekt würdest Du auch erreichen, wenn Du Dir aus Trocellen Stücke schneidest, die etwas größer als die Fenster sind und die Du von innen in die Fensterausschnitte klemmst. -
Hi,
Ob Du die Wandverkleidungen direkt auf die Karosserieholme schraubst oder ob Du erst noch Holzlatten aufschraubst tut sich nicht viel.
Nachteil bei Unterbau mit Holzlatten: Du verschenkst etwas Platz
Vorteil: Wenn Du die Latten quer anbringst kannst Du noch auf den Karosserieholmen Isolieren. Ob dafür der Aufwand mit den Latten Sinn macht hängt auch mit von Deinen bevorzugten Reisezielen und Reisezeiten ab.Ich würde bei Kastenwagen sowieso nicht vollflächig Wandverkleidungen anbringen. Ich habe immer nur die Wände isoliert (bevorzugt nur zwischen den Holmen), habe dann die Möbel eingebaut und dann die verbleibenden Wandteile verkleidet. Ggf. würde ich in Schränken noch ne Innenverkleidung anbringen. Aber z. B. in Sitzbänken oder im Küchenblock würde ich auf Innenverkleidung verzichten, a diese nur Platz kostet. Ich habe schon mal ne Truma E-Heizung hinter einem Gaskasten flach an die Wand (zwischen Karosserieholme) gebaut bzw. Wasserkanister an Stellen gehabt, wo sonst schon die Wandverkleidung gewesen wäre.
Möbel (insbesondere Hängeschränke) würde ich im Kastenwagen sowieso nur mittels Nietmuttern in der Karosserie verankern.
Zum Isolieren würde ich X-Trem-Isolator nehmen. (Gibt es billig auch als 2. Wahl ab Werk in Troisdorf, such mal nach Trocellen). Vergiss Glaswolle oder Steinwolle. Das Zeug ist nicht unbedingt Gesundheitsfördernd, nimmt Wasser auf und ist nicht rüttelfest. Auch Styropor u. a. sind für den Kastenwagen nicht unbedingt tauglich, da es durch Karosseriebewegungen (verwinden) zu quitschgeräuschen kommen kann. Auch lässt sich das Zeug nicht so schön verarbeiten wie X-Trem-Isolator.
Wenn Du die Bodenplatte aus einem vernünftigen Material genommen hast (am Besten Multiplex, keinesfalls bei Spanplatte), und die Bodenplatte vernünftig mit der Karosserie verbunden ist kannst Du die Möbel mit der Bodenplatte verschrauben. Dazu ist sie da.
Lediglich bei geprüften Sitzbänken, die zur Personenbeförderung dienen sollen musst Du die dementsprechenden Auflagen einhalten und das dürfte in der Regel bedeuten, dass diese direkt mit der Karosserie verschraubt werden müssen. -
Hi Wolfgangchen,
bei Sika und ähnlichem sind ein vernünftiger Klebeaufbau und eine gute Klebestellenvorbereitung unabdingbar. Details kannst Du auch bei http://www.sika.de nachlesen. Aber ganz grob würde ich aus dem Bauch für die Klebenahtdicke bei den Holzleisten für die Möbelbefestigung so ca. 3 mm sagen. Klebeaufbau unbedingt (insbesondere die GfK-Seite): Schleifen (Sika empfielt da ein Scotch-Produkt), Reinigen (Sika empfielt Sika-Cleaner oder so, ich habe Alkohol (Isopropanol aus der Sprühdose) genommen, hält bis jetzt), dann Sika-Primer. Warten und dann erst mit Sika verkleben.
In dieser Disskussion hier: GfK auf Alu ist das auch gut Beschrieben.Oberflächenbehandlung: Wachsen und Ölen ist die eine Möglichkeit. Ich habe wegen der höheren Härte der Oberfläche zu Treppen und Parkettlack gegriffen.
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Wenn es zum Thema Ford-Allrad schon was für die Öffentlichkeit bestimmtes in D gibt gebe ich Euch morgen Bescheid. Werde mal nen Bekannten anmailen...
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Hi Wolfgang,
Interesse ja und wegen mir auch gerne wieder in Bodenheim, wenn es Euch nicht langweilig oder zuviel wird. Ich finde den Platz sehr schön (und für uns ist es ja auch so schön nah...)... Wir würden aber auch woanders hinkommen. Wobei ich einen Platz, der relativ zentral in D liegt als am Besten ansehe.
Ende April / Anfang Mai ist von der Jahreszeit eigentlich recht gut. Nur ist das leider eine Zeit, in der recht viele Treffen / Veranstaltungen sind. Habe noch nicht in meinen Kalender geschaut, wie die ganzen langen Wochenenden liegen (wo ja auch schon immer was anderes ist) aber wenn ich mal die letzten Jahre revue passieren lasse war sonst Ende Mai weniger los.
Am besten wieder ein paar Termine zur Auswahl und dann mal sehen. (Wobei mir zur Zeit noch recht wenig Termine anderer Veranstaltungen bekannt sind, wo ich gerne hin möchte.) -
Hi,
bevor Du versuchst eine Starterbatterie als Aufbaubatterie in einem selten genutzen Wohnmobil zu nutzen und dafür großen Aufwand mit elektronischen Helferlein treibst würde ich erst mal eine vernünftige Zweitbatterie einbauen.
Denn auch mit einem Megapuls oder dergleichen wirst Du die konstruktiven Unterschiede zwischen den beiden Batteriearten (Starter vs. Aufbaubatterie) nicht umgehen können. Denn Starterbatterien haben dünnere Bleiplatten mit einer größeren Oberfläche, um kurzzeitig hohe Ströme abzugeben. Aufbaubatterien (Solarakkus, Antriebsbatterien) haben dickere Bleiplatten um über längere Zeit geringere Ströme abzugeben und um das regelmäßige Entladen besser verkraften zu können.
Auch wenn Du keinen Strom brauchst entläd sich die Batterie mit der Zeit. Auch das können Aufbaubatterien besser ab als Starterbatterien.Was ist eigentlich Dein Hauptproblem, welches Du beheben willst? Wie lang steht Dein Fahrzeug zwischen den einzelnen Fahrten?
Wenn es darum geht, das Deine Batterien immer leer sind, weil Dein Fahrzeug zu wenig bewegt wird, dann würde ich als Zweitbatterie eine entsprechende Aufbaubatterie vorsehen, dafür sorgen, dass keine (auch noch so geringe Ströme fließen) sprich alle Verbraucher abklemmen (oder Nato-Knochen an beide Batterien) und am besten jetzt noch ein kleines Solarmodul mit Duo-Solarregler, mit dem auch die Starterbatterie mitgeladen wird. Damit sollten die Batterien auch bei längeren Standzeiten nicht geschädigt werden.
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Hi Wolfgang,
zugelassene Gasheizungen gibt es noch von Alde. Aber deren Warmwasser-Zentralheizung ist wohl für Selbstbauer etwas aufwändiger und für "Anfänger" nicht geeignet. Bleibt also im Bereich Truma als einziger Anbieter.
@ pico
Truma ist zwar im Bereich Gasheizung der einzigste Anbieter. Trotzdem haben die einen hervorragenden Kundendienst. Bei speziellen Fragen würde ich keine Scheu haben und dort direkt anfragen. Bisher wurden alle meine Fragen dort kompetent und schnell beantwortet.
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@ sambo und den Rest
Zitat von SamboHallo Danny,
da du in deinem Koffer keine Sitzplätze eingetragen hast, spielt die Zulassung kein Rolle.
Die KBA Zulassung ist nur bei Fahrzeugen mit eingetragenen Sitzplätzen im Wohnbereich erforderlich. Hier geht's im wesentlichen um Splittersicherheit etc.
Aber wie gesagt, das spielt bei dir eh' keine Rolle.Das ist so leider nicht ganz Richtig, auch wenn es TÜV-Prüfer gibt, die bei Aufbauten ohne Sitzplätzen auch Fenster ohne Zulassung einbauen.
In der StVZO ist das aber anders geregelt. Siehe § 22a:§ 22a Bauartgenehmigung für Fahrzeugteile.
(1) Die nachstehend aufgeführten Einrichtungen, gleichgültig ob sie an zulassungspflichtigen oder an zulassungsfreien Fahrzeugen verwendet werden, müssen in einer amtlich genehmigten Bauart ausgeführt sein:
...
3. Scheiben aus Sicherheitsglas (§ 40) und Folien für Scheiben aus Sicherheitsglas;
...
Und § 40§ 40 Scheiben, Scheibenwischer, Scheibenwascher, Entfrostungs- und Trocknungsanlagen für Scheiben.
(1) Sämtliche Scheiben - ausgenommen Spiegel sowie Abdeckscheiben von lichttechnischen Einrichtungen und Instrumenten - müssen aus Sicherheitsglas bestehen. Als Sicherheitsglas gilt Glas oder ein glasähnlicher Stoff, deren Bruchstücke keine ernstlichen Verletzungen verursachen können. Scheiben aus Sicherheitsglas, die für die Sicht des Fahrzeugführers von Bedeutung sind, müssen klar, lichtdurchlässig und verzerrungsfrei sein.
...Dies gilt grundsätzlich für alle Scheiben in allen Fahrzeugen. Ob Du im Aufbau Personen beförderst oder nicht ist nicht relevant, da es ja nicht nur um den Schutz der Personen im Fahrzeug geht, sondern auch um den Schutz von Personen ausserhalb des Fahrzeugs (Fußgänger, Unfallbeteiligten usw.)
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Wobei Du auch bedenken solltest, dass es im inneren Deines Wohnmobils um so wärmer wird, je dunkler die Aussenfarbe Deines Wohnmobil ist.
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Hi Marc,
also ich würde auf einen Boiler oder so Kram in Deinem Fall auch verzichten. Das kostet nur wertvollen Platz im Bus. Zum Warmwasser erzeugen zum Duschen oder so würde ich eher auf die ganz einfache Solardusche zurückgreifen. Den Sack morgens aufgefüllt und auf dem Dach verzurrt, dann hast Du abends schön heisses Wasser. Insbesondere bei Deiner geplanten Route, die ja erst mal durch Afrika geht.
Wenn Du für kältere Gegenden Warmwasser selber erzeugen willst gibt es eine sehr simple Lösung, die so gut wie keinen Instalationsaufwand bedeutet: Nimm einen Wasserkanister und stelle einen Heizstab hinein. Die gibt es vereinzelt für 12 V. Aber da Du ja eh mit dem Gedanken an einen 230 V Wandler liebäugelst kannst Du sowas auch im Aquarium-Bedarf bekommen. So einen Heizstab bei Bedarf in den Wasserkanister. Wenn Du dann den Tag gefahren bist hast Du abends schön warmes Wasser.Ansonsten hab ich dann auch noch ein paar Vorstellungen wie eine Wasseranlage in einem Weltreisemobil aussehen könnte:
Ich würde zur Speicherung nur auf Kanister zurückgreifen.
Auch wenn ein Unterflurtank wegen des wenigen Platzes im T3 sicherlich auf den ersten Blick sehr verlockend scheint. Dieser hat für mich (bei einem Weltreisemobil) folgenden Nachteil: a) Er hängt unter dem Fahrzeug und nimmt damit Bodenfreiheit, die man auf jeden Fall benötigt. b) Er ist durch die Lage sehr gefährdet Leck zu schlagen (Piste mit Steinen usw.) c) Er ist schwerer zugänglich und schwieriger zu reinigen d) Er ist schwieriger zu befüllen.
Deshalb Kanister, auch wenn diese Platz im Inneren benötigen. Kanister sind einfacher zu befüllen. Auch wenn die Wasserquelle mal nicht mit dem Fahrzeug angefahren werden kann. Einfach die Kanister mitgenommen und zu Fuß hingegangen. Auch können Kanister einfach im Fluß, am Brunnen usw. befüllt werden.
Bei mehreren Kanistern kann zwischen Brauchwasser und Trinkwasser getrennt werden. Insbesondere wenn Trinkwasser nur schwer zu beschaffen ist. Auch muß dann ggf. nur ein Kanister Keimfrei gehalten werden.
Wenn die Wasserpumpe ausfällt oder es ein Leck in der Wassersorgung gibt kann ein Kanister einfach aus dem Schrank genommen werden und das Wasser aus dem Kanister geschüttet werden. (Ggf. noch einen Deckel mit Zapfhahn mitnehmen und Kanister dann auf den Kückenblock stellen. geht hervorragend. Mach ich in meinem großen manchmal, wenn ich den großen Tank nicht befüllen will)Die Wasserkanister würde ich nicht zu groß Planen. Eher noch für Wüstenpassagen einen Wassersack mitnehmen (Gibt es von der Schweizer Armee bei einem der bekannten Ausrüster (Woik, Därr, AMR oder so)). Zusätzlich evtl. noch nen Faltkanister und auf jeden Fall ein oder zwei Solarduschen. Gute Erfahrung habe ich dann bei meinen Toren in Europa noch mit einem Wasserkanister mit Zapfhahn aussen am Fahrzeug gemacht. (Zum schnellen Händewaschen usw. wenn man eh draussen ist).
Weitere Wasseranlage im Weltreisemobil: Ich würde eine Tauchpumpe vorziehen, keine Druckwasseranlage. Denn Tauchpumpen erfordern weniger Installationsaufwand. Der Wasserdruck ist geringer, damit weniger Risiko eines Wasserschadens auf Piste (Losrütteln von Anschlüssen). Tauschpumpen brauchen weniger Platz, da sie eh im Kanister ist. Ersatz kann einfach mitgenommen werden, da sie klein und billig sind.
Ich würde, um Wasser zu sparen, die Taushpumpe aber nicht mit einem Automatikhahn ansteuern, sondern mit einem externen Schalter, der beispielsweise so angebracht ist, dass er mit dem Knie oder Fuss betätigt werden kann (spart Wasser beim Händewaschen...). Die billigen Automatikhähne aus dem Campingbedarf sind oft nicht sehr haltbar. Hier dann entweder etwas mehr Geld ausgeben (bei externem Schalter kann dann auch auf "haushaltsähnliche" Hähne für Druckwasseranlagen zurückgegriffen werden) oder die ganz simple und billige Methode nehmen und bei externem Schalter einfach ein gebogenes Edelstahlrohr als Wasserhahn nehmen.
Wenn Du draussen Duschen willst, dann kannst Du entweder eine Aussensteckdose einbauen. Einfacher ist aber eine Brause mit Schlauch für das Spühlbecken, die Du bei Bedarf aus dem Fenster nach draussen legst. Noch eine Möglichkeit für eine Aussendusche (Ausser natürlich der oben schon genannten Solardusche): Nimm einfach einen Wasserkanister (mit warmen Wasser (s. o.) und die Reservetauchpumpe, an der mit etwas Kabel ein 12 V Stecker ist. Dann noch etwas Schlauch und ggf. eine Brause. Das Ganze bei Bedarf nach draussen gestellt und fertig ist die Dusche. Alternativ könnte man auch ganz auf eine Pumpe verzichten, den Kanister einfach aufs Dach legen und an einen Zapfhahn einen Schlauch mit Brause befestigen... Wie Du siehst, für eine Aussendusche gibt es viele einfache Möglichkeiten.Weiter im Text: Für Reisen nach Afrika, bei denen sauberes Trinkwasser nicht überall erhältlich ist, und bei denen es wegen der Temperatur auch nicht ohne weiteres Lagerbar ist würde ich eine zweigeteilte Wasserversorgung bauen: Einen seperaten Wasserkanister für Trinkwasser, dem ein Wasserfilter nachgeschaltet ist und für den es einen eigenen Zapfhahn am Küchenblock gibt.
Das Spühlbecken im T3-Weltreisemobil kann m. E. klein sein, da man es eigentlich kaum benötigt. Zum Spühlen würde ich immer eine Spühlschüssel vorziehen und wenn es das Wetter erlaubt draussen spühlen. Dann muss das Spühlwasser ggf. nur in das Spühlbecken geschüttet werden. Haarewaschen usw. ggf. auch über der Spühlschüssel.Abwassertank / Abwasserkanister: Im Weltreisemobil so eine Sache. In Europa ist ein Abwassertank natürlich unerlässlich und Abwässer gehören nur so entsorgt, dass die über eine Kläranlage laufen (Entsorgungsstation...). Für einen kleinen Campingbus (ohne Dusche) kann ein Abwasserkanister Vorteile haben, da dieser sehr einfach entsorgt werden kann (Man muß nicht zu einer Entsorgungsstation fahren, sondern kann den Kanister rausnehmen und in jedem WC entsorgen). In Ländern, in denen die Abwässer eh nicht geklärt werden, sondern ungeklärt ins Meer oder in die sonstige Umwelt geleitet werden macht natürlich ein Abwssertank weniger Sinn. Dort sollte man meiner Meinung nach eher darauf achten, dass die Abwässer größtmöglich biologisch abbaubar sind (Verwendung von Outdoorseife etc.) und die Abwässer dann entsprechend entsorgen. Wenn man natürlich auf irgend einem "Campingplatz" oder vor einem Hotel steht ist es kein netter Zug seine Abwässer einfach so laufen zu lassen. Deshalb sollte man m. E. nach einen kleinen Abwassertank oder einen kleinen Abwasserkanister vorsehen, in dem die Abwässer in solchen Situationen aufgefangen werden. (Ggf. auch nur ein unters Auto gestellter Kanister). Irgendwo im Busch oder in der Wüste bleibt einem m. E. nichts anderes über, als die Abwässer an Ort und Stelle laufen zu lassen.
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Auch von mir hier herzliches Willkommen bei den Verückten. Und keine Angst. Mit etwas handwerklichem können, gutem Willen und etwas Zeit ist so ein Wohnmobilausbau schon zu machen. (Wenn Du weist, wie herum man einen Schraubendreher hält und wo das gefährliche Ende einer Stichsäge ist, dann ist das schon mal die halbe Miete...

Wenn Du bei Null-Ahnung anfängst, dann würde ich mir für die ersten Infos auch etwas Literatur beschaffen. Gibt es teilweise für kleines Geld auch bei Ebay. Kann sein, dass ich auch noch was rumliegen habe, was ich nicht mehr brauche. Bei Interess kannst Du Dich ja mal melden. -
Hi,
solche Türen für die Hersteller gibt es zum einen von Seitz (oder jetzt Dometic). Die gibt es aber für Selbstausbauer nicht. Lothar hier aus dem Forum hat soeine in seiner Leerkabine. Die hat der Leerkabinenhersteller besorgt. (War glaube ich MaBu).
Dann gibt es Türen in der Art noch von Happich. Aber die liefern m. W. auch nur an Hersteller. -
Hallo pico,
gebrauchte Heizung (oder generell Gasgeräte) würde ich zur Zeit nicht kaufen. Die sind alle noch für 50 mBar Gasdruck ausgelegt und für Neuanlagen sind jetzt wohl 30 mBar vorgeschrieben. Auch wenn Du vielleicht noch einen Gasprüfer findest, der Dir eine 50 mBar Anlage abnimmt. Ich vermute mal, dass es irgendwann Probleme mit Ersatzteilen für 50 mBar-Anlagen gibt und würde auf Zukunftssichere 30 mBar bauen.
Günstige Preise für alles was zum Ausbau gehört gibt es bei Pieper in Gladbeck. Bei Ebay bekommst Du Heizungen teilweise auch günstig. Noch eine Quelle für günstige Teile wäre das Selbstausbauertreffen im Südseecamp in Wietzendorf in der Lüneburger Heide am vorletzten Oktoberwochenende. Dort sind auch ein paar "Händler", die Reste der großen Wohnmobilhersteller verkaufen. Nachteil auf dem SAT bzw. bei Ebay ist halt, das Du schon ein bisschen Ahnung haben solltest von dem, was Du da kaufst.Zum Thema Heizungsgröße bei unisolierten Fahrzeugen habe ich etwas andere Erfahrungen gemacht als meine Vorschreiber. Für ein Fahrzeug, was im Normalfall nur von Frühjahr bis Herbst eingesetzt wird und im Winter höchstens mal als Schlafstätte nach einer Party eingesetzt wird sollte auch eine Truma E2400 oder etwas in der Größe reichen. Ich persönlich hatte in meinem ersten VW T3 auch nur Normalverglasung und kaum Isolierung. Mit der Truma E1800 bekam ich den Bus aber auch in kalten Winternächten auf min. 18-20°C und somit warm genug zum schlafen. Auch wenn die Heizung dann quasi durchgelaufen ist und nicht gerade wenig Gas verbraucht hat. Aber für ein Wochenende hats immer gereicht.
Einen Vorteil von Gasheizung gegenüber Benzin- oder Dieselheizung sehe ich neben dem leiseren laufen darin, das Gas günstiger als Benzin oder Diesel ist.@ pico
hab Deine PN vorhin gelesen. Schreibe Dir spätestens morgen ausführlich zurück. (Braucht halt Zeit...)
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Hallo Wolfgangchen,
dem, was Wolfgang geschrieben hat ist kaum was hinzuzufügen.
(Ausser, das ich die Möbel in die U-Profile geklebt habe und nicht geschraubt
)Du kannst natürlich auf die Winkel oder Holzleisten verzichten und die Möbel direkt auf die Wände kleben (z. B. mit Sika 252).
Mit zusätzlichen Winkeln oder Leisten zu arbeiten hat aber auch Vorteile.
- Bei Hängeschränken könnte ein kompletter Schrank zu schwer sein, um ihn direkt zu kleben. Wenn Du aber erst die "Halterung" anklebst kannst Du nach dem aushärten den "schweren" Schrank problemlos aufhängen.
- Sikaverklebungen dürfen nicht nahtlos aufeinander gepresst werden. Sika braucht eine gewisse Schichtdicke. Diese einzuhalten ist zum einen bei einzelnen Leisten einfacher. Zum anderen können die Möbel dann flach an der Wand anliegen und es gibt schönere Übergänge von möbel zur Wand.
- Im Falle des Falles (Beschädigung von Möbel oder Kabine) können die Möbel einfacher wieder ausgebaut werdenFür den Unterbau des doppelten Bodens habe ich u. a. Alurohrstücke genommen, auf die ich Kreisausschnitte Multiplex geklebt habe. Diese Säulen habe ich dann als Stützen im "Keller" verteilt. Hat den Vorteil. Das ich in den Bereichen keine störenden Stützwände habe, sondern nur die schmalen Stützen.
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Mhh, immer schwer zu sagen, da das a) auf Deine Vorlieben bei der Matratzenhärte ankommt, b) auf Dein / Euer Gewicht und c) die Härtegrade m.W. auch nicht genormt sind.
Wenn Du als 1,90 Mensch auch entsprechend wiegst würde ich bei ner Kaltschaummatratze, die ohne Unterfederung auf einem Holzbrett liegt wohl zu nem Härtegrad 3 tendieren. Bei "normalem" Schaumstoff wohl zu nem RG von 40.
Das Problem bei der Auswahl von Polstern, auf denen man sowohl sitzt als auch liegt ist immer, das der Schaumstoff zum sitzen eigentlich fester/härter sein müßte, als zum liegen, da sich beim liegen das Gewicht mehr verteilt. Ideal wäre es, wenn man für eine Kombinierte Sitz-/Liegebank zwei Schaumstoffhärten kombiniert. Z. B. unten ne Schicht RG 50 und darüber RG 35 oder so. kommt halt dann immer auch darauf an, ob man lieber weicher schläft, oder lieber härter.
Btw. der oben genannte Anbieter hatte mir auf Anfrage auch einen Kaltschaummatratzenkern in gewünschter Größe geschnitten, auch wenn er auf der HP Kaltschaum nicht im Zuschnitt anbietet. -
Hi,
schönme Anleitung.
Noch eine Ergänzung: Beim Kleben mit Sika die Teile nicht aufeinanderpressen. Das Sika muß eine gewisse Schichtstärke haben, sonst hält die Verbindung nicht vernünftig.
Als Abstandshalter kann man z. B. auch Kabelreste 1,5 mm² unterlegen o. ä. -
Hi,
Mach die Matraze aus Schaumstoff oder besser noch Kaltschaum in 10 - 12 cm Dicke.
Oft ist es günstiger eine einfache Kaltschaummatratze zu "schälen" als sich den Schaumstoff einzeln zu bestellen (Bei ner Matratze den Bezug abziehen). Wichtig: Dann aber nur eine einfache Kaltschaummatratze nehmen und keine 5 o. 7-Zonen.
Ich habe mir meinen Schaumstoff bei http://www.saarschaum.de bestellt, war trotz Versandkosten günstiger als der Polsterer vor Ort. -
Hi Marc,
ich hab zwar kein Geschäft und mach das nicht beruflich, behaupte aber mal so für den Hausgebrauch reicht mein Wissen
Und ich bin die nächste Zeit auch mal ab und an in Deiner Gegend. Wenn Du willst können wir uns dann gerne mal für ne Stunde zusammensetzten.
Oder Du kommst dieses Wochenende auf das VW-Bus-Treffen nach Hatzenport (ist an / in der Mosel). Da werde ich auch sein.
Ansonsten Ginge es bei mir evtl. am 8. oder am 14.10. da werde ich wahrscheinlich durch K öln fahren. Evtl. Anfang KW 42 in Mönchengladbach . Müßte das dann nur noch mal mit meiner besseren Hälfte besprechen wie das zeitlich klappt.
Oder natürlich auf dem SAT. -
Hallo Andreas und willkommen hier.
Kommt drauf an, was Du unter fertige Kabinen mit Grundaustattung verstehst , was Du angefragt hast und was die Hersteller angeboten haben.
Bei den Preisunterschieden vermute ich mal, das die Hersteller teilweise was anderes Angeboten haben. Bzw. das bei dem ein oder anderen Angebot Leistungen enthalten waren, die woanders nicht dabei waren.
Gewisse Preisunterschiede sind aber schon vorhanden. Das liegt warscheinlich zum einen daran, dass unterschiedlich kalkuliert wird. Andereseit gibt es auch Unterschiede in der Bauweise. da mak der eine etwas aufwändiger bauen als der andere. Ob unbedingt immer besser muß man im Einzelfall abwägen.
Dann gibt es Hersteller, die fertigen die Sandwichplatten selber und haben dadurch die Möglichkeit ggf. erforderliche Verstärkungen mit einzubringen. Andere kaufen fertige Platten von Drittanbietern.
Je nachdem wer der teuerste und wer der billigste Deiner Anbieter war bezahlst Du u. U. auch noch den Namen mit oder hast einen neuen Anbieter, der über den Preis versucht in den Markt zu kommen.
Das wären jetzt schon mal alle Möglichen Gründe, die mir einfallen würden.