Also ... erstmal zum 2-Schlauch-System: die üblichen günstigen transportablen Haushaltsklimageräte haben nur einen Schlauch für die warme Abluft vom Wärmetauscher. Sie haben aber 2 Luftkreisläufe. Einmal die Umluft, die angesaugt wird, am Wärmetauscher vorbei abgekühlt und dann in den Raum geblasen wird, und zum anderen wird Luft innen angesaugt, am Wärmetauscher weiter erwärmt und nach außen geblasen durch den Abluftschlauch. Das bedeutet, daß im Rauminnerern immer ein kleiner Unterdruck entsteht und durch Ritzen, Türspalten etc. wieder Luft nachströmen muß. In der Regel warme Luft, die dann die Effizienz vom Klimagerät verringert. Daher bietet sich an, diese Luft eben auch von außen anzusaugen. Die Temperaturdifferenz sollte natürlich möglichst hoch sein, also man muß darauf achten, daß die ausgeblasene Luft nicht direkt wieder angesaugt wird. Dazu gibt es ganz viele Tipps und Videos im Netz, Stichworte "klimaanlage umbau zweischlauch". Das als Theorie warum.
Ich war Sommer 2018 in Südfrankreich, da war es mir schon heftig zu heiß abends, daher war das mal als Versuch für Sommer 2019 geplant. Die Klima hatte ich eh, also mal in mein damaliges WoMo reingebastelt. Es hat tatsächlich funktioniert, abends mal eine Stunde runterkühlen ging auch mit dem Wechselrichter und Batterie, und im Lauf des Tages war ich trotz Teilabschattung unter Bäumen wieder voll.
Man muß den Platz dafür halt haben und wenn man an Landstrom hängt, kann man auch über niedrige Absicherungen der Stellplätze Probleme bekommen. Dafür gitbs Wechselrichter mit Power Assist, die dann nur einen definierten Strom aus dem Landnetz holen und den Rest aus der Batterie zuschiessen. Da die Klima ja nicht 100% Einschaltdauer hat, ist das auch machbar, ohne die Batterie am nächsten Tag leer zu haben.
Aber wie gesagt, abends eine Stunde runterkühlen (und die Luftfeuchtigkeit zu verringern) hat extrem geholfen!
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