Beiträge von Multivan

    Hallo zusammen,

    tolles Projekt wiedermal! Ich bin neugierig wie es weitergeht!

    Ich schließe mich weitgehend meinen Vorrednern an:

    Die Schräge vorne wäre mir zu schräg. Sieht irgendwie nicht sehr ergonomisch aus,

    sondern eher nach "kochen mit Hohlkreuz", was nur beim Zwiebeln schneiden Vorteile hätte. :)

    Ich habe mir als Anhänger Absetzkabine nur eine rechteckige Kiste gebaut, aber wenn ich mir den Bau mit so vielen

    Winkel zugetraut und angetan hätte, dann sicher auch nur hinten unten und vorne oben so knapp wie möglich.

    Oder wie hier vorgeschlagen vorne links und rechts seitlich ähnlich wie bei einem Pferdetrailer.


    Ein Fenster vorne würde ich so wie du allerdings auch vorsehen. Das sehe ich ähnlich wie du, beim Wowa hat man die

    ja (fast immer) auch, natürlich mit allen verbundenen Nachteilen.

    Das PV-Modul davor zum aufklappen als "Laden" finde ich klasse, gute Idee.


    Ich persönlich finde allseitige Fenster für mich sehr wichtig und angenehm. Nicht nur wegen des Lichts,

    sondern weil ich z.B. auch mitten in der Nacht ganz gerne mal rausschaue. Daher wären mir die in deiner Planung zu wenig.

    Aber klar, jedes Fenster ist ein (teures) Loch in der Wand, mit wie schon gesagt all seinen Vor- und Nachteilen.


    Dusche würde ich pers. auch weglassen.


    Bei dieser Kabinengröße halte ich eine - zumindest teilweise - entfernbare Liegfläche für obligatorisch.

    Damit hast du viel mehr Planungsmöglichkeiten, und sitzt nicht wie in der Straßenbahn.

    Aber wie gesagt, tolles Projekt in sehr interessanter Größe! :thumbup:


    Gruß

    Holger

    Hallo,
    das wäre in der Tat was für den nicht so genau auf´s zGGew. schauenden, Sauberkeit im Aufbau liebenden Camper.
    Noch dazu wenn wir bei mir letztes WE wegen 8°C Innentemperatur ausnahmsweise der (kurzhaarige) Hund mit ins Bettchen durfte... 8)


    Und diese Lauluftsauger hatten wir auch schon einige (im Haus) in Gebrauch. Die sind wirklich nicht berauschend in ihrer Wirkung.


    Momentan nutzen wir in der Wohnkiste allerdings sowas:


    https://www.ebay.de/itm/Kehrga…b9ba5d:g:Eu4AAOSw0L9dqCgT


    taugt auch soweit, aber natürlich ne andere Liga... :mrgreen:


    Gruß
    Holger

    geniales Teil - wenn man Platz hat!
    Wie schon geschrieben dürfte das häufig der springende Punkt sein.


    Da ich aber auch immer gleich alles haben muß, werde ich mir trotzdem auch so ein Teil basteln... :D


    Gruß


    Holger


    Ja, das passt sogar sehr gut.
    Diese Ausführung entstand letzten Winter, als ich in meinem TTTTL (also Trocken-Trenn-Toiletten-Test-Laboratorium) schon mal die einzelnen Teile zusammengebastelt hatte.
    Ich hatte eine kleine maßliche Differenz zw. meiner Wunschsitzhöhe, der Unterkante der "Harnröhre" des Trobolo-Dingens, und der Oberkante des Weithalskanisters.
    Diese galt es mögl. sauber und dicht zu überbrücken. Da bis vor 5 Minuten in meinem geistigen Horizont ein "Geberit Geruchsverschluss" leider noch nicht vorkam,
    hatte ich mir halt eine HD-Rohrmuffe zurechtgeschnibbelt, und in einen zweiten Schraubdeckel eingepasst.
    Und da diese Muffe leicht exzentrisch drin liegt, kann ich leichte Fluchtungsfehler durch verdrehen des Schraubdeckels ausgleichen.
    Da ich mir aber eine Markierung an den Deckel gemacht habe ist das i.d.R. nicht einmal nötig.
    Man muß halt die Klappe mit den Trenneinsatz etwas mit Gefühl runterlassen, und nicht einfach fallen lassen, dann klappt das ganz gut das die Pipipipeline
    schön sauber und satt so 25 mm in der Rohrmuffe drinsteckt. Dann wackelt da auch nix mehr.


    Das mit dem Geruchsstop interessiert mich jetzt aber auch...


    Gruß
    Holger

    Ich habe mir für meine Absetzkiste ja auch eine TTT gezimmert, aber bisher noch nie benutzt.
    (Haben 20 m weiter ein Plumps-Klohäusel stehen, und für die aufrecht stehend Urinierenden gibt es in der Einöde ja extra Bäume)
    Wenn´s jedoch mal soweit ist haben wir aber auch wie "nunmachmal", geplant einfach nen Müllbeutel in den Eimer zu stülpen, und das ganze zeitnah zu entsorgen.
    Ich hätte dabei auch kein Problem notfalls täglich "den Müll rauszubringen" - wenn Mülleimer in der Nähe sind - um Geruchsbildung frühestmöglich zu vermeiden.
    Als Abdeck-/Bindematerial habe ich einfache Sägespäne vorgesehen, und ca. 10 L dabei. Benutzt und somit praktiziert hab ich das aber wie gesagt noch nicht.
    Was meint ihr? Da sollte doch funktionieren?! Ich könnte mir jedoch vorstellen das es, je nach Handhabung, ein wenig staubt


    Gruß
    Holger


    Den Kragen vom HT Rohr kannst du ja an 2 Seiten sichern, dann fällt dir das Teil auch nicht ab.


    ... ich hätte da auch an eine Art Klaue (Gabel) gedacht, die direkt unterhalb des Bereichs der Dichtung (Durchmesserverdickung) angebracht wird.


    Wobei ich auch denke das das ganze auch von alleine halten müsste?! (Je nach Fahrzeugeinsatz bzw. Steckenbeschaffenheit natürlich :D )
    Oder aber ne nach Bedarf von Blindkappe auf Rohrbogen wechseln, also umstecken. Dann hättest du auch deine Bedenken wegen verminderter Bodenfreiheit reduziert.


    Gruß
    Holger


    btw.: bei dem Foto mit dem Funk aufm Abort dachte ich auch irgendwie gleich an:
    "KaLeu an Brücke: fluuuuten!!"
    :lol:

    Hallo Marcel,
    Ich habe mir ebenfalls eine Anhänger-Absetzkabine gebaut, deren Rahmen auch aus diesen "Bosch-Profilen" besteht:
    https://www.womobox.de/phpBB2/….php?f=17&t=9780&start=45


    Allerdings habe ich als Beplankung außen 9 mm Siebdruckplatte, dazwischen Styrodur, und Innen 6 mm Birkensperrholz verwendet.
    War für mich grundsätzlich mit - in den Bekanntenkreis erweiterten - Hausmitteln machbar, aber im Nachhinein dennoch seeehr aufwendig.


    Auch ich hatte mir so einiges bei Albatross, Anton, und vielen anderen abgeguckt, und mir daraus so meine eigene Bauweise herausentwickelt.
    Auch bei meinen vielen Fragen gab es viele (mehr als bisher bei dir :D ), die mir geraten hatten es so wie ich es geplant hatte besser zu lassen,
    und mir zu überlegen gleich eine GFK-Sandwichkabine zu bauen oder gar als Leerkabine auf Wunschmaß zu bestellen.


    Und im Nachhinein muß ich sagen, sie hatten irgendwie recht.
    Nicht das ich meinen Selbstbau bereue, nein ich wollte unbedingt selbst bauen, nicht allzu viel Geld ausgeben (ich habe einen Großteil meines benötigten Materials zum Selbstkosten- bzw. Einkaufspreis, oder gar für umme bekommen) und, für mich ganz wichtig, ich hatte nicht vor mit meiner Kiste großartig zu reisen. Schon gar nicht offroad oder gar außerhalb der Landesgrenzen.


    Wäre all das der Fall, würde ich also richtig Kilometer damit machen wollen, länger darin wohnen, usw. dann würde ich mich ziemlich sicher inzwischen
    dazu entschließen mir eine komplett fertige Sandwichkabine beim Kabinenbauer zu bestellen.
    An Selbstbau aus Sandwichplatten hatte ich mich nicht rangetraut, weil ich keine Erfahrung damit hatte, und die Platten ja auf den ersten Blick auch nicht
    gerade günstig sind.


    Holz und Metall waren da schon eher mein Ding. Aber wenn man keine eigene Werkstatt / Halle, und Werkzeug(-Maschinen) zu Verfügung hat,
    wird´s schnell mal doof, und dann muß man immer wieder mal anfangen zu improvisieren, was einen dann aber aber wieder ärgert.
    Ich musste einfach zu oft feststellen das mir hier etwas fehlt, oder ich da was vergessen habe, und dies nicht so ganz klappt wie geplant,
    musste aber ja auch irgendwie mal weiterkommen.


    Ich bin mit dem was bei mir am Ende rausgekommen ist schon zufrieden, so ist das nicht, aber der Innenausbau, Installationen, usw. fressen nochmal zusätzlich so viel Zeit, das glaubt man im Vorfeld gar nicht, und in meinem Fall ist dies alles sogar noch ziemlich minimalistisch!!!
    Also, überleg´s dir gut! :D


    Gruß
    Holger

    Servus Christian,
    das ist ja mal interessant!


    Nen alten Wowa einfach mal irgendwo draufgeschräubert - das sieht man ja gelegentlich.
    Aber bewusst so geplant, noch dazu vorne und hinten abgeschnitten, das hätte ich mich nicht getraut! Respekt!
    Wie bist du da vorgegangen? Hast du dich nach irgendwelchen Streben / Leisten orientiert?
    Und gibt es schon irgendwelche Langzeiterfahrungen?
    Wie verhält sich die Wohnbox in unwegsamem Gelände, wie z.B. einer deutschen Autobahn?! :D


    Wenn das so funktioniert kann man sich als Selbstbauer sicher ganz schnell einige T€ und / oder Arbeitsstunden sparen...!


    Gruß
    Holger


    Ich kann erfreut heute mitteilen, dass sich eine Lösung gefunden hat. Der Verkaufsleiter vom Autocenter Dresden hat sich bei mir gemeldet und für die lange Wartezeit vielmals entschuldigt. Da dem Autocenter Dresden Kundenzufriedenheit und Qualität der verkauften Fahrzeuge wichtig sei, könnten sie die Situation so nicht stehen lassen. Daher wurde mir die Zahlung einer Kostenbeteiligung an Rostbeseitigung und Korrosionsschutz zugesagt, die sich für mich zufriedenstellend anhört. Ich habe das angenommen und von mir aus angeboten, auch über diese Wendung hier in dem Forum zu informieren, um auch deren Reputation wieder herzustellen. Für mich ist damit diese Angelegenheit zu einem guten Schlusspunkt gekommen, ohne dass man sich rechtlich auseinandersetzen musste.


    Wie es weitergeht? Im Juli habe ich einen Termin bei der Firma Korrosionschutzklinik in Haan, wo das Fahrzeug entrostet wird und mit Fludfilm und Permafluid geschützt wird. Zusätzlich werde ich noch auf eigene Kosten eine darauf abgestimmte Hohlraumversiegelung beauftragen.


    LG Gode


    Na das klingt doch gut, Glückwunsch!
    Und wieder hab ich was gelernt!
    Wie einige andere hier geschrieben haben, hätte ich persönlich den Rost an den Antriebs-/Achsteilen, sowie Schraubenköpfen
    nie als Reklamationsgrund, sondern "Stand der Technik" gesehen. Diese rostige Rahmendopplung hatte ich als solche allerdings auf dem Foto nicht erkannt.
    Das ist natürlich was was mich auch wuschelich machen würde...
    Aber ich hätte mich vermutlich irgendwann "abspeisen" lassen. Ich sehe beruflich (Metallindustrie) seit vielen Jahren täglich,
    das vieles längst nicht mehr so langlebig gefertigt wird wie früher einmal. Wenn man da nachhakt, zucken die Lieferanten meist mit den Achseln. "Ist halt so..."


    Man darf aber auch nicht vergessen was Korrosion bis vor 20 - 30 Jahren im PKW-Bau für ein großes Thema war.
    Offensichtlich hat sich das umgekehrt?! Waren Nutzfahrzeuge früher nicht langlebiger gebaut?!


    Wäre sehr interessant wenn du nach der Konservierung hier auch noch ein paar Fotos davon hier einstellen würdest.


    Gruß
    Holger

    Hallo,
    das mit der Einspeisung ins Hausnetz find ich ja klasse! :D
    So einfach ist das?!?
    Da muß ich mich doch auch gleich mal schlau machen...


    Solche KG-Rohre hab ich auch fürs Autodach. Wunderbar für alles lange, schmale - und Waffeneisen.
    Bei deinem Anhänger böte sich doch eine "Waffeleisenhalterung" an deinen Airlineschienen an...?!?
    Passt doch farblich wunderbar...?!? :lol:


    Das erinnert mich etwas an einen Bekannten von mir, der IMMER beim campen mit seinem VW T2 (so nebenbei, er ist 2,02 m groß)
    eine Eiswürfelmaschine dabei hat...!!! :mrgreen:


    Gruß


    Holger

    Wow, sehr geiles, selten zu sehendes Auto!


    Bin gespannt wie es weitergeht.
    Die notwendige Ausrüstung und Ausstattung hast du ja.
    Da kann man vernünftig arbeiten! :D


    Wäre es meiner, wäre ich mir nicht sicher ob ihn so "zerschnippeln" könnte.... :shock:


    Gruß
    Holger

    Eigentlich wäre ich morgen mit meinem Sohn nach Norwegen gefahren, und Pfingsten meine Frau mit Tochter nach Griechenland. :twisted:
    Da nun ja Corona-bedingt beides sprichwörtlich ins Wasser fällt, steigt somit - hoffentlich - die Wahrscheinlichkeit das wir dafür die Wohnkiste mal
    irgendwo in der näheren Umgebung testen können...
    1 - 2 Nächte gehen auch ohne Strom...
    Ich bin da jetzt echt schon mal heiß drauf! :mrgreen:


    Gruß
    Holger

    Moing zusammen,
    weil ich gestern nach der Arbeit noch dran gedacht habe, liefere ich hiermit noch Fotos nach...


    Auch von der schiefen Klotür von Pisa.... :D
    Zum Vorhänge seitlich anbinden wollte ich mir noch so alte Hanfseile zurechtmachen, das passt bestimmt ganz nett dazu...


    In der Sitzecke kann man locker zu viert tafeln, notfalls auch mal zu fünft.


    Ich hab jetzt nochmal genau nachgemessen:
    Die Differenz zwischen ein- und ausgeklappter Schief-Trocken-Trenn-Abort-Falt-Tür beträgt knapp 17 cm.
    Vielleicht schaffe ich es für den Fahrbetrieb noch zwei Campingstühle da drin zu verzurren.


    Von dem 8mm Gummiseil das die umlaufenden Regale über der Sitzecke umspannt hab ich noch einige Meter übrig.
    Das finde ich eigentlich ganz funktionell. Mal sehen wie sich das bewährt.
    Dann werde ich das evtl. noch an ein paar anderes Stelle zu verwenden wissen...


    Doch wie gesagt, bevor ich weitermache soll ich demnächst erst noch mal zum wiegen...


    Gruß
    Holger

    Hallo zusammen, auch von mir an dieser Stelle mal ein Update zu meiner fahrbaren Jagdkanzel! :D


    Im Prinzip bin ich die letzten Monate doch recht weit gekommen, bzw. fast fertig.
    Der restliche Kleinscheiß der erst jetzt so an- und auffällt ist daher zeitlich gefühlt noch aufwändiger als die größeren Gewerke…


    Zunächst mal habe ich meinen ausbaubaren Küchenblock jetzt fertig. Es sind nun zwei 25 L – Kanister enthalten, sowie drei Euroboxen mit Geschirr und dem ganzen Kram.
    Der Küchenblock kann durch die zwei Aluminiumriegel von der Kabinenrückwand gelöst, und bei Bedarf nach draußen gestellt werden.
    Durch die „Katzenklappe“ im Vorhang wird die Fußwasserpumpe betätigt.


    Des Weiteren ist mein Trocken-Trenn-Abort nun fertig. Naja nicht so ganz, ich hatte mir da eine Art Falttür überlegt,
    die mir bei Nichtgebrauch des Klos gute 20 cm mehr Raum in meinem sowieso schon nicht so üppigen Hausflur bietet.
    Bei Benutzung wird diese aus- und aufgeschwenkt, und es hätte dann sogar jemand mit Schuhgröße 49 darin Platz. Zugeklappt jedoch höchstens ein Kleinkind.
    Doch erstens fehlt mir zur Fertigstellung noch ein Holzelement, und zweitens hatte ich die Falttür aus zwei unter 135° zueinander
    stehenden 6,5 mm Birkenholzsperrholzstücken (sehr lang und sehr schmal) mit Verstärkungsleisten geleimt und verschraubt.
    Leider haben sich die dazu aus Brettern geschnittenen Leisten inzwischen so dermaßen verzogen (die Schreiner unter euch wissen auch genau warum!) das das ganze zwar einigermaßen funktioniert,
    aber schön ist es nicht! Da werde ich wohl nochmal ran müssen! Gottseidank hab ich kein Foto davon! :oops:
    Aber der Rest, Klodeckel, Klappmechanismus, Behälter für Hard- und Software und deren Halterung,
    das funktioniert soweit alles wunderbar! Bei Bedarf könnte ich noch rel. einfach nen 12V-Ablüfter nachrüsten. Mal sehen…


    Die „Möbel“, die Regale, die Staukisten unter der U-Sitzgruppe sind auch soweit alle fertig.
    Abstell- und Lagerfläche habe ich nun eigentlich reichlich…
    Ich stelle jedoch grade fest das ich da auch noch gar keine richtigen Fotos habe.


    Genau wie von der eigentlichen Sitzgruppe, die ihr jetzt erstmal nur in ihrer Funktion als Doppelbett seht. Meine Frau bat mich im Vorfeld mehrfach eindringlich darum,
    die Polster doch jemanden machen zu lassen der es kann. Nachdem ich ihr aber mehrfach meine Vision vom 100%igen Selbstbau vorgeleiert hatte,
    haben wir dann zusammen einen der Wintertage dazu genutzt um Schaum- und Polsterstoffe zuzuschneiden, und das ganze Zeug selber zu nähen.
    Sie findet das Ergebnis unbefriedigend – mir hingegen taugts!
    Und die paar Vorhänge zu Schluß waren da nur noch ein Klacks – für mich - mit der Goschn!
    Aber der Widerstand meiner Gattin war ja bereits gebrochen.
    Das Bett ist nun genau 162 cm breit und je zur Hälfte 200 und 190 cm lang. Somit ist auch klar wer wo schläft.
    Allerdings muß ich vor dem Bettenumbau den Caravan-Klapptisch nch dem runterklappen wieder um 72 mm höher legen um ein einheitliches Niveau zu erreichen.
    Hierzu haben ich mir noch zwei Kufen angefertigt, die ich dann unter die zwei Tischfüße lupfen muß.
    Aber – es sitzt und liegt sich gut. Wenn auch bis jetzt nur im Probebetrieb, also eher kurz…


    Offen war bis letzte Woche noch das Problem, wie ich meine ursprünglich sehr großzügig ausgeschnittenen Fensterdurchbrüche verkleide.
    Da mir der skandinavische Stil, speziell Birkenholz schon immer sehr gut gefällt, habe ich mich holzbearbeitungsmäßig mal noch mehr aus dem Fenster gelehnt, als bis jetzt schon.
    Da im Winter hier bei uns doch einige Birken im Wald niedergegangen sind, hatte ich mal ein paar Spaziergänge mit meinem Fuchsschwanz bewaffnet gemacht,
    und mir ein paar armdicke Knüppel davon abgeschnippelt. Dann habe ich sie seitlich so an ein großes Kantholz geschraubt das ich sie auf einer großen Tischkreissäge schön in 8 mm starke Brettchen schneiden konnte.
    Das ging mit etwas Übung sogar recht gut. Fast ein wenig wie Brot schneiden. Anschließend habe ich jeweils eine Kante – soweit es die Krümmung des Astes zuließ – gerade gesägt.
    Das sollte die Kante zum Fenster hin werden. Die Außenseite habe ich naturbelassen. Mit natürlicher Krümmung und Rinde.
    Bei sägen stellte ich schon fest wie frisch das Holz noch war, das Wasser lief förmlich vor dem Sägeblatt aus dem Holz heraus! Da war ich schon skeptisch ob das was wird, wenn´s mal trocken ist.
    Aber – auch hier hatte ich offenbar bei der Lagerung Glück, und nicht alles falsch gemacht. Die Brettchen haben sich zwar leicht verzogen, dienen ja aber auch nur der optischen Verblendung.
    Trocken genug waren sie für mich vor ein paar Tagen auch. Also habe ich sie am Sonntag verbaut. Ich finde es passt gut zusammen. :)


    Die Kompressor-Kühlbox hat inzwischen auch ihren Platz, auch hier reiche ich ein Foto nach.


    Was noch fehlt ist eben die Vollendung/Reparatur meiner verzogenen TTA-Falttür, hier und da noch ein Abdeckwinkelchen / Kantenschutz, Klebestellenkosmetik, und ja, die Elektrik.
    Hier habe ich bereits seit Herbst nen 230V Landstromanschluß mit zwei Doppelsteckdosen, aber 12V-seitig noch nix. Nicht mal ein Netzteil für meine 6 Deckelstrahler.
    Die habe ich bisher wenn dann mal über meine Autobatterie gespeist. Hier ist mal ein eigener Akku und ein Solarmodul (extern zum frei aufstellen) angedacht.
    Noch später soll dann mal ein leicht ein- und auszubauender Holzofen folgen.


    Bevor ich mich aber in noch weitere kleine Details verliere, mahnt meine Frau mich immer mal das ich doch jetzt noch mal besser auf eine Waage fahren soll,
    ob die Kabine noch im geplanten Rahmen von < 1000 kg bleibt. Das werde ich jetzt dann auch besser mal machen,
    obwohl ich über alles was ich bis jetzt verbaut habe eigentlich so einigermaßen buchgeführt habe.
    Mengen- und gewichtsmäßig zumindest.
    Und da ich – meiner Ansicht nach – dabei relativ großzügig war, sollte ich hoffentlich stand heute so bei rund 800 kg liegen!?!? Abwarten. :D
    Das das Gewichtsthema oft in die Hose gehen kann, wurde hier ja schon mehrfach beschrieben…. :oops:


    Gruß
    Holger


    eigentlich nichts, wenn du es kannst, so wie du schreibst! :D


    Das einzige was ich da zu bedenken geben würde, wäre die (schweiß-)Konstruktive Herausforderung.
    Dünnwandige VA-Blechkonstruktionen neigen ja leider zu fürchterlichem Materialverzug!
    Derartige "Frösche" bringt man durch richten oft kaum wieder raus! :evil:
    Außer du hast die Möglichkeiten zum industriellen Rollnahtschweißen?!


    Daher würde ich in diesem Fall eventuell über verkleben nachdenken...


    Gruß
    Holger

    Ein Freund von mir hat so ne Gruppe, die fahren mit ihren Rennrädern immer irgendwo in den Alpen rum (mit dem Fahrrad! - haben die denn kein Auto!?! :mrgreen: ),
    und mieten sich zu diesem Zweck speziell ausgerüstete Transporter. Art und Marke weiß ich nicht, irgendwas in der Sprinterklasse, langer Radstand.
    Die sind wohl mit zw. 6 - 8 Sitzplätzen + Fahrradhaltern im Heck ausgestattet.
    Genauere Details habe ich leider vergessen, aber sie waren im vergangenen Jahr mal wieder mit so einer Kiste in A unterwegs, Gepäck nur für ein Wochenende dabei,
    und mit 2 Leuten weniger als eigentlich Platz gewesen wäre.


    In ihrem Radlgebiet wurden sie gezielt - wie offenbar viele andere - rausgewunken, kontrolliert und gewogen. ZGG von 3,5 t um 100 kg überschritten, hohe Geldbuße kassiert
    und wie oben beschrieben, SO keine Weiterfahrt erlaubt worden. :oops:
    Einer von denen musste dann wohl nach Hause oder zum nächsten Bahnhof radeln.... :roll:


    Zuhause zurück haben sie den Autovermieter darauf angesprochen, und angemerkt das die Nutzlast wohl nicht so ganz zur Anzahl der Sitzplätze und Verwendungszweck passt.
    Der Kommentar des Verleihers: "Das zul.GG ist Sache des Fahrzeugführers, Ende der Durchsage, und ja es gibt in A wohl recht häufig derartige Kontrollen."


    Auch hier wären alle befähigt gewesen bis 7,5 t zu fahren, aber der Transporter hat eben nur 3,5 t.
    Wahrscheinlich auch wegen dem a) üblicherweise eher jüngeren Klientel, und b) den Beschränkungen vor Ort.


    Wenn man dafür aber nur ne geringe Nutzlast hat, hilft eine das aber ja auch nicht weiter...


    Gruß
    Holger