Beiträge von Peter H.

    Hallo!


    Nachdem es jetzt (endlich) ernst wird, habe ich meinen 1988-er Ducato zu zerlegen begonnen. Dabei ist mir aufgefallen, dass unter den Plastikabdeckungen der Einstiegsleisten von Fahrer- und Beifahrertür der Rost etwas gearbeitet hat. Also mit der Bürste drüber, und es snd ein paar Löcher, verteilt auf eine Änge von jeweils 20 cm zu sehen.


    Nachdem der Wagen ansonsten wirklich rostfrei ist, werfe ich ihn natürlich nicht gleich weg deswegen :lol:


    Kann mir jemand verraten, wie ich bei der Reparatur richtigerweise vorgehe :?: Reicht es, wenn ich ein gebogenes Blech drüberschweiße und den Schweller von innen (unten) her mit Hohlraumschutz bearbeite? Oder gibt es da professionellere Vorgehensweisen?


    Peter

    Zufällig bin ich heutemal auf die Hauptseite von http://www.abcforen.de gegangen und habe die Überblicksstatistik gelesen. Heut um Punkt 13.30 wurde der 400.000 Zugriffe (bei 3107 Beiträgen) auf das Leerkabinen-Forum gezählt. Das nächstfolgende hat nur ein gutes Zehntel davon!


    Darum nutze ich die Gelegenheit, mich bei Forenbetreuer Wolfgang für die Arbeit und allen anderen für die vielen hilfreichen Tipps zu bedanken, die ich in den vergangenen Wochen hier erhalten habe und im Archiv nachlesen konnte. Eine wirklich tolle Sache!


    Schöne Osterfeiertage noch,


    wünscht Peter Horny

    Wie ich shcon mal geschrieben habe, besitze ich einen alten Ducato mit langem Radstand (3650 mm). Da dessen Lebensdauer ungewiss ist, ist es reizvoll, eine Kabine selbst aufzubauen, welche ich im Fall des Falles auf eine neueres Fahrgestell ummontieren könnte.


    Und da liegt das Problem, das ich momentan habe: Welches Fahrgestell hat die passenden Maße, um zu meinem jetzigen Wagen kompatibel zu sein? Ich denke, es kommt vor allem auf den Abstand [B-Säule - Hinterachse] sowie auf [Bodenhöhe - Oberkante Fahrerhaus] an. Oder??


    Passen würde vermutlich ein neueres Ducatomodell, aber beim nächsten möchte ich vernünftigerweise lieber Heckantrieb haben. Wie also shaut es mit Sprinter und LT aus? Auf den Herstellerseiten findet man zwar Fahrgestelle, aber leider kaum handfeste Informationen.


    Hat daher jemand praktische Erfahrungen mit sowas oder gibts gar irgendwo eine Kompatibilitätsliste?


    Peter

    Nachdem ich mich hier im Forum einigermaßen über die verschiedenen Möglichkeiten des Leerkabinenbaus schlau gemacht habe, bin ich nun im wahrsten Sinn des Wortes bei den Grundlagen angelangt, nämlich dem offenbar notwendigen Rahmen.


    Ausgangsbasis ist bei mir ein Ducato-Kastenwagen, den ich mit der Flex vom Kasten befreien möchte. So dass nur mehr Fahrerhaus und Bodenblech übrigbleiben. Aufs Bodenblech gebe ich 2 cm Isoliermatten (X-Treme), darüber 15 mm Multiplexplatte und PVC-Boden. Von daher ist alles klar. Nun ist die Bodenplatte aber nur gut 170 cm breit, die aufzubauende Kabine aber 220 cm. Auch nach hinten wird der Überhang länger als das Bodenblech derzeit reicht.


    Das würde ich so lösen, dass ich auf das Bodenblech rundum laufend einen rechteckigen Rahmen aufsetze, entweder ein 40x40 L-Profil oder (falls ersteres so verwindungsfreudig ist) einen Vierkant. An der Außenkante des Rahmens verklebe ich dann die GFK-Sandwichplatten.


    Zuerst: Hat jemand schon praktische Erfahrungen mit einem solchen Rahmenbau und kann mir seine Meinung zu obigem Aufbau sagen?


    - Welches Material sollte ich für den Rahmen nehmen: Metall (benötigt Rostschutz, hat ungefähr doppeltes Gewicht) oder Aluminium (müßte ich an den Kontaktflächen mit dem Blech wegen Alufraß trennen?


    - Wie wird der Rahmen idealerweise am Ducato befestigt (vor allem hinsichtlich Stabilität und auch späterer Demontagemöglichkeit)?


    - Welches Material nehme ich für den rundum laufenden Spalt von etwa 25 cm zwischen Original-Bodenblech und Rahmen, wobei ich auch Radkästen daraus gebastelt werdne müßten?


    Viele Fragen - aber ich bin sicher, dass auch andere sich diese schon gestellt und sie gelöst haben :-)


    Peter

    > Ich lese immer nur von mindestens 35mm Dicke.


    Was auch sinnvoll ist. Weil es nämlich um Außenwände geht.


    > Ich suche aber ca. 15mm dicke Platten für die Möbel. Vorzugsweise mit Holz beschichtet (Flugzeugsperrholz).


    Was für ein Material du da meinst, ist mir schleierhaft. Aber für den Möbelbau ist Pappelsperrholz in 15 mm Stärke das am besten geeignete. Da es sehr weich ist, solltest du zumindest an exponierten Stellen eines mit kratzfester Beschichtung verwenden.


    Peter

    Eine Adresse, die neben Österreichern auch für Süddeutsche interessant sein könnte, da nur 60 km von Passau entfernt:


    Die Firma Weinmann liefert GFK-Sandwichplatten, die nach Kundenbestellung innerhalb weniger Tage in gewünschter Größe und Stärke angefertigt werden. Meine aktuelle Preisanfrage war für GFK/Isolierschaum/GFK, Deckschicht aus Gelcoat und Gesamtstärke 40 mm. Preis ca. € 60,--/m² (kommt im Detail auf die Abmessungen an).


    Bei der Fa. Weinmann handelt es sich um einen ein Unternehmen, das auf den individuellen Bau von Kühlkabinen auf LKW und Fahrgestelle spezialisiert ist. GFK-Sandwichplatten für Wohnmobilaufbau werden laut Auskunft auch regelmäßig gefertigt. Diverse Alu-Profile für die Kantenabdeckung und Ecken sind ebenfalls lieferbar.


    Weinmann KG
    Weidach 6, A-4072 Alkoven
    http://www.weinmann-kg.at
    office@weinmann-kg.at

    > Gelcoat, GfK, Schaum, Alu ca. 33 Euro, Ackermann Fahrzeugbau
    > Alu, Schaum, Alu ca. 51 Euro, Ackermann,
    > meines Erachtens ist einer von beiden Preisen unrealistisch, da der Unterschied zwischen 2x Alu und Alu/GfK nicht so groß sein dürfte


    Der zweite Preis mit 51 Euro dürfte stimmen, der andere ist zu günstig. Ich habe vorgestern selbst bei Ackermann angefragt. Die Variante "Gelcoat/GFK/Schaum/GFK" in Gesamtstärke 40 mm wurde mir um 64 Euro netto (=74,24 Euro brutto) je Quadratmeter angeboten. Preis gilt bei Abholung ab Werk in Wolfhagen, Mindestmenge wurde mir keine genannt. Anfertigung erfolgt nach Kundenauftrag, Wartezeit ungefähr 4 Wochen.


    Peter


    >
    > Dann gibt es Fassadenplatten als Sandwich, die man mit einem zu fertigenden Rahmen (Holz/Holz-Alu) kombinieren kann mit Preisen zwischen 26 und 55 Euro. Einzelplatte im Mittel ca. 1,70 x 2,50 m bis 1,5 x 3,0 m
    > und 5 Platten Mindestabnahme bei Linzmeier, Riedlingen
    > Varianten = Sperrholz - Pu 33kg/qm - Sperrholz
    > alternativ: Alu, GfK, versch. Kunststoffe
    >
    > ich werde nächste Woche mal prüfen, was Sandwichplatten im normalen Fahrzeugbau-Großhandel kosten.
    >
    > Profile kann man sich jederzeit in beliebiger Stärke kanten lassen - dürfte kein Problem sein. Am besten eine Tafel kaufen (gibt´s in versch. Größen im Stahlhandel) und beim nächsten Metaller schneiden und kanten.
    >
    > Gruß Dieter
    >
    >

    > Ich habe eine Toilette, vermeintlich preiswert ersteigert, aber leider fehlen Versorgungsklappe und Einbauanleitung. Wir hatten das Angebot mir Reimo verglichen. Da ist der Preis ein Komplettpreis. Bei einem Anruf wurde uns sofort die Klappe zum Kauf angeboten.


    Kostet zwar knapp über 50 Euro, dafür kannst du dir die Farbe unter dreien auswählen. Immerhin ein kleiner Trost...


    > Aber ohne Einbauanleitung sind wir aufgeschmissen. Hat noch jemand eine Kopiervorlage?


    Auf http://www.thetford.de findest du alles, was dein Heimwerkerherz begehrt.
    Oder direkt hier als PDF: http://makeashorterlink.com/?R10F25BC3


    Peter

    > Kann mir jemand konkrete Tipps geben, wo zwischen München/Nürnberg und Wien GFK/Isolierung/Sperrholz-Platten in einer Stärke von 40 mm fixfertig erhältlich sind?


    Heute habe ich eine Camping-Firma ausfindig gemacht, die Sandwichplatten verkauft. Nach der Lektüre des Forums war ich auf einiges gefasst.


    Doch was ich heute hörte, hat mich trotzdem erschreckt: Eine Sandwichplatte (außen Gelcoat, dann GFK/Isolierung/GFK, Gesamtstärke 40mm) werden satte 145 Euro/m² verlangt. Die Platten werden von einer Schweizer Firma hergestellt und direkt zu mir heim geliefert. Trotz: Bei solchen Preisen ist es schlicht unfinanzierbar.


    Es kann doch nicht sein, dass mir das Material schon fast so teuer kommt wie eine von einem Spezialisten auf Maß gefertigte Rohkabine. Könnt ihr mir daher bitte sagen, welche Preise ihr für solches Plattenmaterial konkret angeboten bekommen habt (die Spanne reichte von 35 bis 80 Euro) - und vor allem WO diese Sandwichplatten erhältlich sind. Denn bei solchen Preisen ist es durchaus eine Überlegung wert, ein paar hundert Kilmeter Transportweg zurückzulegen.


    Peter,
    der noch immer unter schwerem Schock steht :-(

    > Und vor allem: Wenn es überhaupt was hilft, dann würde ich eher zu den Antidröhnplatten greifen, ev. eine dünne "Eierschalen-Schicht" (ca. 2 cm stark) draufkleben. Gibt es übrigens beides im Autozubehörhandel. Nicht ganz billig, wegen der geringen Fläche aber doch leistbar. Rechne mit 100 Euro.

    > weiß jemand eine günstige Bezugsquelle für diese Schallschluckmatten? Ich meine die, mit den Noppen, sind aus grauem Schaumstoff und ca 3 bis 5cm dick.


    Modell "Eierbehälter" also. So was braucht man zur Innenverkleidung von Tonstudios. Allerdings solltest du nicht nur auf die Form achten, sondenr auch auf die Temperaturbeständigkeit. Ein Motorraum ist ja doch was anderes (auch was Verschmutzungen wie Motorölspritzer betrifft).


    Und vor allem: Wenn es überhaupt was hilft, dann würde ich eher zu den Antidröhnplatten greifen, ev. eine dünne "Eierschalen-Schicht" (ca. 2 cm stark) draufkleben. Gibt es übrigens beides im Autozubehörhandel. Nicht ganz billig, wegen der geringen Fläche aber doch leistbar. Rechne mit 100 Euro.


    > Will damit Motorhaube etc dämmen.
    > Braucht noch jemand solche Matten, wenn sich mehrere finden wirds vielleicht billiger.


    Wie groß ist denn deine Motorhaube? Bei 1 m² Fläche werden sich die Vorteile des Mengenrabatts in engen Grenzen halten ;-)


    HP

    Hallo Thilo!


    > auf der Caravan und Boot habe ich das entdeckt: http://www.al75.at . (Alu-"Löten")


    Danke für den Link - liest sich sehr interessant und "hoffnungsvoll". Wobei mir (mangels eigenem Autogen- oder Schutzgasschweißgerät) persönlich das Löten lieber ist als Schweißen.


    > Das sah auf der Messe recht einfach aus, Ich werde das mal ausprobieren und von einem befreundeten DEKRAler anschauen lassen.


    Insbesondere die Dauerschwingfestigkeit der Verbindung sollte ein Experte beurteilen. Wobei diese Verbindungsstelle wegen der geringeren thermischen Beanspruchung des Metalls vermutlich(!) besser seollte als beim Schweißen.


    Zur ursprünglichen Frage der Verbindungstechnik: An statisch relevanten Stelle überlege ich den zusätzlichen Einbau von seitlichen Verbindungsbügeln und die Verbindung entweder mit Schrauben oder Blindnieten.


    HP

    > Aber wie klebst Du das Alu an das Metall, ohne daß Du Kontaktkorossion befürchten mußt?


    Aluplatten auf Alugestell.


    > Mir wäre ein Alurahmen am allerliebsten, auch ein Vierkantrohrrahmen ist nicht schlecht,


    Zur Gewichtseinsparung sind teilweise auch L- und U-Profile möglich.


    > aber erstens: die Kosten sind weitaus höher als bei einem Holzrahmen


    Ein Laufmeter Alurohr 30/30/2 kostet etwa 70 Cent und wiegt 60 dag, ein entsprechendes L-Profil ungefähr jeweils die Hälfte.


    >Die Anfertigung eines Alurahmens müßte ich schweiißen lassen, einen Stahlrahmen könnte ich gerade noch so selber schweißen. Allerdings ist der ganz anständig schwer.


    Darum halte ich Alu für sinnvoller. Schweißen würde ich übrigens nur das Grundgestell, bei manchen Querstreben reicht m.E. auch Kleben. Bei guter Planung hält sich der Zeitaufwand fürs Schweißen selbst in Grenzen, außerdem bediene ich mich eines fachkundigen Bekannten.


    > Aber ichhabe immernoch keine Ahnung, was in etwa Das Alu und die Siebdruckplatten kosten, die m²- Preise langen mir ja schon zu.


    Die Alupreise habe ich dir ja eh gepostet, nachschauen mußt du schon selber, da es sehr viele unterschiedliche Materialien gibt.


    HP

    Schau mal auf http://www.blechcenter.at. Ob es größere Formate gibt, habe ich noch nicht erfragt.


    Wegen des Fachwerk-Gestells: Warum denkst du an Holz und nicht an Metall? Was für eine Gartenhütte ganz brauchbar ist, hat meines Erachtens auf einem Fahrzeug nichts verloren. Wenn schon die Kabine bei einem Aufprall kaputt geht, dann soll einen der Krempel nicht auch noch erschlagen. Vom Konstruktionsaufwand her sind ohnehin beide Materialien vergleichbar.

    Die Auflistung von Lieferfirmen hier im Forum ist ja erfreulicherweise sehr umfangreich. Doch habe ich festgestellt, dass die Hersteller von Sandwichplatten allesamt reichlich weit weg von mir produzieren, was dann Transportprobleme aufwirft.


    Kann mir jemand konkrete Tipps geben, wo zwischen München/Nürnberg und Wien GFK/Isolierung/Sperrholz-Platten in einer Stärke von 40 mm fixfertig erhältlich sind? Und wo bekommt man eigentlich die Abdeckwinkel für die Kanten her? Sind die eigentlich auch aus GFK (das man ja glaub ich nicht um Rundungen biegen kann)?


    PS: Bin echt fasziniert von den Möglichkeiten des Selbstaufbaus, so wie man ihn hier im Forum präsentiert bekommt. Sobald ich mir übers Material (bzw. dessen Erhältlichkeit) einigermaßen klar bin, mache ich einen Konstruktionsplan und stelle mein Traum-WoMo in dieser Rubrik zur Diskussion :-)

    > Parallel dazu mache ich mir Gedanken darüber, mit dem Forum komplett umzuziehen - wobei ich für Vorschläge einer kostengünstigen, werbefreien (oder zumindest werbearmen) Basis, die in der Lage ist, knapp 3000 (!) Beiträge zu importieren und rund 20.000 Hits/Monat zu verkraften, sehr offen bin!


    Womit ich als Nutzer sehr positive Erfahrungen gemacht habe, ist http://www.forumromanum.de. Damit es werbefrei ist, kostet es EUR 1,50 pro 1000 Aufrufe, das wären also EUR 30,--. Allerdings ist der Werbebanner äußerst unaufdringlich, wie ich finde und daher verkraftbar (keine nervigen Extrafenster, sondern nur klassisches Banner am Kopfdes Forums. Zumal das Forum dann gratis ist.


    Ein sehr schönes Beispiel für die Einbindung von ForumRomanum.de in eine bestehende Seite ist http://www.lauftreff.de (in der oberen Leiste auf Diskussion klicken).


    Ansonsten fällt mir noch http://www.parsimony.net ein, aber das finde ich optisch weniger ansprechend (mein pesönlicher Geschmack), und über die Kosten kann ich da nichts sagen. Beispiel dafür: http://www.ducatoforum.de


    HTH
    Peter

    Nein, du bist leider nicht allein. Mal baut sich gar nix auf, dann dauert es ewig. Daß zuerst eine weiße Seite erschient und "Fertig" links unten, dnan lange nichts und dann die Seite doch da ist, daran konnte ich mich gerade noch gewöhnen ;-)


    HP

    Ein herzliches Dankeschön allen, die mir hier geantwortet haben. Tja, die Suchfunktion hatte ich natürlich genutzt, mit "Preis" als Suchbegriff, aber das dürften mir dann trotzdem ein paar Beiträge durch die Finger gerutscht sein.


    Mein Problem war, dass ich zwar Preise lesen konnte, aber mir nicht wirklich klar war, wie nun der Lieferumfang aussieht. Persönliche Erfahrungsberichte hinsichtlich der Ausführungsqualität etc. sind da sehr hilfreich. Also nochmal vielen Dank!