Hallo Gode,
verkaufen ging mir natürlich auch durch den Kopf, aber es hängt mir doch sehr viel Herzblut an der Kabine. Der komplette Selbstbau, die vielen Erlebnisse bei den Reisen. Ohne überheblich zu erscheinen, aber die Kabine ist "fast" perfekt für meine Zwecke. Den einzigen Umbau, den ich getätigt habe, war die Versetzung der Gasdruckdämpfer des Klappdachs nach außen. So fällt das Zelttuch beim Runterklappen schön nach innen, ohne von den Dämpfern eingezwickt zu werden. Die ursprüngliche Idee, die Dämpfer innen anzubringen war, sie vom Wetter geschützt zu haben. Daher Unterbau neu anfertigen, aber mit neuen Maßen.
Woher nehmen eigentlich die Profi-Hersteller, wie z. B. Tischer, Excab, Bimobil die Maße? Passen deren Kabinen nach Modellwechsel noch oder lassen die so viel Luft?
Grüße Aspen
Beiträge von aspen
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Hallo Freunde, es gibt Neues von meiner Kabine zu berichten: Zuerst das Schlechte: mein Nissan Navara Doka D40 bekommt keinen TÜV mehr, der Rahmen ist an einigen Stellen durchgerostet. Ist Baujahr 2007 mit 250.000 km.
Nun das Gute: ich hab einen neuen Navara D231.
Das Problem: Die Kabine passt nicht mehr. Die Breite des Heckklappenausschnitts hat sich von 144 cm auf 136 cm beim neuen Modell reduziert, die Breite zwischen den Radkästen ebenso um 6 cm und die Pritschenhöhe hat zugenommen.
Hab mal etwas gegoogelt, bei nahezu allen Pickups (Toyota Hilux, Navara, Ford Ranger) hat sich der Heckklappenauschnitt nach den Modellwechsel verringert.
Was tun? Kabine umbauen! Den kompletten Unterbau zerlegen, Alugerüst abflexen, schmaler neu bauen und auf den alten Oberbau (Oberbau ist alles über der Pritschenbordwandhöhe) wieder anschweissen.
Was denkt Ihr, auf welche Maße sollte ich gehen? Heckklappenausschnitt ist jetzt 136 cm, dann Bodenplatte auf 128 cm. Dann hätte ich links und rechts wieder 4 cm Luft. Oder sollte ich mehr Toleranz lassen? Wer weiß, wie es beim nächsten Modellwechsel aussieht.
Viele Grüße Aspen -
Hallo Wolfgang,
bei dem Kocher handelt es sich um den Camping Kitchen von Campinggaz. Den Kocher hab ich schon viele Jahre. Mit dabei sind auch Beine zum im-Freien aufzustellen. Ob dieser für Wohnmobil-Innenräume zugelassen ist, weiß ich nicht, zumindest hat er eine Zündsicherung für die Flamme. Befestigt ist er auf dem Schrank nur mit einem Gurt, damit der Kocher problemlos im Freien verwendet werden kann. Mittlerweile bin ich auch nicht mehr der große Urlaubskocher, ich gehe abends lieber gepflegt ins Restaurant. Der Kocher ist hauptsächlich da um Espresso zuzubereiten, dafür auch der Bistrotisch an der Leiter. Der Gas- und Wasserschrank haben auch eine entsprechend große Lüftungsöffnung. Die Kabine wird nie einen TÜV- oder Gasprüfmenschen zu Gesicht bekommen. Dass alles dicht und sicher sein muss, versteht sich von selbst. Erfahrung von mehreren Jahrzehnten mit Wohnwagen und Wohnmobilen hab ich ja.
Viele Grüße aspen -
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Wie gewünscht, einige Bilder des Innenausbaus.
Viele Grüße aspen
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Da ich nun schon länger nichts mehr geschrieben habe, die Kabine aber schon länger fertig ist, bis auf ein paar Modifikationen möchte ich Euch noch Bilder zeigen. Fragen zum Bau und zur Kabine beantworte ich natürlich gerne. Wer weiß, wo die Bilder entstanden sind bekommt 100 Punkte.
Viele Grüße aspen -
Ich wollte Euch aktuelle Bilder zukommen lassen, nachdem ich am Wochenende durch die milden Temperaturen mit der Isolierung fertig wurde.
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mrmomba: Wenn ich Dich richtig verstehe meinst Du 4 Flaschenzüge, die jeweils ihren höchsten Punkt an den Masten oben haben. Wenn ich die Kabine auf den Pickup aufsatteln möchte, muss ich auch noch auf den Grundträger drauffahren können. Da wird eine enorme Kraft auf die Masten einwirken und diese zur Kabine hin biegen.
Freki: War noch nicht auf der Waage, lt. meinen Materialberechnungen sollten es etwa 230 kg sein, fertig ausgebaut unter 300 kg. Was so ein Deichselrad aushält, weiß ich auch nicht. Dazu gibt's auf den Herstellerseiten auch keine Auskünfte. Ich selbst hab einen Tandemachs-Anhänger mit 2 To zulässiges Gesamtgewicht. Beim Holzfahren achte ich immer darauf, dass möglichst viel Gewicht auf der Anhängerkupplung liegt, so etwa 75 - 100 kg. Ich hab es mal mit der Personenwaage nachgemessen. Bisher hat das Deichselrad keinen Schaden genommen.
...richtig, Absetzen auf den Boden heißt 0-Level. Sonst kann ich das Aufstelldach in der Garage nicht öffnen um an der Isolierung weiterzuarbeiten oder später, sollte die Kabine mal fertig werden, zum Lüften des Stoffs.
Bisher habe ich mit 4 Umlenkungen an der Garagendecke gearbeitet und zum Hochziehen den Flaschenzug umgehängt, da ich nur einen habe, und zwischendurch mit Seilen fixiert.
Die Flaschenzugtechnik funktioniert nur beim Aufladen vom Boden auf den Anhänger. Damit komme ich noch aus der Garage raus. Zum Umladen auf den Pickup baue ich eine Bretter-Rampe vom Anhänger auf die Pickup-Ladefläche und rolle die Kabine auf runden Besenstielen mittels meiner Manneskraft auf den Pickup. Dabei sind noch etwa 20 cm zu überwinden. Sobald Siemens den Lufthaken erfunden hat, kann ich den Flaschenzug auch im Freien aufbauen.
Viele Grüße aspen -
Da das Wetter von den Temperaturen her ein Weiterarbeiten an meiner Kabine nicht zulässt (siehe mein Beitrag: Frage zu Pickup-Kabinenkonstruktion), beschäftige ich mich jetzt mit dem Bau eines Absetzwagens. Hab die Suchfunktion benützt, aber nichts Geeignetes gefunden. Ziel sollte sein, einen ähnlichen Wagen, wie auf der Homepage des „Fernweh-Mobils“, zu konstruieren.
Mein Pflichtenheft:
- Fahrbar und drehbar, mit 4 Anhänger-Deichselräder mit Kurbel,
- höhenverstellbar: Kabine soll von der Pickup-Pritsche angehoben werden können (Höhe ca. 85 cm), auf meinen Anhänger abgesetzt werden (Höhe ca. 65 cm) und auf den Boden herab gelassen werden.
- der Wagen sollte zusammenzuklappen sein oder schnell demontiert werden können um ihn platzsparend in der Garage unterzubringen.Beim Bau des Gerüsts der Kabine habe ich horizontale Alu-Rechteckrohre mit Innenmaß 54 x 24 eingeschweißt (zu sehen in meinem o.a. Faden, Seite 1), die von der Außenhaut nicht überdeckt wurden und durch das Reinschieben von Tragprofilen das Lagern auf dem Ab-setzwagen ermöglichen. Durch die Deichselräder hab ich schon mal die Möglichkeit der Höhenveränderung von etwa 20 cm. Das Einsetzen von 4 Stempelwagenheber, wie im Beispiel der o. g. Homepage, bringt nochmals etwa 20 cm.
Lasst mal Eurer Phantasie freien Lauf und schreibt welche Ideen Ihr habt und wie Ihr sie um-setzen würdet.
Mit Dank und Grüße aspenLiebe Moderatoren, bin mir unsicher ob das Thema in dieses Unterforum gehört, falls nicht, bitte verschieben.
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Hallo Freki, der Link über Fahrzeugelektrik ist wirklich sehr informativ.
Zum derzeitigen Stand: Kabine ist mittlerweile lackiert, Airlineschienen sind auf dem Dach und das Solarmodul montiert. Seitlich habe ich Kederschienen für die Pergola rundum angeklebt. Dies, als die Außentemperaturen zeitweise noch 10 Grad erreichten (wg. dem Sikaflex). Jetzt bin ich beim Zuschneiden der XPS-Platten der Innenisolierung. In diese werden auch Nuten für die Kabelschächte eingeschnitten. Das Verkleben wird sich noch hinziehen, da Körapur 666 15 Grad Außentemperatur möchte. Dafür habe ich mal die seitlichen Auflagen für den Bettauszug und die Dachverriegelung vorbereitet.
Wo ich mir weiterhin noch unschlüssig bin, ist, ob ich die Heizung auf Diesel oder Gas auslegen soll. Und dann kommt das große Thema der Kabinenbefestigung auf der Pritsche. Die Beiträge in den verschiedensten Foren zu diesem Thema habe ich mir längst durchgelesen. Bilder vom aktuellen Stand kommen bald.
Viele Grüße aspen -
Hier nochmals meine Anwendung: 1. Das Kabel zwischen der Starterbatterie - Relais - Zusatzbatterie soll nur dafür sorgen, dass während der Fahrt die Zusatzbatterie geladen wird. Für die Dimensionierung dieser Leitung wäre es wichtig zu wissen, wie hoch der max. Ladestrom von der Lichtmaschine sein kann, falls die Zusatzbatterie ganz leer sein sollte. Kann es sein, dass, wenn ich z. B. eine 80 A Lichtmaschine habe, die Starterbatterie voll ist, die Zusatzbatterie leer ist, ein max. Strom von 80 A fließt? Das wären 960 Watt. Dies würde bedeuten, dass mindestens ein 16 qmm Starthilfekabel notwendig ist, lässt man den Spannungsverlust durch die Kabellänge außer Acht. Um den Spannungsverlust der Kabellänge zu berechnen, muss man mit induktiven und kapazitativen Widerständen auf beiden Seiten der Leitung umgehen können, was meine Fähigkeiten deutlich überfordert. wiru: Wie kommst du auf 2 V Spannungsverlust? Geschätzt, gemessen oder berechnet?
2. Wo schließe ich den Schaltkontakt des Relais an? Ich habe das Zettler-Relais 80 A von Reimo. Es darf nur während der Fahrt die Zusatzbatterie parallel geschaltet sein. D. h. sowohl bei "nur Zündung ein" als auch bei "Anlasser läuft" darf das Relais nicht auf sein. Sonst würde ein enorm hoher Ausgleichstrom von der Zweitbatterie zur Starterbatterie oder umgekehrt, je nach Ladezustand, fliesen.
Der Tipp mit den Rema-Stecker war gut, danke. Auf der Suche danach bin ich auf die Anderson-Stecker gestoßen, die für geringeren Strom ausgelegt sind. Anhängerstecker- und Kupplung möchte ich eher nicht verwenden, auch wenn man einige der 13 Pole parallel schalten könnte. Ich bin bei nicht normgerechter Pinbelegung immer skeptisch, falls sich ein "Unbefugter" an meinen Stecker bedient.
Gestern wurde die Kabine lackiert, ich bin gespannt, wie sie heute bei Abholung aussieht.
Viele Grüße aspen -
Lieber ThomasFF: Leider kann ich dir dabei nicht weiterhelfen, da Harald Leschs Buch "Die großen Denker" zur Zeit vergriffen ist.
Dennoch muß das Plus- und das Minus-Kabel den selben Querschnitt aufweisen.Grüße aspen
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Danke für eure Rückmeldungen. Das Argument für einen eigenen Tank wiegt natürlich. Wenn ich einen 5l-Kanister einbaue, den ich zum Tanken rausnehmen kann, krieg ich den auch geruchsdicht verbaut? Lt. Webasto-Webseite verbraucht die 2000 ST 0,12 - 0.24 l/h. Bei einem 5l-Kanister wären das mindestens 20 Stunden Heizlaufzeit.
mrmomba: wie kommst du auf 7 Liter? Gibt's da spezielle Kanister? Bei einem fest eingebauten Tank brauch ich wieder Kabinenöffnungen mit Einfüllstutzen und Belüftung.
Als Elektroverbindung dachte ich nur an eine Verbindung Starterbatterie mit Trenrelais (im Motorraum) - Zusatzbatterie (in der Kabine). Mit 4 mm2 Kabel verbunden. Dafür bräuchte ich die Steckverbindung. Würden da die Solarkabel-Steckverbindungen gehen (MC-4-Stecker)? Da die Kabine hinten nicht übersteht brauch ich keine Zusatzlichter. Es sei denn, eine 3. Bremsleuchte ist Pflicht. Wie steht es denn damit? In die Kabine kommen nur LED-Leuchten.
Holger: Ist die 13 pol. Steckverbindung nicht überfordert, wenn die Zusatzbatterie in der Kabine ziemlich leer sein sollte und während der Fahrt bei Parallelschaltung ein recht hoher Ladestrom über die dünnen Anhängerkupplungsdrähtchen läuft? Die 230 V-Versorgung läuft getrennt über eine CEE-Außensteckdose.
Viele Grüße aspen -
Neue Frage an euch: Ich spiel mit dem Gedanken eine Air Top-Dieselheizung einzubauen. Wie könnte man dabei eine Diesel-Schlauchverbindung von Kabine zum Fahrzeugtank bauen, dass man diese schön trennen und absperren kann beim Absatteln der Kabine? Ich will keine Ölflecken im Garten oder auf dem Garagenboden haben.
Weitere Frage: Was für Elektroverbindungen habt ihr zwischen Fahrzeug und Kabine gewählt? So was wie Anhängerkupplung und Stecker? Kann man schön trennen und ist wasserdicht. Kann man parallel zur vorhandenen Anhängerkupplung noch eine zweite verlegen?
Zum aktuellen Stand: Der Bau hat sich etwas hingezogen, da mir mehrmals das Sikaflex ausgegangen ist und die Temperaturen unter 10 Grad das Kleben nicht zuläßt. Ein riesen Akt war das Befestigen des Klappdachs. Um das Tila-Band anzukleben und anzuschrauben musste das Dach 90 Grad senkrecht aufgestellt werden, bei der Größe und dem Gewicht. Jetzt bin ich soweit fertig, dass das Lackieren dran wäre. Grundierung und Lack hab ich schon. Geplant war, in der Garage selbst zu spritzen. Da die Verarbeitungstemperatur des Lacks noch höher sein sollte als beim Sikaflex verarbeiten, überlege ich, ob ich es nicht machen lasse oder eine beheizbare Hobbywerkstatt suche. Bilder gibt's nach dem Lackieren.
Viele Grüße aspen -
Hallo Picco, das mit den 18 m2 passt schon so. Auf einem Beitrag zur Gewichtsberechnung auf Seite 1 des Themas bin ich auch auf diese Fläche gekommen. Zur groben Info: Dachfläche 168 x 283, Alkovenüberstand 123 cm, Grundfläche auf der Ladefläche 155 x 110 (zwischen den Radkästen) 155 x 138 (an der Heckklappe), Gesamthöhe über der Ladefläche 139, Alkovenhöhe 25 cm.
Viele Grüße aspen -
Neue Frage an alle:
Rechnerisch komme ich auf eine Gesamtfläche der Kabine von etwa 18 m2.
Was denkt ihr, wie viel Liter Grundierung und wie viel Liter Autolack benötige ich für die Fläche? Reichen 5 Liter Lack zuzügl. Verdünnung?
Und reichen mir 6 kg Körapur 666/90 für die Verklebung mit PU-Platten innen?
Wann habt ihr das Tila-Band montiert? Nach dem Lackieren? Wie befestigt man dieses am besten? Mit Sikaflex zuerst an der Kabine ankleben und schrauben, dann das Aufstelldach hinhalten, auf 90 Grad aufstellen und ebenfalls kleben und schrauben?
Aktuell bin ich bei der Verkleidung mit Alu-Platten. Ein paar wenige muss ich noch zuschneiden und anbringen, dann gibt's wieder Bilder vom aktuellen Baufortschritt.
Herzliche Grüße
aspen -
Hallo soundbypabi: ich dachte an zwei Seitz S4 Fenster 50 x 30 cm, komplett mit Mückenschutz und Verdunkelungsrollo und Rahmen, in die Tür ein nicht zu öffnendes Fenster 40 x 40 cm oder ein Bullauge und ins Dach eine Heki-Dachluke. Zum Einbau müsste ich die Öffnungen nur nach Schablone ausschneiden. Ich dachte, das wäre in einem Arbeitsgang mit der Stichsäge zu machen wenn die Wände komplett verklebt. Ob sich der Lack mit den Styrodur-Kanten verträgt, weiß ich auch nicht. Daher meine Frage. Das mit den Kratzer beim Sägen stimmt allerdings und das mit der unnötig mit lackierten Fläche auch.
Hallo ThomaFF: ich konnte anfangs deinen Kommentar nicht so recht deuten aber bei genauer Betrachtung meines ersten Bildes ist eine gewisse Ähnlichkeit mit den Edelstahl-Groß-Gastro-Küchen durchaus erkennbar. Zu deinen weiteren Anmerkungen: Aus den Phasen des selbstausgebauten T2-Bus in meinen 20iger Jahren, meinen Wohnwagenzeiten mit Eriba-Touring-Wohnwagen in meinen 30- 40er Jahren, die vergangenen 10 Jahren im umgebauten Mercedes G mit Vorzelt - bin ich jetzt (Mitte 50) bei der Wohnkabine angekommen. Auf Allrad möchte ich nicht mehr verzichten, zum Schlafen und Espresso-kochen reicht die Wohnkabine. Zum Abendessen gibt's genügend Restaurants oder notfalls Kaltes. Körperlich bin ich noch in der Lage mich auf zwei Beinen sowohl aufrecht im Freien - als auch mich auf allen Vieren in einen Alkoven rein zu bewegen. Ob ich je das "Kreuzfahrten- und Hurtigroutenalter" erreichen werde, sei dahingestellt. Wie sehen denn die ersten Warnzeichen aus? Das Golf-Spielen hab ich noch nicht begonnen.
Herzliche Grüße
aspen -
Mein Projekt schreitet voran. Das Grundgerüst steht und ich bin dabei mit Alu zu beplanken. Ab heute stagniert es etwas, muss mir frisches Sikaflex und Aluplatten bestellen. Die Innenseiten werden dann mit PUR-Platten beklebt. Darauf kommt dann 4mm Sperrholz, was auch geklebt wird. Dafür möchte ich Körapur 666/90 verwenden.
1. Frage an euch: Was meint ihr, reicht ein 6 kg-Eimer für rechnerisch zweimal 18 m2?
2. Frage: Wann sollte ich die Ausschnitte für Fenster und Außensteckdose machen? Nach dem Bekleben mit PUR-Platten und vor dem Lackieren, oder welche Reihenfolge haltet ihr für sinnvoll?
Herzliche Grüße Aspen -
Hallo, aktueller Stand siehe Bild.
Willi: Bei mir steht in den Fahrzeugpapieren Leergewicht 2140 - 2210 kg und Gesamtachslasten 2310 kg.
Rudi: Wenn das Rohgerüst fertig ist und es probehalber auf den Pickup kommt, were ich mich entscheiden ob ich den Unterbau außen mit dünnen Siebdruckplatten verkleide oder Aluleisten zur Befestigung des Außenblechs anschweiße.
Frage an alle: Welche Argumente sprechen für das Tila-Band für das Klappdach - im Gegensatz zu einzelnen Scharnieren. Wer von Euch hat was eingebaut und wie zufrieden seid ihr damit?
Welches Scharnier sollte ich für die Eingangstür verwenden, ich plane einen Seitenanschlag und keine Klappe nach oben.
Viele Grüße aspen -
Grüß Gott an Euch alle, und Dank für die Willkommensgrüße.
Hier zwei Bilder, Stand Mittwoch nachts, heute hab ich noch keine Fotos gemacht, dafür bis 22 Uhr Alu gesägt und geschweißt.
Hallo Picco: Ich habe mal eine Gewichtsauflistung durchgeführt. Laut meine Plan brauche ich
Aluprofil 30x30x3 59 m 0,88 kg/m 51,90 kg
Aluprofil 60x30x3 21 m 1,36 kg/m 28,60 kg
Aluprofil 10x30x2 18 m 0,39 kg/m 7,00kg
Alublech 1,5 mm 17 m2 4,25 kg/m2 72,34kg
PU- Platten 30 mm 20 m2 40 kg/m3 24,00 kg
Boden Siebdruck 9 mm 2,6 m2 7 kg/m2 18,20 kg
Summe bisher 202,04kgFehlt noch:
Innenverkleidung Sperrholz wasserverleimt 4 mm 20 m2
Scharniere
Gasdruckstoßdämpfer
2 Fenster
Bullauge für die Tür
Dachfenster
Airtex für SchlafdachSomit komme ich, hoffe ich auf etwa 250 kg für die Leerkabine.
Die Inneneinrichtung soll recht spärlich sein, Sitzbänke rechts und links in Fahrtrichtung vorn 94 cm lang, dahinter jeweils Staukästen etwa 55 cm lang. Damit ist die Bodenlänge von 149 cm innen schon erreicht. Lässt man den Tisch zwischen den Sitzbänken herab, hat man eine Notliegefläche von 94 cm x 162 cm, auf der ich mit 175 cm Körpergröße zur Not diagonal liegen könnte. Für die Inneneinrichtung rechne ich mit zusätzlich etwa 50 kg. Damit käme ich auf ein Komplettgewicht von etwa 300 kg. Der Navara hat 1 Tonne Zuladung bei 3250 kg zuläss. Ges.gewicht. Das passt doch so.
Zu meinem Anwendungsbereich: hauptsächlich im Sommer, im Winter nur ausnahmsweise zum Schlafen, falls mal ein Glas Wein zu viel geflossen ist. Aber kein Wintercamping. Ich habe aber auch schon überlegt, die Aluprofile mit 1 cm PU zu überdecken. Dann käme ich auf eine Wandstärke von 45 mm. Wäre auch in Ordnung.
colt: hier kommen 2 Bilder
wiru, rudi: unter Sandwich verstehe ich die verleimt und verpressten Platten. Dafür bräuchte ich ebene Flächen, Pressbretter mind. 2 m2 und jede Menge Zementsäcke oder eine Presse. Das wollte ich verrmeiden. Natürlich verklebe ich meine Flächen mit Körapur 666, aber das ist halt nicht so perfekt, dass ich das Sandwich nennen würde, aber dafür selbst gemacht. Die Majonaise lasse ich weg. Danke für den Link, rudi, denn kannte ich noch nicht. Aber das Gewicht dieser Kabinen möchte ich gar nicht wissen.
Wolfgang: Würde 1 cm PU überdecken an den Aluprofilen und Ecken innen was bezügl. Kondenswasser was bringen?
Viele Grüße aspen