Hoi Christopher VWBusman
Schau Dir mal an was Leon schon gebaut hat: Klick mich und staune ;-)
Hoi Christopher VWBusman
Schau Dir mal an was Leon schon gebaut hat: Klick mich und staune ;-)
Hoi Leon
Wenns eine Absetzkabine wird brauchst Du ja eine Art Rahmenabdeckung oder Pritsche, die Du beim TÜV vorführen musst, nehm ich mal an. In der Schweiz muss man das bei der MFK vorführen.
Wenn Du das Teil 2m breit machst und das so eingetragen ist hast Du das Schweiz-Problem auch umschifft.
Oben: Die erste Siedlung erreichen wir um 09:29 Uhr,also rund eine Stunde nach dem Kleins Gate.
Was Sven und mir als Baufachmännern schnell auffällt: Die Architekten hier sind etwas einfallslos...alle Neubauten sehen sich sehr ähnlich...
Oben und unten: Kurz vor Wasso weicht die Piste einer asphaltierten Strasse, mit Kreisel und Abzweig nach Mto Wa Mbu übers Ngorongoro-Hochland.
Diesen Kreisel erreichen wir um 10:06 Uhr, also rund 95 Minuten nach dem Kleins Gate.
Nach rund 27km ist wieder Piste angesagt, die jedoch auch noch asphaltiert werden soll...irgendwann...
Oben: Impalas wohnen offenbar auch in Wasso...
Oben: Hier sind wir schon in Sichtweite des Lake Natron und des Ol Doinyo Lengai, hier beginnt die Piste schlecht zu werden...
Es ist 11:32, also rund drei Stunden nach dem Kleins Gate.
Oben: Die Südspitze des Lake Natron wird sichtbar, während wir von Schlagloch zu Wellbrett hüpfen.
Tag 11: Auf zum Lake Natron!
Die Nacht war ruhig, die drei deutschen Damen haben zumindest nicht so laut geschnarcht dass es mich gestört hätte, Löwen oder Ameisen haben weder mich noch Sven gefressen, also beginnt der Tag schon mal nicht schlecht.
Oben: Aussicht nach dem Aufstehen...es könnte schlechter sein! OK, ist nur ein schlechtes Handyfoto, aber die Aussicht war schon schön!
Sofort beginnen wir mit dem Zusammenpacken, so dass wir zum Frühstückstermin um 06:30 bis auf mein Zelt alles
zusammengepackt haben und losmampfen können.
Aber offenbar schlafen noch einige Teile meines Körpers, das Hirn zum Beispiel.
Anders kann ich mir nicht erklären weshalb mich Sven darauf aufmerksam machen muss dass man den Teller zuerst umdrehen und erst dann etwas drauflegen sollte...
Danke, Sven... ![]()
Mit nun gedrehtem Teller ist das Frühstück schnell gemampft und das Zelt schnell abgebaut, so dass mir noch etwas Zeit bleibt um mit den drei Damen ins Gespräch zu kommen.
Sie sind gestern von Arusha direkt in einem Stück hierher gefahren und wenn ich mich recht erinnere war von den Dreien erst eine mal in Namibia, für die anderen Zwei ist es (Irrtum vorbehalten) das erste Mal Afrika.
Nachdem sie mir etwas über die Piste hierher erzählt haben geb ich ihnen noch meine Erfahrungen und Tipps weiter, denn sie fahren heute in die Seronera.
Und schon sind Robert, Hamis und Sven fertig und nun muss auch ich noch einsteigen...
Tschüss und ab gehts mit uns in Richtung Kleins Gate, natürlich unter dem offenen Dach stehend!
Die Wege sind noch sehr nass von gestern Abend, so dass Robert teilweise sehr vorsichtig fahren muss.
Vor allem in den vielen Schlaglöchern und Vertiefungen blieb das Wasser stehen, aber immerhin sind sie so gut zu sehen.
Oben: Dies ist wohl unser Abschiedskomitee der Serengeti...
Oben: ...unterstützt von diesen zwei Schakalen...
Oben: ('Theatralisch wink') Tschüss Serengeti, warst eine Tolle!!! O Rövoar, Tschau, Adiöööööö!!!
Nach etwa 15 Minuten Füsse Vertreten am Kleins Gate, währenddem Robert den Papierkram erledigt, fahren wir um 08:48 Uhr weiter.
Nach dem Kleins Gate in Richtung Wasso durchfahren wir erst eine Gegend die durchaus zur Serengeti gehören könnte,
entsprechend sehen wir auch hier einige Tiere.
Oben: Büffelhelde, der offenbar den Eintritt in die Serengeti verwehrt wurde...
Oben und nachfolgende Bilder: Bilder der typischen und schlechteren Abschnitte der Piste zwischen dem Kleins Gate und Wasso, ohne weitere Kommentare, bis zu den ersten Häusern sind wir mit offenem Dach gefahren
Hoi zämä
Bei der Schnurreparatur muss man aber auch die stelle erstmal genau finden. Wenn da ein Nagel drinsteckt, ist es einfach, aber sonst?
Bei nem ganz schleichenden Plattfuß stell ich mir es aber auch schwieriger vor.
Was die Lecks bei Erdgas anzeigt kann auch Lecks bei Reifen anzeigen: Ein Wasser-Spühlmittel-Mix bildet dort wo die Luft bzw. das Gas austritt Blasen. ![]()
Kurz bevor wir die letzte steile Passage hoch zur Lobo-Campsite unter die Räder nehmen beginnts zu schütten...
Nein, nicht zu regnen, zu S-C-H-Ü-T-T-E-N-!
Ganze Bäche strömen uns entgegen, Räder drehen durch, das ganze Programm!
Aber wir erreichen die Campsite und Robert parkiert das Auto neben dem Eingang zum Esskäfig, so dass wir schnell dort hinein huschen können.
Und kaum sind wir drin beginnts so richtig!
Das Gewitter entläd sich genau über uns, die Zwischenräume von Blitz zu Donner sind zum Teil nicht wahrnehmbar und es knallt in einer ungeheuerlichen Lautstärke, so dass wir uns sicher sind dass zumindest einer der Blitze direkt über uns gewesen sein muss.
Oben: Blick aus dem Kochkäfig bei nachlassendem Gewitter
Irgendwann ists vorbei mit dem Gewittersturm und der Tag erwacht zum zweiten Mal heute.
Nun sieht man wieder etwas weiter als nur wenige Meter und wir können damit beginnen uns den Platz genauer anzuschauen.
Alles schräge Wiese ausser an einem Ort...und da hats Ameisen!
Muss ja auch nicht sein.
Aber es hat sich hier stark verändert seit ich 2013 das letzte Mal hier war.
Hinter dem alten, versifften und mit Fledermauskot kniehoch vollen Sanitärhäuschen hat es ein neues Sanitärhaus mit grosszügiger Ausstattung gegeben!
Und alles ist sauber, sogar richtige Pissoirs hats!
Aber natürlich sind wir in Afrika, so toll die Nassräume auch aussehen, der Teufel liegt im Detail.
Zum Beispiel greift das Schloss nicht ins Schliessblech und ist demnach nutzlos...
Oder dass die Damen weiter draussen gehen müssen als die Herren ist vielleicht auch nicht ganz so durchdacht...
Na ja, immerhin haben sie etwas getan!
Kurz das Zelt aufbauen und mich weiter umschauen.
Ich geh nun wieder etwas nach unten, wo nun drei deutsche Frauen mit ihrem Land-Rover mit Dachzelten stehen und schau mir die Aussicht kurz an, wunderschön.
Dann rauf zu dem Platz wo ich das Zelt schon in einer etwas flacheren Kuhle aufgestellt habe.
Oben: Blick von aussen auf den Kochkäfig, das Auto und das Zelt von Robert und Hamis
Oben: Und so sah es 2013 aus, erst jetzt erkenn ich den Kochkäfig wieder, den hatte ich aus meinem Gedächniss verloren...
Oben: Links der Kochkäfig und rechts der Esskäfig
Oben: Links mein Zelt, rechts Sven's Zelt und oben der Ausguckplatz der Löwen und Paviane
Oben: Blick in einen der Toilettenräume der Herren, es natürlich auch eine Toilette für die Damen
Oben: Duschraum der Herren, ganz passabel!
Oben: Wie überhaupt der ganze Nasszellenneubau ganz passabel ist! Kein Vergleich zu dem danebenstehenden, total
versifften Nasszellenbau von früher, in dem die Fledermäuse lebten und knietief deren Kot lag...
Oben: Blick ins Tal hinunter...in der Entfernung sehen wir Büffel, Gnus, Kongonis, Gazellen, Elefanten usw...
Oben: Die deutschen Dachzeltnerinnen am einzigen halbwegs ebenen Platz
Oben: Im Kochkäfig, wo wir das Gewitter überstanden haben.
Auf dem Weg zum Zelt hinauf bemerke ich was an meinen Beinen...erst ein Krabbeln, dann...
AUA!!!
Verdammt, wo kommen denn all die vielen bissigen Ameisen an meinen Beinen her?
Und warum zwicken die mich von den Oberschenkeln bis zu den Zehenspitzen alle!
Und die Viecher sind gross und haben riesige Beisswerkzeuge!
Und wenn sie sich verbissen haben lassen sie nicht los!
Wenn man sie abstreift bleiben die Köpfe weiterhin in meine Haut verbissen!
So was kenn ich aus dem Amazonas, wo Wunden auf die Art genäht werden, aber hallo!?!?
Wir sind hier in Afrika und ich habe keine zu nähende Wunde!!!
Zagrataifl!!!
Mit viel Anti-Brum Forte kann ich zumindest weitere Attacken abwehren, aber ich bin die letzten Minuten wie Rumpelstilzchen fluchend und fuchtelnd über die Campsite gehüpft!
War Gott besoffen als er die Viecher erfand???
Mann, sind deren Bisse schmerzhaft!!!
Ein Wespenstich ist nichts im Vergleich zu dem hier!
Unglaublich!!!
Bis ich alle Ameisenköpfe aus meiner Haut und aus meinen Sandalen rausgeklaubt habe vergeht mehr als eine halbe Stunde...
Irgendwann hab ichs geschaft, halleluja, dann geh ich sehr sehr vorsichtig den Weg ab, den ich vorhin gegangen bin.
Und da seh ich sie:
Oben: Ameisen! AMEISEN! A-M-E-I-S-E-N-!
Ich muss mit beiden Füssen voll in die Ameisenstrasse getrampelt sein!
Na ja, das werd ich definitiv nicht vergessen!
Vor lauter auf den Boden schauen entgeht mir fast der Pavian oben auf dem Felsen über unseren Zelten, wo sonst jeweils ein Löwe liegt und sein Reich betrachtet.
Jaja, die Lobo-Campsite ist nichts für Weicheier!
Aber heute sind ja nur der Pavian und einige Klippschliefer da, das geht ja noch.
Zumindest solange wie unsere Zelte gut und Paviansicher verschliessen...
Was ich noch nicht erwähnt habe ist dass nun auf jeder Campsite und jedem Platz mit Nasszelle je mindestens ein Campwart ist und für Sauberkeit sorgt!
Und überall hängen A4-Papiere mit QR-Codes, um die Plätze zu bewerten.
Tansania tut was, sehr gut!
So langsam dunkelts ein, wir bemerken dass im Essenskäfig kein Strom und auch kein Licht vorhanden ist.
Sven holt seine batterieelektrische Laterne aus dem Zelt und wir hängen die über unseren Tisch.
So lässt sichs Essen!
Hamis hat Chiabati mit Reis, Auberginensauce und Fisch gemacht, sehr lecker!
Doch so ganz geniessen können wirs nicht, denn kaum ist das Essen hier ist die Energie aus der Batterie verschwunden
und wir sitzen wieder im dunkeln Schein unserer Stirnlampen.
So gehen wir halt um 20:30 in unsere Zelte, morgen verlassen wir die Serengeti und düsen über wohl holprigste Pisten in Richtung Lake Natron.
Lala Salama!
Hoi zämä
Ich als gelernter Installateur sehe das so dass ich so wenig Verbindungen wie möglich mache.
Jeder Absperrhahn hat zwei oder mehr Verbindungen.
Wenn mal was defekt ist, was hindert mich daran DANN etwas mehr Aufwand zu betreiben und die ganze Anlage zu entleeren? Wenn sie so gebaut ist dass sie an einem Ort entleerbar ist dann ist das doch kein Problem. Ansonsten ölfreie Druckluft zum Leerblasen der Leitungen verwenden.
Oben: Keine Löwen-, sondern Pavianärsche...
Oben: Irgendwo wird wohl ein Neugeborenes abgeliefert worden sein.
Oben: Vielleicht bei denen hier?
Oben: Immer wieder schön anzusehen ist das Serengeti-Topi (Damaliscus jimela), egal ob alleine...
Oben: ...oder mit Impalas zusammen.
Oben: Berüsselte Gemütlichkeit in Gruppenform
Die Fahrt mit geschlossenem Dach dauert halt gefühlt ewig, weil man nicht so viel von der Umwelt mitkriegt.
Was wir aber nach rund drei Viertel der Strecke mitkriegen ist eine dunkle, fast schon schwarze Gewitterwand, die uns bedroht.
Wohl weil wir nie artig alles aufgegessen haben...war ja auch immer zu viel!
Oben: Da sehen wir sie: Die schwarze Gewitterwand!!! Hau Schokking!
Oben: Als würden die Impalas und Zebras noch die letzte Wiese vor dem Weltuntergang leerfressen wollen...
...denn hinter der Kuppe liegt genau er: Der Weltuntergang!
Zumindest siehts so aus...
Oben: Hier Sonne, Impalas und Gras, dort schwarzer Himmel...
Oben: Und schon bald sehen die Pisten so aus!
Oben: Kampfadler, wohl in einer Kampfpause...
Oben: Sieht aus wie eine Strasse nach heftigen Regenfällen, ist aber ein Bach...
Oben: ...der mancherorts etwas tiefer ist und einige Bewohner aufweist.
Oben: Zurück im Camp noch schnell einige Fotos machen (mein Zelt ist ganz im Hintergrund)
Oben: Der Essenskäfig
Oben: Der Kochkäfig mit dem Wassertank
Oben: Unsere beiden Zelte
Um 11:00 Uhr sind wir zurück und beginnen unser Zeug zusammen zu packen, schon um 11:30 ruft Hamis zur Mampferei!
Wieder mal ein sehr guter Dreigänger, den Hamis da hingezaubert hat!
Anschliessend geh ich mal mein Zelt abbrechen und um 13:00 fahren wir schon ab in östliche Richtung.
Irgendwie müssten wir nun doch durch die Landschaft kommen wo wir vor 14 Jahren 10 Leoparden innert 24 Stunden gesehen haben, aber mir kommt die Landschaft, durch die wir fahren, nicht bekannt vor.
Tiere hats auch kaum...
Trotzdem ists schön mit offenem Dach durch die Serengeti zu holpern.
Die Pisten sind meist recht gut fahrbar und so kommen wir gut voran.
Irgendwann verschlechtert sich das Wetter und wir schliessen das Dach.
Vorher noch ein paar Bilder:
Oben: Giraffe beim Mittagsjoga...oder beim Ententanz?
Oben: Hier sieht man schön wie hoch das Gras ist, kein Wunder hab ich immer das Gefühl dass es viel weniger Tiere
als in den früheren Jahren hat.
Oben: Graukopfliest (oder Grey-headed Kingfisher oder Halcyon leucocephala) liest wohl die Wolkenbilder...
Hoi omit1975...oder Timo?
Die Abmessungen können ähnlich sein, müssen aber nicht.
Google die Rahmenmasse, ev. Zeichnungen der LKWs und/oder nimm einen Doppelmeter mit zur besichtigung und miss nach. Wenn der eine 600mm als Rahmenbreite hat und der andere 800mm wirds schwiriger als wenn beide dasselbe Mass haben.
Oben: Ein Vögelchen (Barn Swallow / Rauchschwalbe) verdreht sich den Hals nach uns...
Oben: Die serengetische Leberwurstproduktion ist im vollen Gange...
Oben: Gross und Klein, so solls sein...
Oben: Hier ist der Kleine vom vorherigen Bild offenbar schon gewachsen...odrr so...
Oben: Einfach herrlich diese Geschöpfe in dieser Landschaft...Afrika hat halt noch Natur zu bieten!
Oben: Und wenn das afrikanischste aller afrikanischen Tiere in einer afrikanischen Landschaft rumsteht dann weiss man:
Man ist im Zoo... ...oder in Afrika!
Oben: Diese Hörner, diese H-Ö-R-N-E-R !!! Kein Coiffeur dieser Welt hätte diese Dauerwelle besser hingekriegt!
Oben: Langsam gehts gegen 11:00 und mein Hunger kommt...keine Ahnung weshalb ich bei dem Bild an Hamis am Grill denke...
Oben: Etwa so ist vor Urzeiten die Idee zur Ochsenschwanzsuppe entstanden...nehm ich mal an...
Oben: Am Wegesrand liegt noch etwas Landschaft mit Hügel und Straussen rum...die lass ich nicht unfotografiert daliegen!
Oben: ...und dieser Morgenmuffel schreit uns einfach so an...nicht nett!
Oben: Doch nicht nur uns schreit er an sondern wohl jeden in der Gegend, Morgenmuffel halt...
Und wahrscheinlich ein junger Eastern Chanting Goshawk / Weissbuerzelsinghabicht (Danke, Elvira)
Ich spreche erst mal Sven an dass wir wieder in dieselbe Richtung fahren wie die Tage zuvor, er sieht das genau so.
Also sprech ich Robert darauf an.
Er meint dass die Mutter des gestrigen Leopardenbabys noch ein zweites Kind habe und da noch in der Nähe sein müsse und er sich recht sicher wäre dass wir diese drei Leos auch finden wollen.
Womit er ja nicht wirklich unrecht hat, aber eine vorherige Komunikation wäre natürlich besser gewesen.
Also fahren wir wieder in Richtung des gestrigen Leobabys.
Oben: Vorbei an wunderschön anzuschauenden, be-Hippo-ten Pfützen mit Palmenkranz...
Oben: Für die, welche nicht so gut sehen hab ich das Hippo mal etwas näher gerückt...
Nahe dem Hippopool fahren wir einen Weg, den wir wohl besser nicht gefahren wären...
...denn es ist die berühmte Black Cotton Soil der Serengeti!
Natürlich bleiben wir stecken, logisch, nur mit Hinterradantrieb.
Aber besser mit Hinterradantrieb stecken bleiben und mit Allradantrieb wieder freikommen als mit Allradantrieb steckenbleiben...
Und so steigt Robert aus, dreht die Radnabenraster um 90° von Freilauf auf Blockiert um und den 4WD rein und schon ruckeln wir uns wieder frei.
Und weiter gehts!
Oben: Giraffe beim Frühstück und wild rumfliegenden Serengeti-Ballone.
Oben: Hyäne rennt in Richtung der Autoversammlung, da hats doch sicher was zufressen...ist ja Frühstückszeit!
Oben: Auch ein Schakal ist schon auf der Suche nach einem kleinen Imbiss, zum Beispiel einem Zebra.
Oben: Weissbrauensporn-Kuckuck, ungekämmt.
Oben: Dreifarbenglanzstar, offenbar säuberlichst gekämmt.
Oben: Wieder Weissbrauensporn-Kuckuck, noch weniger gekämmt als der davor...
Und dann sind wir wieder beim Baum mit dem Leo, aber Leo ist gar nicht zuhause...
Darum fahren wir weiter zu einem Baum der ebenfalls für Leos geeignet wäre.
Dummerweise ist er von vielen etwa Motorhaubenhohen Büschen umgeben, Robert fährt trotzdem so nah wie möglich ran und er sollte recht behalten, denn wir sehen ein kurzes Huschen am Baumstamm!
Tag 10: Von der Seronera nach Lobo
Heute gehts früh los, um 05:45 sitzen wir schon am Frühstückskaffee (natürlich Instantkaffee von Africafe)...
Oben: Unser Frühstück! Für jemanden, der üblicherweise kein Frühstück isst schon recht happig!
...und um 05:58 fahren wir ab!
Schon bald geht die Sonne auf, was wir zu einigen Fotos ausnutzen.
Oben und unten: Jaja, so siehts in der Serengeti vor Sonnenaufgang aus...
Oben: Offenbar warten auch die Vögel auf den Sonnenaufgang, und das obwohl sie wohl eher keinen Fotoapparat haben...
Oben: Und kurz danach ist sie aufgegangen, dank massivem Abblenden wirkts trotzdem noch schön warm, was die Luft definitiv noch nicht ist.
Dann fahren wir weiter, die aufgehende Sonne hinten links von uns...hmmm...
Also fahren wir zu meinem Erstaunen wieder in Richtung Westen, obwohl wir gestern klar gesagt haben dass wir das nicht mehr möchten!
Bevor ich mir aber ganz sicher bin möchte ich Sven drauf ansprechen, doch da passierts!
Ein Dikdik sthet in der Gegend rum!
Da muss natürlich erst mal fotografiert werden!
Oben: Wieder eines der seltenen nur in Nordtansania vorkommenden Thomas' Dik-Dik (oder auch Ugogo Dik-Dik).
Oben: Die hingegen sind zwar Dick-Dick, aber nicht Dik-Dik...
Oben: Ein weiteres Dick-Dick latscht durch die morgenbesonnte Morgenlandschaft.
Oben: Nicht wirklich ein Dick-Dick, nicht mal ein Dik-Dik...aber sich strecken muss am frühen Morgen schon sein!
Auch für einen Grey-breasted Spurfowl / Graubrustfrankolin
Oben: Die Akazie ist mitsammt ihren Affenfreunden der Familie von (Pa)Pa Vian auch schon aufgestanden...
Oben: ...bei dieser Löwin...
Oben: ...und deren Familie!
Oben: Spielen muss natürlich sein! Herrlich!!!
Oben: Und etwas beissen gehört bei Kätzchen einfach dazu...
Oben: Dann wird mal wieder an der Mutter rumgesaugt...
Oben: ...um wieder Kräfte für weitere Balgereien zu sammeln. Und logischerweise wollen alle, aber wirklich alle, an der einen Zitze saugen.
Auf keinen Fall an einer Anderen als die Anderen... ![]()
Irgendwann fahren wir wieder weiter und nicht weit entfernt bekommt Robert von einem anderen Guide einen Tipp.
Der Geschwindigkeit nach zu urteilen muss es das Monter von Loch Ness auf Safariurlaub sein odrr so was...
Und schon von Weitem sehen wir eine Ansammlung von Autos um einen kleinen Baum rumstehen, das kann doch nur eines heissen:
L-E-O-P-A-R-D-!
Und schon sind wir am Baum!
Oben: Da steht der Baum, umlagert von Fahrzeugen...nur...wo ist denn da was im Baum, das sich anzuschauen lohnt?
Oben: Etwas näher rangezoomt...sieht jemand was?
Oben: Und da ist das Teilchen: Ein Mini-Leopard hängt da im Baum!
Ohne Mutter, ganz alleine!
Und offenbar etwas nervös...denn er klettert immer etwas rum um sich die komisch knippsenden Dinger in den Blechkisten anzuschauen.
Wir bleiben lange, alleine schon weil ich lange benötige um mir von Sven zeigen zu lassen wo denn das kleine Teilchen
genau rumhängt!
Während wir den Kleinen so beobachten (auf dem Bild oben sieht man viel mehr als wir die meiste Zeit gesehen haben...) sprech ich Robert auf den folgenden Tag an, denn wir sind bisher immer in den Bereich westlich der Seronera gefahren und haben viel Gras und relativ wenig Tiere gesehen.
Das möchten wir an unserem letzten ganzen Tag in der Serengeti nicht nochmals haben.
Robert nimmt die Bitte auf und danach machen wir uns auf die Suche nach der Mutter des kleinen Leoparden, suchen
drei Bäume und einen Kopje ab, aber nichts ist mit Leopardin.
Kein Wunder in dem hohen Gras...die kann überall sein ohne gesehen zu werden.
So machen wir uns langsam auf den Weg in Richtung unseres Camps.
Oben: Ein Büffel wässert sich...
Oben: Ein Sekretär versucht offenbar mal statt einer Schlange einen Baum totzutreten...
Oben: Offenbar sind wir nicht die einzigen Europäer (Widehopf) hier...
Um 17:00 Uhr sind wir wieder im Camp.
Als Erstes geh ich mal unter die Dusche, auf wenigstens lauwarmes Wasser hoffend.
Immerhin trift das Wort 'wenigstens' und das Wort 'Wasser' zu, das Wort 'lauwarm' jedoch nicht.
Dafür stinkts nach Klärgrube, ist ja auch was.
nach dem Duschen trockne ich mich ab, trete vors Duschhäuschen und bemerke...
...
...Regen!
Na toll!
Aber immerhin ist er wärmer als das Duschwasser...
Lange dauert der Regen nicht an und schon bald sitzen Sven und ich wieder in unseren Stühlen hinter unseren Zelten
mit Blick in die Wildniss...so schön!
Mit lauten Geräuschen bricht sich ein LandRover durchs Gebüsch und spuckt eine ganze Familie aus, die sogleich mit dem Dachzeltaufbau beginnt.
Und das unweit meines Zeltes...na ja...hoffen wir mal dass sie nicht zu den lauten Leuten gehören.
Ein weiteres Auto darf sogar auf dem Zeltbereich bleiben, denn auch sie sind sind Dachzeltler...
..zwei deutsche Frauen mit ihrem Guide.
Früher wars mal so dass Dachzeltler auch auf dem Parkplatz bleiben mussten, heute offenbar nicht mehr.
Mit dem Eindunkeln ziehts mich in den Essenskäfig, wo ich etwas Konversation mit zwei Voluntärinnen aus
Norddeutschland betreibe während nun Sven am Duschen ist.
Die Eine arbeitet in einer Art Altenheim (Wusste nicht dass es das hier gibt), die Andere in einem Spital.
Und das schon seit Wochen ohne Pause.
So haben sie sich einige Tage in der Wildnis rege verdient, aber schon am folgenden Tag gehts wieder zur Arbeit.
Jetzt gehts aber erstmal ans Abendessen, das uns Hamis zubereitet hat:
Oben: Es schmeckt deutlich besser als es aussieht, Hamis ist ein echt guter Koch! Und er macht IMMER zu viel... ![]()
Oben: Kleiner Besucher am Tisch...so ist auch mal der Essenskäfig von innen zu sehen.
Nach dem Essen kommt Hamis noch etwas zu uns an den Tisch um wieder mal etwas zu gesprächeln, unter Anderem interessiert er sich stark dafür wie Joakimu und ich uns genau kennengelernt haben und mit welchen Guides wir damals unterwegs waren.
Natürlich kennt er alle und erzählt und dies und jenes über sich, über Joakimu und über die Guides, die ich kenne.
Und darüber wie er und Achmed, der Chef von Base Camp Tanzania, sich damals noch als LKW-Fahrer, kennengelernt haben.
Dass Hamis dann der erste Koch von Base Camp Tanzania wurde ist auch mehr dem Zufall geschuldet dass Achmed einen Koch benötigte und mal Hamis auf LKW-Tour traf und mit ihm essen durfte.
Daran erinnerte er sich als er erstmals einen Safari-Koch benötigt hat und seitdem ist Hamis dort Safarikoch!
Ein schöner Abend mit interessanten Geschichten geht gegen 21:30 zu Ende, denn um die Zeit gehen wir in unsere Zelte.
Ausserhalb der Zelte (und zum Glück nicht drinnen) brüllen ein Löwe, rufen Schakale und lacht eine Hyäne in die Nacht hinein.
So herrlich anzuhören!
Lala Salama!
Hoi Peter
hab ich ich aber bei noch keinem Womo gesehen.
Ja, Du hast ja auch meinen Hiace nicht gesehen...
![]()
Hier die eine Bank, im Sitzbereich mit Schräge für mehr Platz für die Füsse, hinten zu sehen die beiden mit Klavierband versehenen Leisten, die es erlaubten die Sitzfläche zum Schlafen flach und zum sitzen schräg zu stellen...war trotz gerader Lehne recht bequem.
Hoi Peter
Da wird durch die Rückenpolster viel Platz vergeudet.
Müssen beide Bänke 750mm breit sein oder reicht eine?
Wenn eine reicht würd ich hinter der anderen Bank Stauraum, z.B. für Bettzeug, machen.
Ich für mich würde das senkrechte Brett ausführen.
Wohin verstaust Du die Rückenpolster?
Hoi zämä
Wieder etwas gewerkelt bzw. vorbereitet: Die Ladebordwände mit 40cm statt 25cm!
Gekauft habe ich das Material ja schon bevor ich von der Pritsche bei Horntools erfahren haben, dann kann ich es ja auch verwenden!
So habe ich mal die zwei seitlichen Ladebordwände mit einem versenkten Schloss und den Scharnieren versehen.
Dazu musste ich die Schlösser jedoch etwas umbauen, da ich ja immer etwas andere Ideen habe als die Konstrukteure dieser Teile...so ists halt!
Also: Schlösser so kürzen dass ein 14mm-Dorn in ein entsprechendes Auge im (noch herzustellenden neuen) Blech vorne greifen kann.
Hie rmal die Schlösser: Ganz links wie sie bei mir angekommen sind, in der Mitte wie ich sie zugeschnitten habe und rechts wie es eingebaut ist.
![]()
Somit wäre die seitliche komplett verdeckte Halterung schon so gut wie gelöst.
DIe linke und die rechte Wand hab ich schon gemacht, aber dummerweise den Isuzu nicht hier.
Und so kann ich nicht Mass nehmen für die hintere Ladebordwand und auch nicht für die genaue Länge der beiden Seiten.
Und so stehen sie halt wieder in der Garage bis der Isuzu wieder mal hier bei meiner Halle steht...![]()
Oben: Und das hier ist nochmal was Anderes...wer erkennts schon?
Oben: Auch ein schöner Rücken kann entzücken
Oben: Auch das Kätzchen ist kein Leopard, aber immerhin ein Serval (Leptailurus serval)!
Oben: Aber sie will nicht bei uns bleiben und zieht von dannen, lässt uns allein zurück, mitten in der Wildniss...
Oben: ...und schon bald sind nur noch die Ohrspitzen zu sehen...tschüss, Kätzchen, adiööö (mit gaaaaanz langen 'ö')!
Oben: Aber es hat ja auch noch andere Schmusekaterchen rumliegen...
Oben: Mitsammt offenbar rolliger Schmusedame...
Oben: Da muss auch das Mwanza-Agame!nmännchen genau hinschauen was die beiden tun...
Oben: Bei dieser Zebraherde machen wir halt für einen Lunch im Auto...nicht sehr bequem und wieder mal die typische Safaribox, aber bei der Aussicht ist auch das wunderbar!
Nach etwa einer Stunde Pause inmitten der Herde fahren wir mal wieder weiter.
Da wir etwas ziellos durch die Gegend fahren frag ich Robert mal nach seinem Plan und er antwortet etwas ausweichend.
Kennen wir ja bei ihm, aber er ist offenbar ganz froh dass ich ihm sage dass Sven und ich aus dieser relativ
tierlosen Ebene (so kann die Wahrnehmung auch in der Serengeti sein) rausfahren wollen.
Er ist damit ebenfalls nicht unglücklich, hat aber offenbar mal eine Aussage betreffend der Seronera so verstanden
dass er die Seronera meiden soll.
Und rund um die Seronera hats halt weniger Tiere als in der Seronera, das ist halt Fakt.
Nach kurzer Zeit begegnen wir einem anderen Safarifahrzeug, von dessen Guide er einen Tipp bekommt.
Schon fahren wir los, über kleinste Wege in eine ganz andere Richtung als bisher!
Oben: Wir treffen Familie Warzenschwein und sind bald...
Hoi zämä
Auf die Schnelle habe ich diesen CAD-Link (klick mich) und die beiliegenden Bilder gefunden, halt Mazda BT50.
![]()
![]()
Und falls Luftfeder auch eine Frage ist hab ich vor langer Zeit mal das gefunden: Klick mich!
Ob das jedoch in D zulassungsfähig ist...keine Ahnung.