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Beiträge von Picco

  • Reisebericht: Picco in Tansania und Kenya 2025

    • Picco
    • 20. Juli 2025 um 06:25


    Oben: Hiermit stelle ich Euch Süffäl, die Usambara Weinschlange, vor: Tadaaaaaa 'Trommelwirbel'!

    'Süffäl' hat sich sehr gut benommen, darum darf sie auch schon bald nach Hause.
    Als Nächstes ist die Speckled Sand Snake dran, die wider Erwarten nicht auf Sand sondern in einen anderen Busch gesetzt wird.
    Wenn man bei Schlangen von Setzen sprechen darf, denn sitzen können die in Ermangelung eines Hintern ja nicht.


    Oben: Hiermit stelle ich Euch 'Specki', Speckled Sand Snake, Speckled Sand Racer oder Psammophis punctulatus genannt, vor:
    Tadaaaaaa 'Trommelwirbel'!

    Sandrennnattern sind nur schwach giftig und Bisse bei Menschen sind gemäss Wiki selten. Schlangen aus der Familie Psammophiidae sind typischerweise tagaktiv, terrestrisch und bewegen sich schnell fort.
    Sie jagen ihre Beute aktiv.

    Zum Schluss kommt die Rufous Beaked Snake, Mary's kleiner Liebling, dran.
    Die Rotschnabelnatter ist eine Art schwach giftiger Schlange und in Ostafrika beheimatet.
    Der Name bezieht sich auf ihre Hakenschnauze, mit der sie Höhlen gräbt, und auf ihre rotbraune Rückenfärbung.


    Oben: Hiermit stelle ich Euch 'Stuppsi', die Schnabelnasennatter, vor:
    Tadaaaaaa 'Trommelwirbel'!

  • Reisebericht: Picco in Tansania und Kenya 2025

    • Picco
    • 19. Juli 2025 um 07:12

    Die Schwarze Mamba (Dendroaspis polylepis) ist mit einer durchschnittlichen Länge von etwa 2,50 Metern und einer
    Maximallänge von über 4,50 Metern die längste Giftschlange Afrikas und nach der Königskobra die zweitlängste Giftschlange der Welt.
    Ihr Gift ist Neurotoxisch, also die Nerven angreifend, was dann zu Lähmungen führt. Auch zur Lähmung des Zwerchfells, was dann zum Erstickungstod führt.
    Unangenehm...
    Mambi hier aber weiss sich zu benehmen, immerhin ist sie ein gefragtes Fotomodel, da muss man schon wissen wie man mit den Fotografen umgeht damit diese zum Schluss noch zahlen können.
    Weiter gehts mit der Red Spitting Cobra:


    Oben: Hiermit stelle ich Euch Spiti, die Speihkobra, vor: Tadaaaaaa 'Trommelwirbel'!

    Bevor ich hier aber anfangen darf, ja sogar bevor sie aus der Transportbox geholt wird, ziehen alle Schutzkleidung an!
    Denn die Kobra kann mit sehr hoher Treffsicherheit ihr Gift auf drei Meter Entfernung in die Augen des Angegriffenen spritzen, was diesen erblinden lassen kann.
    Da ich nicht blind werden will behalt ich zur Sicherheit nicht nur meine Sonnenbrille auf sondern ziehe auch noch einen
    Plexiglasschutzschild fürs Gesicht an.
    So kann mich das Gift nur noch unterhalb des Kinns treffen, wo es gemäss Kyle extrem stinken, mich aber weder verletzten noch erblinden lassen kann.
    Nur hab ich nun ein Problem, denn das Plexiglas verhindert dass ich auf dem Bildschirm der Kamera etwas erkennen kann.
    Mit Sonnenbrille allein gehts, aber mit Plexiglas gehts nicht...
    Blöd...
    Aber im Sucher kann ich wenigstens halbwegs erkennen wo der Fokuspunkt sein soll.
    Aber eben nur halbwegs...
    So sind die meisten der Bilder entweder mit falsch platziertem Fokus oder mit teilweise abgeschnittener Schlange...
    ...die sich während des Shootings einmal schnell in meine Richtung bewegt, so dass ich nach hinten aufspringe und die beiden Schlangenwärter eingreifen wollen.
    Ist aber nur ein Zucken um wenige Handbreit gewesen, so dass sich alles schnell beruhigt.
    Alles ausser mein Herzschlag...
    Drei Fotos sind was geworden, wenn auch bei zweien davon ein Teil des Schwanzes ausserhalb des Bildes ist:

    Zurück in ihr Zuhause und runter mit der Schutzkleidung!
    Phu, wenig sehen, sich aufs Fotografieren konzentrieren, eine Schlange die auf mich zukommt...eigentlich müssten meine Nerven flattern, tun sie aber nicht.
    Weiter gehts mit der Usambara Vine Snake!
    Keine Ahnung ob die wirklich Wein produziert (vielleicht als Hobby?) aber so heisst das hübsche Teilchen nun mal.
    Im deutschen Wiki finde ich keinen Eintrag dazu, im englischen findet sich auch kaum was...die grosse Unbekannte dieser Reise?
    Scheint so!
    Offenbar ist sie so unbekannt dass es kein Gegengift gegen ihr hämotoxisches Gift gibt!
    Hämotoxine sind Giftstoffe die rote Blutkörperchen zerstören , die Blutgerinnung stören und/oder Organdegeneration sowie allgemeine Gewebeschäden verursachen können. Der Begriff Hämotoxin ist teilweise irreführend , da blutschädigende Giftstoffe auch andere Gewebe schädigen.
    Verletzungen durch hämotoxische Substanzen sind oft sehr schmerzhaft und können bleibende Schäden und in schweren Fällen den Tod verursachen.
    Selbst bei sofortiger Behandlung ist der Verlust einer betroffenen Gliedmaße möglich.
    Also werd ich auch hier nicht den Helden spielen, da ich alle meine Gliedmassen ganz gern habe und sie bei mir behalten will.
    Aber zum Glück gilt sie als nicht aggressiv...das hilft dem Herzen nicht gegen 180 zu gehen...

  • Reisebericht: Picco in Tansania und Kenya 2025

    • Picco
    • 18. Juli 2025 um 07:52

    Tag 20: Fotoshooting, Fahrt nach Kombani und Nachbars Fiat 124

    Aiaiai, der Muhezin krächzt wieder die Lautsprecher voll, furchtbar!
    Der soll mal singen lernen, die gesangliche Pfeife!
    Es ist 05:00 Uhr und ich bin hellwach, obwohl ich das nicht sein müsste.
    Also ab unter die Dusche, schadet ja nichts wenn die Fotomodels nachher nicht mit grünen Gesichtern umfallen nur weil ich falsch im Wind stehe.
    Odrr so...
    Wir checken um 06:45 aus, bezahlt wurde schon gestern Nachmittag.
    Um 07:00 stehen wir am Tor der Watamu Snake Farm und das macht, was Tore halt so machen: Es öffnet sich!
    Nicht von selbst, nein, von Mary und Manuel wirds geöffnet!
    Und beide sind heute beim Fotoshooting dabei!
    Ich durfte schon vorab meine fünf Wunschschlangen angeben und hab das natürlich auch gemacht, so dass Mary und Manuel schon mal was vorbereiten konnten.
    Erst wird die Gaboon Viper, dann die Black Mamba, anschliessend die Red Spitting Cobra, darauf folgend die Vine Snake, fast zuletzt die Specled Sand Snake, und zuallerletzt die Rufous Beaked Snake geknippst!
    Ja, ich weiss, fünf waren gefragt, sechs hab ich angegeben.
    Man gönnt sich ja sonst nichts...
    Erst gehen wir also zur Gaboon Viper, wo ich beim letzten Besuch minutenlang versucht habe diese Schlange zu finden...
    ...obwohl sie direkt vor meinen Augen lag!
    Unglaublich gut getarnt, das Teilchen!
    Nun wird sie aber von den Profis mit Unterstützung durch Halbprofi Chris aus ihrem Terrarium gehoben und in eine
    Transportkiste gelegt.


    Oben: Hier wird die Gaboonviper vor dem Transport eingeladen...


    Oben: Hier wird die Gaboonviper ausgeladen...ich hab genügend Abstand und halte den auch in jeder Sekunde ein!

    Diese transportieren (daher wohl der Name der Kiste) sie dann zu einem zusammengerechelten Laubhaufen, wo sie die Schlange dann drauflegen und ihr erst mal einige Zeit geben sich zu beruhigen.
    Und dann bekomm ich eine Anweisung von mindestens 2m Abstand und erhöhter Aufmerksamkeit.
    Denn das Tierchen ist gar nicht sooo ungefährlich, denn ihr Gift ist Zytotoxisch, also Zellzerstörend.
    Und da ich fast jede meiner Zellen liebe soll deren Gift bei ihr bleiben!
    Hier mal ein kleines Portrait um sie besser kennen zu lernen:


    Oben: Darf ich vorstellen?
    Die Östliche Gabunviper ist eine Schlangenart aus der Gattung der Puffottern.
    Sie gehört mit einer maximalen Körperlänge von über zwei Metern zu den längsten Vipern.
    Mit einem maximalen Körpergewicht von etwa zehn Kilogramm ist sie zudem eine der schwersten Giftschlangen der Welt.

    Schon bald gehts los, ich hab das 75mm-Objektiv auf der OM-D E-M5II drauf, die mit dem 100-400mm-Objektiv diesmal ja nicht gerade für Freude gesorgt hat, aber hier macht sie was sie soll und kann: (für meinen Geschmack und auch den von Kyle): Gute Bilder!
    Zusätzlich hab ich auf der OM-D OM5 das 12-100mm drauf, für Bilder mit weniger Brennweite, also breiterem Sichtbereich.

    Klar könnte ein Profi bessere Bilder schiessen, aber ich bin recht zufrieden und Kyle auch, ebenso Chris und Mary.
    Und das ist ja die Hauptsache!
    In Natura war sie wesentlich schlechter zu sehen als hier auf den Bildern, da sie hier durch die Lichtstärke des Objektives optisch hervorgehoben sind.
    Bearbeitet sind die Bilder nur betreffend Helligkeit und dass ich die hellen Farben etwas abgedunkelt habe, kein Beschnitt, keine anderen Anpassungen.
    Ja, ich gebs zu: Ich hatte durchaus erhöhten Pulsschlag!
    Weiter gingst mit der schwarzen Mamba, die entgegen dem was der Name aussagt ganz und gar nicht schwarz ist.
    Schwarz ist nur das Innere ihres Mundes!
    Und wenn man das sieht dann gehört das zum Letzten das man jemals sehen wird, denn die ist die Landschlange mit dem tödlichsten Gift überhaupt!
    Obwohl die Schlange dem Menschen meistens aus dem Weg geht, gilt sie als deutlich aggressiver als viele andere Giftschlangen.
    Und sie ist schnell, sehr schnell!
    20km/h ist zumindest unter Schlangen recht schnell...
    Phu...ich werde die gewünschten 1,5m Abstand einhalten, sicher ist sicher!
    Aber erst wird die Viper zurück in ihr Zuhause gebracht, wo die schwarze Mamba gleich nebenan wohnt.
    Also Viper rein, Mamba raus und ab zu einem Busch, in den die Mamba schlängeln kann.


    Oben: Hiermit stelle ich Euch Mambi, die schwarze Mamba, vor: Tadaaaaaa 'Trommelwirbel'!

  • Reisebericht: Picco in Tansania und Kenya 2025

    • Picco
    • 17. Juli 2025 um 06:52

    Nicht die netten Jungs von nebenan, das ist schnell klar...
    Chris, der ja viele Jahre für die UN vor Ort in Kriegsgebieten wie unter Anderem Eritrea, Äthiopien, Tschad oder Somalia Friedensoperationen geführt hat, ist nicht nur ein sehr liebenswürdiger Kerl sondern auch ein echt harter Hund und geht mit denen sehr freundlich, aber wenn nötig auch deutlich um, bittet einen von denen sein Auto zu waschen.
    So sind die nämlich beschäftigt und nicht daran interessiert mehr Stress zu machen.
    Er handelt einen Preis von 500Shiling aus und so gehen wir in der Hoffnung, das Auto wiederfinden zu werden, los in Richtung des Meeres.
    Bei einer Verengung des Weges wird ein Eintrittsgeld gefordert, das per Karte bezahlt werden soll.
    Nur...
    Das funktioniert nicht weil erst kein Kartenlesegerät , dann kein Internet vorhanden ist.
    Chris schickt mich schon mal vor und klärt die Sache.
    Plötzlich taucht aus dem Nichts ein Kartenlesegerät auf und auch das dazugehörende Internet wird geliefert...
    ...wenn ichs richtig mitbekommen habe durch ein lokales WLan von Chris' Handy...
    Na ja, darf jede(r) denken was er oder sie will...
    Bald sind wir am Meer und gehen in Richtung des Pillars, mit dem Vasco da Gama gewürdigt wird.


    Oben: Lesen musst Du selbst!


    Oben: Der 'Vasco da Gama-Pillar' am Meer bei Malindi (links, der Rechts ist Chris...)

    Schon bald haben wir gesehen was zu sehen ist und so kehren wir zum Jimny zurück.
    Die Jungs sind fast fertig und erstaunlicherweise ist das Auto auch recht sauber geworden!
    Nur...
    ...sie hätten zu zweit gewaschen, also wären nun 1000Shilling zu bezahlen.
    Also geht das wieder los.
    Als Chris Nein sagt bauen sich die restlichen Mitglieder der Gruppe mit verschränkten Armen und bösen Blicken um uns auf und auch ich spann vorsorglich mal den Oberkörper etwas an und schau mir jeden genau an.
    Halt die typische erste Reaktion eines Mannes, auch wenn sie eher nicht viel mehr bringt als dass sie sagt dass der eventuelle Gegner mit Widerstand zu rechnet hat.
    Aber Chris schafft es innert kurzer Zeit die Sache zu klären und bezahlt nicht einen Shilling mehr als abgesprochen.
    So fahren wir los und gehen ins sehr schöne Rosada Restaurant an Malindi's Strand bei 3°14'39.8"S 40°07'35.0"E.


    Oben: Aussicht von unserem Tisch im Rosada Restaurant Malindi...so kann man sichs gut gehen lassen!


    Oben: Und das gabs zum geniessen...ich liebe Meeresfrüchte! Und Ballaststoffe hats ja auch drauf...also gesund wie verrückt!

    Die Meeresfrüchte waren aber nur die Vorspeise, danach gabs noch Fusilli al Polpo mit Grill-Gemüse und einem Tuskerbier für mich sowie einem Insalata mista, einer Focaccia und einer Coke für Chris.
    Frisch gestärkt fahren wir wieder in Richtung Watamu, wo wir erst bei den Gede-Ruinen einen Stopp einfügen, denn Chris hat sich entschlossen dort das beim letzten Besuch gesehene Insektenbuch zu kaufen.
    Der Guide der Schmetterlingsausstellung begleitet uns danach noch zum Ausgang und will von uns wissen ob wir ihm sein Stück Land abkaufen wollen.
    Erst hängt er sich an Chris, wo er scheitert, dann an mich.
    Auch hier scheitert er natürlich, aber seine Begründung weshalb ich doch hier in Kenya ein Haus bauen soll ist schon sehr speziell, denn als ich ihn frage weshalb ich das machen solle antwortet er sinngemäss, damit ich nicht mehr Jahreszeiten erleben müsse!
    Nicht schlecht!
    Und er kanns kaum glauben dass mir nicht nur der Sommer, sondern mehr noch der Frühling und der Herbst sehr gut gefallen und ich sogar dem Winter Positives zuspreche!
    Er kanns kaum glauben dass man an kalten Jahreszeiten Freude haben kann...
    Lustiges Gespräch, auch wenn er etwas aufdringlich war.
    Weiter gehts nach einem Supermarktbesuch zu unserem Hotel für die nächste Nacht, das Marijani Holiday Resort (3°21'06.8"S 40°01'19.6"E)
    in Watamu's Altstadt.
    Und genau das ist das Problem!
    Denn die Strassen sind schmal, überall stehen Verkaufsstände, Autos und Esel im Weg, auf der wichtigsten Strasse findet eine Art Fest mit Bestuhlung und Tischen statt...kurz: Es ist zum Verzweifeln!
    Wir irren hier eine halbe Stunde rum und wollen schon zurück um über den Strand zum Hotel zu fahren, da finden wir endlich eine Zufahrtsmöglichkeit!
    Halleluja!!!
    Wir parken am Strassenrand, was auch mit mitten auf der Strasse bezeichnet werden könnte, und gehen rein um jemanden zu finden der das Tor öffnet.
    Und da ist ja schon jemand!
    Chris fährt das Auto rein und schon ist auch jemand da der sich Joseph nennt uns mit einem Kokosdrink in einer Kokosnuss in Empfang nimmt!
    Schon bald werden uns die Zimmerschlüssel übergeben:


    Oben: Mein heutiges Himmelbett


    Oben: Die grosszügige Nasszelle


    Oben: Die Terrasse meines Zimmers...


    Oben: ...von der man mit wenigen Schritten zum Poolbereich gelangt.

    Wir verbringen den Rest des Nachmittages beim und im Pool, gehen danach duschen und um 18:45 Uhr fahren wir ab, wieder um Mary von zuhause abzuholen.
    Denn wir gehen ins Pilipan Restaurant (3°22'12.4"S 39°59'40.9"E) in Watamu essen!
    Und was für ein schöner Ort das ist!
    Etwas nobel, aber viel Natur und Nacht um uns herum, wunderprächtig!
    Auch das Essen ist durchaus wiederholenswert!
    Ebenso die Drinks!
    Nur...es schliesst offiziell um 21:30 Uhr, wir dürfen trotzdem bis 22:00 sitzen bleiben.
    Und danach bringen wie Mary wieder nach Hause und fahren zu unserem Hotel zurück, wo wir um 22:35 Uhr eintreffen.
    Diesmal sind wir vom Hotel weg in Richtung Meer gefahren um dann den Weg über den Strand zur Hauptstrasse zu nehmen.
    Zurück machen wirs ebenso, aber halt in umgekehrter Reihenfolge, sonst würden wir ja wieder bei Mary landen...
    In meinem Zimmer bereite ich noch die Fotoausrüstung für ihren morgigen Einsatz vor und gehe dann auch bald schlafen.
    Lala Salama!

  • Truma Combi - Rückschlagventil ?

    • Picco
    • 16. Juli 2025 um 07:37

    Hoi zämä

    Zitat von Kreiseltaucher

    Verstehe ich das richtig ? Kaltwasserleitung von Pumpe - Rückschlagventil - Expansionsgefäß - Kaltwassereingang Boiler

    Ja, vorausgesetzt Du brauchst kein Expansionsgefäss für die Pumpe, ansonsten Pumpe - Expansionsgefäss - Abzweig zum Boiler - Rückschlagventil - Expansionsgefäß - Kaltwassereingang Boiler.

    Mit dem Expansionsgefäss vor dem Boiler wird das Sicherheitsventil nicht ansprechen solange die Kaltwasserzuleitung zum Boiler nicht eingefroren ist, da sich das Wasser ausdehnen kann. Trotzdem würd ich ein Sicherheitsventil verbauen.

  • Reisebericht: Picco in Tansania und Kenya 2025

    • Picco
    • 16. Juli 2025 um 07:28

    Tag 19: Hells Kitchen, Vasco da Gama und ein (fast) unerreichbares Hotel

    Ein neuer Tag beginnt heute mal mit dem Morgen und das muss mit einem Sprung in den Pool gefeiert werden!
    Doch der wird eben von einem Angestellten geschrubbt, ausgesiebt und gereinigt...so dass mein Sprung gestoppt wird.
    Nein, nicht in der Luft sondern schon bevor ich losspringe natürlich...
    Aber um 07:00 ist es so weit und ich schwimm 20 Minuten lang rum, begleitet von den Blicken einiger Angestellten, die offenbar noch nie gesehen haben dass jemand am Morgen in den Pool hüpft, könnte man zumindest meinen.
    Um 07:30 Uhr treffen wir uns zum Frühstück, das entgegen der Ankündigung ohne eine Avocado auskommen muss.
    Schade!
    Ich liebe es in Afrika frische Früchte zu essen, das sind jeweils regelrechte Geschmacksexplosionen im Mund!
    Dafür gibts Gipfel bzw. Croissand...die auch schon bessere Tage hinter sich haben...
    ...den gestrigen sicher, aber wohl auch den vorgestrigen Tag, als sie wohl aus dem Ofen kamen...
    Na ja, ich überleb die staubigen Dinger mit dem Kartongeschmack heldenhaft und auch dank einiger anderer Dinge am kleinen Buffet neben der Bar.
    Die Angestellten sind hier alle auf eine natürliche Weise sehr nett und eine gibt uns einige Tipps was man in Malindi und Umgebung so alles unternehmen kann.
    Dann gehts packen und um 08:30 fahren wir ab in Richtung der Hölle.
    Zumindest zu deren Küche, genannt Hell's Kitchen (3°01'35.2"S 39°57'50.4"E).
    Nach rund einer Stunde sind wir die meiste Zeit über gute Strasse fahrend am Ziel.


    Oben: Unsere heute gefahrene Strecke in Rot.

    Für einen relativ bescheidenen Betrag, an den ich mich echt nicht mehr erinnere, kann man hier mit einem Guide diese wirklich sehr besonderen Gesteinsformationen in einer Art surrealem kleinem Canyon bei Marafa anschauen und durchwandern.
    Wobei er nicht gross genug ist um einen gesunden Menschen vor sportliche Herausforderungen zu stellen.
    Unser Guide erzählt uns die Geschichte und Entstehung dieses durch Erosion unterschiedlich harter Gesteinsschichten entstandenen Naturwunders und die Bedeutung für die hier anwesende Bevölkerung sowie warum er als Lehrer hier auch als Guide arbeitet.
    Vieles davon ist aber wieder aus meiner Erinnerung entfleucht...
    Darum lassen wir Bilder sprechen:


    Oben: Blick von nahe dem Parkplatz in den Canyon hinein, schon beeindruckend!


    Oben: Zwei alte Schulfreunde mit minim unterschiedlichem Bekleidungsstil vor herrlicher Gegend.


    Oben: Die Farben sind echt so, zumindest sind die Bilder völlig unbearbeitetes JPG aus der Kamera und entsprechen auch meiner Erinnerung.


    Oben: Wo man hinschaut lohnt sichs hinzuschauen...


    Oben: Einsamer kleiner Baum inmitten des Canyons...mutig, mutig, mein Kleiner!


    Oben: Unser Guide zeigt uns wie man aus den hier vorhandenen verschiedenen Gesteinsformen von Hand und ohne Werkzeug unterschiedliche Farben gewinnen kann.


    Oben: Gutes Schuhwerk ist in der Gegend von Vorteil, denn nun gehts hoch zu dem und durch das Loch in der Felswand.


    Oben: Wie kleine grüne Farbtupfer stehen die Bäume hochriskant im weiss-orange-rot-braunem Gelände rum und werden irgendwann von der Erosion entfernt werden.


    Oben: Kuckkuck...das muss wohl jeder Touri hier von sich knippsen lassen...und nein, das über Chris' Kopf ist kein
    Heiligenschein sondern eine Brille im Haar...

    Nebst einer Gesteinsformation, die an einen Elefantenkopf erinnert hats auch eine die an einen Löwenkopf mit Mähne denken lässt.
    Sehr schön hier und definitiv sehenswert, aber auch heiss!
    Und das obwohl wir wirklich früh schon unterwegs sind, am Nachmittag will ich hier definitiv nicht unterwegs sein!
    Denn heiss und da unten rumkraxeln lässt den Schweiss in Fontänen spritzen...
    Darum gehen wir noch ins kleine Restaurant neben dem Parkplatz und trinken schnell eine 1-Liter-Flasche Wasser, um wieder etwas Flüssigkeit nachzufüllen.
    So wie sich die Angestellten geben sind sie sich hellhäutigen Besuch nicht so gewohnt, aber vielleicht interpretiere ich
    das eher sehr scheue Verhalten auch falsch.
    Das Wasser ist schon halb durch uns durch und rausgeschwitzt so dass wir uns in den gekühlten Innenraum des Jimny's flüchten.
    Und wenn wir schon mal da drin sitzen fahren wir auch gleich ab in Richtung Watamu, denn morgen gibts dort ein Fotoshooting mit besonders schlanken Models.
    Freu mich drauf!
    Auf dem Weg nehmen wirs gemütlich und zweigen bei Malindi zum Vasco da Gama Pillar (3°13'25.2"S 40°07'47.7"E) ab, wobei wir hier 3°13'33.6"S 40°07'43.6"E parkieren wollen.
    Natürlich warten da schon einige Typen auf irgendwas, in diesem Fall scheinen sie entweder auf Drogen oder auf einen, mit dem sie Stress haben können, zu warten.

  • Truma Combi - Rückschlagventil ?

    • Picco
    • 15. Juli 2025 um 13:13

    Hoi zämä

    Zitat von VWBusman

    Einen Rückfluss des Wassers aus dem Boiler kann ja nur statt finden wenn Pumpenseitig kein Druck mehr da ist.

    Da muss ich widersprechen!
    Wenn ein Expansionsgefäss auf der kalten Seite des Wassererwärmers installiert ist, also irgendwo im Kaltwasserbereich, dann kann es warmes Wasser in die Kaltwasserleitungen drücken.
    Hab ich selbst bei meinem Hiace so erlebt.
    Rückschlagventil in die Zuleitung des Warmwassers und zwischen diesem und dem Wassererwärmer nochmals ein Expansionsgefäss und schon war das Überdruckventil nicht mehr nötig und kein Warmwasser mehr im Kaltwasserbereich.

  • GFK-Sandwich alternative

    • Picco
    • 15. Juli 2025 um 07:02

    Hoi LC03

    Zitat von LC03

    Picco hoffe du verstehst jetzt was ich mit Rundung meine (Front Bereich).

    Öhäm...

    Hier meine Sandwichplatten, selbst gemacht:

    Oder, wie es konventionell und mit viel, viel, viel weniger Arbeit gemacht werden kann: Auf einer Seite einschneiden und biegen.

  • Reisebericht: Picco in Tansania und Kenya 2025

    • Picco
    • 15. Juli 2025 um 06:46


    Oben: Ja, es hat ein Bett und Schränke sowie im Hintergrund eine Nasszelle!


    Oben: Und so sieht die Nasszelle aus, wobei ich für dieses Bild in der Dusche gestanden bin...angezogen, nicht nackig!


    Oben: So sieht die andere Ecke des Schlafzimmers aus


    Oben: Hier ein Blick aus dem Restaurant über den Pool zum Eingangsgebäude mit der Rezeption.


    Oben: Mein Zimmer von Aussen, der Eingang ist durch den Vorhang rechts des Weges verdeckt, aber trotzdem gut zu finden!


    Oben: Der Pool mit dem Rezeptionsgebäude: sauber, nicht zu gross, nicht zu klein, passt!

    Als Begrüssung gibts erst mal einen Früchtedrink und etwas Ruhe am Pool bis die Zimmerschlüssel gebracht werden.
    Nachdem wir unsere Zimmer bezogen haben hau ich mich unter die Dusche, damit Chris beim Abendessen auch was davon hat und nicht nur meinen Gestank mitbekommt, denn gefühlt stink ich wie ein räudiger Iltis...
    Aber die Dusche wirkt Wunder und entfernt tatsächlich alle ungewünschten Gerüche!
    Wasser ist halt schon was Geiles...wenn dann noch Seife dazukommt kanns halbe Wunder erwirken!
    Anschliessend treffen wir uns zum Abendessen, das wir stilvoll mit je einem Caipirinha beginnen.
    Okey, der Anteil der Ballaststoffe ist überschaubar, aber die kommen hoffentlich mit dem Früchtesalat hintennach.
    Als dritten Gang gibts dann je einen Amarulla...so lässt sichs Leben, solange die Leber mitmacht...
    Es ist bald mal 23:00 Uhr, da sagen wir dann Lala Salama und huschen jeder in sein Zimmer, wo der Schlaf bald schon zuschlägt.

  • Reisebericht: Picco in Tansania und Kenya 2025

    • Picco
    • 14. Juli 2025 um 08:12

    Tag 18: Watamu Snake Farm und Fahrt nach Malindi

    'Allahu Akbar' schallts laut krächzend durch die Nacht, was mich aus dem Schlaf erwacht...na ja, Dichter werd ich in diesem Leben nicht mehr!
    Aber da ich nun schon mal wach bin versuch ich doch mal eine Datensicherung.
    Nachdem es auch hier nicht klappt weil der Akku meines kleinen Laptops sich nicht mehr laden lässt (was ist nur in diesem Urlaub mit meinen technischen Geräten los???) und der Laptop drum nicht startet treffen sich Chris und ich um erst Mary abzuholen und danach ins 'The Crocodile Watamu'-Restaurant frühstücken.
    Cappucino mit Avocado-Toast, herrlich!


    Oben: Von Weitem sieht das Hotel richtig gut aus, zu nah darf man aber nicht schauen. Den Preis ist es aber allemal wert!
    Aber heute gehts weiter...

    Anschliessend fahren wir Mary zur Watamu Snake Farm und gehen zurück zum Hotel, wo wir unsere Siebensachen packen, um anschliessend wieder zur Watamu Snake Farm (hab ich den Namen 'Watamu Snake Farm' schon mal geschrieben?) zu fahren, wo wir um 10:00 eine Führung gebucht haben.
    Wer hier übrigens 'Bio Ken' sucht wird vergebens suchen, denn das heisst nun 'Watamu Snake Farm'...
    Punkt 10:00 öffnet sich das Tor für uns und die andere Gruppe, wir treten ein (nicht das Tor, sondern durch das Tor) und schon wird Mary ausgerufen, denn sie wird unsere Privatführung leiten.
    Denn sie führt uns durch die Farm!


    Oben: Mary, unsere Schlangenexpertin, die uns durch die 'Watamu Snake Farm' führt.
    Jaja, diese Schlange ist ausgestopft...

    Und sie macht es sehr ausführlich, nimmt sich viel, viel Zeit um uns (vor allem mir, Chris kennts ja schon) alles zu erklären.
    Und wie üblich fallen gewisse Touristen einfach negativ auf...ich schreib jetzt nichts über Russen und US-Amerikaner, aber die Anderen haben sich benommen.
    Interessant war auch die Live-Vorführung der Schlangengiftgewinnung, natürlich hinter Glas.
    Aber von aussen zu beobachten!


    Oben: So sieht man das als Touri, der den Kindern Vortritt lässt, den dann Erwachsene zu nutzen versuchen...

    Nun ists Zeit fürs Mittagessen!
    Dazu gehen Mary, Kyle, Alyson, Chris und ich ins Papa Remo Beach, das voller als ein Stammtischsäufer um Mitternacht ist!
    Am Rand des Geländes hat es noch eine Coutch unter einem Baldachin, wo wir uns hingesetzt werden.
    Dass die Belegschaft bei so vielen Leuten viel zu tun hat begreifen wir natürlich, dass es aber 20 Minuten dauert bis wir
    bestellen können und dann noch eine Stunde bis die Pizzas und die Pasta kommen ist trotzdem unverständlich.
    Hier gibt es wirklich sehr gutes italienisches Essen, wie ich es in Afrika noch nie hatte!
    Denn meist ist die Pasta verkocht oder die Pizza riecht nach Holzfeuerqualm und hat viel zu viel Belag, Käse und Fett drauf.
    Kyle und Chris diskutieren wie man eine Schulklasse am besten zum Thema Schlangen informiert und schon bald bemerken er und ich dass wir beide mit Olympus fotografieren.
    Kyle interessiert sich stark für meine Erfahrungen damit, er selbst hat noch nicht viel Erfahrung damit sammeln können.
    Doch bald ist die Mittagszeit für die drei von der Schlangenfarm vorbei, obwohl sie noch nicht gegessen haben.
    Wegen der extremen Wartezeit nehmen Kyle, Alyson und Mary ihre Pizza als Take Away mit, ich esse noch fertig.


    Oben: Nicht soooo schlechte Aussicht von unserem Restaurant zum Meer hin...aber keine Badehose dabei! Mist!

    Aber noch bevor sieh gehen und ich weiteresse spricht Mary mich nochmals an und schenkt mir ein selbst gemachtes Medaillon aus der abgestossenen Haut einer Puffotter!
    Ich staune, zum Einen dass Mary mir das schenkt und zum Anderen wie schön so abgestossene Schlangenhaut sein kann!
    Die Drei gehen wieder zurück zur Schlangenfarm wohin Chris und ich nach verschlungener Meeresfrüchte-Pasta bei mir und Pizza bei ihm auch folgen.
    Dann gehts weiter mit unserer Führung.
    Anschliessend holen wir noch Mary's kleinen Liebling, eine Sandboa, raus...und somit halte ich erstmals in meinem Leben eine Schlange in der Hand!
    Und im Gegensatz zu dem was man denkt ist dieses Tier sehr angenehm anzufassen!
    Denn es ist weich, geschmeidig, trocken und kühl, sie wird sich wohl über die Wärme meiner Hände freuen wie ich mich über ihre kühle Haut freue!
    Win-Win!


    Oben: Auch wenns sich angenehm anfühlt, so ganz trau ich der Sache (noch) nicht...wie man meinem Gesicht auch ansieht!


    Oben: Hier der Beschrieb zu der Schlange welche sich auf meiner Hand befand.

    Chris kauft sich noch eine Schlangenzange und vergewissert sich dass sein Schlangenprojekt mit einer Schule auch durchgeführt werden wird.
    Wir treffen nochmals Kyle und besprechen eine Fotosession hier auf der Schlangenfarm, die wir auf dem Rückweg noch einbauen werden.
    Er bittet mich ihm die Bilder dann zur Verfügung zu stellen um sie für die Farm zu verwenden, was ich natürlich gern mache.
    Anschliessend fahren Chris und ich zu einer kleinen Bar auf dem Wasser, die zum 'Prawn's Lake Conservation Project' gehört.
    Auf den dort in der Lagune befindlichen kleinen überdachten Plattformen trinken wir je ein Bier, Chris als Fahrer natürlich eines mit extra wenig Alkohol, denn Alkoholfreies haben sie hier (3°22'05.2"S 39°59'47.6"E) zumindest heute nicht.


    Oben: Unsere heutige Fahrt von Watamu nach Malindi

    Anschliessend fahren wir zu unserem heutigen Ziel, dem Saffron Garden Hotel in Malindi (3°12'04.8"S 40°06'47.7"E)!
    Es ist deutlich teurer als unser letztes Hotel, aber auch eine ganz andere Kategorie!
    Aber dafür darf man auch ganz nah an alles ran und sieht weder abfallende Farbe noch Kalkresten, undichte Armaturen usw wie beim vorherigen Hotel.

  • Garage für's Womo

    • Picco
    • 13. Juli 2025 um 09:18

    Hoi zämä

    Zitat von Urs

    motivationslos herumstehenden Bergen

    Sollte mal Bedarf sein das zu behandeln kenn ich eine gute Motivationstrainerin...und wenn das nicht hilft hab ich auch eine Hilti mit Schlaghammerfunktion, da sind die Berglein sicher schnell weg...

    Nach dem Motto aus den 1980er Unruhen in Zürich: 'Nieder mit den Alpen, freie Sicht aufs Mittelmeer'

  • Reisebericht: Picco in Tansania und Kenya 2025

    • Picco
    • 13. Juli 2025 um 09:13


    Oben: Flügelspitzhornfalter? Zumindest faltet er keine Zitronen...


    Oben: Wer genau hinschaut merkt dass man hier die Falter der Gegend sehen, aber deren Namen nicht lesen kann...

    Nach all den geschmetterten Dingern schmettern wir uns an den Strand nach Watamu ins Ocean Sports Watamu und trinken je einen Aperol Spritz bevor wir der frühvormittaglichen Stunde entsprechend zwei kleine Pizze bestellen und diese auch essen!
    Anschliessend noch ein Tusker-Bier für mich und ein Wasser für Chris, der mir Sebastian, den Manager hier, vorstellt.
    Fast gleichzeitig erscheint auch Kyle, der Chef der Watamu Snake Farm, die früher Bio Ken hiess, mit seiner Familie.
    Natürlich macht uns Chris ebenfalls bekannt, denn wir werden die Snake Farm noch besuchen gehen.
    Mit leichtem Seegang gehts anschliessend in Richtung des von Chris für 14$ pro Zimmer gebuchten 'Hotel Sal & Lala Castle', (3°20'25.9"S 40°02'09.9"E) das von Aussen ganz brauchbar aussieht, innen aber die eine oder andere Renovation nötig hätte.
    Hier schlägt mal wieder afrikanische Logik zu, im Booking hat Chris zwei Zimmer für total zwei Leute gebucht, aber
    hier erwarten sie vier Leute und können nicht verstehen dass wir nur zu zweit sind.
    Irgendwann begreifen sie auch dass wir keine weiteren Mitreisenden aus dem nicht vorhandenen Hut zaubern werden und schon kommen wir zum nächsten Punkt: sie haben keine zwei Zimmer sondern nur eines...
    ...aber vier Leute erwarten, das dann schon...
    Nach wieder einigen Erklärungen dass wir zwei Zimmer gebucht haben ist plötzlich ein weiteres Zimmer frei, aber
    das ist erheblich kleiner als das Erste.
    Dafür müssen wir nur für eines bezahlen...
    Und die Hausangestellte, die da drin jeweils ihre Pausen verbringt, muss für eine Nacht ausziehen!
    Na ja, Booking.com und Afrika's Logik...ein Thema für sich!


    Oben: So sieht mein Zimmer aus, nicht schlecht für 14$, wenn auch ohne Klima..


    Oben: ...aber mit grossem Bad...


    Oben: ...das man jedoch nicht zu genau ansehen sollte...


    Oben: ...was auch für den Verputz und die Farbe der Wände gilt...


    Oben: ...dafür hats einen Nebenraum grösser als Chris' ganzer Raum, inklusive einem 'sehr stabilen' Gestell...

    Nach dem Zimmerbezug treffen wir uns unten am kleinen Pool mit der grossen Brücke drüber.
    Chris liegt schon da und gleicht gehts ab ins lauwarme Wasser, das ohne Chlor auskommen muss...
    Trotzdem bleiben wir drin, denn weder Arme noch Beine sind uns bisher abgefallen, also kann das Wasser nicht so
    schädlich sein.
    Hoff ich mal...
    Um 17:30 Uhr geh ich rauf und unter die Dusche, die einen sehr Spar-Warmwasserhahn hat, es kommt nämlich kein Tropfen!
    Aber das kalte Wasser ist auch nicht ganz so kalt wie bei uns, die Überlebenschance ist also gegeben!
    Entstinkt, gesäubert, wieder aufgewärmt, ausgeruht und frisch eingekleidet fahren wir um 18:45 Uhr los in Richtung
    einer Bekannten von Chris, nämlich Mary, einer Schlangenexpertin der Watamu Snake Farm, und holen sie bei ihr
    zu Hause ab.
    Für ihre Tochter hat sie eine Babysitterin organisiert, also war eh schon abgesprochen dass wir Mary abholen kommen.
    Sympathisch, hübsch und wie sich im Laufe des Abend herausstellt auch eher dem intelligenteren Drittel der Menschheit zuzuordnen.
    Aber das merk ich erst bei den interessanten Gesprächen die wir im GB Restaurant & Bar (3°21'22.0"S 40°00'26.3"E) beim essen einer Meeresfrüchteplatte (Genau, eine Platte zu Dritt) mit einem Hummer, Octopus, Crevetten, Kingfisch und weiteren Meeresfrüchten, führen.
    Das Essen war übrigens auch sehr gut, kann man gerne wieder mal machen.
    Es ist schon 23:00 Uhr, als wir Mary nach Hause bringen und um 23:20 sind wir wieder in unserem Hotel, wo wir gleich schlafen gehen.
    Lala Salama.

  • Reisebericht: Picco in Tansania und Kenya 2025

    • Picco
    • 12. Juli 2025 um 07:16


    Oben: Eines der am Besten erhaltenen Gebäude besteht zur Hauptsache noch aus einem Torbogen und Brunnen.


    Oben: Komplette Gebäude sucht man vergebens, wenn dann müsste man sie selbst wieder aufmauern...was aber wohl verboten wäre.


    Oben: Hier fehlt nur das Dach und einige Kleinigkeiten wie Fenster, Türen usw.


    Oben: Unser Guide demonstriert hier die enorme Wirkung der Sprechnische, die den Schall so lenkt dass die Worte
    im ganzen Raum gut zu hören sind.
    Ohne moderne Lautsprecher...


    Oben: Es sind nur noch wenige Grundmauern oder Reste davon übrig, aber immerhin!

    Somit ist unsere Gede-Tour beendet und wir nähern uns dem Eingang, als wir auf das sich auf demselben Grundstück befindliche Schmetterlingshaus aufmerksam werden.
    Chris ist interessiert, ich ebenfalls und so machen wir was man in solchen Situationen halt macht: Wir gehen rein!
    Natürlich ist es nicht mit dem Schmetterlingshaus im Zoo zu vergleichen, aber sie geben sich echt Mühe!
    Und das soll auch unterstützt werden!
    Hier einige der Schmetterdinger:


    Oben: Blaustreifen-Braunflügelfalter odrr so...?


    Oben: Beerenstehlfalter oder doch eher Weissfleckenfalter?


    Oben: Da ich mich mit Faltern noch weniger auskenne als mit Vögeln unterlass ich ernsthafte Versuche der Benammsung.


    Oben: Überkopfhängefalter?


    Oben: Schöner Falter, heisst wohl auch so...

  • Reisebericht: Picco in Tansania und Kenya 2025

    • Picco
    • 11. Juli 2025 um 06:34

    Tag 17: Fahrt von Kombani nach Watamu

    Es ist 06:20 Uhr, um mich herum hats weder Schlafsack noch Zelt, nur ein Leinentuch, über mir ventiliert ein Ventilator
    seit gestern Abend vor sich hin.
    Denn es ist warm hier!
    Und ich bin nicht mehr auf Safari...darum geh ich nicht frühstücken sondern hüpf in den Whirlpool und lass mich bewhirlen.
    Anschliessend treff ich Chris und wir trinken unsere Morgentee's bevor wir entschliessen die Tage bis zu meinem Abflug nicht hier sondern an anderen Orten an der Küste zu verbringen.
    Zumal Chris gerne weg will, weil er ja das ganze Jahr hier ist...
    Aber erst mal wird noch ein Tee getrunken und den Affen im Garten zugeschaut, während das Meer im Hintergrund vor
    sich hin rauscht und auf der Baustelle auf dem Nebengrundstück langsam die ersten Arbeiter gemächlich ihr Werk beginnen.
    Dann geh ich umpacken für unsere kleine Reise, auf der wir nach Watamu und nach Malindi wollen, von wo aus wir dies und jenes anschauen werden.
    Kaum bin ich fertig hör ich Chris über das schlechte Internet fluchen und sprech ihn darauf an.
    Offenbar hat er ein Satelliteninternet, das aber irgendwie nicht ins Haus reicht.
    Ich teste das W-Lan und das ist wirklich grottenlangsam.
    Also lass ich mir mal alles zeigen und schon bald stellt sich heraus dass schlicht ein Kabel zwar installiert, aber nicht
    an den Router angeschlossen wurde.
    Da ich etwas technikafiner als er bin kann ich das Problem schnell beheben und plötzlich haben wir sauschnelles Internet!


    Oben: Bei uns sieht man Kühe, Vögel oder Hasen, bei Chris Affen im Garten...


    Oben: ...und einen Pool...


    Oben: Natürlich schau ich mir auch an was Chris aus meinen Beratungen betreffend Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher gemacht hat, und siehe da: Sein Haus unabhängig vom Stromnetz hat er gemacht!


    Oben: Unsere heutigen Fahrten in Rot

    Mohamed der Gärtner wird mir auch noch vorgestellt und schon gehts wieder in den Jimny und ab in Richtung des neuen Bypasses um Mombasa, der erst kürzlich fertiggestellt wurde und die Fähre unnötig macht.
    Dieser Bypass ist eine echte Verbesserung der Verkehrssituation!
    Von da fahren wir auf der Hauptstrasse in Richtung Nairobi und biegen bei Mazeras (3°57'43.2"S 39°33'11.5"E) nach rechts auf die Strasse C111 ab.
    Die sehr gute Strasse hat wenig Verkehr und auch wenig Baustellen, aber sie hat beides.
    Nur eben wenig davon.
    Bei Kaloleni (3°49'02.0"S 39°37'35.2"E) biegen wir rechts auf die C107 Lilifi-Kaloleni Road ab, die in etwas schlechterem, aber immer noch brauchbarem Zustand ist.
    Bei 3°40'55.3"S 39°48'59.8"E biegen wir nach links auf die B8 in Richtung Kilifi ab und bleiben auf der Strasse
    bis wir bei 3°18'07.9"S 40°00'42.6"E nach rechts auf die Gede Watamu Road abbiegen und kurz darauf auf dem Parkplatz der Gede-Ruinen parkieren.
    Die dort vorhandenen Verkäuferinnen versuchen erstaunlich unaufdringlich uns etwas zu verkaufen, lassen uns aber in Ruhe nachdem wir nichts gefunden haben was wir brauchen könnten.
    Am Eingang zu den Ruinen zahlt Chris den Eintritt (er hat mich eingeladen) und schon vermittelt sich ein Ruinenführer
    gleich selbst an uns.
    OK, nach kurzer Prüfung wissen wir dass er ein offizieller Führer ist und auch etwas Ahnung hat.
    Wer mehr über die Ruinenstadt, die sich ab dem späten 13. Jahrhundert entwickelte, kann dies natürlich im
    Wikipedia (klick mich) nachlesen.


    Oben: Blick in die Anlage hinein, wer sich für Ruinen interessiert wird hier einiges an Zeit verbringen können.


    Oben: Rechts unser Guide, der auch einen Namen hat, den ich aber vergessen habe...na ja, manchmal bin ich ja froh wenn ich weiss wie ich selbst heiss, da ist das Vergessen eines anderen Namens ja schon fast Pflicht!


    Oben: In den Jahren hat sich schon der Eine oder Andere über die Ruinen hergemacht...


    Oben: Da hat sich wohl mal ein Bewohner gesagt 'Pflanze einen Baum, zeuge ein Kind usw'...übrig ist das Bäumchen.


    Oben: Übersicht von einem anderen Standpunkt, die einen Häuser sind besser, die Anderen schlechter erhalten.


    Oben: Leider gibt es immer und überall Idioten die irgend einen Scheiss in Ruinen und ähnliches ritzen müssen, auch hier...

  • Reisebericht: Picco in Tansania und Kenya 2025

    • Picco
    • 10. Juli 2025 um 07:55

    Sven und ich setzen uns nochmals in den Gartensitzplatz und um etwa 16:00 Uhr wird Sven abgeholt.
    Ein wirklich toller Reisekumpan und lieber, eher ruhiger, ehrlicher Typ, Kategorie 'auf den kann man zählen'.
    Schön mit Dir reisen zu dürfen!
    Gerne wieder!
    Seine Abfahrt lässt bei mir wieder etwas Melancholie aufkommen, waren wir doch die letzten zwei Wochen ausser zum Schlafen und Toilette fast immer zusammen.
    Und nun bin ich allein.
    ALLEIN!
    A-L-L-E-I-N-!-!-!
    OK, denn geh ich halt Duschen...vielleicht spühlt das die Melancholie etwas weg.
    Auf jeden Fall ist es ein Genuss und ich geniesse lange, sehr lange!
    Dank solarer Wassererwärmung auch ohne schlechtes Gewissen.
    Anschliessend mach ich mal einige Fotos (siehe oben) und werden dabei von einer afrikanischen Katze überrascht!
    Aber nicht gefressen, denn 'Socks' ist eine normale Hauskatze...


    Oben: Darf ich vorstellen? Socks, die Hauskatze und Herrin vor Ort!

    Dank des W-Lan und der Signal-App kann ich endlich mal mit Sabine telefonieren, was wir auch recht ausgibig machen.
    Die Zeit vergeht wie im Flug...
    Am Abend hat sich ein Paar zum Abendessen angemeldet, schon bald nach meiner Geländeerkundungstour erscheinen sie und trinken mit Erika, John und mir etwas, wobei ich erfahre dass der weisse ältere Herr Entwicklungshelfer für internationales Wasser-Management und die Einheimische junge Dame Profigolfspielerin aus Tansanias Nationalteam ist.
    Er nennt sich Konrad und sie nennt sich Loveley, ein für unsere Ohren etwas merkwürdiger, in Ostarika aber durchaus geläufiger Name.
    Die zwei begeben sich nach dem Begrüssungsdrink ins Esszimmer, das heute Abend nur für sie reserviert ist.
    Erika, John und ich essen im durchaus angenehmen Esszimmerbereich der Küche an einem Bartisch.
    Gefällt mir und ergibt interessante Gespräche, die wir nach dem Abgang von Loveley und Konrad am Feuer des Kamins weiterführen.
    Mein erstes Kaminfeuer in recht privater Atmosphäre in Ostafrika, hat was!
    Um 22:30 geh ich nach oben ins Zimmer und ins Bett, zum letzten Mal für diese Reise in Tansania.
    Lala Salama!

    Tag 16: Auf an die kenyanische Küste

    Nach einer ruhigen Nacht mit gutem Schlaf kommt was kommen soll: ich erwache!
    Halleluja, man soll ja für jedes Mal erwachen dankbar sein!
    Denn irgendwann erwacht man nicht mehr und dann steht man schön blöd da wenn mans merkt...
    Aber ich bin ja wach, pack mein Zeug für die Kenya-Reise in den kleinen Handgepäckkoffer und das Campingzeug in die grosse Tasche, denn das brauch ich auf dieser Reise nicht mehr.
    Aus dem Augenwinkel seh ich draussen in einem Baum einen kleinen roten Vogel und in der Hoffnung dass mein Objektiv heute wieder mal einen guten Tag hat geh ich auf fototechnische Vogeljagt.
    Nur...der Kleine will nicht gejagt werden!
    Feigling!
    Aber er ist ja nicht der einzige Vogel hier am Rand des Arusha Nationalparks, in den ich ursprünglich auch rein wollte, was aber wegen des gecancelten Fluges Kilimanjaro Airport-Nairobi-Mombasa nun nicht möglich ist.
    Während der Safari haben Chris, Robert, Achmed und ich immer wenn sich mal Internet oder für Robert Telefonnetz ergab mal miteinander geschrieben und so organisiert dass Robert mich zur Grenze am One Stop Border Post Taveta (Kenya) / Holili (Tanzania) bringt, ich über die Grenze gehe und Chris mich dort mit seinem nigelnagelneuen Suzuki Jimny GJ 5-Türer abholt!
    Was für ein Service!
    Aber zurück zu den Vögeln in der Lodge, da hab ich einen tatsächlich erwischt!
    Halleluja!


    Oben: Auch hier in der Lodge ohne Namensschild, aber ich tippe auf einen Trompeterhornvogel bzw. Trumpeter Hornbill bzw. Bycanistes bucinator


    Oben: Noch ein letzter Blick auf den nahen Mt. Meru vom Balkon vor meinem Zimmer aus...


    Oben: ...und ein Blick auf den Balkon und den Parkplatz mit einem weiteren zu mietenden Auto von Shaw Safaris.

    Um 08:00 Uhr setz ich mich an den Frühstückstisch, der nur für mich gedeckt ist, da ich der einzige Gast der Lodge bin.
    Es gibt eine grosse Auswahl an Früchten, Nüssen, Brot und Eiern, wobei ich keine der letzteren will.
    Dazu ein Africoffee und schon bald bin ich gesättigt genug.
    Noch viel Wasser und mit Wasser verdünnten Früchtesaft nachkippen, da ich auf der Fahrt wohl nicht so viel trinken kann wie ich trinken sollte.
    Nehm ich mal an.
    Um 09:05 kommt Robert und ich verabschiede mich von Erika und John sowie von dieser sehr schönen Unterkunft.
    Wieder kommt die Melancholie auf, aber auch die Freude Chris bald wieder zu sehen!
    Die Fahrt dauert bis wir am Ziel ankommen, was um 11:35 Uhr geschieht.
    Wir steigen aus, ich geh mit meinem Gepäck die wenigen Stufen hoch zum Eingang, wo ich schon mal den Pass zeigen muss.
    Der sehr freuindliche Zollbeamte vor dem Eingang schaut kurz rein, fragt ob ich denn alleine nach Kenya einreise und ob ich wisse ob ich hier abgeholt werde oder nicht, was ich natürlich wahrheitsgetreu beantworte.
    Nur scheint er nicht daran zu glauben dass ich wirklich abgeholt werde und macht ein sorgenvolles Gesicht als er mich an den ersten Schalter gleich rechts nach dem Eingang schickt.
    Dort geb ich meinen Pass ab und werde nach der Visabestätigung für Kenya gefragt, erst nachdem die eher unfreundliche Dame diese geprüft hat stempelt sie mir den Ausreisestempel in den Pass und schickt mich zwei Meter weiter zum nächsten Schalter.
    Da drin sitzt ein sehr freundlicher Herr der auch fragt ob denn das Auto auch über die Grenze soll, was ich natürlich verneine.
    Auch er macht ein sorgenvolles Gesicht als ich erkläre dass ich abgeholt werde, scheinbar denkt auch er dass irgend ein
    unzuverlässiger Fahrer mir zugesagt hat und mich im Stich lassen wird.
    Was ich ja auch durchaus nachvollziehen kann, denn ich kenn ja auch die Mentalität einiger Ostafrikaner.
    Aber schon bald hab ich auch den Einreisestempel nach Kenya im Pass!
    Ich bin so erstaunt wie schnell das alles ging dass ich nach einem weiteren Schalter suche, aber keinen finde.
    Erst dann realisiere ich dass ich nun offiziell in Kenya bin.
    Dabei hab ich mich doch von Robert noch gar nicht verabschiedet!!!
    Mist...
    Dann geh ich raus und dort steht: Robert!
    Auf kenyanischem Boden!
    Und neben ihm der Zollbeamte vom Eingang, der mich wieder fragt ob ich denn sicher bin dass ich abgeholt werde.
    Ich versichere ihm erneut dass das klappen werde, was er erneut eher nicht glaubt.
    Die beiden bringen mich zu einem Häuschen mit Plastikstühlen, wobei der Zollbeamte mir meine schwere Tasche und Robert das Handgepäck fast aus den Händen reissen!
    Hätt ich nicht gewusst wer die sind hätte ich an einen Überfall gedacht!
    Da angekommen verabschiede ich Robert mit einer Umarmung und einem kleinen Trinkgeld und höre von ihm dass diese Reise mit Sven und mir für ihn etwas Besonderes gewesen wäre, er habe noch nie erlebt dass Gäste ihn so gleichwertig behandelt hätten wie wir es getan haben und er hätte sich mit uns wie als Familienmitglied gefühlt!
    Wau!!!
    Ich staune!!!
    Er herzt mich richtiggehend und ich bin etwas überfordert und sprachlos!
    Aber bald fange ich mich wieder und bedanke mich auch für die schöne Zeit.
    Auch wenn wir nicht immer derselben Meinung waren und ein paar Missverständnisse da waren so konnten wir immer in Anstand miteinander reden und die kleinen Probleme klären, halt so wie es sein soll!
    Kaum hab ich mich hingesetzt seh ich auf dem Parkplatz den Zollbeamten von vorhin wie er einen Suzuki Jimny heranwinkt und in meine Richtung zeigt!
    Es ist jetzt 11:50 Uhr, also 15 Minuten nachdem wir am Zoll angekommen sind!
    Ich kann es echt kaum fassen, genauso gehts dem Zollbeamten!
    Chris und ich umarmen und begrüssen uns herzlich, so schön den alten Freund aus Schultagen wiederzusehen!
    Der Zollbeamte hat währenddem schon mein Gepäck zum Auto getragen, was für ein Service!
    Ich bedanke mich, geb ihm ein kleines Trinkgeld und verabschiede mich von dem netten Kerl.
    Chris' Auto ist noch so neu dass die Fahrt von der Autogarage hierhin seine erste Fahrt mit dem Auto ist, Plastikbezüge auf dem Beifahrersitz und den Rücksitzen sind und die Fussmatten noch mit Papier abgedeckt sind.
    Los geht die Fahrt auf einer sehr guten Asphaltstrasse am Tsavo West und dem Taita Hills Wildlife Sanctuary vorbei in Richtung Voi.


    Oben: In Rot die heutige Strecke, bis zur Grenze mit Robert, ab der Grenze mit Chris

    Bei Voi biegen wir links auf den Nairobi-Mombasa-Highway ab um kurz darauf bei 3°24'06.8"S 38°33'06.8"E an eine Tankstelle zu fahren wo wir nebst dem Durst des Autos auch unser Gedurste stillegen und im Shop für die weitere Fahrt Wasser kaufen.
    Weiter gehts in Richtung Küste, wir kommen trotz vieler Lastwagen sehr gut voran bis wir bei der Ortschaft Samburu, die nichts ausser dem Namen mit dem Samburu National Park gemeinsam hat, genau bei 3°47'38.5"S 39°15'44.6"E nach links abbiegen um durch die Shimba Hills statt durch Mombasa zu fahren.
    Lange fahren wir auch hier auf Teer, doch irgendwann beginnt die Stein- beziehungsweise Erdpiste, danach durchqueren wir eine sehr lange Baustelle.
    Aber jetzt ist schon klar dass diese Strasse nicht lange halten wird, denn es wird keinerlei Strassenunterbau erstellt.
    Auf die verfestigte Erde kommt direkt der Teerbelag...das kann nicht gut gehen, die ersten Unterspülungen sind schon während des Baus zu sehen!
    Na ja, Fenster der Strassenplaner und Behörden sind in Kenya offenbar dazu da Geld durch sie raus zu werfen.
    Nach langem Geholper erreichen wir die kleine Stadt Kwale, wo wir in der Shimba Hills Green Lodge (4°08'57.5"S 39°26'35.6"E) die leider diesige, trotzdem schöne Aussicht sowie je ein Tusker- bzw. Chris ein Tusker Light-Bier und je zwei Spiesse mit Chips geniessen.


    Oben: So sieht eine Portion Spiesse mit Chips und Vegetables in der Shimba Hills Green Lodge in Kwale aus.

    Während wir essen kommt eine grosse Gruppe von jungen Holländern zum direkt unter dem Restaurant befindlichen Pool und macht einen auf Party...
    ...was uns dann zu laut ist, so dass wir gehen und im Dunkeln zu Chris' Haus in Kombani am Tiwi Beach fahren.
    Dort trinken wir je noch ein Bier im abgesperrten Gartenbereich und gehen um 22:30 jeder in seinem Hausteil (Ja, ich bekomme einen eigenen Hausteil!) ins Bett.
    Warm ists hier am Meer, auch nachts...trotzdem: Lala Salama

  • Reisebericht: Picco in Tansania und Kenya 2025

    • Picco
    • 9. Juli 2025 um 07:21

    Tag 15: Ende Safaris im Zelt für diese Reise und Tschüss, Sven

    Wach!
    Ende Schlaf!
    Nun noch Gedöse gibts nach 01:30 Uhr, was mich gar nicht freut.
    Der afrikanischen Tierwelt lauschen funktioniert auch nur bei der einen Mücke aussen an meinem Zelt, die so gerne zu mir rein kommen würde.
    Aber kein Löwengebrüll, kein Rascheln, kein Geblöke, nicht einmal Geschnarche, nur Ruhe!
    Schade!
    OK, auf Schnarchen kann ich gerne verzichten, aber den Rest hätt ich doch viel lieber gehört als das Gesumme der Mücke!
    Doch um 05:00 Uhr hör ich was!
    Ha!
    Aber wirklich glücklich macht mich das Geräusch nicht, denn es ist das Geräusch eines leichten Regenschauers.
    Um etwa 06:00 Uhr steh ich auf und beginne zusammenzupacken.
    Um 07:00 ruft Hamis zum Frühstück, und Sven wie auch ich gehorchen natürlich.
    Anschliessend geht Sven duschen während ich zum letzten Mal auf dieser Reise mein Porta-Potti seiner Bestimmung nach benutze.
    Ja, ich weiss, sehr interessant...trotzdem schreib ichs!
    Und Du hasts gelesen, kann also nicht soooo uninteressant sein... ;)
    Danach das besagte Porta-Potti leeren, reinigen und damit zu Hamis gehen, der schon mehrfach ein Auge auf das Teil geworfen hat.
    Nicht wortwörtlich, aber Sinngemäss.
    Er kann das Teil sehr gut gebrauchen, erzählt wie er damit den Enkelkindern beibringen kann selbst aufs Klo zu gehen, was bei den hier meist vorhandenen Donnerbalken oder Bodenlöchern schon aufgrund der Körpergrösse halt nicht so gut lernen können.


    Oben: Ein letzter Blick auf den Platz inklusive des schon zusammengepackten Gepäcks...nur die Zelte fehlen noch.


    Oben: Ein (ver)letzter Besucher im Essraum während wir frühstücken ist unser letztes Wildtier in Mkomazi...

    Richtiggehend traurig und mich trotzdem auf die nächste Woche freuend fahren wir Richtung Twiga Lodge in Usa River, wobei wir Jacko wieder an der Tankstelle abladen und verabschieden.
    Viel gibts von der Fahrt nicht zu erzählen, ausser dass wir natürlich zweimal am Kili vorbei kommen.


    Oben: Kili aus dem fahrenden Auto fotografiert Version 1: Der Berg!


    Oben: Kili aus dem fahrenden Auto fotografiert Version 2: Die Verkehrsinsel!

    An zwischen Moshi und Arusha kommen wir in Weru-Weru an, wo wir uns im Restaurant des Panone Hotels (3°19'23.6"S 37°14'56.2"E) an einen Tisch setzen und was zu essen bestellen.
    Keine Haute Cuisine, aber als Ernährung und Abwechslung zu den Safaripaketen durchaus brauchbar.
    Und am Abend ist hier sicherlich die Hölle los!
    So lange bleiben wir aber nicht, denn nach gut einer Stunde fahren wir weiter und biegen in Usa River in Richtung des
    Arusha National Parks ab.
    Direkt vor dem Eingang in den Park biegen wir nach links ab und nach rund 100m fahren wir links durch das Tor der Twiga Lodge and Campsite (3°18'46.4"S 36°52'28.6"E) von Shaw Safaris (klick mich) auf deren Parkplatz wo wir um etwa 14:00 Uhr eintreffen.
    Hier verabschieden wir uns vom Hamis, der nun endlich wieder mal nach Hause gehen kann.
    Ein guter Koch und ein sehr liebenswürdiger Kerl, gerne wieder!
    John Shaw, der Besitzer, begrüsst uns persönlich, geleitet uns zum Sitzplatz uns spendiert uns erst mal je ein grosses Bier!
    Schon nach kurzem Gesprächeln zeigt sich dass er ein lustiger sympathischer Typ ist.
    Seine Frau Erika ist einkaufen gegangen und er erwähnt immer wieder dass er nur darum eine Pause machen darf...natürlich und klar ersichtlich ein Spass.
    Er erwähnt unter anderem dass er auch Safariautos an Selbstfahrer vermietet, das findet man ebenfalls auf der oben verlinkten Homepage von Shaw Safaris.
    Und natürlich erarbeitet er auch komplette Safaris, insofern ist er sogar ein Konkurrent zu Achmeds Base Camp Tanzania, mit denen wir nun zum dritten Mal unterwegs sind.
    Nach dem Bier erscheint Erika und begrüsst uns ebenfalls herzlich.
    Was ich aber bisher nicht gesehen habe ist mein Zimmer, darum frag ich um etwa 15:30 nach und schwupps, wirds uns gezeigt!


    Oben: Das Hauptgebäude mit den Gästezimmern sowie dem Parkplatz


    Oben: Johns Hobby: Skulpturen aus Essbesteck und Altmetall schweissen.


    Oben: Mein Zimmer für die letzte Nacht in Tansania


    Oben: Das Badezimmer mit grosser Dusche, auf die ich mich besonders freue! Auch weil sie Warmwasser bietet...


    Oben: Die andere Ecke des Badezimmers und ich im Spiegel


    Oben: Und hier die Mietautos

  • Reisebericht: Picco in Tansania und Kenya 2025

    • Picco
    • 8. Juli 2025 um 07:23


    Oben: Sven wie er leibt und lebt und grinst, kein Wunder bei der Landschaft!

    Nach vielleicht einer Stunde da oben nehmen wir wieder die Holperpiste runter zur Absperrung unter die Räder, doch beim Einsteigen bemerke ich dass die Objektivabdeckung nicht in der Fototasche ist!
    Mist!
    Also nochmals zurück dahin wo ich das Geräusch gehört habe...aber da ist nichts zu finden...
    Kein Wunder bei den vielen Spalten zwischen den grossen Steinen...
    Und ins hohe Gras mag ich nicht zu tief reingreifen, man weiss ja nicht ob sich da drin eine Schlange oder sonst was versteckt.
    Also: Keine Abdeckung mehr für das mittlere Zoom-Objektiv!
    Fototechnisches Fazit: Das grosse Zoomobjektiv (100-400mm) defekt, das mittlere Zoomobjektiv (12-100mm) ohne Abdeckung und nur noch das kleine Zoomobjektiv (7-14mm) ohne negativem Befund.
    Und natürlich die drei lichtstarken Festbrennweiten (25, 45 und 75mm), die ich noch nicht benutzt habe auf dieser Reise.
    Jä nu, so ists nun halt mal und ich kanns aktuell nur insofern ändern dass die Objektivabdeckung von grossen auch aufs mittlere Zoomobjektiv passt.
    Aber heute ist ja auch der letzte Safari-Tag dieser Reise, denn morgen fahren wir wieder in Richtung Flughafen zurück.
    Erst aber runter vom Berg und durch die unten liegende Ebene.


    Oben: Blick aus der Ebene zurück zu den kleinen Bergen im Park.


    Oben: PUMBA!!! In Live und in Farbe! Wenn auch etwas fantasielos betreffend Farbe...dafür mit aufgestellter Antenne!


    Oben: Das Raten geht weiter: Hier tippe ich auf einen Savannentoko bzw. Northern Red-billed Hornbill bzw. Tockus erythrorhynchus

    Offenbar hats Robert wieder mal eilig ins Camp zu kommen.
    Auch wenn ich diesmal keine 50km/h sehe so sind auch 45km/h (die ich am Tacho sehe) viel zu viel.
    Also kommt wieder mal die Ansage dass er doch bitte langsamer fahren soll.
    Und natürlich macht er das sofort.
    Scheint so als ob andere Touristen lieber schneller durch die Landschaft gegondelt werden als langsam wie ich.
    Warum auch immer, wir haben ja Zeit!
    Um 17:30 Uhr sind wir zurück im Camp, um zum letzten Mal auf dieser Reise Hamids Abendessen zu geniessen.
    Doch vorher gehts wieder mal unter die Dusche, all das auf der Haut klebende Afrika in Form von Staub und Erde sowie in meinem Fall auch Mittagessensresten soll mal durch den Abfluss fliessen.
    Mal schauen was unter dieser Schicht so rauskommt...hoffentlich ein bekanntes Gesicht, zum Beispiel meines!
    Anschliessend stellen Sven und ich die Tipp's in Couverts zusammen, für Jacko gibts TNZ 57'000.-, für Hamis $250.- und
    für Robert $300.-.
    Natürlich stellen wirs nicht nur zusammen sondern überreichen es denen auch, logo!


    Oben: Unser Campingplatz behält uns nur noch eine Nacht hier...


    Oben: Die Feuerstätte, die wir nie benutzt haben...warum auch immer...irgendwie sind wir alle nicht auf die Idee eines
    Lagerfeuers gekommen.


    Oben: Ein letztes Bild für heute vom idyllischen Campingplatz.

    Nachdem ich Duschen war setzen sich Sven und ich etwas draussen hin, jeder für sich...mir wird bewusst dass der Safariteil dieser Afrikareise nun vorbei ist.
    Melancholie kommt auf, wie immer gegen Ende meiner Reisen.
    Mir gehen tausend Dinge durch den Kopf, die wir in den letzten zwei Wochen erlebt haben, aber auch wie sehr ich Sabine vermisse.
    Und ich werde sie noch eine weitere Woche vermissen...
    Denn übermorgen gehts nach Kenya zu meinem Freund seit der Schulzeit, der an der kenyanischen Küste ein Haus besitzt.
    All das und noch viel mehr geht mir durch den Kopf bis Hamis zum Abendessen ruft.
    Und wiedermal hat er was sehr köstliches hingezaubert, ein Dreigänger wie immer.
    Sven und ich quatschen danach noch etwas und um 21:00 Uhr gehen wir ein letztes Mal während dieser Reise in unsere Zelte.
    Lala salama!

  • Reisebericht: Picco in Tansania und Kenya 2025

    • Picco
    • 7. Juli 2025 um 07:11


    Oben: Sven entdeckt nun auch ein Generuk! Natürlich auch sehr weit weg...


    Oben: Ha, die zwei kenn ich doch! Endlich mal Vögelchen ohne raten zu müssen! Auch wenn sie uns alle Bienen wegessen...


    Oben: Buschig ists im Mkomazi, wie auch im angrenzenden Tsavo West


    Oben: Trotzdem gibt es hier auch viel Weitblick, was im Tsavo West seltener ist als hier.


    Oben: So inetwa sehen die Pisten aus, im Trockenen gut zu befahren, im Nassen sehr rutschig.
    Aber wir sind ja in der Trockenzeit unterwegs, auch wenn das Wetter das nicht ganz so mitbekommen hat...

    Langsam erreichen wir die etwas bergigere Region und die Wege werden steiler.
    Wir befahren nochmals den kleinen Pass den wir gestern schon befahren haben, doch diesmal halten wir an bevor es wieder nach unten ins Tal geht.
    Jacko steigt aus und entfernt eine Streckenabsperrung (er als vom Parkguide darf das offenbar), Robert sperrt die Freilaufnaben und legt die Untersetzung ein und los gehts!
    Natürlich lassen wir Jacko nicht zurück und nachdem er wieder drin sitzt gehts über Stock und Stein steil den Berg hinauf, immer an steilen Abhängen entlang in Richtung eines Aussichtspunktes mit Toilettenhaus, Schattendach und Feuerstelle.
    Wäre auch ein schöner, wenn auch nicht ebener Campingplatz, aber offenbar wurde dieser Aussichtspunkt aufgegeben.
    Denn alles ist etwas verfallen und überwachsen.
    Doch der Ausblick ist fantastisch!
    Sven und ich fotografieren und geniessen!
    Doch beim Wechsel von einem Aussichtspunkt zum Anderen hör ich etwas scheppern und denke sofort an die Objektivabdeckung meines 12-100mm-Objektives, die ich jeweils in die Fototasche lege, damit's nicht so am Objektiv rumhängt.
    Wobei ich mir nun gar nicht mehr sicher bin ob ich das wirklich in die Kameratasche oder doch in meine Hosentasche gesteckt habe!
    Aber in der Hosentasche ist nichts, trotzdem schaue ich genau nach, was aber nicht ganz so einfach ist da es hier viele
    grosse Steine und hohes Gras hat.
    Aber ich bin mir sicher dass das irgendein anderes Geräusch gewesen sein muss.


    Oben: Der Ausblick von oben auf die Landschaft darunter gefällt mir sehr!


    Oben: Wild rumstehender Picco in Reinkultur!
    ...inklusive versautem Shirt und versauter Hose...


    Oben: Hier erinnert der Ausblich stark an den Tsavo West National Park, der ja gleich auf der anderen Seite der Grenze rumliegt.


    Oben: Jacko fordert mich auf nochmals als Model rumzustehen und ich als braver Bub mach natürlich was er wünscht...


    Oben: Und hier mal Jacko (rechts) und Robert (links) sowie Sven (hinten) auf einem Bild...
    ...da fällt mir ein dass ich diese Bilder den zweien noch zusenden muss...uiuiui, die denken sicher schon ich hätte sie vergessen...

  • Kurzvorstellung Projektidee schmale Wohnkabine auf D-Max

    • Picco
    • 6. Juli 2025 um 17:34

    Hoi Werni

    Zitat von Werni

    sorry ich wollte niemandem zu nahe treten

    Ich denke nicht dass Du das bist. Alles gut.

  • Kurzvorstellung Projektidee schmale Wohnkabine auf D-Max

    • Picco
    • 6. Juli 2025 um 08:02

    Hoi Werni

    Zitat von Werni

    Hat Jahrzehnte gut funktioniert, warum soll es jetzt nicht mehr funktionieren?

    Im Warmen geb ich Dir recht, im Kalten jedoch ist es zumindest bei einer nicht dampfdiffusionsoffenen Aussenhaut und einer nicht dampfdiffusionsdichten Innenhaut eine Frage der Zeit mit kühlen Temperaturen während des Bewohnens bis die Holzlatten Schaden nehmen.
    Viele dieser Wohnwagen und Camper waren im Gegensatz zu anders gebauten Fahrzeugen nicht mit einem Satz wie 'für Wintercamping geeignet' beschrieben.

    Weshalb wohl konnte dies als Verkaufsargument dienen?

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