Hoi zämä
Zum Einen hab ich mal das Tuning-Teil rausgepfriemelt und den Hersteller angeschrieben, bisher noch ohne Antwort.
So siehts aus und der Stecker ist mit einen Y-Kabel in der Nähe des Anlassers eingesteckt.
So dass man nur hinkommt wenn man die Hände eines Babys mit der Geschicklichkeit eines Goldschmiedes hat...danke dafür, 'lieber' Vorbesitzer!![]()
Zum Anderen wollte ich ja den D-Max-Umschalter von 2WD-4WDH-4WDL auf 4WDL-2WDL-2WDH-4WDH-4WDL-2WDL umbauen, dass man also mit dem Drehknopf alle vorgesehenen und einen unvorgesehenen Fall in verschiedenen Reihenfolgen schalten kann.
Dazu habe ich mir auch schon einen Drehschalter mit entsprechend vielen geschalteten Ausgängen besorgt...nun hab ich aber bemerkt wie wenig Freilaufnaben kosten und mir einen Satz geholt. Nicht die billigste Version sondern eine stabilere Variante von der die ich als erstes empfohlen bekommen habe, bei gleichem Hersteller.
Vielleicht bau ich mein Umschalterprojekt irgendwann doch noch fertig....
Diese einzubauen geht in einer Stunde, wenn man nicht wie ich diese und jene Quasselpause macht.![]()
Erstmal werden die sechs Imbusschrauben der Radnabenabdeckung gelöst und der Deckel abgenommen.![]()
Dann löst man den Sicherungsring und nimmt diesen sowie allenfalls vorhandene Distanzringe genauso wie den Flansch ab und zieht die Antriebswelle so weit raus wie es geht ohne etwas weiteres zu lösen.
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Als nächstes legt man die grosse Dichtung sowie den grossen Flansch, von dem man vorher den Deckel abgeschraubt hat, auf die Radnabe und schraubt diesen mit den sechs neuen, etwas längeren Schrauben sowie den Federringen handfest.
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Das sieht dann so aus.
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Man erkennt auch schön die Nut für den Sicherungsring der Antriebswelle. Man erkennt aber auch dass ich hier doch tatsächlich die Federringe vergessen hab, also alles nochmals raus und mit Federringen wieder rein.
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Dann werden die eventuell vorhandenen Distanzscheiben und zum Schluss der Sicherungsring eingesetzt und auf sicheren Halt überprüft.
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Nun die Schrauben anziehen. Natürlich mit dem vom Fahrzeughersteller vorgegebenen Drehmoment. Ich hab dazu 48Nm für den D-Max gefunden. Im Internet, also ohne Garantie...
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Hier erkennt man auch die Federringe, die Dichtung und den Sicherungsring.
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Dann noch den Deckel mit sechs Schrauben befestigen, natürlich auch hier die Dichtung nicht vergessen, und schon kann man am zweiten Rad weitermachen.
Das geht natürlich nur wenn die Felgen ein entsprechend grosses Zentrumsloch haben.
Dann hab ich noch das Nummernschild und dessen Beleuchtung unter die Pritsche gesetzt, den originalen Nummernschildhalter abgeschraubt, womit ich hinten den Böschungswinkel erhöht und das Auto verkürzt habe und bemerkt dass die Anhängerkupplung mittels eines kleinen Hebels demontierbar ist. Weg und unter die Rücksitze damit, somit ist das Auto rund 10cm kürzer und weniger Gewicht hinter der Hinterachse.
Das Nummernschild ist nun wie auch die gesamte Beleuchtung hinten durch Stosstange und Pritsche geschützt, Foto folgt.
Bei der Fahrt zur MFK hatte ich einen rund 700l fassenden Wassersack als vorgeschriebene Belastung hinten drauf, dummerweise habe ich kurz vorher aus dem prall gefüllten Sack rund 50 Liter abgelassen, so dass der Sack nun nicht mehr in sich so in sich stabil war wie im vollen Zustand.
Einige hundert Meter vor der Prüfstelle musste ich wegen eines unfähigen Idioten eine Vollbremsung hinlegen, da haben sich dann einige Hundert Liter Wasser schlagartig an die unfertige vordere Wand der Pritsche geschlagen...was diese auf der Fahrerseite, wo sie wegen der Tanköffnung etwas weniger stabil ist als auf der Beifahrerseite, um einige Millimeter verschoben hat.
Dies muss ich zur Nachprüfung natürlich auch richten.
Darum habe ich den 'Überrollbügel' per Spannset nach hinten gezogen und bin so rumgefahren, was die etwas verbogenen Bleche und eine zerdrückte Niete mit Wohlwollen zur Kenntnis nahmen.
Das Mass stimmte also beinahe auf den Millimeter wieder und so habe ich dann an den Ladebordwänden und am Halteblech des Bügels eine Art Fixierung gebaut, die sich von selbst ergibt wenn man die Ladeboardwand schliesst. Denn bevor man das Schloss schliessen kann wird ein konisch zulaufender Stift in ein Loch gedrückt und so das Halteblech mit der Ladebordwand statisch verbunden. Erst wenn das passt kann der Schliessmechanismus betätigt werden.
So sollte nun nicht mehr viel passieren können wenn wieder mal einige hundert Liter Wasser in einem Wassersack auf eine schnelle Reise gehen.
Als nächstes kümmere ich mich um die nicht funktionierenden Tagfahrlichter, um die Heckklappe als Gitter statt der 1,81x0,42m grossen senkrechten Wand sowie um die Rückfahrkamera und die Seitenblickkamera hinten.