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  2. pseudopolis

Beiträge von pseudopolis

  • Wie ladet ihr eure E-bikes?

    • pseudopolis
    • 8. Oktober 2024 um 10:26
    Zitat von holger4x4

    Da sollte man aber genau wissen, was man tut. Gerade bei solchen Aktionen kann ein Akku überladen werden, was dann zum Feuer und damit Verlust des ganzen Womos führen kann!!

    Es ist eh vielleicht eine gute Idee die Akkus nach draußen in eine kleine Zargesbox zu verbannen, die man unten am Radträger befestigt. Auch mit org. Ladegeräten hat es schon öfters Brände gegeben, das sind halt LiPo Akkus und keine LiFePo4.

    Der Freund ist Elektroingenieur, muss man dafür aber nicht sein ;) Klar sollte man wissen was man tut, und auf keinen Fall überladen, eher etwas weniger, um auf der sicheren Seite zu sein.. Der BMS muss sich Akku befinden, aber das ist es normalerweise auch. Ich hab mir das ganze angesehen, das originale 230V Ladegerät gibt nur eine konstante Gleichspannung aus. Wenn das so ist, kann man das ruhig machen, denn der Akku kann ja nicht unterscheiden, woher die Elektronen kommen. Für den gibts keinen Unterschied.

  • Wie ladet ihr eure E-bikes?

    • pseudopolis
    • 7. Oktober 2024 um 09:25

    Ein Freund lädt sein Ebike von 12V mit einem einstellbaren DC-DC Wandler von Ali Express, der einfach auf die Ladespannung des originalen 230V Ladegeräts eingestellt ist. Die richtige Spannung ist ja in der Regel am Netzgerät auf dem Aufkleber zu finden. Klappt problemlos, Lithium Akkus brauchen ja keine spezielle Ladekennlinie.

    Ich selber bevorzuge muskelbetriebene Fahrräder ;)

  • Wanddurchführung für Abgasrohr in GFK Kabine

    • pseudopolis
    • 29. September 2024 um 17:40

    Ich hatte bisher 3 verschiedene Diesel Luftheizungen, alle verrußen nach einer Weile auf kleinster Stufe. Die Verbrennung wird dann unsauber. Man kann das sogar sehen, wenn man den Auspuff abschraubt, und bei angeschalteter Heizung in den Brennraum schaut. Dann brennt die Flamme gelb, anstatt blau. Man sollte dann regelmässig auf höchster Stufe freibrennen. Bei der Chinaheizung kann man übrigens im Programmiermodus die minimale und maximale Fördermenge relativ leicht selbst festlegen. Das bestimmt ja die Leistung. So könntest du die untere und obere Leistung selbst bestimmen, und würdest feinere Abstufungen erreichen, den Punkt wo es nicht russt bestimmen und ein überheizen durch zu hohe Leistung vermeiden.

    Zur eigentlichen Frage hab ich ein Foto, wie das Refleks für meinen Dieselofen als Dachdurchführung realisiert. Das könnte man für eine Wanddurchführung abwandeln. Man muss halt das Edelstahl selbst schweissen (lassen).

    Die Planar 2KW Heizung kann man lauft Anleitung auch um 90 Grad gekippt montieren. Wird wahrscheinlich bei der Chinaheizung nicht anders sein. Wenn du dann die Bodendurchführung für GFK Sandwich (auch Planar) nimmst, es hinten an der Wand montierst und eine Verblendung über die Abgas und Zuluft Rohre montierst, hättest du eine Wanddurchführung. Die Bohrbilder der Chinaheizung und Planar sind identisch.

    Michael

  • GFK Lichtdach dämmen und evtl. GFK Schicht drüberziehen?

    • pseudopolis
    • 25. September 2024 um 09:20

    Ich würde auch vorschlagen, das alte Dach zu entfernen, und eine Sandwichplatte drauf. Dann hast du ein gut belastbares Dach, das aussen ohne Probleme das Gewicht der Solarmodule trägt, und von innen kannst du zb hängende Möbel ankleben. Ausserdem hast du so keine Kältebrücken. Beim Lichtdach hast du durch die Sprigel Kältebrücken, an denen sich dann Kondenswasser bildet, und abtropft.

    Bei so einem Lichtdach kannst du, wie der Krabbe schon erwähnt hat, auf Dauer mit Undichtigkeiten rechnen. Also wäre an Vorarbeiten zu machen, das Dach vorsorglich zu dichten, von innen zu isolieren und irgendeine Art von Decke zu konstruieren. Das ist jede Menge Arbeit und kostet auch. Das alte Dach absägen und eine Sandwichplatte aufsetzen, ist zwar ein paar hundert Euro teurer, aber es geht schneller und du hast am Ende das bessere Dach.

    Wenn du das Lichtdach behalten willst, solltest du von aussen komplett nochmal mit Glasfaser überlaminieren. Auch über die umlaufenden Profile, denn da wird es undicht. Von innen solltest du auf die vollflächige Verklebung des XPS mit Lichtdach und Decke achten, damit es am Ende ein stabiles Dach ergibt.

    Michael

  • Hilfe: Sprintshift Probleme

    • pseudopolis
    • 11. September 2024 um 07:11

    Schade, dass es das noch nicht war. Na, denn halt weiter suchen.

    Das "macht beim Kuppeln einen Satz" hatte ich mal mit zu wenig Pentosin, bzw nach dem Auffüllen. Damals musste ich nur die Gänge und Kupplungsschliesspunkt neu anlernen. Eine starke Veränderung des Hydraukikflüssigkeitsstandes ändert anscheinend den Kupplungsschliesspunkt. Das macht man mit der Original Mercedes Diagnose "DAS/Xentry", und ist eine automatische Einmessroutine. Kann jede Mercedes Vertretung und dauert nicht lang. Falls mit der Kupplung etwas nicht stimmt, wird dann auch ein entsprechender Hinweis bei der Diagnose ausgegeben. Dann weisst du woran du bist, mit der weiteren Reparatur.

    Also: als nächstes zur Mercedes Werkstatt (oder eine Werkstatt die Xentry hat), und an die Diagnose.

    Michael

  • Hilfe: Sprintshift Probleme

    • pseudopolis
    • 1. September 2024 um 19:35

    Du schreibst "Schlüssel für das öffnen der Hydraulikleitung". Die musst du nicht öffnen, wenn du nur den Motor tauscht. Den Motor kann man tauschen, ohne die Pumpe abzubauen. Auch anlernen muss man dann nichts. Hydraulikflüssigkeitsstand evt. checken, sonst ist nichts nötig.

    Wenn du den Motor abmachst, ist da so ein kleines Plastik Kupplungsteil. Das fällt beim demontieren raus. Drauf aufpassen, dass das nicht verschwindet. Das ist, bis auf das Öffnen der richtigen Schrauben, eigentlich alles, auf was man acht geben muss.

    Ich weiss nicht weshalb die Mechaniker da so ein Tamtam machen. Eigentlich peinlich für die eigenen Fähigkeiten, denn es ist wirklich nicht so schwer. Wenn man mal anfängt ist das eigentlich selbsterklärend.

    Michael

  • Hilfe: Sprintshift Probleme

    • pseudopolis
    • 26. August 2024 um 21:09

    Knapp 90.000km ist etwas früh für kaputte Kohlen. Aber nicht unmöglich. Diese Garantieaktion von Mercedes für die Postsprinter, die ich schon erwähnt habe, diente dazu, dem Ausfall der Pumpe vorzubeugen, weil die Relais damals verschmort sind, dauerhaft Kontakt gemacht haben, so, dass die Pumpe ständig gelaufen ist, anstatt nur kurz um neuen Druck aufzubauen. Wenn bei deinem Auto das Relais erst spät getauscht wurde, kann die Pumpe schon etwas mehr in Mitleidenschaft gezogen worden sein, und der Ausfall früher stattfinden. Jedenfalls liegt die Wahrscheinlichkeit jetzt beim Pumpenmotor. Ein alter Trick um kaputte Kohlen zu checken und das Aggregat kurzzeitig wieder zu reanimieren ist, mit dem Hammer drauf schlagen. Jemand der sich mit Elektrik etwas auskennt könnte das recht schnell 100% ermitteln, ob der Pumpenmotor das Problem ist. Ich kann dir das zwar beschreiben, wie du den Fehler suchst, aber wahrscheinlich kannst du damit wenig anfangen. Man könnte aber auch einfach den Pumpenmotor tauschen, denn irgendwann ist er ja eh fällig, also warum nicht gleich. Dann hast du das in Zukunft vom Hals.

  • Hilfe: Sprintshift Probleme

    • pseudopolis
    • 21. August 2024 um 19:58
    Zitat von lotte

    Wenn man das Pentosin auffüllen möchte, sollte man übrigens unbedingt darauf achten, den Schlauch oben abzumachen. Ist er einmal unten ab, ist er dort nicht mehr fest zu kriegen, außerdem scheint dann durch die Luft im Schlauch, die mit in den Behälter gedrückt wird, die Öleinfuhr nicht mehr zu funktionieren. Oder zumindest ist das jetzt mein Problem... Hat zufällig auch dazu hier jemand einen Lösungsansatz parat? Hab ichs jetzt komplett verbockt?

    Bzw auf die simple Frage: Warum geht mein Schlauch weder oben noch unten wieder richtig ran? Abziehen lassen lies der sich ganz einfach, aber beim wieder Draufstecken wirds weder oben noch unten fest. Als wäre das Material zu unflexibel. Wir haben hier mit einigen Händen rumprobiert und es nicht hinbekommen; das Problem lese ich aber nirgendwo anders.

    Der Schlauch ist ein Glump. Die eingebaute Verriegelung gibt schon beim hinschauen den Geist auf. Ich hab da einen simplen 8mm Spritschlauch mit Schlauchschellen drauf gemacht und mit Kabelbindern fixiert. Kann man ruhig so machen, auf dem Schlauch ist kein Druck.

    Michi

  • Welcher Stutzen für Entleerung der Wassertank 2

    • pseudopolis
    • 19. August 2024 um 23:19

    Ich hab das Problem pragmatisch gelöst. Die Tankdurchführung montiert, die Gegend darum mit dem Heissluftgebläse erwärmt und die Tankdurchführung von innen nach aussen gedrückt. Nun habe ich eine Mulde wo der Auslaufhahn sitzt, und das Abwasser zusammen läuft. Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht. Der Tank ist bei mir unterm Auto mit leichtem Gefällte montiertes KG Rohr. Das KG PVC wird bei relativ niedriger Temperatur weich, ich glaube es waren 100 Grad am Heissluftgebläse eingestellt. Bei Wassertanks aus PE ist die Temperatur höher. So um die 200 Grad, wenn ich mich recht entsinne.

    Elektrische Ventile habe ich mir auch angesehen, das aber verworfen. Erstmal ist das nicht für Aussenmontage gebaut (nicht wasserdicht), und zweitens wird es den mechanischen Belastungen während der Fahrt vielleicht nicht standhalten. Der Stellmotor ist recht schwer, und könnte abbrechen, wenn man über stärkere Unebenheiten fährt. Auch da lieber pragmatisch und mit Handbetrieb, ist sicherer.

    Michael

  • Hilfe: Sprintshift Probleme

    • pseudopolis
    • 13. August 2024 um 00:19

    Die Diode soll entweder Funkenflug im Schaltmoment unterdrücken, um das Relais vor schnellem verbrennen des Kontakts zu schützen, wenn sie am Kontakt des Relais sitzt, oder sie ist die Freilaufdiode des Schalttransistors, wenn die an der Erregerwicklung sitzt. Je nachdem. Aber da die Diode bei dir eh extern ist, ist das ja egal, denn eine eingebaute Diode hat dein Relais nicht, auf die du achten müsstest. Mach ruhig das 70A Relais rein. Das schadet sicher nicht. Die Diode musst du nicht wechseln. Eine Diode macht keine sporadischen Probleme (wie dein Fehler ja ist), und eine Unterbrechung, die dann das Relais schneller verbrennen lassen würde, ist extrem unwahrscheinlich. Das Relais ist die bekannte Schwachstelle. Mercedes hat die erste Auslieferung der 308cdi Postkoffer komplett nachbessern müssen, und alle Relais erneuert, weil die Sprintshift permanent ausgefallen ist. Durch das Relais fliessen recht hohe Ströme, da ist es schneller hinüber. Ist einfach so. Und kauf dir ruhig gleich 2 Relais ;)

    Michael

  • Was einem so passiert

    • pseudopolis
    • 12. August 2024 um 08:04

    Mir ist mal die Dachluke von der Nasszelle weggeflogen. Ab dem Zeitpunkt gabs halt Naturdusche.

  • Hilfe: Sprintshift Probleme

    • pseudopolis
    • 11. August 2024 um 09:32
    Zitat von lotte

    Ich finde aber keine detaillierte Anleitung zum Hydrauliköl-Nachfüllen. Muss dafür die Pumpe ausgebaut werden?

    Nein, die Pumpe bleibt drin. Ist recht einfach, das Nachfüllen. Du brauchst nur eine grosse Spritze. Unten am Behälter für die Hydraulikflüssigkeit (ganz unten) ist unten eine Kontrollbohrung mit einer Imbusschraube, die machst du raus. Es gibt an der Sprintshift 2 geriffelte schwarze Schläuche. Den, der vertikal vom Hydraulikölbehälter nach oben führt, machst du oben ab, und füllst mit der Spritze so lange Hydraulikflüssigkeit nach, bis sie aus der Kontrollbohrung tropft. Schraube und Schlauch wieder drauf. Das wars. Wichtig ist die richtige Hydraulikflüssigkeit. Der Name ist Pentosin, oder CHF11s. Wirklich nur das nehmen, und nichts, was als Vergleich gehandelt wird, sonst hast du Schaltprobleme.

    Diese schwarzen Schläuche können mit der Zeit undicht werden, und zu Verlust der Hydraulikflüssigkeit führen. 100ml zu wenig reichen schon, und die Sprintshift schaltet nicht mehr sauber. Wenn es bei deiner Sprintshift Ölfeucht ist, solltest du dich drum kümmern. Da ab und zu mal einen Blick drauf werfen, schadet nicht.

    Ich hab die Sprintshift auch immer gerne gefahren, und vermisse manchmal, dass mein jetztges Auto keine Automatik mehr hat. Die Sprintshift braucht halt etwas mehr Zuwendung, als ein manuelles Getriebe.

    Michael

  • Hilfe: Sprintshift Probleme

    • pseudopolis
    • 9. August 2024 um 20:12
    Zitat von holger4x4

    Wenn das Relais so oft ausfällt, dann ist das eindeutig unterdimmensioniert und kann die Spitzenströme beim einschalten des Pumpemmotors unter Last nicht dauerhaft schalten.

    Grundsätzlich richtig, aber im Laufe der Jahre gab es 3 verschiedene Relais Versionen, und das Umfeld der Schaltung ist drauf abgestimmt. Ich glaube da gehts um eingebaute Dioden. Man muss also herausfinden wie die Innenbeschaltung des eingebauten Relais ist, und dann eine Version mit höherem Schaltstrom suchen. Da die Pumpe mit 40A abgesichert ist, wird das originale Relais wohl auch nur 40A vertragen. Wenn man also 70A oder 100A einbaut, sollte es länger halten. Da das Relais aber billig ist, hab ich mir die Mühe zu recherchieren nie gemacht, sondern einfach mehr davon gekauft ;)

    Zitat von dm

    Nunja,--- soooo oft fällt das Relais nicht aus, bzw. ist es bei mir nicht ausgefallen.

    OK, man sollte natürlich dazu schreiben, ich hab in 11 Jahren 160.000km auf die Uhr gefahren. Das ist für ein Wohnmobil schon ziemlich viel. Da sind häufige Ausfälle des Relais plausibler.

    Michael

  • Hilfe: Sprintshift Probleme

    • pseudopolis
    • 9. August 2024 um 00:17

    Ich sehe da keinen Zusammenhang mit dem Schwungrad. Dein Fehler ist, im Display wird nach einiger Zeit ein Fehler (F) angezeigt, nachdem das Auto vergeblich versucht hat den Gang zu wechseln/einzulegen, oder? Das Gang wechseln ist ja normal deutlich hörbar. Wenn das nicht oder nur teilweise durchgeführt wird, kann die Mechanik (Kupplung oder Getriebe) blockiert sein. Das ist aber unwahrscheinlich, vor allem nicht bei 83.000km. Wahrscheinlicher ist, dass der Hydraulikdruck nicht ausreicht. Ich hatte in 11 Jahren bei dem Fahrzeug 4x das Relais kaputt und 1x der Motor der Hydraulikpumpe. Also im Schnitt nach ca 2 Jahren wieder ein Hydraulikproblem der Sprintshift. Das Relais fällt so oft aus, das sollte man immer als Ersatzteil dabei haben. Ich habs wirklich herausbekommen wie die Sprintshift funktioniert. Und weisst du weshalb? Ich dachte, das Relais ist doch relativ neu, und hab den Fehler überall anders gesucht, bis ich drauf gekommen bin, ist schon wieder das verfluchte Relais ausgefallen. Draus gelernt, ausser einer Menge Aha-Erlebnisse: wirklich immer zuerst das Relais wechseln. Kostet noch nicht mal 5€ und spart viel Ärger. Beim Auto reparieren ist kompliziert zu denken oft ein Fallstrick. Erstmal bei den Teilen schauen, die offensichtlich leicht verschleissen, ist eine gute herangehensweise, wenn man nicht genau weiss warum was nicht funktioniert.

    Generell hat dieses Auto 2 Dauerbaustellen (wenn man mal vom Rost absieht): Einspritzanlage und Sprintshift. An die Sprintshift trauen sich die meisten Werkstätten nicht ran. Scheint sogar so, dass bei Mercedes selbst nur wenige Mechaniker damit Erfahrung haben. Eigentlich ist es aber eher zu viel Respekt vor dem Mysterium Sprintshift. Geht man da unvoreingenommen ran, stellt man fest, so dramatisch ist das auch nicht. Im Grunde kann man fast alles selbst reparieren, wenn man als Laie etwas technisches Verständnis mitbringt.

    Michael

  • Hilfe: Sprintshift Probleme

    • pseudopolis
    • 5. August 2024 um 22:12
    Zitat von lotte


    "Zu wenig Hydrauliköl, oder Hydraulikölverlust kommt auch in Frage. Dann müsstest du vorher sehr ruckeliges kuppeln bemerkt haben"

    -> Kuppeln tut er ja selbst; oft gibts während des Gangwechsels einen kleinen Ruck vorwärts und auch ein Geräusch. Wäre das der Hinweis auf zu wenig Hydrauliköl?

    Und kann sich niemand erklären, warum Mercedes was ganz anderes behauptet hat?

    Nein, zu wenig Hydrauliköl erzeugt eine Art Rupfen beim einkuppeln. Es wird nicht sanft eingekuppelt, sondern ruckelig.

    Was du beschreibst ist das Relais oder die Pumpe. Manchmal macht das Relais oder die Kohlen der Pumpe noch Kontakt, dann wird Hydraulikdruck aufgebaut. Dann kannst du ein paar Schaltvorgänge machen, bis kein Druck mehr da ist, und ein Fehler gemeldet wird. Irgendwann gibt es wieder Kontakt und die Pumpe läuft los, dann kannst du wieder für eine Weile schalten. Wenn man wenig schaltet fällt das kaum auf, zb auf der Autobahn. Aber in der Stadt oder Am Berg kommt das Problem zu Geltung.

    Mercedes hat einen Kostenvoranschlag gemacht, oder? Dafür nimmt man in der Regel nicht alles auseinander und testet ob es vermutete das Problem wirklich ist, oder setzt probeweise sogar die Teile ein. Das wäre vom Aufwand zu hoch, für das was ein Kostenvoranschlag pauschal kostet. Man geht eher von einem Worst Case Szenario aus, was den höchtmöglichen Preis markiert. Hört sich erstmal seltsam an, aber stell dir vor, die Werkstatt sagt, es ist billig, und dann wird es viel teurer. Dann bist du enttäuscht, hältst die für Idioten und evt schickst du den Anwalt um den versprochenen Preis durchzusetzen. Dem geht Mercedes so aus dem Weg. Man könnte natürlich besser mit dem Kunden kommunizieren, und das genauer erklären, aber in der Regel hat man es in grossen Werkstätten nicht mit dem Mechaniker selbst zu tun, der das könnte. In deinem Fall geht Mercedes wohl vom Tausch der Pumpe und der Hydraulikeinheit aus.

    Michael

  • Hilfe: Sprintshift Probleme

    • pseudopolis
    • 4. August 2024 um 09:38

    Hi

    als erstes das Relais zur Steuerung der Hydraulikpumpe wechseln. Das geht öfters kaputt als man denkt. Das Relais befindet sich in der Fahrersitzkiste. Ich glaube das 2. Links wars. Wichtig: es wurden in der Serie 3 verschiedene Relais verbaut, die äusserlich gleich sind. Entweder du richtest dich nach der aufgedruckten nummer, oder du gehst mit deinem Fahrzeugschein zu Mercedes. Zur Not geht auch jedes andere Relais der Bauform, nur hält es dann nicht lange. Das Relais kostet nur ein paar Euro, und die Reparatur ist schnell gemacht. Die meiste Zeit braucht den Sitz raus zu schrauben ;)

    Macht dein Auto dann noch immer Schaltprobleme, kannst du davon ausgehen, dass die Hydraulikpumpe defekt ist. Im genauen sind das die Kohlen im Pumpenmotor, die runter geschliffen sind. Da gibt es nun 3 Möglichkeiten zur Reparatur. Erstens, ganze Hydraulikpumpe wechseln=sehr teuer. Zweitens, Motor der Pumpe wechseln=ca 200€ für den Motor und von der Arbeit überschaubar, auch für den Laien machbar. Drittens, Pumpenmotor reparieren, also neue Kohlen einbauen= billig aber nur mit Erfahrung machbar. Da du in Rumänien bist, wirst du dort ziemlich sicher einen Autoelektriker finden, der dir Version 3 machen kann. In Deutschland macht (kann) sowas niemand mehr. Wenn der Motor gewechselt oder repariert wird, kann die restliche Pumpe am Auto bleiben. Das spart viel Arbeit.

    Zu wenig Hydrauliköl, oder Hydraulikölverlust kommt auch in Frage. Dann müsstest du vorher sehr ruckeliges kuppeln bemerkt haben. Hydraulikölverlust sieht man, dann ist es Ölfeucht am Getriebe. Unbeding das richtige Hydrauliköl nehmen, es nennt sich Pentosin.

    Mit der Anleitung sollte es klappen, das deckt 95% aller Sprintshift Probleme ab. Ich tippe auf das Relais, bei nur 83.000km ist die Pumpe noch nicht fällig. Das kommt erst um die 150.000 - 200.000km.

    Dann viel Erfolg, Michael

  • Problem AGM Batterie

    • pseudopolis
    • 31. Juli 2024 um 23:54

    Es ist sogar zu empfehlen, die Ladeschlussspannung etwas niedriger zu legen, dann halten die Zellen länger. Solarladeregler und gute BMS für Lifepo4 haben diese Einstellmöglichkeit eingebaut. Der Nachteil ist etwas reduzierter Ladestrom. Fällt aber in der Praxis nicht wirklich ins Gewicht. Ich habe meinen Solarladeregler zb auf 14,4V begrenzt, obwohl die Zellen mit 14,6V zurecht kämen. Ein Freund hat sogar auf 14,2V begrenzt. Die Erhaltungsladung ist ohnehin nur 13,8V. Das ist der Wert, auf den die Spannung absinkt, wenn nicht geladen wird, 100% Ladung. Das wird auch mit 14,2V erreicht, nur langsamer. Theoretisch könnte man auch mit 13,8V laden, um die Batterie voll zu bekommen, allerdings würde das sehr viel länger dauern. Mach dir also keine Gedanken, wenn "nur" mit 14,3V geladen wird. Das ist völlig OK.

    Michael

  • Problem AGM Batterie

    • pseudopolis
    • 29. Juli 2024 um 22:35

    Bei Baujahr 2018 kannst du von einer defekten Batterie ausgehen. Die wenigsten Blei Aufbaubatterien halten so lange durch, da es oft immer wieder zur (annähernden) Tiefenentladung kommt, was Bleibatterien, wie AGM, gar nicht mögen.

    Eigentlich wäre es vernünftig jetzt auf Lifepo4 umzusteigen. Mittlerweile hat man in etwa die selbe Energieausbeute, bei selbem Preis. Dafür hast du dann einige Vorteile, wie zb, dass Tiefenentladung keine Rolle spielt.

    Michael

  • Frage Zündsicherung Gaskocher

    • pseudopolis
    • 28. Juli 2024 um 23:16

    Das Kupferrohr zum Magneteinsatz ist ein Wärmeleiter. Um den kaputt zu bekommen, musste man ihn schon arg knicken. Was ich immer wieder mal hatte, ist, dass die Verschraubung Wärmeleiter>Magneteinsatz sich löst. Wohl durch Vibrationen beim Fahren. Dann hat der Wärmeleiter keinen Kontakt mehr zum Magneteinsatz, und die Flamme erlischt. Vielleicht hatte der Wärmeleiter durch das Verbiegen keinen physischen Kontakt mehr.

  • Helferliste

    • pseudopolis
    • 28. Juli 2024 um 10:42

    Mir gehts da genau so, ich möchte nicht meine Daten veröffentlicht sehen. Ist schon nervig genug, wenn die Emailadresse in einen Hack gerät, und man darauf hin zu gemüllt wird. Mit der Telefonnummer möchte ich das Spielchen nicht haben.

    Helfen würde ich aber durchaus.

    Vorschlag: man könnte die Unterforen Listen um einen Punkt "Hilfe gesucht" erweitern. Wenn dann noch jeder zumindest den ungefähren Standort, und evt sein Spezialgebiet für Hilfen unter seinem Avatar stehen hat, kann man einschätzen, ob das zusammen passt. Ausserdem lassen sich sehr viele Probleme auch online lösen. Ich war jahrelang im Sprinter Forum aktiv, da hat das hervorragend geklappt.

    Michael

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