So einer wie z.b. Urs der mit seinem ami vermutlich mehr Offroad km als onroad hat,
Schön wär's, aber da würde ich eher die Stunden als die Km heranziehen, aber auch das dürfte wohl nicht hinkommen, es hat leider zu wenig Offroadstrecken bei mir um die Ecke (wobei wir vielleich wieder mal Offroad deffinieren müssten ?)
Aber zurück zum Thema:
Andere Erfahrungen zählen nicht viel.
Das ist genau der Punkt.
Auch ich hab ein Beispiel: Kleine Alp in Ö, an der Grenze zu I. Auf einem Parkplatz da oben spricht mich einer auf mein Fahrzeug an und ist an den Offroadeigenschaften interessiert...4x4,Untersetzung, Bodenfreiheit, Reifen...und sagt dann dass das schon das richtige Fahrzeug sei um hier hoch zu fahren. Er hätte ja einen Dacia Duster, aber mit dessen Bodenfreiheit und Strassenreifen hätte er sich nicht hier hoch getraut. Darum sei er jetzt hier hoch gelaufen und das Auto unten im Tal gelassen.
Da war ich dann doch etwas verwirrt, denn das war auf einer Strecke wo ich (ohne irgendwie angeben zu wollen) problemlos mit irgend einer tiefergelegten Kiste hoch gefahren wäre. Das Einzige Problem, es war eine Naturstrasse mit ein paar wenigen Schlaglöchern welche aber, da die Strasse so breit war, problemlos ausgewichen werden konnten. Genau solche Strassen musste ich in jungen Jahren befahren um zu uns ins Dorf zu kommen...und als damaliger Mitglied der tiefer-breiter-härter-Fraktion lernte man sehr schnell wie man am bessten das nächste Schlagloch lokalisiert und am geschicktesten drum herum manövriert. Daher war die Fahrt da hoch *für mich* so was von entspannt und dabei die Offroadgene meines Fahrzeugs völlig überflüssig.
Andererseits hat mich in Italien z.B. ein Lkw mit Anhänger durch Enge Gassen in Mailand nach wenigen Metern schon abgehängt obwohl er wesentlich breiter und länger als ich mit meinen mickrigen 2.1x6m war.
Was ich damit sagen will, je nach gesammelter Erfahrung kann eine Strecke mit einem bestimmten Fahrzeugtyp für den einen Fahrer ein easy-Sonntag-Nachmittag-Spaziergang sein und für den anderen die absolute Horrorstrecke.
Unter dem Strich habe ich vor solchen etwas Übervorsichtigen Leuten wie dem Dacia Fahrer die auch mal sagen können, ne, das ist mir zu viel, wesentlich mehr Respekt als vor solchen die sich (und das Fahrzeug) gnadenlos überschätzen.
Fazit: Zum Entscheiden ob einem ein bestimmtes Fahrzeug(segment) passt oder nicht hilft wohl nur ein solches Fahrzeug mal auf den angepeilten Strecken selber zu bewegen...oder halt im Nachhinein die Strecken nach den Fähigkeiten des Fahrzeugs *und* die des Fahrers auswählen.
ca 50kg LiFePo4, 40 Kg Solar
Scheint auf hohe Autarkie oder Hochstromverbraucher hinauszulaufen...
Hohe Autarkie bedeutet aber beim Duschen für 2 viel Wasser bunkern... wieviel liter (und damit kg) Wasser habt ihr da eingeplant?
Sollen Hochstromgeräte zum Einsatz kommen sind die 10kg Kabel inkl Konverter (Welche Leistung???) ziemlich sicher völlig unterschätzt (oder der Akku völlig übedimensioniert).
alles andere ist Makulatur
Und was ist mit Klamotten, Kühlschrankinhalt, sonstige Vorräte und Fressalien und für den Durst sollten auch wieder ein paar l/kg- je nach Autarkiewunsch auch ein paar l mehr - Flüssigkeit nach eigener Wahl eingepackt werden..
Von den aktuell 720kg Zuladung geht - glauben wir - auch noch das Gewicht der Regale ab.
Mag sein dass ihr mit den Regalen was holen könnt, die eigentliche Frage ist allerdings eher ob die 720kg gewogen oder nur auf irgend einem Fackel gedruckt sind? Und wenn gewogen, mit/ohne Fahrer, mit vollem Tanks (Diesel und Adblue falls vorhanden)...
Sorry, auch ich bin der Meinung dass ihr euch das ganze schönrechnet.
Die ganzen "vergesst es"-Kommentare sind nicht böse gemeint, sondern eher der Versuch euch davor zu bewahren komplett auf die Schnauze zu fallen. Natürlich ist es möglich mit den 720 kg (einiges an Erfahrung im Womo-LEICHT-Bau dürften da ungemein hilfreich sein) was zu machen, aber basierend auf dem was ich von euch bisher gelesen habe zweifle ich im Moment dass ihr die nötige Erfahrung und das Knowhow habt...aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren. Bedenkt aber dass wenn die alten Hasen hier schreiben dass es schwierig bis unmöglich ist, so ist das meistens leider kein angelesenes Halbwissen, sondern basiert sehr oft auf persönliche handfeste Erfahrungen wo einige von uns beim Gewichtsthema mehr andere weniger Hart auf die Schnauze gefallen sind.
Gruss
Urs