Gut möglich, ich hab da schon lange die Übersicht verloren wer mit wem in welchem Umfang was und wie geschäftet... Hat nicht mal Mitsubishi mit PSA was zusammen gemacht? Oder war das mit Toyota? Irgendwas mit SUV oder leichte Nutzfahrzeuge schwirrt mir da im Hinterkopf rum, keine Ahnung...andert ja eh auch alle paar Jahre wieder mal.
Was sich eher nicht ändert bzw. daraus inzwischen übrig geblieben ist, ist meines Erachtens dass Markenverliebtheit heutzutage einem nicht mehr wirklich auf einem grünen Zweig bringt. Darum sind meines Erachtens auch Kindheitstrauma mit einer Marke kein wirkliches Argument für oder gegen einen Kauf einer Marke. Ich würde heute eher nach harten Fakten ein Fahrzeug kaufen, also eine Liste machen, was für Wünsche und Anforderungen das Fahrzeug erfüllen soll: Grösse, Zuladung, Diesel/Benzin/Elektro, Frontantrieb/Heckantrieb/4x4, Tempomat, Automat, Servicepartner vor der Haustüre, Budgetrahmen, usw usf. Dann in der Liste die Dinge markieren welche unbedingt sein müssen, was wäre "nice to have" und was geht gar nicht. Dabei kann man auch Gedanken drüber machen welche Kompromisse man allenfalls bereit wäre einzugehen. Dann anhand dieser Kriterien ein passendes Fahrzeug suchen. Bleiben so am Schluss noch mehrere Fahrzeuge übrig welche die (meisten) Kriterien erfüllen, schaut man im Netz welche allgemeinen kronischen Krankheiten die auserkorenen haben und entscheidet dann ob man damit leben kann oder nicht. Dabei aber nicht vergessen dass die Krankheit das eigene Fahrzeug betreffen kann, aber nicht muss und ziemlich sicher zu einer höheren Wahrscheinlichkeit auch nicht betreffen wird. Bleiben dann immer noch mehrere Fahrzeuge übrig kann man immer noch auf emotionale Entscheidungen setzen.
So hab ich es beim Kauf meiner letzten beiden Fahrzeuge gemacht und es bisher nicht bereut...Hätte ich allerdings im vorneherein auf all die Leute gehört welche mir sagten was an dem einen oder anderen Fahrzeug alles schlecht wäre und sicher kaputt gehen würde, hätte ich wohl keins davon gekauft.
Gruss
Urs