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  2. Urs

Beiträge von Urs

  • Vorder- oder Hinterradantrieb? Gewichtsverteilung im Kastenwagen

    • Urs
    • 18. September 2023 um 18:46

    Gut möglich, ich hab da schon lange die Übersicht verloren wer mit wem in welchem Umfang was und wie geschäftet... Hat nicht mal Mitsubishi mit PSA was zusammen gemacht? Oder war das mit Toyota? Irgendwas mit SUV oder leichte Nutzfahrzeuge schwirrt mir da im Hinterkopf rum, keine Ahnung...andert ja eh auch alle paar Jahre wieder mal.

    Was sich eher nicht ändert bzw. daraus inzwischen übrig geblieben ist, ist meines Erachtens dass Markenverliebtheit heutzutage einem nicht mehr wirklich auf einem grünen Zweig bringt. Darum sind meines Erachtens auch Kindheitstrauma mit einer Marke kein wirkliches Argument für oder gegen einen Kauf einer Marke. Ich würde heute eher nach harten Fakten ein Fahrzeug kaufen, also eine Liste machen, was für Wünsche und Anforderungen das Fahrzeug erfüllen soll: Grösse, Zuladung, Diesel/Benzin/Elektro, Frontantrieb/Heckantrieb/4x4, Tempomat, Automat, Servicepartner vor der Haustüre, Budgetrahmen, usw usf. Dann in der Liste die Dinge markieren welche unbedingt sein müssen, was wäre "nice to have" und was geht gar nicht. Dabei kann man auch Gedanken drüber machen welche Kompromisse man allenfalls bereit wäre einzugehen. Dann anhand dieser Kriterien ein passendes Fahrzeug suchen. Bleiben so am Schluss noch mehrere Fahrzeuge übrig welche die (meisten) Kriterien erfüllen, schaut man im Netz welche allgemeinen kronischen Krankheiten die auserkorenen haben und entscheidet dann ob man damit leben kann oder nicht. Dabei aber nicht vergessen dass die Krankheit das eigene Fahrzeug betreffen kann, aber nicht muss und ziemlich sicher zu einer höheren Wahrscheinlichkeit auch nicht betreffen wird. Bleiben dann immer noch mehrere Fahrzeuge übrig kann man immer noch auf emotionale Entscheidungen setzen.

    So hab ich es beim Kauf meiner letzten beiden Fahrzeuge gemacht und es bisher nicht bereut...Hätte ich allerdings im vorneherein auf all die Leute gehört welche mir sagten was an dem einen oder anderen Fahrzeug alles schlecht wäre und sicher kaputt gehen würde, hätte ich wohl keins davon gekauft.

    Gruss

    Urs

  • Vorder- oder Hinterradantrieb? Gewichtsverteilung im Kastenwagen

    • Urs
    • 18. September 2023 um 13:06
    Zitat von Kade1301

    Gibt es eine Marke/ein Modell, das zuverlässiger ist als andere?

    Wahrscheinlich nicht. Alle Hersteller kochen nur mit Wasser und alle haben in den letzten Jahrzente Gewinnmaximierung betrieben was nicht umsonst zu haben ist. Ich denke du kannst mit jedem Hersteller glück haben, oder ein Montagsmodell erwischen.

    Zitat von Kade1301

    (Ist allgemein bekannt, dass der Mercedes Citan einen Renault Kangoo Motor hat?)

    In der Kombination war das mir nicht bekannt, aber solche Joint-Ventures sind in der Automobilbranche keine Seltenheit, im Gegenteil. Und darum bezweifle ich auch das:

    Zitat von Kade1301

    Meine Werkstatt sagt, Citroën sei besser als Renault, was ich auch geglaubt habe.

    Die gehören ja inzwischen beide zum PSA-Konzern also werden die unter dem Blech auch die gleiche Technik verbauen. Dein Garagist sieht einfach die die zu ihm kommen, nicht aber die die Problemlos Fahren. Das gleiche in Foren. Da schreiben nur die die Probleme haben, all die anderen haben in der Regel keine Motivation in irgend einem Forum zu schreiben " hey, mein Fahrzeug xy läuft problemlos".

    Zitat von Kade1301

    An Fiat habe ich katastrophale Kindheitserinnerungen

    Will dir nicht zu nahe treten, aber das sind wohl schon einige Jahre her. Ich glaube da musst du drüber stehen und diese Erinnerungen als "gewesen" ablegen. In den letzten 30 Jahren hat sich vieles in der Autobranche getan. Ansonsten kannst du kein Fahrzeug kaufen, denn wie oben geschrieben, und wie du ja auch schon gemerkt hast, haben die Franzosen, Italiener, Amerikaner und Deutsche die Komponenten untereinander wie Lego zusammengesteckt. So unabhängig wie die Marken auch auftreten sind sie schon lange nicht mehr und unter dem Blech werden gerade bei den Schlüsselkomponenten wie Motor, Getriebe, ja die Ganze Plattform gemeinsam genutzt, egal ob gemeinsam entwickelt oder zugekauft von einem dritthersteller. Ergibt grössere Stückzahlen und somit tiefere Kosten für die Hersteller.

    Zitat von Kade1301

    Aber ich möchte 400.000 km damit fahren können.

    Ja, möchte ich auch...die Realität ist leider schon lange anders...leider. War vielleicht vor 30 Jahren noch so, heute kannst du Glück haben, und 300tkm problemlos machen mit irgend einem Fahrzeug deiner Wahl, oder aber mit 100tkm das genau gleiche Fahrzeug verfluchen weil es nur Probleme macht.

    Sorry dass ich da nichts Positiveres schreiben kann.

    Gruss

    Urs

  • Vorder- oder Hinterradantrieb? Gewichtsverteilung im Kastenwagen

    • Urs
    • 17. September 2023 um 13:23

    Hallo und willkommen hier.

    Zitat von Kade1301

    Meines Wissens gehört das meiste Gewicht auf die Antriebsachse (zumindest auf rutschigem Untergrund) - richtig oder falsch?

    Grundsätzlich richtig, aber bitte nicht überbewerten.

    Zitat von Kade1301

    Was ist schwerer, Motor etc. oder ein weitgehend leerer Kasten.

    In deinem Fall warscheinlich immnoch die Vorderachse, aber ich würde mir da nicht so einen Kopf darüber machen. Nur so zum Einschätzen wie wenig es braucht um von Fahrbar zu Unfahrbar zu werden: Im Geschäft hatten wir einen Ford Transit. Damit musste ich mal einen Kühlschrank liefern bei schneebedeckter Strasse. Ging gut, aber nachdem wir es ausgeladen hatten kam ich vom ebenen Parkplatz nicht mehr weg ohne Ketten montieren zu müssen...und was wog damals so ein Kühlschrank? Vielleicht 50 oder 70kg?

    Das selbe bei meinem Chevy, auf der Fahrt zum Kofferbauer hatte ich die Ladebrücke (ca 200kg) entfernt und im Regen war er fast unfahrbar da die Räder bei jedem Rotlicht durchdrehten das obwohl ich sachte mit dem Gaspedal umging. Das war mit montierter Ladebrücke (also gerade mal 200kg mehr bei fast 3t Fahrzeuggewicht) auf der HA nie der Fall. Oder früher, zu Opel Manta-Zeiten, da haben wir im Winter einfach 2-3 Säcke Sand in den Kofferraum geschmissen. Machte keine 100kg aus, zum Fahren im Schnee war es aber wie Tag und Nacht.

    Also wenn du nur ein paar 100 kg zulädst (welche du schnelm zusammen hast) wird ein Hecktriebler einem Frontkratzer gleichwertig oder gar überlegen sein. Nur meine persönliche Meinung. In deinem Fall denke ich dass sich Front- oder Heckantrieb nichts nehmen, aber tendentiel vermehrt sich das Fahrzeuggewicht im laufe der Zeit eher als es abnimmt, wodurch der Frontantrieb immer schlechter, der Heckantrieb immer besser würde.

    Ich persönlich würde immer ein Hecktriebler einem Frontkratzer bevorzugen schon nur weil ich finde Heckantrieb ist in 96.739% einfach angenehmer zu fahren. Dazu am bessten eine 100% Differentialsperre gute Bodenfreiheit und gute Reifen und man kommt schon recht weit.

    Zitat von Kade1301

    Andererseits stand ich schon mal auf einer feuchten Wiese an einer Hunderennbahn, wo die etwas tiefer und nässer geparkten Fahrzeuge nur noch mit Traktor-Hilfe raus kamen.

    Solche Situationen wirst du immer erleben, egal wie weit du hoch rüstest. Ich war mal in einer ähnlichen Situation. Kollege war da mit dem T4 Synchro mit Winterreifen. Er kam 2m weit dann waren seine Reifen mit Schlamm voll und die Traktion = 0. Ketten montiert und er ist raus gekommen. Ich bin ohne Ketten raus gekommen, aber es war Haarscharf. Ich denke den Unterschied machten meine grobstolligen Offroad-Reifen.

    So jetzt könntest du sagen, ok, für den Fall der Fälle könntest du auch Offroadreifen montieren. Leider erkaufst du das vermeintliche Mehr an Traktion in dem 0.0001% der möglichen Fälle durch Mehrverbrauch, lauteres Abrollgeräusch und schlechterem Fahrverhalten in 99.9999% der restlichen Fahrten. Und nicht mal dann hast du die Gewähr dass es nicht doch mal so Morastig wird dass trotzdem nichts geht.

    Zitat von mrmomba

    Er ist in seinen Bauteilen leichter, und wenn man die 20-xxKG für die Kardanwelle und Hinterachsendif. Sparen kann, dann sollte man es tun.

    Nö, dann sollte man noch 50-100kg drauf packen und dem hinteren Diff ne Sperre gönnen, dazwischen ein Untersetzungsgetriebe mit Sperre und davor noch eine weitere Kardanwelle richtung Vorderachse spendieren...sonst ist das ja nur ein halbes Fahrzeug... ????

    Gruss

    Urs

  • Wohnwagen mit Sandwichplatten bauen

    • Urs
    • 11. September 2023 um 12:37

    Schade für dich, aber alles andere hätte mich auch gewundert.

  • Wohnwagen mit Sandwichplatten bauen

    • Urs
    • 10. September 2023 um 22:33

    Klar gibt es auch schmalere, den musst du einfach finden und die gibt es deffinitiv nicht wie Sand am Mehr. 2.50 aussen machen irgendwie so gar keinen Sinn. Entweder die sind für Schmalere Strassen gebaut, dann bist du eher bei 2m oder 2.30m rum aber das sind dann meistens auch Transporter keine Sattelauflieger. Bei einem Sattelauflieger wie der aus deinem Link kannst du davon aus gehen dass der garantiert 2.55 oder eben die erlaubten 2.60 bei Kühlaufbauten aussen misst...bei 2.50 innen kannst du auch davon aus gehen dass du 2x5cm Wände hast, also 2.60 aussen. Kann der Händler aber sicher beantworten.

    Das Grössere Problem ist dann aber was damit transportiert wurde. Blumen und Möbel sind gut. Fleisch oder gar Fisch ist ganz schlecht...und ein Kühltransporter wird eher keine Möbel transportiert haben ;)

    Und was der für REWE transportiert hat...keine Ahnung, kann so ziemlich alles sein...Gemüse, Verpackte TK-Ware...oder auch Fleisch...kann gut oder schlecht sein. Anschauen, nachmessen, Gewicht abklären (was oft nicht ganz einfach ist, und dabei keinem Händler irgend was glauben was er nicht Schwarz auf Weiss belegen kann und auch wenn er einen Fackel hervorzaubert wo alles belegt ist eine Gesunde Skepsis walten lassen) und vor allem PROBERIECHEN und dann weiter sehen. Und bedenke, so ein Teil wird nie von einem Grosskonzern ausgemustert wenn es noch top im Schuss wäre.

    Gruss

    Urs

  • Wohnwagen mit Sandwichplatten bauen

    • Urs
    • 9. September 2023 um 10:51
    Zitat von Picco

    Da ist es besser das entweder von Hand oder in einem CAD-Programm massstäblich aufzuzeichnen.

    Eine Handskizze auf einem Notizblock ist schnell massstäblich gezeichnet.

    matzeundmax Wenn du noch keine Erfahrungen mit CAD hast würde ich dir auch zu Papier und Bleistift raten. Ich hatte vor Jahren für mein Projekt auch mit Sketchup angefangen, im Laufe der Zeit auch x andere CAD-Programme ausprobiert und die Zeit die da drauf gegangen ist hätte ich im Nachhinein besser in etwas sinnvollerem investiert. Sketchup ist (war?) relativ intuitiv bedienbar, man hatte schnell mal etwas konkretes auf dem Schirm. Andere Programme waren -zumindest für mich als Laie- absolut unintuitiv und es dauerte mitunter Stunden bis ich den Trick raus hatte um einfache Sachen zu erstellen (Rundungen kommen mir da spontan in den Sinn). Wäre auf dem Papier eine Sache von 2 Sekunden gewesen.

    Wie glaub Peter hier schon geschrieben hat, Gruppieren ist das A und O bei CAD. Aber auch da sollte man nicht unterschätzen wieviel Aufwand eine Änderung macht. Ich hatte mein erstes Projekt auf Basis Bremach zu praktisch 100% in CAD. Es sind dann verschiedene Sachen passiert wodurch ich das Fahrzeug nicht kaufen konnte/wollte womit ich wieder auf Feld 1 war. Es gab dann ein komplett anderes Fahrzeug mit komplett anderem Grundriss. Ja, ich konnte einige Gruppen 1:1 ins neue Projekt übernehmen, aber die meisten Sachen hab ich dennoch neu gezeichnet, da es einfacher war als die vorhandenen anzupassen.

    Dass ich das erste Projekt zu 100% in CAD hatte heisst auch dass ich da viel zu viel Zeit mit -in dem Stadium des Evaluierens- absolut unnötigen Details verbracht habe. Kurzum mein Tip: Wenn CAD, pass auf nicht in unnötige Details zu versinken, geht schneller als man denkt.

    Ich bin eigentlich sehr offen für neues uns neue Technologien, aber in dem Fall würde ich auch zu Papier raten. Ich bin grad dran meine Garage mit Werkstatt umzubauen. Da hab ich auch zuerst mit CAD angefangen. Aber jedes Programm welches ich ausprobiert habe, hat irgendwelche Unzulänglichkeiten und die Einarbeitungszeit zum einfache Sachen erstellen dermassen hoch dass ich recht schnell wieder auf Papier gewechselt habe. Das ist zugegeben nicht so schick wie ein 3d-Modell, dafür aber schnell, effizient und völlig ausreichend. Wenn man es dann selber baut sowieso, denn beim Aufzeichnen macht man sich, gerade in der Evaluationsphase, den einen oder anderen Gedanken zu wichtigen Details die man vielleicht noch nicht auf dem Schirm hatte und befasst sich nicht damit wie man kleinen Details die in dem Stadium noch gar nicht relevant sind in alle 3 Dimensionen des 3D-Models bekommt.

    Und da sind wir auch an dem Punkt wo ich glaube dass du bist, nämlich in der Evaluationsphase. Ich würde mit meinem heutigen Wissen auf ein Blatt Papier die Innen- und Aussenabmessungen des gewünschten Koffers masstabgetreu aufzeichnen. Dann für jede Baugruppe die zu 90% Festgelegt ist den dafür benötigten Grundriss auf ein Blatt Papier masstabgetreu aufzeichnen und ganz grob Skizzieren sodass man auf den ersten Blick sieht was es ist (z.B ein Waschbecken, Kochherd, WC, Bett...) und diese kleinen Skizzen ausschneiden. Dann diese Schnipsel auf den Koffergrundriss platzieren. Das geht schnell und zeigt schnell auf ob das was du vorhast halbwegs zusammen passt. Wenn du nicht sicher bist ob z.B ein Durchgang jetzt 60 oder doch lieber 70cm werden soll...einfach 1:1 nachbauen. Bettlaken, Dachlatten, Grosse Schachteln, und die eigene Kreativität haben sich dafür bewährt. So habe ich bereits eine Nacht in meinem Alkoven geschlafen obwohl das erst halb geplant und noch gar nicht gebaut war.

    Und dann...die gemachten Skizzen immer wieder hier einstellen. Es werden dann immer Vorschläge kommen welche dir gefallen und solche die dir nicht gefallen, ja vielleicht sogar vor dem Kopf stossen. Am besten du setzt es dann trotzdem in deinem 2D-Modell um. Und vielleicht gibt es ein Aha-Erlebnis...egal ob Aha, das ist doch keine so schlechte Idee, oder aha, das passt gar nicht für mich. Das ist dann auch keine Kritik an deine Ideen, sondern eher die geballten Erfahrungen hier aus dem Forum.

    Das schöne hier am Forum und an unserem Hobby, du kannst die hier gemachten Vorschläge umsetzen, oder aber auch nicht, das ist ganz dir überlassen. Schlussendlich muss es für dich passen. Bedenke aber dass hier im Forum alle Fehler von denen du noch nicht weisst dass du sie noch machen wirst hier schon mindestens einmal von jemanden gemacht wurden ;) Also wenn da beharrlich auf ein Punkt hingewiesen wird, z.B. das man die Wände oder das Daches aus einem Stück machen sollte und nicht aus mehreren Stücken zusammenkleben, so basiert das in den meisten Fällen auf gemachte Erfahrungen und ha schon einen Hintergrund mit Händen und Füssen.

    Dann zu deiner Skizze oben: Wieso brauchst du eine Türe und eine Doppeltüre?

    Bett/Sitzgruppe: Jeden Tag umbauen oder doch festes Bett und davor feste Sitzgruppe?

    Gruss

    Urs

  • Weitere Wildcampingverbote vermeiden - Reiseverhalten & Toleranz im In- und Ausland

    • Urs
    • 20. August 2023 um 18:39

    Picco Deinem letzten Beitrag ist meines Erachtens nichts mehr hinzuzufügen.

    Gruss

    Urs

  • Weitere Wildcampingverbote vermeiden - Reiseverhalten & Toleranz im In- und Ausland

    • Urs
    • 17. August 2023 um 21:59

    Aber noch mal kurz zurück zum etwas ernsteren Thema was mir noch ein bisschen auf dem Magen liegt:

    Zitat von Jante69

    Zukünftige Reiseziele werden nach einer noch offenen Strafe (und Verwarnung nach der nächsten Nacht in anderer Gegend) wegen Wildcamping aus Kroatien von der zweiten Reise dorthin (dort Diskussion mit zwei Polizisten und Tourismus-Ispektorin, Strafe kam per Einschreiben zum Glück auf kroatisch, aber damals umgerechnet über 300 pro Person, noch ein Jahr und Verjährung tritt ein...) wohl nur tolerante Länder sein.

    Naja, dass Kroatioen (nebst andere Länder und Regionen) das Wildcamperverbot relativ streng durchsetzt dürfte in der Camper-Szene nicht erst seit vorgestern bekannt sein. Ich finde es nicht gut dass du da mit den Behörden schon Diskussionen anfängst. Ich kann nachvollziehen dass es dich ärgert, aber das fehlerhaftes Verhalten ging einzig und alleine von dir aus und wurde in deinem Fall dort halt nicht tolleriert.

    Zu den toleranteren Ländern nur soviel: Es werden immer weniger und leider kann ich das nur zu gut nachvollziehen. Du schreibst ja selber dass der Markt für Camper überhitzt sei. Ja, irgendwohin fahren die meisten gekauften Womos dann halt auch hin. Und wenn da wo vor 10 Jahren 5 Nasen pro Jahr wild übernachtet haben interessierte das keinen. Wenn aber jetzt plötzlich 20 Womos pro Nacht dort aufschlagen, allenfalls noch die lokale Bevölkerung in irgend einer Weise auf dem Sack gehen (Lärm, Verkehrsbehinderungen, usw) und vielleicht noch Dreck hinterlassen fördert das halt nicht unbedingt die Tolleranz der dort lebenden Bevölkerung. Genau so wenig wie Diskussionen mit den Einheimischen, egal ob Behörden oder Privatleute. Darum hast du leider in meinen Augen mit deinem oben geschildertem Verhalten auch nicht gerade dazu beigetragen die Tolleranz gegenüber uns Wildcampern in Zukunft zu erhöhen.

    Gruss

    Urs

  • Vielleicht ein DHL- oder doch ein Kühlkoffer?

    • Urs
    • 17. August 2023 um 21:56

    Kann ich dann für meinen V8 auch CO2 Zertifikate kaufen und es wird dann CO2-Neutral? Ach...sch..eibenkleister...dann muss ich noch einige Kg loswerden damit ich unter 4.2t komme. Schade, wird vom Gewicht her nicht hinhauen... ;)

  • Vielleicht ein DHL- oder doch ein Kühlkoffer?

    • Urs
    • 17. August 2023 um 20:59

    Danke für den Link.

    Ja, das zeigt in etwa die Infos die ich bisher hatte. Aber eben, ist ja noch nichts in Stein gemeisselt...Da ist nachwievor die Rede von könnte, würde, wäre... und dass es diskutiert wird. Bis das dann durch das EU-Parlament durch ist und dann National in alle Länder umgesetzt wurde wird noch einiges an Wasser den Rhein Richtung Brüssel runter fliessen. Wir werden sehen was schlussendlich daraus wird.

    Gruss

    Urs

  • Risiken beim Selbstbau einer GFK-Kabine

    • Urs
    • 17. August 2023 um 20:36

    Das ist ja genau der Punkt. Die einen brauchen den Staubsauger, die anderen nicht. Die einen brauchen die Sat-Anlage, die anderen nicht, die einen brauchen die Granitplatte auf der Küchenzeile, die anderen nicht, die einen brauchen die Waschmaschine (und bleiben trotzdem unter den 3.5t) die anderen nicht (und schaffen die 3.5t trotzdem nicht)...

    Ganz klar dass das sehr individuell ist. Aber wenn man unter den 3.5 t bleiben will, ist das machbar, und meistens auch ohne Komforteinbussen. Man muss nur konsequent bei jedem Teil was man da ins Womo stellt die Fragen Stellen: -Brauche ich das Teil überhaupt? Gibt es eine leichtere Alternative welche besser oder gleichwertig funktionieren und dabei meine minimalsten Ansprüche abdecken? Kann ich das Teil modifizieren sodass es leichter wird? usw. usf.

    Ich denke Anton, Nunmachmal, Wolfgang und viele Weitere haben gezeigt dass es geht...

    Zitat von Robur el conquistador

    90% aller Camper würden ohne SAT-Empfang nicht losfahren.

    PS: Bin ich froh zu den anderen 10% der Camper zu gehören...wobei die 90% in Zeiten von www wohl drastisch zurückgegangen sein dürften. Früher wurde das Camp angefahren, die Schüssel aufgezogen und die Fensterläden zu gemacht. Heute wird viel mehr draussen gemacht; das Pärchen sitzt vor dem Van und schreibt (einander?) auf dem Streichelphon Nachrichten... ;)

    Gruss

    Urs

  • Neu mit Kung hier!

    • Urs
    • 17. August 2023 um 20:08

    Keine Ahnung...mir geistert da die Bezeichnung AW 100 im Hinterkopf rum und ich meine das gab es früher(tm) mal sogar im Baumarkt...aber ich kann mich täuschen...

  • Risiken beim Selbstbau einer GFK-Kabine

    • Urs
    • 17. August 2023 um 18:34
    Zitat von Robur el conquistador

    Sachen die man nicht braucht ist relativ.

    Zitat von Robur el conquistador

    Viel wichtiger z.B. ein ordentlicher Akkusauger, finde ich.

    Da fängt es an...es soll Leute geben welche mit "Schüfeli und Beseli" (Kann bitte ein Schweizer das übersetzen, Keine Ahnung wie die Teile auf Hochdeutsch heissen) auskommen. Wiegt einen Zehntel vom Akkusauger und man kann zusätzlich die Stromanlage kleiner dimensionieren da die mit Muskelkraft angetrieben werden (müssen) ;)

    Gruss

    Urs

  • Vielleicht ein DHL- oder doch ein Kühlkoffer?

    • Urs
    • 17. August 2023 um 18:25

    Gibt es denn Verlässliche Infos dazu? Zumindest die Infos die ich vor ungefähr 3 Monate gesehen habe zeigten eher das Bild dass da noch gar nichts in Stein gemeisselt zu sein scheint, weder ob das dann nur für CO2 neutrale Fahrzeuge gilt oder für alle womos noch wann und ob das kommt.

    Gruss

    Urs

  • Neu mit Kung hier!

    • Urs
    • 17. August 2023 um 18:10
    Zitat von Buchdrucker

    Und Holz habe ich ja auch (in 3mm) an Wänden und Decke, am Boden sogar in 30mm Stärke.

    Zitat von Buchdrucker

    nun denke ich daran, das Holz atmungsaktiv zu lassen?

    Ich denke das werden Sperrholzplatten sein, oder nicht? Wenn ja, die sind ja miteinander verleimt und spätestens nach der 1. Lage kommt ein Wasserfester leim. Ab da wird es mit der Atmungsaktivität ziemlich sicher nicht mehr weit her sein mit der Verbesserung der Wohnqualität. So wurde das zumindest mir erklärt als ich vor der Frage stand ob ich meinen Innenausbau innen Lackieren soll oder nicht und wenn ja mit welchem Lack.

    Gruss

    Urs

  • 20 Fuß Container? Bürocontainer? Holz-Tafel- oder Ständerbauweise?

    • Urs
    • 13. August 2023 um 12:01
    Zitat von Vollkorn

    Auch wenn die Ladung privat ist, wie ein ausgebauter Wohncontainer darf man damit wohl fahren, weil es sich nicht um einen gewerblichen Güterkraftverkehr

    Das mag in DE so sein, in CH wird nicht zwischen privat und gewerblich unterschieden sondern nur zwischen Güter- und Personenverkehr. Darum gilt bei uns z. B auch die "LKW-Fahrverbotstafel" nur für den Güterverkehr, nicht aber für ein schweres Womo.

    Wenn zwischen CH und DE schon die Unterschiede sind, und in Anbetracht dessen dass auch bei den Regeln zu den schweren Womos in Europa jedes Land sein eigenes Süppchen kocht, würde es mich nicht wundern wenn dem bei der Frage Womo/LKW/Güter-/Personentransport nicht auch so wäre.

    Aber wie geschrieben, das soll nur ein Denkanstoss sein dass je nach Reisedestination andere Regeln gelten könnten, sodass du da nicht in den Hammer läufst...ob und wie streng die dann vor Ort durchgesetzt werden ist eine andere Geschichte.

    Gruss

    Urs

  • MaxxFan statt Mini-Heki: Stromkabel verlegen

    • Urs
    • 12. August 2023 um 10:29
    Zitat von Maeckes

    Nun habe ich immer noch das Problem, das Kabel dort zu "fischen" und nach unten umzulenken.

    Sollte jetzt nicht das Problem sein. Du nimmst ein Eisen- oder Kupfer-, Schweissdraht oder was immer du dah hast mit ca 1-1.5mm Durchmesser (wichtig: es muss fest sein, keine Litze), biegst es mit einer Spitzzange so:

    Die Öse und der Haken sollten relativ klein sein, so um die 5-7 mm Im Durchmesser und 3-5cm zwischen Haken und Öse ist meist ideal. Du schiebst den so gebogenen Draht jetzt ins lange Loch bis du vorne am Loch von unten bist (oder ganz wenig vor diesem Loch).

    Jetzt biegst du einen 2., kurzen Draht ( 30-40cm sollten reichen) genau so und fädelst den durch dein von unten gebohrtes Loch hoch ins andere Loch. Dafür kannst du vorne zwischen Hacken und Öse auch einen Radius rein biegen damit du ums Eck kommst.

    Wenn du damit das lange Loch oben angekommen bist schiebst du es ein wenig weiter. 5-10cm reichen meistens. Wenn es geht schiebsst du es weiter...20, 30cm macht es wesentilch einfacher.

    Jetzt biegst du hinten am kurzen Draht ein Winkel rein, so dass es wie eine Kurbel aussieht und verdrehst damit den Draht im Loch. 5-6 mal reichen meistens, oder so lange bis du einen Widerstand merkst.

    Durch die beiden so gebogenen Drähte verkeilen die sich unweigerlich ineinander und du kannst schön langsam den kurzen Draht, am bessten unter leichter Drehung in die gleiche Richtung wie vorhin raus ziehen.

    Ist je nachdem etwas fummelig aber als ehemaliger Stromer hab ich damit hunderte mal in Leerrohre, Hohldecken usw. rum gefischt. Je nachdem kannst du den langen Draht auch von unten rein fädeln und ihn dann mit einem 2. langen von der langen Bohrung her fischen. Ist unter umständen einfacher die ösen durch die gerade Bohrung zu bringen als um die Kante.

    Noch einen Tip: Die Drähte schneidest du am bessten vorher lange genug ab, klemmst es an einem Ende im Schraubstock ein (zur not kannst du auch an ein Geländer, Balken oder was anderes Festes anmachen), hältst es mir der Kombizange auf der anderen Seite fest und ziehst es mit einem sehr festen Ruck an der Kombizange gerade. So werden sie pfeifengerade, was die Aktion unheimlich erleichtert.

    Dann nur noch das Kabel an diesen so eingezogenen Zugdraht anbinden (Kann ich wenn erwünscht auch den einen oder anderen Tip geben wie es am bessten geht/nicht geht geben) und der rest dürfte problemlos gehen.

    ...alte Stromertricks...

    Gruss

    Urs

  • 20 Fuß Container? Bürocontainer? Holz-Tafel- oder Ständerbauweise?

    • Urs
    • 12. August 2023 um 09:45
    Zitat von Vollkorn

    Dann bin ich darauf gekommen, dass 20 Fuß-Container genau die richtige Länge hätten und abnehmbar wäre das Ganze auch, dann könnte ich beim LKW locker eine H-Zulassung machen und den Camper als Ladung mitführen!

    Camper als Ladung könnte auch Nachteile haben, Sonntags- und Nachtfahrverbot, LSVA (Km-abhängig) statt PSVA (meist günstigere Pauschale),LKW-Fahrverbote gelten nicht für Womo, auch nicht für ein 40t-Womo (ob man da dann mit dem 40t-Womo rein fahren will steht auf einem anderen Blatt)...kommen mir da für die Schweiz spontan im Sinn. Als Oldtimer gibt es zwar gewisse Ausnahmen aber da kenne ich mich nicht aus, wie es in andere Länder aussieht schon gar nicht...das nur als Denkanstoss.

    Gruss

    Urs

  • Vielleicht ein DHL- oder doch ein Kühlkoffer?

    • Urs
    • 12. August 2023 um 09:24

    Auch von mir ein herzliches Willkommen hier.

    Zitat von Picco

    Betreffend dem Argument 'Verfügbarkeit der Ersatzteile'

    Das Argument wird meines Erachtens völlig überbewertet, zumindest bei Fahrzeugen aus der Massenproduktion. Bei richtigen Exoten und/oder sehr alten Fahrzeugen mag es anders aussehen.

    Ich bin schon mit einem BMW in München, keine 5km vom BMW-Werk mit defektem Motorsteuergerät liegen geblieben und musste 3 Tage auf das Ersatzteil warten welches vor Ort nicht vorrätig war. In Australien hab ich einen Deutschen kennen gelernt welcher ein Landcruiser von Europa mit runter genommen hatte. Sein Argument: Landcruiser fahren in Down under zu tausende rum, da ist die Ersatzteilversorgung sicher kein Problem. Als sein Zündschloss den Geist aufgegeben hat mussten wir improvisieren weil die Europäer 24V und die Aussies 12V waren und dementsprechend völlig andere Komponenten verbaut hatten. Erschwerend dazu kam noch die Rechtslenkerthematik. Das neue Zündschloss musste schlussendlich von Europa eingeflogen werden. Andererseits war ich in Kenia mit einer Tour im Mercedes-LKW unterwegs, welches mit defekter Kardanwelle liegen geblieben ist. Innert 1.5 Tagen wurde dort eine neue Kardanwelle im hintersten Ecken Kenias organisiert und getauscht...Meine Devise: Daheim die bekannten Schwachstellen ausmerzen, auf der Reise mit dem vorhandenen improvisieren und den Rest auf der Reise macht DHL und Konsorten, (fast) egal wo man auf der Welt ist, man braucht nur etwas Geld und Zeit, je nachdem was man wählt etwas mehr Zeit und weniger Geld oder umgekehrt. Die Fahrzeugmarke ist dabei in sehr weiten Grenzen irrelevant. Man kann mit jeder Marke Glück oder Pech haben.

    Gruss

    Urs

  • Die Antwort lautet: 42 - Unser Projekt Four Two - Für Zwei - GFK-Sandwich-Koffer auf SCAM SM35

    • Urs
    • 5. August 2023 um 10:57
    Zitat von SwissRocks

    Christ ziert sich nach CH zu liefern, wohl wegen Rölli, die für die Schweiz eingetragen/zuständig sind.

    Ach ja, den Rölli gab es vor 15 Jahren auch schon. Aber damals waren die Märkte noch nicht so eindeutig aufgeteillt und ich hatte die ersten Schritte zum Kauf eines Bremachs beim Christ eingeleitet. Nachdem ich bei einem Bremachfahrer probesitzen durfte habe ich den Christ mit ein paar sachliche aber kritische Fragen konfrontiert...seitdem hat er sich tot gestellt und keine Mails mehr beantwortet. Das war der Punnkt an dem ich entschieden hab dass es für mich der falsche Weg ist auf ein Basisfahrzeug zu setzen wo ich im Pannenfall von einer, im bessten Fall 2 Personen und deren Launen abhängig bin. Im nachhinein hab ich von einem Ex-Bremachfahrer so Aussagen gehört wie: Man habe in der Comunity gewusst dass er empfindlich gegenüber Kritik reagiere und man ihn nicht verärgern dürfe, man habe halt eher die Faust im Sack gemacht und man beisst nicht die Hand die einem füttert... Was wirklich daran ist weiss ich nicht, ich hab ihn ja nie richtig kennengelernt und vielleicht ist es jetzt auch ganz anders. Aber vielleicht ist es hilfreich damit du nicht den gleichen Fehler wie ich machst und ihn verärgerst, vielleicht bist du irgendwann doch noch auf ihn angewiesen.

    Zitat von SwissRocks

    Iveco-Teile sind kein Problem / Fiat eher auch nicht / SCAM in IT ist harzig/teuer/schweigsam/undurchsichtig..

    Da hat sich also nichts getan, genau so war es auch schon vor 15 Jahren.

    Zitat von SwissRocks

    Dem Namen nach kenn ich Bieri, habe die auch mal angeschrieben, aber nie eine Antwort bekommen.

    Achja, jetzt wo du es schreibst, da war noch was. Ich hab von einem Bekannten den Tip bekommen und die genau gleiche Erfahrung gemacht wie du. Nach einem Anruf lief dann alles problemlos.

    Meine Erfahrungen beim Bau meines Womos: In der Ami-Szene, bei Speditionen und bei Fahrzeugbauern laufen Emails in einer sehr hohen Prozentrate ins leere.

    Ob der Bieri den ohne Rölli/Christ aufgelastet bekommt ist fraglich. Ob die miteinander Arbeiten wohl auch...da hilft sicher ein Telefonat.

    Nur so als Denkanstoss: Ich wollte meinen Chevy ablasten auf 3.5t und nach Umbau zum Womo wieder auf die 4.8t die er ab Werk hat auflasten. Da wurde ich von der Mfk ans Dect verwiesen und das wäre auf eine Fahrwerksprüfung hinausgelaufen, da man angeblich nicht wissen könne ob am Fahrwerk bei der Ablastung was gemacht worden sei...Kostenpunkt *ab* 20'000.-. Also besser im vornherein ganz genau klären was Sache ist.

    Zitat von SwissRocks

    Wir, vorallem mein Schatz 8o , hat beschlossen, dass wir aus Budget-Gründen auf eine Farbänderung verzichten...

    Dafür gibt es eine Einfache Lösung: Du schenkst der liebsten ein verlängertes Wellnesswochenende mit einer Freundin und holst im Baumarkt ein paar Spraydosen... 8o;)

    Gruss

    Urs

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