Hallo Lucas,
die Effekta habe ich damals über Ebay gekauft. Zur Zeit ist vom gleichen Händler wieder solch ein Akku für unter 210 Euro eingestellt (Artikelnummer: 250023721182). Ein späteres "Mischen" von unterschiedlichen Alterungszuständen ist problematisch, da die Kapazitäts/Spannungskurve sich über Alterungsprozesse verschiebt. So pumpt dann die bessere Batterie immer Strom nach. Machbar wäre hier eine Umschaltung, was aber die Ladung verkompliziert.
Zu der Marke der Lader und Wandler kann ich nicht viel sagen, die kenne ich so nicht.
Die Ladung via 12 => Wandler und dann Lader hat den Vorteil, dass die Akkus richtig voll werden. Der Lader fährt mehrere Ladephase durch (meist erst strombergrenzt, dann spannungsbegrenzt 13,8 V und dann zur kompletten Ladung spannungsbegrenzt auf 14,1 bzw. 14,4 V). Das kann die LIMA nicht, die lädt stur mit 13,8 V oder auch manchmal mit 14,4 V. Die neueren Vlies- oder auch Gel-Akkus vertragen sich aber mit diesen Stufenladungen wesentlich besser, was die Lebensdauer erhöht. Ein Teil der Solarladeregler hat ebenfalls solch ein Ladeverhalten.
Die Dimensionierung der Solaranlage richtet sich eigentlich nur nach Dienem Stromverbrauch. Die Wattstunden, die Du durch Licht etc. verbrauchts, sollte die Solaranlage halt nachliefern. Im Winter steht die Sonne leider tiefer, so dass die Leistung der Module (meist ja flach auf dem Dach) dann auch nachläßt. Aber mit 200 Ah oder eventuell 400 AH ist man da schon auf der sicheren Seite.
Als Faustformel für die Auslegung des Laders sollte sein: Strom, der geleifert wird = Kapazität /10. Aber auch mit etwas weniger ist man gut dabei, da die Akkus den maximalen Strom wirklich nur aufnehmen können, wenn sie erheblich entladen worden sind. Dann braucht man halt eine Stunde länger, wenn das Ladegerät schwächer ausgelegt ist. Auch der Lebensdauer einer Batterie tut es gut, wenn diese nicht mit "Volldampf" geladen wird.
Der angesprochene Unterschied zwischen Gel und Vlies ist eigentlich nur in der Fixierung des Elektrolyten zu sehen. Bei einer Gel-Batterie wird die Schwefelsäure mit Kieselsäure angedickt und bei einer Vleis-Batterie wird die Säure halt durch ein Glasvlies fixiert. Beide Batterien sollte man daher vorsichtig laden (keine Überspannung), damit diese nicht heftig Gasen, was bei den klassischen Akkus manchmal gemacht wird, um die sogenannte Säureschichtung zu vermeiden.
Bei meinem Lader habe ich auf eine weite Spanne der Eingangsspannung geachtet, damit er auch noch funzt, wenn ich mal nicht dir gelobten 220 V sondern nur noch 200 V an der Dose habe (kommt in den südlichen Ländern oder auch bei entsprechender Belastung des Netzes auf dem Stellplatz vor.
Besten Gruß
HWK