Beiträge von gbmuc

    Heiner


    auch wenn man nicht in der 3,5t Liga fährt braucht der Pilot nicht mehr Wasser zum Trinken und Duschen als der Fahrer eines Kleinmobils. Wir haben selbst im August in der Zentral-Sahara und bei täglichem Duschen nur weniger als die Hälfte Wasser gebraucht um bequem 10 Tage autark zu sein. Ein Wasserfilter wäre für mich ein Muss unabhängig von der Tankgröße.
    Ein Fäkalientank in der Größe führt in der Wildnis zu akuter Grundwasserverseuchung und ist in zivilisierten Gegenden mit Entsorgungsstationen umso unnötiger. Da bin ich auch Deiner Meinung, dass 200 Liter + 300 Grauwasser völlig ausreichen.
    Ich kann mir auch keine Weltgegend vorstellen (ausgenommen die, wo man auch noch auf Panzerung und Bewaffnung achten sollte) wo man für mehr als 1000 km Spritvorrat haben müsste. Auch wenn man kann sollte man nicht dauernd 2 Tonnen überflüssigen Ballast mit sich schleppen. Das kostet Sprit, Leistung und belastet das gesamte Fahrzeug unnötig


    Gruß
    Georg

    hab die info bezüglich Südamerika von Freunden die mit einem "sensiblen" Fahrzeug dort unterwegs sind. Es gibt im übrigen auch irgendwo auf der Mercedes-Benz-Seite im Internet etwas zur Verfügbarkeit von aktzeptablem Kraftstoff im Ausland. Müsste aber erst suchen wo....


    gbmuc

    das problem mit dem diesel wird sich doch ziemlich schnell von selbst lösen, da auch in fast allen entwicklungsländern immer gerne Benz gefahren wird und die gibt es bald nur noch mit euro5. In Argentinien, Chile, Brasilien, Mexico und wohl auch in Nordafrika gibt es bereits hochwertigen Kraftstoff, der kostet ein paar Cent mehr ist aber immer noch viel billiger als bei uns.


    gbmuc

    keine Designerlösung aber praktisch und pistenerprobt. wir haben die Gläser in dem Karton mitgenommen in dem wir sie gekauft haben. Ich gebe zu nicht sehr sophisticated aber manchmal sind es die einfachen Dinge, die das Leben erleichtern...


    gruß
    Georg

    Hab gerade den neuen Sprinter (mittlerer Radstand) bestellt und bin schon mal am planen für die Kabine. Als dummer Laie bin ich natürlich erst jetzt darauf gekommen, dass irgendwo auch noch die Radkästen sind und möglicherweise die Raumplanung entscheidend beeinflussen können. Kann mir jemand sagen wo diese genau liegen und mit welchen Abmessungen man rechnen muss? Die Kabine soll innen 2m breit werden mit 50mm Wandstärke. Die Länge wird wohl bei 3,60m, innen, liegen.


    Danke
    Georg

    Ich geb auch mal wieder meinen Senf dazu.


    Ich war zwei Jahre mit einem normalen Ducato (2,8JTD Maxi) auf diesen Strecken in Südamerika unterwegs. Von Cusco bis nach Feuerland und dabei auch viele Schotterstraßen. Das Fahrzeug hat zu meiner positiven Überraschung perfekt 40000km durch gehalten. In Argentinien, Chile und Brasilien gibt es auch in jeder mittelgroßen Stadt eine Vertragswerkstatt die den Service (mit Diagnose-Computer) und alle möglichen Reparaturen machen kann. Ich habe manchmal eine Untersetzung und vielleicht etwas mehr Bodenfreiheit vermisst ansonsten kann man bei einer ersten Tour jederzeit auf Allrad verzichten weil man schon auf den vielen Asphaltstraßen genug zu sehen bekommt. Wer natürlich vorhat sich einen längeren Zeitraum auf dem Kontinent aufzuhalten ist sicherlich mit einem Schlecht-Wege-Allrad wie in der Werks-Benz bietet ganz gut bedient. Wir werden uns jetzt für eine zweite etwas intensivere Tour nach Südamerika den Sprinter mit dem Werksallrad bestellen. Allerdings dauert es noch eine Weile, weil zur Zeit die neuen Diesel-Motoren wg. Problemen mit Euro5 Zulassung für den Allrad noch nicht lieferbar sind.


    Der Iveco kam für uns wegen absurder Preisvorstellungen nicht in Frage eine evtl. Alternative wäre der neue Bremach TREX allerdins ist das ein ziemlicher Exot.


    Georg

    Ich will mir demnächst einen neuen Sprinter mit dem Werks-Allrad (nicht Iglhaut o.ä.) kaufen und mit einer teilintegrierten Kabine (siehe Tikro usw.) versehen. Die bisherigen Auskünfte der Kabinenhersteller waren unterschiedlich bezüglich der Notwendigkeit eines Zwischenrahmens für die Kabine. Die Einen Meinen lt. Werksangabe wäre beim Sprinter ein solcher Rahmen nicht erforderlich, die Anderen halten es für unabdingbar um ein Reissen der Verbindung zwischen Kabine und Führerhaus zu verhindern.


    Wer kennt sich aus, bzw hat selbst Erfahrungen mit einem solchen Gerät.


    Vielen Dank


    Georg

    Hallo Martin,


    das Holz ist Buche-Furniert mit Pappel-Sperrholzfüllungen für die Türen und Klappen.
    Sehr gut hat sich im übrigen auch die 90l-Kompressorkühlbox bewährt. Durch den Deckel mit beschichtetem Holz (Küchenarbeitsplatte) kann man den Platz zum arbeiten und der Küche nutzen und hat den Vorteil des geringen Stromverbrauches einer Kühlbox. Wir konnten, obwohl wir aus Zeitgründen keine Solarpanele mehr montieren konnten, nur auf Basis der 130AH-Zusatzbatterie 6 Tage ununterbrochen an einem Platz stehen ohne an den Strom zu müssen. Ein weiteres Plus war die Dusche die auch ohne Duschvorhang, durch eine spezielle Türdichtung vollkommen dicht war und in kürzester Zeit durch gute Belüftung wieder trocken war.


    Gruß
    Georg

    @ HWK: ich habe leider nur diese beiden Fotos vom Ausbau und vom Fertigzustand. Vor allem die großen Oberschränke und die Dusche waren genial. Auch nach 2 Jahren Südamerika und allen möglichen Pisten war da keine Schraube locker und jedes Scharnier hat funktioniert...


    @ Wandervogel: Es gibt sicherlich viele Spezialisten hier aber wenn ich an meine Fähigkeiten denke, hätte ich wahrscheinlich besser in der für so einen Ausbau von mir benötigten Zeit (ganz zu schweigen vom nicht vorhandenen Werkzeug) bei MC-Doof Fritten gebraten für 4,90 Euro die Stunde und wäre immer noch besser gefahren. Ich habe die Elektrik selbst verkabelt, Tanks eingebaut, ein paar niedrige Arbeiten (Streichen, putzen, isolieren) verrichtet und den Rest den Holz-Fachmann machen lassen...


    Gruß Georg

    Ich habe unseren Camper schreinermäßig ausbauen lassen. Um nicht in den Verdacht der Schleichwerbung zu kommen sage ich gleich, dass dieser mit mir verwandt ist. Er baut immer wieder Camper individuell und komplett inkl Elektrik, Gas usw aus.
    Wir wollten ein paar individuelle Dinge die mit einem Standardausbau nicht möglich gewesen wären. Darüberhinaus sollten es auch nicht die üblichen Plasti-Womo-Teile sein, sondern qualitativ hochwertig und stabil. Nach 20000km Südeuropa und anschließend 40000km Südamerika ging noch jeder Schubladenauszug perfekt auf und auch sonst hat sich nichts in Kleinholz verabschiedet. Bei Interesse kann ich gerne Fotos schicken bzw. Kontakt vermitteln.


    Gruß
    Georg

    bin Kissmann-Fan. Gibt es fast in allen Größen und Formen und sind extrem energieeffizient. Wir haben unsere 60l-Kompressorkühlbox über 2 Jahre bei allen Aussentemperaturen und auf schlechtesten Straßen in Südamerika dauergetestet. Wer im Süden wohnt, kann sich direkt beim Hersteller kompetent informieren lassen.


    Gruß


    Georb

    Bin durch Zufall auf die Firma Tikro-Seitz gestoßen, die eigentlich Wohnmobile von der Stange anbietet. Habe aber beim lesen des Prospekts festgestellt, dass sie auch Fahrzeuge mit Leerkabine anbieten. Hat jemand Praxiserfahrungen mit dieser Firma?


    Gruß
    Georg

    mobilo


    Danke für den Hinweis.


    Bezüglich All-Terrain bin ich sehr skeptisch. Ich hatte diese Reifen auch drei Jahre lang auf meinem Landcruiser und hatte da zwar kein Problem mit den Laufgeräuschen allerdings waren sie meiner Ansicht nach bei Nässe und Schnee sehr schlecht. Ich wäre bei den ersten Fahrten bei stärkerem Regen auf alle Fälle erst einmal sehr vorsichtig. Natürlich bin ich sehr an deinen ersten Praxiserfahrungen mit den Reifen und vor allem auch mit dem Sprinter allgemein interessiert.


    Gruß
    Georg

    mobilo:


    was hast Du für Reifen auf Deinem Gerät? Ich habe letztes Jahr mal den SCAM/Iveco probegefahren mit All-Terrain-Reifen montiert. Ab 70kmh hat man nur noch das Laufgeräusch der Reifen gehört und das ziemlich laut.


    Gruß
    Georg

    Hallo Klaus,


    wir waren 2 Jahre in SA und gezüglich Gas kamen wir mit einer 11kg Normal-Flasche gut zurecht. Du brauchst nur einen USA-Adapter für die Gasflasche dann kannst Du füllen lassen. Wir haben mit einer Truma-Gasheizung geheizt und geduscht, das hat sich auch in großen Höhen bewährt im Gegensatz zu vielen Dieselheizung ohne Probleme. Grundsätzlich gibt es vor allem im Süden jede Menge Gastankstellen ob allerdings der Anschluss für Deine Flasche passt weis ich nicht.


    Das mit dem Aufstelldach würde ich auch noch einmal überlegen. Zumindestens auf unserer Tour durch Argentinien, Chile Peru und Bolivien hatten wir denke ich mal 5 zu 1 eher das Thema Kälte und nicht Hitze, obwohl wir eigentlich nur im dortigen Sommer unterwegs waren. Darüberhinaus solltest Du das Ding auf alle Fälle so bauen, dass Du auch im ungeöffneten Zustand gut und länger darin leben kannst. Im Süden Argentiniens und Chiles können dich die patagonischen Winde schon einmal einige Wochen lang von der Piste blasen, mit einer Stärke und Konstanz wo allein schon wegen dem Geräusch den der Zeltstoff verursacht an schlafen nicht zu denken ist.


    Was planst Du an Wasserkapazität? Ich habe an anderer Stelle schon mal erwähnt das man in SA an jeder Ecke Wasser bekommt und deshalb hier Gewicht sparen kann


    Gruß
    Georg

    Ich kann leider nur über Südamerika sprechen. Wir sind mit unserem 2003er Ducato mit allem möglichen elektronischen Firlefanz ohne Problem 2 Jahre unterwegs gewesen. Aber noch viel überraschender für uns war, dass wir bei den unterwegs fälligen Kundendiensten zumindestens in Chile und Argentinien (gleiches gilt auch für Brasilien) auf hochprofessionelle Werkstätten gestoßen sind, die erst mal ihr Diagnose-Gerät angestöpselt haben und uns vielleicht noch auf die kürzeren Wartungsintervalle für Zahnriemen hinwiesen. Ansonsten alles kein Problem.Das gilt allerdings wohl nur für gängige Fahrzeuge.


    Ein Problem dagegen kann sein die falschen Reifen zu haben, weil die Versorgung sehr stark davon abhängt was in den jeweiligen Ländern gefahren haben. Wir hatten z.B. mit unseren 205-75-16 in Chile ein Problem weil dort die Transporter alle nur mit 15-Zoll-Bereifung unterwegs sind und die 16er alles andere Formate waren wie unsere. Irgendeine exotische Sahara-Bereifung zu wechseln, kann dann schon mal den Gegenwert eines gebrauchten Kleinwagens kosten, mit Fracht und Zoll usw..


    Gruß
    Georg

    Hallo Detlef,


    Wir haben Waser getrennt für Küche und Trnkwasser 3x20l-Kanister mit einer kleinen Tauchpumpe. Für die Dusche einen 70l Tank mit separater Pumpe in Verbindung mit der Truma-Anlage und dem Boiler. Das hatte für uns den Vorteil (wir hatten nur einen Grobfilter, keine Filteranlage) dass wir Micropur o.ä. teure Mittel nur für das Trinkwasser verwendet haben und das Duschwasser mit billigem Chlorbasierten Mitteln behandelt haben. Der Vorteil der getrennten Wasserversorgung war, wenn man mal schlechtes Wasser erwischt hat, war nicht gleich die gesamte Anlage "durchseucht" sondern der Kanister wurde einfach gereinigt. Nachteil, Kanister schleppen.


    Zwecks Reichweite kommt es natürlich auf deine Reiseplanung an. Wir sind für 2 Personen mit täglichem Duschen und ohne jegliche Rationierung ca 2 Wochen autark gewesen, wobei wir zugegebenermaßen und nicht nur Wasser getrunken haben. Das kann man bei reduziertem Duschen natürlich noch strecken bzw. in sehr heissen Klimazonen deutlich unterschreiten. Wir haben schon auf einer Sahara-Tour im Sommer 20l pro Tag allein für Trinkwasser gebraucht, allerdings bei 48° im nicht vorhandenen Schatten und mit Hanomag-Durchzugs-Klimatisierung.


    Bezüglich Gasverbrauch ist es ähnlich. Obwohl wir "Warmduscher"und Selbstversorger sind und nur einen mehr oder weniger isolierten Fiat Ducato, Kastenwagen hatten kamen wir mit einer Gasflasche bis zu 10 Wochen aus. Das kannst Du bei einer Tour im Winter natürlich auch in 4 Wochen verheizen.


    Gruß
    Georg

    Erich:


    ich kenne nur den Extreme und der wirkte auf mich ziemlich "rustikal" Die Türen mit den Gummilappen zum festhalten, und auch ansonsten ziemlich "analog". Ist der TREX den größer verändert worden?


    Sven:
    Ich bin leider keine Schrauber und dementsprechend muss ich die vielen negativen Berichte über Mantra und Iglhaut ernst nehmen. Ich kenne selbst zwar nur 4 Leute die solche Geräte fahren, die Problemquote (Vorderachse. usw...) liegt aber bei 100%. Die realen Aufpreise liegen nach meinen Infos eher zwischen 20- und 25TEURO als bei 16T€


    Der Sprinter ist natürlich kein Iveco/Scam, muss es bei mir auch nicht unbedingt sein, kann aber mit der Bodenfreiheit mithalten und das ist mir sehr wichtig.


    Auf alle vielen Dank für die vielen guten Hinweise. Vielleicht fahre ich zur Allrad-Messe und sehe mir vorher noch ein paar Dinge an bevor ich bestelle.


    Gruß
    Georg