splitterfestigkeit?

  • > Jetzt meine Frage: Warum baut jeder mit Matten und Polyesterharzen? Das Geld alleine kanns ja nicht sein, weil ich ja weniger Material benötige, so daß sich die Mehrkosten relativieren. Vieleicht habe ich ja irgendeinen technischen Aspekt nicht beachtet, der für Polyester und Matten spricht!


    vielleicht bekommt man das nicht zugelassen - weil´s zu stark splittert. wäre eine vermutung. aber wissen tu ich´s auch nicht.


    > Noch eine Frage:
    > Man baut GFK-Sandwich eigentlich mit Unterdruck. Kunststoffbeschichtete Platte-Abreißgewebe-Glasfasergewebe-Hartschaum-Glasfasergewebe-Abreißgewebe-luftdurchlässige Schicht( Jute oder Flies ) - abgedichtete Folie- und dann Unterdruck. Dadurch erreicht man gute aufgerauhte Oberfläche und einen irren Anpressdruck.
    > Wer hat es schon mal ohne Unterdruck versucht? Also durch normales auflaminieren und Aushärten. Eventuell mit Gegenplatte und Gewichten. Mich würde interessieren ob damit ebenfalls gute Ergebnisse erreicht worden sind?
    >


    bekommt man denn so einen echten verbund hin? denn die üblichen gfk-platten bekommen ja ihre festigkeit durch den verbund. auch könnte ich mir vorstellen, dass du laminierte platten nicht glatt bekommst - über die große fläche. da haben sie ja schon beim unterdruck-verfahren probleme.


    jens

  • > > Jetzt meine Frage: Warum baut jeder mit Matten und Polyesterharzen? Das Geld alleine kanns ja nicht sein, weil ich ja weniger Material benötige, so daß sich die Mehrkosten relativieren. Vieleicht habe ich ja irgendeinen technischen Aspekt nicht beachtet, der für Polyester und Matten spricht!
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    > vielleicht bekommt man das nicht zugelassen - weil´s zu stark splittert. wäre eine vermutung. aber wissen tu ich´s auch nicht.
    Ganz im Gegenteil, Epoxidharz mit Gewebe ist absolut splittersicher (zumindest nach TÜV - Ansicht).
    Eigentlich gehts beim Nachweis der Splittersichheit um Teile aus Thermoplastwerkstoffen wie z.B. Spiegelgehäuse, Spoiler etc.). Leider gibts für den TÜV nur Kunststoffe; es wird bei Duroplasten (ganz grob alles, was chemisch aushärtet) nach den gleichen Massstäben geurteilt.
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    > > Noch eine Frage:
    > > Man baut GFK-Sandwich eigentlich mit Unterdruck. Kunststoffbeschichtete Platte-Abreißgewebe-Glasfasergewebe-Hartschaum-Glasfasergewebe-Abreißgewebe-luftdurchlässige Schicht( Jute oder Flies ) - abgedichtete Folie- und dann Unterdruck. Dadurch erreicht man gute aufgerauhte Oberfläche und einen irren Anpressdruck.
    > > Wer hat es schon mal ohne Unterdruck versucht? Also durch normales auflaminieren und Aushärten. Eventuell mit Gegenplatte und Gewichten. Mich würde interessieren ob damit ebenfalls gute Ergebnisse erreicht worden sind?
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    > bekommt man denn so einen echten verbund hin? denn die üblichen gfk-platten bekommen ja ihre festigkeit durch den verbund. auch könnte ich mir vorstellen, dass du laminierte platten nicht glatt bekommst - über die große fläche. da haben sie ja schon beim unterdruck-verfahren probleme.
    Eine Seite, nämlich die auf dem Tisch wird so glatt wie der Tisch ist. Der Verbund kann nicht besser sein, da die Deckschichten beim Laminieren "nass" auf dem Schaum verklebt werden.
    Gruß Mike

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