Leerkabinen (LT-Forum 09.11.99)

  • Liebe LT-Freunde!<p>
    Wer hat sich eine Leerkabine auf ein Fahrgestell bauen lassen?<br>
    Wer kann was über die verschiedenen Hersteller wie Ormocar, Fehn-Fahrzeugbau, Hucke Pack, Mabu, bimobil usw. sagen?<br>
    Ich möchte auf einen LT 40 (alter Typ) 4x4 so eine Kabine aufbauen lassen. Ausbau dann in Eigenarbeit. <p>
    Danke für Hinweise und Tips<p>
    Fritz
    <br>

    • Offizieller Beitrag

    Hi, Fritz,<p>
    ich bin selbst gerade dabei, mir einen Individualbauer zu suchen. Und eigentlich habe ich bei meinen Gesprächen und Besuchen nur einen einzigen Reinfall erlebt: Ormocar. Habe auf dem letzten Caravan-Salon mit dem zuständigen Leiter der Abteilung Leerkabinen meine Pläne besprochen. Einzige Reaktion: geht nicht. Keine Bereitschaft zur Diskussion über Abhilfe und Verbesserungen. Das Fahrzeug auf der Messe (nicht fabrikneu!) zeigte schon Risse bei der Verspachtelung.<br>
    Huckepack scheint nicht besonders interessiert zu sein, da war niemand bereit, nach Feierabend oder gar am Wochenende mit mir zu sprechen.<br>
    Ganz anders Fehlner Freiheitsmobile in Neutraubling. Ideenreich, zuvorkommend, auch ungewöhnlichen Lösungen positiv gegenüberstehend, ein Treffen freitagabends von 18.00-21.00h kein Problem. Die Firma bezieht gerade neue Räumlichkeiten, deshalb warte ich noch immer auf ein Angebot, aber ich denke, das könnte ganz in Ordnung sein. Die Firma ist zwar relativ klein, die Leute scheinen aber Spaß an ihrer Arbeit zu haben und das sieht man auch an der Qualität der Arbeit.<br>
    Den Fehntjer würde ich nach den Eindrücken des vorletzten Caravan-Salons ähnlich einschätzen wie Fehlner.<br>
    Noch eine Stufe darüber angesiedelt ist Bocklet in Koblenz - allerdings auch preislich. Diese Firma baut u.a. die Kabinen für Dopfer und andere hochkarätige WoMo-Anbieter sowie Spezialfahrzeuge für die Polizei. Über 20 Mitarbeiter bieten die Möglichkeit, für jede Arbeit einen Spezialisten einzusetzen. Der Chef hat sich für uns am Samstag nachmittag mehrere Stunden Zeit genommen, um uns alles zu zeigen und vor allem auf alle möglichen Probleme hinzuweisen, auch darzulegen, welche Arbeiten man noch verschieben kann, um die Kosten etwas zu strecken. Bocklet ist übrigends die einzige Firma, die ich kenne, die die Kantenleisten nicht nur verspachtelt (Gefahr von Rissen durch unterschiedliche Temperaturausdehnung), sondern überlaminiert. Wenn ich nicht noch irgendwo ein Angebot bekomme, daß bei gleicher Qualität deutlich günstiger ist, werde ich wohl hier bauen lassen, auch wenn dies bedeutet, noch etwas länger auf die Kabine warten zu müssen, weil ich den Mehrpreis gegenüber anderen Anbietern erst noch ansparen muß.<p>
    Übrigends noch eine Erfahrung: ich halte es für wichtig, daß der Ausbauer räumlich in Deiner Nähe ist - zu Fehlner war ich sechs Stunden unterwegs, daß mache ich nicht jedes Wochenende! Bei Bocklet bin ich in einer knappen Stunde, da können Unklarheiten und Mißverständnisse mal eben so von Angesicht zu Angesicht ausgeräumt werden - per Fax oder Mail bleibt doch manches unklar, ohne daß man es rechtzeitig bemerkt.<p>
    Ich würde mich freuen, auch von Deinen Erfahrung zu hören.<br>
    Wolfgang<p>
    <p>
    <br>
    >Liebe LT-Freunde!<br>
    >Wer hat sich eine Leerkabine auf ein Fahrgestell bauen lassen?<br>
    >Wer kann was über die verschiedenen Hersteller wie Ormocar, Fehn-Fahrzeugbau, Hucke Pack, Mabu, bimobil usw. sagen?<br>
    >Ich möchte auf einen LT 40 (alter Typ) 4x4 so eine Kabine aufbauen lassen. Ausbau dann in Eigenarbeit. <br>
    >Danke für Hinweise und Tips<br>
    >Fritz<p>
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    <br>

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    03.-05.09.2021: Leerkabinen-Treffen

    erstes Juni-WE (04.-07.06.2021): Weinfest fällt aus

    vierter Sept.-Samstag (25.09.2021): Weinprobe in den Weinbergen


    Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

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    Hi, Fritz,<p>
    >ich bin selbst gerade dabei, mir einen Individualbauer zu suchen. Und eigentlich habe ich bei meinen Gesprächen und Besuchen nur einen einzigen Reinfall erlebt: Ormocar. Habe auf dem letzten Caravan-Salon mit dem zuständigen Leiter der Abteilung Leerkabinen meine Pläne besprochen. Einzige Reaktion: geht nicht. Keine Bereitschaft zur Diskussion über Abhilfe und Verbesserungen. Das Fahrzeug auf der Messe (nicht fabrikneu!) zeigte schon Risse bei der Verspachtelung.<br>
    >Huckepack scheint nicht besonders interessiert zu sein, da war niemand bereit, nach Feierabend oder gar am Wochenende mit mir zu sprechen.<br>
    >Ganz anders Fehlner Freiheitsmobile in Neutraubling. Ideenreich, zuvorkommend, auch ungewöhnlichen Lösungen positiv gegenüberstehend, ein Treffen freitagabends von 18.00-21.00h kein Problem. Die Firma bezieht gerade neue Räumlichkeiten, deshalb warte ich noch immer auf ein Angebot, aber ich denke, das könnte ganz in Ordnung sein. Die Firma ist zwar relativ klein, die Leute scheinen aber Spaß an ihrer Arbeit zu haben und das sieht man auch an der Qualität der Arbeit.<br>
    >Den Fehntjer würde ich nach den Eindrücken des vorletzten Caravan-Salons ähnlich einschätzen wie Fehlner.<br>
    >Noch eine Stufe darüber angesiedelt ist Bocklet in Koblenz - allerdings auch preislich. Diese Firma baut u.a. die Kabinen für Dopfer und andere hochkarätige WoMo-Anbieter sowie Spezialfahrzeuge für die Polizei. Über 20 Mitarbeiter bieten die Möglichkeit, für jede Arbeit einen Spezialisten einzusetzen. Der Chef hat sich für uns am Samstag nachmittag mehrere Stunden Zeit genommen, um uns alles zu zeigen und vor allem auf alle möglichen Probleme hinzuweisen, auch darzulegen, welche Arbeiten man noch verschieben kann, um die Kosten etwas zu strecken. Bocklet ist übrigends die einzige Firma, die ich kenne, die die Kantenleisten nicht nur verspachtelt (Gefahr von Rissen durch unterschiedliche Temperaturausdehnung), sondern überlaminiert. Wenn ich nicht noch irgendwo ein Angebot bekomme, daß bei gleicher Qualität deutlich günstiger ist, werde ich wohl hier bauen lassen, auch wenn dies bedeutet, noch etwas länger auf die Kabine warten zu müssen, weil ich den Mehrpreis gegenüber anderen Anbietern erst noch ansparen muß.<br>
    >Übrigends noch eine Erfahrung: ich halte es für wichtig, daß der Ausbauer räumlich in Deiner Nähe ist - zu Fehlner war ich sechs Stunden unterwegs, daß mache ich nicht jedes Wochenende! Bei Bocklet bin ich in einer knappen Stunde, da können Unklarheiten und Mißverständnisse mal eben so von Angesicht zu Angesicht ausgeräumt werden - per Fax oder Mail bleibt doch manches unklar, ohne daß man es rechtzeitig bemerkt.<br>
    >Ich würde mich freuen, auch von Deinen Erfahrung zu hören.<p>
    > Wolfgang<p>
    <p>
    Hallo Wolfgang!<p>
    Danke für die Mail. <br>
    Eine Entscheidung habe ich noch nicht getroffen. Ich wollte erst den<br>
    Kasten des LT ausbauen. Das ist mir inzwischen ein zu großer Kompromiss<br>
    bezüglich Ausbau. Also kam ich auch die Idee den Kasten abzuschneiden<br>
    und eine Leerkabine draufzusetzen.<br>
    Der Fehntjer (Ostrhauderfehn) ist bei mir in der Nähe, ich war vor zwei<br>
    Tagen dort. Kein schlechter Eindruck, aber meine Fragen bezüglich der<br>
    Verwindung des LT 40 und eines festen Aufbaus der Kabine konnte er auch<br>
    nicht zufriedenstellend beantworten. Kein Problem sagt er, sagt Ormocar<br>
    auch, der LT sei so steif, feste Verbindung kein Problem. Stimmt es?<br>
    Der Fehntjer schreibt in seinem Prospekt: „Das Wichtige. Überlaminieren<br>
    aller Stöße an den Rundwinkeln, danach überspachteln und schleifen..."<br>
    Ich muß aber zugeben, dass ich den Unterschied nicht eindeutig verstehe.<br>
    Auf den Skizzen der Anbieter sind die Eckverbindungen ähnlich, relativ<br>
    große Rundwinkel. Was heißt nun überlamenieren der Rundwinkel? Winkel<br>
    drauf, dann wieder Glasfasermatte drüber?<p>
    Mir ist auch nicht klar, welchen Vorteil die jeweilige Innenschale der<br>
    verschiedenen Hesteller hat. Fehntjer schwört auf Sperrholz im Innenraum<br>
    (Alu und GFK nur für Motorradgaragen etc.), Ormocar hat im Innenbereich<br>
    nur GFK, andere wieder ALU. <p>
    Fehntjer setzt auf Wunsch auch noch unter die Außenhaut aus GFK eine<br>
    Sperrholzschicht. Er sagt, das ist erheblich Stabiler bei kleinen<br>
    Rempeleien, die 1,5 mm GFK-Schale bricht dann nicht so schnell.<p>
    Soviel dazu. <p>
    <br>
    Gruß <p>
    Friedrich (Fritz)<p>
    <p>
    >>Liebe LT-Freunde!<br>
    >>Wer hat sich eine Leerkabine auf ein Fahrgestell bauen lassen?<br>
    >>Wer kann was über die verschiedenen Hersteller wie Ormocar, Fehn-Fahrzeugbau, Hucke Pack, Mabu, bimobil usw. sagen?<br>
    >>Ich möchte auf einen LT 40 (alter Typ) 4x4 so eine Kabine aufbauen lassen. Ausbau dann in Eigenarbeit. <br>
    >>Danke für Hinweise und Tips<br>
    >>Fritz<br>


    <br>

  • ><br>
    >Mir ist auch nicht klar, welchen Vorteil die jeweilige Innenschale der<br>
    >verschiedenen Hesteller hat. Fehntjer schwört auf Sperrholz im Innenraum<br>
    >(Alu und GFK nur für Motorradgaragen etc.), Ormocar hat im Innenbereich<br>
    >nur GFK, andere wieder ALU. <br>
    es gibt ja einige kabinenbauer, die bieten beides an und haben in ihren unterlagen dann vorteile von gfk- und sperrholz-innenwänden. immer wieder wird bei holz das atmen genannt. doch nach nun über zehn jahren im wohnmobil, habe ich die erfahrung gemacht, daß durch die bewohner so viel feuchtigkeit anfällt, daß dies auch keine sperrholzwand aufnehmen kann. sicherlich ist es schön, dass man in holz einfach reinschrauben kann. aber in einer promobil des letzten jahres haben sie mal isloiertests gemacht, und dann kann eine schraube probleme machen, das sie die kälte leitet. mir persönlich ist gfk ganz recht: erstens finde ich es sinnvoll nicht zu viele unterschiedliche werkstoffe miteinander zu verbinden. zweitens läßt es sich genial reparieren, wenn mal etwas im weg war (möchte ich bei einer holz/schaum/gfk-wand nicht machen müssen). und drittens kann man an jeder beliebigen stelle sich bombenfeste befestigungspunkte schaffen: einfach an den entsprechenden stellen holz mit sika-flex ankleben (je nach beanspruchung die klebefläche wählen). in meinem ersten vw-bus mit hochdach habe ich damit sehr gute erfahrungen gemacht.<p>
    hast du dir eigentlich schon gedanken gemacht, wie deine kabine zum schluß innen aussehen soll? nimmst du einfach teppich oder spezielles flies? <p>
    >Fehntjer setzt auf Wunsch auch noch unter die Außenhaut aus GFK eine<br>
    >Sperrholzschicht. Er sagt, das ist erheblich Stabiler bei kleinen<br>
    >Rempeleien, die 1,5 mm GFK-Schale bricht dann nicht so schnell.<br>
    siehe oben: gfk hat einfach vorteile. außerdem stimme ich wolfgang zu: gammelt das holz wirklich nicht? meiner meinung nach macht es die materialstärke und die güte des verbundes. ich habe zwar mit den genannten firmen noch keine bau-erfahrung gemacht, hatte mich in den letzten zwei- drei jahren aber mit dem thema auseinander gesetzt. bei manchen werden die sandwichplatten halt einfach verklebt, andere treiben einen hohen aufwand, um mit dem richtigen druck und der richtigen temperatur platten herzustellen.<br>
    gruß<br>
    jens <p>
    <br>


    <br>

    • Offizieller Beitrag

    Hi, Jens,<p>
    schön, daß es in diesem Forum noch andere Interessenten von Leekabinen gibt.<p>
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    >hast du dir eigentlich schon gedanken gemacht, wie deine kabine zum schluß innen aussehen soll? nimmst du einfach teppich oder spezielles flies? <p>
    Mein Tip: weder noch! Ich habe sehr gute Erfahrungen mit einem textilen Wandbelag mit dem Namen ´Sajade´ von der Fa. ´Jadecor´ (http://www.jadecor.de/index1.htm) gemacht: ein mit Tapetenkleister gebundenes Gemisch aus Baumwoll- und Seidenfasern wird auf Wand und Decke aufgespachtelt.<br>
    Vorteile: Schalldämmung, natürlicher Belag, extreme Feuchtigkeitsaufnahmefähigkeit (bis 2l/m², dann aber tropfnaß), leichte Ausbesserung, sei es bei Verschmutzung oder Beschädigung (anfeuchten, wieder zuspachteln bzw. abspachteln und neues Sajade aufbringen).<br>
    Ich habe das Zeug in meiner Wohnung und bin begeistert: daß ich gerade die Wand aufgerissen und Leitungen verlegt habe, ist nicht erkennbar.<br>
    Ein Problem könnte es allerdings geben: GfK ist sehr glatt, da muß ich noch einen Weg finden, Wand und Decke soweit aufzurauhen, daß Sajade gut haftet. Vielleicht reicht ja anschleifen oder bürsten mit einer Drahtbürste schon aus. Ich werde jedenfalls Sajade im Wohnmobil ausprobieren.<p>
    Viele Grüße<br>
    Wolfgang
    <br>

  • Hallo und danke für die Kommentare!<br>
    Klarheit herrscht für mich aber immer noch nicht in allen Dingen.<br>
    Ich denke inzwischen, daß die Art der Innenschale reine Geschmackssache ist. Holz mag mehr atmen, mehr Feuchtigkeit aufnehmen, auch gut, somit also keine Kondenswasserbildung an kalten Stellen (vor allem ja in Schränken usw). Die Innenfeuchte ist für mich aber nicht das Problem. Fahre seit 28 Jahren immer ein WoMo, schlafe immer ohne Heizung bei offenen Fenster bzw. Dachluken (auch bei Frost), hatte nie Kondenswasserprobleme, nur eingefrorene Wasserleitungen.<p>
    <br>
    Mir ist auch nicht klar, welchen Vorteil die jeweilige Innenschale der<br>
    verschiedenen Hesteller hat. Fehntjer schwört auf Sperrholz im Innenraum<br>
    (Alu und GFK nur für Motorradgaragen etc.), Ormocar hat im Innenbereich<br>
    nur GFK, andere wieder ALU. <br>
    es gibt ja einige kabinenbauer, die bieten beides an und haben in ihren unterlagen dann vorteile von gfk- und sperrholz-innenwänden. immer wieder wird bei holz das atmen genannt. doch nach nun über zehn jahren im wohnmobil, habe ich die erfahrung gemacht, daß durch die bewohner so viel feuchtigkeit anfällt, daß dies auch keine sperrholzwand aufnehmen kann. sicherlich ist es schön, dass man in holz einfach reinschrauben kann. aber in einer promobil des letzten jahres haben sie mal isloiertests gemacht, und dann kann eine schraube probleme machen, das sie die kälte leitet. mir persönlich ist gfk ganz recht: erstens finde ich es sinnvoll nicht zu viele unterschiedliche werkstoffe miteinander zu verbinden. zweitens läßt es sich genial reparieren, wenn mal etwas im weg war (möchte ich bei einer holz/schaum/gfk-wand nicht machen müssen). und drittens kann man an jeder beliebigen stelle sich bombenfeste befestigungspunkte schaffen: einfach an den entsprechenden stellen holz mit sika-flex ankleben (je nach beanspruchung die klebefläche wählen). in meinem ersten vw-bus mit hochdach habe ich damit sehr gute erfahrungen gemacht.<br>
    Die Befestigung der Möbel ist an Sperrholz eventuell einfacher. Die angebliche Kältebrücke einer Schraube kann so kaum stimmen, bei Durchgangsschrauben vielleicht, aber kaum bei Holzschrauben die 10 mm tief in eine 40 mm dicke Isolierung geschraubt werden.<br>
    Die Befestigung der Möbel ist auch beim Sperrholz durch eingeklebte Innenleisten möglich und sinnvoll (habe ich bei dem Allradwagen wegen höherer Belastung auch vor), so wird einseitige Punktlast vermieden, die Verklebung also nicht an einer Stelle sehr hoch belastet. <p>
    hast du dir eigentlich schon gedanken gemacht, wie deine kabine zum schluß innen aussehen soll? nimmst du einfach teppich oder spezielles flies? <br>
    Noch nicht ganz klar, zur Zeit denke ich an waschbare „Tapeten". Es gibt z.B. Glasfasertapeten, sehr sprapazierfähig. Kein Teppich an die Wand, bin zwar kein Raucher, aber trotzdem will ich den nicht.<p>
    Fehntjer setzt auf Wunsch auch noch unter die Außenhaut aus GFK eine<br>
    Sperrholzschicht. Er sagt, das ist erheblich stabiler bei kleinen<br>
    Rempeleien, die 1,5 mm GFK-Schale bricht dann nicht so schnell.<p>
    <br>
    siehe oben: gfk hat einfach vorteile. außerdem stimme ich wolfgang zu: gammelt das holz wirklich nicht? meiner meinung nach macht es die materialstärke und die güte des verbundes. ich habe zwar mit den genannten firmen noch keine bau-erfahrung gemacht, hatte mich in den letzten zwei- drei jahren aber mit dem thema auseinander gesetzt. bei manchen werden die sandwichplatten halt einfach verklebt, andere treiben einen hohen aufwand, um mit dem richtigen druck und der richtigen temperatur platten herzustellen.<br>
    gruß<br>
    jens <p>
    Die Plattenherstellung ist sicherlich wichtig, entzieht sich aber der Kontrolle durch den Kunden. Sind die Verfahren zu beurteilen von mehr oder weniger Laien? Wer wird über die Stärken und Schwächen eines Klebers in Verbindung mit verschiedenen Materialien richtige Aussagen treffen können? Ich nicht! Soll ich dem Hersteller bzw. Verwender glauben?<p>
    Eines hat mir aber eingeleuchtet. Lediglich eine GFK Außenhaut ist vor allem bei begehbaren Dächern und bei Dachlasten mit punktartiger Belastung (aufgeklebte Metallfüße für eine Stangenkonstruktion) ein Problem. GFK gibt auch bei Belastung nach und somit ensteht eine „Beule", der Hartschaum darunter wird verdichtet und federt bei Entlastung nicht zurück. An der Stelle löst sich die Klebeverbindung zwischen GFK und Hartschaum bzw. die Gefahr besteht. Eine zusätzliche Sperrholzschicht wirkt dem entgegen. Bei zu hoher punktartiger Belastung (kleiner Stoß am Ast etc) kann auch GFK leicht splittern (läßt sich zwar leicht reparieren), Holz darunter vermindert die zu hohe Punktbelastung, bessere Lastverteilung auf die Fläche. Nachteil ist etwas mehr Gewicht.<br>
    Undichte Fenster, Wassereintritt? Sicherlich für Holz ein Problem, aber die Fenster sollen dicht sein!<br>
    Wie reagiert denn Hartschaum und Kleber auf Dauerbelastung durch Wasser bzw. im Winter dann Eis? Wo bleibt da das eindringende Wasser? Wenn innen Holz ist, besteht zumindest die Chance auf Diffusion der Feuchtigkeit in den Innenraum. Innenseite auch aus GFK, und dann steht das Wasser in der Wand?. Sind unten Öffnungen zum Ablauf?<p>
    Einen weiteren Unterschied habe ich bei den verschiedenen Anbietern gesehen. Die Eckverbindungen der Wände werden fast immer nur geklebt und dann mit Winkeln überdeckt. Der „Fehntjer" bietet die Möglichkeit für harten 4 x 4 Einsatz die Ecken zu verschrauben. Ich habe gleiches bei einem weiteren Anbieter gesehen (Name vergessen), alle anderen sehen darin wohl keine Aufgabe, kein Problem.<p>
    Für weitere Anregungen bin ich dankbar, obwohl ich gerade den Auftrag erteilt habe.<p>
    Fritz<br>


    <br>

    • Offizieller Beitrag

    Hallo, Ihr Leerkabiner,<p>
    ich habe da auch noch etwas Senf, den ich zu unserer Diskussion geben möchte:<p>
    <br>
    > F.: Eines hat mir aber eingeleuchtet. Lediglich eine GFK Außenhaut ist vor allem bei begehbaren Dächern und bei Dachlasten mit punktartiger Belastung (aufgeklebte Metallfüße für eine Stangenkonstruktion) ein Problem. GFK gibt auch bei Belastung nach und somit ensteht eine ´Beule´, der Hartschaum darunter wird verdichtet und federt bei Entlastung nicht zurück. An der Stelle löst sich die Klebeverbindung zwischen GFK und Hartschaum bzw. die Gefahr besteht. <br>
    W.: Gerade im Dachbereich würde ich versuchen, wenn irgend möglich auf Holz zu verzichten: gerade hier ist die Sonnenenstrahlung am stärksten, und stehendes Wasser kann bei Frost Dichtungen oder Bohrungen sprengen und so dem Wasser freien Zutritt verschaffen. Bei meinem bisherigen Wohnmobil hatte ich eine Alu-Riffelblechplatte flächig mit dem Dach verklebt; hierdurch habe ich eine wasserfeste Gewichtsverteilung erzielt.<p>
    > F.: Wie reagiert denn Hartschaum und Kleber auf Dauerbelastung durch Wasser bzw. im Winter dann Eis? Wo bleibt da das eindringende Wasser? <br>
    W.: Hartschaum nimmt so gut wie kein Wasser auf. Meines Erachtens dichtet sich der Schaum damit selbst ab: selbst wenn Wasser durch eine undichte Dichtung bis zum Schaum vordringt, kommt es hier nicht weiter und kann somit keinen Schaden anrichten. Oder bin ich schief gewickelt?<p>
    > F.: Einen weiteren Unterschied habe ich bei den verschiedenen Anbietern gesehen. Die Eckverbindungen der Wände werden fast immer nur geklebt und dann mit Winkeln überdeckt. Der ´Fehntjer´ bietet die Möglichkeit für harten 4 x 4 Einsatz die Ecken zu verschrauben. Ich habe gleiches bei einem weiteren Anbieter gesehen (Name vergessen), alle anderen sehen darin wohl keine Aufgabe, kein Problem.<br>
    W.: Der Fehntjer wird wohl irgend eine Latte in den Schaum einlassen, weil in diesem ja keine Schraube halt findet. Ist die Latte aus Metall, besteht die Möglichkeit einer Kältebrücke; bei Holz sehe ich wieder das Risiko der Fäulnis. Wenn die Kabine wirklich so stark beansprucht wird, daß sie sich verwindet, wird dies wohl am ehesten an den Kanten Auswirkungen zeigen und die Dichtungen belasten. Wenn dann an diesen Stellen die Feuchtigkeit eindringt und dir Latte erreicht, fault diese weg und ich habe am Ende eine geringere Stabilität als ohne Verstärkung.<br>
    Allerdings trifft man spätestens bei der Bodenplatte auf das gleiche Problem: hier müssen irgendwelche Latten eingelassen sein, damit die Bodenplatte überhaupt am Basisfahrzeug festgeschraubt werden kann - ohne diese Latte würde der Schaum zusammengedrückt und nachgeben; von Kabinenbefestigung kann man dann wohl nicht reden. Hier bin ich noch auf der Suche nach einer Alternative.<p>
    Viele Grüße<br>
    Wolfgang<br>


    <br>

  • >Liebe LT-Freunde!<br>
    >Wer hat sich eine Leerkabine auf ein Fahrgestell bauen lassen?<br>
    >Wer kann was über die verschiedenen Hersteller wie Ormocar, Fehn-Fahrzeugbau, Hucke Pack, Mabu, bimobil usw. sagen?<br>
    >Ich möchte auf einen LT 40 (alter Typ) 4x4 so eine Kabine aufbauen lassen. Ausbau dann in Eigenarbeit. <br>
    >Danke für Hinweise und Tips<br>
    >Fritz<p>
    Hallo Fritz,<p>
    kann dir nur dringend raten, laß die Finger von Hucke&Pack. Habe schlechteste Erfahrungen sammeln müssen. Die Firma baut selbst keine Kabinen, sondern laßt in Tschechien fertigen und verkauft sie als ihre Eigenen. <br>
    Qualität ist unter aller Würde. <br>
    Meine Kabine werde ich wohl in diesen Tagen wandel, da ich der Meineung bin das Sie kaum noch reparabel ist.<br>
    Mfg<br>
    Tino Willert <br>


    <br>

  • >>Liebe LT-Freunde!<br>
    >>Wer hat sich eine Leerkabine auf ein Fahrgestell bauen lassen?<br>
    >>Wer kann was über die verschiedenen Hersteller wie Ormocar, Fehn-Fahrzeugbau, Hucke Pack, Mabu, bimobil usw. sagen?<br>
    >>Ich möchte auf einen LT 40 (alter Typ) 4x4 so eine Kabine aufbauen lassen. Ausbau dann in Eigenarbeit. <p>
    >>Danke für Hinweise und Tips<br>
    >>Fritz<br>
    >Hallo Fritz,<br>
    >kann dir nur dringend raten, laß die Finger von Hucke&Pack. Habe schlechteste Erfahrungen sammeln müssen. Die Firma baut selbst keine Kabinen, sondern laßt in Tschechien fertigen und verkauft sie als ihre Eigenen. <br>
    >Qualität ist unter aller Würde. <br>
    >Meine Kabine werde ich wohl in diesen Tagen wandel, da ich der Meineung bin das Sie kaum noch reparabel ist.<br>
    >Mfg<br>
    >Tino Willert<p>
    <br>
    Hallo Tino!<p>
    Ich habe inzwischen meine Kabine von Fehntjer, bin fleißig beim Ausbau. <br>
    Kann bislang nicht meckern.<p>
    Gruß<p>
    Fritz<br>


    <br>

  • Da haben wir etwas gemeinsam, lasse meine Kabine auch gerade ausbauen. Helfe allerdings auch jeden Tag mit, soviel ich Zeit erübrigen kann. Leider bereitet mir meine Kabine Kopfschmerzen, aufgrund immer mehr Mängel, die auftreten. Bin schon dauernd mit Hucke&Pack am telefonieren. Schätze, Sie haben sich bei der Größe meiner Kabine übernommen.<p>
    Gruß<br>
    Tino <p>
    <p>


    <br>

  • >Da haben wir etwas gemeinsam, lasse meine Kabine auch gerade ausbauen. Helfe allerdings auch jeden Tag mit, soviel ich Zeit erübrigen kann. Leider bereitet mir meine Kabine Kopfschmerzen, aufgrund immer mehr Mängel, die auftreten. Bin schon dauernd mit Hucke&Pack am telefonieren. Schätze, Sie haben sich bei der Größe meiner Kabine übernommen.<br>
    >Gruß<br>
    >Tino <p>
    <br>
    Hallo Ihr Hucke-Pack-Geschädigten!<p>
    Wie schon gesagt, ich habe meine Kabine schon, aber was sind denn bei Euch die Mängel? Zählt sie doch mal auf, so kann der Leser sehen, worauf er achten muß wenn er sich selber so ein Ding bauen lassen will. <br>
    Ich habe mal vor einigen Monaten hier so eine Diskussion über Leerkabinen initiiert, Beteiligung war rege. Mein Fazit danach: Es gibt fast keine (einheitlichen) allgemein akzeptierten Qualitätsmerkmale. Daher die Bitte. Welche Mängel sind es bei Euch.<p>
    Gruß<p>
    Fritz
    <br>

  • Hallo Kabinenausbauer,<p>
    auch mal was Positives: wir bauen gerade an der zweiten MaBu Kabine!<br>
    Die erste ist nach 12 Jahren noch tip-top, die zweite genauso solide, ordentlich und maßgerecht!<p>
    Schöne Ferien, Grüße, Ursula
    <br>

  • Meine Kabine (Fa. Huckepack 5 Wochen alt ) ist gerade vom Gutachter im Beweissicherungsverfahren als annäherungsweiser Totalschaden im Gutachten bezeichnet worden. Hilfsrahmen zu schwach, Türen irreparabel verzogen, Risse und Beulen im GFK nur schwer reparabel, Kabine senkt sich ab.<br>
    Das zur Anregung, wo man nicht fertigen lassen sollte !!!<p>
    Mfg <br>
    Tino Willert<br>


    <br>

  • Hallo,<p>
    MABU baut sicherlich ganz gute Kabinen - kommen ja auch aus Bochum :) - aber für mich zu schwer + zu klobig.<br>
    Ich suche schon seit langen einen Leerkabinenhersteller, der kleinere leichte Kabinen baut und dann noch als chicken Teilintegrierten: Schnittig und unauffällig, 2m breit, max. 2,60 hoch und am besten bis 5m.<p>
    Kann mir da jemand weiterhelfen?<p>
    KICKPOINT (gibt´s anscheinend nicht mehr) soll ja z.B. Kohlerfaserwände verwendet haben. Damit gibt´s dann betimmt noch weniger Erfahrungen.<br>
    In Italien gibt´s den Gulliver v. PAPILLON der auf FIAT Ducato ein schönes WoMo baut. Mono-Bloque-Kabine!!! Aus einem Stück ähnlich WINGAM: Zumindest kein Ärger mit Verklebungen/Verbindungsproblemen der Seitenteile + Wände. Aber der verhauft keine Leerkabine u. ist auch sehr teuer (für die angebotene Qualität beim Innenausbau)<br>
    Und in Frankreich habe ich umgebaute WoMos auf Ducato u. PEUGOT von DURISOTTI gesehen (bauen SonderKFZs Krankenw., Feuerwehr, etc.), echt schön, ca. 2x2,5x5m, hinten geniale + einfache Tür-Heckklappen-Konstruktion; aber die liefern in D nur 1 Modell auf RENAULT u. auch zu gross, auch ein bisschen weit - aber hat vielleicht einer französisch-deutsch sprechende Bekannte in F/Lille? ;-)<p>
    Auch interessiert mich die Haltbarkeit der Materialien bezüglich "normaler" Alterung: Z. B. Versprödung durch UV-Einwirkung, Reaktion mit (Luft-)Sauerstoff o. vielleicht auch der "Zerfall ohne äussere Einwirkungen". Bezüglich mechanischen Eigenschaften etc. gibt´s bestimmt mehr Infos - auch wichtig!<p>
    Und das Interessanteste sind ja sicherlich die Erfahrungsberichte!<br>
    (ich will ja keinen auf falsche Fährten führen: aber gibt es dazu im net auch noch woanders Infos?)<p>
    JoS<p>
    <br>
    >Hallo Kabinenausbauer,<br>
    >auch mal was Positives: wir bauen gerade an der zweiten MaBu Kabine!<br>
    >Die erste ist nach 12 Jahren noch tip-top, die zweite genauso solide, ordentlich und maßgerecht!<br>
    >Schöne Ferien, Grüße, Ursula
    <br>

  • In der aktuellen "Reisemobil International" (5/2000) ist auch ein kleiner Bericht über MaBu u. ein Individualausbau mit eine MaBu-Kabine.<p>
    Grüße
    <br>

  • Hallo Fritz,<br>
    wie sehen denn jetzt deine Erfahrungen aus? Dein Ausbau müsste doch schon mittlerweile Fortschritte gemacht haben?<br>
    Hans-Jürgen<p>
    <br>
    >>Da haben wir etwas gemeinsam, lasse meine Kabine auch gerade ausbauen. Helfe allerdings auch jeden Tag mit, soviel ich Zeit erübrigen kann. Leider bereitet mir meine Kabine Kopfschmerzen, aufgrund immer mehr Mängel, die auftreten. Bin schon dauernd mit Hucke&Pack am telefonieren. Schätze, Sie haben sich bei der Größe meiner Kabine übernommen.<br>
    >>Gruß<br>
    >>Tino <br>
    ><br>
    >Hallo Ihr Hucke-Pack-Geschädigten!<br>
    >Wie schon gesagt, ich habe meine Kabine schon, aber was sind denn bei Euch die Mängel? Zählt sie doch mal auf, so kann der Leser sehen, worauf er achten muß wenn er sich selber so ein Ding bauen lassen will. <br>
    >Ich habe mal vor einigen Monaten hier so eine Diskussion über Leerkabinen initiiert, Beteiligung war rege. Mein Fazit danach: Es gibt fast keine (einheitlichen) allgemein akzeptierten Qualitätsmerkmale. Daher die Bitte. Welche Mängel sind es bei Euch.<br>
    >Gruß<br>
    >Fritz
    <br>

  • Hallo!<br>
    Tja, was macht der Ausbau?<br>
    Ich bin fleißig dabei, aber es dauert ja doch immer länger als vorher gedacht. Trotz der Erfahrung mit dem Ausbau von zwei Kastenwagen und einem kleinen Ausbau in einem Landrover habe ich den Zeitaufwand und die vielen kleinen Probleme unterschätzt. Macht nichts. <br>
    Inzwischen ist der Kühlschrank, der Kocher, Heizung, Boiler installiert. Die Naßzelle fast fertig. Es müssen nun die Fenster und mögliche Hängeschränke folgen, ebenso ein zusätzlicher Dieseltank, Fahrradträger, Rererveradhalterung und dann muß das ganze Auto auch noch Lack haben. Also Arbeit genug.<br>
    Ich habe mich bei den Gasgeräten für 30 mbar entschieden. Habe inzwischen gehört, daß das keine gute Entscheidung gewesen sein soll. Es gibt angeblich Versorgungsprobleme (Anlage hält keine 30 mbar) wenn alle Verbnraucher parallel arbeiten. Wer also selber ausbaut sollte sich vorher schlau machen.<br>
    Hinsichtlich der Kabine habe ich keine Mängel gemerkt. Kann auch im Nachhinein nur sagen, daß Sperrholz im Inneren keine schlechte Entscheidung war.<br>
    Noch Fragen?<p>
    Viele Grüße<p>
    Fritz<br>


    <br>

  • Hallo<br>
    Noch ein Hinweis.<br>
    Ich bin mit dem Ausbau im Winter angefangen, Temperaturen so um 5°C.<br>
    Senkrechte Wände (Naßzelle, KLeiderschrank) passten sehr stramm zwischen Fußboden und Decke. Nun im Sommer ist dort gut 5mm Spiel, vor allem zur Mitte hin. Das heißt, die Decke hat sich gewölbt. Aber auch am Rand ist das Spiel merklich, wird hier aber noch vom "Mogelkeder" verdeckt.<br>
    Fazit: Nicht im Winter arbeiten.<p>
    Gruß<p>
    Fritz <br>


    <br>

  • >>Hallo Ihr Hucke-Pack-Geschädigten!<br>
    >>Wie schon gesagt, ich habe meine Kabine schon, aber was sind denn bei Euch die Mängel? Zählt sie doch mal auf, so kann der Leser sehen, worauf er achten muß wenn er sich selber so ein Ding bauen lassen will. <br>
    >>Ich habe mal vor einigen Monaten hier so eine Diskussion über Leerkabinen initiiert, Beteiligung war rege. Mein Fazit danach: Es gibt fast keine (einheitlichen) allgemein akzeptierten Qualitätsmerkmale. Daher die Bitte. Welche Mängel sind es bei Euch.<br>
    >>Gruß<br>
    >>Fritz<p>
    Hallo Fritz,<p>
    mein Ausbau ist inzwischen (leider) 70% fertig, jedoch ist durch die Mängel der Kabine bedingt, mein Fahrzeug inzwischen ein wirtschaftlicher Totalschaden. Daher wurde der Ausbau gestoppt. Aber ich würde immer wieder ein Fahrgestell kaufen und eine Kabine rauf setzen lassen und dann danach durch einen Tischler den Innenausbau machen lassen!. Man spart eine Menge Geld gegenüber einem Fahrzeug von der Stange und sollte ein Fahrzeug bekommen, daß 100 %ig seinen Vorstellungen und Erwartungen entspricht. Allerdings mußte ich dem Tischler immer wieder in den Ohren legen, er solle auf das Gewicht des Ausbau achten:<br>
    - Schränkewände von zwei Schränken können aus einer Wand bestehen.<br>
    - Auf Holz-sorten/plattengewicht achten Usw.<p>
    Bei vielen Gasverbrauchern sollte man wirklich bei 50 mbar bleiben! Raten auch alle Ausbauer, die ich kenne.<p>
    <br>
    Bei einer Leerkabine würde ich heute viel mehr auf das Material achten, daß verwand wird, nicht so sehr auf den Aufbau des Sanddwich (GFK, Schaum, Holz oder GFK, Alu usw ). Mußte feststellen es kommt vielmehr darauf an, wie dick ist z.B GFK-Schicht und wie wurde das Sandwich verarbeitet. Es gibt hier gewaltige Unterschiede, hätte ich bis voe ein paar Wochen nicht für möglich gehalten! Das ist eine meiner schmerzlichen Erfahrungen. Eine weitere ist, ich wurde nicht mehr soviel anzahlen und nur noch bei einem Hersteller bestellen der mir ein Referenzfahrzeug zeigen könnte. Dies müßte ich live sehen können und es muß meiner Größe und Ausstattung entsprechen (z.B Türen, Fahrgestell ) <br>
    Tino
    <br>

    • Offizieller Beitrag

    Hallo, Tino,<p>
    >Bei einer Leerkabine würde ich heute viel mehr auf das Material achten, daß verwand wird, nicht so sehr auf den Aufbau des Sanddwich (GFK, Schaum, Holz oder GFK, Alu usw ). Mußte feststellen es kommt vielmehr darauf an, wie dick ist z.B GFK-Schicht und wie wurde das Sandwich verarbeitet. Es gibt hier gewaltige Unterschiede, hätte ich bis voe ein paar Wochen nicht für möglich gehalten!<p>
    Wie kann man als Laie die Verarbeitungsqualität des Sandwichs einschätzen? Ich sehe im Querschnitt Hartschaum, ich sehe GfK und Sperrholz, aber wie soll ich einschätzen, wie gut die Kombination ist?<p>
    <br>
    >... danach durch einen Tischler den Innenausbau machen lassen!. Man spart eine Menge Geld gegenüber einem Fahrzeug von der Stange ...<p>
    Also bei meinen Anfragen bei verschiedenen Tischlereien haben ich Preise genannt bekommen, die mich haben hintenüber fallen lassen (50TDM Fahzeug, 50TDM Kabine+Technik, 50TDM Innenausbau für ein 7m-Mobil) - dafür bekomme ich locker ´nen Concorde oder Phoenix von der Stange. Wieso meinst Du, beim Ausbau durch einen Schreiner billiger davon zu kommen?<p>
    Viele Grüße<br>
    Wolfgang
    <br>

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