Unser "Starkstrom-Netz" ist recht simpel:
Die Lima speist direkt in den Victron-Argofet ein. An diesem hängt einerseits der Starterakku (wohl eine sogenannte Kalziumbatterie wegen 14,7 V Lima) und der Aufbauakku (LiFePo 300 Ah).
Heute früh, recht kalt. Der Starterakku hat wohl langsam einen Klatsch weg, wollte den Motor nicht mehr schnell genug durch drehen, der Selbstzünder nicht mehr selbst zünden. Und natürlich war nach 3 Tagen im Schatten und viel Energiebezug aus dem Aufbauakku dieser schon auf 11,5V runter, also eigentlich kurz vor dem Abschalten.
Was tun?
Entgegen aller Vernunft eine Krokoklemme und 4mm² Draht eine Brücke zwischen Aufbau und Starter direkt am Argofet gemacht. Schlüssel rum und zack - Kiste läuft! Jaja ich weiß, 4mm² ist ein Witz an einem Deutz-Anlasser. Für 2 Sekunden aber okay.
Bin wirklich überrascht, welche Power ein selbst so tief entladener LiFePo noch hat. Okay, kenne das vom Auto, da kann man selbst bei 5% noch richtig Leistung ziehen, das sind aber auch LiOs.
Werde nun den Bleiakku für immer verabschieden, den alten Aufbauakku als Starter nehmen und neuen LiFePo Aufbauakku einbauen.
Schade, das Maxwell-Supercap-Starter-Wunder hat es nie so richtig zu uns über den Teich geschafft. Damit wäre das Problem für immer gelöst. Oder?