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  2. Jante69

Beiträge von Jante69

  • Weitere Wildcampingverbote vermeiden - Reiseverhalten & Toleranz im In- und Ausland

    • Jante69
    • 19. August 2023 um 20:01

    Nochmal ich...

    Zitat Picco

    "Es ist ja nicht wirklich so dass die Gastländer tolerant gegenüber den Touristen sein müssen sondern die Touristen tolerant gegenüber den Gastländern!

    Andere Länder, andere Sitten und Gesetze!

    Und daran hat man sich als Reisender meiner Meinung nach unaufgefordert zu halten."

    Oh, ich bekenne, das ich wieder Fehler gemacht habe!

    Während der letzten Tour, ganz aktuell mit etwas mehr als zwei Monaten in Rumänien und Bulgarien, sah ich wieder viel Müll... Und ich hatte auch immer mal wenig zu entsorgen...

    Z.B.:

    Ich stand ein paar Tage am Meer ausserhalb von Costinești. Nach zwei oder drei Tagen wollte ich meinen wenigen Müll entsorgen, siehe Foto das Beutelchen unter den Badelatschen.

    Einen Kilometer weiter vorne von meinem Platz aus, unterhalb des gutbesuchten, bei p4n eingetragen Platzes, lagen etliche große Müllsäcke. Ob diese jemals abgeholt werden oder eher durch Wind und Tiere zerstört und sich der Müll verteilt?

    Von wem der Müll stammt, weiß ich nicht! Es waren aber, vor allem am Wochenende, viele Rumänen dort direkt am Strand mit Zelten campen...

    Auf den Weg Richtung Stadt, der sogar eine Art Promenade war, massig Müll...

    Dann nahe des Schiffswracks, welches als "Attraktion" zählt und auf den letzten halben Kilometer dorthin viel Müll. Ich fand keinen Mülleimer, trug trotzdem meinen Müll weiter, der doch so gut dort in die Landschaft gepasst hätte...

    Bei den ersten Gebäuden (Apartments/ Ferienwohnungen) Müllcontainer nur drin auf dem Hof. Am Fotopoint "I love Costinești" Müll...

    Weiter vorn die ersten Restaurants und gegenüber der Straße drei Bänke mit Blick zum Schiffswrack. Ideal für den Sonnenuntergang bei einer Dose Bier und mit viel Platz am Steilhang für leere Behältnisse und Müll...

    Und so wird es auch gemacht und dann die leere Bierdose u. a. einfach dort hingeworfen!

    Ich suchte ja nach einer Art Mülltonne und konnte von der Bank/ dem Aussichtspunkt gleich unterhalb am kleinen Strand (siehe einer auf dem Foto) insgesamt fünf Müllkörbe sehen. Natürlich musste ich noch 150 m gehen und konnte nach so dreieinhalb Kilometern meinen Müll loswerden...

    Auf den ersten hundert Metern Rückweg nach dem Strand war der Müll dann ganz extrem, obwohl weiter vorn doch die Müllbehälter standen!

    In Bulgarien nicht anders! Viel Müll liegt umher, Müllbehälter (falls vorhanden) waren oft übervoll!

    Dort blieb mir besonders eine der Kirchen/ Ruinen von Alt-Nessebar in Erinnerung. Ich besichtigte gleich morgens den Ort. Bei der großen Kirchenruine war das Chaos! Es gibt mindestens zwei Mülleimer am Eingang, die allerdings komplett leer waren! Obwohl kein Christ und das offene Gebäude eine Ruine mit nur noch stehenden Wänden war, nahm ich selbstverständlich aus Respekt meine Mütze ab.

    Andere hatten wohl am Abend zuvor weniger Respekt und es war vor allem in der Apside, dem ehemaligen Altarbereich, viel Müll in Form v. a. leerer Flaschen und Tüten zu finden. Ich machte ein Video. Ob dies dafür sorgte oder ob er sich regelmäßig erbarmt, weiß ich nicht - jedenfalls kam ein älterer Herr (kein Stadtangestellter!) und sammelte den Müll auf...

    An einem Stausee, an dem in diesem Bereich nur Angler waren und es zum Baden nicht optimal war, sammelte sich an "meinem" Platz auch der Müll an (zweites Foto). Die Angler blieben über Nacht und morgens beim Einpacken sah ich, das nebenan ein Angler auch irgendetwas größeres wegwarf! Ist eben normal...

    Ich war als Kind auch Angler und Naturschutz gehörte dazu. Ist aber dort anders und ich respektiere dies!

    Es ist eben so und ich ärgere mich, akzeptiere dies, bin auch hier tolerant (wie immer)... Werde mich aber diesbezüglich nicht anpassen!

    Viele Grüße

    Jan

  • Weitere Wildcampingverbote vermeiden - Reiseverhalten & Toleranz im In- und Ausland

    • Jante69
    • 19. August 2023 um 18:30

    Hallo miteinander,

    ja, ich machte einen Fehler und hatte bewusst gegen Regeln und Bestimmungen verstoßen!

    Wer als (Wild)camper macht das nicht? Du? Dann melde Dich, wir fahren zusammen ein paar Tage und ich werde etwas finden!

    Ich schreibe hier nun einen längeren Text. Nicht um mich zur rechtfertigen, sondern um zu zeigen, das es Abzocke und nicht verhältnismäßig war und man es mit einer Belehrung über die Sachlage mit Verwarnung oder einen geringen Geldbetrag belassen hätte können.

    Es ging nicht um das Verbot des Wildcamping, sondern um die Höhe der Strafe!

    Wer einfach so zahlen möchte, kann das gerne tun! Nur viele regen sich schon bei geringsten Strafen auf!

    Richtig ist, das es immer mehr Fahrzeuge gibt, die irgendwo über Nacht stehen (müssen)!

    Davon stehen auch immer mehr irgendwo "frei" umher!

    Meine Meinung:

    Es gibt das "einfach so Freistehen", eben wie normales Parken mit Leuten im Fahrzeug.

    Man kann aber auch wild campen, vielleicht noch in Massen mit anderen Fahrzeugen, dabei Markise, Teppich, Tisch, Stühle und sämtlichen Kram um das Fahrzeug herum verteilt haben und abends am Fahrzeug große Party machen!

    Bei uns war es das erstgenannte! Und obwohl niemand durch uns gestört wurde, war dies nicht erwünscht, weil man dann nicht genug Geld da lässt.

    2018 war unsere erste Fahrt mit einem (38 Jahre alten) Wohnmobil-Oldi, auch durch Kroatien.

    Wir wussten vom Verbot, frei zu stehen. Unser Fahrzeug wurde aber immer nur "geparkt".

    Da bereits September, war es nicht mehr heiß und die Lüftung war ausreichend über die Dachluken zu realisieren. Ja, die Trittstufe war bei der Aufbautür ausgeklappt, was ja mitunter auch schon als Campingverhalten gedeutet werden kann. Gefrühstückt wurde drin, abends die Flasche Wein abseits vom Fahrzeug getrunken (auf öffentlichen Sitzbänken in der Nähe/ am Meer). Über Nacht schliefen wir natürlich im Fahrzeug.

    Die wenigen Leute, die Notiz von uns nahmen, störten sich nicht daran! Vielleicht, weil schon Nachsaison war, vielleicht weil wir bis auf einmal immer allein standen, vielleicht, weil unser Alt-Camper durch sein kurioses Aussehen Sympathie-Punkte verteilte?

    Am Stadion in Split stellte sich die Polizei während eines Spiels von Hadjuk in unseren Schatten, lehnten sich die Polizisten an unser Fahrzeug und sahen uns eindeutig rein und rausgehen, grüssten, wussten, das wir "campen". Nix weiter!

    Auch in Zadar(?) standen wir zentral am Rande eines kleinen Platzes, gegenüber eine kleine Kirche, neben uns andere Fahrzeuge geparkt. Tagsüber immer mal rein und raus ins Fahrzeug, abends Rollos runter und kaum einer hat uns bemerkt.

    Die Zunahme an Campern und Wohnmobilen, die uns entgegen fuhren, war aber ab Split wirklich extrem trotz Nachsaison!

    Im Sommer '19 ging es mit anderem Fahrzeug (weisser unauffälliger Peugeot Boxer) zweimal nach Kroatien.

    Einmal fuhr ich problemlos allein.

    Bei der nächsten Tour standen wir irgendwo am Stadtrand von Pula an einer Bucht am Meer. Das Wasser war durch feinste (angeschwemmte oder durch einleitende Abwasserleitung?) Plastik- und Folieteilchen dreckig, nachmittags und abends nur wenig Badende da. Nächste Anwohner weiter weg, genug Platz und auch keine besonders schöne Ecke! Über Nacht drei Camper, von denen gleich morgens ein anderes deutsches Fahrzeug wegfuhr.

    Ein Polizeiauto kam, stellte sich in den Schatten eines Baumes und nichts passierte.

    Ich ging das erste Mal schwimmen, diesmal weiter weg, mehr hin zum Meer. Als ich zurück kam, stand die Polizei immer noch da, ohne sich gerührt zu haben.

    Man hätte uns belehren können in Bezug auf das Campingverbot, aber nichts kam!

    Wir wollten frühstücken und das Wetter war schön, die Polizei sagt ja gar nichts... Das erste Mal überhaupt als Wohnmobilisten stellten wir Campingstühle und Tisch draußen neben dem Fahrzeug auf. Es kam wieder nichts... Erst als wir beim Frühstücken waren, kam es zur Kontrolle mit Hinweis auf das Campingverbot.

    Urs schrieb:

    "Ich finde es nicht gut dass du da mit den Behörden schon Diskussionen anfängst."

    Natürlich waren wir beiderseits nett und freundlich! Als aber dann die Übernachtungsgebühr von 300,- € pro Person gefordert wurde und der Betrag nicht verringert werden konnte, suchte ich nach einer Möglichkeit, da rauszukommen. Es wurde uns von der Tourismus-Ispektorin vorgeworfen, das Land (Kroatien) zu beschei...en und auszusaugen, weil wir eben nicht wie normale Touristen viel Geld dalassen!

    Eine Möglichkeit in Bezug auf Festsetzung der Strafe wäre, das ich gleich mit zum Gericht und vor einen Richter solle und die Strafe dann höher ausfallen würde. Dem (mitkommen und anderswo klären) habe ich sofort zugestimmt. Damit wurde wohl nicht gerechnet und deshalb gab es ein hin und her! Am Ende, weil wir angaben, nicht über die finanziellen Mittel zu verfügen, wurde in langer Schreibarbeit handschriftlich und auf kroatisch ein Protokoll verfasst, welches wir natürlich nicht unterschrieben.

    Woanders schrieb Urs:

    "Mal davon abgesehen, wenn du das Gefühl hast von der Executive falsch behandelt worden zu sein gibt es noch die JuDikative. Also im obigen Fall sagst du dem Scheriff dass du mit seiner Meinung nicht einverstanden bist, er drückt dir ein Knöllchen rein und du legst dagegen Widerspruch mit deinen Argumenten ein und lässt dass wenn es hoch kommt von einem Richter beurteilen...ziemlich sicher mit dem Ergebniss dass es am Schluss nur Verlierer gibt.

    Oder du fährst irgendwo hin wo deine Anwesenheit zumindest geduldet, besser noch geschätzt wird ungeachtet dessen mit was für ein Fahrzeug du da antrabst."

    Genauso sollte es damals sein, gewissermaßen mein Widerspruch in Bezug auf die Höhe der Strafe und so mache ich es bei zukünftigen Fahrten!

    Wir gaben natürlich unsere richtige Adresse an und hätten, wenn die Gegenseite keine Fehler gemacht hätte, die jeweils per Einschreiben an uns gerichteten Forderungen auch bezahlt bzw. bezahlen müssen!

    Aber ein paar Jahre nicht durch Kroatien fahren ist kein Problem. Vielleicht fahre ich aber auch ab dem nächsten Jahr nach der Verjährung nicht mehr hin oder durch! Die allgemeine Preisentwicklung, vor allem auch nach der Einführung des Euro, soll wohl extrem sein?

    Das damals zweite anwesende Fahrzeug, US-Amerikaner im US-Van mit US-Zulassung, wurde auch kontrolliert. Wie es dort ausging, weiss ich wegen notwendiger sofortiger Abreise nicht...

    In Kroatien habe ich durch mein Verhalten nichts verdorben in Hinblick Wildcamping!

    Ich stehe dazu, weiterhin frei zu stehen, auch wenn es vielleicht offiziell nicht erlaubt ist! Natürlich aber nicht in Nationalparks oder anderen geschützten Gebieten... Eben weil ich mit meiner Art Freistehen niemanden störe! Ich sammle jede Kleinigkeit von meinem Müll, zu Hause wie auf Reisen. Wenn möglich durch verschiedene Mülltonnen, trenne ich diesen. Ist aber oft vergeblich, wenn dann ein Müllauto alle verschiedenen Müllarten bei einer Fahrt leert oder die speziellen Mülltonnen bunt gemischt gefüllt wurden! Ebenso, wenn der Müll dann irgendwo ausserhalb in einen Fluss oder in die Schlucht gekippt wird...

    Es gibt einfach ein Riesenproblem mit Plastik- und Verpackungsmüll. Und dieses wird immer größer, je mehr Wohlstand es gibt!

    Meist abseits der Massen allein stehend, ärgere ich mich so oft über den dauerhaften Müll in Form von Kunstoffflaschen, Getränkedosen, Kaffeebechern und allgemeinen Verpackungsmüll von anderen. Dieser Müll ist beständig, ein Kackhaufen baut sich dagegen schnell ab!

    Nein, es sind nicht die Wildcamper, sondern (meist einheimische) Tagestouristen, Spaziergänger, Wanderer, Picknick- und Barbeque-Leute, die ihren Müll nicht wieder mitnehmen. Und das, obwohl sie vielleicht eine Woche später wieder am gleichen Platz neben ihren Müll sitzen!

    Es ist einfach so und ein sehr langwieriger Prozess, das Bewusstsein der Gesellschaft zu ändern! Ich mache auch keine Müllsammelaktion mehr und spreche keine Leute in Bezug Müll liegenlassen an!

    Jeder macht Fehler, keiner ist perfekt! Wildcamping, wie ich es betreibe, ist trotz eventuellen Verbot in den meisten betreffenden Ländern das kleinste Problem!

    Grüße aus Eisenach

    Jan

  • Vielleicht ein DHL- oder doch ein Kühlkoffer?

    • Jante69
    • 17. August 2023 um 21:32

    Hallo,

    da ich noch den alten Führerschein habe, könnte ich theoretisch ein Fahrzeug bis 7,49 t nehmen.

    Ich hörte nur etwas von der EU-weiten Änderung der Gewichtsklassen (zGG), beschäftigte mich aber nicht weiter damit.

    Weil passende Fahrzeuge der 3,5 t-Klasse als Koffer oder Kühlkoffer leider meist zu wenig Nutzlast haben, erinnerte ich mich nun an das mal nebenbei gehörte und hoffte auf schnelle Umsetzung und somit einen Gewichtsvorteil bei 750 kg mehr Nutzlast bei einem neuen alten Fahrzeug...

    Alternativer Krafstoff wird dieses aber nicht antreiben!

    Somit wird es bei einem zukünftigen Fahrzeug in der "bis 3,5t-Klasse" bleiben.

    Viele Grüße

    Jan

  • Vielleicht ein DHL- oder doch ein Kühlkoffer?

    • Jante69
    • 17. August 2023 um 11:55

    Hallo zusammen,

    eben wegen den Nachteilen aktuell nur 3,5 t zGG! Dafür ist auch nicht der Vorteil "hohe Zuladung" offiziell nutzbar!

    Es soll ja eine neue Fahrerlaubnisklasse (bis 4,25 t zGG) europaweit kommen.

    Wenn dann die Regeln in Bezug auf HU (auch zweijährig) sowie europaweit auch die Mautklassen geändert und 3,5-t-Fahrverbote angepasst werden, wäre für mich ein richtiges LKW-Fahrgestell mit einem Kühl- oder Möbelkoffer das Richtige!

    Aktuell bei auf 3,5 t abgelasteten Fahrzeugen (von 5 bis 6,5 t...) hat man leider zu wenig Zuladung (manchmal nur 600 kg) und muss ja auch erstmal noch ausbauen!

    In Bezug auf die Verfügbarkeit von Ersatzteilen hat man natürlich bei sehr viel gebauten Modellen eine größere Auswahl an gebrauchten Teilen. Dafür lohnt es sich sogar, mal bei Autoverwertern im günstigeren Ausland zu schauen. Sehr viele Teile gibt es aber heutzutage auch neu als Nachbau und viel günstiger als das Originalteil.

    Wenn man ein Teil benötigt, was es kaum noch gibt, hat man ein Problem! Deswegen eben sollte es zumindest vom Basisfahrzeug ein häufig gebautes Fahrzeug werden!

    Mal sehen, was die Zukunft bringt!

    Ich sammle nun sämtliche Ideen, werde aber vorerst, da aktuell allein, meinen Mikro-Camper weiternutzen und auf wenige Regentage hoffen. Spätestens Mitte Oktober geht es los in wärmere Gefilde... Marokko oder Griechenland?

    Viele Grüße aus Thüringen

    Jan

  • Vielleicht ein DHL- oder doch ein Kühlkoffer?

    • Jante69
    • 13. August 2023 um 17:05

    Fahrzeuge...

    Vor zwei oder drei Jahren hatte ich ein Angebot für einen neuen Kastenwagen L2H2 (war ein Renault oder Peugeot). Mit schon etwas Ausstattung und den damals gewährten grossen Preisnachlass bei meinauto wäre der Preis nur 23.000 gewesen. Habe leider nicht zugeschlagen!

    Ehemalige Löschfahrzeuge waren für mich interessant, aber bei den gewünschten Typen eben über den 3,5 t. Aktuell sah ich, das der LT 50 als Löschfahrzeug auf 3,5 t abgelastet werden kann.

    Vorteil: wenige km

    Nachteilig: 20 Jahre alt (Standschäden), hohe Steuern, da keine Abgasreinigung, Fahrverbote, "kurze" Übersetzung mit max. 100 km/h, selbst bei vorsichtiger Autobahnfahrt hohe Drehzahlen, laut, hoher Verbrauch, nur geteilte Nutzfläche = z. B. Sitzreihe in Doka wird hinter Fahrersitz zur Küche/ Spüle, im Aufbau mit 1,50 m keine Stehhöhe, dort Bett, Stauraum, Sitzecke, die Türen = Rollos sind nicht dicht, nötige extra gebaute Kabine bzw. Wände im Aufbau, Aufbau ist wohl in der Regel ohne jede Lagerung auf dem Hauptrahmen befestigt mit Problem Verwindung auf schlechten Strassen

    Kastenwagen:

    - jung und sehr teuer

    - von Privat älter, meist teuer, auch Schrott

    - gewerbliche Fahrzeuge meist massig Kilometer oder alt und abgerockt und Kilometer

    "Postkoffer":

    - gibt es auch ohne Automatik und als jüngere Fahrzeuge, wie wäre so einer?

    Link zum Opel Movano B hier im Forum

    - idealer verschließbarer Durchgang zum Koffer, Platz im Innenraum Fahrerhaus und Aufbau

    Nachteile

    - abgerockt?, vielleicht ein gutes Fahrzeug finden

    - wegen Kurzstrecke und ständigen Starten, Anfahren, Bremsen und auf Bordsteinen auffahren Laufleistung 60 - 100k mal 10 rechnen???

    - kein Hilfsrahmen mit extra Lagerung für den Aufbau zum Hauptrahmen hin, Überhang des Aufbaus nach Hinterachse, also müssen die wenigen Fahrten auf Schotter- und Erdstrassen möglichst eingeschränkt oder langsamer vorgenommen werden ---> oder doch eher nicht für mich geeignet?

    Kühlkoffer/ Möbelkoffer

    - leider kein Durchgang Fahrerhaus zum Aufbau

    - teils Fahrzeuge mit annehmbaren Laufleistungen

    - bei Kühlkoffer Isolierung vorhanden (auf feucht gewordene achten!)

    - bei Möbelkoffer muss Koffer aus geeigneten Materialien sein

    - wenn nur Portaltüren, dann am Standplatz auf und sichern, dahinter extra Wand mit Tür/ Fenster bauen und auf einfache Art Licht, Lüftung, Zugang und Diebstahlschutz möglich, wobei wieder das Verwinden des Aufbaus auf schlechten Terrain beachtet werden muss ---> oder doch eher nicht für mich geeignet?

    - Hebebühne zu schwer und nicht optimal, auf Balkon/ Freisitz kann ich verzichten

    Wenn Geld keine Rolle spielen würde, könnte ich mir das optimale Fahrzeug bauen (lassen)! Leider ist das nicht so und der Camper wird ein Kompromiss in Bezug auf benötigtes Fahrzeug, finanzielle Mittel und Möglichkeiten...

    Grüße aus Eisenach

    Jan

  • Vielleicht ein DHL- oder doch ein Kühlkoffer?

    • Jante69
    • 13. August 2023 um 16:57

    Hallo zusammen,

    Danke für Eure Antworten!

    Zu mir: Bin 54, brauche nichts besonderes und bin mit wenig zufrieden. Habe wenig Geld und gönne mir trotzdem den Luxus, seit 1,25 Jahren nicht zu arbeiten und ohne jegliches Einkommen zu sein. Im nächsten Frühjahr mal schauen und wieder etwas machen...

    Reisestil: Ich sage mal (fast) nur Freistehen, meist in der Natur, eher ungern in Städten auf Parkplätzen, wenn dann am Stadtrand, bei einem Park. Seit 2018 kann ich mich an zwei Nächte auf einen Campingplatz oberhalb von Sarajevo, mal eine Nacht wegen dringenden Bedarfs Wäsche zu waschen an einem Hotel bei Tata im Süden Marokkos und an zwei Nächte auf dem im letzten Jahr zumindest kostenlosen, ganz neuen, sauberen und gut ausgestatteten Stellplatz bei Gaziantep in der Türkei erinnern.

    Kosten: Essen und Trinken muss ich auch zu Hause, also kommt, wenn ich/ wir fast immer selbst koche/n, weil auch Zeit dazu, nichts groß dazu. Strom kostet unterwegs nur die Grundgebühr zu Hause... Diesel ist der große Posten, je nachdem, wieviel man fährt! Teure Aktivitäten müssen nicht sein und auch im kleinen kann man sparen! Beispiel: eigener grosser Anglerschirm und Strandmatte/ Liege am kostenlosen wilden Strand, der auch nicht wie ein bewirtschafteter Strand überfüllt ist Mehrmals statt zur Strandbar kurz zum Fahrzeug, was ja unmittelbar am Strand steht, gehen und günstig im Supermarkt gekaufte kühle Getränke aus der Kühlbox holen oder mal nen Kaffee machen...

    Zukünftige Reiseziele werden nach einer noch offenen Strafe (und Verwarnung nach der nächsten Nacht in anderer Gegend) wegen Wildcamping aus Kroatien von der zweiten Reise dorthin (dort Diskussion mit zwei Polizisten und Tourismus-Ispektorin, Strafe kam per Einschreiben zum Glück auf kroatisch, aber damals umgerechnet über 300 pro Person, noch ein Jahr und Verjährung tritt ein...) wohl nur tolerante Länder sein.

    Wie manche seit Jahren immer wieder ins selbe Bergdorf zu den selben Vermietern von Zimmer oder Ferienwohnung fahren, obwohl sie sämtliche Wanderstrecken nun kennen, aber eben weil es schön ist, so habe ich auch keine Probleme damit, bereits bereiste Orte wieder zu besuchen. Es gibt noch so vieles, was ich entdecken kann!

    Großstädte meide ich, soweit es geht. Aktivitäten eher, was in der Natur möglich ist. Mal lieber ein vielleicht etwas angestaubtes veraltetes Museum in einer Kleinstadt als das entsprechende moderne in der Hauptstadt anschauen... Traditionelle Gesänge und Tänze bei Festen oder in Klöstern, Besuch von nichttouristischen Märkten oder bummeln durch Handwerkerstrassen und bei deren traditioneller Arbeitsweise zuschauen.

    Ich muss auch nicht immer etwas erleben und Action haben!

    Wärmemässig ist einfach Marokko das Ziel für die Winterreise! Sieben Mal mit Rucksack und Fahrrad und dreimal mit KFZ dort, war auf der letzten Reise die Nerverei und Bettelei von Kindern wie auch Erwachsenen schlimm! Hatte ich vorher nie so erlebt. Griechenland und Südspanien sind kühler, wären aber viel ruhiger!

    Ausweichziele für den Winter? Mal sehen.

    Nach '93 mit dem Fahrrad und '96 mit dem Motorrad überland nach Indien und mindestens acht Jahren reisen und leben in Indien (bedingt durch meine Exfrau) muss ich auch nicht mehr dort in die Grossregion.

    Ich möchte möglichst Visa-Sachen und das Carnet de Passage vermeiden.

    Auf dem Balkan kann ich noch viel anschauen, in der Türkei bin ich jeweils nur relativ schnell durchgefahren und es gibt viele Ziele. Wenn ich mal wieder dort bin, geht es auch wieder nach Georgien und Armenien!

    Alles problemlos machbar. (Kirgistan war mal ein Ziel, ist eben aufwendiger hinzukommen...)

    Auf die schnelle ein anderes Fahrzeug kaufen und schnell ausbauen mache ich wohl eher nicht.

    Reisemässig wird es deshalb so, wieder demnächst mit dem noch aktuellen Micro-Camper loszufahren. Bin gerade am abklären, dann entscheidet es sich, ob Marokko und ob ich vorher oder danach noch länger in Frankreich, Spanien und Portugal sein werde.

    Dann im nächsten Sommer Ausbau des neuen Campers...

    Grüße aus Eisenach

    Jan

  • Opel Movano B mit Krone Integralkoffer

    • Jante69
    • 13. August 2023 um 16:08

    Hallo nochmals,

    damit Ihr Euch mehr vom Fahrzeug vorstellen könnt, hier ein Link zu einem Verkäufer:

    Link zu mobile.de mit einem Angebot diesen Fahrzeugtyps

    Hat vielleicht schon jemand von Euch diese Fahrzeuge angeschaut und kann Informationen zum wirklichen Zustand weitergeben?

    Vielen Dank und viele Grüße

    Jan

  • Opel Movano B mit Krone Integralkoffer

    • Jante69
    • 13. August 2023 um 15:58

    Hallo zusammen,

    ich las hier noch nichts über den Opel Movano B mit Krone Integralkoffer.

    Liegt wohl daran, das es nicht so viele Fahrzeuge davon gibt und diese, weil noch nicht so alt, noch vom jeweiligen Logistikunternehmen genutzt werden.

    Einige Angaben dazu füge ich, wenn ich es hinbekomme, als Screenshot bei.

    Aus welchen Material besteht dieser Koffer von Krone?

    Meiner Meinung nach ist der Überhang hinten plus breiter Einstigesstufe schon enorm! Oder?

    Das Basisfahrzeug ist baugleich dem Renault Master und wird auch bei Renault in Frankreich gebaut. Euro 6 hat Vorteile in Bezug auf Kfz-Steuer und bestimmte Zonen, ansonsten ist die moderne Technik im Fahrzeug natürlich auch ein eventueller Störfaktor. Schlechter Diesel bzw. mit zu hohen Schwefelgehalt (im Ausland) kann eventuell zu Problemen führen?

    Was sind Eurer Meinung nach Vor- und Nachteile des Fahrzeugs bei geplanter Nutzung als einfach ausgebauter Camper?

    Viele Grüße aus Eisenach

    Jan

  • Vielleicht ein DHL- oder doch ein Kühlkoffer?

    • Jante69
    • 11. August 2023 um 18:28

    Hallo liebe Forumsmitglieder/ -innen,

    hier als erstes meine Vorstellung...

    Bin der Jan aus Eisenach in Thüringen und "schon immer" Camper.

    Früher als Kind mit selbstgebauten Zelt aus Decken und Folie im Garten unterm Kirschbaum. Später schweisste mein Vater Winkel und ein Gestell zum zusammenstecken und besorgte Stoff dafür.

    Es gab eben in der DDR nicht so einfach Zelte zu kaufen und auch später kaufte ich ein Zelt bzw. das Zelt, was eben gerade im Laden vorrätig war. Nix mit Auswahl...

    Später im B 1000 und VW Postbus über Wohnwagen ging es weiter mit dem Zelt beim Bergsteigen, Trekking, mit dem Motorrad und bei Radreisen.

    2018 nach etlichen Tagen im Kangoo ein Oldi-Wohnmobil gekauft, gleich nach HR und BIH gefahren und Blut geleckt.

    Den alten Camper verkauft und einen jüngeren Kastenwagen gekauft, denn es ging gleich nach Marokko. Ich könnte nun von weiteren Reisen schreiben, egal, ich war viel unterwegs.

    Januar 2023 und aktuell:

    Mein Camper bekam keine HU mehr, also wurde kurzfristig der Kangoo wieder umgebaut zum Notfahrzeug, denn es ging wieder nach Marokko.

    Klappte, aber nach sieben Wochen hatten wir genug! Voneinander, weil der Platz zu beengt war und vom Wetter, was dieses Mal extrem kühl und regnerisch war. Die Beziehung war endgültig zu Ende...!

    Ich suchte ein anderes Fahrzeug, aber der Markt für Camper oder Fahrzeuge zum Ausbau ist total überhitzt und viel zu teuer! Also bleibe ich erstmal beim Microcamper Kangoo, den ich mir richtig für eine Person umgebaut habe. Bei schönen Wetter o.k., da sich das Leben dann draußen abspielt. Bei mehreren Regentagen hintereinander eher nicht geeignet...

    So war ich seit 01.06. wieder allein unterwegs und bin wegen zu grosser Hitze gerade am Dienstag erstmal wieder nach Hause gekommen.

    Natürlich habe ich auch auf der Reise immer mal nach geeigneten Fahrzeugen geschaut und mache dies nun intensiv.

    Ein Fahrzeug mit Kofferaufbau soll es werden, DHL-mässig oder Kühlkoffer.

    Auch wenn ich bis 7,5 t fahren könnte, soll es ein zGG von 3,5 t sein. Gründe sind sonst jährliche HU, Gewichtsbeschränkungen beim Mautfrei fahren wollen und eben Maut über 3,5 t, vor allem im Ausland, die nicht nötig ist oder eben ohne Mautbox gelöst werden kann.

    Ich habe schon viel hier im Forum gelesen und werde zukünftig Fragen haben. Ich sage nun schon mal danke für Eure Antworten!

    Grüße aus Eisenach

    Jan

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