Beiträge von Freewheeler

    @ Ragnhild
    Das OME-Fahrwerk ist vorne 766 mit 17mm Drahtstärke, hinten 754 mit 21mm Drahtstärke und (selbstredend) 4 OME Gasdruckstossdämpfer. Die Bereifung ist 255/85 R 16 auf der Original Landy Stahlfelge 6 1/2 JX 16.
    Die Sperren sind ARB AirLocker, deshalb gibt's auch einen Kompressor mit 5 Liter Drucktank (rostfrei, Unterflur) mit einem T-Stück, sodass ich die Reifen nach einer Sandpiste wieder anständig befüllen kann :wink:
    Ich hoffe, Deine Neugier vorerst gestillt zu haben...


    Gruss
    Freewheeler

    "Alea iacta est" (für die Nicht-Lateiner unter uns :wink: : "Die Würfel sind gefallen") gilt nun auch bei uns.
    Wir haben uns einen Land Rover Defender 130 Doka an Land gezogen. Nach langem Ueberlegen, vielen schlaflosen Nächten und intensivem Suchen ist also wenigstens die Sache mit dem Basisfahrzeug geklärt.
    Nun geht's dann an die Planung und Realisierung des Aufbaus. Aber dazu dann im Forum "Der Aufbau" bzw. "Selbstbau" mehr...
    Der Landy hat die Umbauten, die ich gemacht hätte, freundlicherweise gleich schon dabei :D (manuelle 100% Sperren vorne und hinten, Spurstangen- und Unterfahrschutz, OME-Fahrwerk höhergelegt,... und alles eingetragen).
    Dank tatkräftiger Hilfe des Verkäufers (Privatperson) hat sogar der Export (bzw. für mich der Import) in die CH erstaunlich gut geklappt. In 45 Minuten durch den Zoll!!!


    Das war's von meiner Seite. Vielen herzlichen Dank an alle für die Tips und Hinweise;


    so long and see ya


    Freewheeler


    P.S. Um allfälligen Fragen vorzugreifen: Der Landy hat uns 16'500 Euro gekostet

    @ jens 16syncro

    Zitat

    Iveco Daily 40-10 4x4 - wäre doch eine echte Alternative


    Da bin ich einverstanden, aber die sind wirklich rar...

    Zitat

    VW LT45 4x4 Doka ist rel. günstig zu haben.


    Stimmt so. Aber die entsprechen (meiner Meinung nach) am ehesten, was "Groecamp" und andere Poster mit "ausgelutscht" umschrieben haben. Sogar ein Kollege von mir (seines Zeichens Garagist und VW-Spezialist und Fan) hat abgeraten...

    Zitat

    Volvo C306 zu extrem und zu exotisch, denke ich mal


    Da bin ich auch Deiner Meinung.


    Zu alt sollte das Teil auch nicht sein, sonst stehen die Kosten für Import, Zoll, MwSt, Gebühren und Zulassung hier in der CH in keiner Relation zum Fahrzeugpreis.


    Gebrauchte hier in der CH zu finden ist natürlich das Einfachste (hingehen, anschauen, bar zahlen und wegfahren :wink: (fast so)), aber auch das Schwierigste (sehr kleiner Gebraucht-Markt).


    VW LT (die alten) gibt's so gut wie gar nicht (vielleicht ein paar mit Westfalia-Um/Aufbau) und 4x4 erst recht nicht. Nur die neuen/neusten T4 und T5 Modelle...


    Land Rover (um ein weiteres Beispiel zu nennen): Das einzig passende Modell (da wir ja zu viert sind) ist der "Defender 130 CC" (der mit Doka). Tja, Gebraucht gibt's zwei, drei in der ganzen CH, alle so um CHF 40'000 (ca. 25'000 Euro)


    Abwarten, noch ist nicht aller Tage Abend, es springt mir schon noch was vor die Linse 8)


    Gruss
    Freewheeler

    @ Groecamp
    Erstens übersteigen die 36'000 Euro unser Budget für's Basisfahrzeug und zweitens will ich nicht ein Basisfahrzeug auf 4x4 umrüsten. Das ist ja der Vorteil z.B. eines Land Rovers oder eines Unimogs (oder was auch immer): Die wurden von Anfang an für 4x4 konzipiert. 4x4 noch so im nebenbei als Nachgedanke "ranpfropfen" bringts einfach nicht... Da gibt's genügend Beispiele im Netz (mit miesesten Erfahrungen)


    Und gegen Neufahrzeuge habe ich grundsätzliche, ökonomische Einwände (aber die dürften ja hinlänglich bekannt sein) und (vielleicht noch wichtiger) technische Einwände (zuviel (Motoren)Elektronik, zuviel unnötiger Schnick-Schnack den man dann z.T. nicht mal "weglassen" kann, sondern mühsam selbst entfernen/deaktivieren darf)


    Ne, ich such mir lieber ein gepflegtes, Gebraucht-Basisfahrzeug. Und ja, die gibt's :D , allerdings nicht wie Sand am Meer :(


    Gruss
    Freewheeler

    @ allrad-christ
    Das habe ich von einem Kollegen, ich weiss nicht, was der noch alles (ins Basisfahrzeug) reingepckt hat. Ich nehme die Euro 49'000 gerne zur Kentniss :)
    Macht aber trotzdem noch CHF 77'160. Und noch kein Wohnaufbau! Oder schlicht und einfach nicht in meiner Preisklasse.


    @ jens 16syncro
    Eigentlich möchte ich die "Doka"-Bedingung auch nicht fallen lassen, besonders nicht mit Kindern! Schrauberkentnisse habe ich genügend und Improvisationstalent auch (brauchst draussen in der Pampa ebenfalls). Unser Etat sieht in etwa Euro 20'000 für das Basisfahrzeug vor.


    PeterM
    Na ja, was ist so falsch an der eierlegenden Wollmilchsau? Möchten wir doch alle, oder nicht? :wink: Leider (da bin ich Deiner Meinung) gibt's die nicht. Um bei Deiner Kategorisierung zu bleiben: Meine Frau und ich haben uns auf "Kategorie 1" geeinigt


    Gruss Freewheeler

    @ Groecamp
    Das war meine ursprüngliche Absicht. Ich habe mich dann so gut es geht über die Gazelle informiert. Leider gibt es wenig Infos, das Wenige ist sehr widersprüchlich und der einzige, der halbwegs wertfreie Äusserungen von sich gegeben hat (ein Garagist), hat zwar zwei, drei Gazelle-Kunden, aber die haben alle (viel) zu wenig Kilometer auf dem Tacho, um irgendwelche verlässlichen Aussagen machen zu können (von der zu kleinen Stichprobe mal abgesehen, aber jetzt driften wir in die Statistik ab).
    Ich habe übrigens eine Email an den Importeur für Deutschland geschickt (http://www.autohausschelsky.de/gazweb), um abzuklären, wie es mit Import in die Schweiz aussieht. Ich warte noch heute auf eine Antwort...
    Und das bei einem "Search" unter "Iveco" (oder Konsorten) auf http://www.mobile.de Einträge für Gazelle erscheinen (offenbar vom Importeur so beabsichtigt), stärkt mein Vertrauen nicht gerade. Oder hat man es nötig, sich mit fremden Federn zu schmücken?


    @ Ozymandias
    Ist mir auch schon in den Sinn gekommen, das mit den Ami-Pickups. Hab sogar schon mal einen angeboten bekommen :)
    Aber mit 7m Radstand und Bodenfreiheit von 5mm :lol: ist das Teil nicht Mal mehr "Feldweg-fähig". Dafür haste natürlich die lebensnotwendigen Dinge dabei, wie etwa elektr. Fensterheber, elektr. Rückspiegel, etc. etc. :lol: Gut, eines muss man den Amis lassen, mit den Motoren (und ich red wirklich nur von den Motoren) haste nichts, die haben Reserven zum abwinken (kein Wunder, bei 6L Hubraum und 8 Zylinder)


    Gruss
    Freewheeler

    @ Ozymandias
    Sieht so aus, als ob ich mich von der Doka verabschieden muss (um wenigstens noch ein bisschen Auswahl zu haben). Rein von der Sicherheit her möchte ich die Kinder in der (Fahrzeug)Kabine haben, nicht im Wohnaufbau.
    Von diesem Aspekt her ist die Auswahl bei den Pickups weitaus grösser (da gibt's 1.5 und 2-Kabiner (fast) wie Sand am Meer :wink: ). Allerdings wird's dann verd** eng, will man nicht hinten 50 Meter :lol: über das Fahrgestell des Pickups rausbauen.
    Eine Alternative sind da am ehesten noch die VW LT Transporter, die gab's (zumindest eine Zeit lang) als 4x4 mit 4.5 Tonnen GG. Haben allerdings (als Gebrauchte) meist schon ein paar Jährchen (und Kilometer) auf dem Buckel.
    Mal sehen, kommt Zeit kommt Rat (oder wie's auf der Dustdevil Website so schön steht: "Bei der Wahl des Fahrzeuges ist es wie bei der Partnerwahl: Es ist sehr teuer und ärgerlich, wenn Sie sich für den Falschen entschieden haben.")


    Gruss
    Freewheeler

    Fritz
    Klar, man kann zig Länder bereisen ohne je mal auf 4WD angewiesen zu sein. Es kommt ja lediglich auf die Routenwahl an :wink:
    Allerdings kenne ich von einem Kollegen Strecken im Norden (Schweden) da möchte ich ohne 4WD nicht geschenkt hin. Aber eben, die meisten lassen solche Abschnitte einfach links liegen oder kennen sie erst nicht. Alles eine Frage der Einstellung und der Absichten...
    Und Panamericana ist ein seeeeeehr dehnbarer Begriff, da kann man glatt einen neuen Thread starten. Besonderes der südamerikanische Teil, da möchte ich die reizvollsten Abstecher auch nicht OHNE 4WD machen.
    Die Pinzgauer haben (zumindest die älteren Modelle) ein Manko, das ihnen ohnehin den Todesstoss versetzt (wenigstens für mich ist das absolut tabu): Benziner!
    Mit dem Argument "Bodenfreiheit" bin ich einverstanden, aber bei einem guten Offroad-Fahrzeug ist das ja (für mich :lol:) wohl selbverständlich (womit ich nicht sagen will, es gibt keine Ausnahmen; leider gibt's viel zu viele)
    Ragnhild
    Mit dem Argument der Höhe hast Du recht, der Landy baut tief. Meine Frau möchte ohnehin eher einen Landy (bzw. was in der 3.5 T Kategorie) als einen Unimog (wegen Führerschein). Sie hat sich zum Glück noch nie (bewusst) einen Unimog als Basis angesehen, wahrscheinlich würd' sie gleich in Ohnmacht fallen :wink:
    Beim Landy muss man halt einiges (ins Basisfahrzeug) investieren, bevor man losbrausen kann (Differential, Federung/Dämpfer). Ausserdem ist es schwierig, an einen "Defender 130 Tdi" zu geraten. Wie sieht es denn mit der Befestigung der Wohnkabine aus: 3-Punkt-Lagerung? 4-Punkt-Lagerung? Direkt auf das Chassis? :wink:
    Bremach ist sicher das beste Basisfahrzeug, ist aber (sehr) schwierig, an Gebrauchte heranzukommen (und neu sind die Dinger für uns unbezahlbar, d.h. > 100'000 CHF)

    @ Ragnhild
    danke für Deinen Bericht über Deinen Landy mit 4 Personen Kapazität. Es ist keineswegs so, dass ich etwa ein "Landy-Hasser" bin; ich hatte noch keinen und habe dementsprechend auch keine schlechten (oder guten!) Erfahrungen gemacht. Ich habe einfach Bedenken wegen der Grösse/Raumangebot und wegen der Zuladung. Die Bedenken betreffend Zuladung habe ich übrigens bei allen Basisfahrzeugen, die 3.5T GG haben, egal welcher Herkunft
    @ Fritz
    guck mal auf Seite 1 dieses Threads; in meiner Antwort (Mi 08 März 2006 14:01) an Heiner steht "unser Anforderungsprofil" und wo wir hingehen werden (explizit NICHT Afrika).
    Zu den anderen Fahrzeugen: Als Schweizer ist mir der Pinzgauer bestens vertraut :wink: ; der hat gute bis sehr gute Geländegängigkeit. Allerdings: einen Womo-Aufbau für 4 darauf ist eine echte Herausforderung, da er sehr schmal ist. Alles was irgendwie von Iglhaut kommt, rühre ich nicht einmal im Traum an, ich habe meine Gründe (die ich gerne in einer pm mitteile). Also ist die einzige Alternative der VW-MAN, der allerdings in etwa in der Unimog-Liga spielt (betreffend Grösse, Gewicht, Reifen), mit etwas simplerer Technik (was ein Vorteil ist/sein kann)


    Gruss
    Freewheeler

    Ne, ne, Fehlanzeige: Einen Landy kommt mir nicht ins Haus. Wo soll ich den Rest der Familie unterbringen, auf dem Rollerträger hinten :) ?
    Ich habe das mit der Schuhnummer rein auf die Grösse/das Erscheinungsbild des Unimog bezogen. Rein gewichtsmässig lande ich ohnehin bei über 3.5 Tonnen.
    Ich habe z.B. an etwas wie den Mercedes-Benz 814 D Vario Doka 4x4 gedacht. Iveco Daily 4x4 Doka ist so gut wie unauffindbar, Iveco 170 Doka wär m.E. auch keine schlechte Alternative


    Gruss
    Freewheeler

    Na ja, ich hab mal auf ein paar Websites nach Iveco Daily 4x4 gesucht. Findet sich aber nicht viel und Doka kannste glatt vergessen. Vielleicht war ich aber auch einfach (noch) nicht auf der richtigen Website :wink:

    Hallo zusammen
    danke für all die Antworten. Mein Gefühl aus dem Bauch heraus sagte/sagt mir, dass der Unimog eine Schuhnummer zu gross ist (insbesondere wegen Unterhalts/Reparaturkosten, aber auch Spurbreite, Reifen,...). Ausserdem ist der Unimog (wie viele andere Gebrauchtfahrzeuge auch) ein Einzelkabiner. Wir brauchen aber ein Doppelkabiner mit mind. 4 Sitzplätzen.
    Zur "Haltbarkeit" eine rein theoretische Ueberlegung (da ohnehin niemand die notwendigen Langzeiterfahrungen hat mit der EU-Gazelle): Wenn eine GAZ 7 Jahre hält und 20'000 Euro kostet, muss mein Bremach für 60'000 Euro 21 Jahre halten (bei gleicher "Pflege" und gleicher "Beanspruchung")
    Zuviel Sorgen mache ich mir um Langlebigkeit des Basisfahrzeugs ohnehin nicht, der Koffer drauf überlebt in der Regel das Basisfahrzeug (so der allgemeine Tenor auf den unzähligen Foren).


    Gruss
    Freewheeler

    Hallo Heiner
    hier ein Zitat vom Verkäufer: "Es handelt sich um einen 1300er L, das ist der 5,7lt Dieselmotor OHNE Turboaufladung. Der hat 132 PS und kann nach bedarf mittels Turbolader und Ladeluftkühlung auf bis zu 165 PS gesteigert werden. Für richtige Expeditionen ist das aber nicht zu empfehlen (Ich gehe mal davon aus, dass Ihr nicht einfach wie sonst was in der Wüste rumbrettern wollt...). Mit der derzeit montierten Bereifung erreicht er eine Höchstgeschwindigkeit von 95 km/h, grössere Reifen würde ich aber, in Anbetracht von schwerem Gelände, sowieso empfehlen."


    Und hier unsere Vorstellungen/Wünsche:
    - Totalgewicht unter 7.5 Tonnen (in der CH vereinfachte C1 Kategorie, nicht C Kategorie = Lastwagen)
    - vernünftige Zuladung für 4 Personen (2 Erw / 2 Kinder plus Diesel, Wasser, Essen, Kleider,...)
    - Zielorte (vorerst): Ost- und Nordeuropa, anschliessend Panamericana (NICHT Afrika, weiss nicht weshalb alle dorthin wollen :D )


    An und für sich finde ich den Unimog schon eine Schuhnummer zu gross, insbesondere wegen Unterhalts/Reparaturkosten.


    Gibt's denn was ausser dem SCAM/Bremach. Die sind mir neu wie gesagt zu teuer (kosten glaube ich so um die 50'000 Euro) und gebraucht findet man ohnehin kaum einen.


    Gruss
    Freewheeler

    Hallo zusammen
    vielen Dank mal für all die Antworten. In der Zwischenzeit hat sich herausgestellt, dass ich u.U. einen gebrauchten Unimog (U1300L, Typenbezeichnung 435, ex-Bundeswehr mit 8000km und 200 Std.) kaufen kann. Jetzt muss ich mich erst mal schlau machen, ob das was wär, da ich kein Unimog-Experte bin. Scheint mir aber doch die robustere Alternative als GAZ zu sein, oder? (obwohl der GAZ neu, der Unimog aber gebraucht ist). Eure Meinungen bitte?


    Vielen Dank
    Freewheeler

    Na ja, dass der GAZ soviel wert ist wie er kostet ist ja ein dickes Lob :D . Die (angeblich) kleinen Räder sind kein Thema; DAS lässt sich ja nun noch am einfachsten nachrüsten. Zumindest ist das Fahrzeug von Grund auf für 4x4 konzipiert und grundsätzlich für offroad vorgesehen. Das lässt sich von einem Fiat Ducato, Sprinter und wie sie alle heissen mögen nun doch nicht behaupten. Und eines ist meiner Meinung nach klar: Einen Transporter so aufzurüsten, dass er auch nur annähernd in die Kategorie des GAZ kommt, ist mit Sicherheit weit teurer. Mal abgesehen davon, dass der GAZ sehr gute Werte beim Verhältnis "Leergewicht zu Zuladung" erreicht; da kann kein Transporter der 3.5T Klasse mithalten.
    Aber wie gesagt, ich suche ja eigentlich Berichte von Leuten, die ihn schon haben oder vielleicht Probegefahren sind; nichts für ungut :D

    Hallo
    auf der Suche nach einer kostengünstigeren Alternative als SCAm/Bremach bin ich auf "Gaz" gestossen (www.gaz-automobile.de). Hat jemand Erfahrungen mit diesem Basisfahrzeug oder besitzt so eins? Ein neuer SCAM/Bremach ist mir einfach zu teuer und 4x4 Kastenwagen in der Art Fiat Ducato und Konsorten bringen's einfach nicht.