Gerne teile ich meine praktischen Erfahrungen dazu.
Ich habe mal ein Hühnerhaus aus solchen Sandwichplatten gebaut. Vorteil war, es gab im Grundbuch an dieser Stelle ein eingezeichnetes Objekt. Ist aber zu lange her als dass ich mich an die juristischen Details erinnern kann. War aber easy.
Aufbau: Betonplatte 8x8 Meter auf verdichten Frostschutz gegossen.
Dann einen Rahmen aus 100mm breiten U-Profilen auf die Platte getackert.
Wände aus Metecno-Platten 100 mm mit Mineralwolle-Dämmung. Super günstig und vor allem hervorragender Lärmschutz, nicht entflammbar
Höhe waren so 2,5 Meter, glaube ich.
Dann oben auf die Wände wieder das selbe U-Profil wie unten. Blindnieten rein, zack fertig.
Fensterausschnitte einfach rein geschnitten, U-Profil eingenietet, fertig.
Zum schön aussehen die Wand außen erst einmal mit Haftgrund gestrichen, dann Reibeputz drauf, hält bombastisch und sieht super aus. Damit verschwinden auch alle Profile und Niete und die Stöße sind abgedichtet.
Das Dach: auch wieder Metechno-Platten, aber mit hoher Sicke. 1x Balken quer, Spannweite also 4 Meter der Platten. Begehbar. Sah aber nicht schön aus, darum dann Blech Ziegelprofil hinterher.
Paar Fotos, es ist das kleine Haus Bildmitte mit den zwei Fenstern
https://www.treuenburg.de/wp-content/uploads/2022/07/Rittergut_Drohne-scaled.jpg
Einziges Problem: Die Hühner produzierten so viel Wärme, dass angekipptes Fenster nicht ausreichte. Heute würde man damit heizten ![]()