Naja, du kannst eine Starterbatterie nicht mit einem Wohnraumakku vergleichen. Die Starterbatterie erlebt nie tiefe Zyklen, sondern immer nur eine kurze Entladung mit einem hohen Strom, dann ist sie schnell wieder voll.
Ja, das mag auch lange Zeit gut gehen bei einer Wohnraumbatterie, solange die Zellen sich sehr gleiches Verhalten zeigen, Spannungswerte, Innenwiderstände usw.
Zu den Preisen von BMS: Das sind schon ziemlich komplexe Dinger, d.h. da steckt einiges an Entwicklungskosten drin und die Stückzahlen sind nicht so riesig groß, das macht sowas halt teurer als eine SSD die in zig Millionen PCs verbaut wird.
Klar, man kann alles miteinander vergleichen. Sogar Äpfel mit Birnen - man wird Gemeinsamkeiten und Unterschiede feststellen. Das ist ja der Sinn eines Vergleiches.
Richtig, normal bekommt Starterakku keinen tiefen Zyklus. Außer, Mutti lässt das Licht an. Aber was hat das mit dem BMS zu tun? Nach dieser Argumentation müsste ja eben dieser Starterakku ein BMS bekommen, weil der nach Tiefentladung i.d.R. futsch ist, Karre steht. Bei def. Aufbauakku kann man zum nächsten Akku-Laden fahren. Wäre also eher der Aufbauakku zu schützen, macht kaum einer. Okay, bei gaaanz neuen Verbrenner-Autos geht alles nach 15 Minuten aus. Wirklich alles.
Schutz vor Unterspannung durch Tiefentladung ist nicht von der Hand zu weisen. Elektronik wie WR u. Solar machen das von sich aus, bleibt noch das Licht. Sollte man eine Lösung finden, z.B. ein Relais, oder Hauptschalter.
Das Balancing sehe ich - das stimme ich Dir zu - als wichtig an. Darauf würde ich nicht verzichten. Kostet Aktiv mit möglichen hohen Strömen und Funktion auch ohne Aufladen 50 EUR.
Ich möchte schlichtweg aufzeigen, dass ein BMS kein UIIAoSuPiDuPi - Spüeziallifepo- Ladegerät, Stromregler oder sonstwas ist. Im Prinzip nur ein Schalter mit etwas einfacher Ein-Aus-Logik und passivem Balancer. Das wars. Und nicht vergessen, ohne Außenspannung ist der Balancer am BMS passiv - also ohne Funktion. Die hier können es noch besser erklären.