Im Prinzip erschließt sich mir der Sinn nicht so recht.
Der 230V-Ausgang des WR ist doch im Prinzip potentialfrei gegenüber Gehäuse und somit Erde. Richtig? Also fast wie ein Trenntransformator.
Somit kann ja kein Berührungsstrom fließen, wenn man eine Phase des Ausgangs berührt. Im Falle des Defektes eines Verbrauchers (vor allem Gehäuseschluß) oder gar Phase auf Chassis müsste ja trotzdem alles safe sein. Ein nicht ganz zutreffender, aber anwendbarer Vergleich wäre ja das folgenlose Berühren eines Poles der 400V-Hochvoltmatterie am BEV.
Ein Berührungsstrom kann nur fließen, wenn einer der beiden Phasen vom WR "geerdet" ist. Warum will man sich genau dieses Problem bewusst bauen?
Eher wäre doch eine Erdschlußünerwachung die richtige Lösung, wenn man über WR und nicht Landstrom versorgt.
Prinzip Trenntransformator hatte unser SPS-Kabinett in der Berufsausbildung. Selbst wenn man Phase berührt hat - es konnte kein Strom über den Körper gegen Erde fließen. Wäre das beim WR nicht vergleichbar?