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Beiträge von paulikxp

  • Etwas entartet... Mercedes 1827

    • paulikxp
    • 24. Februar 2006 um 09:24

    Hallo,

    sicher würde ich auch gern kommen, vielleicht komme ich sogar, aber nicht mit dem dicken Brummer. Ich habe keine 9 Tage Zeit für Urlaub und - wie gesagt - sind mir die Kraftstoffkosten für nur mal eben zwischendurch zu hoch. Aber vielleicht komme ich mit meinem Kleinen.

    Gruß, Björn

  • Etwas entartet... Mercedes 1827

    • paulikxp
    • 22. Februar 2006 um 23:45

    Hallo,

    kurz für Interessierte: die versprochenen Seiten sind in ganz billiger Form jetzt online, ein paar Bilder und die Geschichte meines Lkw können da besichtigt werden.
    Wird fortgesetzt!

    Gruß, Björn

    http://www.willi-mobile.de

  • Etwas entartet... Mercedes 1827

    • paulikxp
    • 22. Februar 2006 um 20:09

    Hallo Ihr schertzkekse,

    von Berlin ist Mainz - oder wo war das Treffen gleich? - ein ganz schöner Ritt. Und da muss ich mir ungefähr 3-4x überlegen, ob ich komme, zumal mein Terminplan wirklich randvoll ist. Der Tank aber nicht, und genau hier fange ich dann an zu rechnen. 2x 700km = 1400 km und das mal geschätzte 23l pro 100km, da lande ich für ein kurzes Wochenende schnell bei über 350 Euro Treibstoffkosten.
    Und: noch ist der Lkw völlig leer, so dass ein Vorzeigen ohnehin witzlos wäre. Wobei so ein bis zur Windschutzscheibe gut 9m langer Koffer mit 2,75m (geb an... ) Innenhöhe schon was hat ;)

    Gruß, Björn

  • Material für Selbstbaukabine Stahl/GFK/Holz/Alu ?????

    • paulikxp
    • 21. Februar 2006 um 10:34

    Hallo,
    die geschraubten Alu-Pofile sind natürlich vibrationsfest. Daraus werden ganze Omnibusse gebaut wie der in Berlin verkehrende Doppeldecker MAN ND202, diverse Modelle in Großbritannien, diverse Scania-Linienbusse etc.
    Diese Strangpreßprofile sind aber - wie gesagt - teuer.
    Wenn schon Aluminium, dann schweißen, das ist meine Meinung. Die geschraubte Variante hat allenfalls den Vorteil der höheren Reparaturfreundlichkeit, was ich aber auch anzweifeln möchte.
    Einer meiner Bekannten hat sich ein Hochdach mit Fahrzeugverbreiterung, kleiner Dachterasse und Schlafplätzen in Queranordnung im Alkoven vorn und hinten auf einem DB L609D gebaut, das komplett aus Aluminium geschweißt ist mit voller TÜV-Abnahme, da es aufgrund der fehlenden Dachspriegel auch als tragendes Teil wirkt.

    Gruß, Björn

  • Welche Farbe Weiss oder Alu Lackieren

    • paulikxp
    • 20. Februar 2006 um 11:08

    Hallo,

    die Frage müsste auch noch unter anderen Gesichtspunkten gesehen werden. Aluminium erfordert eine Grundierung als Haftvermittler zwischen Blech und Lack, die eigentlich immer deckend ist. Damit ist eine Klarlackierung schwierig, weil sie keine vernünftige Verbindung mit dem Untergrund eingeht. Schleift man das Blech zu diesem Zweck vorher an, wird es unansehnlich.

    Die Aufheizung hängt ja zusammen mit dem Anteil der reflektierten Infrarotstrahlung, die bei spiegelnder Oberfläche nahezu 100% beträgt, bei mattem Schwarz fast 0%. Farbige hellere Lacke wie hellgrau, beige, gelb etc. dürften etwa 50-60% Reflexion aufweisen.
    Soll sich das Fahrzeug wenig von der Umgebung abheben, sind mittelhelle Lacke wie hellgrau, flieder oder pastell-lila bzw. dunklere wie mittelblau oder dunkelgrün sinnvoll. Das Optimum stellt vermutlich ein mattes Steingrau dar, was aber alles andere als ansehnlich ist :)

    In London fuhr mal in den sechziger Jahren einer der berümten aus Aluminium gefertigten Routemaster-Doppeldecker einige Jahre gänzlich unlackiert als "Silver Lady" durch die Gegend. Irgendwann wurde er unansehnlich und dann rot lackiert. Bis dahin hatte die Oxidschicht, die sich bei nacktem Aluminium sofort nach dem Schneiden oder Schleifen zu bilden beginnt, das Blech geschützt. Es wird dabei aber grau und beginnt irgendwann - je nach Legierung - weißlich aufzublühen, zu korrodieren.

    Gruß, Björn

  • Material für Selbstbaukabine Stahl/GFK/Holz/Alu ?????

    • paulikxp
    • 20. Februar 2006 um 10:27

    Hallo,

    der klassische Fahrzeugbau kennt neben der selbsttragenden Bauart mit gefomten Blechen (Pkw, Lkw-Kabinen) mehrere Konstruktionsarten:

    -geschraubtes Holzgerüst mit Stahl- oder Aluminiumbeplankung, geschraubt oder geklebt
    -geschweißtes Stahlgerüst mit Stahl- oder Aluminiumbeplankung, geschweißt (Stahl), genietet (Alu) oder geklebt (Alu/Stahl)
    -geschweißtes oder geschraubtes Aluminiumgerüst mit Aluminiumbeplankung, geklebt
    -tragende Verbundwerkstoffe aus dem Lkw-Kofferbau wie Plywood (GFK-Holz-GFK) oder geschäumte Verbundplatten Alu-PU-Schaum-Alu bzw. GFK-Schaum-GFK

    Dann gibt es als weitere Art der Beplankung den Verbundstoff Alucobond, der aus einem Kunststoffpaneel besteht, das mit einem Alu-Außenblech verklebt ist.

    Alles hat seine Vor- und Nachteile.
    - Das Holzgerüst benötigt einerseits eine gute Konservierung, damit es nicht fault, andererseits arbeitet Holz im allgemeinen, wodurch es zu Rissen kommen kann. Vorteil ist das relativ geringe Gewicht. Es sollten getrockenete Harthölzer zum Einsatz kommen, die eine geringe oder keine Rißneigung haben.
    - Das Stahlgerippe aus Vierkantprofilen ist schwer, stabil, langlebig und kann haltbar geschweißt werden, wodurch es große Kräfte aufnehmen kann (z.B. Hilfsrahmen für Geländefahrzeuge). Die Paarung mit Alu-Außenhaut setzt eine galvanische Trennung der Materialien voraus, sonst kommt es unweigerlich zu Kontaktkorrosion. Das Aufkleben des Alublechs mit Karosseriekonstruktionsklebstoff (z.B. Würth Kleb+Dicht) ist daher die sinnvollste Vorgehensweise. Alternativ kann das Blech genietet werden, Niete sind aber oftmals nicht ganz dicht, womit Feuchtigkeit eindringen kann. Ggf. mit Karosseriedichtmasse einsetzen.
    - Das Alugerüst ist leicht, aber auch teuer. Hierbei kann einerseits ein Gerippe aus Vierkantrohren geschweißt werden wie beim Stahlbau, was aber gute Schweißkenntnisse voraussetzt. Richtig teuer wird es bei der Verwendung von geschraubten Strangpreßprofilen nach dem Alusuisse-Verfahren. Hier sollte dann auf jeden Fall Alublech oder Alucobond außen angeklebt oder genietet werden.

    Beim Isolieren ist zu beachten, dass es keine Kältebrücken zum Innenraum gibt. Also müssen die Zwischenräume im Traggerüst flächig ausgefüllt werden, dazu das Isolationsmaterial im optimalen Fall flächig an die Außenhaut kleben, um den Taupunkt in die Isolierung zu verschieben, womit sich keine Kondensationsfeuchtigkeit bilden kann. Dann muss flächig über alles eine weitere Schicht geklebt werden, um auch das Gerippe zu isolieren. Optimal wäre jetzt noch eine Dampfsperre in Form einer luftundurchlässigen und an den Schnittkanten fest verklebten Kunststofffolie, die aber das Anbringen einer Innenverkleidung erschwert, die ansonsten in Form von Kunststoff- oder Sperrholzplatten auf die Isolierung geklebt würde. Als Isolationsmaterial bietet sich natürlich der teure Extrem-Isolator von Reimo an, die im Baustoffmarkt erhältlichen Hartschaumplatten (Styrodur und Konsorten) sind jedoch deutlich preiswerter und isolieren ähnlich gut. Bei geraden Flächen ist auch kein Nachteil bei der Anbringung zu sehen.
    Sollen Schränke oder anderes innen an die Wand gehängt werden, müssen innen auf die Gerippeprofile Holzleisten, die einen im Vergleich zu Metallen relativ geringen Wärmeleitwert besitzen, geschraubt werden. Sie sollten die Stärke der letzten Isolationsschicht besitzen, um die Innenverkleidung flächig anbringen zu können. Die Schraubenköpfe sollten tief versenkt und nach außen mit z.B. Silikon abgedichtet werden, um hier Kodenswasseransammlung zu vermeiden.

    Gruß,
    Björn

  • Etwas entartet... Mercedes 1827

    • paulikxp
    • 18. Februar 2006 um 12:52

    Danke für die nette Aufnahme hier :)

    Thomas, hast Du von dem 1422 Fotos, die man sich mal ansehen kann? Klingt ja echt interessant.

    Ich habe vor, in dem Teil auch fest zu wohnen, daher soll er richtig gut isoliert werden und unter anderem auch eine Fußbodenheizung aufweisen. Noch nicht abschließend geklärt sind solche Sachen wie Stromversorgung (da dachte ich eigentlich an 4 oder 6 12V-230Ah-Säurebatterien für Verbraucher, ein fähiger Mensch riet mir zu preiswerteren und robusteren USV-Batterien) und Wasserversogung (hier soll es ein Podest geben, auf dem die Küchen-Sitzecke wohnt, darunter dann ein 300l-Frischwassertank, Abwassertank evtl. beheizt im Freien am Rahmen).
    Laufen tut er dank langer Achse, aber nur "kleiner" Bereifung 275/70R22.5 knapp 115, Begrenzer gibt's wegen Ablastung auf 11,9t nicht. Über den Verbrauch weiß ich noch nicht viel, wird so ca. bei 22l liegen. 10l-Turbo mit 272 PS (steht wohl schon in der ersten Mail?!?).

    Gruß, Björn

  • Mit dem Wohnmobil nach Fuereventura. Hat jemand erfahrungen?

    • paulikxp
    • 18. Februar 2006 um 12:44

    Die haben den in Berlin als Bus zugelassen, weil sie dasselbe Problem hatten. Ein beliebiges Fahrzeug darf nicht länger als 12m sein, einzige Ausnahme sind Omnibusse, die in einem Stück bis 15m oder mit Gelenk bis 18,75m lang sein dürfen.
    Ein Bus war's eigentlich nicht mehr, denn ein solcher ist laut StVZO ein Fahrzeug für die Beförderung von Fahrgästen. Zudem muss man damit alle 3 Monate zur Sicherheitsprüfung, was lästig und teuer ist. Von der teuren Versicherung erst mal ganz zu schweigen.
    Die sind also mit dem Teil als Bus bis Fuerte gefahren, haben den von dort abgemeldet und stehen damit seitdem auf einem Campingplatz.

    Gruß, Björn

  • Fragen zu Seitz Fenstern

    • paulikxp
    • 15. Februar 2006 um 12:42

    Hallo,

    ich habe in meinem 210D seit letztem Jahr 2 Bonocar-Fenster. Schön an ihnen finde ich, dass sie außen völlig plan sind.
    Sie sind aber wohl nur ungetönt lieferbar, haben nur einen Aufsteller, dafür aber drei stabile und fest schließende Riegel, die in ihrer Bedienung etwas schwieriger sind als die Drehknebel bei Seitz. Rollos sind etwas klappriger, vor allem die Höhenarretierung ist etwas ungenau. Die Innenrahmen, die ich bei Nordmobil.de dazu bekam, sehen billig aus, weil sie aus Einzelteilen (gerade und Eckstücke) zusammengesetzt werden müssen.
    Die Befestigung hingegen war kein Problem, ich habe sie außen direkt aufs Blech gesetzt, innen einen Holzrahmen dagegen gesetzt und festgeschraubt, hält bombig.

    Gruß, Björn

  • Mit dem Wohnmobil nach Fuereventura. Hat jemand erfahrungen?

    • paulikxp
    • 14. Februar 2006 um 23:54

    Hallo,

    ich habe Bekannte dort, die vor zwei Jahren ihr Mini-Wohnmobil (ein Stadt-Gelenkbus MB O305G) dorthin überführt haben. Abgesehen davon, dass dies nur vom spanischen - nicht vom afrikanischen - Festland aus möglich ist, war es auch mit zweimaligem Umsteigen und Kosten von gut 2500 Euro verbunden. Das alles ist sicher mit einem kleineren Mobil billiger, viel einfacher wird es aber nicht, da Fuerteventura auf diese Art von Tourismus nicht eingestellt ist.

    Zur Insel selbst: ich finde sie trotz oder gerade wegen ihrer Kargheit wunderschön, ich habe bereits mehrfach über einen Umzug dorthin nachgedacht. Ob sie aber die Größe und die Vielfalt besitzt, die eine relativ umständliche und teure Reise per Wohnmobil dorthin rechtfertigt, möchte ich bezweifeln. Die Insel ist mit aus dem Kopf gesprochenen 100km Länge nicht besonders groß, die Breite beträgt etwa 20km. Große Flächen sind von Sand und Geröll sowie ehemaligen Vulkanen bedeckt, die westliche Hälfte ist recht hügelig, während die östliche relativ eben ist. Die Insel kann man innerhalb von 3-4 Tagen relativ ausgiebig kennen lernen, kulturelle Höhepunkte gibt es kaum, einige Teile sind nur mit allradgetriebenen Geländewagen erreichbar.

    Schöne Reise und viel Spaß,

    Björn

  • Etwas entartet... Mercedes 1827

    • paulikxp
    • 14. Februar 2006 um 23:37

    Hallöle,

    habe mich gerade angemeldet und will mich mal kurz vorstellen.

    Im Oktober 2004 kaufte ich mir endlich meinen geliebten MB 210D namens Paulchen, den ich - das war quasi eine verglaste Leerkabine - im Frühjahr 2005 ausgebaut habe. Schnell musste es gehen, plötzlich stand der Schweden-Urlaub vor der Tür, den Paulchen auch brav durchgestanden hat, schließlich ist er mit echten 119000 km und Baujahr 1992 noch fast neu ;)
    So bin ich nach dem Urlaub gleich noch für weitere drei Monate in meinem Mobile Home wohnen geblieben, mangels Heizung wurde es jedoch Mitte November vor allem nach dem Aufstehen etwas unangenehm kalt, ich zog wieder zurück in meine WG, wobei die Lunte aber entzündet war...

    Nun bin ich einen Schritt weiter und der feste Wille, "Rollheimer" zu werden, ist nicht mehr aufzuhalten. Im November 2005 schließlich erwarb ich nebenstehenden Möbel-Lkw (benannt "Willi" nach dem Vorbesitzer Wilhelm Eckardt), den ich mittlerweile komplett entkernt habe (nun fürwahr eine Leerkabine) und ihn nach und nach zum Wohnmobil im wahrsten Sinne des Wortes ausbauen will. Der Druchbruch zur Fahrerkabine ist vollbracht, von hinten bis vorn gibt's nun ungehinderte Durchsicht.

    Weiteres gibt's in Kürze auf http://www.willi-mobile.de

    Ach so, zum Lkw: Mercedes-Benz MK 1827L, hinten luft-, vorn blattgefedert, Gesamtlänge 9,80m, Breite 2,5m, Höhe 3,8m, 18t zul. Gesamtgewicht, auf 11,9t abgelastet, Leergewicht 8t, 272 PS aus 9,8l Hubraum (V6-Turbodiesel). Baujahr 1993.

    Bevor Ihr mich jetzt alle für bekloppt haltet, verabschiede ich mich lieber schnell :)

    Bis bald,

    Björn

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