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Beiträge von paulikxp

  • Echtglasfenster mit Alurahmen in GfK Koffer einbauen

    • paulikxp
    • 11. Mai 2006 um 09:51

    Hi Mogros,

    Zitat von Mogros

    Habe mal einiges bezgl. Echtglasfenstern zusammengetragen und unter folgendem Link veröffentlicht:
    http://www.allrad-lkw-wiki.de/index.php/Echtglas_Isolierfenster
    unter nachfolgendem Link siehst du eine Schnittzeichnung der Kusters-Fenster in welcher auch ersichtlich ist, wie sie montiert werden können:
    http://www.allrad-lkw-wiki.de/index.php/Bild…eichnung_02.jpg

    Na, das ist doch mal ein Kompendium! Und neue Fotos gibt's auch. Ich WILL diese Fenster auch haben!!!

    Zitat von Mogros


    Wenn ich mir die Unterlagen von denen mal etwas genauer anschaue, so könnte es sich um die nach aussen öffnende Variante von folgendem Produkt handeln:
    http://www.reynaers.de/reynaers/downloads_de/CS59.pdf

    Naja, eher nicht. Bei dem CS59 handelt es sich um Profile, die einmal außen und einmal in Rahmenmitte dichten, während auf der Schnittzeichnung und den Fotos zwei Anschlagdichtungen zu sehen sind (1x am Fensterflügel, 1x am Rahmen zum Innenraum hin).
    Das "richtige" Profil habe ich aber auch nicht gefunden. Immerhin taucht beim Profil CW50 ein Foto eines unten und nach außen öffnenden Fensters auf, bei dem oben ein Scherensystem zu sehen ist. Vielleicht ist das das verwendete?

    Hattest Du auch Probleme mit den Links bei Reynaers? Die haben da irgendwie wohl den Fehler gemacht, in den Pfad zum Link einen Backslash (\) einzubauen, den html und damit der Browser nicht auswerten kann. Ersetze ich das "%5C" durch einen normalen Schrägstrich, dann geht's.

    Gruß, Björn

  • Fahren auf 20 % autogas und den rest diesel

    • paulikxp
    • 3. Mai 2006 um 19:11
    Zitat von VWBusman

    Hallo Krabbe, hallo Wolfgang,

    Da ich meinen T4 mit serien Hochdach und langem Radstand mit einem Verbrauch zwischen 7,5-8,5Liter auf Hundert Kilometer fahre bin ich der Meinung das es für mich keine Kosten einsparende Treibstoffe geben muß.

    Ist für Pflanzenöl nicht ein Umbau der Einspritzdüsen notwendig?

    Hallo!

    Erstmal habe ich mit meinem damaligen Seat Ibiza 1.9 TDI mit 110 PS festgestellt, daß der durch RME entstehende Mehrverbrauch den Preisvorteil ausgleicht und ich letztlich +/- Null herauskomme, muß dabei aber das schlechtere Leistungsverhalten in Kauf nehmen, noch dazu zu erwartende Undichtigkeiten und Pumpendefekte. Nein danke!

    Einspritzdüse müssen nicht umgebaut werden. Pflanzenöl hat bei z.B. 10°C eine schlechtere Viskosität als Dieselkraftstoff, es muß daher vorgewärmt werden, um eine vernünftige Einspritzung zu gewährleisten.
    Das kann einerseits mit Kühlwasser funktionieren, dann gibt es einen von diesem durchströmten Wärmetauscher, der das Öl erwärmt (im Tank oder in der Zuleitung oder im Filter). Das hat aber den Nachteil, daß der Motor erstmal mit Diesel auf Betriebstemperatur gebracht und die Einspritzanlage rechtzeitig vor dem Abstellen des Motors mit Diesel gespült werden muß, sonst gibt's am nächsten Morgen böses Erwachen.
    Die zweite Möglichkeit ist die Vorwärmung mittels Elektroheizung, was eine kräftige Batterie voraussetzt, letztlich aber den in der Einspritzanlage vorhandenen Kraftstoff nicht berücksichtigen kann.

    Zur Zeit ist das also noch alles etwas mit "Basteleien" verbunden, obwohl es - für viel Geld - komplette Umrüstsätze gibt, die auch teilautomatisch funktionieren. Die Umschaltung auf Diesel rechtzeitig vor der Abstellung kann aber keine Elektronik der Welt automatisieren.
    Es muß trotz allem mit Verkokungen der Einspritzdüsen sowie der Auslaßventile gerechnet werden, weil Additive fehlen, die dies beim Diesel weitestgehend verhindern, die kann man allerdings zusetzen. Noch schlimmer ist jedoch eine mögliche Klumpenbildung im Motoröl, wodurch sich das Ansaugsieb der Ölpumpe zusetzen kann. Es gibt aber auch hier Abhilfe durch pflanzliche Motoröle...
    "Mal schnell" mit Salatöl von Herrn Aldi zu fahren, halte ich zumindest bei dauerhaftem Betrieb für etwas leichtsinnig. Auch Beimischungen können diese Symptome hervorrufen.

    Gruß, Björn

  • Geschirrspülmaschine

    • paulikxp
    • 11. April 2006 um 17:38

    Hallo Wolfgang und DaRix,

    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang

    Aber Spülen mit Strom ist wohl für ein autarkes Wohnmobil zu stromfressend - selbst der Bigfoot von Joe dürfte da an seine Kapazitätsgrenzen stoßen.

    Die besagte Siemens-Maschine hat einen Verbrauch von 0,51kWh, das bedeutet, wenn ich mich jetzt nicht völlig verrechne, batterieseitig eine Kapazität von 42,5Ah bei 12V-Spannungsquelle, bei 24V die Hälfte. Und das sollte eigentlich bei Joe kein Problem sein. Jetzt kann man die 88, 120, 230 oder wieviel Ah auch immer nicht komplett nutzen, weil der Spannungsabfall dabei eine Rolle spielt. Bei 2 Batterien à 100Ah, egal ob parallel oder in Reihe geschaltet, sollten damit die 42,5Ah allemal zu leisten sein, danach ist aber auf jeden Fall Nachladen angesagt.

    Ich bin ohnehin der Meinung, dass man gar nicht genug Strom haben kann. Ich kaufe zyklenfeste Säure-Verbraucherbatterien für netto knapp 1 Euro pro Ah ein, da sollte man nicht sparen, wenn man's sich gewichts- und platzmäßig leisten kann.
    Ich plane bei mir 6 Batterien à 230Ah ein, paarweise in Reihe und diese Paare dann parallel geschaltet, so dass ich 24V mit 690Ah erhalte. Nachgeschaltet wird ein Stromartwandler auf 230V, so dass ich mehr oder weniger alle Verbraucher mit Wechselstrom betreiben kann. Nur der bereits vorhandene Kompressor-Kühlschrank bekommt 24V, Wasserpumpen und Gasheizung 12V über einen Spannungswandler.

    Björn

  • Fussbodenheizung / Gebr. Hebebühne

    • paulikxp
    • 29. März 2006 um 00:16

    Hallo Mike,

    danke für Deine Infos. Ich habe mich für die Dielen entschlossen, weil ich sie sehr schön finde und ich sie aus meiner Altbauwohnung quasi in mein neues rollendes Zuhause mitnehmen möchte. Zudem mag ich Holz allgemein sehr gern.
    Mein Fußbodenaufbau wäre folgender: 80mm hohe Längslatten für die Aufnahme der Dielen, dazwischen 30mm PS-Dämmung, 50mm Trockenbau-PS-Platten für Aufnahme der Fußbodenheizung, evtl. Dampfbremse, Bleche zur Wärmeverteilung, Dielen. Der bereits vorhandene Grundboden besteht aus 30mm starken längs verlegten Nut-Feder-Brettern.

    Die Kährs-Produkte sehen sehr hochwertig aus, aber auch sehr teuer. Was ich keinesfalls möchte, ist Laminat. Das wirkt kalt und billig, außerdem hat es nicht die Eigenschaften von Holz, es lebt nicht. Es gibt keine Ritzen beim Ausdehnen bzw. Zusammenziehen, es hat eine extrem harte Oberfläche, die keine Dellen bekommt, wenn mal was runterfällt und ist schön sauber zu halten. Mir ist es aber zu klinisch.
    Was ist mit den Kährs-Produkten? Kommen die meinem Ideal näher?

    Gruß, Björn

  • Fussbodenheizung / Gebr. Hebebühne

    • paulikxp
    • 27. März 2006 um 20:39

    Zum Thema gibt es noch eine schöne Seite:

    http://www.heizen-lueften.de

    Hier gibt's u.a. ein Trockenbausystem, dass auf PS-Platten besteht, die bereits mit den nötigen Fugen für die Schläuche ausgestattet sind. Es gibt auch sehr preiswerte PS-Zusatzdämmung. Herr Schmucki unterbreitet auch gern Angebote und steht mit Rat und Tat zur Seite.
    Teile dieses Systems werden bei mir zum Einsatz kommen. Als Wärmeübertrager kommen fertig gebogene Bleche zum Einsatz, die die Schläuche teilweise umschließen, über alles werde ich dann nochmals dünne, vermutlich verzinkte, Stahlbleche legen, um das ganze dann mit nordischen Fichtendielen mit Nut und Feder und etwa 20mm Stärke abzudecken. So sollte genug Wärme von der Fußbodenheizung nach oben durchkommen. Eigentlich werden Trockenbauplatten wie z.B. Fermacell empfohlen, die sind mir aber zu teuer, zu schwer und letztlich fehlt mir das Vertrauen in die Haltbarkeit auf afrikanischen Rüttelpisten. Die (Fermacell-Platten) sind zwar erheblich fester als Gipskarton, "aber trotzdem"...

    Gruß, Björn

  • Generalstabsmäßige Planung?

    • paulikxp
    • 26. März 2006 um 19:39

    Nein, nicht MIT Gasherd :)

    Danke Thomas und Christel für Eure Ausführungen.
    Die 90x90mm-Emailduschwanne wartet schon längere Zeit auf den Einbau nebst Duschtrennwand, zum Thema Klo hatte ich ja auch einen anderen Thread hier. Ich werde trotz aller Gegenvorschläge bei meinem Zerhackerklo bleiben, da stellt sich jetzt nur noch die Frage nach dem Hersteller. Die Kabine wird irgendwo zwischen 2,0 und 2,5m lang und etwa 1m breit. Auf einer Seite auf voller Breite die Dusche, dann an der Außenwand lang ein Waschtisch mit kleinem Waschbecken und Stauraum drunter, in der Ecke evtl. Hochschrank, gegenüber der Dusche dann das Klo. Irgendwo muss der Warmwasserboiler mit etwa 50l noch hin, vielleicht an die Decke (bei 2,5m Innenhöhe sollte das kein Problem sein) oder im Schrank. In die Dusche kommt auch ein Edelstahl-Badheizkörper.

    Beim Thema Gasherd werde ich mich mal durch diverse Geschäfte wühlen und mir die Geräte mal ansehen. Da muss hinten eine getrennte Abluft- und Frischluftansaugung für den Backofen vorhanden sein und wie Christel geschrieben hat eine Befestigungsmöglichkeit für Brenner und Rost. Deine Idee mit dem Verklemmen mittels Rost klingt schon gut!
    Gas-Ceranfeld kommt nicht in Frage, weil damit der ganze Gas-Kochspaß dahin ist. Da nehme ich irgendwann etwas unansehnlich werdende Brenner und Abdeckroste gern in Kauf.

    Gruß, Björn

  • Generalstabsmäßige Planung?

    • paulikxp
    • 24. März 2006 um 13:08

    Hallo,

    nun kommt endlich der Frühling und (nicht nur) ich kann mich endlich mehr um einen Brummer kümmern. Aber je näher ich an den wirklichen Baubeginn komme, desto nervöser werde ich. Habe ich auch nichts vergessen? Gibt es bessere/preiswertere Alternativen?
    Vieles wird sich erst beim Bauen ergeben, wie z.B. das Verlegen von Versorgungsleitungen, die Anordnung von Heizkörpern und auch die Abmessungen und genaue Anordnung der Fenster.
    Wie macht Ihr das? Baut Ihr einfach drauf los oder plant Ihr generalstabsmäßig alles haarklein, womöglich noch mit Terminplan?
    Beides ist mir nicht fremd, aber gerade die zweite Möglichkeit ist doch mit einem sehr hohen Zeitaufwand gekoppelt. Zwar habe ich mehrere maßstabsgetreue Zeichnungen in verschiedenen Größen angefertigt, habe Listen mit anzuschaffenden Teilen aufgestellt, kenne mittlerweile viele der Lieferanten. Unklar sind noch solche Sachen wie die Einbauküche: Spanplatte-Krümel von Ikea oder Raubkopie davon in Pappel-/Birke-Sperrholz unter Verwendung von Ikea-Elementen? Kommt die Waschmaschine nun rein oder nicht, reicht ein 1x2,5m großes Badezimmer inkl. 90x90cm großer Dusche wirklich aus? Bekomme ich den Haushalts-Gasherd inkl. Backofen wirklich zugelassen, welches Gerät läßt die erforderlichen Modifikationen (Ansaug-/Abluftschacht für den Backofen, Befestigung der Gasausströmer oben) zu?

    Lampenfieber!

    Gruß, Björn

  • Leerkabinen-Treffen vom 05.-07. Mai 2006 in Bodenheim

    • paulikxp
    • 21. März 2006 um 10:55

    Mönsch, da ärgere ich mich ja doppelt! Aber unsere Berliner Veranstaltung brauche ich und braucht mich... könnt Ihr nicht das Treffen verschieben? :lol:

    Waldfondue (mit Betonung auf dem "fon", odrr?) wäre natürlich spitzenklasse!

    Gruß,

    Björn

  • Unsere 814 hat jetz die fenster drin

    • paulikxp
    • 20. März 2006 um 09:48

    Na, DAS nenne ich doch mal ein Wohnmobil ;)

    Ist das Fahrerhaus jetzt nicht mehr kippbar? Wie hast Du denn da die Sache mit etwaigen Reparaturen gelöst? Man muss ja immer mal damit rechnen, dass man mal an den Kühler, Ventile einstellen oder gar den Motor ausbauen muss.... Das ist doch von unten nur sehr bedingt oder gar nicht möglich...

    Gruß und viel Spaß weiterhin!

    Björn

  • Fenstereigenbau

    • paulikxp
    • 15. März 2006 um 09:38

    Hallo Wolfgang,

    hört sich gut an! Hast Du herausbekommen, wer der Fensterlieferant ist? Ich bin nicht eingetragen im Allrad-Forum, weil mich die Thematik nicht so interessiert (bzw. nicht interessieren darf ;) ).

    Gruß, BJörn

  • Haushalts-Gasherd im Womo

    • paulikxp
    • 14. März 2006 um 10:45

    Hallo Ihr,

    na, das klingt doch ganz vielversprechend. Ich habe derHeinz gleich mal ange-pn-t.

    Andererseits habe ich den DGVW-Richtlinien folgendes gefunden unter der Überschrift "Gasgeräte für Fahrzeuge":

    6.1.1 Geräte müssen den grundlegenden Anforderungen der europäischen Richtlinie 90/396/EWG entsprechen, d. h. das CE- Zeichen tragen, speziell für Fahrzeuge geeignet und mit Zündsicherungen ausgestattet sein. Die Schließzeiten der Zündsicherungen dürfen 60 Sekunden nicht überschreiten.

    6.1.2 Bau- und Einrichtungsteile, die durch Geräte brandgefährdet sind, müssen mit einem wirksamen Wärme- schutz versehen sein. Bei Geräten ist für eine sichere Wärmeabführung zu sorgen. Die Einbauvorschriften der Hersteller sind zu beachten.

    6.2 Koch-, Grill- und Backeinrichtungen

    Bei Kochgeräten dürfen die Brennerdeckel nicht abnehmbar sein.Für den Betrieb von Koch-, Grill- und Backein- richtungen mit einem freien vorhanden seinen müssen Lüftungsöffnungen zur Außenluft. Querschnitt von min- destens 150 cm2 Bei Backöfen und Grillgeräten müssen die Abgase über eine Abgasführung ins Freie geleitet werden. Diese Öffnungen können verschließbar sein. Die Benutzung von Koch-, Grill- und Backeinrichtungen zur Heizung des Raumes ist nicht zulässig. Durch folgendes Schild ist darauf hinzuweisen, daß während der Betriebszeit die verschließbaren Lüftungsöffnungen offen sein müssen und offene Brennstellen nicht zur Beheizung des Raumes benutzt werden dürfen;

    Achtung! Bei Benutzung von Gas- Küchengeräten müssen die verschließbaren Belüftungsöffnungen (Dachluke u.ä.) offen sein. Offene Brennstellen dürfen nicht zum Heizen benutzt werden.

    Gruß,

    BJörn

  • Haushalts-Gasherd im Womo

    • paulikxp
    • 13. März 2006 um 21:39

    Hallo,

    ich weiß: das darf nicht. Ich will aber!

    Die kleinen Camping-Backöfchen sind mir zu klein, ich möchte auch richtig backen können. Daher möchte ich einen vollwertigen Haushalts-Gasherd mit Backofen einbauen. Mein Gasmann sagt, das darf ich nicht, dafür bekomme ich keine Abnahme. Gibt es da nicht doch ein Schlupfloch?
    Sonst baue ich da für den TÜV und die Gasabnahme einen Campingherd ein, der danach wieder rausfliegt. Nicht die feine englische Art, aber anders geht's ja wohl nicht.
    Ich sehe den Sinn auch nicht: dicht sein muss ein Haushaltsgerät auch, es ist allenfalls nicht so dauerrüttelfest wie evtl. ein Campinggerät. Ich kenne auch jemanden, der seinen Haushaltsherd in seinem Wohnmobil nebst Gasabnahme hat, allerdings musste er seinen Backofen außer Betrieb setzen und die Gasausströmer oben festschrauben sowie das Topfgitter befestigen.
    Die Leute von Actionmobil (http://www.actionmobil.at) bauen in ihre Luxusliner auch Haushalts- bzw. Gastronomiegeräte ein und bekommen dafür ihre Zulassungen.

    Gruß, Björn

  • Mercedes unter den Spannungswandlern ?

    • paulikxp
    • 13. März 2006 um 20:52

    Hallo,

    nur ein knappes Jahr zu spät, aber sicher immer aktuell...

    Zum Thema Spannungswandler haben wir in unserem Betrieb sehr gute Erfahrungen gemacht mit Geräten der Firma Transwatt (http://www.transwatt.de). Die laufen bei uns bzw. einem Partnerunternehmen in etlichen Tournee-Nightlinern ohne Probleme.
    Die Ladewandler sind Ladegerät und Spannungswandler in einem, bei Anlegen einer externen 230V-Stromquelle wird die externe Quelle durchgeschaltet und das Gerät schaltet auf Batterieladen (bzw. Erhaltungsladen) um.
    Billich sind die Dinger allerdings nicht. Ein 24V-Gerät mit 3500W kostet immerhin 1.400 Euro.

    Eine Alternative könnten die Xantrex-Geräte sein, hier gibt es z.B. den DR2424E, der hat 2400 Watt bei 24V und kann dasselbe wie das Transwatt-Gerät, kostet etwa 1000 Euro.

    [Werbung OFF]

    Gruß, Björn

  • Zerhacker-WC

    • paulikxp
    • 13. März 2006 um 14:46

    Hallo Conga,

    das Problem ist doch nicht das Aufbewahren oder Ablassen, sondern u.a. das Einsparen von Wasser. Von einer normalen Wassertoilette weißt Du, dass Du für das große Geschäft gut und gerne 10l Wasser zum Reinigen der Schüssel benötigst, plus ggf. nochmal etwas zum Nachspülen. 12-13l sind da schnell weg. Dementgegen stehen 3 bis 4,5l, weil das ganze mit Unterdruck funktioniert. Die im Knie als Geruchsverschluß stehende Wassermenge ist ebenfalls deutlich geringer.
    Da ich in dem Lkw richtig wohnen möchte, lege ich großen Wert auf guten Klo-Komfort! Ein Thetford-Plastikklo kommt mir daher nicht ins Haus - pardon, in den Wagen. Die Fäkalien werden in einem großen Tank gesammelt, bis sie dann irgendwann mal abgelassen werden. Und wer jemals eine Reisebustoilette gelehrt hat, der weiß, dass sich Toilettenpapier nicht komplett auflöst, sondern eher als dicker Klumpen vor dem Ausfluß liegt und den verstopft oder sich nachher als lange dicke Stücke im Schieber sitzt, der damit nicht mehr richtig abdichtet.
    Nur das spezielle Chemieklo-Papier von Thetford löst sich komplett auf bzw. zerfällt in viele kleine Stückchen. Das Zeug kostet aber auch richtig Geld und erfordert regelmäßigen Besuch des Campingzubehör-Geschäfts.

    Gruß,
    Björn

  • Etwas entartet... Mercedes 1827

    • paulikxp
    • 11. März 2006 um 12:04

    Hi,

    hatte mich nun doch entschlossen nach Bodenheim zu kommen, nach einem Blick in meinen sonst eher spärlich beschriebenen Terminkalender offenbarte jedoch, dass ich gerade am Samstag unabkömmlich bin. Da fahren wir den ganzen Tag hier in Berlin mit 14 historischen Bussen auf einer Linie der Berliner Verkehrsbetriebe BVG als "Traditionsfahrt".

    Wen das interessiert, der schaue unter http://www.traditionsbus.de nach!

    Also: dann sehen wir uns beim nächsten Mal, dann vielleicht wirklich mit dem Dicken.

    Gruß, Björn

  • Zerhacker-WC

    • paulikxp
    • 10. März 2006 um 21:37

    Hallo,

    dieses Thema gab's schon öfter, ich weiß.

    Dennoch: vor einiger Zeit fiel es mir bereits im Bauhaus-Katalog auf, heute habe ich mir das Teil mal live angesehen: da gibt unter den Bezeichnungen "Admiral Compact" oder "Watersan 7" zwei Zerhackertoiletten als Kompakt-Kleinhebeanlage. Ich habe mir die Teile mal näher angesehen und finde sie gar nicht übel. Sie besitzen eine Porzellanschüssel (Admiral stehend, Watersan wandhängend), in der hinten die ganze Technik eingebaut ist. Die Watersan arbeitet mit einer 375W-Pumpe, die auf einer Zerreibe-Basis arbeitet, bei der eine Edelstahlscheibe das ganze Gelumpe zerreibt und pumpfähig macht. Zu besichtigen unter http://www.setma.de
    Die Admiral-Toilette ist mit 800W deutlich leistungsfähiger, allerdings schweigt man sich hier über das Funktionsprinzip aus. 61db(A) sind hier im Betrieb zu hören, bei der Setma sind's nur 55.
    Eine Spülautomatik mit 4,75l (Setma) bzw. 3,5l Wasserbedarf ist dabei.

    Kleiner Wehrmutstropfen: natürlich sind die Teile für's Haus konzipiert und daher auf 230V ausgelegt. Da ich meine Bordlelektrik aber ohnehin mit dieser Spannung betreiben möchte, stört es mich nicht so sehr.

    Kosten sollen die Toiletten etwa 400 Euronen.

    Kennt jemand die Teile und kann zu- oder abraten?

    Gruß, Björn

  • Material für Selbstbaukabine Stahl/GFK/Holz/Alu ?????

    • paulikxp
    • 10. März 2006 um 21:05

    Hallo,

    ich bin ja auch beim Ausbau einer Kabine, die komplett aus Aluminium besteht bis auf die senkrechten T-Profile im 60cm-Abstand, in denen die als extrem flaches U geformten Bleche eingeklemmt werden: die sind aus verzinktem Stahl. Ursprünglich - mein Autochen war mal Möbelwagen - war die ganze Geschichte innen mit Sperrholz ausgekleidet, das wiederum mit Schaumgummi und Sackleinen als letzte Schicht verkleidet war. So. Eine Dampfsperre gab's nicht (hielten sich ja auch keine Leute drin auf und gekocht wurde auch nicht), aber Rost gibt es am unteren Ende der T-Profile. Da muss sich also wohl Schwitzwasser angesammelt haben, das unten durch die vorhandenen Ablauflöcher nicht ablaufen konnte, weil sie verstopft waren.

    Von einer Dampfsperre würde ich auch abraten, solange man nicht sicher sein kann, dass sie wirklich sperrt. Gibt es dort noch irgendwo ein Schlupfloch für die Feuchtigkeit, wird sie sich niederschlagen, sich aber so schnell nicht wieder aus ihrem Gefängnis verflüchtigen. Rost und/oder Schimmel sind die Folge.
    Sinnvoll ist wohl eher eine Dampfbremse, ein Material, das Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben kann. Also im Fahrzeug wohl nur Holz oder Fermacell-Platten. Lieber das Wasser hinten kondensieren lassen und unten Ablaufmöglichkeiten schaffen. Optimal wäre eine hinterlüftete Innenverkleidung.

    Zum Thema PU-Schaum kann ich noch vermelden, dass ich beruflich viel mit älteren Bussen zu tun habe. Bei diesen sind oftmals die verwendeten Vierkant-Hohlprofile innen ausgeschäumt, was dazu führt, dass der Schaum altert, irgendwann Risse bekommt und Wasser sich ausbreiten kann. Im fortgeschrittenen Stadium steht der Schaum dann noch allein, das Profil rundum fällt dann oftmals von selbst ab.
    Wenn Stahlprofile, dann auf jeden Fall innen konservieren. Das kann - man lese das halbwegs aktuelle "Oldtimer Praxis"-Sonderheft zum Thema Rostvorsorge - durch verschiedene Wachse geschehen, die jedoch allesamt auf Lösungsmittelbasis arbeiten, was beim Verdunsten des Lösungsmittels zu Rißbildung führen kann und damit der Rostbildung die Tore öffnet. Besser - oder super - abgeschnitten hat das Hohlraumfett von Dr. Sander, das heiß eingebracht wird und bei einer Verletzung der Oberfläche durch die extreme Kriechfähigkeit diese wieder verschließt.
    Und - ganz wichtig: Profile an der tiefsten Stelle immer anbohren, damit Schwitzwasser ablaufen kann. Sonst gibt's aufgeblähte Profile durch Frost oder gar durchgerostete.

    So, schon zu viel geschrieben.

    Gute Nacht,

    Björn

  • Fenstereigenbau

    • paulikxp
    • 6. März 2006 um 12:52

    Hallo Wolfgang,

    diese Fenster kenne ich auch, finde ich auch sehr nett. Die mir bekannten haben aber 2 große Nachteile: sie lassen sich für z.B. eine Stoßlüftung nicht vollständig öffnen (bestenfalls mit einem Aufsteller à la Motorhaube) und sie sind außen anschlagend, tragen damit vermutlich einige cm auf. Noch dazu unterstelle ich, dass die Fenster aus Holz gefertigt sind und damit nicht ganz billich....
    Gibt's da jemanden, der dänisch kann und mir mal entsprechende Suchbegriffe geben kann? Källafänstere? :) Bei Ikea würde sowas vermutlich "Klappa" oder so heißen.

    Gruß, Björn

  • Fenstereigenbau

    • paulikxp
    • 3. März 2006 um 12:30

    Hallo,

    die Möglichkeit gibt es sicher und nicht nur bei Reimo. Aber Glas ist teuer und schwer, Sicherheitsglas ist noch dazu relativ dick (und das muss es auch sein, damit es nicht bei der erstbesten Erschütterung bricht). Und gerade Reimo ist ja nicht der Garant für besonders günstige Preise...

    Wolfgang:
    Der Umbau preiswerter Fenster auf Außenöffnung dürfte kaum möglich sein, weil die Fenster ja innen anschlagen. Man müsste dann das ganze Fenster quasi falsch herum einbauen mit der Innenseite nach außen (evtl. auch auf dem Kopf). Hier dürfte es aber etliche Probleme geben, die bei der Montage des Knebels anfangen und bei den mehrstufigen Sprüngen zwischen Außenrahmen und Glasscheibe enden. Das Aufstellen kopfüber dürfte gar nicht gehen, weil die Fenster ja normalerweise durch ihr Eigengewicht in der Kippstellung bleiben.

    Aber: wer das Geld dafür hat, kann sich solche Fenster anfertigen lassen. In manchen Altbauten werden die eingebaut, wo sowas zur Originalität gehört. Die sind dann aber aus Holz mit all seinen Nachteilen und haben keine Kippfunktion, der Flügel wird einem kleinen Haken am Rahmen festgestellt.

    Gruß, BJörn

  • Fenstereigenbau

    • paulikxp
    • 2. März 2006 um 20:36

    Hallö,

    ich beschäftige mich ja gerade mit dem Ausbau eines Möbel-Lkw, in dem ich auch vorerst dauerhaft wohnen möchte. Auch aus diesem Grund möchte ich kein Camping-Plastik-Gelumpe in meinem Auto haben, sondern so weit wie möglich auf alltagstaugliche Teile ausweichen.
    Beim Thema Fenster kam für mich von Anfang an nur der Selbstbau in Frage, weil die Campingfenster meinen Ansprüchen nicht genügen und die angebotenen Spezial-Fenster für Expeditionsmobile schlicht viel zu teuer sind.
    Einfache Hausfenster kommen auch nicht in Frage, weil an Kraftfahrzeugen alle Fenster aus Sicherheitsglas sein müssen, das nicht scharfkantig oder spitz bricht.
    Meine Idee also: außen flächenbündig schließende Standard-Hausfenster aus PVC kaufen (die sind auch lackierbar), das Glas rausschmeißen (oder am besten gleich ohne kaufen) und Makrolon-Scheiben als Isolationsscheiben einbauen. 2x 4 bis 5mm sollten reichen, im Zweifelsfall muss in der Mitte ein Plexiglasklötzchen eingeklebt werden, um zu starkes Schwingen zu unterbinden. Die Scheiben würde ich wie bei Glas mit den entsprechenden Aluminiumprofilen miteinander verkleben und dann als ganzes in den Rahmen einsetzen. Eventuell sollte man die Scheiben von außen noch mit einer Antiscratchingfolie versehen, um Kratzer im empfindlichen Kunststoff zu vermeiden.
    Makrolon übrigens deshalb, weil es nahezu unbrechbar ist. Plexiglas ist zu spröde und bricht schnell in große Stücke. Ein EG-Prüfzeichen gibt es nur für Makrolon.

    Wer hat Einwände?

    Gruß,

    Björn

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