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Beiträge von paulikxp

  • Schiebe- oder Ausstellfenster?

    • paulikxp
    • 13. Dezember 2006 um 09:07

    Hallo Stefan,

    Zitat von 712 M San

    Es fällt immer wieder der Name "Seitz". Mir sind die bei ebay auch schon aufgefallen.
    Wie würdet ihr die Qualität einstufen?
    Was spricht für Kunststoffenster, was für Echtglas?

    Seitz ist der größte Hersteller von Campingfenstern, es gibt auch noch welche von Bonocar, die sind allerdings nicht getönt, dafür außen plan (die typische Plastikfenster-Verdickung ragt dann nach innen, finde ich persönlich viel schöner). Aber auch Bonocar ist Seitz ;)
    Bonocar-Fenster haben nur einen Aufsteller, der allerdings stufenlos zu arretieren ist und drei sehr stabile Verschlüsse, von denen jeder einzeln bedient werden muß, dafür wird das ganze aber auch deutlich stabiler und dichter, gerade bei nicht ganz geraden Kastenwagen-Außenwänden, bei denen die Fenster leicht gewöbt eingebaut werden. Gibt's unter anderem bei Nordmobil (googeln).

    Kunststoff: leicht, kratzempfindlich, nicht dauerhaft UV-beständig (trüben ein oder werden spröde), "preiswert"
    Glas: schwer, sehr kratzresistent, einbruchhemmend, langlebig, UV-resistent, als Iso-Fenster immer deutlich teurer als solche aus Kunststoff.

    Gruß, Björn

  • MB 1317 ein Traum wird war

    • paulikxp
    • 11. Dezember 2006 um 09:51

    Hallo Thomas,

    Zitat von Thomas Frizen-Fischer


    Decke: Aluhaut ist das Schlimmste, was Du im Womobau haben kannst,

    Na, da habe ich ja 100 Punkte! Wie ich schon schrieb, habe ich ja jetzt schon - ok, ohne Isolierung - eine Tropfsteinhöhle. Meinst Du es könnte etwas bringen, wenn ich die Alu-Dachhaut durch GFK ersetze? Ansonsten hoffe ich, daß ich durchs einerseits weitgehend flächige Verkleben der Styrodurplatten inkl. der anschließend nochmals versetzt über alles verklebten Styrodurplatten vielleicht doch noch etwas retten kann? Sicher, die Wasserdämpfe vom Kochen (Abzugshaube nach außen ist fest eingeplant), Abwaschen und Duschen ziehen immer nach oben :(

    Gruß, Björn

  • MB 1317 ein Traum wird war

    • paulikxp
    • 9. Dezember 2006 um 19:39

    Hi,

    Zitat von curioz

    Hi Thomas
    Erstmal Danke für deine Gedanken.
    Die Idee den Alkhoven mit dem Fahrerhaus zu verbinden finde ich ehrlich gesagt zu krass. Ich bin nicht soo der Bastler.

    Da ist ja eh noch die Frage, in wieweit das Fahrerhaus mit dem Aufbau verbunden ist. Auf dem einen Foto, auf dem man die aufgeklappte Front sieht, wird das nicht so deutlich. Da sieht es sogar so aus, als würde das Fahrerhausdach als Boden für den Alkoven dienen.
    "Normal" beim Lkw ist, daß das Fahrerhaus federnd gelagert ist und sich frei zum Aufbau bewegen kann.

    Zitat von curioz

    Ich bin zurzeit eher mich mit der Idee am anfreunden die Frontwand des Koffers ganz hochzuziehen und den Platz über dem Fahrerhaus als Stauraum für schnell entfernbare Dinge (z.B. Kleiderschrank) zu nutzen. Die Klamotten können schnell einfach rausgeworfen werden und schwupp ist das Haus bereit zum kippen.

    Bleibt aber immer noch das Problem, daß Kälte und Regen beim Kippen voll in den Wohnraum gelangen können. Das Problem habe ich auch so ähnlich, nur wird bei mir "nur" der Innenraum des Fahrerhauses naß (Sitze, Armaturen) oder kalt, der Wohnraum bleibt davon verschont.

    Zitat von curioz


    Ansonsten kann ich doch auch ne normale Chemietoilette auf die Art einbauen, oder?

    Klar kannst Du das. Angefangen vom kleinen Portapotti über die große Thetford-Chemietoilette bis zum gerade hier im Forum besprochenen Kompostklo gibt es natürlich noch etliche Alternativen zum Haushaltsklo. Ich persönlich favorisiere eine "Kleinhebeanlage", die für etwa 350 Euro im Baumarkt erhältlich ist. Es handelt sich dabei um ein Klo aus normaler Keramik, das eine Fäkalienpumpe mit Häcksler zum Absaugen hat, mit dem "alles" kleingemahlen im Fäkalientank landet, wo es dann problemlos abgelassen werden kann. Das "wo" ist da allerdings ein Thema, da wissen Busunternehmen aber eigentlich immer einen Ort.
    Diese Toiletten gibt's auch noch neben der 230V-Variante vom Bauhaus als 12 und 24V-Version im Yachtzubehör, da kosten die aber locker das Doppelte.

    Zitat von curioz

    Ich spiel ja auch mit dem Gedanken einen Durchbruch zum Fahrerhaus zu machen, habe aber irgendwie Angst davor weil ich NULL Erfahrung mit sowas habe und eben wie gesagt nicht soo der Schrauber bin.

    Ein derartiger Durchbruch ist natürlich gerade für die "Flucht" im Notfall optimal, man spart sich so auch den Weg durch Regen und/oder Schnee und Frost.
    Unproblematisch ist er nicht, vor allem dann nicht, wenn das Fahrerhaus federnd gelagert ist und noch als komplett Kabine besteht. Außerdem ist der Übergang natürlich ein Problem beim Kippen. Die Fahrerhauslagerung müßte festgesetzt werden und eine dicke Wulstdichtung stellt den Übergang zum Wohnbereich her. Oder Du arbeitest mit zwei hintereinander liegenden Türen, einer im Wohnkoffer, eine im Fahrerhaus, das ist sicher die einfachste Variante.

    Zitat von curioz


    Noch ne Frage zur Dämmung: (wahrscheinlich schon 1000 Mal gestellt und ebenso oft beantwortet)
    Meine Außenhaut besteht aus GFK oder Polyester oder sowas. Drinnen sind alle 40cm 3cm tiefe und ca 7cm breite Metallprofile senkrecht verbaut. (bild)
    Ich möchte nochmal einige Meinungen zur notwendigkeit einer Traufzone einholen. Ist die bei einer Kunststoff Außenhaut ein muss?
    Meine Idee ist in die 40cm Zwischenraum 3cm Trocellen zu verlegen und dann 2cm in längsrichtung nochmal oben drauf.
    Mit Traufzone würde ich 5cm Trocellen längs über die Verstrebung legen, ne folie drüber und gut.
    Muss zwischen Dämmung und Metallstrebe ne Holzlatte?

    Alles anzeigen

    Da solltest Du mal etwas hier im Forum suchen, zu dem Thema gibt's einiges zu lesen.
    Ist der Aufbau nicht aus Aluminium? Ok, wie dem auch sei: die Außenhaut ist bei außen kälterer Luft als innen die kälteste Stelle im Innenraum, an der damit die Luftfeuchtigkeit kondensiert. Das Wasser muß irgendwo hin, es läuft nach unten und sammelt sich da oder es wird zwischen Isolierung und Außenwand "gefangen". Es kommt von da nicht mehr weg, es sammelt sich Rott und Gammel, Schimmel, Rost. Nicht gut!
    Also Isolierung flächig verkleben und/oder Dampfbremse einbauen. Oder eine Hinterlüftung, damit wird dann aber die Wand aufwendig bzw. wenig belastbar.
    Deutlich preiswerter als Trocellen ist Styrodur, zu dem ich Dir bei den völlig ebenen Seitenwänden auf jeden Fall raten würde. Das nimmt nicht wie Styropor Feuchtigkeit auf (Finger weg übrigens von Schaumstoff, der isoliert überhaupt nicht und saugt sich voll wie ein Schwamm).
    5 cm finde ich zu wenig, lieber die Zwischenräume zwischen den senkrechten Stahlstreben mit Styrodur auffüllen und dann nochmal 3-4cm drüber legen über alles. Dabei Holzleisten zum Befestigen von Schränken oder anderem Zeug nicht vergessen!

    Zitat von curioz

    Die Decke macht mir auch sorgen weil dort insgesammt 4 kl. runde Fensterlucken eingebaut sind ich die ganz schön finde, und deshalb auch sichtbar haben möchte. Ist das sinnvoll? Oder werden das zwangsweise tropfende Fenster?

    Bei mir tropft bei der wechselnden Witterung mit hoher Luftfeuchtigkeit in Verbindung mit Sonneneinstrahlung das Wasser von der Aludecke. Das ist bei den Fenstern nicht anders, also auf jeden Fall gegen doppelt verglaste tauschen.

    Zitat von curioz

    Weiss jemand wo ich günstig an Versorger batterien rankomme?

    Ebay z.B.. Wir kaufen die in großer Menge für unsere Busse als Starterbettrien ein und zahlen für 230Ah etwa 150 Euro netto.

    Zitat von curioz


    Und wieviel ich brauch um auch mal 230 Volt zu nutzen?

    Sorry, das ist falsche Frage :)
    Letzen Endes reicht dafür eine 35Ah Pkw-Batterie. Die Frage ist, was Du damit betrieben willst. Für einen Rasierer tut's jede Batterie, für Fön, Flex, Kaffeemaschine, Mikrowelle oder mehr kann man gar nicht genug Kapazität haben. Wichtig ist auch die richtige Größe des benötigten Spannungswandlers. Irgendwas ab 2500W Dauerleistung halte ich für ein WOHNmobil als angemessen, wenn man nicht auf den üblichen elektrischen Kram verzeichten kann/möchte.
    Addiere die Stromaufnahme der gewünschten Geräte zusammen (Kühlschrank!), rechne Dir aus, wie viel Strom (in Ah) sie pro Tag oder pro Woche verbrauchen (je nachdem, wie lange Du autark sein möchtest) und richte Dich bei der Wahl der Batteriekapazität danach. Bedenke, daß eine Batterie niemals komplett entladen werden kann und soll und damit die angegebene rechnerische Kapazität nie komplett zur Verfügung steht. Rechne mit etwa 50%, dann bist Du auf der sicheren Seite. Und Du wirst vor allem schnell sehen, daß der Platzbedarf für die Batterien irgendwann enorm wird, abgesehen von der notwendigen Investition. Aber hüte Dich vor Starterbatterien!

    Gruß, Björn

  • Kastenwagen MB 711 D---Ausbau oder Abbruch oder Verkauf!?!

    • paulikxp
    • 7. Dezember 2006 um 16:27
    Zitat von VWBusman


    Ich finde das der Vario eine super Basis für ein Womo ist. Man hat Platz, fast senkrechte Wände, er lässt sich super fahren und ist immernoch einigermaßen Innenstadttauglich.

    Genau, finde ich auch. Sowas brauche ich dann mal als Mittelmobil.... ;)

    Für die kleine Reise und als Alltagsauto tut's mein kleiner 210D Kastenwagen, für die mittlere Reise und für unwegsames Gelände kommt dann ein 814D 4x4 oder so ins Spiel, zum Wohnen und für ganz große Touren muß der große 1827 herhalten.

    Ich glaube, ich sollte mich mal bei Herrn Jauch zum Geldverdienen bewerben ;)

    Gruß, Björn

  • Vor-Nachteile einer 24V Anlage im Wohnbereich

    • paulikxp
    • 7. Dezember 2006 um 16:23
    Zitat von hasenzahn

    doch. Mercedes Benz verbaut in ihren Nutzfahrzeugen Autoradios in 24 V Ausführung. Sparen sich so den Wandler.
    Schau mal bei ibäa, dort gibt es einige.

    Vor allem Blaupunkt stellt sowas her, aber auch VDO und Becker. Sind aber in aller Regel deutlich teurer als 12V-Radio plus Wandler, zumal die Auswahl winzig klein ist und man auf solche Schmankerln - soweit man sowas braucht - wie DVD-Player mit ausfahrbarem Bildschirm, MP3-Abspielen von USB-Stick und/oder Surround-Sound verzichten muß.
    Oder man ist bereit eine Busanlage einzubauen, da sind aber schnell 2000 Euro fällig.

    Björn

  • MAXIMOG

    • paulikxp
    • 7. Dezember 2006 um 09:33

    Hallo Eisbiene,

    bei Deinen aufschlußreichen Ausführungen hast Du leider vergessen, daß es nach dem "Absetzen" auch mal regnen kann und der giftige Kot verdünnt in das Oberflächenwasser gelangen kann.
    Kot ist auch nicht hochgiftig, Seuchengefahr besteht auch nur bei einer entsprechenden Infektion. Gefährlich sind die Coli-Bakterien aus dem Darm, die können Infektionen auslösen, die zu Durchfallerkrankungen führen können. Damit kennen sich vor allem Altersheime gut aus... Die "Insassen" sind offenbar durch eine geschwächte Immunabwehr besonders empfänglich für solche Erkrankungen.

    Wie dem auch sein, Fäkalien in konzentrierter Form haben nix in der Natur verloren. Auch Gülleeinbringung ist nicht unumstritten, weil sie vom Regen oftmals direkt in Bäche oder Flüsse gespült wird, ohne den Umweg über das Grundwasser.

    Gruß, Björn

  • MB 608 mit Meßwagen-Aufbau

    • paulikxp
    • 6. Dezember 2006 um 09:34

    Hallo,

    lese gerade im Historischen Kraftverkehr... Da will jemand seinen 608er loswerden mit einem sehr formschönen Kofferaufbau.

    Bei Interesse mal hier schauen: http://www.rostiges-hobby.de/608

    Kann man was draus machen, soll laut Anzeige 2222 Euro kosten, Standort Ffm.

    Gruß, Björn

  • MB 1317 ein Traum wird war

    • paulikxp
    • 6. Dezember 2006 um 09:32

    Hi Curioz,

    Zitat von curioz


    Angetan hats mir ja auch der MB 1827 von paulikxp. Auf seiner Seite ist auch alles echt schön beschrieben und man merkt wieviel Spas er daran hat.

    Die Raumaufteilung finde ich auch sehr attraktiv muss ich sagen. Wobei ich ehrlich gesagt nichtmal Platz für ne Nasszelle eingeplant habe. Ich dachte mir Dusche draußen und Toilette.......

    Det bin ja icke! :)

    Naßzelle muß meines Erachtens auf jeden Fall sein, muß ja nicht gleich so groß sein.
    Vorschlag: z.B links hinter dem Alkoven die Duschtasse, rechts Klo und Waschbecken. Mittig Durchgang, den man mit Türen, die im Normalfall die beiden Kabinen verschließen, zumachen kann. Oder Vorhänge gingen auch.
    Wie groß ist denn Dein Aufbau? Sieht ja schon recht gewaltig aus. Hast Du schon genauere Pläne für Dein Auto? Wo wohnst Du, sieht man sich im Mai auf dem Womobox-Treffen?
    Fragen über Fragen ;)

    Gruß, Björn

  • Hier kommt "Nummer 4"

    • paulikxp
    • 6. Dezember 2006 um 09:11
    Zitat von Lothar


    Wenn die Planung fortschreitet, kann ich nochmal was konkreters einstellen. (Mit dieser Software macht sogar das planen schon einen Heidenspass)
    Lothar

    Hi Lothar,

    um welche Software handelt es sich denn?

    Gruß, Björn

  • Vor-Nachteile einer 24V Anlage im Wohnbereich

    • paulikxp
    • 5. Dezember 2006 um 11:32

    Hallo,

    auch ich bleibe aus demselben Grund wie Heiner bei 24V Bordspannung, die ich allerdings für fast alle Anwendungen auf 230V Wechselspannung umformen lasse. Da kann man dann jedes Haushaltsgerät nehmen. Selbst die Wasserpumpe gibt's mit 24V, die Alde-Heizung bekommt aus einem kleinen Wandler 12V (das sind dann auch die einzigen Anwendungsfälle für die Kleinspannung). Mit den etwa 10-15% Verlust bei der Wandlung von 24 auf 230V kann ich leben.

    Gruß, Björn

  • Stromaufnahme Kompressorkühlschränke

    • paulikxp
    • 29. November 2006 um 09:46

    Hallo,

    wo ice-b gerade das Thema Kompressorkühlschränke wieder aufwärmt...

    Ich habe ja hier im Forum "gelernt", daß ich bei entsprechenden Platzverhältnissen, die ich ja künftig haben werde, besser einen Haushalts- als einen Camping-Kühlschrank einbauen sollte. Kompressortechnik steht außer Frage, habe bei eBay günstig einen etwas ungepflegten MDC-110 von Waeco für wenig Geld erstanden, der eine "mittlere Leistungsaufnahme" von 45W haben soll. Um dies allerdings mit einem Haushaltskühli vergleichen zu können, müßte ich da eine Umrechnung anstrengen, weil letztere gemäß der EU-Klassifizierung in Energieeffizienzklassen in kWh/Jahr bemessen werden.

    Reicht es nun, die 45W als "mittlere Leistungsaufnahme" als 0,045kW pro Stunde anzunehmen? Das würde dann auf eine Summe von 394kWh pro Jahr hinauslaufen, womit ich eine riesige Kühl-Gefrierkombi mit EEK A oder erst recht A+ locker betreiben könnte. Eine mir vorschebende Kombi aus Doppelgefrierschrank mit 50l unten und 164l Kühli oben verbraucht sogar "nur" 281kWh...

    Gruß, Björn

  • Nasszelle/Dusche bauen, aber aus was?

    • paulikxp
    • 27. November 2006 um 09:19

    Hallo,

    Zitat von mangiari


    Mit was für Farbe würdet Ihr denn diese Siebdruckplatten bestreichen? Das Kackbraun kommt ja als Innenfarbe auf keinen Fall in Frage. Müsste halt schon stabile Farbe sein, wenn man das als Boden nimmt, auf dem man auch mal mit Straßenschuhen rumlatscht. Ausserdem muss sie ja auch sehr gut decken, wenn man die dunklen Platten hell überstreichen will.

    Da nimmst Du keine handelsüblichen Siebdruckplatten in Dunkelbraun, sondern sogenannte Schalungsplatten. Die sind noch etwas teurer als "echte" Siebdruckplatten, sind natürlich auch wasserfest verleimt und haben aber eine völlig glatte transparente Oberfläche. Die sind zu haben in einem Bucheton, gelb, blau, rot und grün, jeweils schöne Farben, zudem auch in weiß und schwarz deckend.

    Beispiele, auch für die Verarbeitung, gibt's hier: http://www.plattenladen-berlin.de

    Zitat von mangiari


    Ich kenn mich mit Farben nicht so gut aus.
    Kann man das Sikaflex auch überstreichen?

    Nicht überstreichfähig ist nur Silokonhaltiges, die ganzen PU-Kleber und -Dichtmassen müssen z.B. bei direkter UV-Strahlung sogar überlackiert werden.

    Gruß, Björn

  • Meine Basis

    • paulikxp
    • 22. November 2006 um 09:12

    Hi Uwe,

    Zitat von Uwe adsV

    Hätte nicht gedacht das sich der Containerrahmen so verziehen kann, nur weil 1,5to auf ihm lasten - was ja in Bauschutt gemessen nicht so viel ist. :)

    Der Abrollrahmen (das gelb-braune ;) Ding auf den ersten Fotos) ist in sich bestenfalls so steif, daß es sich selber trägt. Wird das Teil irgendwo einseitig belastet, verdreht es sich, was im normalen Baustelleneinsatz ja auch kei Thema ist. Sobald da aber eine relativ empfindliche Wohnkabine drauf steht, sollte die Verwindung gegen Null gehen. Vielleicht bin ich da auch zu akribisch, aber Risse oder Brüche im Aufbau wären später doch mehr als ärgerlich.
    Ich gehe mal davon aus (das hat Kompo noch gar nicht geschrieben), daß er dank Allradantrieb auch mal in die Pampa fahren will....

    Gruß, Björn

  • Ein "neuer" 6x6 Allrad MAN

    • paulikxp
    • 20. November 2006 um 20:17
    Zitat von JStefan

    Auf dem Bild war der Hebeboden noch unvollendet.. so sieht MAN was dahinter steckt.
    Und noch ein paar Details. Innen im Köfferchen herrscht bis auf die Batts noch gähnende leere.. was sich aber im laufe des Winters ändern soll.


    Einfach nur GEIL! :mrgreen:
    (Sorry....)

    Björn

  • Meine Basis

    • paulikxp
    • 20. November 2006 um 20:14

    Hallo Uwe,

    Zitat von Uwe adsV


    Warum muss die Kabine eigentlich fest auf dem Traegergestell sein ?

    Z.B. um Bauhöhe zu gewinnen. Eine zusätzliche Mehrpunktlagerung vergößert die Höhe und damit den ohnehin schon sehr hohen Schwerpunkt nochmals.

    Zitat von Uwe adsV


    Irgendwer hat mal seine Kabine auf Motorlager (ich glaube vom Actros) gesetzt. Vorne quer einen Träger , das die Dinger vielleich 2m auseinander kommen, hinten in der Breite des Trägergestells. Ist nicht ganz eine 3-Punktlagerung. Nun eine ordentliche Bodenplatte drauf und dann weiter wie auch immer Du willst.

    Motorlager sind dafür gedacht, die Vibrationen des Motors gegen den Rahmen abzudämpfen. Sie haben keine nennenswerten Dehnungsmöglichkeiten, denn das verwendete Gummi ist recht hart, da es ja auch das nicht unerhebliche Gewicht von Motor und Getriebe von zusammen locker bis zu 1,3t tragen muß, zudem auf Zug nicht großartig reagieren darf, da es ja noch als Drehmomentstütze dient.
    Damit ist das ganze hinfällig, denn eigentlich sind die Gummimotorlager unbeweglich und damit in diesem Fall nicht so richtig sinnvoll.
    Zuletzt wage ich noch zu bezweifeln, daß die recht kleinen Lager dem dauerhaft großen Hebelarm des hohen Aufbaus auf Dauer Widerstand leisten und einfach über kurz oder lang abreißen.

    Zitat von Uwe adsV


    Wie sehr soll sich das Ganze eigentlich verwinden ?

    Im optimalen Fall gar nicht!
    Bei einer Dreipunktlagerung muß die aufgebaute Kabine ja in sich noch verwindungssteifer sein, da der Abrollrahmen gar nicht mehr an der Stabilität des Aufbaus beteiligt ist.
    Beim Abrollen wird der Aufbau ja bis etwa zur Hälfte über zwei am Lkw-Rahmenende angebrachte Rollen nach hinten hinausgeschoben, dann gekippt, bis die am Abrollcontainer angebrachten Rollen festen Boden unter den Füßen haben, dann wird das ganze auf dem Boden entweder weitergeschoben oder bei weichem Untergrund fährt der Lkw unter dem Aufbau weg und setzt ihn mit dem dicken Haken auf dem Boden ab. Ist der Untergrund nicht parallel zum Lkw-Rahmen, verwindet sich der Aufbau beim Absetzen, auch beim Abstellen auf nicht planem Untergrund. Damit nicht die Einbau-Schrankwand oder die Wandverkleidung auseinanderfällt, muß der Aufbau absolut steif sein.

    Gruß, Björn

  • City Wasser einspeisung

    • paulikxp
    • 20. November 2006 um 17:02

    Hi,

    schicke Zeichnungen, ganz schon komplexer Aufbau. Warum 4 Tanks? Wie selektierst Du die im einzelnen? Was für ein Fahrzeug wird das?
    Vielleicht hast Du ja Lust, Dich und Dein Projekt kurz vorzustellen. Herzlich willkommen jedenfalls einstweilen!!!

    Die Druckwasserpumpen lassen meines Erachtens keinen Druck durch, denn sie sind ja auch in der Lage, einen geförderten Druck ohne Rückschlagventil aufrecht zu erhalten. Aufgrund der Funktionsweise dürfte dies in beiden Richtungen der Fall sein.
    Aber warum fügst Du den Cityanschluß nicht einfach nach der Pumpe ein? Wenn Du dort ohnehin einen manuellen Dreiwegehahn einbaust zum Zuschalten des City-Anschlusses, ist das ja gar kein Problem, zumal die Pumpe wie gesagt dem Druck standhält. Und Stadtwasser, das ohnehin mit etwa 4-5 bar ins Auto kommt, muß ja nicht mehr gepumpt werden...

  • Wandverkleidung

    • paulikxp
    • 18. November 2006 um 16:28

    Hallo,

    Zitat von mangiari


    Die Schrauben sind dann natürlich Kältebrücken, aber komm, wir reden von Kastenwägen...

    Stimmt. Aber natürlich könnte das Holz rund um die Schrauben anfangen zu faulen. Man könnte/sollte die Schrauben etwas tiefer im Holz versenken und dann das enstandene Loch mit z.B. Sika auffüllen. So kann außer direkt durchs Holz keine Feuchtigkeit mehr an die Schraube und fertig ist der Lack!

    Björn

  • Meine Basis

    • paulikxp
    • 17. November 2006 um 15:45

    Hi Martin,

    Zitat von Kompo


    an die Möglichkeit einen herkömlichen Bürocontainer zu nehmen und den "auf Maß" zu bringen hatte ich auch schon gedacht aber wieder verworfen. Da mir das zu schwierig erschien, vor allem was das "wieder dicht kriegen" anlangt.

    Och, um die Abdichtung würde ich mich nicht sorgen. Und wenn Du wirklich einen Stahlcontainer nimmst, nimmst Du einen Streifen aus den Wänden raus und verschweißt das wieder durchgehend. Dann ist das auch dicht.

    Zitat von Kompo


    hab ich mir einen gebrauchten Koffer bei einenm LKW-verwerter angesehen. Die höhe passt aber das Ding ist 7,20m lang und schwer zu kürzen, da ein seewasserfester Metallboden verbaut ist und das Ding ist ziemlich schwer.

    Klingt nach 20-Fuß-Standardcontainer. Die wiegen irgendwas um 1,5t. Sind sehr stabil aber meistens auch reichlich verbeult. Da hast Du doch dann aber trotzdem den Überhang hinten und kannst den nicht absetzen. Oder würdest Du den als tragendes Element nehmen und den Abrollrahmen gar nicht benutzen? Die Feuerwehr und das THW setzen solche Container ein, aber die werden da vermutlich 100 Jahre alt.

    Zitat von Kompo


    Was den Aufbau angeht habe ich mir das, ähnlich wie Du, vorgestellt.
    Nur ich hatte mit mit stärkeren vierkant Rohren geplant, um dann auf die verstrebungen zu verzichten. Zumindest auf die lägsseitigen, denn der Rahmen ist stark genug diese Kräfte aufzunehen. Stirnseitig müssen bestimmt Vertrebungen her. um die verwindungen aufzunehemen.

    Nö, genau andersrum. In Querrichtung gibt's keine Verwindung, die findet nur an den Längsseiten statt. Um diese Kräfte aber vernünftig in den Aufbau weiterleiten zu können, brauchst Du einen geschlossenen Kasten. Nimm Dir einen Schuhkarton und verwinde ihn: er ist total weich. Setzt Du den Deckel drauf und hältst ihn fest mit dem Unterteil zusammen, ist er plötzlich steif. Jede Verletzung bzw. Unterbrechung dieser Struktur schwächt das ganze und es kann zu Rissen oder Brüchen kommen, auf jeden Fall aber zu elastischen oder plastischen (also bleibenden) Verformungen.

    Zitat von Kompo


    In diesen stahlrahmen wollte ich Holzlatten schrauben,

    Bei den bei Dir herrschenden Kräften und Massen müßtest Du schon robustes (und damit schweres) Holz nehmen, um es konstruktiv einsetzen zu können.

    Zitat von Kompo


    dazwischen styropor und nach innen hin OSB Platte oder ähnliches.

    Du "mußt" auf jeden Fall die Stahlprofile nach innen isolieren, die sind nämlich eine perfekte Kältebrücke. Sie transportieren die Kälte (bei Hitze die Wärme, die ist aber weniger ein Problem) in den Innenraum. Und da bekanntlich Luftfeuchtigkeit an den kältesten Stellen kondensiert, hast Du an diesen Stellen Rost undGammel schon quasi hineinkonstruiert.

    Zitat von Kompo


    Außen hatte ich an Trapetzblech gedacht. das läßt sich gut schrauben und bei bedarf auch austauschen. Nur mit dem Dach hab ich keinen schimmer wie das werden soll ( Vielleicht gehts ja mit ner Schweißbahn 8) )

    Trapezblech ist stabil und kann tragende Funktionen übernehmen, wenn es geschweißt wird (eventuelle Schrauben müßten schon ganz ordentliche Maße haben), ansonsten würde ich persönlich glattes Blech vorziehen. Das kann man genauso schrauben, anpunkten, kleben oder nieten und ist leichter.

    Zitat von Kompo


    Die Wassertanks wollte ich eigentlich unter den Rahmenüberhang hängen.
    Natürlich wird dann der Böschungswinkel leiden aber das scheint mir die beste Lösung zu sein, das Schmutzwasser in den Tank zu kriegen.

    Ok, aber willst Du den Aufbau nie wieder absetzen? Mit der vorhandenen Hakenabsetzgeschichte kannst Du Dir meines Erachtens keine Überhänge erlauben, weil ja die Rollen am Grundrahmen benötigt werden. Der Überhang würde doch sonst Furchen im Boden graben.

    Zitat von Kompo


    Aber ich werd erstmal mit der Bodenplatte beginnen und mit der tollen hilfe von und dem Forum und Dir wird das schon werden.

    Genau, wir schaukeln das Kind schon!!!

    Gruß,

    Björn

  • Meine Basis

    • paulikxp
    • 16. November 2006 um 10:28

    Hallo,

    Zitat von Kompo


    vielen Dank für die tolle Begrüßung!!!!! :)
    Ich freue mich das ich nun hier im Forum bin und mein tatendrang ist nun gleich wieder um 100% gestiegen. :wink:

    So soll's sein!

    Zitat von Kompo


    weil die Dinger so zwischen 2,55 und 2,60 Hoch und 6m lang sind. Ich kann aber nur eine Aufbauhöhe von 2,55 max 2,30m und eine länge von 5,25m verwenden. Also muß ich wohl was selber bauen.

    Der Container zählt doch als Ladung, oder? Die darf über die hintere Fahrzeugbegrenzung laut StVO §22 um 1,50m überhängen, ist dann jedoch kenntlich zu machen, was man ja einfach über zusätzliche Begrenzungsleuchten bewerkstelligen kann. Der Böschungswinkel wird bei der Höhe nicht beeinträchtigt, der Heckausschwenk sicher größer, bei dem relativ kleinen Lenkeinschlag Deines Lkw (im Vergleich zum Bus) ist das aber nicht so tragisch.
    Die Höhe ist ein Problem, da kann man aber doch das Oberteil waagerecht abtrennen, ein Stück herausnehmen und den Deckel wieder aufsetzen.

    Guck mal hier: http://www.buero-wohncontainer.de/4816.html
    Da habe ich einen mit 6m Länge und glatten Außenwänden gesehen, über die Höhe schweigt man sich allerdings aus.
    Außerdem kann man da auch sehen, daß Du ja konform zum eigentlichen Einsatz Deines Lkw noch einen Anhänger brauchst, auf dem Du dann einen Sanitärcontainer installierst. Ein 6x2,5m großes Bad hat nicht jeder!

    Zitat von Kompo


    Es soll ja auch vernünftig Isoliert sein und ein wenig komfort bieten. Was den Aufbau anlangt tendiere ich zu zwei möglichkeiten. 1. Sandwichplatten oder eine Stahl-Holz Konstruktion mit 10cm Isolierung oder mehr. Mind. 600l Frischwasser und 800l Abwassertanks sollten da auch mit rein. von ner ordentlichen Energie-versorgung ganz zu schweigen.

    Das ist ja nu alles eine Preisfrage. Sandwichplatten mit 10cm sind kaum zu bezahlen, Holz ist problematisch bei nicht 100% Dichtheit (Stahl aber auch...). Trotz allem würde ich, wo Du ja auf das Gewicht kaum achten mußt und auch weil Du die Tanks aufgrund der relativ geringen Gesamt-Bauhöhe kaum unterflur anordnen kannst und damit eine belastbare Aufnahme brauchst, ein stabiles Stahl-Fachwerk aus 40x2mm-Quadratrohren bauen. Dafür reichen in jeder Ecke senkrechte Profile, die an die noch zu bauende Bodengruppe angesetzt werden, dann gibt's Kreuzverstrebungen wie beim Kieferholzregal an allen 4 Seiten und im Dach. Damit erreichst Du eine sehr hohe Steifigkeit. Problematisch sind auch in diesem Fall Ausschnitte für Fenster und Türen. Wenn Du dafür das Gerippe unterbrechen mußt, darf keinesfalls der Kraftfluß unterbrochen werden, damit die entstehenden Scher- und Biegekräfte auch weiterhin in das gesamte Gerippe abgeleitet werden können.
    Für das ganze Teil brauchst Du bei 6m Länge ungefähr 60m Stahlprofil (10 Stangen) plus Bodengruppe plus Haltevorrichtungen für die Tanks, der Meter kostet ungefähr 6-7 Euro. Außen kannst Du mit Karosserie-PU-Kleber z.B. Aluminiumbleche aufkleben, innen füllst Du zuerst die Fächer zwischen den Profilen mit 40mm Styrodur auf, dann nochmal flächig über alles 30 oder 40mm Styrodur. Für Hängeschränke und andere Wandbefestigungen werden in der Stärke des Styrodur Holzleisten auf die Stahlprofile geschraubt oder/und geklebt, dabei Höhe notieren, damit man sie später wiederfindet.
    Ach ja, die Bodengruppe: die solltest Du vielleicht genauso bauen wie die Seitenwände, denn der Rahmen mit dem Haken sieht mir nicht besonders verwindungssteif aus. Die Profile kannst Du problemlos mit langen Nähten direkt mit dem Hakenrahmen verschweißen, hier sind vielleicht für höhere Belastbarkeit Profile mit 3mm Wandstärke sinnvoll oder auch Rechteckrohe mit z.B. 80x40x2 oder 3mm.

    Jo, und dann kann's losgehen mit dem Innenausbau.

    Das ist die Variante, wie ich sie als - ich sag mal hochtrabend - Auskenner im Omnibusbau auch für mich in dieser Situation bauen würde. Die selbsttragende Konstruktion ist relativ leicht (ich schätze mal so 600-800kg) und hoch belastbar, was gerade beim Absetzen auf schlechtem Untergrund vorteilhaft ist.
    Apropos Absetzen: hier fällt mir wieder ein, warum Du keinen längeren Container gebrauchen kannst, denn der würde ja hinten aufsetzen bevor die Rollen ins Spiel kommen.

    Viel Spaß beim Planen und Bauen,

    Björn

  • Neue Wohnmobilsteuer (so gut wie) beschlossen.

    • paulikxp
    • 16. November 2006 um 09:09
    Zitat von christianus

    http://www.christianus.de/WoMoBox/Steuer.gif


    Ui, das klingt ja schon weniger erquickend. Woher kommt der Text?

    Björn

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