Danke, genau soetwas habe ich mir vorgestellt. Also würde das mit den Magneten gehen. Super.
Nun bin ich in der zwischenzeit, dank eurer ganzen Kommentare, Hilfestellungen, Anregungen und Gedanken, nicht untätig geblieben.
Ich möchte euch mal zwei weitere Raum-Konzepte vorstellen. Ich mach mir sehr viele Notizen für DOs & DONTs ... so entstehen immer neue Überlegungen ... weiterhin mit dem Ziel erstmal das "Maximale" auszuloten. (später dann stückweise auf "Realisierbarkeit" abzuspecken - danke Eurer Anmerkungen)
Ich bin aber natürlich ganz bei euch: dass der von mir hier präsentierte, zweite Entwurf (Hubdach, ohne Terrasse - dafür mit Panoramafenster) sicherlich der bislang praktikabelste ist. (Konzept I war hier)
... hier also Raumkonzept III:
- Sitzecke hinten, fahrerseitig (Tisch fehlt hier im Bild)
- hinten, beifahrerseitig: die Küche mit einem Hochschrank
- vorn, beifahrerseitig: Bad - eingangstürseitig zu begehen
- vorn, fahrerseitig das Bett
Das Bett ist hier etwas merkwürdig am Fußende aufgeteilt, so erreiche ich optimale Länge für meine Frau (Fahrerhausseitig) und mich (zum Innenraum hin) - bei gleichzeitig größtmöglichen Bewegungsradien im Bad für die nötige Armfreiheit beim Duschen/Abtrocknen
Und damit es nicht zu langweilig wird: die Fahrerseite soll ein kompletter Slideout (60cm) werden; denn sonst wäre das Längsbett viel zu kurz)
Und genau das wäre wieder eine enorme Herausforderung über diese Länge (3,50m). ![]()
→ Müsste man offen / geschlossen zusätzlich gut-belastbar fixieren, um eine halbwegs taugliche Gesamtsteifigkeit hinzubekommen; vielleicht würden hier die Elektro-Magnet auch helfen ... im fahrbereiten Zustand würde ich aber lieber eine Art Gummi- oder Hebel-Spannverschluss vorstellen, wie sie bei Dachzelten verwendet werden ?
→ zudem ist fraglich, ob man im ausgefahrenen Zustand die nach unten "ziehenden" Hebelwirkungen und damit das oben herausziehende Oberteil des Slideouts durch ca. 20cm Seitenwand oberhalb des Slideouts ausreichend abfangen kann - oder die Kräfte hierfür zu groß wären (für reines GFK - ohne Alu / Karbon)
→ alternativ könnte man nur das Bett als Slideout machen (dann wäre das sogar nicht mal die gesamte Höhe (sondern nur ca. 160cm breit x 70-90cm hoch) - und damit die restliche Wand sehr viel stabiler) ... und auf der Gegenüberliegenden Seite, nur die Küche als Block rausschieben (ebenfalls sehr viel mehr Steifigkeit (außer in der Ecke hinten))
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Konzept IV:
anderer Innenraum (auf der Vergrößerung ist es besser zu sehen):
- zum Fahrerhaus: Durchstieg mit Bad (fahrerseitig, ausklappend) und Hochschrank (beifahrerseitig)
- hinten: U-Sitzecke mit Tisch (fahrerseitig) und Küchenblock (beifahrerseitig
... hier im geschlossenen Slideout-Zustand:
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... und hier im offenen:
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Ich habe überlegt, dass ein aufklabbarer Slideout sehr viele Probleme vermeiden hilft: vor allem der Stabilität wegen. Zusätzlich ist im geschlossenen Innenraum eine Slideout-Wand weniger, die in den Raum reinragt.
Hinten - wiedermal - eine Terrasse - diesmal das Heck teilweise ausklappend (ist quasi nichts anderes als ein Panoramafenster, nur eben nach unten). Oben stehen am Rand 60cm "Futter" von der Heckwand noch da, um die Seitenwände zu stabilisieren. Die Terrasse wird auf aus dem Leiterrahmen ausziehbaren Stützen aufgelegt. Dazu kommen dann Füße vorn.
Steifigkeit: In den hinteren Ecken sind 75x75 Profile aus GFK (in der Diagonalen halbiert) vorgesehen. Das sollte den fehlenden Seitenwände noch etwas Halt geben![]()
Zudem sind oben (hier nicht im Bild zu sehen) 20 cm feststehende Seitenwand vorgesehen, der Slideout wäre somit nur 170cm hoch, bei Innenhöhe von 190cm. Auch wäre durch diesen ausklapp-Slideout weniger Hebelkräft am Zerren am oberen Wandende - als beim parallel-Slideout.
Was meint ihr dazu ? Pros & Cons ?