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  2. Jan76

Beiträge von Jan76

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan76
    • 3. März 2025 um 20:42

    Danke, genau soetwas habe ich mir vorgestellt. Also würde das mit den Magneten gehen. Super.


    Nun bin ich in der zwischenzeit, dank eurer ganzen Kommentare, Hilfestellungen, Anregungen und Gedanken, nicht untätig geblieben.

    Ich möchte euch mal zwei weitere Raum-Konzepte vorstellen. Ich mach mir sehr viele Notizen für DOs & DONTs ... so entstehen immer neue Überlegungen ... weiterhin mit dem Ziel erstmal das "Maximale" auszuloten. (später dann stückweise auf "Realisierbarkeit" abzuspecken - danke Eurer Anmerkungen)

    Ich bin aber natürlich ganz bei euch: dass der von mir hier präsentierte, zweite Entwurf (Hubdach, ohne Terrasse - dafür mit Panoramafenster) sicherlich der bislang praktikabelste ist. (Konzept I war hier)


    ... hier also Raumkonzept III:

    • Sitzecke hinten, fahrerseitig (Tisch fehlt hier im Bild)
    • hinten, beifahrerseitig: die Küche mit einem Hochschrank
    • vorn, beifahrerseitig: Bad - eingangstürseitig zu begehen
    • vorn, fahrerseitig das Bett

    Das Bett ist hier etwas merkwürdig am Fußende aufgeteilt, so erreiche ich optimale Länge für meine Frau (Fahrerhausseitig) und mich (zum Innenraum hin) - bei gleichzeitig größtmöglichen Bewegungsradien im Bad für die nötige Armfreiheit beim Duschen/Abtrocknen

    Und damit es nicht zu langweilig wird: die Fahrerseite soll ein kompletter Slideout (60cm) werden; denn sonst wäre das Längsbett viel zu kurz)

    Und genau das wäre wieder eine enorme Herausforderung über diese Länge (3,50m). ;(

    → Müsste man offen / geschlossen zusätzlich gut-belastbar fixieren, um eine halbwegs taugliche Gesamtsteifigkeit hinzubekommen; vielleicht würden hier die Elektro-Magnet auch helfen ... im fahrbereiten Zustand würde ich aber lieber eine Art Gummi- oder Hebel-Spannverschluss vorstellen, wie sie bei Dachzelten verwendet werden ?

    → zudem ist fraglich, ob man im ausgefahrenen Zustand die nach unten "ziehenden" Hebelwirkungen und damit das oben herausziehende Oberteil des Slideouts durch ca. 20cm Seitenwand oberhalb des Slideouts ausreichend abfangen kann - oder die Kräfte hierfür zu groß wären (für reines GFK - ohne Alu / Karbon)

    → alternativ könnte man nur das Bett als Slideout machen (dann wäre das sogar nicht mal die gesamte Höhe (sondern nur ca. 160cm breit x 70-90cm hoch) - und damit die restliche Wand sehr viel stabiler) ... und auf der Gegenüberliegenden Seite, nur die Küche als Block rausschieben (ebenfalls sehr viel mehr Steifigkeit (außer in der Ecke hinten))


    Konzept IV:

    anderer Innenraum (auf der Vergrößerung ist es besser zu sehen):

    • zum Fahrerhaus: Durchstieg mit Bad (fahrerseitig, ausklappend) und Hochschrank (beifahrerseitig)
    • hinten: U-Sitzecke mit Tisch (fahrerseitig) und Küchenblock (beifahrerseitig

    ... hier im geschlossenen Slideout-Zustand:


    ... und hier im offenen:


    Ich habe überlegt, dass ein aufklabbarer Slideout sehr viele Probleme vermeiden hilft: vor allem der Stabilität wegen. Zusätzlich ist im geschlossenen Innenraum eine Slideout-Wand weniger, die in den Raum reinragt.

    Hinten - wiedermal - eine Terrasse - diesmal das Heck teilweise ausklappend (ist quasi nichts anderes als ein Panoramafenster, nur eben nach unten). Oben stehen am Rand 60cm "Futter" von der Heckwand noch da, um die Seitenwände zu stabilisieren. Die Terrasse wird auf aus dem Leiterrahmen ausziehbaren Stützen aufgelegt. Dazu kommen dann Füße vorn.

    Steifigkeit: In den hinteren Ecken sind 75x75 Profile aus GFK (in der Diagonalen halbiert) vorgesehen. Das sollte den fehlenden Seitenwände noch etwas Halt geben:?:

    Zudem sind oben (hier nicht im Bild zu sehen) 20 cm feststehende Seitenwand vorgesehen, der Slideout wäre somit nur 170cm hoch, bei Innenhöhe von 190cm. Auch wäre durch diesen ausklapp-Slideout weniger Hebelkräft am Zerren am oberen Wandende - als beim parallel-Slideout.


    Was meint ihr dazu ? Pros & Cons ?

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan76
    • 3. März 2025 um 17:12
    Zitat von holger4x4

    Ich würde zum Festellen des Dachs mir eine rein mechanische Lösung einbauen.

    Holger, das ist eine sehr gute Überlegung.

    Könnte man ggfls. über "Türriegel" realisieren, die ausfahren, wenn das Dach oben ist.

    Nimmt man dafür Elektro-Magnete, die autom. ausfahren, wenn die Endschalter oben "anschlagen", könnte man das Dach sogar automatisiert blockieren.
    (idealerweise hat man trotzdem zusätzlich noch einen Schalter oder bekommt sie manuell betätigt ... falls noch mehr Elektronik ausfällt ;)) ← geht das? Kann man einen Elektro-Magneten ohne Strom bewegen um ihn z.B. in Stellung Zu oder Auf dann auch zu belassen (ohne ständig festhalten zu müssen) ?

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan76
    • 3. März 2025 um 15:52

    Knicklasten sehe ich hier eigentlich nicht, bin aber zu wenig "Fachmann für physische Theorie" ;).

    Das Dach wird zwar einseitig belastet werden:

    • beim auf das Dach klettern → idealerweise also (halbwegs mittig) von innen
    • beim auf einer Seite ins Bett klettern → diese Last sollte vielleicht einfach in der zu hebenden (Antriebs)Kraft berücksichtigt werden (besser noch die gesamte Masse - wenngleich diese nie gehoben werden wird - sondern nur statisch abzusichern ist) (zudem würden diese Kräfte nur auf eine der vier Zylinder wirken (weil das Bett quasi ja am Ende in einem "Quadranten" hängt)

    ... aber eine Knicklast, die ich als eine sehr seitlich wirkende, zumal eher seitlich ziehende Kraft verstehen würde, sehe ich dadurch nicht.

    Sei dem jedoch so (nicht umsonst hat Sebastian dies offenbar für sich mit berechnet), sind die Spindelsysteme sicherlich die bessere Wahl. Die dünnen Holme der Hydraulik-Systeme halten da vermutlich nicht sehr viel ?

    Nunja. Insofern muss ich wohl doch lieber eine Auflage finden, wo das Bett im nutzenden (unteren) Zustand dann, das Dach entlastend, aufliegt. Ist nur schwer, in meinen aktuellen Raumentwürfen ... daher meine Nachfrage.

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan76
    • 3. März 2025 um 09:09

    Habe gestern abend auch noch mal mit Dennis telefoniert. Auch er nutzt seine Hubzylinder problemlos und wartungsfrei seit Jahren. Insofern bleibt es ein Weg für mich - für die weitere Konzeption.

    Was ich mich noch frage: Würden hochgefahrene hydraulische Hubzylinder für das Hubdach ein dann wiederum herabgelassenes Bett (anderes System) so stabil halten können, dass man mit ca. 150kg (+ ca. 20-50kg Bett) darin schlafen kann ?

    Ich frage mich, ob die Zylinder Gewichtsstabil sind, im stehenden Zustand oder ob sie über die Nacht dann stückweise nachgeben oder es zumindest längerfristig zu Problemen führen könnte ? Die Hubdächer selbst bringen zwar auch 100-150kg auf die Waage ... und die werden ja auch stabil gehalten. Aber ob das doppelte auch noch hält ?

    Wahrscheinlich ist es nur eine Frage der Auslegung der Zylinder ? Es gibt ja welche für mehr oder weniger Newton Hebekraft ...

    Liege ich da richtig ?

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan76
    • 2. März 2025 um 18:06

    Danke Martin, dass bestärkt mich dann doch sehr, dass mit einfachen Mitteln alles wunderbar und langwierig rubust gebaut werden kann.

    Hatte die Tage mal mit ErgoSwiss telefoniert. Der Vertriebler war offenbar eher ein Vertreiber. Er wollte offenbar keine Hubsysteme an Camper-Bauer verkaufen. Er hat es mir mit allen erdenklichen möglichen theoretisch auftretenden Problemen ausgeredet.

    Aber gut zu hören, dass die Systeme eigentlich schon wartungsfrei sind - sofern wohl zumindest keine Luft ins System kommt (worüber ich mir noch kein rechtes Urteil bauen kann, aber du es ja seit Jahren problemlos und bei Wind und Wetter im Einsatz hast, und somit eine Bestätigung dessen gibt)

    Danke

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan76
    • 27. Februar 2025 um 14:06

    Was mir da einfällt. Eine wohl sehr wartungsarme Dichtung wäre eine Tür-Absenkdichtung. Diese fährt aus, wenn ein Stift gedrückt wird (was beim Schließen der Tür in die Zarge erfolgt).

    Nun müsste man allerdings diesen Mechanismus umkanten - sodass er nicht seitlich / linear zu drücken ist, sondern ja 90° gewinkelt - von unten/oben. Da hätte ich jetzt noch keine Idee (müsste das Ding mal bei mir zuhause ausbauen und nachsehen, wie die Mechanik da drin ist)

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan76
    • 27. Februar 2025 um 10:04
    Zitat von nunmachmal

    Warum so umständlich?

    Wenn der Deckel übergestülpt ist, am Koffer oben rundum eine Leiste anbringen, welche den Spalt zu ⅔ überdeckt.

    Nun das selbe unten am Deckel. Eine Leiste die den Spalt ⅔ überdeckt. Hier am besten eine Kunststoffleiste aus Teflon, Polyirgenwas.

    Wenn der Deckel hochgefahren wird, dichten die Leisten und eine montierte Gummidichtung den Spalt zuverlässig ab.


    Gruß Nunmachmal, 🇹🇳 32.867492,10.287597

    Alles anzeigen

    genauso hatte es Sebastian ja sogar in seinen Zeichnungen. Ist dann aber davon abgekommen. Offenbar reicht die reine Bürsten-Abdichtung auch schon sehr gut aus. Sebastian meinte, dass er das Hubdach offen schon bei nördlichen Winden (Stärke 7) testen konnte - ohne nennenswert spürbaren Wind. Hatte ich doch richtig von dir verstanden, Sebastian ?

    Aber im Grunde müssen wir das Thema nicht neu erfinden. Schaut man sich die seit jahrzehnten existierenden Slideouts an. Dieses Prinzip um 90° gedreht. Fertig ist die Dichtung. Die machen das genauso wie Peter beschrieben hat:

    • überlappende Blenden an den Freiflächen, an denen die Wände sich gegeneinander schieben - deren Spalt ist übrigens ziemlich groß.
    • Somit ist auch mehr Platz, wo eine gute und dicke Borste gut arbeiten kann, ohne sich zu sehr (Auf nur 1-2 cm) zu verbiegen und dann die Form zu verlieren)
    • auf den Blenden sind Gummidichtungen angebracht, die dann fest aufeinander liegen.
    • im geschlossenen Zustand sitzt die äußere Blende dann fest auf der Außenhaut ← das ginge beim Hubdach so nicht. Alternativen:
      • a) der obere Kofferteil sitzt mit den Wänden auf einer anderen Wand oder dem Boden unten direkt auf - hätte dann dort eine zweite Dichtung (an der Unterseite er oberen Seitenwände)
        Nachteil: wenn der obere Koffer dann beim Fahren nicht so recht verzurrt ist, würde diese Dichtung aber vermutlich nicht lange halten. Staub würde bei schon sehr feiner Reibung (die sicher zwangsläufig durch Rahmenverwindungen entstehen wird?) schrittweise zerfressen werden
      • b) es gibt eine ähnliche Gegenblende wiederum an der Stelle an der unteren Seitenwand, wo die obere im runtergefahrenen Zustand zum stehen kommt.
        Nachteil:
        1. setzt eine über Jahre exakte Position beim Ablassen voraus; bei mir kein Problem, weil mein oberer Koffer auf den unteren Seitenwänden direkt aufliegen wird
        2. auch hier würde der Staub die Dichtung stückweise zerfressen
      • c) es braucht unten keine Dichtung, da die Seitenwände ja sehr weit überlappen. Somit kommt (hoffentlich?) kaum Staub ins Innere - trotz Pistenfahrten oder Sahara-Mehl-Sand

    Dennoch stelle ich mir das schwierig vor. Vermutlich hat deshalb Sebastian davon abgesehen, oder?

    • man muss die Wände sehr exakt bauen - rechte Winkel vor allem in der Senkrechten: sonst würden die Wände mal mehr, mal weniger Abstand haben, beim Hoch-/Runter-Fahren ← hier sehe ich die größte Gefahr
    • um dies zu vermeiden, könnte man das Spaltmaß zwischen den Wänden vergrößern (wie die Slideouts). Dafür hätte man aber im Aufbau mehr Außenvolumen und weniger Innenvolumen - und wir kämpfen ja immer um jeden Zentimeter ;)

    Insofern würde ich auch erstmal mit den üblichen Bürsten versuchen zu arbeiten - ohne weitere Abdichtungen.

    Aber vielleicht gibt es noch weitere Nutzer, die mit Hubdach schon länger unterwegs sind und Erfahrungen beisteuern können ?

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan76
    • 27. Februar 2025 um 09:48
    Zitat von Abweg

    Macht es Sinn etwas mehr Luft zwischen den überlappende Wänden zu lassen und den Spalt mit einem aufpumpbaren Gummischlauch abzudichten?

    Ich bin ja (noch) kein Fachmann, wie ihr wisst ;), finde aber die Idee sehr gut - theoretisch.

    Aber ist das praktisch im Alltag - ohne neue "Sollbruchstellen" zu erzeugen und weitere ausfallmögliche Systeme zu einzubauen, einfach möglich ?

    Wie wäre deine Vorstellung, dies umzusetzen ?

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan76
    • 26. Februar 2025 um 21:22

    Sehr coole Lösung Sebastian. Die hattest du zu meinem Besuch noch nicht oder?

    Eine bewegliche Membran noch dazwischen hilft sicher, die Toleranzen zu kaschieren.

    Auch sehr interessant, dass die Bürstendichtungen schnell nachgeben.

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan76
    • 26. Februar 2025 um 18:32
    Zitat von holger4x4

    Also besonders die relativ dünnen Ergoswiss Zylinder brauchen meiner Meinung nach eine stabile Führung, damit die nicht mit seitlichen Kräften belastet werden. Das hat vermutlich bei Dennis die Zylinder beschädigt.

    Genau dafür gibt es ja neben den Zylindern von denen noch die Lineareinheiten, die schon mit Gehäuse/Führung kommen.
    Als Spindel-Version sogar mit richtig massiven Führungen, schon als Tischbeine, etc. einsetzbar. Die halten durchaus auf einige Seitenkräfte aus, denke ich.

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan76
    • 26. Februar 2025 um 17:45

    Danke Picco für deine Ausführungen.

    Die Hubzylinder von ErgoSwiss sind nur mit 230 V zu haben? Scheint laut Webseite noch so zu sein :(

    Allerdings sehe ich gerade, dass sie auch Spindel-Hubsysteme anbieten - auch als Lineareinheit, somit äußerlich ähnlich zu verbauen, aber eben mit Rückholmechanik und ohne "Luft im Getriebe".

    Klingt für mich fast wie die beste Lösung aus beiden Welten. Währe da nicht die beschränkte Hubhöhe von nur 400 mm ||


    Frage an die Community: Zur Abdichtung gegen Wind/Ungeziefer/Staub der oberen und unteren Kofferteile: reicht eine Bürstendichtung oder gäbe es andere bewährte Abdichtungen ? (außer einem Reißverschluss, wofür ich ja dann täglich ums Auto laufen müsste ;))


    Die Führung per Rollen verstehe ich jetzt, Picco. Danke. Was sagen die anderen dazu. Braucht es eine zusätzliche Führung zw. oberem/unterem Koffer ? (Sebastian hat seine Rollen ja auch wieder entfernt) Ich möchte die Wände nicht durch Kratzer nach den ersten Malen verunstalten - daher möchte ich hier gern auf Nummer sicher gehen.


    danke euch, wie immer.

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan76
    • 26. Februar 2025 um 12:40

    Ich sehe das genauso! Vor Ort Ärger haben ist unbezahlbar gegenüber 1.000 € Mehrkosten.

    Genau solche Aussagen wollte ich als Bestätigung nur haben. Auch, um mein Budget mir selbst gegenüber zu verargumentieren ;)


    Nun tendiere ich zu Spindeln vs. Hydraulik. Hydraulik scheint - weil aus einem Paket alles kommend (von den genannten Anbietern) sehr viel überschaubarer. Die Lösung von Sebastian scheint mir hingegen wartungs-stabiler (und vermutlich auch sehr viel verwindungs-stabiler).
    Manuelles Backup wäre bei beiden realisierbar.


    Ich bekomme also zumindest 50-70cm Hub hin. Das reicht mir erstmal für die weitere Planung.

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan76
    • 25. Februar 2025 um 21:02
    Zitat von urologe

    Ja in der Tat - ich habe mir das auch noch einmal komplett mit großer Freude durchgelesen - Vieles hat mich an meine Baujahre erinnert -

    ganz besonders die vermessenen Löcher in der Bodenplatte ^^ - keineswegs aus Schadenfreude , sondern , mei was habe ich mich vielfach tot geärgert ,

    weil ich - man weiß ja hinterher nie , warum man das Werkstück wieder aus Versehen gedreht oder umgedreht hat und die vielen Markierungen auf einmal

    woanders waren als gedacht - gerne auch beim Nacharbeiten mit der Flex , wo anschließend genau da geflext wurde , wo eh schon zu viel fehlte ...

    Ja Ralf und auch Peter, das sind sehr gute Infos, die Mut machen. Vor allem dann, wenn man eben selbst am verzweifeln ist. Das kenne ich auch aus meinen früheren Projekten nur zu gut. Insofern hab ich auch innerlich einige Male sehr gelacht, wie selbstironisch Peter das dokumentiert hat. Super lieben Dank dafür !

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan76
    • 25. Februar 2025 um 21:00
    Zitat von holger4x4

    Die Vevor Antriebe sind nicht synchronisiert, da brauchst du also noch Weggeber und eine Ansteuerungselektronik.

    Ja. das hab ich mir schon gedacht. :(

    (jetzt bräuchte man das nötige Halbleiterwissen - so wie Peter oder Sebastian ;)).

    Denn die Dinger sind unschlagbar günstig. Dazu noch den Geber sowie Elektronik kann ja keine 1.000 € zusammen bringen. (die zu einem Bansbach / ErgoSwiss noch fehlen würden.

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan76
    • 25. Februar 2025 um 20:57
    Zitat von nunmachmal

    https://peter.trunner.de/der-traum-vom-…/wird-nun-wahr/

    schöne und auch kurzer Bericht, Peter. Tolle Arbeit:!: So kann ich mir deinen Klappalkoven sehr gut vorstellen.

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan76
    • 25. Februar 2025 um 17:23
    Zitat von nunmachmal

    Es gibt Gasdruckfedern mit Blockiereinrichtung: https://www.hahn-gasfedern.de/de/

    Danke Peter, und die würden auch mich als privat beliefern ?

    Deren Blockiereinrichtung, für die es nettes Zubehör gibt, sieht echt vielversprechend aus. Beide Federn mit einem Auslöser (ent)sperren. Damit wäre das Dach blockiert (unten = Diebstahlschutz und oben = schlafen).


    Hat schon mal einer mit solchen "billigen" Linearantrieben Erfahrung ? Die sind ja erheblich günstiger, auch mit ausreichend Hub und gibt es auch mit 1500-3000N.


    Und wer kennt sich hinsichtlich Führungsschienen aus ? Bringt das eine geradlinige Führung oder blockiert es das Anheben im schlimmsten Fall nur ?

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan76
    • 25. Februar 2025 um 16:37
    Zitat von derMartin

    Hast du mal über einen Scherenmechanismus nachgedacht?

    Hallo Martin, ja hab ich. Aber bringt mir nur unschöne Ansichten an den oberen Innenwänden (weil sie ja innenliegend wären, bei Hubkarton, anstelle aufklappbaren Hubseitenwänden - da wären sie außen).

    Man könnte sie innen mit einer dünnen "Wand" verkleiden, sodass man diese Scheren nicht sieht - aber diese Verblendung trotzdem VOR der unteren Seitenwand runterfährt. Muss ich mal im 3D ausprobieren.

    Aber wie Peer schon sagt: vermutlich sehr schwer, um stabil darauf stehen /schlafen zu können ... allerdings weniger gefummel als die manuell aufzustellenden "Klappwände".

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan76
    • 25. Februar 2025 um 14:50

    Danke Anton für die Ausführungen. Das ist schon ein relevanter Punkt: die seitlichen Kräfte, allein durch Bewegung im Fahrzeug.

    Ich hatte heute Nacht noch ne andere Idee:

    • normale Gasdruckfedern, die so austariert sind, dass sie den oberen Koffer anheben; aber auch nicht zu viel Kraft besitzen, um ihn manuell, ziehend, wieder zu zu bekommen - ohne Klimmzüge machen zu können
    • im oberen Zustand bräuchte es dann eine Art Arretierung.
      • Denkbar wäre hier einfach eine Strebe, die man dann unters Dach klemmt (aber nicht mehr wagerechte Steifigkeit bringt als Hubzylinder)
      • oder - um auch die seitlichen Kräfte gleich mit abzufangen, ein Stück Wand, was an der unteren Seitenwand montiert dann nach oben geklappt wird und damit genau die Hubhöhe erreicht. Das Dach könnte hier einfach aufsitzen und die Gasfedern entlasten. Das ganze gäbe seitlich mehr Stabilität. Insbesondere, wenn man zusätzlich noch "Stifte" als echte horizontale Arretierung in der Decke senkrecht so herausragen lässt, dass sowohl die unteren Kofferseitenwände dort "einrasten" aber auch eben diese hochgeklappte Wand.
    • Nun sind diese Gasdruckfedern sicherlich noch weniger stabil - seitlich führend. Dazu könnte man evtl. noch z.B. solche Führungsschienen anbringen. Das überlege ich eh, um generell Verwindungen beim Runter-/Hochfahren zu reduzieren.


    Was ist eure Meinung zu Führungsschiene ? Könnte so eine Führung evtl. sogar eher kontraproduktiv sein (weil sie gar keine Verwindung/Neigung beim Hochfahren zulässt, sobald diese aber in den Hubstützen entstehen würde, würde evtl. der Koffer verkanten und blockieren? Oder fangen solche Schienen eben genau dies ab - was mein Ziel wäre?)
    Staub- und Schmutzbeständig und Wartungsfrei scheint es zu sein, sodass es nach einigen Pisten nicht gleich zum Schmiergelpapier werden sollte.

    Was ist eure Meinung zu Hubsystem per Gasdruckfedern ?

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan76
    • 25. Februar 2025 um 12:52

    Eine Dachterrasse auf nem Hubdach ist sicher keine so sinnvolle Idee, im Bezug auf die Haltbarkeit der Hydraulik-Zylinder und Seitenstabilität des Konstrukts. =O

    Ich dachte allerdings, dass diese - wenn sie einmal "stehen" (oben angehalten sind) dann (zumindst senkrecht) Kraftstabil sind - man somit drauf rum laufen kann ?

    Ich möchte ja schließlich auch unter dem Hubdach schlafen - somit muss es schon 150 kg zusätzlich aushalten (nur stehend, nicht während des Hubs).

    Ist das gegeben oder könnte hier ein mittel-/langfristiger Knackpunkt der Zylinder liegen, wie Holger meint ?

    Anton, deine Überlegung mit zusätzlicher Stabilisierung/Arretierungen im "Oben-Zustand" ist gut. Hast du mit solchen Lasthalteventilen schon längere Zeit Erfahrung ? Wartungsarm ? Haltbarkeit ?

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan76
    • 25. Februar 2025 um 10:40

    Hallo Peter, das ist doch mal ein Ausblick! Ich hab das schon irgendwo gesehen - in Kanälen des weiten Netzes. Gefällt mir sehr gut. Vor allem hast du da oben - bei offener Klappe - auch direkt den Wind um die Nase, beim Schlafen. Heeeerrrrlich. <3

    Hast du ein paar mehr Bilder für mich? (gern auch per PN).

    Ich hätte Interesse:

    • wie arretierst du den Alkoven oben / unten ?
    • wie dichtest du die Klappe am Alkoven ab, wenn sie zu ist und Alkoven offen/geschlossen ?
    • wie fährst du die Terrasse vorn noch aus ? Ich sehe einen Hydraulikzylinder, scheint, als bliebe die Terrasse aber stehts hälftig ausgefahren - quasi über dem Fahrrad? Wie stabilisiert du diese, sodass du - vorn stehend - nicht "abbrichst" ? Liegt sie auf Auszügen oder welche Arretierung gibt es hinten - ausgefahren/geschlossen ?


    Die Details sind es, die ich nun langsam brauche, um meine Lösung voran zu bringen. ;)

    @all: Terrasse (unten) hab ich mich nun vollends verabschiedet. Wird zu schwer oder der Koffer benötigt Zwischenrahmen, aus dem man sie ausziehen könnte.
    Aber so eine Dachterrasse hat was. Definitiv !8) ... muss ich noch grübeln, wie das zu meinem Aufstelldach passt.

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