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  1. womobox & Leerkabinen-Forum
  2. Jan76

Beiträge von Jan76

  • Welche Deckschicht ist die Richtige ?

    • Jan76
    • 23. September 2025 um 17:04

    Hallo Sebastian,

    ich meinte 4 Lagen insgesamt: 2 innen, 2 außen. (hab mich schlecht ausgedrückt).

    Ja, punktuelle Streitigkeiten kann das Ding noch nicht, mir ging es nur mal allgemein - in einer theoretischen Betrachtung genereller Materialeigenschaften:

    Wie viel mehr Glas müsste ich einbringen als Deckschicht, um auf die selben Steifigkeitswerte zu kommen.

    Da war ich sehr überrascht, als mir ChatGPT ausgegeben hat, dass es anstelle 4 CFK dann nur 5 GFK sein sollen. Weil das eben kaum einen Unterschied macht - vor allem im Gewicht.


    Ich hatte dann gestern - mir hat das keine Ruhe gelassen - noch mal anders den Dr. Allwissend gefragt und eine gänzlich andere Auskunft erhalten =O.

    Es würde ca. mind. 11 Lagen benötigen, um die selbe Biegesteifigkeit bei 5cm Schaumkern zu erhalten ← das ist doch mal eine ganz andere Aussage :!:

    Den Meister der schlauen Sprüche dann nochmals auf den Unterschied angesprochen, gibt es ... nach langem hin und her und immer tiefer bohren dann zu:

    Zitat

    Das war die erste pauschale Abschätzung, ohne Berechnung, basierend auf einer groben Vereinfachung.
    → Ich hatte da offenbar nur aus dem Bauch heraus einen geschätzten Faktor genommen.
    → Fehler: Ich habe an dieser Stelle keine Modulanpassung oder Detaillierung gemacht.


    → das ist echt geil oder. Man ist echt verlassen, wenn man sich auf ein ChatGPT verlassen will (zumindest bei echten Fachkenntnissen) :cursing:

    Also Sebastian: ich bin wieder sehr guter Dinge, was die Materialvorteile von Carbon betrifft. (Und kann wieder ruhig schlafen, jetzt wo ich schon quasi losgelegt hatte mit dem Carbon-Sandwichbau)


    Danke woifi, Kevlar hat Sebastian auch verbaut, u.a. bei den Radhausabdeckungen der Kabine. Finde ich eine klasse Wahl. Hab ich im Auge (und das andere den Preis dazu ;)).

  • Welche Deckschicht ist die Richtige ?

    • Jan76
    • 22. September 2025 um 22:05

    Hallo liebe Gemeinde,

    zu dieser Frage tummeln sich ja schon unzählige Themen/Treads/Antworten/Gedanken hier herum...


    Ich bin ja dem Karbon etwas verfallen - Dank Sebastian seinem tollen Bautagebuch. :love:

    Nun bin ich - nach reiflich Materialkunde, vor allem zu verschiedenen Kernmaterialien und der Einarbeitung in grundlegende Vakuumlaminiertechniken - mal dabei eine Kalkulation aufzumachen: Gewicht vs. Kosten vs. Steifigkeit.

    Das fällt leider sehr ernüchternd aus ... aber ich hoffe noch, dass ich einen Rechen-/Denkfehler irgendwo habe.


    Ich muss vorweg sagen, dass meine Kabine eine statische Herausforderung werden wird: eine große Panoramaklappe, ein Aufstelldach (und idealerweise noch ein SlideOut) sollen rein :/.

    Deshalb geht Steifigkeit VOR (auch (in gewissen Grenzen) VOR Kosten).

    Gewicht ist ebenso maßgebend, denn ich baue auf ein Sprinter Fahrgestell und möchte unter 3,5t bleiben.


    Schau ich mir GFK und CFK im Vergleich an, so benötigt man für normale Wände ca. 4 Lagen Carbon (245g/m2) oder 5 Lagen Glasgewebe (290g/m2) - für eine etwa gleiche Wanddicke und auch vor allem wohl Steifigkeit (hat mir chatGPT ausgerechnet mit komplizierten Formeln). <= Glaubt man dieser Berechnung, ist Steifigkeit also schon mal ausgleichbar. ← glauben kann ich das irgendwie noch nicht so ganz (wenn eine GFK-Deckschicht genauso dick ist wie eine CFK-Deckschicht, dann sind die doch nicht genauso biegestabil ???)

    Gewicht: hier ergibt sich zwar eine enorme Ersparnis, rein im Vergleich der Deckschichten, doch da vor allem der Kern einen großen Anteil am Gesamtgewicht eines Panels hat und auch das Harz, reduziert sich der reale Vorteil auf nur ca. 13% Gewichtsersparnis von Carbon gegenüber Glas. <= diese ca. 50kg lassen sich dann auch woanders einsparen.

    Preis: hier gibt es nicht viel zu sagen. Harz und Kern kosten identisch. Die Gewebe sind mal eben doppelt so teuer! ca. 6.000 € in Vergleich zu 12.000 € (grob überschlagen, nach meinen aktuellen Planungen).


    So. Und nun steht ich hier, und frage mich, ob ich sooo viel mehr Geld ausgeben möchte ?

    ... wenn doch angeblich die Steifigkeit identisch sei und der Gewichtsvorteil dabei sogar noch zu vernachlässigen.


    Ich hoffe, ihr könnt mir auf die Sprünge helfen, wo ich entweder falsche Ansätze verfolge oder Denkfehler habe. Danke!

  • Was für eine Schloss ist das ?

    • Jan76
    • 17. September 2025 um 12:36

    Danke Phil, ist genau das was ich suche.

    Und der Hersteller hat noch viele weitere, mit weniger Aufbauhöhe und in Stahl. Bestens !

  • Was für eine Schloss ist das ?

    • Jan76
    • 16. September 2025 um 17:32

    Hallo liebe Gemeinde,

    ich benötige mal wieder eure geballte Kenntnis.

    Ich habe auf einem Treffen dieses Schloss gesehen - kann mir einer sagen, was das für eines ist ?


    Es ist kein gewöhnliches Hebel- oder Drehschloss. Denn der Hebel wird beim Drehen des Schlüssels noch eingezogen - dreht also nicht einfach nur um 90° wie bei gewöhnlichen Hebelschlössern. (Man kann es ganz leicht an Foto 2 und 3 erkennen - der Hebel sitzt auf Foto 3 weiter innen)


    Danke euch!

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan76
    • 14. März 2025 um 11:16

    Ohh. danke lieber Wolfgang,


    das ist ein durchaus gutes Argument (mit dem Schmutz). Mit der Kälte hatten wir bislang keine Probleme, auch bei 0 Grad schlafen wir ohne Mützen - mit dem Kopf direkt den bisherigen Carbest-Heck-Fenstern. Aber könnte sein, dass das mit Glas noch mal eine andere Strahlungswärme ist als bei den doppelwandigen PlastikDingern ?

    Wir wollen mit dem Kopf zum Heck schlafen. Somit hätte man zumindest in alle drei Richtungen eine schnelle Einschätzung der Lage - wenn es draußen Geräusche gibt. Das war mir nur wichtig, aber dafür reicht auch ein Festfenster oder ein wesentlich kleineres irgendwo (vielleicht mehr mittig, dann hätte man auch weniger Strahlungskälte am Kopf).

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan76
    • 14. März 2025 um 09:52

    Hallo Fritz,

    du hast schon recht. Üblicherweise sitzt man draußen oder halt drinnen - oder ganz woanders (im Restaurant, etc.).

    Wir lieben jedoch zwei Aspekte:

    • das draußen Kochen, so richtig Kochen, mit viel Gewürzen, vielen Zutaten - nicht nur Grillen und Pfeffer ;) (ohne hier jemand Unrecht tun zu wollen)
    • drinnen zu sitzen, aber trotzdem Frischluft zu haben - und ein Gefühl von Draußen

    Für ersteres hat es sich bisher erwiesen viele Dinge rein-/rauszuschleppen. Das ist nervig und am Ende kocht man doch meist drin.

    Draußen sitzen, bei schlechtem Wetter oder einfach nur mal bei unangenehm kühlem Wind ist für uns ein sehr schöner Genuß. Vor dem Auto spürt man jedes Lüftchen ... vor allem von unter dem Auto. Ja, dafür würde auch ein Panorama-Fenster reichen: das hatten wir hier im Thread auch bereits diskutiert und ich mal einen für uns darstellbaren Entwurf gefertigt; sofern ich dieses Draußengefühl aber auch durch eine verlängerte Sitzbank (auf der dann schnell mal noch Gäste mit Platz nehmen könn(t)en) kombiniert bekomme, ist ein "großes Panoramafenster" (Terrasse) für uns die erweiterte Möglichkeit, gegenüber einem "normalen".

    Zudem ist es ein zusätzlicher Sicherheitsaspekt hinsichtlich Kriechtieren; auch für unseren Hund - der somit eine weitere (wenn auch nur optische) Barriere hat - und nicht einfach runterspringt.

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan76
    • 6. März 2025 um 20:20
    Zitat von Sebastian

    Moin Jan, du kannst eine Verschattungsplatte über die Dachverglasung schieben und in Richtung Terrasse als Überdachung ausziehen.

    Ja. Die Idee hatte ich auch, nur keine Ahnung wie ich das bauen soll, damit

    • es im geschlossenen Zustand sauber abdichtet, trotzdem beim Aufschieben aber nicht schleift (müsste evtl. dann leicht angehoben werden vor dem Aufschieben ?
    • es geschlossen keine Angriffsfläche für Äste bietet - also sauber abschließt, wenig harte senkrechte Kanten bietet, keine Zwischenräume
    • es aufgeklappt auch halbweg stabil ist, ohne enorm zusätzlich Höhe aufzubauen auf dem Dach (die ich mir sonst im Innenraum mühsam abzwacken müsste - um nicht über Fahrgestellhöhe von 160cm zu kommen - mit gesenktem Dach)


    Einer ne Idee oder schon was gesehen, wie man so ein Slide-Dach hinbekommen kann ?


    Es hätte noch den Vorteil, dass man daraus sogar noch PV bekommen würde - somit auch dahingehend keine "Verschwendung" an Dachfläche gegeben wäre durch ein großes Festfenster im Dach.


    Man kann das Konzept aber auch anders denken. Eine klappbare Abdeckung, die innen zusätzlich PV hat - und dann aufklappt, um weitere PV-Module zu nutzen. Ja, dann wäre immer das Dach offen - auch für Ungeziefer. Oder PV eben außen, dann klappt man das Dach auf (und hätte dann aber kein PV)

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan76
    • 6. März 2025 um 17:49
    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang

    Zwei Ideen/Gedanken möchte ich aber noch anbringen:

    - was wäre statt der Dachklappe von ein oder zwei großen Dachhauben (ich habe mich aus Gewichtsgründen für https://www.remis.de/fileadmin/user…g_2024-n-sm.pdf, ab S. 36, entschieden, andere sind natürlich auch möglich ;) ) zu halten? Gute Sicht in die Sterne, Verdunkelung und (einfacher) Insektenschutz inklusive, kein so gigantischer, destabilisierender Dachausschnitt. Und keine Einschränkungen fur die Solarzellen.

    Verdunkelung ist wichtig, da geb ich euch recht. Bin noch am Überlegen (für den Fall von Festdach).
    Eine Haube steht mir zu hoch und ist meist nur aus dünnem Plastik. Das ist mir zu wenig stabil bei Ästen. Deshalb dachte ich ja an solche Sandwich-Doppel-Stegplatten oder wie die heißen, fest verbaut. Die halten ne Menge aus. Und wären Plan.

    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang

    - statt einer nach unten klappenden Terrassenlösung würde ich die Rückwand nach oben öffnend gestalten: bei leichtem Regen hat man so noch einen Witterungsschutz und kann immer noch 'in der Natur' sitzen.

    Nein. Wir mögen eine Terrasse (lass mir bitte meinen letzten Traum vom Konzept I 8o) Unabhängig davon eine sehr gute Idee. Deshalb hatte ja mein Konzept I beides verbaut.

    Ich überleg noch, ob man trotzdem eine Art "Dach" hinbekommt über der Terrasse.

    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang

    Ach ja, vielleicht hast Du's eingeplant, aber es ist auf den Bildern nicht erkennbar: ich würde niemals auf einen schnellen Weg von der Kabine ins Fahrerhaus verzichten, über den man schnell und relativ sicher ans Steuer springen und wegfahren kann, sollte sich beim Freistehen eine unschöne Situation entwickeln...

    Fahrerhaus-Durchstieg gibt es!

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan76
    • 6. März 2025 um 14:45
    Zitat von urologe

    Das war auch mein erster Gedanke .

    :) ... siehe oben. (nichts ist schon final, alles kann noch werden ...)

    Zitat von urologe

    Ein feststehendes Dachfenster würde ich auf gar keinen Fall einplanen - du hast nur die Nachteile und einen einzigen fraglichen Vorteil (die allseits beliebten Sterne ....).

    Du hast Dichtigkeitsprobleme , extreme Wärmeprobleme Sommers wie Winters , Helligkeitsprobleme bzw brauchst ein Rollo zum Schlafen , weniger Solarfläche .

    Als Lüftungsmöglichkeit kann ein Fenster diese Nachteile überwiegen . Aber in einer lauen sternenklaren Sommernacht kann man auch draußen oder auf dem Dach liegen (nicht schlafen , wegen dem Runterfallen - im Genitiv) .

    auch gute Argumente.

    Wärme / Helligkeit sehe ich weniger als Problem, denn das Bett wäre tagsüber die Isolierung (weil es quasi direkt innen gegen das Dach drückt - mit dem Bettzeug und der Matratze (schon allein, um es stabil oben zu halten)

    Weniger solar. Auf jeden Fall. das muss ich eh noch ausrechnen =O. Die Arbeit kommt noch!

    Es sind ja zusätzlich eh zwei Fenster rechts und links oder mittig am Heck geplant ... damit wäre schon Luft reinzubekommen. das mit dem Offen wäre eben auch eine einfache Möglichkeit, aufs Dach zu gehen - zum chillen und grillen :P (aber muss nicht zwingend)

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan76
    • 6. März 2025 um 14:40
    Zitat von Sebastian

    wer hat Dir denn die Slideouts ausgeredet? Wir waren das nicht, jetzt entwickelt sich das zu einem fast normalen Aufbau.

    nein, nein! Ihr wart das nicht. Ich bin ja auch (ein wenig zumindest ;)) Realist. Und die erste Kabine wird schon genügend Herausforderungen mit sich bringen. Und harten Offroadeinsatz oder Wellblech mit zu vielen beweglichen Wandteilen ist halt schon ne riesige Herausforderung. Deshalb bewege ich mich aktuell wieder ein Stück Richtung "Sicher und Steif" (und hoffentlich auch leichter).
    Aber ja. noch bin ich am konzipieren und denken. Kann sich also auch noch mal ändern, wenn ich wirklich gute Lösungen dafür finde, wie man:

    • es im Fahrzustand nochmals befestigt (möglichst ohne aufbauende Verschlüsse und ewigen Handgriffen an jedem Morgen/Abend)
    • es parallel sauber herausgefahren bekommt
    • Wasser: vor allem die Ableitungen beweglich halten und führen kann, ohne Wasser in den Schläuchen stehen zu haben - auch im Bezug auf Winter
    • im geschlossenen Zustand unnötige Slide-Out-Seitenwände den Raum optisch zu verkleinern - auch wenn man sicher in 90% der Tage diese wohl ausgeklappt haben wird
    • alles wirklich dicht und vor allem langlebig zu bekommen: Staub ist sehr fieß und würde für ständige Reibung an den Gummis und Oberflächen sorgen; da bin ich mir aktuell sehr unsicher, ob daraus ein Problem erwachsen kann (nach 1-2 Jahren Umherfahren durch die Welt)
    Zitat von Sebastian

    Mit einfach verglasten Dachfenstern wirst Du Kondensat bekommen. Wenn Selbstbau angesagt ist, würde ich nach meinem Vorbild Isolierglas herstellen und die oberste Scheibe etwas grösser, damit sie auf dem Dach verklebt werden kann und die anderen 2 Scheiben in dem Ausschnitt verschwinden.

    Genial, dieser Thread, vor allem der Hinweis mit dem Granulat und die Teileliste und Baubericht und deine Fehlerlernkurve gleich für alle. Danke!

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan76
    • 5. März 2025 um 22:56

    Für die Klappe / den Dachausschnitt am Himmel währe alternativ auch ein fester Sichtbereich denkbar (z.B. Polycarbonat HKP oder klares Plexi). Nur hab ich noch keine Idee, wie man das einbauen soll und was es zu berücksichtigen gäbe - z.B. Schwitzwasser.

    Idealerweise würde es Dachbündig eingebaut in die GFK-Dachplatte - sodass Wasser möglichst ablaufen kann. Hat schon mal jemand so ein Festdachfenster eingebaut ?

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan76
    • 5. März 2025 um 22:31

    So liebe Mitleser und Experten,

    hier mal meine nächsten Ergüsse ... meiner letzten Grübeleien.

    Ich habe ein wenig mehr Sicherheit "eingebaut" ... somit muss Slideout oder "aufklappbare Seitenwände" oder seitliche Terrasse weichen (wie ich bisher geplant hatte ... und immer noch gern gehabt hätte ||)


    • Somit bleiben wir nun doch beim Hubdach - als Platzgewinn (anstelle Slideouts)
    • Wir legen das Bett (in Schlafstellung) auf dem unteren Kofferteil an - sodass keine zusätzlichen Lasten (und damit Gewicht) am Hubdach entstehen
    • Wir haben die Terrasse nach hinten gelegt, aber trotzdem die untere Koffer-Wand oben noch geschlossen - sogar an den Ecken schräg laufend, für mehr seitliche Verwindungssteifigkeit

    Aber seht selbst:

    (Fahrerseite - rückseitige Ansicht; eingeklapptes Dach)

    (Beifahrerseite - rückseitige Ansicht; eingeklapptes Dach; Fenster in abgestimmter Anordnung auf beiden Kabinenwänden erlauben einen Durchblick auch bei gesenktem Hubdach)

    (Beifahrerseite, Heck offen, Hubdach oben)

    (Fahrerseite, Heck offen - und mit gut erkennbarer geschlossenen Kante am oberen Rand der Heckwand, oberhalb der Terrassenwand)


    Tagsüber wäre das Bett unter der Decke (auf ca. 2,10m); Zum Schlafen wird es herunter gelassen auf 1,40m - gerade noch hoch genug, um darunter noch zu sitzen (auf 40cm Sitzhöhe der Sitzbänke);

    Oberhalb des Bettes ist eine Öffnung, um nachts die Sterne zu sehen.


    Hier brauch ich noch Eure Ideen: wie löse ich diese "Klappe" ?

    • einfach manuell nach vorn klappen, und auf dem restlichen Dach (Richtung Fahrerhaus) ablegen
    • aufschieben
      • idealerweise nach hinten, Richtung Heck, sodass vorn noch Solarpanele liegen könnten
      • oder nach vorn, dann über die Solarpanel ← Aufbauhöhe wird zu hoch

    Zum Innenraumkonzept sag ich jetzt mal nicht so viel. Das hat sich zum Konzept I nicht geändert.

    Wo seht ihr diesmal Problem, Herausforderungen, Gewichts-Treiber ?


    Dann gern her damit :)

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan76
    • 5. März 2025 um 22:06
    Zitat von Ducato-Heere

    Das ist es bei unserer Box "nur" temporär. Ich finde es interessant, wie filigran manche ihre Möbel ausfräsen.

    Da stellt sich mir die Frage, ob dann das eine oder andere sich nicht schneller verzieht.

    Hallo Tim,

    ich kenne zwar solche Fertigeinbauten nur von der Stange - von Messen. Das Material ist hier häufig foliertes Pressspan oder sehr weiches Sperrholz/Multiplex. Sofern es ein Plattenschichtstoff ist, kann man es ausfräsen, bei Pressspan geht da nichts. bei Platten mit nur einer Faserrichtung geht da auch nichts - denn dann würde es sich zu schnell verziehen.

    Unser Ausbau innen (im Kastenwagen) war bislang auch immer mit Mehrschichtplatten - unterschiedlicher Art (je nach Gewicht oder Zugkräften (für Schrauben)). Das geht schon sehr leicht und trotzdem Stabil. Hier ist aber eher die Frage der Grundkonstruktion (geringe Querliegenden Kräfte zu Platten, etc.) - die es am Ende leicht und trotzdem stabil werden lässt.

    Da sind die Standard-Ausbauer meist sehr viel einfacher unterwegs. Dies geht aber nicht anders, wenn sie die Baukosten (Arbeitszeit) im Griff halten wollen. Für seinen eigenen (Innen!)Ausbau gehen schnell mal mehrere 100 Stunden drauf.

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan76
    • 5. März 2025 um 21:56
    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang

    Ich hatte übrigens das Dach über ein Gleitlager mit den Hubzylindern verbunden, so dass sich das Dach z.B. bei Wind ein bisschen bewegen konnte, ohne nennenswerte Scherkräfte aufzubauen.

    Du hast ein Gleitlager (eine Schiene mit darauf liegendem Schlitten?) also vertikal an jeder Seite/Ecke an den oberen Hubdachwänden genutzt, um es geführt auf und ab zu senken ?

    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang

    Begrenzend war dann die Gummidichtug, die ich in die Fuge zwischen Dachwand und Unterteilwand gedrückt hatte, um den Übergang wind- und insektendicht zu bekommen.

    Wie hattest du die Gummidichtung gemacht ? Einfach ein Holraum-Gummi-Ring (im Querschnitt) ? Aufgeklebt oder getackert oder ... ?

    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang

    Ein Problem war übrigens der Sog des Fahrtwindes: der hat das gut 50kg schwere Dach mt seiner Fläche von noch nicht einmal 4qm massiv angehoben. Hier solltest Du unbedingt eine Zuhaltung vorsehen.

    Seeeehr guter Tipp :!:

    Mach ich mir Gedanken.

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan76
    • 4. März 2025 um 14:06
    Zitat von Sebastian

    Hallo Jan,

    hier mal ein Beispiel zur Abhängigkeit von Spindellänge, Durchmesser und maximaler senkrechter Belastung. Die Daten kannst Du mal mit den Zylinderstängchen vergleichen und vielleicht Erkenntnisse gewinnen.

    https://www.neff-gewindetriebe.de/servicecenter/…nungsgrundlagen

    Hallo Sebastian,

    wie immer eine große Hilfe! Wenngleich das harter Tobak ist - so viel Fachchinesisch. :S

    Zitat von Sebastian

    Ein Leichtbauseminar bekommen wir sicherlich hin

    Das Seminar nehm ich sofort an! Wann und wo? Ich bin dabei. Ich werd sowieso einiges in Karbon bauen (müssen), um Steifigkeit und trotzdem 3,5to hinzubekommen.

    Vielen Dank <3

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan76
    • 4. März 2025 um 14:03
    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang

    bis ich zu meinem Ergoswiss-Hubsystem genügend Vertrauen entwickelt hatte, habe ich in ausgefahrenem Zustand in die Ecken hinter die Hubzylinder Buche-Vierkante gestellt und das Dach dann wieder darauf abgelassen.

    Danke Wolfgang. Gute News. Das heißt, heute setzt du diese Hölzer nicht mehr ein ?? Und es hält trotzdem alles an Ort und Stelle - ohne auch nur 1-2 cm Spiel nach unten/oben ??

    Gut zu wissen !

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan76
    • 4. März 2025 um 14:02
    Zitat von urologe

    ein aufklappbarer slideout. Der ließe sich ja mit einer Halbkreisschiene und Rolle beliebig schwer gestalten

    Die Idee war eben, dass man keine parallele Führung benötigt und mehr Fixpunkte hat. Somit wäre dieses Teil evtl. sogar gänzlich manuell zu bewegen (denn selbst die Küche wird höchsten 100kg wiegen (mit Töpfen usw. ... denke ich mal :?:) ... und dies auf Rollen geführt ... müsste man noch schieben können (auch als künftig "Alter Mann mit Rücken"), oder :?:

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan76
    • 4. März 2025 um 14:00
    Zitat von urologe

    ein aufklappbarer slideout :!:

    in diesem thread sind herrliche Neuigkeiten .

    Hallo Ralf,

    das ist die Entwicklung der Dinge - hier mit euch gemeinsam. Man kommt von "abstrusen" Ideen zu immer mehr Pragmatismus :)

    (allerdings gefällt meiner Frau das Innenraumkonzept - mit den vielen Schrägen - nicht so recht. Es wirkt vermutlich zu unruhig ... also leider erstmal verworfen :|)

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan76
    • 3. März 2025 um 20:48
    Zitat von Sebastian

    Moin Jan,

    Warum so kompliziert? Wenn die Zylinder richtig dimensioniert sind, wozu brauchst Du dann die Verriegelung?

    Hi Sebastian, bei deinem Spindel-System hätte ich wegen Kräften und Traglasten auch kein Problem - wegen dem Schlafen; bei Hydraulik hab ich irgendwo doch so meine Zweifel zur Verlässlichkeit/Dichtigkeit des Systems - wenn es permanent 200-250kg stabil an einer Position halten soll (ohne ein paar mm oder gar cm über Nacht abzusacken).

    Zitat von Sebastian

    Wenn das Dach mit Bolzen verriegelt ist und die Elektrik im Fehlerfall die Zylinder einzieht gibt es GFK-Schrott. Mit Bolzen musst Du die Wände an den Zylinderpositionen UND an den Bolzenpositionen verstärken. Und war da nicht was mit 3,5 to? Ein Schalter, der 12 V zu dem Zylindermotor unterbricht, wiegt viel weniger und ist schneller verbaut.

    Das Dach hätte ich, sofern ich schon auf Verriegelung setze, dann nur aufgelegt auf den Zylindern, nicht mehr fixiert. Das nimmt wieder weitere Probleme - mit vergessenen Rückbauten beim Absenken.

    Zitat von Sebastian

    Ich würde ein leichtes Bett bauen und auf Möbeln oder der unteren Wand oder Extrastützen abstellen.

    Ja, das war ja auch meine Schlussfolgerung 3,4 Beiträge weiter oben schon. ;)

    Und ein leichtes Bett bekomme ich mit Karbon sicher auch hin - mit deiner Unterstützung :love:

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan76
    • 3. März 2025 um 20:42

    Danke, genau soetwas habe ich mir vorgestellt. Also würde das mit den Magneten gehen. Super.


    Nun bin ich in der zwischenzeit, dank eurer ganzen Kommentare, Hilfestellungen, Anregungen und Gedanken, nicht untätig geblieben.

    Ich möchte euch mal zwei weitere Raum-Konzepte vorstellen. Ich mach mir sehr viele Notizen für DOs & DONTs ... so entstehen immer neue Überlegungen ... weiterhin mit dem Ziel erstmal das "Maximale" auszuloten. (später dann stückweise auf "Realisierbarkeit" abzuspecken - danke Eurer Anmerkungen)

    Ich bin aber natürlich ganz bei euch: dass der von mir hier präsentierte, zweite Entwurf (Hubdach, ohne Terrasse - dafür mit Panoramafenster) sicherlich der bislang praktikabelste ist. (Konzept I war hier)


    ... hier also Raumkonzept III:

    • Sitzecke hinten, fahrerseitig (Tisch fehlt hier im Bild)
    • hinten, beifahrerseitig: die Küche mit einem Hochschrank
    • vorn, beifahrerseitig: Bad - eingangstürseitig zu begehen
    • vorn, fahrerseitig das Bett

    Das Bett ist hier etwas merkwürdig am Fußende aufgeteilt, so erreiche ich optimale Länge für meine Frau (Fahrerhausseitig) und mich (zum Innenraum hin) - bei gleichzeitig größtmöglichen Bewegungsradien im Bad für die nötige Armfreiheit beim Duschen/Abtrocknen

    Und damit es nicht zu langweilig wird: die Fahrerseite soll ein kompletter Slideout (60cm) werden; denn sonst wäre das Längsbett viel zu kurz)

    Und genau das wäre wieder eine enorme Herausforderung über diese Länge (3,50m). ;(

    → Müsste man offen / geschlossen zusätzlich gut-belastbar fixieren, um eine halbwegs taugliche Gesamtsteifigkeit hinzubekommen; vielleicht würden hier die Elektro-Magnet auch helfen ... im fahrbereiten Zustand würde ich aber lieber eine Art Gummi- oder Hebel-Spannverschluss vorstellen, wie sie bei Dachzelten verwendet werden ?

    → zudem ist fraglich, ob man im ausgefahrenen Zustand die nach unten "ziehenden" Hebelwirkungen und damit das oben herausziehende Oberteil des Slideouts durch ca. 20cm Seitenwand oberhalb des Slideouts ausreichend abfangen kann - oder die Kräfte hierfür zu groß wären (für reines GFK - ohne Alu / Karbon)

    → alternativ könnte man nur das Bett als Slideout machen (dann wäre das sogar nicht mal die gesamte Höhe (sondern nur ca. 160cm breit x 70-90cm hoch) - und damit die restliche Wand sehr viel stabiler) ... und auf der Gegenüberliegenden Seite, nur die Küche als Block rausschieben (ebenfalls sehr viel mehr Steifigkeit (außer in der Ecke hinten))


    Konzept IV:

    anderer Innenraum (auf der Vergrößerung ist es besser zu sehen):

    • zum Fahrerhaus: Durchstieg mit Bad (fahrerseitig, ausklappend) und Hochschrank (beifahrerseitig)
    • hinten: U-Sitzecke mit Tisch (fahrerseitig) und Küchenblock (beifahrerseitig

    ... hier im geschlossenen Slideout-Zustand:


    ... und hier im offenen:


    Ich habe überlegt, dass ein aufklabbarer Slideout sehr viele Probleme vermeiden hilft: vor allem der Stabilität wegen. Zusätzlich ist im geschlossenen Innenraum eine Slideout-Wand weniger, die in den Raum reinragt.

    Hinten - wiedermal - eine Terrasse - diesmal das Heck teilweise ausklappend (ist quasi nichts anderes als ein Panoramafenster, nur eben nach unten). Oben stehen am Rand 60cm "Futter" von der Heckwand noch da, um die Seitenwände zu stabilisieren. Die Terrasse wird auf aus dem Leiterrahmen ausziehbaren Stützen aufgelegt. Dazu kommen dann Füße vorn.

    Steifigkeit: In den hinteren Ecken sind 75x75 Profile aus GFK (in der Diagonalen halbiert) vorgesehen. Das sollte den fehlenden Seitenwände noch etwas Halt geben:?:

    Zudem sind oben (hier nicht im Bild zu sehen) 20 cm feststehende Seitenwand vorgesehen, der Slideout wäre somit nur 170cm hoch, bei Innenhöhe von 190cm. Auch wäre durch diesen ausklapp-Slideout weniger Hebelkräft am Zerren am oberen Wandende - als beim parallel-Slideout.


    Was meint ihr dazu ? Pros & Cons ?

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