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  2. Jan-aus-EF

Beiträge von Jan-aus-EF

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan-aus-EF
    • 3. März 2025 um 15:52

    Knicklasten sehe ich hier eigentlich nicht, bin aber zu wenig "Fachmann für physische Theorie" ;).

    Das Dach wird zwar einseitig belastet werden:

    • beim auf das Dach klettern → idealerweise also (halbwegs mittig) von innen
    • beim auf einer Seite ins Bett klettern → diese Last sollte vielleicht einfach in der zu hebenden (Antriebs)Kraft berücksichtigt werden (besser noch die gesamte Masse - wenngleich diese nie gehoben werden wird - sondern nur statisch abzusichern ist) (zudem würden diese Kräfte nur auf eine der vier Zylinder wirken (weil das Bett quasi ja am Ende in einem "Quadranten" hängt)

    ... aber eine Knicklast, die ich als eine sehr seitlich wirkende, zumal eher seitlich ziehende Kraft verstehen würde, sehe ich dadurch nicht.

    Sei dem jedoch so (nicht umsonst hat Sebastian dies offenbar für sich mit berechnet), sind die Spindelsysteme sicherlich die bessere Wahl. Die dünnen Holme der Hydraulik-Systeme halten da vermutlich nicht sehr viel ?

    Nunja. Insofern muss ich wohl doch lieber eine Auflage finden, wo das Bett im nutzenden (unteren) Zustand dann, das Dach entlastend, aufliegt. Ist nur schwer, in meinen aktuellen Raumentwürfen ... daher meine Nachfrage.

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan-aus-EF
    • 3. März 2025 um 09:09

    Habe gestern abend auch noch mal mit Dennis telefoniert. Auch er nutzt seine Hubzylinder problemlos und wartungsfrei seit Jahren. Insofern bleibt es ein Weg für mich - für die weitere Konzeption.

    Was ich mich noch frage: Würden hochgefahrene hydraulische Hubzylinder für das Hubdach ein dann wiederum herabgelassenes Bett (anderes System) so stabil halten können, dass man mit ca. 150kg (+ ca. 20-50kg Bett) darin schlafen kann ?

    Ich frage mich, ob die Zylinder Gewichtsstabil sind, im stehenden Zustand oder ob sie über die Nacht dann stückweise nachgeben oder es zumindest längerfristig zu Problemen führen könnte ? Die Hubdächer selbst bringen zwar auch 100-150kg auf die Waage ... und die werden ja auch stabil gehalten. Aber ob das doppelte auch noch hält ?

    Wahrscheinlich ist es nur eine Frage der Auslegung der Zylinder ? Es gibt ja welche für mehr oder weniger Newton Hebekraft ...

    Liege ich da richtig ?

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan-aus-EF
    • 2. März 2025 um 18:06

    Danke Martin, dass bestärkt mich dann doch sehr, dass mit einfachen Mitteln alles wunderbar und langwierig rubust gebaut werden kann.

    Hatte die Tage mal mit ErgoSwiss telefoniert. Der Vertriebler war offenbar eher ein Vertreiber. Er wollte offenbar keine Hubsysteme an Camper-Bauer verkaufen. Er hat es mir mit allen erdenklichen möglichen theoretisch auftretenden Problemen ausgeredet.

    Aber gut zu hören, dass die Systeme eigentlich schon wartungsfrei sind - sofern wohl zumindest keine Luft ins System kommt (worüber ich mir noch kein rechtes Urteil bauen kann, aber du es ja seit Jahren problemlos und bei Wind und Wetter im Einsatz hast, und somit eine Bestätigung dessen gibt)

    Danke

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan-aus-EF
    • 27. Februar 2025 um 14:06

    Was mir da einfällt. Eine wohl sehr wartungsarme Dichtung wäre eine Tür-Absenkdichtung. Diese fährt aus, wenn ein Stift gedrückt wird (was beim Schließen der Tür in die Zarge erfolgt).

    Nun müsste man allerdings diesen Mechanismus umkanten - sodass er nicht seitlich / linear zu drücken ist, sondern ja 90° gewinkelt - von unten/oben. Da hätte ich jetzt noch keine Idee (müsste das Ding mal bei mir zuhause ausbauen und nachsehen, wie die Mechanik da drin ist)

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan-aus-EF
    • 27. Februar 2025 um 10:04
    Zitat von nunmachmal

    Warum so umständlich?

    Wenn der Deckel übergestülpt ist, am Koffer oben rundum eine Leiste anbringen, welche den Spalt zu ⅔ überdeckt.

    Nun das selbe unten am Deckel. Eine Leiste die den Spalt ⅔ überdeckt. Hier am besten eine Kunststoffleiste aus Teflon, Polyirgenwas.

    Wenn der Deckel hochgefahren wird, dichten die Leisten und eine montierte Gummidichtung den Spalt zuverlässig ab.


    Gruß Nunmachmal, 🇹🇳 32.867492,10.287597

    Alles anzeigen

    genauso hatte es Sebastian ja sogar in seinen Zeichnungen. Ist dann aber davon abgekommen. Offenbar reicht die reine Bürsten-Abdichtung auch schon sehr gut aus. Sebastian meinte, dass er das Hubdach offen schon bei nördlichen Winden (Stärke 7) testen konnte - ohne nennenswert spürbaren Wind. Hatte ich doch richtig von dir verstanden, Sebastian ?

    Aber im Grunde müssen wir das Thema nicht neu erfinden. Schaut man sich die seit jahrzehnten existierenden Slideouts an. Dieses Prinzip um 90° gedreht. Fertig ist die Dichtung. Die machen das genauso wie Peter beschrieben hat:

    • überlappende Blenden an den Freiflächen, an denen die Wände sich gegeneinander schieben - deren Spalt ist übrigens ziemlich groß.
    • Somit ist auch mehr Platz, wo eine gute und dicke Borste gut arbeiten kann, ohne sich zu sehr (Auf nur 1-2 cm) zu verbiegen und dann die Form zu verlieren)
    • auf den Blenden sind Gummidichtungen angebracht, die dann fest aufeinander liegen.
    • im geschlossenen Zustand sitzt die äußere Blende dann fest auf der Außenhaut ← das ginge beim Hubdach so nicht. Alternativen:
      • a) der obere Kofferteil sitzt mit den Wänden auf einer anderen Wand oder dem Boden unten direkt auf - hätte dann dort eine zweite Dichtung (an der Unterseite er oberen Seitenwände)
        Nachteil: wenn der obere Koffer dann beim Fahren nicht so recht verzurrt ist, würde diese Dichtung aber vermutlich nicht lange halten. Staub würde bei schon sehr feiner Reibung (die sicher zwangsläufig durch Rahmenverwindungen entstehen wird?) schrittweise zerfressen werden
      • b) es gibt eine ähnliche Gegenblende wiederum an der Stelle an der unteren Seitenwand, wo die obere im runtergefahrenen Zustand zum stehen kommt.
        Nachteil:
        1. setzt eine über Jahre exakte Position beim Ablassen voraus; bei mir kein Problem, weil mein oberer Koffer auf den unteren Seitenwänden direkt aufliegen wird
        2. auch hier würde der Staub die Dichtung stückweise zerfressen
      • c) es braucht unten keine Dichtung, da die Seitenwände ja sehr weit überlappen. Somit kommt (hoffentlich?) kaum Staub ins Innere - trotz Pistenfahrten oder Sahara-Mehl-Sand

    Dennoch stelle ich mir das schwierig vor. Vermutlich hat deshalb Sebastian davon abgesehen, oder?

    • man muss die Wände sehr exakt bauen - rechte Winkel vor allem in der Senkrechten: sonst würden die Wände mal mehr, mal weniger Abstand haben, beim Hoch-/Runter-Fahren ← hier sehe ich die größte Gefahr
    • um dies zu vermeiden, könnte man das Spaltmaß zwischen den Wänden vergrößern (wie die Slideouts). Dafür hätte man aber im Aufbau mehr Außenvolumen und weniger Innenvolumen - und wir kämpfen ja immer um jeden Zentimeter ;)

    Insofern würde ich auch erstmal mit den üblichen Bürsten versuchen zu arbeiten - ohne weitere Abdichtungen.

    Aber vielleicht gibt es noch weitere Nutzer, die mit Hubdach schon länger unterwegs sind und Erfahrungen beisteuern können ?

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan-aus-EF
    • 27. Februar 2025 um 09:48
    Zitat von Abweg

    Macht es Sinn etwas mehr Luft zwischen den überlappende Wänden zu lassen und den Spalt mit einem aufpumpbaren Gummischlauch abzudichten?

    Ich bin ja (noch) kein Fachmann, wie ihr wisst ;), finde aber die Idee sehr gut - theoretisch.

    Aber ist das praktisch im Alltag - ohne neue "Sollbruchstellen" zu erzeugen und weitere ausfallmögliche Systeme zu einzubauen, einfach möglich ?

    Wie wäre deine Vorstellung, dies umzusetzen ?

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan-aus-EF
    • 26. Februar 2025 um 21:22

    Sehr coole Lösung Sebastian. Die hattest du zu meinem Besuch noch nicht oder?

    Eine bewegliche Membran noch dazwischen hilft sicher, die Toleranzen zu kaschieren.

    Auch sehr interessant, dass die Bürstendichtungen schnell nachgeben.

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan-aus-EF
    • 26. Februar 2025 um 18:32
    Zitat von holger4x4

    Also besonders die relativ dünnen Ergoswiss Zylinder brauchen meiner Meinung nach eine stabile Führung, damit die nicht mit seitlichen Kräften belastet werden. Das hat vermutlich bei Dennis die Zylinder beschädigt.

    Genau dafür gibt es ja neben den Zylindern von denen noch die Lineareinheiten, die schon mit Gehäuse/Führung kommen.
    Als Spindel-Version sogar mit richtig massiven Führungen, schon als Tischbeine, etc. einsetzbar. Die halten durchaus auf einige Seitenkräfte aus, denke ich.

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan-aus-EF
    • 26. Februar 2025 um 17:45

    Danke Picco für deine Ausführungen.

    Die Hubzylinder von ErgoSwiss sind nur mit 230 V zu haben? Scheint laut Webseite noch so zu sein :(

    Allerdings sehe ich gerade, dass sie auch Spindel-Hubsysteme anbieten - auch als Lineareinheit, somit äußerlich ähnlich zu verbauen, aber eben mit Rückholmechanik und ohne "Luft im Getriebe".

    Klingt für mich fast wie die beste Lösung aus beiden Welten. Währe da nicht die beschränkte Hubhöhe von nur 400 mm ||


    Frage an die Community: Zur Abdichtung gegen Wind/Ungeziefer/Staub der oberen und unteren Kofferteile: reicht eine Bürstendichtung oder gäbe es andere bewährte Abdichtungen ? (außer einem Reißverschluss, wofür ich ja dann täglich ums Auto laufen müsste ;))


    Die Führung per Rollen verstehe ich jetzt, Picco. Danke. Was sagen die anderen dazu. Braucht es eine zusätzliche Führung zw. oberem/unterem Koffer ? (Sebastian hat seine Rollen ja auch wieder entfernt) Ich möchte die Wände nicht durch Kratzer nach den ersten Malen verunstalten - daher möchte ich hier gern auf Nummer sicher gehen.


    danke euch, wie immer.

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan-aus-EF
    • 26. Februar 2025 um 12:40

    Ich sehe das genauso! Vor Ort Ärger haben ist unbezahlbar gegenüber 1.000 € Mehrkosten.

    Genau solche Aussagen wollte ich als Bestätigung nur haben. Auch, um mein Budget mir selbst gegenüber zu verargumentieren ;)


    Nun tendiere ich zu Spindeln vs. Hydraulik. Hydraulik scheint - weil aus einem Paket alles kommend (von den genannten Anbietern) sehr viel überschaubarer. Die Lösung von Sebastian scheint mir hingegen wartungs-stabiler (und vermutlich auch sehr viel verwindungs-stabiler).
    Manuelles Backup wäre bei beiden realisierbar.


    Ich bekomme also zumindest 50-70cm Hub hin. Das reicht mir erstmal für die weitere Planung.

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan-aus-EF
    • 25. Februar 2025 um 21:02
    Zitat von urologe

    Ja in der Tat - ich habe mir das auch noch einmal komplett mit großer Freude durchgelesen - Vieles hat mich an meine Baujahre erinnert -

    ganz besonders die vermessenen Löcher in der Bodenplatte ^^ - keineswegs aus Schadenfreude , sondern , mei was habe ich mich vielfach tot geärgert ,

    weil ich - man weiß ja hinterher nie , warum man das Werkstück wieder aus Versehen gedreht oder umgedreht hat und die vielen Markierungen auf einmal

    woanders waren als gedacht - gerne auch beim Nacharbeiten mit der Flex , wo anschließend genau da geflext wurde , wo eh schon zu viel fehlte ...

    Ja Ralf und auch Peter, das sind sehr gute Infos, die Mut machen. Vor allem dann, wenn man eben selbst am verzweifeln ist. Das kenne ich auch aus meinen früheren Projekten nur zu gut. Insofern hab ich auch innerlich einige Male sehr gelacht, wie selbstironisch Peter das dokumentiert hat. Super lieben Dank dafür !

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan-aus-EF
    • 25. Februar 2025 um 21:00
    Zitat von holger4x4

    Die Vevor Antriebe sind nicht synchronisiert, da brauchst du also noch Weggeber und eine Ansteuerungselektronik.

    Ja. das hab ich mir schon gedacht. :(

    (jetzt bräuchte man das nötige Halbleiterwissen - so wie Peter oder Sebastian ;)).

    Denn die Dinger sind unschlagbar günstig. Dazu noch den Geber sowie Elektronik kann ja keine 1.000 € zusammen bringen. (die zu einem Bansbach / ErgoSwiss noch fehlen würden.

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan-aus-EF
    • 25. Februar 2025 um 20:57
    Zitat von nunmachmal

    https://peter.trunner.de/der-traum-vom-…/wird-nun-wahr/

    schöne und auch kurzer Bericht, Peter. Tolle Arbeit:!: So kann ich mir deinen Klappalkoven sehr gut vorstellen.

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan-aus-EF
    • 25. Februar 2025 um 17:23
    Zitat von nunmachmal

    Es gibt Gasdruckfedern mit Blockiereinrichtung: https://www.hahn-gasfedern.de/de/

    Danke Peter, und die würden auch mich als privat beliefern ?

    Deren Blockiereinrichtung, für die es nettes Zubehör gibt, sieht echt vielversprechend aus. Beide Federn mit einem Auslöser (ent)sperren. Damit wäre das Dach blockiert (unten = Diebstahlschutz und oben = schlafen).


    Hat schon mal einer mit solchen "billigen" Linearantrieben Erfahrung ? Die sind ja erheblich günstiger, auch mit ausreichend Hub und gibt es auch mit 1500-3000N.


    Und wer kennt sich hinsichtlich Führungsschienen aus ? Bringt das eine geradlinige Führung oder blockiert es das Anheben im schlimmsten Fall nur ?

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan-aus-EF
    • 25. Februar 2025 um 16:37
    Zitat von derMartin

    Hast du mal über einen Scherenmechanismus nachgedacht?

    Hallo Martin, ja hab ich. Aber bringt mir nur unschöne Ansichten an den oberen Innenwänden (weil sie ja innenliegend wären, bei Hubkarton, anstelle aufklappbaren Hubseitenwänden - da wären sie außen).

    Man könnte sie innen mit einer dünnen "Wand" verkleiden, sodass man diese Scheren nicht sieht - aber diese Verblendung trotzdem VOR der unteren Seitenwand runterfährt. Muss ich mal im 3D ausprobieren.

    Aber wie Peer schon sagt: vermutlich sehr schwer, um stabil darauf stehen /schlafen zu können ... allerdings weniger gefummel als die manuell aufzustellenden "Klappwände".

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan-aus-EF
    • 25. Februar 2025 um 14:50

    Danke Anton für die Ausführungen. Das ist schon ein relevanter Punkt: die seitlichen Kräfte, allein durch Bewegung im Fahrzeug.

    Ich hatte heute Nacht noch ne andere Idee:

    • normale Gasdruckfedern, die so austariert sind, dass sie den oberen Koffer anheben; aber auch nicht zu viel Kraft besitzen, um ihn manuell, ziehend, wieder zu zu bekommen - ohne Klimmzüge machen zu können
    • im oberen Zustand bräuchte es dann eine Art Arretierung.
      • Denkbar wäre hier einfach eine Strebe, die man dann unters Dach klemmt (aber nicht mehr wagerechte Steifigkeit bringt als Hubzylinder)
      • oder - um auch die seitlichen Kräfte gleich mit abzufangen, ein Stück Wand, was an der unteren Seitenwand montiert dann nach oben geklappt wird und damit genau die Hubhöhe erreicht. Das Dach könnte hier einfach aufsitzen und die Gasfedern entlasten. Das ganze gäbe seitlich mehr Stabilität. Insbesondere, wenn man zusätzlich noch "Stifte" als echte horizontale Arretierung in der Decke senkrecht so herausragen lässt, dass sowohl die unteren Kofferseitenwände dort "einrasten" aber auch eben diese hochgeklappte Wand.
    • Nun sind diese Gasdruckfedern sicherlich noch weniger stabil - seitlich führend. Dazu könnte man evtl. noch z.B. solche Führungsschienen anbringen. Das überlege ich eh, um generell Verwindungen beim Runter-/Hochfahren zu reduzieren.


    Was ist eure Meinung zu Führungsschiene ? Könnte so eine Führung evtl. sogar eher kontraproduktiv sein (weil sie gar keine Verwindung/Neigung beim Hochfahren zulässt, sobald diese aber in den Hubstützen entstehen würde, würde evtl. der Koffer verkanten und blockieren? Oder fangen solche Schienen eben genau dies ab - was mein Ziel wäre?)
    Staub- und Schmutzbeständig und Wartungsfrei scheint es zu sein, sodass es nach einigen Pisten nicht gleich zum Schmiergelpapier werden sollte.

    Was ist eure Meinung zu Hubsystem per Gasdruckfedern ?

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan-aus-EF
    • 25. Februar 2025 um 12:52

    Eine Dachterrasse auf nem Hubdach ist sicher keine so sinnvolle Idee, im Bezug auf die Haltbarkeit der Hydraulik-Zylinder und Seitenstabilität des Konstrukts. =O

    Ich dachte allerdings, dass diese - wenn sie einmal "stehen" (oben angehalten sind) dann (zumindst senkrecht) Kraftstabil sind - man somit drauf rum laufen kann ?

    Ich möchte ja schließlich auch unter dem Hubdach schlafen - somit muss es schon 150 kg zusätzlich aushalten (nur stehend, nicht während des Hubs).

    Ist das gegeben oder könnte hier ein mittel-/langfristiger Knackpunkt der Zylinder liegen, wie Holger meint ?

    Anton, deine Überlegung mit zusätzlicher Stabilisierung/Arretierungen im "Oben-Zustand" ist gut. Hast du mit solchen Lasthalteventilen schon längere Zeit Erfahrung ? Wartungsarm ? Haltbarkeit ?

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan-aus-EF
    • 25. Februar 2025 um 10:40

    Hallo Peter, das ist doch mal ein Ausblick! Ich hab das schon irgendwo gesehen - in Kanälen des weiten Netzes. Gefällt mir sehr gut. Vor allem hast du da oben - bei offener Klappe - auch direkt den Wind um die Nase, beim Schlafen. Heeeerrrrlich. <3

    Hast du ein paar mehr Bilder für mich? (gern auch per PN).

    Ich hätte Interesse:

    • wie arretierst du den Alkoven oben / unten ?
    • wie dichtest du die Klappe am Alkoven ab, wenn sie zu ist und Alkoven offen/geschlossen ?
    • wie fährst du die Terrasse vorn noch aus ? Ich sehe einen Hydraulikzylinder, scheint, als bliebe die Terrasse aber stehts hälftig ausgefahren - quasi über dem Fahrrad? Wie stabilisiert du diese, sodass du - vorn stehend - nicht "abbrichst" ? Liegt sie auf Auszügen oder welche Arretierung gibt es hinten - ausgefahren/geschlossen ?


    Die Details sind es, die ich nun langsam brauche, um meine Lösung voran zu bringen. ;)

    @all: Terrasse (unten) hab ich mich nun vollends verabschiedet. Wird zu schwer oder der Koffer benötigt Zwischenrahmen, aus dem man sie ausziehen könnte.
    Aber so eine Dachterrasse hat was. Definitiv !8) ... muss ich noch grübeln, wie das zu meinem Aufstelldach passt.

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan-aus-EF
    • 24. Februar 2025 um 20:08
    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang

    Was wäre davon zu halten, auf das Ausstelldach zu verzichten und statt dessen bei Bedarf ein Dachzelt aufzusetzen?

    Hallo Wolfgang,

    wir wollen im Aufstelldach schlafen, möglichst immer: bei 0 Grad draußen ebenso (ohne Zusatzheizung) wie bei extrem lauen Nächten, wo jedes Lüftchen zählt. Das ginge auch mit Dachzelt und Durchstieg darin, aber dann hab ich ähnliche Aufwände und ggfls. mehr Gewicht. Diesen Luxus möchte ich mir ungern nehmen lassen. 8)

    Zudem möchte ich das Bett nicht täglich sehen / wegräumen müssen. Also müsste es an die Decke. → ginge auch, wie Sebastian es vorhat, als Hubbett. Aber dann fehlt die kühle Brise.

    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang

    Die ganze Problematik mit Dichtigkeit, Stabilität und im schlimmsten Fall Schimmel im Dachbereich würde sich viel leichter darstellen, und man würde nicht immer unnötigen Ballast mit sich herum fahren, den man vielleicht nur manchmal braucht. Nebenbei könnte das Dach so stabil gebaut werden, dass es als Dachterrasse genutzt werden könnte... 😎

    Dichtigkeit ist nicht das Thema, wenn ich mir übliche Dach-Aufstellzelte ansehe ← so meine womöglich naive Vorstellung :/

    Stabilität möchte ich abfangen, indem ich den "Bettkasten" leicht absenke, aber komplett mit der Decke fixiere (sodass es eine "tiefgezogene" Einheit bildet). Das müsste sogar mehr Stabilität bringen, weil ich eine weitere Senkrechte unter dem Dach verlaufen habe.

    Schimmel: ich möchte möglichst oberhalb von Matratze und Bettzeug schon noch 5 cm Luft zum Lüften haben - im zugeklappten Zustand. Ebenso wird der Boden dieses Bettkastens ja tiefer sein, sodass vom Einstiegsbereich her zumindest Luft unter diese Haube kommt. Weiterhin kommen Löcher von unten in den Bettkasten-Boden (wird mit Stoff am Ende verkleidet). Somit kann zumindest die Matratze lüften; bestenfalls gibt es noch diese "Plaste-Lattenroste" aus dem Camperbereich, ihr wisst welche ich meine ...

    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang

    Peter (nunmachmal) hat soetwas schon umgesetzt...

    Du meinst, nunmachmal Peter hat so ein Aufstellzelt schon gebaut ? Wäre spannend, die Learnings hieraus zu kennen :love:

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Jan-aus-EF
    • 24. Februar 2025 um 16:04
    Zitat von urologe

    nur zu meinem Verständnis : ist in der neuen Skizze das Hubdach unten oder ganz oben ?

    Hallo Ralf. Nein. Nein. die Wände sind in allen Zeichnungen oben. (derzeitige Höhe 2,20m im offenen Zustand)

    Zitat von urologe

    b) wenn das Dach in der Skizze maximal oben ist , braucht es nur die geteilte Türe . : Oberteil oben angeschlagen , untere Türhälfte seitlich angeschlagen , nach oben überlappend

    Ich plane zunächst nur eine "Einstiegslucke", deshalb: um eben keinen durchgehenden Wandausschnitt mehr zu haben in der Seitenwand (Stabilität). Die Wandhöhe des unteren Koffers ist 1,60m. somit die Türhöhe ca. 1,50m. Das reicht (bis ich Rücken habe 8o) (in vielen Pickups ist das ja ähnlich gelöst)
    (Im geschlossenen Zustand geht diese allerdings nicht auf. Dafür hätte ich ja noch den Fahrerhaus-Zugang.)

    Aber ja: wäre denkbar: so eine geteilte Lösung, wie du vorschlägst

    Ich plane sogar den unteren Teil evtl. nach unten als Treppe gleich mit zu verwenden (mit festen Stufen, die man dann allerdings innen sehen würde)

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