Ein Nachtrag für Bastelfreunde,
Ich würde die Batterien öffnen und umbauen. Je zwei Zellen parallel, Montageelemente und BMS weiterverwenden und noch eine Zellüberwachung spendieren. Das Ergebnis kann besser sein als die jetzige Lösung.
Ein Nachtrag für Bastelfreunde,
Ich würde die Batterien öffnen und umbauen. Je zwei Zellen parallel, Montageelemente und BMS weiterverwenden und noch eine Zellüberwachung spendieren. Das Ergebnis kann besser sein als die jetzige Lösung.
Das Datenblatt gibt nicht her, das Einzelzellen überwacht werden. So kennt man das von Starterbatterien mit LiFePo. Hier sollte man nochmal genau nachfragen. Wenn die Einzelzellen nicht überwacht werden, kann die Parallelschaltung gefährlich sein, siehe oben.
Beste Grüsse
Sebastian
Oh, ich habe Deinen Beitrag nochmal genauer gelesen. Wenn das eine fertige Batterie ähnlich einer Bleibatterie mit zwei Anschlüssen und nicht sichtbaren BMS ist, würde ich eine Parallelschaltung nicht machen. Die Gefahr ist gross, das ein Batteriepack schneller entladen wird und bei geringer Stromaufnahme dann grosse Ausgleichströme fliessen. Was passiert, wenn eine Zelle in einem Pack zu weit entladen ist, wer meldet einem Hauptschalter, dass ausgeschaltet werden muss? Wenn eine Zelle defekt ist, sieht man das nicht in der Parallelschaltung, da die intakte Batterie die Spannung vorgibt. Die beiden BMS müssen unbedingt in der Lage sein, die defekte Batterie für beide Stromrichtungen zu sperren.
Hallo Nunmachmal,
Die Parallelschaltung sollte Zellweise erfolgen und die Spannungen müssen dazu unbedingt gleich sein. Zum Beispiel mehrere Stunden über einen Widerstand verbinden, bevor die Zellen hart verschaltet werden. Ich kenne das BMS nicht, vielleicht ist es eine gute Idee, die alten Zellen erst einmal einzeln auf Kapazität zu prüfen und wieder auf den gleichen Level zu bringen. Die endgültige Verschaltung sollte so erfolgen, dass sich der Strom über die Übergangswiderstände gleichmässig auf die jeweils alte und neue Zelle verteilen. U.U. muss dem BMS noch die neue Kapazität mitgeteilt werden oder die Balancerströme angepasst werden, vielleicht muss das BMS auch ausgetauscht werden.
Beste Grüsse
Sebastian
Moin,
einige Mikroinverter können überlistet oder vom Hersteller umprogrammiert werden und aus einer Batterie wenige 100 Watt ins Stromnetzt einspeisen. Zum Beispiel der IQ7 von Enphase lässt sich für 24V-Akkus umprogrammieren, AEConversion bietet meiner Meinung auch modifizierte Microinverter an. Damit kann man die Grundlast des Hauses (Lüftung, Router, Kühlschrank...) versorgen. Wenn ich das bauen würde, würde das System bei voller Batterie eingeschaltet und bei leerer Batterie abgeschaltet werden. Die Einspeisung läuft dann im Sommer durch und im Winter so weit wie die Batterie reicht, weiter geht es dann erst, wenn die Batterie wieder voll geladen ist. Für deutsche Stromnetze ist dann noch ein zusätzliches Netzabschaltmodul erforderlich.
Wenn ich mal so einen Wechselrichter zuhause habe, versuche ich, den zu verstehen und eine Einspeisung so vorzunehmen, dass sich der Stromzähler nicht dreht.
Moin Michi,
das ist ja ein sehr schöner Aufbau geworden.!
Können wir erfahren, was für ein Schichtaufbau in der Aussenwand steckt? Es sieht nach sehr dünnen Geweben oder Gelegen aus. Ich habe aus Kostengründen mit 250gr/m2 gearbeitet, was natürlich eine nicht so glatte Oberfläche bewirkt.
Beste Grüsse
Sebastian
Mein Aufbau : Vorstellung