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Beiträge von Krabbe

  • Holzkoffer auf LKW-Pritsche befestigen

    • Krabbe
    • 3. September 2019 um 18:12

    Hallo Thomas,

    ja, leider sind die VDI Schriften nicht frei verfügbar.
    Recht gut war die DGUV Information Ladungssicherung (ehemals BGI 649), die leider zurück gezogen wurde. Ich habe sie hier: https://www.staplerschulung-schneider.de/images/downloads/BGI649.pdf aber noch gefunden.
    Die Bilder darin sind alt, aber die grundlegenden Regeln zur Ladungssicherung gelten so noch.
    Insbesondere die Grundlagen am Anfang und später die spezielleren Dinge ab ca. S. 100 (und da dann auch die Infos bezüglich Ladungssicherungsmatten (Ziff. 16 ff.)) dürften für Dich interessant sein. Im Mittelteil kommen viele Speziallösungen, die für Dich uninteressant sind.

    Ansonsten schick mir Deine Adresse per PN. Ich müsste noch ein gut verständliches Lehrbuch zur Ladungssicherung rumliegen haben, von dem ich nächste Woche vermutlich eine neue Auflage bekomme. Das „alte“ kann ich Dir dann gerne schicken.

  • Holzkoffer auf LKW-Pritsche befestigen

    • Krabbe
    • 30. August 2019 um 23:07

    Hallo Thomas,

    ja, ich habe das Kabinengewicht bedacht. Aber 3 t sind jetzt im Hinblick auf Ladungssicherung wirklich nicht viel.
    Interessant wird es bei Betonklötzen in der Größe...

    Wenn Du unten eine Siebdruckplatte hast und die Platte oder Kabine so stabil ist, dass Du sie auf 4 oder 6 Punkte abstellen kannst, dann reichen 4 oder 6 Pads von sagen wir mal 15 x 15 cm, ca. 1 cm hoch. Dann hättest Du bis auf die Auflageflächen, wo die Kabine auf den Pads steht, überall den knappen cm Luft unter der Kabine und solltest keinerlei Feuchtigkeitsprobleme bekommen.

    Die Sache mit der seitlichen Absicherung kannst Du durchaus über die Bretter der Außenfassade machen. Da würde ich dann aber keine Verzurrung dran anbringen. Das niederhalten der Kabine müsstest Du dann anders realisieren. Wobei eine Schraubverbindung durch die Pritsche natürlich technisch geht.
    Aber da Du den Koffer ja eh 15 cm breiter bauen willst als die Pritsche kannst Du bei 20 mm Brettern für die Fassade ja noch ein 54er Rahmenholz seitlich unter den Kofferboden Schrauben. Das hätte auch den Vorteil, dass es hier reiben kann. Bei entsprechendem Verschleiß ggf. tauschbar.

    Natürlich könntest Du auch Holzbalken oder Rahmenhölzer auf die Pritsche schrauben (wenn da der TÜV nichts gegen hat wegen dem H-Kennzeichen) und unter die Kabine Rahmenhölzer, die dagegen anschlagen. Dann würde ich das ganze jeweils gleich als Rechteck ausführen, so dass der Koffer in alle vier Richtungen gehalten wird. Da würden nach meiner Einschätzung 4 cm Höhe locker reichen und ich würde zu Rahmenhölzern aus der Abteilung Terassenunterkonstruktion greifen. Mit der Konstruktion kommst Du aber halt mindestens 4 cm höher.

    Bei dem Baujahr würde ich mich hinsichtlich der Ladungssicherung im übrigen nicht ohne nachzurechnen auf die vordere Ladeflächenbegrenzung verlassen. Müsste aber auch erst mal nachschauen, ob es zu der Zeit schon entsprechende Fetsigkeitsanforderungen in den einschlägigen Normen für LKW-Ladeflächen gab.

  • Holzkoffer auf LKW-Pritsche befestigen

    • Krabbe
    • 30. August 2019 um 17:28

    Holger,

    wenn die Kiste als Ladung drauf steht interessiert das den Prüfer nicht.
    Ok, er wird vermutlich erst mal an einen Festaufbau denken und dann kommen wegen H-Kennzeichen oder Fahrzeugart.
    Wenn man ihm dann aber erklärt, dass es nur Ladung ist, und die Ladung auch nicht so befestigt wurde, dass es ein Fahrzeugbestandteil wurde, dann geht es den TÜV nichts an bzw. interessiert ihn nicht.
    Du räumst bei Deinem PKW den Kofferraum ja auch nicht wegen dem TÜV aus.

  • Holzkoffer auf LKW-Pritsche befestigen

    • Krabbe
    • 30. August 2019 um 10:39

    Anton,

    Der TÜV-Prüfer soll / wird hier nichts abnehmen, da der Koffer ja als Ladung transportiert werden soll.
    Den TÜV interessiert daher nur, ob es Ladung ist - also nicht „fest“ verschraubt.
    Die eigentliche Ladungssicherung wird den Prüfer dann nicht interessieren, zumal er da eigentlich eher wenig Ahnung von hat, da die ein anderes Themengebiet ist.

  • Holzkoffer auf LKW-Pritsche befestigen

    • Krabbe
    • 30. August 2019 um 09:22

    Hallo Thomas,

    Grundsätzlich sind Spanngurte möglich. Eine Wohnkabine ist im Vergleich zu „richtiger“ Ladung ja eher leicht. Das ganze muss dann natürlich sinnvoll angebracht und verlegt sein. Da der Koffer Ladung ist müssen die Vorgaben der VDI 2700 Reihe eingehalten werden.

    Wenn Du den Koffer seitlich eh etwas überstehen lassen willst, dann ist die Sache eigentlich sehr simpel:
    Zunächst solltest Du den Koffer auf eine Ladungssicherungsmatte (bzw. Pads) stellen. So hast Du schon einen Großteil der erforderlichen Ladungssicherungskräfte.
    Da Du den Koffer eh seitlich überstehen lassen willst verpasst Du ihm unten längst nur ein Winkelprofil (oder bei Gewichtsproblemen mehrere kürzere Winkel), die seitlich gegen den Pritschenrahmen anliegen. Damit hast Du dann seitlich schon mal die erforderlichen Kräfte aufgenommen. Bliebe nur noch das herausnehmen von Schlägen und ggf. das Kippen, wobei der Koffer aufgrund seines Schwerpunkts nicht als kippgefährdet gemäß VDI 2700 gelten sollte.

    Nun fehlt nur noch die Ladungssicherung nach vorn und hinten. Hierzu kannst Du nun z. B. an die oben genannten seitlichen Winkel vorn und hinten Anschlagpunkte vorsehen, in die Du den Koffer z. B. unterhalb der Pritsche nach vorn und hinten mit einem Spanngurte sicherst.

    Und fertig ist die Befestigung, die dann sogar noch etwas Verwindung aufnehmen kann.

    Wenn die der Koffer so lang (oder etwas länger) wie die Pritsche werden soll, dann kannst Du auch noch nach vorn und hinten solche Winkel machen (bzw. einen umlaufenden Rahmen). Dann hast Du auch die Längstkräfte mechanisch sicher aufgenommen und brauchst eigentlich nur noch längst mittig einen Gurt o. ä., dass der Koffer bei Bodenwelle nicht springt und auf der Ladungssicherungsmatte bleibt.

    An meinem Krabbavan mit Absetzkabine hab ich das ganz ähnlich gebaut. Das hat sich gut bewährt.

    Du schreibst, dass Du (auch) aus LDK bist? Wo denn da genau? Ich komme aus Friedberg, also nicht allzu weit weg. Wenn Dir mein oben geschriebenes nicht ganz klar wird, dann komm mit dem LKW rum und ich erklär Dir, wie ich es meine bzw. wir können eine andere VDI 2700 konforme Lösung suchen.

  • Holzkoffer auf LKW-Pritsche befestigen

    • Krabbe
    • 29. August 2019 um 23:14

    Hallo Thomas und willkommen hier im Forum.

    Ich verstehe die Frage nach der Kofferbefestigung auf der Pritsche irgendwie nicht.
    Schreibst Du nicht, das Du den Koffer mit Twistlocks befestigen willst? Dann hast Du doch Deine Befestigung.

    Ansonsten würde ich, gerade auch um nicht allzu große Veränderungen an der Basis vornehmen zu müssen, Spanngurte nehmen und den Koffer damit verzurren.

    Bei einer selbsttragenden Koffer auf einer Pritsche würde ich mir keine allzugroßen Gedanken bezüglich der Verwindung machen.
    Beim verzurren mit Spanngurten hättest Du auch noch eine gewisse Dehnung bzw. Elastizität in den Gurten.

  • Sprinter oder Daily 4x2 bei ca 5500kg

    • Krabbe
    • 29. August 2019 um 10:14

    Gunther,

    ja, ein längerer Radstand macht ein Fahrzeug unhandlicher.
    Ein langer Überhang aber auch.

    Ein Fahrgestell mit kurzem Radstand hat natürlich einen kleineren Wendekreis, als eins mit längerem Radstand.
    Dafür schwenkt ein langer Überhang hinten aber seitlich weiter aus. So dass Du ggf. nicht viel weniger Platz brauchst. Dafür steigt aber das Risiko, dass Du hinten aneckst.

    Und Überlegungen über einen langen Überhang die Vorderachse zu entlasten und sich auf der anderen Seite Gedanken über die Lasteinleitung in das Fahrerhaus bzw. Fahrgestell zu machen passt für mich auch nicht ganz zusammen. Hast Du Dir mal Gedanken über die dynamischen Belastungen gemacht, wenn Du gezielt durch Lasten (weit) hinter der Hinterachse die Vorderachse entlasten willst?

  • Sprinter oder Daily 4x2 bei ca 5500kg

    • Krabbe
    • 29. August 2019 um 10:05

    campo,

    Für mich ist die Sache nicht so einfach, den Radstand nur von der Gewichtsverteilung abhängig zu machen.
    Denn je nach Verwendungszweck hat ein längerer Radstand nun mal Vor- oder Nachteile. Länge läuft, ist aber nicht so wendig.
    Wobei ich auch überhaupt kein Freund von langen Überhängen bin. Und selber der Meinung bin, das man, wenn man mit langem Überhang klar kommt, meist auch mit längerem Radstand gut klar kommt und das dann die bessere Lösung ist.
    Aber die Entscheidung für einen Radstand (und ggf. auch für eine passende Aufbaulänge) ist in meinen Augen nun mal eine Gleichung mit vielen Variablen.

    Und die Gewichtsverteilung ist ja nicht immer zwingend fix.
    Bei einem Zwischenboden kann man durchaus durch die Positionen von Tanks, Batterien, ggf. Heizung etc. noch etwas die Gewichtsverteilung verschieben.
    Beim alten Krabbavan z. B. war das Fahrgestell zuerst da und gesetzt. Darauf habe ich dann die Kabine geplant, wobei die Kabinenlänge sich mehr oder weniger aus dem Überhang und der gewünschten Gesamtlängen ergeben haben.
    Der Grundriss war dann das nächste, das ich geplant habe. Dabei spielten dann auch Überlegungen zur Gewichtsverteilung eine Rollen. (Position von Schränken und Stauräumen). Zum Schluss habe ich dann aufgrund der Zwischenergebnisse der Gewichtsplanung die restliche Technik, die Tanks etc. platziert.

  • Welche Wände für Badrenovierung?

    • Krabbe
    • 24. August 2019 um 13:07

    Wie sieht es mit dem Gewicht aus?
    Hast Du Reserven, oder soll es Leichtbau sein?

    Wenn Gewicht keine Rolle spielt, dann bringe ich mal das Material aus dem Toilettentrennwände gebaut werden, ins Spiel. Absolut wasserfest, stabil, leider auch schwer.

  • Gewichtsoptimierte Solaranlage / Meine Idee zur Diskussion gestellt.

    • Krabbe
    • 23. August 2019 um 14:13

    @ Myk,

    ja, die Module hatten es mir vom Gewicht ursprünglich auch mal angetan.
    Bis ich dann auch von ausgefallenen Offgridtec-Modulen gelesen habe.
    Da bleibe ich dann lieber bei den etwas schwereren Solar Swiss, mit denen ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht habe.

    nunmachmal,
    so unterschiedlich sind die Ansichten.
    Für mich kommt eine aufstellbare Anlage, die ich nachführen muss, nicht in Frage. Das hat drei Gründe:
    a) Ich zu faul... Ja, auch. Aber nicht nur. Eine nachführbare Anlage macht IMHO nur Sinn, wenn ich sie auch ständig nachführe. Ich will aber nicht alle Stunde aufs Dach. Ich will auch mal von Wohnmobil wegkönnen etc.
    b) Nachführen macht IMHO Sinn, wenn die Sonne sichtbar scheint. Bei diffuser Sonneneinstrahlung, wie z. B. bei geschlossener Wolkendecke und oder Nieselregen bringt ein flaches Modul (zumindest im Sommer) oft mehr, da die Einstrahlung aus allen Richtungen kommt.
    Wenn ich nun meine Modulkapazität so auslege, dass sie auch bei geschlossener Wolkendecke ausreicht, dann reicht sie bei direkter Sonneneinstrahlung (zumindest im Sommerhalbjahr) auf jeden Fall auch aus, ohne aufzustellen.
    Zugegeben, dass gilt im Winter dann nicht mehr. Da sieht die Sache ggf. anders aus.
    c) Ein vernünftiger und haltbarer Aufstell- und Nachführmechanismus ist auf jeden Fall schwerer, als einfache Halter. Wen ich jetzt drei Module aufstell- und nachführbar mache, dann kann ich für das gleiche Gewicht auch noch ein bis zwei Module mehr auf das Dach bauen.

  • Sprinter oder Daily 4x2 bei ca 5500kg

    • Krabbe
    • 22. August 2019 um 22:25

    Wenn es ein Alkoven werden soll, dann würde ich nicht zum Iveco greifen, weil der Iveco, soweit ich es noch im Kopf habe, eine deutlich schmälere Spurbreite hat.

    Vom Gewicht würde ich mit evtl. auch noch den Crafter 55 anschauen. Ich weis jetzt nicht, wie es im Vergleich zum aktuellen Sprinter aussieht, aber im Vergleich zum Vorgänger hatte der Crafter die breitere Spur, war niedriger in der Gesamthöhe (mit trotzdem ausreichend Kopffreiheit auch für Sitzriesen) und ich glaube auch leichter.

  • Gewichtsoptimierte Solaranlage / Meine Idee zur Diskussion gestellt.

    • Krabbe
    • 22. August 2019 um 22:18

    So, ich habe heute mal dran gedacht und einen Rest Dämmplatte mit 50 mm Stärke gewogen. Ein Stück mit 0,54 qm hat ca. 905 g gewogen.
    Wenn ich das jetzt auf die Fläche der 200 W Module umrechne bin ich bei 2 kg und somit genau so schwer, oder ggf. sogar schwerer wie leicht gebaute Modulhalter aus Aluprofil. Somit würde ich, wenn ich die flachen Module auf PU-Dämmplatte Aufkleben, nur ca. 4 - 5 kg gegenüber den aufgeständerten Rahmenmodule sparen.

    Ich glaub, da war meine Idee doch nicht so der Bringer in Sachen Gewichtseinsparung.
    Wenn ich die Halter für die leichten Rahmenmodule aus Aluprofil baue und gewichtsoptimiere, dann komme ich vermutlich auf 4 kg Differenz zu auf Dämmplatten aufgeklebte flache Module mit „glasähnliche“ Oberfläche. Wenn ich zwei 200w Module direkt nebeneinander bauen könnte wäre es evtl. noch leichter.
    Hätte ich jetzt im ersten Moment nicht gedacht.
    Also suche ich jetzt noch, ob es irgendwo 200 W Rahmenmodule mit unter 11,8 kg gibt.
    Wenn man die Rahmen in der neutralen Faser locht könnte man noch ein paar Gramm sparen... Aber da stehen vermutlich Aufeand und Nutzen in keinem Verhältnis. Abgesehen davon dürften Löcher im Rahmen zu unangenehmen Windgeräuschen führen.

    @ Campo,

    Ja, wie gesagt, meine Erfahrungen mit den flachen von Solar Swiss sind gut. Da habe ich bisher auch nichts negatives gehört.
    Aber auf jeden Fall verkratzen die Kunststoffoberflächen schneller und damit sind sie nie ganz so langlebig wie welche mit Glasoberfläche. Wie sich die neue „glasähnliche“ Beschichtung bewährt muss man sehen.
    Und so, wie ich sie montieren wollte, ist dann ja der Gewichtsunterschied auch nicht mehr so groß.
    Aber der dreifache anpreisen stimmt jetzt auch nicht mehr. Zumindest, wenn ich nicht verschiedene Qualitäten miteinander vergleiche.
    Bei Solar Swiss kosten die leichten flachen flexiblen im Vergleich zu den normalen Rahmenmodulen maximal das doppelte. Wenn Du die Halter bei den Rahmenmodulen noch mitrechnest, dann sind die Flachen nur noch geringfügig teurer.

  • Gewichtsoptimierte Solaranlage / Meine Idee zur Diskussion gestellt.

    • Krabbe
    • 21. August 2019 um 22:03

    Nein, meine jetzige Anlage ist nicht zu klein. Beim Krabbavan wird die Kabine unterwegs ja immer nur über Solar geladen und wir kommen hin. Wenn es nicht gerade in Strömen regnet sind im Sommerhalbjahr abends immer alle Batterien voll. Auch wenn die Sonne sich wenig blicken lässt. Bei Sonnenschein im Sommer sind die Batterien meist auch schon am frühen Nachmittag wieder voll.

    Aber ich sehe es auch ähnlich, wie Du schreibst: Der Solarertrag sollte höher sein, als der tägliche Verbrauch, damit die Batterien im Normall abends voll sind. Wenn es wegen starkem Dauerregen mal nicht reicht, dann sollte der Solarüberschuss am nächsten Tag so groß sein, dass die Batterien dann wieder voll sind. Und das möglichst auch von Frühjahr bis Herbst. Zumindest aber in den Sommermonaten. Somit ist die Solaranlage im Sommer eh immer überdimensioniert.

    Im Winter werde ich es wohl nich schaffen mittels Solar stromautark zu sein. Brauche ich aber auch nicht, denn dann stehe ich nicht so lange und wenn ich fahre ist die Batterie zukünftig eh wieder geladen.

    Die Batteriekapazität war im Krabbavan mit je 120 Ah (c100) für die Doka und die Kabine völlig ausreichend. Im habe eigentlich nie mehr als 30 A aus der Kabinenbatterie entnommen. Meist nur 20 - 25 A.
    Mit 1x 150 Ah LiFePo4 sollte das im Neuen auch ausreichend sein.

  • Gewichtsoptimierte Solaranlage / Meine Idee zur Diskussion gestellt.

    • Krabbe
    • 19. August 2019 um 22:44

    Danke schon mal für die Antworten.

    Manfred,
    auf die Idee mit der doppelseitigen Klebefolie bin ich erst gekommen, nachdem ich irgendwo (oder war es sogar hier) davon gelesen hatte. Da wurde die Klebefolie gleich mit den Modulen angeboten. Und beim demontieren zeigte sich wohl, dass die ziemlich gut klebte.
    Ich habe da weniger sorgen, dass das hält. Es kommt natürlich auf den Klebstoff drauf an, Teppichklebeband würde ich nicht nehmen.
    Ein Freund hat seine Module mit speziellem Klebeband aus dem Karosseriebau geklebt. Damit werden sonst Kunststoffteile an Autos geklebt.
    Ich werde dann aber auf jeden Fall noch Klebeversuche machen.

    U62,
    Bei der „glasähnlichen Oberfläche“ kommt mir sowas wie dieser „liquide Glas“ Displayschutz für Handys in den Sinn. Wie gesagt, auf der Messe werde ich denen mal auf den Zahn fühlen.
    Die Alukaschierung hält eigentlich sehr gut an der PU-Schicht. Da macht es natürlich auch die Fläche der Verklebung. In meiner Werkstatt hab ich im Bad solche Platten mit MS-Polymerkleber unter die Betondecke geklebt. Und dann unten dran Dachlatten geklebt, an die PVC-Panele mit integrierten LED-Spots geschraubt sind. Das hält bisher auch ohne Probleme. Und da ist nicht flächig geklebt.
    Rahmenlose Module möchte ich eigentlich nicht nur punktuell „Aufständern“, da ich befürchte, dass diese dann zu sehr schwingen und beschädigt werden.

    @Gode,

    Ich will ja keine einzelne Zellen aufkleben, sondern fertige Module.
    Und da kann ich aus eigener Erfahrung anderes berichten, als Du schreibst. Die Module in sich (auch flexible) sind hinsichtlich der Längenausdehnung etc. ausreichend stabil. Da würde flächiges Aufkleben auf ein GfK-Dach meiner Meinung nach auch keinen Unterschied machen, da sich das GfK Dach ja ebenfalls ausdehnt.
    Solar Swiss hat ursprünglich auch mal gesagt, dass deren flexible Module vollflächig verklebt werden müssen. Davon ist man später abgewichen. Ich selber habe das flexible Modul auf dem Krabbavan auch nur mit ein paar Sika-Kleberaupen verklebt. Das hält nun seit über fünf Jahren und ich kann keine Leistungseinbußen am Modul erkennen.

    Warum würdest Du flache Module auf dem Dach nie flächig Aufkleben? Wo siehst Du dem Unterschied zum Aufkleben auf der Wand?
    Und wo siehst Du den Unterschied zwischen Aufkleben auf Dibond und Aufkleben auf dem Fahrzeugdach? (Was ich so ja eigentlich auch nicht vor habe).

    Abgesehen davon: Vollflächiges Kleben war dieses mal ja eh geplant.

    @Christopher,
    Wo soll ich denn Gewicht einsparen? Die Kiste wird doch als schwerer und schwerer. ?
    Abgesehen davon geht es mir primär auch darum, die Dachlast minimal zu halten. So von wegen Schwerpunkt, Steiner-Anteil etc.
    Ich meine, ich hätte die Module auf der CMT noch gesehen. Auch im Internet sind sie noch drin und auf der Preisliste.
    Die 2 x 200 W finde ich auch reizvoll. Mal schauen ob ich den Platz dafür habe.
    Und ja, der Unterschied beim flachen 200er zum 200er Rahmenmodul sind nur 2,2 kg. Da kommen dann aber noch die erforderlichen Halterungen dazu. Und schon wird es wieder schwerer. Daher ja auch die Idee die Rahmenlosen auf ne PUR-Hartschaumplatte aufzukleben. Die dürfte deutlich leichter sein, als Rahmen und Halterungen für ein so großes Rahmenmodul.

    nunmachmal,
    in den 400 Wp steckt noch etwas Reserve, derzeit habe ich 280 Wp. Aber ich will halt auch in Frühling und Herbst bzw. bei Regenwetter stromautark sein und mehrer Tage stehen können. Ohne Aggi, Brennstoffzellen oder den Fahrzeugmotor zu starten. Module aufstellen möchte ich auch nicht. Das halte ich für mich als nicht praktikabel.
    Betreiben werde ich wie bisher 2x Kompressorkühlbox, bei Bedarf die Heizung, Licht, ein paar Ladegeräte und den Wechselrichter für die Kaffeemaschine. Und evtl. ab und an noch ne 3. kleine Kühlbox als Eisfach.

    Holger,
    ja, die leichten flexiblen Module sind leider nicht ganz billig. Insbesondere, wenn es dann auch keine Chinaware sein soll. Aber das bin ich bereit zu zahlen. Zahle ja aber auch nur den EK.
    Das Gewicht von einer Trägerplatte aus PUR-Hardschaum sehe ich eher als gering an. Muss mal wiegen, ich glaube in der Werkstatt liegt noch eine 40er Dämmplatten rum.
    Module mit 1,6 qm und 340 W bei 18 kg, da bin ich fast bei den Werten der leichten 200 W Rahmenmodulen von Solarswiss. Ich persönlich hätte bei den großen Haushaltsmodulen aber Bauchschmerzen bezüglich der mechanischen Festigkeit im Fahrbetrieb. Ansonsten wären das ggf. wirklich noch eine Alternative. Die Dachfläche dafür wäre in der Dachmitte vorhanden, wenn ich den Platz dort lieber freilassen würde und die Module wo anders auf dem Dach platzieren würde. Das klappt aber nur mit schmaleren Modulen.

  • Gewichtsoptimierte Solaranlage / Meine Idee zur Diskussion gestellt.

    • Krabbe
    • 19. August 2019 um 13:54

    Hallo Zusammen,

    ich habe da gerade eine Idee, die würde ich gerne mal mit Euch andiskutieren bzw. Eure Meinung hören. Und evtl. hat ja noch jemand einen Materialvorschlag.

    Es geht um die Solaranlage für mein neues Mobil. Geplant sind ca. 400 Wp. Dabei soll / muss auf das Gewicht geachtet werden. Ursprünglich hatte ich vor, 4 x 100 Wp leichte u. flexible Module zu verwenden und direkt auf das Dach zu kleben.
    (Die Diskussion, ob Rahmenmodulen effizienter sind etc. brauchen wir hier nicht zu führen. Sind sie nach meinen eigenen Tests nicht.)

    Da ich an einigen Stellen sehr nah an die Dachluken heran muss, wären flach aufgeklebte Module eher teilweise abgeschattet als Rahmenmodule. Und auch, wenn ich selber bei meiner Kabine noch keine negativen Effekte wie Delamination bzw. Ablösen der GfK-Schicht vom Schaum und Blasenbildung durch die Temperatur der aufgeklebten Module feststellen konnte, tragen entsprechende Berichte zumindest dazu bei, dass ich mir Gedanken mache,

    Wer wenig Zeit hat kann die Vorüberlegungen überspringen und gleich zu meiner Idee gehen.

    Vorüberlegungen
    (Bei meinen Gewichtsangaben / den Modulen) greife ich jetzt erst mal nur zu Modulen von Solar Swiss. Sollte jemand noch einen Tipp haben, wo es leichtere / bessere Module gibt, dann immer her damit. Solar Swiss unter anderem deshalb, weil ich bisher sehr gute Erfahrungen mit deren Modulen gemacht habe, auch mit den flexiblen zum Aufkleben.)

    Die klassische Lösung wären bei 400 Wp ja 4 x 100 W Rahmenmodulen. Gewicht je Modul 7,5 kg zuzüglich Halterung, Kleber etc. Da komme ich bei 400 Wp auf ca. 39 - 40 kg.

    Die flexiblem 100 Wp Module von Solar Swiss, mit denen ich bisher gute Erfahrungen machen konnte, wiegen 3,4 kg. Wenn man sie nun mit einer doppelseitigen Klebefolie aufklebt, dann komme ich auf ca. 14,5 - 15 kg für 400 Wp.
    Ein bauartbedingter Nachteil, der auf jeden Fall vorhanden ist, ist die weniger wiederstandsfähige und kratzempfindliche Kunststoffoberfläche.

    Das waren so bisher meine beiden Alternativen. Nun habe ich noch mal ein wenig geschaut und bin bei Solarswiss auf ein paar Alternativen gestoßen, die Interessant sein könnten:

    „Solarmodule flach“ mit einer „glasähnlichen“ wiederstandsfähigeren Oberfläche: 4,2 kg je 100 Wp Modul. Da komme ich auf ca. 17,5 kg für 400 Wp. Ich muss noch mal nachfragen, was es mit dem „glasähnlich“ auf sich hat, ansonsten hört sich das durchaus interessant an, um den Nachteil des verkratzend der Kunststoffoberfläche zu minimieren.

    „Solarmodule superflach“ Ein flaches Modul mit Glasoberfläche. Quasi ein Rahmenmodul ohne Rahmen. Wiederstandsfähiger und Kratzfester als ein flexibles Modul, aber mit 5,5 kg bei 100 Wp bis 9,6 kg für ein 200 Wp-Modul aber auch schwerer. Für meine 400 Wp komme ich je nach Platz auf dem Dach für 4 x 100 Wp auf ca. 23 kg und für 2 x 200 Wp auf ca. 19,5 - 20 kg. Zumindest wenn 2 x 200 Wp passen, dann nur geringfügig schwerer als „Solarmodul flach“

    Als letzte Alternative gäbe es die „superflach“ auch noch als besonders leichte Rahmenmodule mit 11,8 kg je 200 Wp-Modul. Mit hier wieder benötigten Haltern komme ich auf ca. 28 kg. Immer noch fast 12 kg kg leichter als 4 herkömmliche 100 Wp Rahmenmodule, aber fast doppelt so schwer, wie die leichteste Alternative.

    Meine Idee

    Um Gewicht zu sparen würde ich gerne flache Module verbauen. Wenn ich diese nun direkt auf das Dach klebe habe ich zum einen das Problem der größeren Teilverschattung durch die Dachluken. Zum anderen die Problematik des Wärmeeintrags in die Sandwichplatte vom Dach, wo ich nicht weis, wie das Sandwich des neuen Daches darauf reagiert.

    Nun meine Idee: Flache, leichte Module höher setzen, um so die oben genannten Nachteile zu eleminieren.
    Damit dies möglichst leicht wird kam mir die Idee, die Module auf Platten z. B. aus PUR Hartschaum oder Styrodur HT (wenn ich das irgendwo bekomme) zu kleben. Schön wäre es natürlich, wenn diese Platten eine möglichst glatte Oberfläche hätten, so dass mit doppelseitiger Klebefolie gearbeitet werden könnte, um auch beim Kleben Gewicht zu sparen. Z. B. Alukaschierte PUR-Dämmplatten.
    Nebeneffekt: Defekte Module ließen sich recht einfach vom Dach entfernen.
    Die offenen Kannten der Hartschaumplatten müssten natürlich noch versiegelt werden.

    Nun meine Frage: Was haltet Ihr von der Idee, realisierbar oder mache ich einen Denkfehler?
    Hat jemand noch eine Idee für eine leichte, möglichst glatte Platte zum unterlegen?
    Andere Vorschläge?

  • Kosteneffizienteste Lösung für 5,5m Kabine zum Wohnen auch bei Minusgraden

    • Krabbe
    • 17. August 2019 um 21:25

    Es hat schon seinen Grund, dass die meisten Kabinen hier vermutlich aus Sandwichplatten gebaut sind...

  • Chinesischer Hersteller

    • Krabbe
    • 12. August 2019 um 09:12

    Was das mit 2 CV zu tun hat: Der 2 CV war nie für eine Saharadurchquerung gedacht. Es ging aber trotzdem.
    Und ja, es gibt top Produkte aus China. Sehr oft dann aber noch produziert für ausländische Unternehmen unter deren Qualitätskontrolle.
    Und es gibt eine Menge an Produkten, die Qualitativ eben nicht so toll sind.
    Insbesondere die billigen Kopien oder Nachahmungen von Produkten.
    Nicht umsonst sind die bisherigen Versuche chinesischer Automobilhersteller in Europa nicht besonders erfolgreich gewesen.

    Und was die Qualität europäischer Wohnmobile angeht: You geht, what you pay for.

  • Grüße aus Irland

    • Krabbe
    • 9. August 2019 um 21:44

    Fährpreise kommt ganz drauf an, wann und welche Strecke. Es gibt verschiedene Möglichkeiten.
    Sei es die Direktfähre ab Frankreich, oder der Weg über die Britische Insel (schauen wir mal, wie es nach dem Brexit aussieht).
    Über die Irische See gibt es dann verschiedene Verbindungen von Wales, Liverpool oder Südschottland.
    Eine gute Übersicht findet sich bei Gaeltacht Reisen im Internet.

    Spezielle Einreise oder Verkehrsvorschriften gibt es nicht. Linksverkehr halt. Und wenn man über Dublin einreist und nach Süden will, z. B. in die Wicklows, dann muss man über den Autobahnring. Durch die Stadt ist nicht ratsam. Der Autobahnring kostet auf einem Abschnitt eine geringe Maut. Es gibt hier aber keine Mautstation. Die Maut kann am einfachsten vorher in der Tankstelle im Hafen, an der man eh vorbei kommt, bezahlt werden.

    Wildcampen ist nach meinen Informationen (von einem Bekannten, der in Irland lebt und auch Wohnmobil fährt) offiziell Verboten. Wird aber, soweit keine „No Overnight Parking“ Schilder stehen, oft geduldet. In Gegenden, in denen die irische „Travelling Community“ häufiger unterwegs ist, ist dies aber anders. Da sollten man besser auf das freie Stehen verzichten.
    Je nach Gegend ist es auch nicht immer einfach, einen Platz zum freien Stehen zu finden.

    Die Straßen in Irland sind oft schmal und in sehr schlechtem Zustand. Plötzlich auftauchende Bodenwellen, bei denen es das Fahrzeug aus den Federn hebt, oder es durchschlägt, sind keine Seltenheit. Nach einem Irlandurlaub machen Fahrzeug und Aufbau ein paar neue Geräusche.

  • Grüße aus Irland

    • Krabbe
    • 9. August 2019 um 09:45

    Hallo Picco,

    es kommt immer drauf an, wo in Irland Du bist.
    In sehr vielen Pubs gibt es „Pub Food“ (Bürger, Pommes etc.).
    Teilweise bekommst Du auch Fish & Chips.
    In den kleineren Ortschaften hast Du seltener eine großartige Gastronomie.
    In den Touristischen Hotspots natürlich das typische Touri-Angebot.
    Ansonsten gibt es in größeren Orten und Städten natürlich auch „richtige“ Restaurants, wo man teilweise recht gut essen kann.
    Es gibt häufig natürlich Fischgerichte und auch recht viel mit Lamm.

  • Chinesischer Hersteller

    • Krabbe
    • 2. August 2019 um 22:05
    Zitat von mrmomba


    nun technisch können die ja nicht so mies sein, wenn sie die Strecke vom Heimatort bis nach München auf den eigenen Achsen zurück gelegt haben

    Naja,
    mit der nötigen Leidensfähigkeit oder dem entsprechenden Enthusiasmus ist vieles Möglich.
    Es gibt auch Leute, die mit nem 2CV durch die Sahara sind. Und Heidi Hetzer ist auch mit einem Hudson Oldtimer um die Welt gefahren.

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