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Beiträge von Krabbe

  • Wann kippt ein Pickup mit Aufsetzkabine nach hinten?

    • Krabbe
    • 17. Dezember 2004 um 09:09

    Hallo Picco und dm,

    Die Summe der Achslasten ist meist größer als das zGG.
    Begründung: Für die Achslasten ist in erster Linie Maßgebend, welche Belastung die jeweilige Achse abkann (Reifen, Fahrwerk, gesamter mechanischer Aufbau des Fahrzeugs). Für das vom Hersteller maximal genehmigte zGG (nach Auflastung etc.) spielt die Auslegung der Bremsanlage noch eine große Rolle.
    Und das dann überhaupt größere Achslasten als das zGG eingetragen werden hängt damit zusammen, daß man dann mit der Beladung (Gewichtsverteilung) flexibler ist.

  • Besteuerung/Handling bei Pick-Ups mit absetzbarer Wohnkabine

    • Krabbe
    • 7. Dezember 2004 um 14:26

    Hi Niklas,

    Du wirfst da, glaube ich, gerade was durcheinander.

    Der Grundsatz ist der:
    PKW wird nach Hubraum besteuert, LKW wird nach Gewicht besteuert.
    Und zwar beides egal wie schwer diese sind. (Auch wenn Dein LKW nur 0,5 t wiegt).
    Und da die Basis Deiner Absetzkabine ein LKW ist wird er im Grundsatz nach Gewicht besteuert.

    Und nun kommen die ganzen Ausnahmen und Sonderregeln:
    Erst einmal schert sich das Finanzamt nicht drum was in den Fahrzeugpapieren steht (Sie sind nicht dran gebunden) - und da früher einige Ihre PKWs als LKW zugelassen bekommen haben und so Steuern gespart haben (z. B. das Steuerschlupfloch Post-Golf als LKW) gucken die FI-Ämter bei LKW unter 2,8 t genauer hin ob es wirklich ein LKW (sprich FZ, das überwiegend zum Transport von Ladung geeignet ist) ist, oder ein verkappter PKW - und besteuern dann so, wie der Sachbearbeiter die Sache sieht (die Landesfinanzbehörden haben da wohl i. d. R. Richtlinien rausgebracht, wo z. B. geregelt ist, daß die Ladefläche x % der Gesamtnutzfläche ausmachen muß.
    Daher kann es auch durchaus Gegenden geben, wo ein Pick up mit langem Fahrerhaus und kurzer Ladefläche trotz LKW-Zulassung nach Hubraum versteuert wird.
    Womos werden, da kein PKW, eigentlich nach Gewicht besteuert. - Außer Sie wiegen unter 2,8 t, dann haben die Steuerbehörden dann enschieden diese wie PKWs nach Hubraum zu besteuern.

    Und die Sache mit der Besteuerung von PKW über 2,8 t nach Gewicht, die jetzt gekippt wird, ist ungefähr so zu sehen: In dem Paragraphen in der STVZO, der jetzt gestrichen wurde stand meines Wissens was drin, daß es erlaubte Kombinationskraftfahrzeuge als Fahrzeugart PKW zu Klassifizieren.(Oder sah sogar vor dies generell so zu tun). Und nun ist jemand hingegangen und hatte geklagt, daß er ja mit seinem Geländewagen eigentlich ein Kombinationsfahrzeug habe und dieses kein PKW sein und deshalb wie ein LKW nach Gewicht besteuert werden müßte (Wie gesagt, welche FZ-Art in den Papieren steht und wie besteuert wird sind zwei Paar Schuhe). Und diese Klage hatte Erfolg und daraufhin haben die Finanzbehörden entschieden alle PKW über 2,8 t (auf Antrag) nach Gewicht zu besteuern.
    Somit zielt das, was gerade in der Diskussion ist, erst mal nur auf Fahrzeuge, die PKW als Fahrzeugart eingetragen haben.

    Unabhängig davon ist aber die Kraftfahrzeugsteuer Ländersache und die müssen jetzt erst mal die Änderung der STVZO in ihren Steuergesetzten u. - richtlinien verarbeiten. Was dann aber noch kommt oder nicht kommt, das steht in den Sternen.

  • Besteuerung/Handling bei Pick-Ups mit absetzbarer Wohnkabine

    • Krabbe
    • 7. Dezember 2004 um 12:32

    Hallo Niklas,

    ich bin zwar erst am bauen, doch da ich ja auch eine absetzbare Kabine für meine T4 Doka baue habe ich mich mit dem Thema schonmal auseinander gesetzt.
    Die Vorteile einer Absetztkabine hast Du ja schon erkannt: Das Gewicht bleibt bei nichtgebrauch zu hause und im Urlaub kann man die Kabineauch mal auf dem Campingplatz stehen lassen und dann munter in der Stadt o. am Strand die Womoverbote u. Höhenbegrenzungsbalken ignorieren...

    Zu Deinen Fragen:
    1) Handling: Habe ich noch nichtso viel Erfahrung. Mein T4 hat sich auf der Überführungsfahrt der Leerkabine aber besser gefahren als mein T3-Womo. Das ist, denke ich, dann auch eine Sache der Fahrwerksabstimmung (Federn/Zusatzfedern...).
    Der Umbau bzw. das Aufsatteln der Kabine ist wohl auch Übungssache und dann hängt es noch vom System der Zentrierung der Kabine und der Befestigung ab. Hier soll es wohl Unterschiede bei den Anbietern geben. Ebenso bei den Stützen. Wenn Du eine Kabine mit vernünftigen Stützen hast, dann kannst Du auch drin wohnen wenn diese abgesattelt ist.

    2) Die Fahrzeugart bleibt oben in den Papieren erst mal LKW. Bei den Zusätzen kommt dann sowas rein wie: Zu Ziffer x: Fahrzeugart auch So-KFZ Wohnmobil bei aufgesetzter Wohnkabine, dann mit folgenden geänderten Daten ... (geänderte Länge, Breite, Höhe, Leergewicht, ...) d. H. wenn Kabine drauf = Womo, wenn Kabine ab = LKW (und dann auch kein Anhänger am Sonntag erlaubt). Besteuerung z. Zt. i. d. R. als LKW. Nur bei LKW unter 2,8 t gibt es Finanzbehörden, die als PKW besteuern wollen bzw. prüfen ob der Eindruck des Fahrzeugs eher LKW o. PKW ist. (Bei meiner T4 Doka mit noch unter 2,8 t wollte das Finanzamt ein Foto bzw. wissen wie groß der Fahrgastraum u. wie groß die Ladefläche ist, um dann zu entscheiden wie besteuert wird.) Am besten beim örtlichen Finanzamt nachfragen oder besser auf über 2,8 t auflasten. Die brauchst Du für die Kabine wahrscheinlich eh. Da das Fahrzeug ja wie oben einen Wechseleintrag bekommt ist es auch ganz legal so oder so zu fahren.
    (Ein Eintrag mit 1. Art Womo und wechselweise LKW geht übrigends nach TÜV-Richtlinien nicht mehr, zumindest nicht in Hessen).
    Bei der Versicherung sieht es wie folgt aus: Es gibt Versicherungen, die wollen das nur als LKW versichern (teuer). Dann gibt es Versicherungen, bei denen Du das Ganze als Womo versichert bekommst (teilweise aber auch nur, wenn Du Erklärst nur mit aufgesattelter Wohnkabine zu fahren -Ausnahme fahrten zur Werkstatt) und dann gibt es noch Versicherungen, die Versichern Dir das ganze als Womo (ohne Auflagen) und schließen die abgesetzte Wohnkabine noch mit in der Kassko ein.
    (Welche Versicherung jetzt aber die beste ist weis ich auch noch nicht.)

    3) Ich baue eine Leerkabine aus, weil mich u. a. das Serien-Konzept mit der Sitzgruppe direkt hinter dem Alkoven nicht überzeugte. Aber das ist wohl Geschmacksache.
    Absetzbare Leerkabinen bekommst Du bei den einschlägig bekannten Herstellern und einfacher als ein Kastenwagenausbau dürfte es schon werden, insbesondere, da man gerade Wände hat und die Kabine nach eigenen Wünschen gebaut ist.

    4) Sollte hinhauen, Harttop kann man ja auch selber bauen, z. B. aus 6 mm Siebdruckplatte. Dann bist Du auf jeden Fall nur max. so hoch wie das Fahrerhaus. Und damit auch bei nem T4 unter 2 m.

    5) Da ich eine Absetzkabine baue bin ich voreingenommen und verfechter der Idee.

    Nur an eins solltest Du denken: Pick-Ups mit Wohnkabine sind Gewichtsmäßig so gut wie immer am Limit. Mehr Zuladung hast Du im Kastenwagen.

  • Frage: Küchenarbeitsplatte in der Kabine?

    • Krabbe
    • 7. Dezember 2004 um 11:59

    Hallo Mogros,

    danke für die Anregungen.

    An sowas hatte ich auch mal kurz drüber nachgedacht, doch
    a) habe ich bedenken wegen dem Gewicht,
    b) ist das ganze nicht gerade preiswert (wenn ich richtig liege).

    Oder sehe ich die Sache falsch?

  • Frage: Küchenarbeitsplatte in der Kabine?

    • Krabbe
    • 7. Dezember 2004 um 09:20

    Hallo Zusammen,

    hat mal einer einen Tipp für mich?

    Was mach ich am besten in der Kochecke, damit ich eine strapazierfähige Arbeitsplatte bekomme?

    Möglichkeit a)
    Ich nehme als Küchenarbeitsplatte meine normale Möbelbauplatte (Birke-Multiplex) und versiegel die Oberfläche nicht mit Öl u. Wachs, sondern mit Acryl-Lack o. ä.
    Möglichkeit b)
    Ich mach es wie einige Serienwomohersteller und klebe eine dünne Platte aus ? auf das Holz, um so eine harte u. Wasserfeste Oberfläche zu bekommen. Nur, was ist das für eine Platte, die die Profis da draufkleben, und wo bekomme ich die in der Kleinstmenge von nem 1/2 m² ?

    Möglichkeiten c) (ich nehme eine 28 mm Küchenarbeitsplatte aus dem Baumarkt) und d) (ich nehme ein dünnes Edelstahlblech) habe ich schon aus Gewichtsgründen bzw. Optischen Gründen verworfen.

    Hat noch jemand Möglichkeit e) ?

  • Verarbeitungstemperatur für Sika

    • Krabbe
    • 7. Dezember 2004 um 09:19

    Hallo Zusammen,

    Sika gibt ja glaube ich an, daß Sika bei über 10 Grad verarbeitet werden soll.
    Nun hab ich ein Problem, meine Halle ist nicht wirklich beheizt und die Heizung in der Kabine auch noch nicht funktionsfähig.

    Hat jemand von Euch Erfahrung mit dem Verarbeiten bei niedrigerer Temparatur? Funktioniert das oder besser auf wärmeres Wetter warten?
    Ich kann die Kartuschen zum verarbeiten ja auf ca. 20 Grad aufwärmen, damit es auch einfacher zu verarbeiten ist und die Aushärtzeit kann auch ruhig ein bischen länger dauern, die nächsten Wochen werde ich meine Kabine eh noch nutzen :) .
    Nur bekomme ich so auf dauer eine haltbare Verklebung?

  • Maßgefertigte Wasser- u. Dieseltanks

    • Krabbe
    • 7. Dezember 2004 um 09:12

    Hallo Zusammen,

    zur Info:
    Die Fa. Leyh Kunststofftechnik ist dem einen oder anderen ja bestimmt schon als Hersteller maßgefertigter Wasser- u. Fäkalientanks bekannt.
    Als ich jetzt meinen Wassertank abholte erfuhr ich, daß Hr. Leyh an einem TÜV-Gutachten arbeitet, um demnächst auch maßgefertigte Kraftstofftanks anbieten zu können.
    Wenn ich michrecht erinnere: http://www.dl-kunststofftechnik.de.vu

  • Meine Kabine ist da, 2,8 t sind drin.

    • Krabbe
    • 2. Dezember 2004 um 10:10

    Hallo Wolfgang,

    Danke erst mal, ich bin auchsehr zufrieden mit dem Aussehen der Kabine auf der Doka.
    Der abgesenkte Teil ist etwas tiefer, es ergibt sich ein "Keller" mit 22 cm Höhe. Somit für 20 cm hohe Wassertanks geeignet.
    Bei den Tanks habe ich mir den Frischwassertank von der Fa. Leyh Kunststofftechnik schweißen lassen. Er ist U-förmig, damit sich das Gewicht gleichmäßig auf beide Seiten verteilt und hat Aussparungen, damit die Heizungs- und Wasserrohre auch durch den Keller gegführt werden können.
    In die freien Fläche des U kommt ein handelsüblicher Tank mit 61 l, der paßt da genau rein. Mit der konstellation wollte ich erreichen, das sich die seitliche Gewichtsverteilung bei Wasserentnahme nicht ändert.

    Von der Festigkeit her ist diese Lösung so mit Hr. Bohrer erarbeitet worde damit es hält.
    Mein erster Entwurf sah noch eine durchgehende Bodenplatte mit untergeschraubtem Keller vor. Das wollte mir Hr. Bohrer aus Festigkeitsgründen so nicht bauen.
    Wenn ich mir überlege wie groß die Klebeflächen sind mache ich mir da von der Festigkeit keine Sorgen. Und vorne, wo die größten Lasten sind, erfolgt die Verbindung Kabine-Fahrzeug durch die vordere Wand, die ja dann auch bis unten durchgeht.

    Hallo Thorsten,

    ja. noch einer aus der Wetterau (auch wenn ich nur zugezogen bin). Ich hatte vergessen, daß "Leergewicht nach Krabbe" genauer zu definieren: Bei den 2,3 to saß ich mit meinen zarten 110 kg schon im Auto. Des weiteren waren der Dieseltank voll, Im Auto Feuerlöscher und Funk eingebaut und das kleine Werkzeugsortiment fuhr auch noch mit spazieren.

  • Meine Kabine ist da, 2,8 t sind drin.

    • Krabbe
    • 1. Dezember 2004 um 10:09

    Hallo Zusammen,
    habe gestern meine Kabine bei Ormocar abgeholt. :D

    Fotos sind hier: http://photos.yahoo.com/krabbavan

    Dann sofort auf die Waage. Hr. Bohrer wollte mir ja nicht weniger als 450 kg für die Kabine mit Tür zusichern, ich hätte gerne die 400 kg im Vertrag stehen gehabt.
    Dann auf die Waage - irgendwas um 400 kg. Wer sagts denn, da muß ich ihn mal loben.

    Damit habe ich jetzt ein Leergewicht nach Krabbe* von unter 2,3 t. D. h. 500 kg für Möbelbau, Technik,Wasser, meine bessere Hälfte und Gepäck.
    Sollte knapp reichen. (Auch wenn klar ist, das ist mit 2,8 t ein 2-Personen-Mobil und bei vollen Tanks und 2x 11 kg Gas dürfen keine Fahrräder mehr mit...) Aber dann hat es mit der Auflastung noch etwas Zeit zum sparen.

    Wen es interessiert, ich werde unter dem obigen link regelmäßig Fotos vom Fortschritt des Ausbaus veröffentlichen.

  • Bausätze für Leerkabinen?

    • Krabbe
    • 1. Dezember 2004 um 09:52

    Hallo Heiko,

    als ich gestern meine Leerkabine bei Ormocar geholt habe habe ich Hr. Bohrer mal auf das Thema Bausatz angesprochen.
    Für ihn kein Problem. Wenn es der Kunde wünscht bekommt er auch einen "Bausatz" mit allen zugeschnittenen Platten, dem nötigen "Kleinkram" wie Leisten. Kleber usw. und auf Wunsch schreibt er dann auch noch eine Bauanleitung, wie man das ganze dann zusammenbastelt.
    Und wie schon geschrieben, daß ganze dann auch noch exakt nach Deinen Vorstellungen und Maßen.

    Das sich Deine Heimwerkerfähigkeiten bei sowas natürlich über IKEA-Niveau bewegen müssen versteht sich natürlich von selbst
    :):) .

  • Sika-Cleaner u. Sika-Primer, notwendig oder nicht?

    • Krabbe
    • 30. November 2004 um 09:18

    Hallo Zusammen,

    danke erst mal für die Informationen.

    Hallo Lothar,

    auf Dein Angebot komme ich gerne zurück, das Porto kann ich Dir auch überweisen und wenn die Kabine bis zum Treffen fertig ist sollte das eine . andere Bier auch noch drin sein :). Du hast ne pn.

    Hallo Ragnhild,

    verschrauben werde ich zusätzlich auch, aber ich sehe das mehr als fixierung bis der Kleber ausgehärtet ist. Denn eine Schraube in 1,5 mm GfK, da wage ich an die Auszugskräfte garnicht denken, insbesondere bei der dynamischen Belastung im Fahrbetrieb. Wenn Du für etwaige Offroadeinsätze die Klebebefestigung noch mechanisch unterstützen möchtes würde ich eher über Spreitznieten nachdenken (zumal die i. d. R. auch aus Alu sind und Du Dir so keine Kontaktfläche Stahl-Alu schaffst).

  • Sika-Cleaner u. Sika-Primer, notwendig oder nicht?

    • Krabbe
    • 29. November 2004 um 09:10

    Hallo Zusammen,

    ich hab da mal ne Frage...
    Ist die Verwendung von original Sika-Cleaner und Sika-Primer eigentlich wirklich notwendig, oder reicht es, wenn man die Klebestellen „normal“ mit Aceton o. ä. säubert und dann verklebt?

    Ich will zum einen die Holzleisten zur Möbelbefestigung auf die GfK-Innenwand der Kabine Kleben und des weiteren zur Abstützung Sandwichplatten an die Kabinenwand kleben (GfK-Platte auf GfK-Platte kleben).
    Für beides wollte ich Sika 252 nehmen. Soll ja auch halten.

  • Wie bekomme ich das alles sinnvoll verkabelt?

    • Krabbe
    • 24. November 2004 um 23:34

    Hallo Stefan,

    warum meinst Du die 50 A Flachsicherungen taugen nicht?

    Hallo hwk,

    bei den Dioden dachte ich im ersten Moment an Schotky-Dioden (bestimmt falsch geschrieben).
    Die wollte ich in zwar auch wegen der Verschiebeströme eisetzen (insbesodere, weil ich zwei unterschiedliche Batteriekapazitäten plane), der zweite und für mich ausschlaggebendere Grund ist für mich die Trennung der beiden Solarkreise. Oder sollte das garnicht so wichtig sein?
    Die Idee mit dem Wechselrichter und dann aufs Ladegerät hört sich gut an, zumal ein Wechselrichter eh geplant ist. Nur wie sieht es denn da mit den Verlusten aus und wie wieviel Strom zieht eigentlich ein Ladegerät beim Laden von zwei Akkus (bzw. wie groß muß der Wechselrichter sein) und wie verträgt das Ladegerät die mehr o. weniger Rechteckspannung? Fragen über Fragen...
    Danke für den Hinweis, das die Ladegeräte i.d.R. keine zwei Ladekennlinien gleichzeitig können, hätte ich jetzt nicht dran gedacht. Dann evtl. doch zwei einzelne Ladegeräte, oder beides Blei-Gel-Akkus.

  • The Green Dream Projekt / Krabbe stellt sein Projekt vor

    • Krabbe
    • 24. November 2004 um 23:15

    Hallo KlauDa,

    nein, ganz so blauäugig gehe ich dann doch nicht ran. Ich habe schon eine komplette Gewichtsberechnung mit Schwerpunktberechnung usw. gemacht. Und damit müßte es knapp mit 2,8 t und gut mit 3,1 t hinhauen.
    Nur ist das halt die Theorie. Wie es dann in der Realität aussieht ist dann ja doch Spannend. Zumal die Sache ja eine Gleichung mit vielen Unbekannten ist: Gewichtstoleranzen beim Holz, wieviel wiegen der Kleber und die Schrauben, war die Gewichtsannahme für den ganzen Kleinkram richtig, ...

    Und Plan B mit der Pritsche ist eher Fiktion und nur für den absoluten GAU angedacht. Wie gesagt, eigentlich sagen alle Berechnungen das es klappt.
    Und wenn nicht wäre die Pritschenlösung nur eine Sache für den Übergang, bis das Geld für eine T5 Doka da währe, denn ein Allrad soll es auf jeden Fall sein.

    Hallo Lois,

    leider sind die Goldschmitt-Luftbälge aber nur für frontgetriebene T4 und ich will Syncro fahren. Ich würde ja gerne hinten Luftfederung haben, allein schon um die Federung dem Beladungszustand mit/ohne Wohnkabine anpassen zu können. Weis eigentlich jemand warum die Goldschmitt -Luftfedern nicht für Allrad zugelassen sind? Nur kein Gutachten gemacht aus Kostengründen, oder gibt es einen technischen Grund?

  • The Green Dream Projekt / Krabbe stellt sein Projekt vor

    • Krabbe
    • 24. November 2004 um 12:29

    Ihr habt Recht, das Gewicht ist wirklich das Problem.
    Aber vorerst sind wir noch zu 2. (und das soll noch etwas so bleiben). Daher hoffe ich mit den 2.8 t (knapp) hinzukommen. Und wenn nicht, wie gesagt, Seikel kann mein Fahrzeug auf 3.1 t Auflasten (Und das nicht nur auf dem Papier, da wird einiges getauscht). Dann hätte ich noch mal 300 kg, das sollte reichen.
    Und wenn nicht muß Plan B her: Ich verzichte erst mal auf Doka und nehme eine normale Pritsche und habe damit etwas Luft und muß dann noch mal Sparen und nach einer T5 Doka suchen.

    Aber eins ist mir auch klar. Beim Bau muß ich mit jedem Gramm geizen und werde ganz schön Herzklopfen haben, wenn ich das erste mal im ausgebauten Zustand auf die Waage fahre.

  • Bausätze für Leerkabinen?

    • Krabbe
    • 24. November 2004 um 09:25

    Hallo,

    frag doch einfach malbei einem Leerkabinenhersteller an.
    Ich weis z.B. von der Firma Ormocar, daß man dort nicht nur fertige Leerkabinen bekommt. Die Verkaufen auch nur das nötige Material wie Sandwichpatten und Eckprofile usw. und ich glaube auf Wunsch auch schon entsprechend zurechtgeschnitten, so daß Du fast einen Bausatz hast.
    Und ich könnte mir gut vorstellen, daß andere das auch machen.
    Einfach mal anfragen.
    Der Vorteil ist halt der, daß das ganze dann exakt nach Deinen Maßen u. Vorstellungen gefertigt ist und Du nicht irgendeine Gebrauchtkabine umstricken mußt, was bestimmt nicht weniger arbeit ist und vom finanziellen müßte man halt mal sehen.

  • Wie bekomme ich das alles sinnvoll verkabelt?

    • Krabbe
    • 24. November 2004 um 09:10

    Hi,

    ich baue auf T4 TDI. Bei der Lichtmaschinenleistung sehe ich weniger das Problem. Bisher fahre ich meinen 3. T3 und hatte beidenen noch nie ein Problem.
    (Ladespannung ging erst in die Knie bei Kühlschrank, Radio und Fernlicht an.)

    Sicherungen sind klar. Ich hatte Sie nur der Übersicht halber weggelassen. Ich werde wohl auf 50 A Flachsicherungen zurückgreifen, um die Batterien abzusichern.

  • The Green Dream Projekt / Krabbe stellt sein Projekt vor

    • Krabbe
    • 23. November 2004 um 18:51

    @ Niklas

    Gezeichnet ist das ganze weniger profihaft. Das ganze ist mit MS-Visio gemacht (Ex Visio Technical). Nennt sich zwar auch 2-D CAD ist aber eher dafür gedacht Ablaufdiagramme u. ä. zu erstellen. Man kann aber halt auch begrenzt damit zeichnen.

    Lothar
    werd ich hoffentlich haben. Aber da es nach 2 Busausbauten mein 3. Eigenausbau ist denke ich mal das wird schon.

    @ Leerkabinen-Wolfgang

    Die nackte Kabine mit Tür, ohne Fenster wird so zwischen 400 u. 450 kg wiegen.
    Beim "Kampfgewicht" mit vollen Wassertanks und 2x 11kg Gas in Aluflasche will ich unter 800 kg bleiben (ca. 200 kg Möbelbau, 100 kg Wasser, 35 kg Gas und 50 kg Technik. )
    Damit müßte ich dann mit 2805 kg zGG hinkommen.
    Wenn nicht muß ich noch ein wenig Geld Investieren und vom Seikel den Umbau auf 3100 kg durchführen lassen.

  • Wie bekomme ich das alles sinnvoll verkabelt?

    • Krabbe
    • 23. November 2004 um 12:53

    Hallo Zusammen,

    hat jemand von Euch noch eine Idee wie ich folgende 12V Versorgung für meine Absetzkabine am besten realisiere?

    Im Basisfahrzeug habe ich erst mal die Fahrzeugbatterie (Säure/Starterbatterie). Dazu soll ein 40 AH Blei-Gel-Akku für die Versorgung einer Kompressorkühlbox.
    In die Absetzkabine soll jetzt auch noch ein Akku mit ca. 100 AH. (Ob Blei-Gel o. Säure weis ich noch nicht, ist auch ein bißchen von der Zuladung abhängig, die nach dem Ausbau übrig bleibt.) An diesen sollen eine 2. Kompressorkühlbox sowie Heizung, Wasserpumpe, Licht, ... angeschlossen werden.

    Geladen werden soll das ganze während der Fahrt über die Lichtmaschine, im Stand über 3 Solarpanele bzw. über ein Ladegerät mit 2 Ausgängen (oder zwei einzelnen kleineren Ladegeräten). Die Starterbatterie braucht im Stand nicht geladen werden.

    Vorhanden sind zur Zeit bereits die 3 Solarpanele, 1x 50 W und 2x. 35 W mit 2 einfachen Solarreglern und der 40 AH Blei-Gel-Akku.

    Jetzt die Frage. Wie schalte ich das alles am besten zusammen, kann ich die beiden Aufbaubatterien zum Laden über die Lichtmaschine mit der Starterbatterie über ein Trennrelais zusammenschalten? Muß oder sollte ich zwei getrennte Solarkreise aufbauen oder gibt es einen Laderegler, an den man verschiedene Solarpanele (die auch noch unterschiedliche Neigungswinkel haben werden) anschließen kann, ... Fragen über Fragen.

    Ich habe hier http://photos.yahoo.com/krabbavan mal einen Schaltplan hinterlegt, wie es evtl. gehen könnte. Was sagt Ihr dazu?

  • The Green Dream Projekt / Krabbe stellt sein Projekt vor

    • Krabbe
    • 23. November 2004 um 12:49

    Hallo Zusammen,

    ich bin der neue und komm jetzt wohl öfter. Der ein oder andere erinnert sich vielleicht an mich, ich war auf dem Forumstreffen im Mai mal kurz mit dem PKW da und hatte das eine und andere interessante Gespräch geführt.
    Im Forum aktiv war ich bisher nicht, aus Zeitgründen blieb es bisher immer nur beim lesen. Doch das soll sich nun ändern.

    Nach ca. einjähriger Planung habe ich nun „The Green-Dream Projekt“ gestartet, eine absetzbare Alkovenkabine auf eine umgebauten VW T4 Doka.

    Zeichnungen, wie ich mir das ganze Vorstelle findet Ihr hier:
    http://photos.yahoo.com/krabbavan

    Nach langer Suche bin ich inzwischen fündig geworden und habe das Basisfahrzeug erworben, eine 96er T4 Syncro Doka mit 2,5 l TDI in grün.

    Die Leerkabine habe ich bei Ormocar bestellt und sie soll diese Woche fertig werden,
    den Schlüssel zur Halle in der ich bauen kann bekomme ich hoffentlich heute abend,
    und die Paketboten werden froh sein, daß ich das meiste an Ausbaumaterial inzwischen habe und Sie nicht mehr in den 7. Stock hoch müssen um die bei Ebay erworbenden Dinge auszuliefern.

    Und die langen Winterabende sowie die Wochenenden im nächsten Halbjahr sowie die letzten Tage Resturlaub werde ich wohl in der Halle im, um oder unter der Leerkabine verbringen.

    Noch ein paar Details:

    Umbau der Doka zum „Tieflader“, Seitenkästen an der Pritsche aus Alu-Riffelblech.
    Aufbau der Kabine: 40 mm Sandwich (1,5 mm GfK, Schaum, 1,5 mm GfK), Kantenprofil an den Ecken extra verstärkt.
    Fenster Seitz S4 bzw. S5
    Möbelbau aus Birke-Multiplex in 4, 9, 12 u. 15 mm. Abgesetzt mit dunkleren Leisten und Profile, die auch gleichzeitig tragende Elemente werden.
    Technik: Stromversorgung siehe auch meinen entsprechenden Beitrag, 2x Kompressorkühlbox (1x im Fahrzeug, 1x in der Kabine), Heizung Trumatic C 3402, 2x 11 kg Gas, ca. 80 l Frisch- und 60 l Abwasser im beheizten Keller, ...

    Grüße an alle, Krabbe

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