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  2. Krabbe

Beiträge von Krabbe

  • Zusammenschalten von Solarmodulen

    • Krabbe
    • 17. März 2005 um 12:04

    Hallo Zusammen,

    ich hab hier mal wieder etwas für alle die Wissen wie man einen Lötkolben hält.

    Könnt Ihr mal meine Gedankengänge auf Richtigkeit prüfen und mir ggf. auf die Sprünge helfen?

    Fangen wir bei der Leistung der Module an. Angegeben wird diese als theoretische (bzw. normierte) Spitzenleistung in Wp. Dabei wird die Leistung (P) bei Leerlaufspannung ermittelt (P= I x U).
    U (die Spannung) ist im Leerlauf erst mal Hersteller / Systembedingt fix (meist so bei ca. 17 – 21 V), I (der Strom) ist abhängig von der Intensität der Sonneneinstrahlung. Da die Spannung U aber mit zunehmender Modultemparatur abnimmt (höherer Innenwiederstand?) würde die Leerlaufleistung in der Praxis (zumindest im Sommer) nicht erreicht werden, d. h. die Leistung sinkt bei stärkerer Sonneneinstrahlung wegen der Temperatur wieder etwas ab.

    Frage: Was passiert genau wenn Teile der Solaranlage abgeschattet werden? Dann bleibt U konstant und I sinkt, oder sinkt U auch? Wie sind die einzelnen Zellen miteinander verschaltet und wieviel Spannung hat jede Zelle?

    Weiter mit dem Solarregler an: Es gibt derzeit zwei Grundtypen, Shunt-Regler und MPP-Regler.
    Bei Shunt-Regler werden bei leerer Batterie im Prinzip Batterie und Solarmodul einfach verbunden.
    Vor und hinter dem Solarregler liegt (bis auf geringe Verluste durch den Regler) die gleiche Spannung an, und zwar die Batteriespannung. D. h. die Systemspannung wird durch den Ladezustand der Batterie limitiert.
    Die Nennleistung von zum Beispiel 50 Wp des Solarmoduls wird nie ganz erreicht, da diese bei Leerlaufspannung ermittelt wird. Da die Systemspannung aber von der Batterie geregelt wird ist diese mal schnell 20 % geringer als die Leerlaufspannug, somit auch die Leitung der Solaranlage.
    Beim MPP-Regler wird die Spannung auf der Solarseite des Reglers im Maximum-Power-Point gehalten (also der Leerlaufspannung), dadurch steht eine höhere Leistung zur Verfügung. Theoretisch über 20 % mehr als beim Shunt-Regler. Wenn denn dann die Leerlaufspannung nicht aufgrund der Erwärmung sinken würde. Deshalb auch die in der Literatur zu findenden ca. 5% Vorteil des MPP gegenüber des Shunt-Reglers und der oft zu lesenden Aussage, daß sich die Mehrkosten eigentlich nicht lohnen.

    (Anmerkung von mir: Ich würde für meinen Anwendungszweck aber wohl trotzdem lieber zum MPP greifen, da ich mit meinen Kompressorkühlboxen im Herbst und Winter sonst Probleme bekommen könnte und dann einfach so viel wie möglich aus der Solaranlage herausholen möchte.)

    Nun steht in der Literatur, daß Solarmodule problemlos zusammengeschaltet werden können, um eine höhere Leistung zu erhalten. (Parallelschaltung)
    Wenn ich zwei identische Module parallel schalte ist die Sache klar. Die (Leerlauf)spannung ist gleich und bleibt gleich (U1 = U2 = Uges.). Die Stromstärke ergibt sich aus der Summe der Stromstärken der beiden Module (Iges= I1 + I2).

    Doch was passiert, wenn ich zwei oder mehr unterschiedliche Module zusammenschalte?
    (Ich hab hier halt schon 2 x ca. 50 Wp (Monokristalin?) und 1x ca. 40 Wp (Amorph?) rumliegen.)
    Die einzelnen Leerlaufspannungen dürften unterschiedlich sein. Auf jeden Fall wenn der Temperaturfaktor noch hinzu kommt. Die Gesamtleerlaufspannung der Solarmodule dürfte dann wohl der Mittelwert der Einzelspannungen sein. Richtig?
    Wenn ich nun einen Shunt-Regler verbaue müßte der Leerlaufspannungsunterschiede zwischen den einzelnen Modulen in der Praxis doch egal sein, da die Spannung im Gesamtsystem von der Batterie vorgegeben wird, oder?

    Aber wie sieht es jetzt beim Einsatz eines MPP-Reglers aus? Macht der noch Sinn oder ist der wegen eventuellen Verschiebeströme sogar kontraproduktiv? Und wie sieht das im Zusammenhang mit der Frage der (Teil)abschattung einzelner Module aus, da ich bei mehreren Modulen davon ausgehen muß, daß mindestens eins immer teilweise durch Antennen, aufstehender Dachluken usw. abgeschattet wird.

    Und als Extra noch folgende zusätzliche Denksportaufgabe: Wie sieht es aus, wenn ich nun an der Solaranlage eine Kompressorkühlbox betreibe. Sobald der Kompressor läuft zwingt er mir ja die Batteriespannung in die Knie. Heißt das, daß dann der MPP-Regler in der Praxis wieder einen größeren Vorteil hat?

    Hätt ich mal in der E-technikvorlesung besser aufgepaßt, aber ich glaube sowas kam da auch garnicht dran. :?

  • Hallo, ich suche eine Bauanleitung für Leerkabinenselbstbau

    • Krabbe
    • 17. März 2005 um 09:46

    Hallo Danny,

    ich denke die meisten Leerkabinenhersteller oder sonstige Plattenlieferanten werden Dir im Regelfall auch genau erklären wie Du das Puzzel, daß Du bei Ihnen gekauft hast, auch zusammenbaust (Zumal sie Dir ja meist auch noch das ganze drumherum wie Kleber und Eckleisten usw. verkaufen wollen).

    Je nachdem wo in Baden Du wohnst dürfte doch die Fa. Ormocar in der Pfalz nicht so weit weg sein. Wenn Du für ein Angebot da einen Termin machst und vorbei fährst erlaubt Hr. Bohrer Dir auch bestimmt mal einen Blick in die Werkstatt wo Du dann gucken kannst wie die es machen. Mir hat er zur Abklärung von Details für meine Kabine die Sachen jedenfall direkt "am lebenden Objekt" in der Werkstatt gezeigt.

  • Diodenverteiler-Spannungswandler-Stromverbrauch.

    • Krabbe
    • 17. März 2005 um 09:29

    Sorry, einloggen vergessen. Der Gast war ich.

  • 3. Leerkabinen-Treffen 06.-08. Mai 2005 in Bodenheim

    • Krabbe
    • 15. März 2005 um 12:12

    Hallo Christel,

    gefährlich ist ja immer nur die Kombination aus ausgetretenem Gas und Funken aus der elektrischen Anlage. (die z. B. beim Ein- und Ausstecken eines Steckers, oder beim Auslösen einer Sicherung, einem Kabelbrand, ... entstehen.)

    Ich würde die Gassteckdose aber an den unteren Rand der Klappe legen. Das Gas ist ja schwerer als Luft. D. h. wenn aus der Gassteckdose (z. B. beim ein- oder ausstecken) Gas austritt sinkt es nach unten. Durch Windbewegung o. ä. könnte dieses Gas nun in das offene Fach geweht werden. Dieses Risiko wäre deutlich geringer, wenn die Gassteckdose unten wäre.

    Was ist denn das für ein schwarzer Kasten auf der rechten Seite?
    Ein großer Wechselrichter? Mit Lüfter und Lüftermotor?
    Dann wäre mir die Sache so auf alle Fälle zu heikel, da da ja mal schnell ein Funke entstanden ist. Und wenn dann unten im Stauraum ein Gasgemisch vorhanden ist...

  • ausgewachsenes Motorrad im Womi mitführen

    • Krabbe
    • 15. März 2005 um 09:06

    Hallo Zusammen,

    ich denke, daß ein vernünftig geräumiges Wohnmobil mit 4 m. Kabinenlänge und Motorradgarage schon zu realisieren ist.

    Wenn Du das Motorrad auf einer Art Schlitten verzurrst und dann in die Garage schiebst brauchst Du seitlich keine Tür und keinen seitlichen Platz. Aus Gewichtsgründen sollte die ganze Konstruktion dann aber am besten aus Alu gefertigt werden.

    Beim Gewicht wäre es sicherlich schon zu überlegen ob 3,5 t wirklich die Obergrenze sein soll. Je nachdem wie groß die Gewichtsunterschiede zwischen einem 4 o. 4,5 t Fahrgestell und einem 3,5 t Fahrgestell sind würde ich drüber nachdenken auf einem 4,5 t zu bauen und dann, wenn nachher genug Luft ist, ablasten. Das ist m. E. besser als nachher ein Wohnmobil zu haben, daß man nur überladen fahren kann, oder wo das Motorrrad nicht mit darf.

    Auch ist die Art des geplanten Urlaubs sicherlich mit ausschlaggebend für das Gewicht des Fahrzeugs.
    Wenn ich Touren fahre und ein Land o. eine Gegend mit dem Wohnmobil erkunde, dabei überwiegend frei stehe und autark sein will komme ich natürlich auf deutlich mehr reisefertiges Gewicht, als wenn ich mit dem Mobil mit Motorrad hinten drin nur z. B. nach Frankreich brumme, mich dort 3 Wochen auf einen Camingplatz stelle und die Gegend mit dem Motorrad erkunde.
    Im ersten Fall benötige ich entsprechend große und volle Wassertanks, Batteriekapazitäten, Gasvoräte, ggf. Solaranlage usw. Darüber hinaus werden die meisten bereits zu Hause (oder Unterwegs) das Mobil mit Lebensmitteln und Getränken für einige Tage vollpacken.
    Im zweiten Fall kann ich hier schon mal einige Kilos einsparen:
    Der Wassertank kann leer bleiben u. wird erst am Urlaubsort gefüllt: -80 – 100 kg
    Dito der Boiler und wenn nötig der Tank der Toilette: -25 kg
    Wenn der Kühlschrank auf dem Campingplatz auf Strom läuft und im Wohnmobil nicht geduscht wird komme ich mit max. einer 11 kg-Gasflasche aus: - 16 kg (1x 11 kg Alugas)
    Ebenso reicht eine kleinere Aufbaubatterie (Naß). Ersparnis zu 1 – 2 größeren (Gel)-Batterien: - 5 – 30 kg
    Solaranlage wird auch nicht benötigt: - 20 kg
    Und die Einkäufe werden am Urlaubsort erledigt: - 40 kg

    Das macht dann schon mal über 200 kg, die eingespart werden können.

    Wenn das Wohnmobil jetzt auch noch keinen Alkoven bekommen soll wird es noch etwas leichter (OK, die Hubmechanik des Hubbetts wiegt auch etwas).

    Somit komme ich also erst mal zu dem Schluß, daß ein 3,5 t Mobil mit Motorradgarage machbar ist. (Bei einschränkung der Autarkie, wenn dann das Mopped an Bord ist und natürlich absoluten Leichtbau vorrausgesetzt.)

    Bei Verwendung einer Art Schlitten, auf dem das Motorrad befestigt und in die Garage geschoben werden kann, könnte diese recht schmal werden und somit würde noch genügend Platz für einen vollwertigen Wohnmobilausbau bleiben.

    Ich hab da mal eine Prinzipskitze gemacht, so in etwa könnte das aussehen:

    Bilder

    • Bsp_4m_Motorradgarage.jpg
      • 84,94 kB
      • 1.024 × 438
  • T4 -Doppelsitzbank einbauen?

    • Krabbe
    • 14. März 2005 um 15:42

    Hallo Andy,

    ich baue gerade andersrum um, von Doppelsitzbank zu Einzelsitz.

    Die Sitzkonsole der Doppelsitzbank hat nur eine (oder 3?) Schrauben durch den Fahrzeugboden mehr als die Konsole vom Einzelsitz.
    Also ganz einfach, Doppelsitzbank mit Konsole kaufen (werden bei Ebay meist eh zusammen angeboten, da die meisten von Doppelsitz zu Einzelsitz umrüsten. Tip: Die neueren Doppelsitzbänke haben auch für den mittleren Sitzplatz einen Dreipunktgurt). Dann noch beim freundlichen VW-Händler die zusätzlich benötigten Schrauben und Mutttern besorgen, einbauen und fertig. In Deinen Fahrzeugpapieren ist der Sitz ja wahrscheinlich bei den Zusätzen bereits standartmäßig von VW eingetragen. Wenn nicht mußt Du natürlich noch zum TÜV.

  • ausgewachsenes Motorrad im Womi mitführen

    • Krabbe
    • 14. März 2005 um 09:18

    Hallo Reto,

    von der Stange wird sicherlich schwierig:
    Deine ausgewachsene Guzzi ist ja wahrscheinlich länger als 2,10 m. Somit dürfte sie nicht hinten quer in eine Garage reichen. Und ein 3,5 t Mobil mit großer Garage dürfte es nicht geben.
    Zumal ich auch kein integriertes Mobil mit absenkbarem Längstbett kenne.

    Selbstbau sollte aber machbar sein. Auch wenn Du bei 4 m Bodenlänge schon etwas mit dem Gewicht sparen mußt.

    Mal so eine grobe Idee:

    Fahrzeug mit Kabine in der Art wie die Post-Paketverteilfahrzeuge. Hinten breite Hecktür. Entweder seitlich und dort eine feste Garage längst für das Mopped gebaut (daneben wäre dann u. a. Platz für eine großzügige Naßzelle), oder hinten als Sitzgruppe zwei Längstsitzbänke, zwischen denen das Motorrad verzurrt werden kann.

    Ich würde aber noch mal über einen Alkoven nachdenken. Er muß ja nicht so klein sein. Beim Selbstbau kannst Du ja durchaus Alkoven mit nem Meter Innenhöhe bauen.

  • Kabinenbewegung/arbeiten ;-)

    • Krabbe
    • 11. März 2005 um 09:31

    Hallo HWK,

    so in der Art baue ich auch. Zur Möbelbefestigung an Wand und Dach habe ich mir aus Buche U-Profile schnitzen lassen, die ich an Wand und Decke klebe. Die Möbelplatten werden in die Profile eingeschoben und an der Wand verklebt. An der Decke werden die Platten nur im U-Profil geführt.
    Ich hoffe jetzt nur, daß die 8 mm Spiel, die ich in der Höhe habe, auch ausreicht. (Wie schon geschrieben baue ich das Ganze z. Zt. bei ca. 5-7°C zusammen und kann die Seitenwände beim Schrank von der Höhe her so gerade einschieben)

  • Kabinenbewegung/arbeiten ;-)

    • Krabbe
    • 10. März 2005 um 09:19

    Hallo Markus,

    hast Du mal gemessen, ob es einen meßbaren Höhenunterschied in der Kabine gibt? Und wenn ja, wie groß ist denn der bei Dir bei welcher Temparatur?
    Ich kann zu dem Thema noch nichts sagen, weil meine Baustelle in einer Halle steht, die recht konstant auf "angenehme" 5 - 7°C gehalten wird.

  • Fenster einkleben mit Butyl oder Sikaflex?

    • Krabbe
    • 10. März 2005 um 09:14

    Hallo Markus,

    ja, Dekalin ist Butyldichtmasse.

  • 3. Leerkabinen-Treffen 06.-08. Mai 2005 in Bodenheim

    • Krabbe
    • 9. März 2005 um 15:19
    Zitat

    kein Programmwunsch -außer Grillen

    Du meinst rituelles Fleischverbrennen bei gleichzeitigem Konsum berauschender Getränke? :lol:

    Und dann dazu noch ein wenig Benzin quatschen.

  • Inzahlungnahme Gebraucht-PKW

    • Krabbe
    • 9. März 2005 um 09:29

    Hallo Questman, Hallo Wolfgang,

    erst mal zur kurzen Begriffsdefinition, eine Garantieverpflichtung o. ä. gibt es eh nicht, eine Garantie ist immer etwas freiwilliges.
    Um was es hier geht ist die gesetzliche Sachmängelhaftung. (Ich finde die diversen Romane unter den Ebay-Auktionen immer sehr lustig. Die Hälfte davon wäre m. E. im zweifelsfall wegen falscher Begriffsverwendung nicht so viel wert, wie die Onlinezeit, in der sie geschrieben wurden)

    Die Dauer dieser Sachmängelhaftung beträgt 24 Monate. Bei Gebrauchtwaren kann eine reduzierung der Dauer der Sachmängelhaftung auf 12 Monate vereinbart werden.

    Bei Geschäften zwischen Gewerbetreibenden sowie bei verkäufen von Privat kann die Sachmängelhaftung ganz ausgeschlossen werden.
    (Sie ist es nicht automatisch, deshalb ja auch die Romane unter den Ebay-Auktionen)

    Questman, somit hast Du also nichts zu befürchten, sofern Du das Fahrzeug "unter Ausschluß der Sachmängelhaftung" an den Fahrzeughändler verkaufst.
    Das Du natürlich trotzdem verpflichtet bist ihn über Dir bekannte Unfallschäden und nicht offensichtliche Mängel aufzuklären weist Du ja.

  • Duschwanne auf Maß gefertigt?

    • Krabbe
    • 8. März 2005 um 15:42

    Hallo Bernd,

    aus PE geschweißt kannst Du sie von der Fa. DL-Kunststofftechnik in Unna bekommen ( http://www.dl-kunststofftechnik.de.vu).

    Wäre dann halt nur etwas "kantig".

  • Dachfenster mit 10mm (!) Aufbauhöhe gesucht

    • Krabbe
    • 7. März 2005 um 23:01

    Hallo Wolfgang,

    10 mm sind ja schon eine Ansage. Wenn es nichts von der Stange gibt würde ich einfach mal probieren ein starres Seitz-Fenster ins Dach zu bauen. Das ganze dann noch extra mit UV-stabiler Dichtmasse abdichten, dann könnte es gehen.

  • Kabine feucht, Neuaufbau!!

    • Krabbe
    • 7. März 2005 um 22:58

    Hallo Martin,

    das Styropor würde ich versuchen mit Sprühkleber zu verkleben. (Aber erst testen ob Sprühkleber ud Styropor sich vertragen)

    Wegen des Holz für die Vekleidung, woher kommst Du denn? Im Ruhrgebiet würde ich es bei Pieper versuchen, Im Norden bei Top Travel (bei Bremen), in der Pfalz bei Ormocar, ...

  • Meine Kabine ist da, 2,8 t sind drin.

    • Krabbe
    • 4. März 2005 um 15:27

    Hi Chris,

    da Du ja scheinbar ähnliches vorhast wie ich mach es doch einfach auch so in der Art: Pritsche abgeschraubt, Siebdruckplatte draufgeschraubt und eine gefällige Seitenverkleidung gebastelt.
    Die in arbeit befindlichen Seitenkästen von mir kann man auf ein oder zwei Photos in meinem Photoalbum erkennen (klick www). Da kommt dann nur noch außen ein Alublech dran.
    Von wo kommst Du denn? Bei Interesse kannst Du Dir das ganze auch gerne mal live und in Farbe in der Nähe von Frankfurt am Main ansehen.

    Mit der Lösung hättest Du dann auch gleich die Ladefläche für den Hundetransport. Ein Hardtop kommt bei mir dann bei Gelegenheit auch noch.

    Die Befestigung Deiner Kabine auf so einer umgebauten Doka würde doch sogar einfacher sein als auf einer Pritsche. Wenn Du einen Fachwerkrahmen unterbaust einfach an den Stellen, an denen die Befestigungsgewinde am Fahrgestell sind, ein paar Knotenbleche eingeschweißt, Bohrung durch und dann einfach verschrauben.

    Zu den Spanngurten: Ich rede da natürlich von "richtigen" Spanngurten aus dem Bereich der LKW-Ladungssicherung. Meine sind für 8 to Zugelassen, mit Stempel und allem was dazugehört. Da mache ich mir wenig Sorgen, daß da was passiert. Meine Kabine habe ich damit über mehr als 150 km über die Autobahn überführt. (Und bis nach Bodeheim zum Treffen ist es kürzer). Zusätzlich hatte ich nur noch zwei Dachlatten recht und links neben die Kabine auf die Siebdruckplatte gespaxt, damit sich die Ladung nicht verdreht und eine nach vorn als Anschlag.
    Und zulässig ist das natürlich. Ob ich mit den Gurten jetzt irgendwelche Kisten auf dem Sattelauflieger sicher, oder meine Wohnkabine auf der Pritsche ist ja kein Unterschied.
    Such hier mal nach der Doka von ? Eric? (Weiße Doka mit Happy-Face und Ami-Wohnkabine) Von dem Fahrzeug gibt es u.a. ein Bild oben im Potal bei "mein Fahrzeug". Wenn Du ganz genau hinsiehst erkennst Du, daß er die Wohnkabine mit Spanngurten auf der Doka gesichert hat. Und das ganze mit TÜV, er hat den Wechselaufbau eingetragen.

    Mein Überhang ab Mitte Rad wird ca. 147 cm sein (hab ich jetzt aber aus der Zeichnung gemessen). Kabinenlänge selber (ohne Alkoven) 270 cm, vom Fahrerhaus ca. 3-4 cm Abstand (wobei die "Beule" hinten am Fahrerhaus noch herausoperiert wird, um mit dem Gewicht der Kabine etwas weiter nach vorn zu kommen).

    Für die Kabinenbeleuchtung kommt hinten noch ein Lampenträger aus einem zum U-Profil gekannteten Riffelblech dran. Die Befestigung erfolgt durch Rohre unter dem oberen Kabinenboden (rechts und links vom Keller) so, daß sich ein herausziehbarer Fahrrad- oder Lastenträger ergibt.

    Von der Bimobilebefestigung hatte ich mal irgendwo was auf Video aufgenommen. Sollte ich das mal wieder finde versuch ich mal ein Bild draus zu generieren. Nur kann das etwas dauern, zur Zeit habe ich kaum Zeit an meiner Kabine zu bauen :(

  • Hat jemand Erfahrung mit IVT-Wechselrichtern?

    • Krabbe
    • 4. März 2005 um 12:34

    Hallo HWK,

    Gasbetrieb ist in F während der Fahrt verboten? Gut das ich nie entsprechend kontrolliert worden bin.
    In die neue Kabine kommen jetzt ja aber eh die Kompresssorkühlboxen, da hab ich damit keine Probleme und das Ladegerät kann auch eine Nummer kleiner ausfallen.
    Bei Votronic scheint der Grund gegen trapezförmigen Spannungsverlauf auch nur der PFC-Baustein zur verhinderung von Blindströmen zu sein. Wie Du ja auch schon schreibst ist das eigentliche Schaltnetzteil konstruktionsbedingt ja recht anspruchslos was die Netzversorgung angeht. Kann also wirklich sein, daß Votronic auf Nummer sicher gehen will, kann aber auch sein, daß die Mobitronic-Geräte hier anders ausgerüstet sind (sprich die Blindstromkompensation fehlt o. anders ausgelegt ist.)
    Dann muß ich mal rechnen was preiswerter kommt, Mobitronic-Ladegeräte mit vernünftigem Trapez-Wechselrichter o. Votronic-Ladegeräte mit IVT-Wechselrichter.
    (Wobei der Bauch eigentlich für letzterer Lösung ist. Zum einen sind die Sachen dann Made in Germany und ich habe das gute Gefühl was für die Deutsche Wirtschaft getan zu haben ;) , des weiteren hatte ich mal ein paar entsprechende Fragen bezügich des Einsatzes der Geräte an die Hersteller gemailt. Ergebnis: Votronic hat umfassend geantwortet, von Waeco kam keine Antwort (Schade eigentlich, die Mute-Taste zum Lüfter abschalten bei den Mobitronicgeräten finde ich eigentlich ziemlich klasse))

    Zum Thema Hf-Verträglichkeit werd ich, wenn alles fertig ist, versuchen mal ein paar alte OV-Kontakte aus Studienzeiten aufzuwärmen und die ganze Sache mit proffesionellen Mitteln durchmessen lassen. Nicht daß mit Wechselrichter und Ladegerät beim ersten mal Betrieb mit voller Leistung in Rauch aufgehen :?
    Vorher muß ich es dann aber erst mal schaffen die Yaesu ATAS-120 (diese automatisch abstimmbare Mobilantenne) am Womo zum spielen zu bekommen. War schon auf meinem VW-Bus nur mit einigen zusätzlichen Massekabeln möglich.) Und dann werde ich bei der kompletten Installation der Ladetechnik eh den ein oder anderen Ring-Ferrit verbauen. Zur Zeit habe ich im alten Bus das Problem das die eine Kompessorkühlbox Betrieb auf 10 m unmöglich macht.

  • Sika - Angebot

    • Krabbe
    • 4. März 2005 um 09:04

    Hallo Zusammen,

    der Preis ist zwar heiß, die Ware aber auch leider überaltert und abgelaufen. Dann doch besser 2,50 mehr ausgeben und frisches Sika kaufen. (Meine Meinung)

  • Hat jemand Erfahrung mit IVT-Wechselrichtern?

    • Krabbe
    • 3. März 2005 um 22:13

    Hab noch mal nachgesehen, bei den Votronic-Ladegeräten mit 2 Hauptausgängen kann man doch auch zwei Temperaturfühler anschließen. Aber für mich kommt es ja trotzdem nicht in Frage.

  • Meine Kabine ist da, 2,8 t sind drin.

    • Krabbe
    • 3. März 2005 um 22:10

    Hallo Chris,

    Photos von der genauen Befestigung habe ich nicht, weil es diese bisher nur
    in meinem Kopf gibt.
    (Zum Leerkabinentreffen werde ich wohl noch auf Spanngurte zurückgreifen
    müssen )

    Aber das ganze wird bei mir ungefähr so aussehen:

    Auf den Rahmen der Doka kam zwischen die Räder auf der gesamten Länge eine
    Siebdruckplatte als neue Ladefläche. Diese wurde an den original
    Befestigungspunkten der Pritsche verschraubt. Vorn kommt als vordere
    Ladeflächenbegrenzung eine Senkrechte Siebdruckplatte, mit Winkeln
    verschraubt.
    Rechts und links nun noch Alukästen als seitlichen Ladeflächenabschluß,
    Stauraum und Radkasten (kann man auf einem der Photos erkennen)
    soweit der Umbau der Doka.
    Die Kabine steht jetzt erst mal einfach so auf der Siebdruckplatte, vorne
    bis an die vordere Siebdruckplatte dran. Seitlich sind jeweils ca. 25 mm
    Platz.
    Zur seitlichen Fixierung und Zentrierung werden nun angeschrägt Leisten von
    25 mm dicke auf die Siebdruckplatte verschraubt.
    Vorn wird die vordere Siebdruckplatte im Bereich des vorgesehenen Durchgangs
    trapezförmig ausgeschnitten (wie ein Trapez, welches auf dem Kopf steht).
    Das ausgesägte Teil (bzw. die beiden Dreiecke davon, die man erhält wenn man
    aus dem Trapez ein Quadrat schneidet) wird an die vordere Kabinenwand neben
    den Türausschnitt vom Durchgang verklebt und verschraubt und dient vorn
    nochmals als seitliche Fixierung. Zur eigentlichen Befestigung kommt nun
    noch Verschlüsse ähnlich den Riegeln, mit denen Pritschen zusammengehalten
    werden, an die beiden Siebdruckplattenteile . (Mehr oder weniger so, daß das
    Teil Siebdruckplatte an der Kabine mit dem Teil Siebdruckplatte an der
    Pritsche mittels Bolzen fixiert wird, das ganze rechts und links.)

    Am Fahrzeugheck werden Stahllaschen verschweißt und mit der Siebdruckplatte
    verschraubt, die nach hinten etwas überstehen und eine U-förmige Öffnung
    haben, durch die quer ein Bolzen geht. Das Gegenstück, das in das U paßt
    wird von unten durch den Kabinenboden verschraubt. (Ist schwierig zu
    beschreiben. Sieht nacher in etwa wie ein Schanier oder aber die Befestigung
    der Ladewände der T4-Pritsche aus, nur etwas solider)
    Zusätzlich kommt noch eine Kunststoffleiste unten unter die Kabine, die auf
    ganzer Breite an der Fahrzeughinterkante anliegt.
    Gerechnet habe ich die ganze Befestigung über den Daumen für
    Beschleunigungen größer 5 g.

    Warum der Keller so gebaut wurde und nicht anders liegt zum einen an den
    Vorgaben, die ich hatte. Der Keller mußte innen min. 22 cm Höhe haben, daß
    Maß von Oberkannte Bodenplatte bis Unterkannte Keller durfte 29,5 cm aber
    nicht überschreiten.
    Andererseits sollte die Sache aber auch nicht zu schwer sein und nicht zu
    teuer werden. Ich hatte daher gedacht als Wände Sandwichplatten
    unterzukleben und unter die Sandwichplatten eine Siebdruckplatte zu kleben.
    Siebdruckplatten lassen sich aber nicht vernünftig kleben (man muß die
    Beschichtung runterschleifen).
    Und dann kam halt schon der Vorschlag es so zu machen wie es jetzt ist und
    ich bin ganz zufrieden damit. Für Dich natürlich nichts, aber meine Kabine
    wurde ja erst entsprechend gefertigt.

    Aber soetwas ähnliches wie Du bräuchtest habe ich schon gesehen. Nur war
    hier auch auf die Ladefläche verzichtet worden und die Kabine bzw. die
    Unterkonstruktion stand aud dem Rahmen. Spart dann aber auch mächtig
    Gewicht.
    (Was hast Du denn vor, die Wohnkabine auf die Ladefläche stellen, oder
    Ladefläche ab und auf den Rahmen?)
    In dem Fall, den ich gesehen habe wurde einfach ein Fachwerkrahmen aus 10 o.
    15 mm Vierkantrohr zusammengeschweißt und unter die Bimobilekabine
    geschraubt. Für die Befestigung auf der Doka war in dem Fall einfach die
    Befestigung von Bimobile abgekupfert worden und die entsprechenden
    Komponenten an den Rahmen und an das Fahrgestell angeschweißt /
    angeschraubt. Dann noch den Fachwerkrahmen verkleidet und fertig.

    Je nachdem wie oft Du auf- und absetztst könntest Du einen Rahmen wie oben
    ja auch so bauen, daß Du die Kabine gleich in den original Befestigungen am
    Fahrgestell verschraubst. Das hält dann auf jeden Fall und es kann keiner
    was dagegen sagen. Du brauchst nur etwas länger zum auf- und absetzten.

    Wenn Du die Ladefläche erhalten willst, dann würde ich keinen großen Akt
    machen und in den Rahmen Befestigungsmöglichkeiten für Spanngurte einplanen
    und einfach an den Spannösen der Ladefläche verspannen.

    Aus Gewichtsgründen würde ich aber überlegen den Rahmen aus Alu zu fertigen.
    (Wobei Du ja den Vorteil hast und das genaue Gewicht Deiner Kabine kennst,
    also auch beurteilen kannst, ob die Gewichtseinsparung notwändig ist.)

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