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  1. womobox & Leerkabinen-Forum
  2. Krabbe

Beiträge von Krabbe

  • Unimog-Umbau

    • Krabbe
    • 18. Januar 2006 um 12:06

    Hallo Markus und herzlich willkommen hier bei den Verrückten.

    Also gut, dann versuche ich mal ein paar Tips und Anmerkungen zu Deinem Vorhaben zusammenzuschreiben.

    Da es ja wohl unbedingt ein Mog sein soll und Du den Mog ja schon kennst und weist auf was Du Dich einlässt brauche ich ja eigentlich nichts dazu zu schreiben. Nur eine Anmerkung sei erlaubt: Sofern Du planst öfter mal Urlaub in Gebieten jenseits der großen Wasser zu machen wäre evtl. die Überlegung doch was anderes zu nehmen, da Du auf Unimogbasis nichts Containertaugliches hinbekommen wirst und dann entweder Roro verschiffen musst, oder mit Open-Top Container bzw. Flatrack. (Und letzten beiden sind wohl nicht immer gut zu bekommen und für das Auto auch nicht Ideal (Salzwasser)). Wenn Ihr aber nur eventuell und vielleicht ein mal im Leben nach Kanada damit wollt kann man die fehlende Containermöglichkeit aber wohl verschmerzen.

    Dann weiter im Text: Du bist also eher der kältere Typ (im Bezug auf die Urlaubsziele). Auch wichtig zu wissen, den die meisten Expeditionsmobile werden ja wohl eher für Transafrika gebaut. Und hier sind dann ja doch Unerschiede zu beachten.
    Was Du noch vorher überlegen solltest ist, in wie weit Dein Mog geländetauglich bleiben soll. Denn die Gebiete, die Du so im Auge hast sind ja doch eher schon verkehrstechnisch erschlossen und wilde Touren durch irgendwelche Dünenpassagen o. ä. wohl eher nicht zu erwarten. Davon hängt dann ja auch ein bisschen ab, wie viel Aufwand Du für die Lagerung der Kabine treiben musst und wie Stabil der gesamte Auf- und Ausbau sein muß. (Wenn ich richtig weis verwindet der Mog sehr stark, oder? Wenn ja musst Du hier viel Aufwand mit Hilfsrahmen und 3-Punkt-Lagerung treiben, da sich die Verwindung des Rahmens nicht auf die (starre) Kabine übertragen darf.)

    Bei der Frage nach der Kabine meine Meinung: Erst mal solltet Ihr entscheiden wie hoch die Kabine innen sein soll. (Stehhöhe...) und wie hoch das Fahrzeug gesamt werden darf. Denn dann fallen oft schon mal fertige Container von BW u. ä. raus. Beachte dabei auch, das Ihr bei Eurem Einsatzgebiet die Abwassertanks wegen Frostsicherheit wahrscheinlich besser in die Kabine baut. Wenn dann aber auch noch eine Dusche geplant ist braucht es einen Doppelboden bzw. den Platz um den Tank von der Höhe her unterhalb der Dusche zu platzieren.

    Eine weiteres wichtiges Kriterium ist m. E. die Isolierung und dass keine Kältebrücken vorhanden sind. Da sind dann oft irgendwelche gebrauchten Armee-Kabinen auch nicht so toll.

    Am besten dürftest Du in der Hinsicht mit (nach Deinen Wünschen gefertigten) Kabine aus Sandwich fahren. Ob GfK-PU-GfK oder Alu-PU-Holz ist ja eher Glaubensfrage und dazu wurde hier schon einiges geschrieben.
    Ob Du so eine Leerkabine kleben lässt oder selbst zusammenklebst musst Du selbst entscheiden. Machbar ist das selbermachen auf jeden Fall, wenn Du Dir die Sandwichplatten schon auf Maß geschnitten kaufst. Du brauchst dann halt nur eine Halle, die groß genug zum Zusammenbau der Platten ist, und genug Freunde und Helfer.
    Andererseits ist aber auch die Frage, wie viel man in der Hinsicht mit selbermachen spart. Da solltest Du genau rechnen.

    So, nun ein paar Dinge, die Du / Ihr vor der weiteren Planung bedenken solltet:

    Für wie viele Personen muß / soll Platz sein. (Wenn Du über ein Jahr jede freie Minute in so ein Projekt gesteckt hast willst Du das Teil ja auch ein paar Jahre fahren. Also ggf. Nachwuchs oder die Enkel, die dann mal mitkommen können einplanen)
    Wie groß müssen die Betten sein? (Nur nicht zu klein planen) Sollen es feste Betten sein, oder reicht eine umbaubare Sitzgruppe? (Wobei ich immer für feste Betten plädiere. Das ständige Umbauen und hin und herräumen von Kram hat mich im VW-Bus immer irgendwie gestört)
    Wie lange sollen Eure Touren dauern? Nur für ein paar Wochen im Jahr, oder für die große Reise.
    Wollt Ihr Komfort, oder soll es eher Spartanisch sein? Soll eine gemütliche Sitzgruppe vorhanden sein, oder nur ein kleiner Sitzplatz zu essen. Was ist mit Dusche? Warmwasser?
    Plan gleich Platz für die Heizung und die Heizungsschläuche mit ein. Irgendwo müssen die Rohre (Schläuche ) verlegt werden (Sockel, Keller, unten durch Schränke).
    Wasseranlage: Wieviel Tankkapazität wird benötigt: Dusche? Wie lange soll das Fahrzeug autark sein?
    Tip: In Expeditionsfahrzeugen würde ich für Frischwasser immer nur Wasserkanister verbauen und nie einen feste Tank. Gründe: Mit Kanistern kann man Wasser auch mal von weiter weg oder aus nem Bach holen..., Kanister sind dann einfacher sauber zu halten, Wenn die Pumpe in der Pampa ausfällt kommt man noch an das Wasser ran, wenn kein Trinkwasser zu bekommen ist bzw. schwierig zu bekommen ist kann man Brauchwasser und Trinkwasser trennen (ggf. auch noch einen seperaten Kanister mit eigener Pumpe und eigenem Wasserhahn in der Küche nur für Trinkwasser vorsehen).
    Gasanlage / Kocher etc. : Gas ist praktisch und hat einen hohen Energieinhalt. Jedoch sind Gasflaschen leider in jedem Land anders. Mit Gastank kommt man da (zumindest in Europa) oft weiter, da diese an normalen Autogastankstellen aufgefüllt werden können. Andererseits gibt es für Gasflaschen auch Adapter, wenn man länger im Ausland ist kann man sich dann auch eine entsprechende Gasflasche besorgen. Kommt aber auch immer drauf an, wie lange Ihr unterwegs seit, ob Ihr unterwegs überhaupt Nachschub bunkern müsst. Möglich (wenn auch ggf. in D nicht zulässig, weis ich jetzt aber auswendig nicht) ist auch eine Kombinatin von Gastank + zusätzlicher Möglichkeit ne Gasflasche anzuschließen.
    Alternativ ist ein Gasfreies Mobil, wobei das Kochen dann die meisten Probleme macht. Zu Dieselkochern im Wohnmobil gehen die Meinungen wohl weit auseinander. Die negativen Meinungen überwiegen aber, sofern ich das richtig sehe. Benzinkocher haben im Auto nichts zu suchen und sind m. E. nur für draußen zu gebrauchen und Spiritus o. ä. haben einen zu geringen Brennwert. Damit macht Kochen keinen Spaß. Bliebe als Alternative noch Strom. Wird aber teuer und schwer (Wandler und Batteriebank, die nötig werden), oder Gaskartuschenkocher, welche teilweise auch mit Zündsicherung für Innenräume geeignet sind. Dann musst Du aber immer genug Kartuschen haben oder diese bekommen.
    Heizung: Gas oder Diesel? Diesel ist immer und überall erhältlich (muß aber richtiger Diesel sein, kein RME oder PÖL), aber Dieselheizungen brauchen mehr Strom als Gasheizungen und sind i.d.R. lauter. Ausserdem muß nach 10 Jahren die Brennkammer getauscht werden.
    Heiswasser? Soll es einen Heiswasserboiler geben? Wenn ja gibt es auch von Truma praktische Gasheizungs-Boiler Kombinationen. Spart Platz, Gewicht und Geld.
    Art des Möbelbaus: Je nachdem welche Beanspruchungen Du dem Möbelbau aussetzt muß er entsprechend stabil gebaut sein (Geländetauglich). Könnt Ihr mit sachlich-nüchterner Atmosphäre leben, oder soll er gemütlich sein? ... Für ein Offroadfahrzeug würde ich keinen Ausbau aus Pappelsperrholz bauen, da das Holz zu weich ist. Bei Holz würde ich auf Birke-Multiplex zurückgreifen. Alternativ sind dann natürlich extrem-geländegängige Varianten aus Alu oder Aluprofilen. (Wird dann aber auch teuer)
    Praktisch, aber nicht immer unbedingt wohnlich, sind Ausbauten, bei denen im Prinzip keine Schränke drin sind, sondern nur Regale bzw. Einschübe für Kunststoffkisten. Zum Beladen nimmt man die mit raus und schiebt danach alles nur in die entsprechenden Fächer.
    Möbel für Geländefahrzeuge immer verschrauben und verkleben. Und auf das Gewicht achten.
    Maße des Fahrzeugs: Ich würde immer Versuchen das Fahrzeug möglichst schmal zu bauen und nicht an die 2,5 m herangehen. Ich weis jetzt nicht, wie breit der Unimog Deiner Wahl ist, aber breiter als das Fahrerhaus solltest Du nicht bauen. (Und denk auch daran, das Eckleisten, Fenster, Wassereinfüllstutzen, Markiese, Kamin der Heizung etc. noch vorbauen). So um die 2 m bis max. 2,20 m breite finde ich für enge Bergstraßen so gerade noch angenehm zu fahren, breiter muß nicht sein. Von der Länge werden ab 6 m die Fähren oft teurer.

    So, das wären mal ein paar Vorüberlegungen, die Du treffen solltest.

    Dann würde ich vorschlagen Du zeichnest mal was auf, wie Du Dir Dein Gefährt und den Aufbau vorstellst.
    Dann stellst Du die Zeichnungen hier ein und wir gucken alle mal drüber und geben unseren Senf dazu.

  • Kofferausbau mit 500kg nutzlast unrealistisch?

    • Krabbe
    • 12. Januar 2006 um 23:11

    @ Wolfgang,

    und by the way, Leichtbau und Blei-Gel-Akkus vertragen sich nicht. Eine vergleichbare Nassbatterie ist immer leichter, als eine Gel-Batterie.
    Und für ein 2-Personen-einfach Wohnmobil reicht eine 100 Ah Batterie völlig aus. (wiegt 22 Kg, eine vergleichbare Gelbatterie wiegt ca. 30 kg, eine 135 Ah Gel-Batterie dürfte bei ca. 40 - 45 kg liegen)

  • Kofferausbau mit 500kg nutzlast unrealistisch?

    • Krabbe
    • 12. Januar 2006 um 23:00

    Nene Wolfgang, da liegst Du mit Deiner Annahme völlig Falsch.
    Die Zuladung berechnet sich ganz einfach aus Zulässigem Gesamtgewicht - Leergewicht (oder Gesamtmasse - Leermasse).
    Und das Leergewicht ist das Gewicht des Fahrzeugs mit 90% vollem Kraftstofftank + 75 kg für den Fahrer. (StVZO §42(3)
    Die Beifahrer sind im Leergewichtnicht enthalten.
    Und oft ist das Leergewicht, welches in den Fahrzeugpapieren steht, sogar geringer, als das tatsächliche Leergewicht, da die Angaben in den Papieren den Wert der Basisaustattung ab Werk darstellen. Zusatzaustattung wie Radio, Klimaanlage, el. Fensterheber, größere Räder, Airbags, usw. fehlen.

  • Kofferausbau mit 500kg nutzlast unrealistisch?

    • Krabbe
    • 6. Januar 2006 um 09:09

    Ich kann Dir auch nur dringend davon abraten ein Fahrzeug, was leer nur 500 kg Zuladung hat, zum Wohnmobil auszubauen. Als Untergrenze für ein einfaches 2-Personenwohnmobil würde ich minimal 800 kg Zuladung ansehen (und die auch unbedingt gewogen, und nicht nur aus den Papieren abgelesen) , wobei ich persönlich eigentlich 1000 kg Zuladung als unbedingt notwändig erachte.

    Für einen Wohnmobilausbau eines Alkovenmobils mit 2,5 – 3 m Bodenlänge bzw. eines Kastenwagenausbaus mit ca. 3,5 – 4 m Wohnraum-Innenlänge würde ich min. 400 kg veranschlagen, die sich ca. wie folgt zusammensetzten:

    Isolierfenster Dachhauben und Stauklappen 20 kg
    Isolierung 10 kg
    Möbelbau (Holz, Winkel, Schaniere, Verschlüsse, ...) 200 kg
    Polster und Stoff 25 kg
    Unterbau Bett (Froli oder Lattenrost o. ä.) 5 kg
    Heizung / Boiler und Rohre (Boiler leer) 20 kg
    Kocher / Spühle, Kühlschrank 30 kg
    Wasser- /Abwassertank, Pumpe, Schläuche, ... 10 kg
    Kassettentoilette, Waschbecken, Duschtasse, ... 20 kg
    Strom 12 V - Anlage (incl. Batterie (22 kg) u. Ladegerät) 35 kg
    Strom 230 V - Anlage 4 kg
    Gasanlage (Ohne Gasflaschen) 2 kg
    Kleber, Schrauben, Lack, Kleinkram 10 kg
    Ggf. Markiese 20 kg
    Ggf. Solaranlage 20 kg
    Ggf. 2. Radio incl. Lautsprecher 12 kg
    Ggf. Heckleiter, Dachgalerie 10 kg
    Ggf. Fahrradträger 10 kg
    (Alle Angaben ca.-Werte, teilweise geschätzt, teilweise meiner eigenen Planung entnommen. Der Ausbau wir Schlussendlich eher etwas schwerer werden.)

    Als Beispiel, der Ausbau meiner Wohnkabine (Alkoven, Bodenlänge innen 2,62 m) wiegt ca. 550 – 600 kg. (werde ich im Frühjahr mal genau wiegen)

    Und dazu kommt nun noch die Beladung. Und da kalkulieren viele zu knapp. Auch die Werte der Normrechnung, die Tobi oben schon angeführt hat sind m. E. zu gering. Aus eigener langjähriger Erfahrung komme ich auf folgende , minimal notwändigen Zuladungsreserven, die sich bei einem 2-Personen-Wohnmobil in der Praxis als realistisch erweisen.

    Ich wiege leider mehr als die 75 kg Norm 25 kg L
    Beifahrer(in) (kann auch mehr sein) 75 kg
    Gepäck (min. 25 kg pro Person) 50 kg

    2 Personen + persönliches Gepäck 150 kg (Fahrer schon mit 75 kg im Leergewicht enthalten)

    Frischwasser 65 kg
    Füllung Toilette (Spühlwasser, Chemie) 15 kg
    Gas (2 x 11 kg in Alu-Gasflasche) 35 kg

    Summe Gas und Wasser 115 kg

    Grill, Holzkohle, Anzünder, ... 10 kg
    Campingstühle, - Tisch 15 kg
    230 V Anschlusskabel 5 kg
    Campingzubehör Kleinkram 5 kg

    Summe Campingzubehör 35 kg

    Küchenausstattung
    (Töpfe, Geschirr, Gläser, Besteck, ...) 10 kg

    Bettwäsche, Schlafsäcke, Kissen, Decken 10 kg

    Werkzeug, Feuerlöscher, Liter Öl ... 10 kg

    Getränke Antialk. (min.) 10 kg (i.d.R. eher ca. 15-20 kg)
    Getränke Alkoholisch (min.) 10 kg (i.d.R. eher ca. 15-20 kg)
    Grillfleisch, Salat, Grillsoßen 4 kg
    Frühstückszeug, Brot, Kaffee, ... 2 kg
    Grundaustattung Konserven, Nudeln, ... 5 kg
    Frische L. (Kartoffeln, Gemüse, Eier,...) 5 kg
    Gewürze, Zucker, Öl, ... 2 kg

    Summe Grundaustattung Getränke und Lebensmittel 38 kg

    Diverser Kleinkram, Campingführer, Atlas, ... 10 kg

    Mindestzuladung 2 Personen Wohnmobil ca. 380 kg

    Dazu kommen dann oft noch mal Dinge zur Freizeitgestaltung wie z. B.

    2 Fahrräder 40 kg
    Fernseher / Satanlage 10 kg
    Schlauchboot 10 – 50 kg
    Angelausrüstung 10 kg
    ...
    Und ggf. noch so Dinge wie umfangreicheres Werkzeug, Wagenheber, Reservekanister, Schneeketten, Ersatzteile, Stützlast eines Anhängers, ...

    Die Liste ist durchaus noch erweiterungsfähig und gibt wie gesagt die Gewichte an, die man meiner Meinung und Erfahrung nach als Mindestgewichte kalkulieren sollte.
    Aus eigener Erfahrung kann ich auch sagen, dass ein Wohnmobil mit der Zeit immer schwerer wird, da sich nach und nach immer mehr Kleinkram ansammelt, den man meint zu brauchen, immer neue und praktische Küchenhelfer eingepackt werden man immer wieder mal die ein oder andere technische Errungenschaft sieht, die auch noch eingebaut werden muß.

  • Wechselrahmen für Pritsche und Womo-Aufbau ????

    • Krabbe
    • 5. Januar 2006 um 12:25

    Hallo Harry,

    wie das mit der Zulassung in Österreich aussieht kann ich Dir nicht sagen.
    Aber eine Möglichkeit wie Du es mit dem Wechselaufbau machen kannst kannst Du bei mit abgucken. (S. auch Fotos unten unter www).

    Ich habe auf VW T4 gebaut. (Kabine hat eine Bodenfläche von ca. 2,8 m x 2 m und einen Alkoven mit über 2,10 m Gesamtlänge).
    Ich habe zuerst die original Ladefläche des T4 abgeschaubt. Und zwar aus zwei Gründen: 1. Gewicht, und 2. Um so von der Höhe her direkt auf den Rahmen bauen zu können und so ca. 20 cm tiefer zu kommen.

    Auf den Rahmen (auf die Original Befestigungspunkte) habe ich eine Siebdruckplatte verschraubt, als neue Ladefläche.

    Meine Kabine ist eine Ormocar-Leerkabine aus 40 mm GfK-PU-GfK Sandwich, der Boden hat statt GfK eine Innenlage aus Multiplexplatte.
    In die Bodenplatte habe ich dann beim "zusammenbacken" der Sandwichplatten noch in Längstrichtung 40 mm Holzbalken einlegen lassen und an den Stellen, wo die Stützen befestigt sind ebenfalls Hölzer einlegen lassen. (Die Hölzer dienen dazu, daß sie das Gewicht der Kabine auf die Unterlage übertragen und nicht der PU-Schaum das Gewicht der Kabine übertragen muß.)
    Damit ist die Kabine selbsttragend und braucht keinen weiteren Hilfsrahmen. (Zumindest bei einem relativ verwindungssteifen Rahmen. Und dem (Haupt)einsatz auf befestigten Straßen. Wenn Dein Fahrzeug stark verwindet und Du ins Gelände möchtest könnte evtl. doch ein Hilfrahmen nötig sein.) Die Kabine liegt dann im Prinzip einfach auf der Ladefläche auf. (Dazwischen habe ich noch eine Antirutschmatte aus dem Bereich der LKW-Ladungssicherung). Dann habe ich die Kabine noch an 4 Punkten mit dem Fahrzeug verspannt, das hat für den deutschen TÜV gereicht. (Alternativ hätte ich die Kabine so auch nur als Ladung fahren können,eine Eintragung in die Papiere wäre nicht nötig gewesen.)

  • Der Krabbavan hat TÜV! *Freu*

    • Krabbe
    • 1. Januar 2006 um 22:01

    Hallo Helmut,

    nein, daß Gesamtgewicht habe ich noch nicht geändert. Da muß ich jetzt noch bei. Mir ging es jetzt aber primär auch nur um den Eintrag der Wohnkabine, damit ich das Fahrzeug für 2006 als Wohnmobil versichern konnte. Das Auflasten kommt jetzt im Frühjahr an die Reihe. Vorher steht noch ein wenig renovieren und Umziehen an.

  • Der Krabbavan hat TÜV! *Freu*

    • Krabbe
    • 29. Dezember 2005 um 23:39

    Hallo Ragnhild,

    neue Bilder fehlen noch. Ich wollte nach dem TÜV noch welche machen, aber aufgrund des Wetters war die Kiste einfach zu dreckig.
    Ich habe auch noch einen haufen Bilder im Rechner, die ich nur mal aussortieren, verkleinern und online Stellen muß, aber die Zeit...

  • Der Krabbavan hat TÜV! *Freu*

    • Krabbe
    • 28. Dezember 2005 um 22:19

    Hallo Forum,

    heute ist es geschaft! :D
    Die Wohnkabine ist zwar noch nicht komplett fertig, ein paar Kleinigkeiten fehlen noch, aber eine große Hürde wurde heute genommen. Ich habe die Kabine heute als Wechselaufbau eingetragen bekommen.
    Aller guten Dinge sind drei. Beim ersten mal wünschte der Prüfer noch Änderung an der Befestigung
    (Hinten war die Kabine mit Spanngurten verspannt. Er hat zwar auch eingesehen, daß das eine sichere Ladungssicherung war, aber als "feste" Verbindung für einen Wechselaufbau hatte er doch lieber irgendwie ein Stück Stahl. Ein M8er Spannschloß auf jeder Seite würde Ihm aber genügen... kein Thema. Ich bin zwar der Meinung, daß die Befestigung mit dem Gurt eine höhere Festigkeit hatte, aber wenn der Prüfer wünscht, Änderung war in einer Stunde erledigt.)
    und dann stellte er fest, daß der Überhang meiner Kabine zu hoch bzw. zu lang ist und ich einen Unterfahrschutz benötigen würde. Aber in dem folgenden netten u. sachlichen Gespräch haben wir dann zusammen erörtert, wie man das am besten und einfachsten machen könnte.
    Dinge geändert, noch mal hin und der Prüfer war nicht da. Der zweite Prüfer monierte dann die Maße des Unterfahrschutzes und meinte dann noch, daß er sowieso nur einen typgeprüften Unterfahrschutz akzeptieren würde und nicht den selbstgeschweißten aus Alurohren. Hab mir dann noch mal nen Termin bei Prüfer Nr. 1 geben lassen, der war heute und ihm gefiel der Unterfahrschutz so, wie ich ihn gebaut hatte. (War ja auch so besprochen worden).
    Ansonsten keine Probleme, noch kurz nett geschnackt, auf die Papiere gewartet. Alles in allem hat die Sache keine 45 min gedauert.

    Jetzt nur noch die Restarbeiten... also in einem Jahr könnte der Krabbavan dann so ungefähr fertig sein :wink:

  • Alkoven auf Vario-Pritsche?

    • Krabbe
    • 28. Dezember 2005 um 21:59

    Hi Peter,

    Wenn Du auf Doppelkabine gehst, dann würde ich über Längstbetten im Alkoven nachdenken. Hat den Vorteil, daß man nicht übereinander drüberklettern muß, wenn einer eher ins Bett geht oder der vordere Nachts mal raus muß.

    Brauchst Du die Ladefläche beruflich? Wenn nein, dann würde ich die Pritsche ganz runter nehmen und eine neue Ladefläche direkt auf den Rahmen bauen. Hab ich jedenfalls so gemacht. Damit sparst Du schon mal das Gewicht der Unterkonstruktion der Pritsche und Du kommst mit dem Schwerpunkt niedriger. Die Ladebordwände würde ich aus Gewichtsgründen auf jeden Fall abnehmen, wenn die Kabine drauf ist.

    Das Gewicht einer solchen Kabine komplett (ohne Wasser) würde ich so grob auf minimal 1200 kg schätzen.

    An Luft zwischen Alkoven und Fahrerhaus würde ich ca. 5 cm einplanen, habe damit beim Vario aber keine Erfahrung.

    Was mit TÜV ist mußt Du wissen. Du kannst das Teil natürlich als Ladung durch die Gegend fahren. (Dann muß die Befestigung so sein, daß die Kabine mit dem Serienmäßig mit dem Vario mitgelieferten Bordwerkzeug zu lösen ist.) Du kannst die Kabine aber auch als Wechselaufbau eintragen lassen. Vorteil: Wenn Du das Fz. nur privat nutzt kannst Du es dann ggf. als Wohnmobil versichern und hast auch die Wohnkabine kaskoversichert. Aufpassen mußt Du dann aber mit dem Überhang. Bei einem Abstand von mehr als 1 m von Hinterachse bis Hinterkannte Kabine mußt Du dann einen hinteren Unterfahrschutz haben (oder die Kabine hinten entsprechend runterziehen). Bei Ladung, die hinten übersteht, brauchst Du den Unterfahrschutz nicht.

  • Mit kleineren Kabine zum TÜV

    • Krabbe
    • 23. Dezember 2005 um 18:16

    Hallo,

    um was für eine Kabine und was für ein Fahrgestell geht es denn?
    Geht es um eine Absetzkabine auf einem Pick-Up mit Wechseleintrag in den Papieren, oder handelt es sich um ein Fahrgestell, auf das eine neue Kabine fest draufgebaut wurde?

    Im ersten Fall brauchst Du m. E. nicht unbedingt zum TÜV, da Du die Kabine (je nach Art der Befestigung) zum einen als Ladung deklarieren kannst. Aber m. W. werden bei verschiedenen Wechselaufbauten eh nur die jeweils größten Abmaße eingetragen. D. h. wenn Du die große Kabine nicht austragen läßt werden die Maße der kleinen wahrscheinlich eh nicht eingetragen.

  • Strom verteilen - was für Verteiler?

    • Krabbe
    • 19. Dezember 2005 um 12:14

    So, noch mal bei Reimo geguckt.
    Geh mal auf http://www.reimo.de und such nach Artikelnr. 85028 (Nachladesystem 12 V)oder 81225 (Stromat SV 1)

  • Strom verteilen - was für Verteiler?

    • Krabbe
    • 19. Dezember 2005 um 12:07

    Hallo Martin,

    bei z.B. Reimo gibt es auch noch eine Elektronik, die zwischen die beiden Batterien kommt. Wenn die Zweitbatterie über 13,5 V hat wird dann die Starterbatterie mitgeladen. Ich weis nur gerade nicht wie die Dinger heißen.

  • Strom verteilen - was für Verteiler?

    • Krabbe
    • 15. Dezember 2005 um 23:06

    Hallo Martin,

    das 230 V Relais würde ich rauslassen. Es ist völlig unnötig D+ zu trennen wenn CEE drin ist. Auch wenn Du bei 230 V Einspeisung den Motor startest macht das nichts.
    Du handelst Dir aber eine Gefahrenquelle ein. 230 V und 12 V sollten strickt getrennt werden. Denn stell Dir nur mal vor warum auch immer kommt Wasser an / auf das Relais oder irgendwas schmort durch, oder Kabelbruch etc. und auf einmal hast Du dann 230 V in der 12 V Anlage des Fahrzeugs. Na dann gute Nacht. Auch wenn Du Glück hast und Dir nichts passiert. Zumindest diverse Steuergeräte dürften hin sein.

  • Gasversorgung mit 33kg Flasche ???

    • Krabbe
    • 14. Dezember 2005 um 12:03

    Hi,

    maximal erlaubt sind 2 x 11 kg. (Zumindest faktisch. Wenn ich mich recht erinnere sind erlaubt 2 Flaschen mit zusammen max. 25 oder 30 kg Inhalt.)
    Wenn Du mehr Gas mitnehmen willst denk doch drüber nach einen Gastank einzubauen.

  • wohnmobilsteuer rückwirkend zum 1.5.2005

    • Krabbe
    • 11. Dezember 2005 um 21:48

    Hallo Jens,

    warum sollte es illegal sein eine Absetzkabine als Ladung zu fahren?
    Sofern alle Vorschriften der StVZO und StVO eingehalten werden* kann ich auf meinem LKW transportieren was ich will. Ob die Kiste dahinten drauf nun zum Wohnen taugt, oder ne Pferdebox ist, oder was auch immer interessiert dann nicht.
    Anderes Beispiel: Ansonsten währe es ja auch illegal als z. B. einen Bürocontainer von einem Einsatzort zum anderen Einsatzort mit dem LKW zu transportieren.

    * Zulässige Abmasse, Beleuchtung u. Kennzeichen nicht verdeckt, Ladungssicherung, Gewichte, ...

  • Strom verteilen - was für Verteiler?

    • Krabbe
    • 11. Dezember 2005 um 14:06

    Hi Martin,

    1,5 m bei 6 mm² sind doch eigentlich nich viel. Da ist es wirklich egal, wo Du die Verteilung hinbaust. (Aber ich würde bei 50 A Absicherung eher 10 mm² nehmen. ist auch noch besser wegen der Kabelverluste.)

    Wenn ich mir das bei Dir so ansehe, dann hast Du die gesamten Verbraucher im Amaturenbrett oder in der Mittelkonsole, oder?
    Und die Zweitbatterie kommt unter einen der Sitze.
    Dann würde ich mir bei den "riesigen" Kabelwegen echt keinen Kopf machen und das wie folgt aufbauen: Starterbatterie - Kabel - Sicherung 50 A - Trennrelais (Sicherung und Trennrelais im Motorraum oberhalb der Batterie) - Kabeldurchführung in Innenraum - Im Bereich der Zentralelektrik die Verteilung mit den Sicherungen (Wenn bei Dir noch der Platz da ist würde ich dann sogar die Original-Zusatzsicherungshalter nehmen, die noch unter der Zentralelektrik Platz finden, dann sieht es am saubersten aus) - mit der "Hauptleitung" (10 mm²) jetzt weiter zur Zweitbatterie - unmittelbar vor der Batterie noch ne 50 A Sicherung.
    Wenn Du noch eine Steckdose hinten haben willst kannst Du die dann noch (extra abgesichert) von der Zweitbatterie wegführen.

    Vorteil der Lösung oben: Saubere Kabelverlegung, kurze Wege zu den einzeln abgesicherten Verbrauchern. Und wegen der Spannungsverluste brauchst Du Dir wirklich keine Sorgen zu machen. Wie gesagt, besser 10 mm² als 6 mm², dann passt das. (Oder Du nimmst gleich 16 mm², das läst sich auch noch vernünftig verarbeiten, und dann bist Du auch für alle Eventualitäten gerüstet.)

  • Kocher von 30 auf 50mbar

    • Krabbe
    • 16. November 2005 um 09:07

    Hallo Martin,

    generell gehen sollte das. Nur bräuchtest Du für die Gasprüfung auch ein neues Typenschild, und das so einfach zu bekommen könnte schwierig sein. Abgesehen davon ist der Kocher ja auch eingeprüftes Teil und somit gehe ich mal davon aus, dass Heimwerken hier nicht legal ist, sondern daß das vom Herstellerbetrieb gemacht werden müßte.
    Ich würde mir einen 50 mbar Kocher kaufen, oder beim Hersteller anfragen, ob der Kocher umgerüstet werden kann.

  • Halbes WoMo...und nu??

    • Krabbe
    • 14. November 2005 um 09:25

    Hallo Leute, verschreckt die Sylvia doch nicht so.

    Ich gehe mal davon aus, das das Fahrzeug, wenn denn dann die 109 PS stimmen und nicht durch umrechnungsfehler zustande kommen, mit einem 2,1 l Boxer mit original 112 PS mit Nachrüstkat ausgestattet ist. Und den kann man auch mit Hochdach mit 12 - 15 l fahren ohne ein Verkehrshindernis zu sein.

    @ Sylvia, für Deinen geplanten umbau und viele Deiner Fragen gibt es ein Top Buch aus dem Motorbuchverlag. Und zwar den Sonderband 122 aus der Reihe "Jetzt helf ich mir selbst" mit dem Titel "Campingbus selbst gemacht" oder so ähnlich. Das Buch ist speziell für den T3 und da steht ne Menge drin. Auch gibt es Bauvorschläge für Möbel mit Maßzeichnungen usw. Leider gibt es das Buch meines Wissens nicht mehr neu im Handel, aber bei den Gebrauchtbüchern bei Amazon oder bei Ebay solltest Du noch fündig werden.

    Wenn Du den Wagen wirklich nur allein mit Deinen Hunden nutzt und oben schlafen willst wäre evtl. folgende Raumaufteilung denkbar: Keine Rückbank, dafür Küche hinten quer auf dem Motorkasten. (Damit man noch an den Motor kann etwas nach vorn gebaut, so daß die Vorderkannte an der Schräge unten anfängt. Auf der Fahrerseite dann noch ein wenig Kleiderschrank und eine kurze Sitzbank für 2 Personen, unten in der Sitzbank ausziehbar ein Porta-Potti, wenn Du es haben willst. Dann noch den Beifahrersitz drehbar machen und Du hast ein Ein-Personen-Wohnmobil mit viel freier Fläche im inneren.

  • Besteuerungsänderung

    • Krabbe
    • 12. November 2005 um 20:27

    Hi Markus,

    Ne anders: Bau Dir noch ne größere Ladefläche als weiteren Wechselaufbau. Am besten so groß, daß die Ladefläche auf jeden Fall größer als die Bodenfläche der Kabine ist. Diese Ladefläche mit den Maßen dann Eintragen lassen und das Fahrzeug so dem Finanzamt vorführen. Das sollte doch gehen, oder?

  • Umbau Vario 614 langer radstand

    • Krabbe
    • 10. November 2005 um 12:20

    Hallo Wolfgang,

    erst mal ein herzliches Willkommen und viel Spaß hier bei den Verückten.

    Ein paar Antworten zu Deinen Fragen:

    Ob Dieselheizung oder Gasheizung ist ein bischen eine Glaubensfrage. Ich stehe auf dem Standpunkt, wenn schon Gas ins Wohnmobil kommt, dann sollte auch die Heizung über Gas laufen (Zumindest für ein Wohnmobil mit Nutzung in Europa), da Gas relativ billig ist, umweltfreundlicher Verbrennt, keine Geruchsbelästigung stattfindet und und und. Auch haben Dieselheizungen meines Wissens nach den höheren Stromverbrauch, da sie zum Zünden jedes mal Vorglühen müssen.
    Ggf. kann es in Deinem Fall für die Fahrschulnutzung aber Sinn machen für den Vorderen Bereich und die Motorvorwärmung eine kleine Diesel-Warmwasserstandheizung zusätzlich einzubauen.
    Die Heizung aus dem Wohnwagen darfst Du nicht für ein Wohnobil nehmen, da sie keine Zulassung für Kraftfahrzeuge hat.
    Ich habe eine Trumatic C Heizung bei mir drin und bin sehr zufrieden. Das ist eine Kombination aus Heizung und Warmwasserboiler und sie ist auch noch sehr leise im Betrieb.
    Bei den Wassertanks gebe ich Dir den Tip drauf zu achten, das das Gewicht im Fahrzeug gleichmäßig verteilt ist. Dann kommt es noch drauf an, ob Du auch Wintercamping machen willst, oder nicht. Wenn nein, dann können die Tanks auch unter das Auto. Wenn Wintercamping angesagt ist sollten die Tanks ins Auto.
    Wenn Du eine Dieselheizung einbaust kannst Du Warmwasser über einen Gasboiler erzeugen. Ich habe aber auch schon was von Dieselboilern gehört. Mußt Du hier im Forum mal suchen.
    Wieviel Batterien Du benötigst, das hängt ganz davon ab, was für elektrische Verbraucher Du einbauen willst, wie lange Du diese betreiben willst, ob Du frei stehen willst, oder nur auf Campingplätzen, ob Du eine Solaranlage einbaust und wie groß die ist , usw. usw. usw. - Nur mit Deinen "verstärkten" BAtterien hat das wenig zu tun. Die Sollten nur für den Motor da sein und über ein Trennrelais vom Wohnteil und den Aufbaubatterien getrennt. Bei der 24 V Anlage mußt Du Dir auch noch überlegen, ob Du im Wohnteil 12 V oder 24 V installieren willst.

    Ansonsten kann ich Dir erst mal noch raten Dich hier durchs Forum zu lesen und dann mal weiterschauen.

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