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  2. Krabbe

Beiträge von Krabbe

  • T4/ T5 DOKA mit GFK Kabine

    • Krabbe
    • 24. Januar 2007 um 21:56
    Zitat von Holz-Didi


    aber Du hast jetzt nicht extra wegen der Zuladung 40 kg weniger? :)

    Ne, sind bisher nur ca. 14kg und Ziel sind 20, aber auch weniger wegen der Zuladung. Man soll halt nicht zum Arzt gehen...

    Wenn Ihr gewohnt seid auf das Gewicht zu achten habt ihr natürlich auch andere Vorraussetzungen als unserereiner. Wir hatten vorher mehrer T3. Und da hatten wir ja auch keine größeren Zuladungsprobleme. Auch wenn meine Busse immer vollgepackt waren... Wobei den letzten hatte ich vollbeladen nie auf der Waage. :oops:

  • T4/ T5 DOKA mit GFK Kabine

    • Krabbe
    • 24. Januar 2007 um 19:58
    Zitat

    3300kg, mit wieviel Personen?

    Zu zweit!
    Aber wir machen dann halt auch keine großen Einschränkungen beim Gepäck, nehmen beim Großeinkauf zum Urlaubsbeginn auch locker 50-70 kg Getränke mit (Kasten Bier, Wasser, Cola, Saft...), haben 2x100Ah Zweitbatterie, 10 kg Grillkohle usw. dabei. Dazu kommt dann noch, dass ich letzten Sommer auch noch gut 40 kg mehr als der "Normmann" hatte.
    Aber meine Erfahrung ist die, dass man sich wirklich sehr leicht verschätzt beim Gewicht des Gepäcks und der normalen "Fahrzeugausstattung" Ich hätte mit 100 oder 200 kg mehr Zuladung auch keine Probleme die zu nutzen.

  • T4/ T5 DOKA mit GFK Kabine

    • Krabbe
    • 24. Januar 2007 um 18:58

    Hallo Holz-Didi,

    Du vergisst da aber noch ein paar kg:
    Gas?
    Frischwasser?
    Wassertank in der Toilette?

    Meine Doka mit Wohnkabine brachte leergeräumt beim TÜV ein Leergewicht von ca. 2680 kg auf die Waage.
    Urlaubsfertig vollgepacht mit 2 Fahrrädern, vollen Tanks und Lebensmitteln usw. (incl. 2. Aufbaubatterie und 2. Kühlbox) brauch ich dann die 3300 kg, die ich darf.

  • VA-Profile und GFK Platten für Kofferbau

    • Krabbe
    • 23. Januar 2007 um 18:37

    Hi,

    gebaut wurde so etwas in der Art schon man. Ich glaube mit einem Alurahmen. Mußt du mal im Forum suchen. Ich meine es war so in 2004 / 2005.

    Persönlich halte ich von der Bauweise weniger, bzw. sehe sie als unnötig an.

    Den:
    VA-Profile dürften schwerer sein, als GfK-Eckleisten. Insbesondere, wenn sie einen tragenen Rahmen bilden sollen.
    Bei dieser Bauweise hast Du ein glattes Dach mit umlaufenden Leisten. Somit kann Regenwasser nicht vernünftig ablaufen.
    VA und GfK haben unterschiedliche Wärmeausdehnungskoeffizienten.
    Die verklebten GfK-Sandwichplatten haben für den normalen Gebrauch eine ausreichende Festigkeit. Die Eckprofile haben weniger eine stützende Funktion. Ihre primäre Funktion ist ein Abdichten der Schnittkanten.

  • T5 2,5 TDi 4Motion mit Ormocar Absetzkabine

    • Krabbe
    • 19. Januar 2007 um 15:56

    Kein Thema,

    sag einfach Bescheid, wenn die Kabine da ist. Ich komm ja eh jeden Tag bei Dir vorbei.

  • Nasszelle/Dusche bauen, aber aus was?

    • Krabbe
    • 19. Januar 2007 um 12:17

    Hi,

    Hartfaserplatten halte ich für eine Nasszelleninnenwand für sehr ungeeignet. Wenn da mal Feuchtigkeit rein kommt kannst Du garnicht so schnell gucken, wie die weggammelt.
    Und das das Dekor nie Haarrisse bekommt, durch die Feuchtigkeit in die Wand eintreten kann, darauf würde ich mich nicht verlassen.
    Dann hat sie noch eine sehr geringe Festigkeit. Einmal beim Duschen gedreht und dabei gestolpert, und Du hast ein Loch drin.

    Ich habe meine Nasszellenwand auch als "Ständerwand" gebaut, die Innenwand ist eine 1,5 mm GfK-Platte, die ich dann einfach der Optik wegen mit Dezifix bezogen habe. Aussen habe ich eine 4 mm Multiplexplatte genommen.

    Wenn das nichts für Dich ist und bevor zu zu Hartfaserplatte greifst würde ich die Nasszellenwand eher aus normaler Multiplexplatte bauen und diese innen dick und in mehrerer Schichten mit Bootslack streichen. Denn wenn Holzboote damit gestrichen das ganze Jahr im Wasser liegen können, dann kann so auch eine Nasszellenwand gebaut werden.

  • T5 2,5 TDi 4Motion mit Ormocar Absetzkabine

    • Krabbe
    • 19. Januar 2007 um 09:18

    Hi Rainer,

    dass sieht ja schon mal gut aus. Bin sehr gespannt wie das ganze in Bodenheim dann live aussieht.

  • es kommen wieder fragen auf: fi, absicherung, erdung

    • Krabbe
    • 18. Januar 2007 um 12:30

    Jepp, hast Recht, da hab ich beim Zeichnen etwas geschluddert und sollte die Leitung über eine der Sicherungen führen. Werd ich die Tage mal umzeichnen.

  • es kommen wieder fragen auf: fi, absicherung, erdung

    • Krabbe
    • 18. Januar 2007 um 12:10

    Hi mangiari,

    genau so mußt Du das Verbindungskabel zwischen beiden Batterien absichern: Je einmal in unmittelbarer Nähe zu beiden Pluspolen. Denn ansonsten hast Du schlechte Karten, wenn das Kabel mal durchscheuert, oder etwas in der Art.

    Ansonsten habe ich noch eine "Hauptsicherung" an der Zweitbatterie und dann in der "Elektrozentrale" einen 10-fach Sicherungshalter, wo alles abgesichert ist. Tipp: Ich achte drauf, dass ich nur eine Art Sicherungen im Fahrzeug verbaut habe, also nur Flachsicherungen, sowohl im Basisfahrzeug, als auch im Aufbau (Wegen der mitzuführenden Ersatzsicherungen. Natürlich bis auf die "dicken" Sicherungen an den Batterien, hier kommen entsprechende Streifensicherungen zum tragen.)

    Noch eine Bitte an Dich, mach doch für solche Anfragen zukünftig einen neuen Threath auf, dann wird das Forum in meinen Augen etwas übersichtlicher.

  • es kommen wieder fragen auf: fi, absicherung, erdung

    • Krabbe
    • 18. Januar 2007 um 09:24

    Hi orrutsch, will mich mal für das erste mit antworten Versuchen.

    Zu 1. Das Problem ist mir gerade zu speziell, da lass ich Michael den Vortritt. Die Beste Lösung wären vermutlich Zwei FIs

    Zu 2. Nein, da passiert nichts, da das zwei unterschiedliche Systeme sind. Du mußt Dir das als (geschlossene) Kreisläufe vorstellen. Die 12 V fließen nur von/zu Deiner Batterie und die 230 V aus der Stechdose kommen vom Kraftwerk um die Ecke, wo die Phase über die Hochspannungsleitung, ein paar Trafostationen usw. zu Deinem Womo kommen und der Strom über den Nulleiter und die Erde wieder zurück zum Kraftwerk fließt, weil dieses auch geerdet ist. Und der Strom ist so schlau, dass er weis wo er hiongehört. Deshalb fließen Deine 12 V nicht über das 230 V Netz ab und Deine Batteriecomputer zeigt Richtig an.

    Zu 3. Immer erden bringt nichts, s. 2. Wenn Du aus der Batterie über den Wandler 230 V machst, dann spielt sich das alles bei Dir im Fahrzeug ab. Das Fahrzeug erden macht dann keinen Sinn.

    Zu 4. Die Minusleitungen kannst Du zusammen fassen. Einzig bei Solarreglern mußt Du teilweise die Minus-Leitung vom Solarpanel bis zum Regler ziehen und denn noch eine Minusleitung auf Masse legen.

    Zu 5. Du sollst alles auf die Karosse legen, eben weil es Sicherer ist. Denn wenn Du ein Metallteil nicht geerdet hast könnte folgendes passieren: Du legst ein 2390 V Gerät auf das Metall, welches defekt ist. Nun berührst Du das Metall, welches unter Strom steht. Nun bekommst Du einen elektrischen Schlag=ungesund. Wenn das Metall geerdet war, dann hat der FI schon ausgelöst, als Du das defekte Gerät auf das Metall gelegt hast und nichts passiert.

  • Stichsäge vs. Flex

    • Krabbe
    • 16. Januar 2007 um 21:34

    Hi, ideal wäre ein Nibbler bzw. eine Blechknabber. Da Du soetwas aber wahrscheinlich nicht hast nimm die Stichsäge.
    Flex hat den Nachteil, dass Du den Funkenflug auf andere Teile der Karosse nicht vermeiden kannst. Und nicht nur, dass der Lack dann unschön aussieht, die in den Lack eingebrannte Partikel rosten auch gerne.
    Gleiches gilt übrigends bedingt auch für die Stichsäge. Die Späne fangen gerne und schnell an zu rosten. Deshalb am Besten innen den Boden mit Pappe o. Packpapier (nicht mit Kunststofffolie) auslegen und abkleben und anschließend gut aussaugen.
    Tipp: Nimm ein neues und scharfes Sägebatt.

  • Tipps und Tricks: Werkzeug für den Selbstausbau

    • Krabbe
    • 15. Januar 2007 um 14:16

    Update 25.05.07

    Tipps und Tricks: Werkzeug für den Selbstausbau

    Die meisten die einen (Leerkabinen-)Selbstausbau planen können diesen Artikel getrost wieder schließen, da sie sich wohl zu recht zumindest als erfahrene Heimwerker bezeichnen und hier nicht viel neues erfahren werden. Dieser Artikel richtet sich ausdrücklich eher an Do-It-Yourself-Anfänger. Aber natürlich dürfen auch Profis gerne weiterlesen und mir Tipps zu Ergänzung geben. :wink:

    Im folgenden Artikel möchte ich ein wenig darüber schreiben, was meiner Meinung nach an Werkzeugen auf jeden Fall vorhanden sein sollte und welches Werkzeug weiterhin je nach Vorhaben sinnvoll sein kann. Selbstverständlich kommt es immer auch ein wenig darauf an, was gebaut werden soll und welchen Umfang die eigenen Arbeiten haben. So ist z. b. eine Kreissäge für jemanden, der sein Holz einzeln zugeschnitten im Baumarkt oder beim Schreiner kauft nicht unbedingt notwendig. Für den Selbstausbauer, der ganze Holzplatten kauft und daraus seine Möbelteile selber herausschneidet, ist sie aber unverzichtbar.

    Grundausstattung

    Folgendes Werkzeug ist meiner Meinung nach als Grundausstattung anzusehen, wird meist auf jeden Fall gebraucht und darf nicht fehlen.

    Grundausstattung Handwerkzeuge:

    - Ein Satz Schraubendreher (Schlitz u. Kreuz)
    - Ein Satz Schraubenschlüssel. Die wichtigsten gängigen Größen (10, 13, 17) sollten doppelt vorhanden sein. Auch sind zusätzliche Ringschlüssel in den wichtigen Größen von Vorteil.
    - Ein Satz Innensechskant-Schlüssel (Wobei die bekannten Winkelschlüssel nur ein Notbehelf sind. Je nach Anwendungsfall sind Schlüssel mit Schraubendrehergriff oder T-Griff besser).
    - Ein Satz Torx-Schlüssel (Da immer mehr Schrauben mit Torx-Kopf ausgestattet sind. Es gilt das selbe wie bei den Innensechskant-Schlüsseln)
    [Anm.: Gute Erfahrungen habe ich auch mit einem Schraubendreher mit Bit-Halter gemacht, in den ich die jeweils benötigten Bits einsetze)
    - Ein Satz Zangen: Kombizange, Spitzzange, Seitenschneider, kleine Wasserpumpenzange
    - Hammer (ca. 500 gr.)
    - Kl. Säge (wie PUK-Säge) mit Metall-Blatt
    - Handbügelsäge f. Metall
    - Handsäge für Holz
    - Knarrenkasten (Ratschenkasten / Steckschlüsselsatz mit Ratsche)
    - Feilen f. Metall (eine größere Grobe, mit der auch mal Kanten von Sperrholzplatten bearbeitet werden können und eine mittlere)
    - Holzraspel
    - Schleifklotz und Schleifpapier
    - Körner

    - Gliedermaßstab (Zollstock)
    - Bandmaß (Rollmaß)
    - Anschlagwinkel 90°
    - Wasserwaage
    - Lange gerade Leiste zum Anzeichnen (z. B. Aluprofil o. gerade Holzleiste)
    - Messschieber (Schieblehre)
    - Stifte zum Anzeichnen (weichen Bleistift, Kugelschreiber, Edding)

    - Kartuschenauspresspistole (für Kleb- und Dichtstoffkartuschen)
    - Eine Auswahl an Messern: Cuttermesser mit Abbrechklinge, Teppichmesser, grobes Stabiles Messer wie z. B. Kabelmesser.
    - Schere (robuste grobe Schere)
    - Schraubzwingen
    - Min. zwei „Böcke“
    - Pinsel
    - Werkzeugkasten, wo das alles rein kommt.

    Grundausstattung Elektrowerkzeuge (und Zubehör)

    - Handbohrmaschine (ca. 400 – 600 W, mit Schnellspannfutter, Rechts-Links-Lauf und elektronischer Drehzahlregelung.
    - Zubehör f. Handbohrmaschine: Ein Satz Holzbohrer und ein Satz HSS-Metallbohrer
    - Akkuschrauber (am besten mit 2 Akkus)
    - Zubehör für Akkuschrauber: Jeweils mehrere Bits in verschiedenen gängigen Größen (entsprechend der zu verbauenden Schrauben wie z. B. Pozidrive, Inbus oder Torx)
    - Stichsäge (um schnell mal etwas abzuschneiden, für Ausschnitte und Rundungen)
    - Zubehör für Stichsäge: Verschiedene Sägeblätter f. Holz, Metall und ggf. auch f. Kurfenschnitte in Holz
    - Kreissäge (für gerade Schnitte in Holzplatten)
    - Zubehör f. Kreissäge: Hartmetall besetztes Sägeblatt f. Holz, welches nicht zu grob ist.

    Erweiterte Grundaustattung für den Selbstausbauer

    Im Notfall geht es zwar auch ohne diese Werkzeuge, ich würde deren Anschaffung jedoch jedem ans Herz legen.

    Werkzeug für Elektroarbeiten:
    - Abisolierzange
    - Vernünftige Quetschzange (Chrimpzange) für Kabelschuhe u. Quetschverbinder
    - Aderendhülsenzange
    - Digital-Multimeter

    Sonstige (Hand-)Werkzeuge:
    - Großer Winkel zum winkligen Einbau von Möbeln
    - Ein Satz Leimzwingen
    - Hobel
    - Kreisschneider f. Holz.
    - Kl. Rohrschneider (für das saubere Abschneiden von Gasrohren, für unter 5 € im Baumarkt)
    - Gummihammer o. Kunststoffhammer

    Elektrowerkzeug und Zubehör:
    - Bohrmaschinenzubehör: Kegelsenker zum Entgraten von Bohrlöchern und versenken von Schraubenköpfen.
    - Bohrmaschinenzubehör: Kreisschneider bzw. Lochsäge.
    - Stabschleifer (Dremel® oder ähnlich) mit Zubehör
    - Schwingschleifer mit Schleifpapier

    - Werkbank oder stabilen Werktisch mit Schraubstock.

    Weiterführendes Werkzeug

    Muss man nicht unbedingt haben, erleichtert aber einige Arbeiten bzw. ist für bestimmte Arbeiten notwendig, die aber nicht bei jedem Vorkommen.

    - Rohrbiegegerät für die Gasrohre. Achtung, nur eins, was wirklich für die entsprechenden Rohrdurchmesser geeignet ist. Geräte für 16 mm aus dem Haushaltsbereich führen zu keinem guten Ergebnis und lohnen nicht.
    - Blechschere
    - Oberfräse mit Fräsern
    - Einhandwinkelschleifer mit Trennscheiben für Stahl und Fächerscheiben (Schleifscheiben bei denen „Lamellen“ aus Schleifpapiergewebe ähnlich wie bei einem Fächer übereinander liegen. Eigenen sich sehr gut zum (ab)schleifen von Holz und Metall, zum verputzen von Schweißnähten usw.
    - Dreiecksschleifer (Deltaschleifer)

    „Spezialwerkzeug“

    Über die Anschaffung dieser Werkzeuge sollte der fortgeschrittene Heimwerker einmal nachdenken. Ob sich die Anschaffung nur für ein Wohnmobilbastelprojekt lohnt muss jeder selbst entscheiden.

    - Bandschleifer
    - Elektrohobel (für den Anfang tut es meistl auch schon ein billiger)
    - „Fein-Multimaster“ (Viel mehr als nur ein Deltaschleifer. Mit dem Sägeaufsätzen lassen sich Schnitte auf engstem Raum und bis an Wände heran realisieren und mit dem Spachtel lassen sich auch ausgehärtete Sika-Klebenähte wieder aufschneiden. Leider nicht billig, aber wer das Geld entbehren kann wird ihn auch oft einsetzten.)
    - kleines Schutzgas-Schweißgerät. Für kleines Budget und/oder wenig Platz gibt es auch kleine Fülldraht-Schweißgeräte (No-Gas), die ohne Gasflaschen auskommen, da sich im Schweißdraht eine Füllung befindet, die beim schweißen verdampft und das „Schutzgas“ bildet. Diese Schweißgeräte sind leidlich dafür geeignet um Kleinigkeiten zwischendurch zu schweißen. Man darf aber keine Wunder erwarten.
    - Werkzeugwagen (hat den Vorteil, dass man den umfangreichen und schweren Werkzeugkoffer nicht immer schleppen muss und sich nicht immer bis zum Boden bücken muss, um ihn zu erreichen.
    - Ringschlüssel mit eingebauter „Ratsche“. Zumindest in der Standartgröße 10/13 mm.

    [Anm. Die Listen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sollte ich etwas Wichtiges vergessen haben, dann bitte PN an mich.]

    Kann oder soll man billiges Werkzeug kaufen?

    Diese Frage kann man auch noch erweitern mit: Kann man Werkzeug im Baumarkt (oder beim Diskounter) kaufen? Sie zu beantworten fällt nicht ganz leicht. Generell kann man sagen, das billig fast immer schlechter ist und in vielen Fällen auch dem sonst wenig heimwerkenden Selbstausbauer nicht zufrieden stellen dürfte. Der Satz „Wer billig kauft, der kauft zweimal“ trifft bei Werkzeug häufig zu. Wobei aber billig und preiswert deutlich unterschieden werden müssen. Denn auch im Baumarkt oder beim Diskounter kann man im mittleren Preissegment teilweise durchaus geeignetes Werkzeug kaufen.
    Andererseits kann man teilweise auch mit Billigwerkzeug glücklich werden, sofern dies nur selten eingesetzt wird und dann nicht allzu hohen Belastungen ausgesetzt wird.

    Einige Tipps, die auf meiner persönlichen Erfahrung beruhen:
    Von ganz billigen Schraubendrehern (oft daran zu erkennen, dass sie bis zur Spitze verchromt sind), sowie von billigen Schraubenschlüsseln sollte man die Finger lassen. Sie haben fast immer sehr geringe Festigkeiten und schlechte Passform. Besser im mittleren bis gehobenen Preissegment schauen, dann hat man oft auch ein Leben lang Freude an dem Werkzeug. Ein guter Kauf für den Anfang sind oft Sets im mittleren Preissegment (Tip: die Spitze bei besseren und guten Schraubendrehern ist eigentlich immer schwarz, matt und etwas rau, da die Spitze extra gehärtet wird. Und die Griffe sind nicht aus billigem Hartplastik.)
    Zangen: Auch hier ist für den Heimwerker ein mittelteures Set aus dem Baumarkt meist ausreichend.
    Bei Sägen, Feilen und Hammer kann m. E. für den Anfang auch gut zu billigem Werkzeug aus den „Grabbelkästen“ in der Kassenzone zurück gegriffen werden.
    Beim Knarrenkasten gibt es zwei Wege: Entweder gleich einen teuren in guter Qualität kaufen, oder man nimmt einen billigen bis preiswerten Knarrenkasten der sehr viel Enthält. Die Dinge, die nun im Laufe der Zeit kaputt gehen oder verloren werden, werden mit teureren Werkzeugen ersetzt. Als erstes wird meist der Ratschenmechanismus des Ratschenschlüssels versagen. Die Stecknüsse sind meist recht lange zu gebrauchen. Zumal man ja hauptsächlich eh nur 3-4 Größen benötigt.
    Bei Bohrmaschinen habe ich mit Billigangeboten im Bereich bis 30 € bisher nur schlechte Erfahrungen gemacht. Diese Maschinen mögen ausreichend sein, wenn man mal in der Wohnung ein Dübelloch bohren will und kein Stahlbetonwände hat. Aber bei intensiverem Gebrauch halten sie meist nicht lange. Bevor man nun im Baumarkt aber zu den Maschinen um 100 € greift kann man auch gleich im Fachhandel o. im Internet nach Profi-Maschinen schauen. Denn gerade die kleinen Handbohrmaschinen kosten als Profimaschinen selten mehr, als die teuren Baumarktmaschinen, sind meist jedoch qualitativ hochwertiger.
    Etwas anders sehen meine Erfahrungen bei den Akkuschraubern aus. Ich kann zwar durchaus einen Unterschied zwischen einem 30 €-Baumarktschrauber und einem 200 € Profischrauber feststellen, nur ist der preiswerte Akkuschrauber aus dem Baumarkt für den Heimwerker meist ausreichend. Insbesondere dann, wenn man nicht den absolut billigsten nimmt, sondern ein Gerät so 10-20 € teurer. [Anm.: Ich habe selber seit 10 Jahren einen Baumarkt-Akkuschrauber in gebrauch, der damals ca. 60-70 DM gekostet hatte. Und er versieht immer noch sehr gute Dienste als 2.Schrauber.]
    Im Bereich von Stichsägen gibt es wenig Billigangebote und meist sind Geräte im mittleren Baumarkt-Niveau für den Heimwerker ausreichend. Es gibt aber zwei Dinge, auf die Man achten sollte. Zum einen die Befestigung bzw. Klemmung des Sägeblattes. Ich hatte mal eine billigere Stichsäge, da wurde das Sägeblatt mittels eines Gussteils geklemmt. Dies ist dann nach einiger Zeit (evtl. wegen zu festen Festschraubens?) gebrochen und die Säge war somit unbrauchbar. Des weiteren sollte man darauf achten, dass die Winkeleinstellung der Auflagefläche der Säge eine vernünftige Einrastung für die 0° Position hat, damit man nach verstellen der Säge wieder gerade Schnitte hinbekommt. Insbesondere beim schneiden von 40 mm Sandwichwänden ist ein exakt ausgerichtetes Sägeblatt wichtig.
    Bei Kreissägen haben billige Maschinen meiner Erfahrung nach meist relativ instabile Führungen und Verstellmechanismen für die Schnitttiefe. Insbesondere bei hochgestelltem Sägeblatt für eine geringe Schnitttiefe kann man das Sägeblatt bzw. die Säge zur Auflage hin und her bewegen. Somit sind dann keine geraden Schnitte entlang eines Anschlags möglich.
    Für die restlichen oben genannten Elektrowerkzeuge habe ich die Erfahrung gemacht, dass billige oder preiswerte Baumarktwerkzeuge für den gelegentlichen Gebrauch beim Heimwerker meist ausreichend sind. Werden die Geräte jedoch öfter Eingesetzt oder höher belastet, dann sind diese billigen Werkzeuge aber überfordert.
    Anders als bei den eigentlichen Elektrowerkzeugen kann ich bei dem Zubehör für diese Werkzeuge nicht zu den Billigangeboten raten. Bei Bohrern, Schrauber-Bits, Sägeblättern usw. sollte stets zu qualitativ höherwertiger Ware gegriffen werden.

    Als alternative zum Baumarkt bieten sich eigentlich auch immer Handwerkermärkte oder kleinere Läden speziell für Handwerker an, die es eigentlich in fast jeder Stadt gibt. Hier gibt es Markenwerkzeug in Profiqualität, welches oft noch nicht einmal teurer ist, als vernünftiges Werkzeug im Baumarkt. Und wenn man sich erst einmal mit einem guten Grundsortiment ausstatten muss und mehrer Werkzeuge kauft, dann sind oft deutliche Nachlässe zu bekommen. Oder man fragt bei Handwerkzeugen nach speziellen Grundsortimenten für Auszubildende. Oft gibt es schon komplette Werkzeugkoffer mit der Grundausstattung, ähnlich wie im Baumarkt, nur dass hier höherwertiges Profiwerkzeug enthalten ist.

    Werkzeug leihen

    Eine Alternative zum Kauf von teurem (Spezial-)Werkzeug, was man nur einmal benötigt, kann sein sich dieses zu leihen. Sei es im Baumarkt, oder bei Verwandten oder Freunden.
    Zum leihen im Baumarkt sein aber gesagt, dass sich dies eigentlich nur lohnt, wenn man mal ein spezielles Werkzeug nur ein oder zwei Tage benötigt. Eine Stichsäge zu leihen, die man beim Selbstausbau durchaus ständig über mehrere Monate benötigt, lohnt sich nicht.
    Eine Alternative zum leihen kann es auch sein ein vernünftiges Markenwerkzeug zu kaufen und es nach Beendigung der Arbeiten über Ebay wieder zu verkaufen.

    Diverse Tipps und Tricks

    Gerade und maßgenaue Sägeschnitte mit der Kreissäge
    Um z. B. Möbelteile aus einer großen Holzplatte zu schneiden muss man möglichst exakt gerade und maßgenau sägen. Da man als Heimwerker selten Zugriff auf eine Plattensäge hat muss man sich mit einer alternativen Lösung begnügen. Geeignet ist hier eine Kreissäge mit scharfem Sägeblatt. Wenn die Kreissäge entlang eines Anschlags geführt wird, dann sind gute Sägeschnitte möglich. Damit ist jetzt jedoch nicht der mitgelieferte Metallanschlag gemeint. Dieser ist meist nicht zu gebrauchen.
    Um gerade Sägeschnitte mit der Kreissäge herzustellen nimmt man eine lange gerade Leiste, die min. 5 mm hoch ist, aber nicht so hoch, dass sie mit dem Kreissägenmotor kollidiert. Diese Leiste spannt man im entsprechenden Abstand zur Plattenkante mit Schraubzwingen auf die zu sägende Holzplatte und führt nun die Säge an dieser Leiste entlang. So erhält man exakte Sägeschnitte. Beim aufspannen des Anschlags muss man beim messen natürlich das Maß vom Rand der Auflage der Säge bis auf die richtige Seite des Sägeblattes berücksichtigen.
    Eine entsprechend lange und gerade Leiste als Anschlag bekommt man preiswert im Baumarkt. Einfach eine Leiste aus 12 mm Multiplex in z. B 250 cm x 10 cm im Zuschnitt zusägen lassen. Diese ist absolut gerade.

    Große Winkel
    Einen großen Winkel kann man z.B. zum ausrichten von Möbelwänden gut gebrauchen. Billig zu bekommen ist er im Baumarkt: Ich habe mir dazu einfach ein quadratischen Brett (ca. 50 x 50 cm) aus 15 mm MDF im Baumarkt schneiden lassen, dies Diagonal durchgeschnitten und in die Mitte mit der Stichsäge noch jeweils eine Öffnung zum anfassen hineingeschnitten. So hatte ich zwei entsprechende rechte Winkel. Bei dem einen habe ich die Spitze der 90° Ecke noch abgeschnitten, um ihn da einzusetzen, wo ich Holzbretter in U-Profile eingeschoben habe oder wo Befestigungswinkel im Weg sind und hatte somit Platz dafür.

    Wie basteln uns einen Werktisch
    Wem eine richtige Werkbank zu teuer ist kann sich günstiger auch einen Werktisch bauen. Zur Not reicht auch ein Stück Küchenarbeitsplatte, welches auf zwei stabile Böcke bzw. eine Unterkonstruktion aus Holzbalken geschraubt wurde. Auch kann man ggf. mehrere Einwegpaletten übereinander schrauben und eine Holzplatte darauf legen.

    Bohren von Metall
    Beim Bohren von Metall kommt es meist dazu, dass der Bohrer verläuft und die Bohrung nachher leider nicht genau an der angezeichneten Position sitzt. Um dies zu vermeiden muss man an der Stelle mit dem Körner und einem Hammer ein kleine Vertiefung einschlagen. Wenn man nun mit einem kleineren Bohrer vorbohrt (ca. 4 mm), dann sollte die Bohrung auch dort sein, wo sie geplant war. Ein Körner ist ein Stahlstift mit gehärteter Spitze.
    Gerade beim Bohren von etwas dickeren Metallteilen sollte man den Bohrer zwischendurch kühlen und schmieren. In einer entsprechend ausgerüsteten Werkstatt nimmt man dazu Bohremulsion, einer Mischung von speziellem Öl und Wasser oder Schneidöl, je nach Anwendungsfall. Für den Hausgebrauch reicht es meist auch, wenn man etwas dünnflüssiges Schmieröl (wie z. B. „Nähmaschinenöl“) nimmt.

    Verschiedene Köpfe bei Kreuzschrauben
    Beim verschrauben von Schrauben mit Kreuzschlitzkopf sollte man immer tunlichst auf das richtige Werkzeug in der richtigen Größe achten. Denn sonst kommt es dazu, dass keine vernünftige Kraftübertragung stattfinden kann und der Schraubenkopf und/oder das Werkzeug beschädigt werden.
    Dabei ist zu beachten, dass es zwei verschiedene Arten Kreuzschlitz gibt. Zum einen Philips (Ph) und zum anderen Pozidrive (Pz). Letzterer hat neben den 4 „Hauptflanken“ noch 4 kleinere „Nebenflanken“. Zu finden ist der Pz-Kreuzschlitz z. B. bei den echten SPAX®-Schrauben.

    © by Krabbe

  • Vorschriften Abwassertank?

    • Krabbe
    • 15. Januar 2007 um 12:17

    Meines Wissens durftest Du immer mit dem Wohnmobil nach Norwegen oder Schweden einreisen, auch ohne Abwassertank. Nur zum frei stehen muißte das geschlossene Abwassersystem vorhanden sein. Ohne dies durftest Du nur auf Campingplätzen stehen.

  • Über 3,5t: Geschwindigkeitsbegrenzer?

    • Krabbe
    • 15. Januar 2007 um 12:12

    Hallo Ronny, hallo paulikxp,

    Hi,

    hab meinen aaS gefragt. Es ist so, wie ich oben schrieb: Umschreibungen zum Wohnmobil dürfen im Westen nur der TÜV und im Osten nur die DEKRA machen. Nun gibt es teilweie auch Prüfer die sich da nicht drum scheren, und die Eintragung trotzdem machen (gibt schließlich Geld) und da auf den Strassenverkehrsämtern nicht drauf geachtet wird kommt man damit teilweise auch durch. Aber Vorsicht, so eine Eintragung kann dann auch schnell wieder entzogen werden.
    Und dann gibt es noch ein „halblegale“ Variante, die wohl auch praktiziert wird. Dabei ist ein Prüfer bei einer Technischen Prüfstelle aaS. Nun geht er zu einer Vertretung der eigenen Prüforganisation im anderen Teil des Landes, wo diese keine entsprechenden Abnahmen machen darf. Er macht aber diese Abnahme, schreibt aber im Prüfbericht als Technische Prüfstelle seine eigentliche Dienstelle im anderen Teil der Republik rein.

    Also noch mal in Kurzform: Abnahmen nach §21 darf nur eine Technische Prüfstelle machen. Das ist je nach Bundesland entweder TÜV oder DEKRA. Aber immer nur eine von beiden, denn dies ist ganz klare im Kraftfahrzeugsachverständigengesetzt geregelt: Die Landesregierung beauftragt eine Organisation als Technische Prüfstelle und sie darf nur eine Organisation damit beauftragen.

  • Über 3,5t: Geschwindigkeitsbegrenzer?

    • Krabbe
    • 15. Januar 2007 um 09:04

    Huch, sollte sich da schon wieder was geänder haben? Werde mal schnell den aaS meines Vertrauens anmailen.

  • Über 3,5t: Geschwindigkeitsbegrenzer?

    • Krabbe
    • 14. Januar 2007 um 12:58

    Hi,

    klar gibt es die Dekra auch in den westlichen Bundesländern, nur hilft Dir das für die Wohnmobileintragung nicht viel. Denn die änderung der Fahrzeugart darf in D nur ein aaS (amtlich annerkannter Sachverständiger) einer Technische Prüfstelle für den Kraftfahrzeugverkehr machen. Technische Prüfstellen sind von den Landesregierungen dazu beauftragte Organisationen, und das ist in den westlichen Bundesländern nur der TÜV und in den östlichen Bundesländern nur die DEKRA.

    Wenn die Werkstatt den Limiter bei einem Wohnmobil nicht abschalten will, dann würde ich einfach den §57 der StVZO mitnehmen und die Werkstatt entsprechend aufklären, dass Du keinen brauchst. Oder ggf. mit dem Prüfer, der das Wohnmobil abnimmt, besprechen, dass Du die Werkstatt bei dem Prüfer anrufen kann und sich bestätigen lassen kann, dass das alles so in Ordnung ist.

    *Klugscheißmodus an:*
    btw. das So.-KFZ Wohnmobil in den Fahrzeugpapieren bedeutet Sonstiges-KFZ Wohnmobil und nicht Sonder-KFZ Wohnmobil.
    *Klugscheißmodus aus*
    :D

  • Leerkabinen-Treffen vom 04.-06. Mai 2007 in Bodenheim

    • Krabbe
    • 14. Januar 2007 um 12:28

    Hi Rainer,

    schön dass Ihr auch kommt. Bin dann mal auf den Ausbauzustand Eurer Kabine gespannt.
    In die Liste trägt Euch Wolfgang ein. Beachten müßt Ihr nicht viel.
    Ihr solltet Euch nur noch überlegen, ob Ihr mit Fondue essen wollt. (Ich kann es nur empfehlen, ist superlecker und lustig)
    Und noch kurz schreiben von wann bis wann Ihr kommt.

    Ach ja, der Treffen-Platz ist ein Womostellplatz ohne sonstige Infrastruktur. Es würde also Sinn machen, wenn Du zumindest die Toilette schon im Auto stehen hast...

  • Vorschriften Abwassertank?

    • Krabbe
    • 14. Januar 2007 um 12:22

    Hi Markus,

    Du hast natürlich recht, Entlüftung auf jeden Fall nach ausserhalb des Fahrzeugs. Aber ich hatte die Frage schon so verstanden, dass es um einen Unterflurtank ging.
    Mein Abwassertank liegt ja auch im Zwischenboden, also innerhalb der Kabine. Bei mir hab ich es auch so gemacht, dass ich einen dünnen Entlüftungsschlauch hinter dem (ebenfalls im "Keller" liegenden) Abwasserhahn in das Abwasserrohr münden lasse.

    @ mangiari
    Geruchsprobleme hatte ich bisher noch nie, auch wenn mein Abwasserrohr, über dass ich entlüfte, hinten auf der Beifahrerseite aus dem "Keller" kommt.

  • Vorschriften Abwassertank?

    • Krabbe
    • 13. Januar 2007 um 16:46

    Hi,

    es gibt keine Vorschriften für Abwassertanks. Du kannst also auch ruhig einen kleineren einbauen.
    zum Entlüften einfach einen kleinen Schlauch nach oben. Je nach Form und Lage des Abwassertanks reicht bei einem Unterbautank sogar eine 2 mm Bohrung oben im Tank, oder einfach nur ein eingeschraubter Schlauchanschluss, den Du offen läßt

  • Über 3,5t: Geschwindigkeitsbegrenzer?

    • Krabbe
    • 13. Januar 2007 um 13:43

    Hi,

    der Begrenzer ist lt. § 57c Pflicht in allen LKW ab 3,5 t. Eine Unterscheidung zwischen privat und gewerblich genutzten LKW gibt es dabei nicht. Somit muß auch Dein privat genutzter LKW einen Begrenzer haben.
    Einen unterschied in der Nutzung des LKW macht m. W. nur die Pflicht zum einlegen einer Diagrammscheibe in das EG-Kontrollgerät (Tachoscheibe).

    Wenn Du nun einen LKW zum Wohnmobil umbaust und ihn beim TÜV (bzw. DEKRA in den östlichen Bundesländern) vorführst und umschlüsseln läßt, dann hast Du keinen LKW mehr, sondern ein Sonstiges Fahrzeug Wohnmobil (So.-KFZ Wohnmobil). Mit diesem darfst Du dann entsprechend der StVO auf der BAB 100 km/h fahren, wenn Dein Wohnmobil eine zul. Gesamtmasse (zul. Gesamtgewicht) von unter 7,5 t hat.
    Und lt. StVZO §57c(2) brauchst Du in einem Wohnmobil keinen Begrenzer. Somit kannst Du den Begrenzer deaktivieren lassen oder hochdrehen lassen, sobald Du den Wohnmobil-Eintrag hast.
    Ggf. mußt Du dann noch die zul. Höchstgeschwindigkeit in den Fahrzeugpapieren ändern lassen, aber das kannst Du eigentlich auch mit der Wohnmobil-Eintragung mit erledigen. Ein frendliches Gespräch mit dem Prüfingenieur sollte da weiterhelfen.

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