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  2. Krabbe

Beiträge von Krabbe

  • Womosteuer

    • Krabbe
    • 4. Juli 2007 um 22:23

    Und noch mal zur Klarstellung:

    Seine Zulassung als Wohnmobil verliert keiner. Die Zulassung bleibt wie gehabt und auch in Zukunft ist für die reine verkehrsrechtliche Zulassung keine besondere Stehhöhe notwendig.
    Es geht "lediglich" um die steuerliche Einstufung des Fahrzeugs. Denn die Finanzämter müssen nicht nach der Fahrzeugart besteuern, die in den Papieren steht.
    Die Halter von "unechten Wohnmobilen" bekommen das jetzt zu spüren, die Fahrer von Pick-Ups oder T3 mit Doppelkabine haben das zum großen Teil schon weit früher zu spüren bekommen. Diese Fahrzeuge, die ab Werk schon immer als LKW zugelassen sind werden oft auch als PKW versteuert, da die Ladefläche den Finanzämtern zu klein ist.

  • T5 2,5 TDi 4Motion mit Ormocar Absetzkabine

    • Krabbe
    • 3. Juli 2007 um 12:22

    Unterputzinstallation im Wohnmobil... :lol:

    Klasse Idee.

  • T5 2,5 TDi 4Motion mit Ormocar Absetzkabine

    • Krabbe
    • 2. Juli 2007 um 23:53

    Hi Rainer,

    sieht schon mal gut aus.

    Du klebst mit Körapur? Klasse, ich hab da nämlich noch so ein Problem...
    Kannst Du mit davon ein paar ml überlassen?

  • Hier kommt "Nummer 4"

    • Krabbe
    • 2. Juli 2007 um 23:48

    Hi Lothar,

    AMR weis ich noch nicht. Wenn, dann kurzfristig.

  • Schiebefenster

    • Krabbe
    • 2. Juli 2007 um 12:04

    @ Christopher,

    weis ich doch. Für mich doch auch. Aber wenn man sonst kein Interesse dran hat. dann lohnt es wegen eines Fensters halt nicht. :D

  • Solarplatten???

    • Krabbe
    • 2. Juli 2007 um 12:02

    Hi,

    die normalen Solarmodule bestehen aus 36 einzelnen Solarzellen. Die Module, die auch teilweise abgeschattet werden dürfen, bestehen aus 40 einzelnen Zellen. Sie haben damit eine gewisse Reserve.

    @ VWBusman

    Zitat

    sehe ich das jetzt richtig, das wenn ich nicht in unmittelbarer Sonneneinstrahlung stehe (z.B. im Schatten eines Hauses ) bekomm ich aus der Solaranlage keinen Strom?

    Muß die Sonneneinstahlung also immer direckt auf das Solarpanel scheinen?

    Jein, die Sonne muss nicht zwingend immer direkt drauf scheinen. Es gibt ja die direkte Einstrahlung und eine diffuse Strahlung. Bei geschlossener Wolkendecke z. b. hat es ja auch keine direkte Einstrahlung, aber trotzdem liefert das Solarmodul noch etwas Strom.
    Und die Module werden im allgemeinen beim Wohnmobil flach aufgebaut. Somit strahlt die Sonne schon mal nie direkt ein (außer im Süden gegen Mittag). Ganz extrem wird das ja im Winter, wo es so gut wie keine direkte Einstrahlung mehr auf das Modul gibt, da die Sonne so tief steht. Und trotzdem liefert das Modul Strom, wenn auch wenig.

    Ich würde Dir empfehlen zum Thema Solar man auf die Homepage von Büttner Elektronik zu googeln und da das „Handbuch“ (= den Werbeprospekt) runter zu laden. Da stehen schon ein paar Infos drin.
    Recht gut und sein Geld wert ist auch das Buch über Solaranlagen, was Büttner rausgebracht hat. Gibt es für 8,90 oder so im Campinghandel oder bei Büttner, oder bei Ebay. Ich würd Dir gern meins leihen, aber das ist gerade verliehen und ich warte noch drauf, das ich es zurück bekomme. Wenn es bei Dir noch etwas Zeit hat, dann schick mir ne Adresse, ich versuche dann das zu managen, dass der Typ der es hat es per Brief an Dich schickt und Du bringst es dann zum S.A.T. wieder mit...

    Ein wenig kritisch setzt sich AGTAR (http://www.agtar.com) in Ihrem Handbuch mit Solaranlagen auseinander ( ist klar, die wollen Ihren Lima-Regler verkaufen). Man darf das nicht alles so ernst nehmen, was die schreiben, zumindest der Systemvergleich ist meiner Meinung nach sehr in die Richtung Ihres Produktes geschönt, aber ein paar praktische Details kann man zwischen den Zeilen herauslesen. So gibt es auf der Page auch eine Tabelle mit den ungefähr zu erwartenden Energieerträgen einer 100 Wp-Anlage pro Tag unter Berücksichtigung des Monats und der Region (in Europa)

    @ Cookie,

    auf der o. a. AGTAR-HP findest Du in der Tabelle für ein 100 Wp Modul im Sommer in Mitteldeutschland eine Tagesleistung von ca. 200-245 W.

  • Schiebefenster

    • Krabbe
    • 2. Juli 2007 um 09:19

    Hi,

    Bei Ebay findet sich soetwas eigentlich immer noch. Oder halt wie von Christopher schongeschrieben bei den Campinghändlern vorbei fahren und fragen.
    Spätestens auf dem S.A.T. sollte es auch welche geben, aber ob das S.A.T. nur wegen eines Fensters lohnt ist eher fraglich.

  • Hier kommt "Nummer 4"

    • Krabbe
    • 1. Juli 2007 um 21:54

    Hi Lothar,

    d. h. Ihr kommt nächstes Jahr zum Treffen dann mit Nr. 5? :mrgreen:

  • Massekabel vs. Karosserie oder doch beides?

    • Krabbe
    • 28. Juni 2007 um 12:12

    Hi,

    beim Kastenwagen würde ich mir den Umstand mit hin und Rückleitung nicht machen. Wenn Du die Arbeit dafür in vernünftige Massepunkte an der Karosserie steckst, dann hast Du da mehr von.
    Setzt doch einfach hinten einen vernünftigen Massestern und Punkte den an der Karosse fest. dann hast Du auch keine Probleme mit Übergangswiederständen...

  • anhänerkupplung verlängerung

    • Krabbe
    • 26. Juni 2007 um 23:10

    Hi,

    susukijoe aus dem Pickup-Wohnkabinen-Forum bekommt sowas für seinen T4 von irgend einem Anhängerbauer am Bodensee, soweit ich weis. Schreib den doch mal an, ggf gibt es bei dem Hersteller auch was für Dein Fahrzeug.

  • Wiederbelebungsversuch von einem Puschmobil

    • Krabbe
    • 26. Juni 2007 um 12:22

    Hi und willkommen hier im Forum.

    Offline vor dem letzten Posting geschrieben:

    Dein Aufbau scheint klassischer „Wohnwagenstil“ zu sein. Da würde ich von einer Sandwichplatte abraten, da diese deutlich schwerer sind, als Dein bisheriger Dachaufbau.

    Man wundert sich immer, das diese filigranen Konstruktionen halten, aber scheinbar funktioniert das ja doch. Aber ein oder zwei Streben mehr einbauen kannst Du ruhig machen.

    Zu Deinen Fragen will ich versuchen Dir weiter zu helfen, muß aber sagen, dass ich selber keine Erfahrung mit einer solchen Reparatur habe:
    Waren die Latten einfache (gehobelte) Dachlatten? Entweder wieder so etwas nehmen, oder aus einer Multiplexplatte streifen schneiden (lassen). Das wieg zwar etwas mehr, hat aber auch eine größere Festigkeit. Ich würde größtenteils Kleben.
    Die Leisten würde ich grob wieder in dem Abstand einbauen, wie sie waren. Evtl. halt ein oder zwei mehr und dann die Abstände anpassen. So aus der ferne was anderes zu sagen ist schwierig. Wenn ich davor stehen würde würd ich einfach so nmachen, wie ich das für Richtig halte...
    Kleben würde ich mit Sika 252 oder ggf. mit Tek7 (oder Tec7?) Mit letzterem Probier ich gerade ein wenig rum. Wenn ich den Daten glauben darf, dann hat er eine Festigkeit zwischen Sika 221 und 252. Zur Verträglichkeit mit Styrodur kann ich aber nichts sagen.
    Sperrholz vorlackiert? Was war denn vorher verbaut und in welcher Stärke? Es gibt im Wohnmobilzubehör beschichtete Platten für die Wände, das sind aber meist Hartfaserplatten, wenn ich mich nicht irre.
    Sehr gute Festigkeitswerte und sehr dünn gibt es Flugzeugsperrholz. Das ist aber immer nur in Birke, roh. Und das gibt es auch nicht in großen Platten.
    Ansonsten gibt es mit recht guter Festigkeit auch noch Multiplexplatte in 4 mm, auch als 4,5 m² Platten. Die aber auch nur in Birke, roh.
    Im guten Holzhandel bekommst Du auch funierte Sperrholzplatten in 4 mm bzw. andere Dekore oder Holzarten. Das aber meist nur in 3 m² Platten oder so. Was möchtest Du denn haben?
    Zum Aufbau: Auch schwierig, da ich das jetzt nicht vor mir habe und noch nicht gemacht habe. Aber ganz grob würde ich so vorgehen (Wenn Seitenwände stehen und das Wohnmobil von innen leer ist oder zumindest keine hohen Schränke / Wände mehr drin stehen: Innenplatte rein legen, Holzleisten einbauen (festkleben) > Innenplatte (Deckenverkleidung) anbauen > Isolierung einkleben > Dachhaut aufkleben.

    Zur Seitenwand und zum Stückel der Leisten: Nicht Stumpf aneinander kleben, sondern beide Leistenteile schräg absägen und schleifen (Über eine möglichst lange Strecke, Ideal so 20 cm oder so) und dann zusammen kleben.
    Sind die Löcher / Schnitte in der Seitenwand in einem begrenzten Bereich? Dann würde ich ein Stück Blech drüber kleben, und damit das nicht auf den ersten Blick so aussieht wie geflickt ein entsprechend großes Kiemenblech drüber kleben. („Das muss halt so...“).

    Bei den Nieten tippe ich mal auf Extralange Blindniete. Wenn Du erst die Deckenplatte anbringst, und dann die Isolierung einklebst, dann kannst Du natürlich auch vorher noch mit Gewindeschrauben, Karosseriescheiben und Muttern die Möbel verschrauben. Tip: Kleb dann die Scheiben und Muttern fest, damit Du die Möbel ggf. wieder ausbauen kannst und die Muttern dann nicht verutschen.
    Bei Deiner Kederleiste: Meinst Du damit das Eckprofil vom Dach mit eingebauter Kederleister, oder eine extra Kederleiste?
    Die Eckprofile sollen ja den Stoß abdichten und sind oft Ursache von Undichtigkeiten. Hier würde ich mit UV-beständigem Sikaflex-Kleber arbeiten.
    Einer zusätzlichen Kederleiste auf der Wand kannst Du Butyldichtmasse nehmen. Gibt es unter dem Namen Dekalin in der Kartusche im Campinghandel. Es gibt auch Butyl-Dichtband, da hab ich aber keine Erfahrung mit. Bei einem Hammerschlagblech würde ich aber eher Dichtmasse aus der Kartusche nehmen als Band, damit die Vertiefungen auch ausgefüllt sind.

    Ich verweise Dich jetzt auch mal gerade auf das http://www.pickup-wohnkabinen-forum.de, da haben schon mehrere eine Absetzkabine wieder saniert, meist nach Wasserschäden. Such dort mal nach Beiträgen von „Michael aus Erfurt“ und nach dem Begriff „Hochmoor“ da hast Du dann schon mal zwei Baustellen.
    Hier im Forum sind irgend wo auch Berichte von einer oder zwei solcher Sanierungen. Da kann ich Dir jetzt aber aus dem Kopf keinen Tip zur Suche geben.

    Anm.: Ich glaube zu den Wandaufbauarten hab ich mal in der Wissensbasis was geschrieben. M. W. wurden / werden als Holzlatten meist billige Nadelhölzlatten verwendet. Aber das müßte man bei Dir doch sehen, was da drin war?

  • Abdichtung Dach/Seitenwand

    • Krabbe
    • 26. Juni 2007 um 09:24
    Zitat

    Aber es gibt doch einige, die sich was eigenes bauen, und die wissen nicht, wo man sowas kriegen kann?
    Komisch!

    Ähh,

    wenn ich mir Deine anderen Postings bzw. den Thread überfliege, dann komme ich zu dem Ergebnis, dass dort doch zumindest die ein oder andere Bezugsquelle genannt wurde, oder? Wenn das nicht das war, was Du suchst, dann halt einfach noch mal gezielt weiterfragen und wie schon geschrieben, ein paar Bilder einstellen von dem, was Du suchst.
    Wenn keiner weis, dass Du noch hilfe brauchst, dann kann Dir auch keiner helfen...

  • Kabel markieren? => transparenter Schrumpfschlauch!

    • Krabbe
    • 25. Juni 2007 um 09:22

    Hi mangiari,

    nicht immer die billigsten, aber Conrad hat auch noch einen speziellen Kabelkatalog. Da haben die auch recht viele von diesem Zeug drin.
    Katalog kann auf deren Homepage runtergeladen werden. Wenn der Katalog nicht im Privatanwenderbereich zu finden ist, dann mal unter business.conrad versuchen.

  • gibt es was mit solchen Innenmaßen?

    • Krabbe
    • 25. Juni 2007 um 09:19

    Hi,

    also der Fall beliebiger Gebrauchtwagen hinfahren und Kabine draufbauen lassen ist "Standard" für die Leerkabinenhersteller. Du kannst Dir da Deinen Koffer auch nach Zeichnung bauen lassen und die Befestigung selber bauen oder, oder, oder... Nur für 2000 € dürfte das nichts werden, auch wenn Du keinen Alkoven hast, oder so. Ich würde das dann eher je nach Umfang der Arbeiten etc. im Bereich 5-10 T€ einordnen. Aber wegen der Preise am besten bei den Leerkabinenherstellern direkt anfragen.

    Bei Hubdachkabine dachte ich in Deinem Fall eher so in die Richtung von Wolfgangs "Schuhkartonprinzip".
    Sowas in der Art wie bei Archemobil oder so.

    Für die Schwerpunktlage haben die meisten Hersteller entsprechende Vorgaben in ihren Aufbaurichtlinien. Da würde ich dann mal für das gewünschte Fahrgestell reinschauen.

    Edit: Buchstaben umsortiert

  • gibt es was mit solchen Innenmaßen?

    • Krabbe
    • 24. Juni 2007 um 22:59

    Noch vergessen:

    Bei Deiner Höhe solltest Du auch den Schwerpunkt nicht ausser acht lassen.
    So ein schmales und hohes Gefährt neigt bei der Kurvenfahrt doch zu einiger Seitenneigung und kann dann auch kippen. Ich habe da bei mir schon ein paar Dinge am Fahrwerk getan, die auch nötig waren und bin immer noch am optimieren. (Mein T4 ist mit Kabine ca. 3,10 m hoch und ich lass es aber auf der Autobahn auch gerne mal etwas schneller angehen.

  • gibt es was mit solchen Innenmaßen?

    • Krabbe
    • 24. Juni 2007 um 22:53

    Hi Jo,

    Leerkabinen im Sinne dieses Forums gibt es für gewöhnlich nicht von der Stange, ausser vielleicht irgendwelche (überwiegend militärischen) Sanitäts- und andere Kabinen für LKWs oder ganze LKW-Koffer. (Womit ich jetzt unseren geschätzten LKW-Koffer-, Paketdienstfahrzeug- und sonstigen "Fertigfahrzeug-"Ausbauern auf einen Fall irgendwie auf die Füße treten will.) Die "eigentliche" Leerkabine ist eine, nach den individuellen Vorgaben oder Plänen des Ausbauers, gebaute Kabine.
    Oder andersrum: Die bekannten Leerkabinenhersteller haben keine "Fertigkabinen" sondern bauen auf individuellen Kundenwunsch.
    Somit ist natürlich auch eine Kabine in der von Dir angedachten Höhe erhältlich.
    Auch ein Selbstbau ist natürlich Möglich. Bei den meisten Kabinenherstellern bekommst Du auch einen individuellen "Bausatz" mit fertig zugeschnittenen Platten zum selber zusammen kleben.

    4 m Höhe ist aber natürlich ein Riesen Trümmer, und in vielen (Innen-) Städten gibt es schon arge Probleme mit tieferen Brücken.
    Je nachdem wie hoch Deine bastlerischen Fähigkeiten oder Dein Budget sind würde ich mal über eine Hubdachkabine nachdenken. So z. B. mit Schlafzimmer im "Obergeschoß", welches erst nutzbar ist, nachdem das Dach angehoben ist.

  • Neue Kabine....neue Probleme Frage Gaskasten

    • Krabbe
    • 24. Juni 2007 um 22:35

    @ Gregor,

    wie Christianus schon schrieb, mit nem 20 mm Schlauch darfst Du nur entlüften, wenn ausschließlich von oben zugänglich.
    Wenn es nur darum geht den Gaskasten höher zu setzen, dann kannst Du natürlich auch eine Entlüftung mittels eines Rohres mit 100 cm² freiem Querschnitt bauen. Z. B. mit 125er oder 150er Rohr aus dem Baumarkt.

    @ Thomas,

    die Entlüftung über den 20 mm Schlauch auch nur bei dem "Sonderfall" Flaschenschacht. Gedacht (bzw. entstanden) ist das eigentlich für diese "Eimer" mit Drehverschluß oben für die Campinggaz Flaschen und wurde m.W. auf bestreben der Fz.-Hersteller (Westfalia?) zugelassen, da bei diesen "Eimern", die recht dicht sind, eine Gefährdung ausgeschlossen sein soll, wenn das Gas nur langsam entweicht.

    Mit dem schrägen Boden und dem Wind reinziehen siehst Du zu kritisch bzw. darum geht es bei der Entlüftung ja garnicht. Wenn de Wind duch das Gitter reinbläst, dann muss die selbe Luftmenge ja auch wieder aus dem Gitter raus, da der Gaskasten ja Dicht zum Innenraum sein muss. Somit würden Gasreste, die sich noch im Gaskasten befinden würden, "rausgespühlt". Zumal zum Verhindern des Gaseintritts in den Innenraum ja auch die Tür min. 5 cm über dem Boden sein muß. So kann dann auch nichts passieren. Und ein wenig Gas in einer Ecke des Gaskastens auf dem Boden ist erst mal auch nicht so schlimm. Da ja keine Zündquellen im Gaskasten sein dürfen kann da auch nichts passieren. Und spätestens wenn Du weiterfährst fließen diese Reste dann irgend wann auch wieder raus.

  • Neue Kabine....neue Probleme Frage Gaskasten

    • Krabbe
    • 24. Juni 2007 um 13:19

    Wenn Dein Gaskasten eine Tür nach innen hat, dann brauchst Du 100 cm² freien Lüftungsquerschnitt. Alternativ dürfen die 100 cm² auch aufgeteilt werden in eine Entlüftung unten mit min. 50 cm² und eine Belüftung oben mit 50 cm².
    Beim Gasflaschenschacht für Flaschen mit 5 kg, der nur von oben zugänglich ist, reicht ein Entlüftungsschlauch mit 20 mm offenem Durchmesser.

    Irgend ein schräger Boden ist auch bei Geländefahrzeugen nicht vorgeschrieben. Bei einem nach innen zu öffnenden Gaskasten muss unter der Tür noch 5 cm Platz bis zum Bden sein.

    Du kannst den Gaskasten natürlich auch mit einer Tür in die vordere Kabinenwand einbauen. Dann mußt Du nur einen zusätzlichen Hauptabsperrhahn vorsehen und hat jedesmal beim Flaschenwechsel oder bei der Gasprüfung das Problem, dass Du absatteln mußt.

    Mehr zu den Gasvorschriften findest Du auch in der Wissensbasis hier im Forum.

  • Kofferbaufragen???

    • Krabbe
    • 18. Juni 2007 um 12:04

    Hi Max,

    Du kannst einen Alukoffer natürlich auch nur Nieten. Ganze (Verkehrs-)Flugzeuge wurden so gebaut. (Auch wenn da andere Nieten verwendet wurden, keine Blindnieten, an die Du jetzt wahrscheinlich denkst.) Du hast dann aber das Problem, dass Du sehr viele Nieten setzen musst, die a) alle eine mögliche Undichtigkeit bedeuten und b) Alublindnieten oft dazu neigen mit der Zeit etwas nachzugeben oder sich zu längen. Insbesondere bei wechselnder Belastung.
    Besser wäre hier schon das Kleben.
    Wenn Du aus Alu bauen willst und Nieten willst, dann vermute ich mal, dass Du ein tragendes Gestell aus Profilen bauen willst und das dann mit Alu beplanken willst. Bei dem Gestell würde ich schweißen vorziehen, aber je nachdem wie Du es aufbauen willst ist hier auch kleben möglich.

    Dreipunktlagerung heißt primär, dass der Aufbau an drei Punkten (flexibel) gelagert ist, damit sich der Rahmen verwinden kann und diese Verwindungen möglichst wenig auf dem Kofer übertragen werden. Wie das im einzelnen gelöst werden kann schaust Du Dir am besten mal in Zukunft auf diversen Treffen an, den da gibt es die verschiedensten Möglichkeiten.

    Bilder hab ich leider keine zur Hand.

  • Welches Auto als Basis!

    • Krabbe
    • 18. Juni 2007 um 12:03

    Hi Max,

    also, zunächst einmal haben eigentlich (fast?) alle LKW einen tragenden (Leiter-)Rahmen, auf dem der Rest montiert ist. Somit kannst Du bei diesen Fahrzeugen die Ladefläche, oder den Aufbau (z. B. bei Ex-Feuerwehren o. ä.) i. d. R. problemlos abschrauben und runter heben und dann drauf bauen, was Du möchtest. Die wenigsten Probleme mit dem TÜV gibt es dann, wenn Du Deine eigenen Aufbauten an den original Befestigungspunkten anbringst, doch das ist nicht unbedingt Bedingung. Im Kleinen kannst Du Dir das auch bei mir auf den Fotos ansehen, ich habe ja auch die original Ladefläche meiner Doka entfernt und einen eigenen Aufbau auf den Rahmen gebaut.

    Was jetzt das Problem Deines eigenen Fahrzeugs angeht:
    Ich finde Dein Interesse für große Autos Klasse, aber Du solltest Dich zunächst auch mal mit ein paar Alternativen befassen.
    Nur mal ein paar Anregungen:
    Im Bereich bis 3,5 t bist Du eher im Lieferwagenbereich, oder ggf. im Geländewagenbereich als im LKW-Bereich und in der Klasse wirst Du nicht so viel sehr alte Fahrzeuge finden, die noch nutzbar sind, da sie meist von Firmen gefahren wurden, bis sie „platt“ waren oder wenn Du was gutes findest, dann werden Liebhaber (Oldtimer-)Preise bezahlt.
    Abgesehen davon sind diese Fahrzeuge nicht ganz so robust und langlebig gewesen wie „richtige“ LKW.
    Das recht große und „billige“ Angebot bei den alten und großen LKW und die Tatsache, dass es diese alten Fahrzeuge noch in gutem Zustand gibt kommt ja auch daher, dass aus Beständen von Behörden oder Streitkräften stammen, wo sie a) meist ständig unter Dach standen, b) kaum oder gar nicht genutzt wurden, c) dafür aber sehr gut gepflegt wurden. Kleinere Fahrzeuge wurden aber meist anders genutzt.
    Kleinere Fahrzeuge sind so gut wie immer im Verhältnis teurer als große Fahrzeuge. (Bsp.: Meine T4 Syncro-Doka war deutlich teurer als der EX-BGS 1017 von Bekannten. Der 1017 war zwar etwas älter, hatte aber weniger km drauf und sah im Prinzip auch besser aus.)
    Gerade bei den alten Fahrzeugen war die Gewichtsgrenze, für die die Fahrzeuge gebaut / geplant wurden (wegen Höchstgeschwindigkeit etc.) noch oft die 2,8 t. D. h. die meisten Klein-LKW wurden als 2,8 Tonner gebaut. 2,8 Tonnen sind aber für eine Wohnkabine, die man darauf bauen will sehr wenig. (Es sei denn, Du baust eine Leichtkabine im „Wohnwagenstil“ aus Dachlatten, die Du mit Alu beplankst.)

    Wenn Du Dir jetzt einen wirklich alten LKW kaufst, dann kannst Du ihn so gut wie kaum nutzen. Gerade im Münchener Raum dürfte er kaum Alltagstauglich sein. D. h. Du hast ein Fahrzeug, welches hohe lfd. Kosten (Steuer, Versicherung, Kraftstoff) verursacht, keine Schadstoffnorm einhält, und mit dem Du auch (außer im Urlaub) fast nirgend wo hinfahren kannst. (Oder versuch mal auf dem Schul- oder Uni-Parkplatz mit einem Wohnmobil auf LKW-Basis einen Parkplatz zu bekommen.)

    Ich weis ja nicht, wie Du Dir Deine zukünftige Alltags-Mobilität vorstellst (ÖPNV, Auto der Eltern oder zusätzlich zum Wohnmobil noch nen Zweitwagen?) Aber ich würde Dir Vorschlagen zunächst einmal klein Anzufangen.
    Z. B. wie VWBusmann schon schrieb mit einem T3 oder T4. Wenn Du mit einem langsamen Fahrzeug auskommst, dann z. B. einen T3 mit dem 1,7 l Saugdiesel (57 PS) oder einen T4 mit dem 2,4 l Saugdiesel. (Wobei die Diesel in der Steuer teurer sind und m. W. schlechtere Werte bei den Feinstaubplaketten haben. Von da her gesehen wäre ggf. auch ein kleiner Benziner nicht schlecht. Aber Du willst ja LKW-Schrauben lernen. Und Da wäre ein Diesel natürlich besser.)
    Beide Dieselmotoren sind noch ohne Elektronik-Schnickschnack und durchaus Technik zum selber basteln. (Der T3 mit 1,6 l TD, den VWBusmann anführte ist natürlich schneller und hat mehr Leistung, hat aber ein thermisches Problem und ist weniger Haltbar (auch wenn es oft „nur“ die Zylinderkopfdichtung ist.)

    Ein solches Fahrzeug hätte für den Beginn m. E. ein paar Vorteile:
    Es passt eher auf die heimische Auffahrt. D. h. Du kannst ggf. zu hause dran basteln.
    Das ganze ist Alltagstauglich. Du hast ein Fahrzeug für jeden Tag. Und gerade als Student ist der VW-Bus eigentlich ideal: Klein und handlich, es geht ne Menge rein (Auch mal der ein oder andere Umzug einer netten Bekannten ;) ), nach Studentenparties oder der Disko hast Du nie Probleme mit dem nach hause kommen oder nicht trinken – Dein Bett steht ja schon gemacht vor der Tür. Etc.
    Du hast erst einmal ein „überschaubares“ Projekt zum lernen. Ein Motor aus den obigen Fahrzeugen passt zum Schrauben auch noch gut in den Keller. Zudem gibt es eine große (I-net)-Community, so dass hier auch ein großes Wissen vorhanden ist und Du viele Typs bekommen kannst, wenn es nicht mehr weiter geht.
    Ein solch kleines Fahrzeug ist eigentlich zunächst ausreichend für den ein oder anderen Urlaub zu zweit. Die Reisekosten halten sich noch im Rahmen (Sprit, Fähre, Maut bzw. Autobahngebühren, etc.)
    Du lernst bei dem Ausbau eines solchen Autos viel für später.
    Du hast ein Auto, in dem Du dann die Teile für Dein LKW-Projekt auch transportieren kannst.

    Also mein Rat. Denk über was kleines nach (z. B. T3, am Besten 1,7 l mit (Serien)Hochdach oder Faltdach wegen der Steuern) und mach ihn Dir fertig. (Erst mal Technik und Motor, Bau den Motor ggf. auf PÖL um und dann einen (einfachen) Campingausbau rein. Zur Not (bei fehlenden Finanzen) tut es auch erst mal nur ein festes Brett für das Bett und nach und nach der Rest.)
    Mit dem Auto fährst Du dann auch auf die diversen Treffen, wo Du persönliche Kontakte zur LKW-Szene knüpfst. Dann kannst Du Dir in ein paar Jahren (sagen wir mal so grob 5) Dein LKW-Fahrgestell kaufen und Dir Dein Traum-Wohnmobil bauen. Bis dahin solltest Du dann auch entsprechende Erfahrungen und Informationen gesammelt haben. Den Führerschein dafür kannst Du dann im Laufe der Zeit auch immer noch dafür machen.

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