Das Thema Sitze quer zur Fahrtrichtung hatten wir hier letztens erst noch.
Sie dürfen nur noch bis Mitte Oktober neu zugelassen werden, danach ist das Thema eh durch.
Beiträge von Krabbe
-
-
Hi Flo,
nein, da ist nichts dran. Du darfst auch weiterhin Säurebatterien verwenden.
Nur wenn Du Dich streng an die entsprechenden Normen halten willst, dann müßtest Du bei neuen Fahrzeugen die Batterie in eine geschlossenen Batteriekasten bauen, der nach aussen entlüftet ist.Zur Auslegung der Batterie mußt Du schon ein wenig mehr Informationen geben, bzw. nachrechnen.
Nimm für jedes Gerät die entsprechende Watt-Angabe. Die Teilst Du Durch 12 V, dann hast Du den ungefähren Strom in A, den das Gerät benötigt. Nun multiplizierst Du das mit der Anzahl der Stunden, die Du das Gerät bis zum nächsten nachladen der Batterie betreiben willst. Nun hast Du die Benötigte Kapazität in Ah. Das machst Du für jedes Gerät und addierst die Ergebnisse. Die Nennkapazität der Batterie sollte jetzt am Besten doppelt so groß sein, wie das ergebnis.
Mehr dazu findest Du auch in der Wissensbasis unter 12 v Anlage und Batterie. -
Zu den Einbaubestimmungen für Kühlschränke zitiere ich dann noch mal den entsprechenden Abschnitt aus der DIN EN 1949:
Zitat10.6 Kühlgeräte
Kühlgeräte müssen EN 732 entsprechen.Kühlgeräte müssen so eingebaut sein, dass die Verbrennungsluft für den Brenner aus dem Freien entnommen wird und die Abgase ins Freie abgeführt werden.@ vopofreak,
woher kommt bei Dir denn die Verbrennungsluft für den Kühlschrank?
Meiner Meinung nach entspricht der Einbau Deines Kühlschranks nicht den aktuellen Bestimmungen und Du hättest so eigentlich keine Gasprüfung bekommen dürfen und somit keine TÜV-Abnahme.
Zumal Du ja schon bemerkt hast, das der Einbau so nicht ganz optimal ist, wegen der Abwärme. Auch kann ich mir gut Vorstellen, dass Du so keine zufrieden stellende Kühlleistung hast, da die Warmluft nicht vernünftig abtransportiert wird. -
Hi mangiari,
der TÜV kann Dir immer kommen, wenn sich der Prüfer mit der Materie auskennt.
Ich hatte bei meinem ersten Ausbau den Flaschenaufstellraum seitlich entlüftet. Wegen eines Karosserieholmes hatte ich die Entlüftung 1-1,5 cm oberhalb des Bodens des "Gaskastens" gebaut. Die Tür des "Gaskastens" zum Innenraum war gut 15 cm über dem Boden.
Meinem Gasprüfer hat das damals gelangt, das die Tür zum Innenraum so hoch über der Entlüftung war. Er fand die Stufe zum Lüftungsgitter nicht tragisch. Der TÜV-Prüfer hatte sich den "Gaskasten" angeschaut und mich wieder nach hause geschickt. Trotz geprüfter Gasanlage.
-
Hi,
also Kabine und Selbstbau für 20.000 € sind machbar.
Aber eine GfK-Kabine auf eine T3 Doka könnte evtl. Gewichtsprobleme bereiten. Wie viel Zuladung hat die T3-Doka, bzw. was wiegt sie selber? -
Zitat von christianus
Hitzebeständige Schläuche, steigend verlegt....so lautet die Vorschrift seit ewigen Zeiten.
Das ein Kühlschrank hinten hermetisch verschlossen sein muss ist Humbug weil der viel Luftzirkulation braucht, die angebliche Vorschrift wäre Nonsens.
Hier kann ich mir nur vorstellen das es darum geht das eine ev Stichflamme
keinen Schaden anrichten kann.Hi christianus,
les doch bitte mal ein paar neue Einbauvorschriften und die aktuelle G607 zu dem Thema, dann sollte Dir klar werden, worum es geht.
Niemand spricht von "Kühlschrank hermetisch verschlossen..." und das ein (Absorber-)Kühlschrank Luft braucht ist auch klar.
Es geht darum, das der hintere Teil des Kühlschranks dicht zum Innenraum sein muß, d. h. der Teil, wo Du normalerweise die Lüftungsschlitze hast. Also ausreichende Lüftung nur nach aussen.
Praktisch muß das halt so aussehen, das der Schrank, in dem der Kühlschrank steht, bis an die Rückwand geht und rundum dicht ist.
Dometic hat da recht gute Zeichnungen in seinen Einbauanleitungen. -
@ christianus,
Zitat von christianus
Das will ich erst sehen, das
A.) ein Kühlschrank oder Box vom KBA für Fahrzeuge zugelassen sein muss.
und B.) Das man da keinen Kamin selberbasteln darf.Ich habe nirgend wo geschrieben, dass die Zulassung von Kühlschränken durch das KBA erfolgt. Das gibt es bei Gasgeräten m.W. nur bei Heizungen. Die Zulassung erfolgte bis 1996 durch den DVGW und seit 1996 entsprechend der Gasgeräterichtlinie 90/396/EWG von den entsprechenden Organisationen der jeweiligen europäischen Länder. Und für jedes zugelassene Gasgerät gibt es auch einen entsprechenden Einsatzbereich, für den es zugelassen wurde. So gab / gibt es ja z. B. auch unterschiedliche Ausführungen von Boilern für Schiffe oder Wohnmobile, auch wenn beide DVGW zugelassen sind. Oder die Campinggazregler ohne Überdrucksicherung, die zwar auch eine DVGW-Nr. haben, aber nur für den Einsatz im Freien zugelassen sind. Aber das solltest Du eigentlich selber wissen, das ist nicht neues.
So sind z. B. auch alle mir derzeit bekannten Kühlboxen nur für den Einsatz im freien zugelassen. So steht es z. B. auch ganz groß in den Bedienungsanleitungen für Absorberkühlboxen von Dometic (Elektrolux):Zitat
1. Benutzungsbereich
In Straßen- und Wasserfahrzeugen darf die Kühlbox nicht für Gasbetrieb installiert werden!
Betrieb mit Flüssiggas in geschlossenen Räumen ist nicht erlaubt!KÜHLGERÄT DARF NUR IM FREIEN MIT GAS BETRIEBEN WERDEN!
Beutzung im Freien heißt: Auch Zelte (Vorzelte), die während des Betriebes der Geräte gut belüftet sind, sowie ebenerdige Gartenterassen.
...Wenn ein Abgaskamin vorgeschrieben ist, dann muss dieser auch entsprechend der Gerätezulassung ausgeführt sein. Und wenn der Hersteller dort bestimmte Vorschriften macht, dann müssen diese halt auch eingehalten werden. Und da wurden / werden solche Dinge halt z. B. so geregelt:
Aus der Einbauanleitung eines (älteren) RM185:Zitat
2.1 Installation des Abgassystems
...
Für die Abgasführung wird nach außen wird ein Abgassystem (Fig.3) mitgeliefert, bestehend aus Kaminaufsatz(1), flexiblem Rohr (2), Anschlussstutzen (3) und Abdeckhaube (4). Dieses System ist für den Kühlschrank erprobt. Es darf kein anderes System installiert werden. ...Somit durfte für den RM185 der Kamin nur mit diesen Teilen gebaut werden.
Ist also auch nichts neues.
Es mag früher vielleicht mal für den Inneneinbau zugelassene Kühlboxen gegeben haben, aber aktuell sind mir keine bekannt und die alten dürfen wegen 50 mBar nicht mehr neu verbaut werden.
Und auch früher (zumindest in den Jahren, seit dem es die G607 gibt) durfte nichts verbaut werden, was nicht vom DVGW für diesen Einsatzzweck zugelassen war.
Da hat sich nichts verändert.@ Ronald,
Ja.
@ duci-cross,
Die Anleitungen der Kühlboxhersteller kannst Du Dir teilweise auf deren Homepages runterladen. Z. B. bei http://www.dometic.de für Dometic- bzw. Elektrolux-Geräte. Ansonsten gilt das DVGW Arbeitsblatt G607 bzw. die DIN EN 1949 sowie die Richtlinie „Gasverbrauchseinrichtungen“ 90/396/EWG
Zitat G607:
Zitat4.6 Gasgeräte
Gasgeräte müssen für den Einbau in bewohnbare Freizeitfahrzeuge und andere Straßenfahrzeuge geeignet sein.
Geeignet sind nur Gasgeräte, die vom Hersteller für diesen Verwendungszweck bestimmt sind.Gasgeräte müssen entsprechend den Herstellerangaben betrieben und Instand gehalten werden.
...
Wenn der Hersteller also nicht ausdrücklich schreibt „ ... Für den Betrieb in Fahrzeugen...“ darfst Du das Gerät nicht einbauen.Es heißt für Kühlgeräte weiterhin: ... dicht gegen den Innenraum...
Vorschriften zur Abgasführung: Siehe Einbauanleitung des betreffenden Gerätes. Aber dazu schreib ich gleich noch.
@ mangiari
Ich hatte ja geschrieben, dass Du Dich an die Einbauvorschriften des Herstellers halten musst. Es gab da mal eine Zeit, da war es nur so, wie oben bei der Anleitung des RM185 zitiert, dass man nur den original Schlauch nehmen durfte.
Habe jetzt noch mal nachgesehen, da ich selber noch keinen aktuellen Absorber-Kühlschrank verbaut habe. Aber inzwischen schreibt zumindest Dometic (Elektrolux) keine Abgasführung mehr vor, wenn der Kühlschrank dicht zum Innenraum verbaut wird. Du musst nur noch die Lüftungsquerschnitte einhalten. Somit kannst Du doch eine Abluftführung zusammen mit der Warmluft nach oben bauen.
Somit keine Probleme, wenn Du Dich an die Vorgaben entsprechend der Querschnitte etc., die in der Bedienungsanleitung stehen, hälst.
Sicherheitshalber die Einbauanleitung zur Gasabnahme und zur TÜV-Eintragung mitnehmen, dann wird nichts passieren. -
Zitat von mangiari
...
Ob Du nun eine Box oder einen Schrank hast spielt gar keine Rolle. Wenn es ein Absorber ist (Gasbetrieb) dann brauchst Du diese starke Belüftung und den Luftdichten Abschluss.
...Hi,
so nicht ganz richtig, da die Kühlbox (wie jedes Gasgerät) ausdrücklich zum Betrieb in Fahrzeugen zugelassen sein müßte. Und ich wüßte jetzt erst mal keine Absorberbox, die das erfüllt.
Beachte bei Deiner Abgasführung, dass Du Dich da streng an die (Einbau-)Vorschriften des Herstellers richten mußt, da die Abgasführung Bestandteil der Zulassung ist. Also irgendwie selber einen Kamin basteln ist nicht zulässig.
-
Hi und willkommen im Forum.
Kühlbox fällt auch flach, da es keine Kühlbox mit 30 mBar und Zulassung für den Einbau in Fahrzeuge gibt. (Zumindest sind mir keine Bekannt)
Bei Kühlschränken muss inzwischen der Brenner (d. h. die Rückseite des Kühlschranks) dicht gegenüber dem Innenraum eingebaut werden. Somit hast Du ein Problem, ausser Du kannst etwas bauen, mit Zuluft von Unten und Abgaskamin durch die B-Säule, oder so.
Alternative wäre eine Kompressorkühlbox. Da hält die Batterie auch mehrere Tage. -
Und noch mal zur Klarstellung:
Seine Zulassung als Wohnmobil verliert keiner. Die Zulassung bleibt wie gehabt und auch in Zukunft ist für die reine verkehrsrechtliche Zulassung keine besondere Stehhöhe notwendig.
Es geht "lediglich" um die steuerliche Einstufung des Fahrzeugs. Denn die Finanzämter müssen nicht nach der Fahrzeugart besteuern, die in den Papieren steht.
Die Halter von "unechten Wohnmobilen" bekommen das jetzt zu spüren, die Fahrer von Pick-Ups oder T3 mit Doppelkabine haben das zum großen Teil schon weit früher zu spüren bekommen. Diese Fahrzeuge, die ab Werk schon immer als LKW zugelassen sind werden oft auch als PKW versteuert, da die Ladefläche den Finanzämtern zu klein ist. -
Unterputzinstallation im Wohnmobil...

Klasse Idee.
-
Hi Rainer,
sieht schon mal gut aus.
Du klebst mit Körapur? Klasse, ich hab da nämlich noch so ein Problem...
Kannst Du mit davon ein paar ml überlassen? -
Hi Lothar,
AMR weis ich noch nicht. Wenn, dann kurzfristig.
-
@ Christopher,
weis ich doch. Für mich doch auch. Aber wenn man sonst kein Interesse dran hat. dann lohnt es wegen eines Fensters halt nicht.

-
Hi,
die normalen Solarmodule bestehen aus 36 einzelnen Solarzellen. Die Module, die auch teilweise abgeschattet werden dürfen, bestehen aus 40 einzelnen Zellen. Sie haben damit eine gewisse Reserve.
@ VWBusman
Zitatsehe ich das jetzt richtig, das wenn ich nicht in unmittelbarer Sonneneinstrahlung stehe (z.B. im Schatten eines Hauses ) bekomm ich aus der Solaranlage keinen Strom?
Muß die Sonneneinstahlung also immer direckt auf das Solarpanel scheinen?
Jein, die Sonne muss nicht zwingend immer direkt drauf scheinen. Es gibt ja die direkte Einstrahlung und eine diffuse Strahlung. Bei geschlossener Wolkendecke z. b. hat es ja auch keine direkte Einstrahlung, aber trotzdem liefert das Solarmodul noch etwas Strom.
Und die Module werden im allgemeinen beim Wohnmobil flach aufgebaut. Somit strahlt die Sonne schon mal nie direkt ein (außer im Süden gegen Mittag). Ganz extrem wird das ja im Winter, wo es so gut wie keine direkte Einstrahlung mehr auf das Modul gibt, da die Sonne so tief steht. Und trotzdem liefert das Modul Strom, wenn auch wenig.Ich würde Dir empfehlen zum Thema Solar man auf die Homepage von Büttner Elektronik zu googeln und da das „Handbuch“ (= den Werbeprospekt) runter zu laden. Da stehen schon ein paar Infos drin.
Recht gut und sein Geld wert ist auch das Buch über Solaranlagen, was Büttner rausgebracht hat. Gibt es für 8,90 oder so im Campinghandel oder bei Büttner, oder bei Ebay. Ich würd Dir gern meins leihen, aber das ist gerade verliehen und ich warte noch drauf, das ich es zurück bekomme. Wenn es bei Dir noch etwas Zeit hat, dann schick mir ne Adresse, ich versuche dann das zu managen, dass der Typ der es hat es per Brief an Dich schickt und Du bringst es dann zum S.A.T. wieder mit...Ein wenig kritisch setzt sich AGTAR (http://www.agtar.com) in Ihrem Handbuch mit Solaranlagen auseinander ( ist klar, die wollen Ihren Lima-Regler verkaufen). Man darf das nicht alles so ernst nehmen, was die schreiben, zumindest der Systemvergleich ist meiner Meinung nach sehr in die Richtung Ihres Produktes geschönt, aber ein paar praktische Details kann man zwischen den Zeilen herauslesen. So gibt es auf der Page auch eine Tabelle mit den ungefähr zu erwartenden Energieerträgen einer 100 Wp-Anlage pro Tag unter Berücksichtigung des Monats und der Region (in Europa)
@ Cookie,
auf der o. a. AGTAR-HP findest Du in der Tabelle für ein 100 Wp Modul im Sommer in Mitteldeutschland eine Tagesleistung von ca. 200-245 W.
-
Hi,
Bei Ebay findet sich soetwas eigentlich immer noch. Oder halt wie von Christopher schongeschrieben bei den Campinghändlern vorbei fahren und fragen.
Spätestens auf dem S.A.T. sollte es auch welche geben, aber ob das S.A.T. nur wegen eines Fensters lohnt ist eher fraglich. -
Hi Lothar,
d. h. Ihr kommt nächstes Jahr zum Treffen dann mit Nr. 5?

-
Hi,
beim Kastenwagen würde ich mir den Umstand mit hin und Rückleitung nicht machen. Wenn Du die Arbeit dafür in vernünftige Massepunkte an der Karosserie steckst, dann hast Du da mehr von.
Setzt doch einfach hinten einen vernünftigen Massestern und Punkte den an der Karosse fest. dann hast Du auch keine Probleme mit Übergangswiederständen... -
Hi,
susukijoe aus dem Pickup-Wohnkabinen-Forum bekommt sowas für seinen T4 von irgend einem Anhängerbauer am Bodensee, soweit ich weis. Schreib den doch mal an, ggf gibt es bei dem Hersteller auch was für Dein Fahrzeug.
-
Hi und willkommen hier im Forum.
Offline vor dem letzten Posting geschrieben:
Dein Aufbau scheint klassischer „Wohnwagenstil“ zu sein. Da würde ich von einer Sandwichplatte abraten, da diese deutlich schwerer sind, als Dein bisheriger Dachaufbau.
Man wundert sich immer, das diese filigranen Konstruktionen halten, aber scheinbar funktioniert das ja doch. Aber ein oder zwei Streben mehr einbauen kannst Du ruhig machen.
Zu Deinen Fragen will ich versuchen Dir weiter zu helfen, muß aber sagen, dass ich selber keine Erfahrung mit einer solchen Reparatur habe:
Waren die Latten einfache (gehobelte) Dachlatten? Entweder wieder so etwas nehmen, oder aus einer Multiplexplatte streifen schneiden (lassen). Das wieg zwar etwas mehr, hat aber auch eine größere Festigkeit. Ich würde größtenteils Kleben.
Die Leisten würde ich grob wieder in dem Abstand einbauen, wie sie waren. Evtl. halt ein oder zwei mehr und dann die Abstände anpassen. So aus der ferne was anderes zu sagen ist schwierig. Wenn ich davor stehen würde würd ich einfach so nmachen, wie ich das für Richtig halte...
Kleben würde ich mit Sika 252 oder ggf. mit Tek7 (oder Tec7?) Mit letzterem Probier ich gerade ein wenig rum. Wenn ich den Daten glauben darf, dann hat er eine Festigkeit zwischen Sika 221 und 252. Zur Verträglichkeit mit Styrodur kann ich aber nichts sagen.
Sperrholz vorlackiert? Was war denn vorher verbaut und in welcher Stärke? Es gibt im Wohnmobilzubehör beschichtete Platten für die Wände, das sind aber meist Hartfaserplatten, wenn ich mich nicht irre.
Sehr gute Festigkeitswerte und sehr dünn gibt es Flugzeugsperrholz. Das ist aber immer nur in Birke, roh. Und das gibt es auch nicht in großen Platten.
Ansonsten gibt es mit recht guter Festigkeit auch noch Multiplexplatte in 4 mm, auch als 4,5 m² Platten. Die aber auch nur in Birke, roh.
Im guten Holzhandel bekommst Du auch funierte Sperrholzplatten in 4 mm bzw. andere Dekore oder Holzarten. Das aber meist nur in 3 m² Platten oder so. Was möchtest Du denn haben?
Zum Aufbau: Auch schwierig, da ich das jetzt nicht vor mir habe und noch nicht gemacht habe. Aber ganz grob würde ich so vorgehen (Wenn Seitenwände stehen und das Wohnmobil von innen leer ist oder zumindest keine hohen Schränke / Wände mehr drin stehen: Innenplatte rein legen, Holzleisten einbauen (festkleben) > Innenplatte (Deckenverkleidung) anbauen > Isolierung einkleben > Dachhaut aufkleben.Zur Seitenwand und zum Stückel der Leisten: Nicht Stumpf aneinander kleben, sondern beide Leistenteile schräg absägen und schleifen (Über eine möglichst lange Strecke, Ideal so 20 cm oder so) und dann zusammen kleben.
Sind die Löcher / Schnitte in der Seitenwand in einem begrenzten Bereich? Dann würde ich ein Stück Blech drüber kleben, und damit das nicht auf den ersten Blick so aussieht wie geflickt ein entsprechend großes Kiemenblech drüber kleben. („Das muss halt so...“).Bei den Nieten tippe ich mal auf Extralange Blindniete. Wenn Du erst die Deckenplatte anbringst, und dann die Isolierung einklebst, dann kannst Du natürlich auch vorher noch mit Gewindeschrauben, Karosseriescheiben und Muttern die Möbel verschrauben. Tip: Kleb dann die Scheiben und Muttern fest, damit Du die Möbel ggf. wieder ausbauen kannst und die Muttern dann nicht verutschen.
Bei Deiner Kederleiste: Meinst Du damit das Eckprofil vom Dach mit eingebauter Kederleister, oder eine extra Kederleiste?
Die Eckprofile sollen ja den Stoß abdichten und sind oft Ursache von Undichtigkeiten. Hier würde ich mit UV-beständigem Sikaflex-Kleber arbeiten.
Einer zusätzlichen Kederleiste auf der Wand kannst Du Butyldichtmasse nehmen. Gibt es unter dem Namen Dekalin in der Kartusche im Campinghandel. Es gibt auch Butyl-Dichtband, da hab ich aber keine Erfahrung mit. Bei einem Hammerschlagblech würde ich aber eher Dichtmasse aus der Kartusche nehmen als Band, damit die Vertiefungen auch ausgefüllt sind.Ich verweise Dich jetzt auch mal gerade auf das http://www.pickup-wohnkabinen-forum.de, da haben schon mehrere eine Absetzkabine wieder saniert, meist nach Wasserschäden. Such dort mal nach Beiträgen von „Michael aus Erfurt“ und nach dem Begriff „Hochmoor“ da hast Du dann schon mal zwei Baustellen.
Hier im Forum sind irgend wo auch Berichte von einer oder zwei solcher Sanierungen. Da kann ich Dir jetzt aber aus dem Kopf keinen Tip zur Suche geben.Anm.: Ich glaube zu den Wandaufbauarten hab ich mal in der Wissensbasis was geschrieben. M. W. wurden / werden als Holzlatten meist billige Nadelhölzlatten verwendet. Aber das müßte man bei Dir doch sehen, was da drin war?