Ohne eine vernünftige Messung der Ladespannungen und der Ruhespannungen direkt an den Batteriepolen kann man da keine Aussage zu treffen. Die 1/4 oder 1/2-Voll Anzeige des Bedienpanels ist viel zu ungenau.
Beiträge von Krabbe
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...wobei "Bordwerkzeug" durch das definiert ist, was ab Werk mitgeliefert wird. I.d.R. dürfte es sich dabei also um einen (Umsteck-)Schraubendreher (Kreuz und Flach) und nen 10/13er Schlüssel handel sowie ggf. den Radmutternschlüssel mit entsprechender SW.
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@ mangiari,
nein, ich meine nicht die Dinger aus der Hausinstallation, sondern sowas wie Conrad Bestellnr.: 194883-62, 192082-62 oder 114421-62 etc.
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Hi abo,
ich weis nicht so recht, aber Deinen Ausführungen zur Beeinflussung der korrekten Batterieladung durch weitere angeschlossene Verbraucher oben kann ich nicht so ganz folgen.
Die IU- oder IUoU-Ladekennlinien bedeuten doch, dass zunächst in der I-Phase mit einem konstanten Strom geladen wird.
Die Ladespannung (= Klemmenspannung der Batterie) steigt dabei, abhängig vom (sich ändernden) Innenwiderstand der Batterie, an.
Bei Erreichen einer bestimmten Ladeschlussspannung wird umgeschaltet in die U-Phase, bei der mit einer konstanten Spannung weitergeladen wird. Dabei sinkt der Ladestrom kontinuierlich bis gegen 0 (auch wieder abhängig vom Innenwiderstand der Batterie).
Bei IUoU-Ladekennlinien wird nach eine bestimmten Zeit der U-Phase umgeschaltet in die U2 Phase, bei der mit einer verringerten Ladespannung eine Erhaltungsladung erfolgt und das Ladegerät quasi nur noch als Netzgerät für die sonstigen Verbraucher fungiert. Der „Ladestrom“ wird entsprechend des Verbrauchs geregelt.Wenn man nun neben der Batterie noch weitere Verbraucher während des Ladezyklus betreibt, dann wird das Ladegerät davon doch in keinster Weise „irritiert“. Das Volladen dauert höchstens etwas länger.
Denn wenn man sich das ganze mal in den einzelnen Ladephasen betrachtet sieht es doch so aus:
In der I-Phase wird mit konstanten Strom geladen. Regelgröße für das Umschalten in die U-Phase ist die Ladespannung (=Klemmenspannung), die aufgrund des Ladezustands der Batterie steigt. Wenn nun weitere Verbraucher Strom benötigen steht der (konstante) Ladestrom nicht mehr vollständig der Batterie zur Verfügung. Das bedeutet nun lediglich, dass die I-Ladephase längere Zeit dauert, um die Umschaltspannung zu erreichen.
(Anm.: Bzw. dies ist der Grund, warum die durchschnittlichen Stromverbräuche bei der Auslegung der Größe des Ladegerätes berücksichtigt werden sollten.)
In der U-Ladephase hält das Ladegerät die Ladespannung konstant, der Ladestrom nimmt (automatisch) ab. Wenn nun weitere Verbraucher betrieben werden stellt das Ladegerät einen höheren Ladestrom zur Verfügung (= von der Batterie benötigter Strom + Strom der Verbraucher).
Somit sehe ich nicht, dass das Betreiben von weiteren Verbrauchern während des Batterieladens negative Auswirkungen hat. -
Hi,
wie mangiari schon schrieb schaltet die Truma ab, wenn die Spannung nicht mehr hoch genug ist. Wenn die Starterbatterie nicht allzu schlecht ist und Dein Bus gut anspringt, dann sollte es einigermaßen funktionieren. Das ist aber nichts auf Dauer. Ich würde auf jeden Fall empfehlen die Standheizung auf eine Zweitbatterie zu legen. So groß ist der Aufwand dafür auch nicht. Und D+ beim T3 suchen ist ja überhaupt kein Problem. D+ kannst Du an der Leitung zur Ladekontrolle abgreifen, ich meine die Leitungsfarbe ist auch hinten am Steckverbinder zur Amaturentafel blau.
Aber etwas anderes solltest Du bedenken: Da Du von einer älteren E1800 schreibst gehe ich davon aus, dass es sich um eine 50 mBar Heizung handelt und Du eine 50 mBar Anlage im Fahrzeug hast. Dann darfst Du diese Anlage nicht mehr verändern, da dies dann eine Neuinstallation wäre, und Neuinstallationen dürfen nur noch in 30 mBar ausgeführt werden.
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Hi,
bei den einschlägigen Elektronikversendern (z. B. Conrad) gibt es Temperaturschalter, die bei einer einstellbaren Temperatur einschalten und bei einer weiteren Temperatur ausschalten.
Die Teile kosten so ab 15 – 20 € -
Mir fällt gerade noch was ein:
frebeka hier im Forum hat unter seinem Mobil Stützen (elektrisch?), die er per Fernbedienung bedienen kann, und mit denen er sein Mobil m. W. automatisch ausnivelieren kann.Denn wenn Du nur das Bett gerade stellst, dann bleibt in der Tat das Problem mit dem Abfluß in der Nasszelle und der schiefen Küchenzeile.
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Die Parapanther haben in ihren Saurer Ex-Postbus das (Quer-)Bett so, dass man es in der an einem Ende Hoch und ruterfahren kann. Ich glaube das ist mit einer Gewindespindel gelöst, die von einem E-Motor angetrieben wird.
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Die GfK-Eckprofile gibt es auch aus GfK.
Die stellt Pecolit aber meines Wissens leider nicht her. Wer die Produziert weis ich leider nicht, aber Du bekommst sie z. B. bei http://www.ormocar.de oder bei http://www.amr-outdoorwelt.de -
Hi Detlef und willkommen hier im Forum,
einen groben Überblick über verschiedene Kabinenarten findest Du in der Wissensbasis, wobei dort wenige auf die Alternativen bei Expeditionsmobilen eingegangen wird.
Ansonsten findest Du hier im Forum in diversen Threads und Beiträgen natürlich fast alles zu den verschiedensten Kabinenarten und –typen.Wobei die Vorgesehenen Dimensionen Deiner Kabine die Wahl m. E. eh schon stark einschränken.
Fangen wir mal grob an: Es gibt „fertige“ Kabinen bzw. eher „Koffer“ und Individuell erstellte Kabinen, entweder vom Leerkabinen-Hersteller, oder Eigenbau.
Bei den fertigen Koffern oder Kabinen werden für Expeditionsmobile ja gerne auch Kabinen militärischer Herkunft genommen, wie LAK, Fernmeldecontainer etc. Diese erfüllen meines Wissens nach aber alle nicht Deine Forderung nach 2 m Stehhöhe.
Die Kühlkoffer hast Du ja auch schon angeschnitten. Diese sind meines Wissens aber immer breiter, als 2,30 m, und meist auch höher als 2 m Innenhöhe, somit könnte Dein Fahrzeug dann zu hoch werden. Dazu kommt wohl, dass kleine Kühlkoffer, wenn es die denn gibt, sehr selten und gesucht sind.Nun kannst Du zwar noch nach einem billigen „normalen“ LKW-Koffer mit den entsprechenden Maßen suchen, aber auch diese sind meist höher als 2 m Innenhöhe und nicht isoliert.
Ich würde aber versuchen, dass das Fahrzeug nicht zu hoch wird, und vernünftig Isolierte Wände vorziehen.
Bleiben noch zwei Möglichkeiten: Ein passender, kleiner Container (Werkzeug- oder Materialcontainer, wie er auf Baustellen verwendet wird), oder eine individuelle Leerkabine aus Sandwichplatten.Und da würde ich dann zur individuellen Leerkabine greifen, denn preislich liegt ein Werkzeugcontainer (der noch in einem einigermaßen guten Zustand ist) meist nicht so sehr unter einer Individualkabine.
Weitere Vorteile der individuellen Leerkabine: Du bekommst genau das, was Du möchtest, exakt die Maße, ggf. vorbereitete Aufnahmen und Befestigungspunkte etc. Das ganze dazu noch voll isoliert und da die Kabinen ohne „Tragwerk“ in den Wänden auskommen kannst Du Fenster, Türen, Klappen usw. da einbauen, wo Du sie benötigst.Erhältlich sind hierbei Sandwichwände mit verschiedenem Aufbau. Als Außenlagen kommen GfK oder Alu in Frage, oder sogar GfK mit einer dünnen Alu-Deckschicht, um die Vorteile beider Konstruktionen zu verbinden. Als Innenlage werden GfK, Holz oder Alu verwendet und als Isolierung bzw. Stützmaterial in der Mitte PU-Schäume oder auch Wabenplatten etc.
Alles in verschiedenen Dicken.
Jedes Material und jeder Aufbau hat seine Vor- und Nachteile, teilweise ist es auch eine Art „Glaubensfrage“, was man wählt.
Hersteller solcher Kabinen sind u. a. Bocklet, Mabu, Ormocar, Pecocar und weitere.Momentan baut hier im Forum Lothar seinen Fernreise-LKW für Südamerika bzw. Panamerikana.
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Hi Steffen,
die Frage hast Du doch hier vor kurzem schon mal gestellt. Und an den Antworten wird sich in der Zeit nichts geändert haben: Der T4 hat als Kastenwagen (oder Caravelle, oder MV, oder wie auch immer) eine Selbsttragende Karosserie, die ihre Festikeit verliert, wenn Du so einen Umbau machst.
Beim T5 kannst Du für so etwas nur die Pritsche, das Fahrgestell oder die Doka nehmen, da die hinten einen Leiterrahmen haben. -
Hi, und willkommen im Forum,
Zitat von schuerstedt
* wie krieg ich den Ausschnitt für die Öffnung wieder dicht? Ist ein GFK Sandwich.
Dazu fällt mir spontan ein: Bau ein Heki oder das große Remis-Glasdach da hin. Plan B: Eine Umlaufende Kannte um den Ausstieg und an der Luke, so dass die Luke in der Art wie der Deckel einer Schachtel über die Kannte des Ausstiegs geht. Dann das ganze mit Dichtung versehen, sollte auch Dicht sein.
Nur eine Kofferklappe oder eine normale Tür ins Dach bauen wird nicht dicht sein.Zitat
* obwohl der Aufbau begehbar ist, möchte ich eine Art Panelle auf das dach bauen, damit man nicht aus versehen eine Dachluke eintritt. Mir schwebt da twas aus Alu vor???
Insbesondere wenn Du Stühle o. ä. auf das Dach stellen willst würde ich da min. 2 mm Alu-Riffleblech draufkleben. Denn das GfK-Dach ist zwar begehbar, aber wenn die Auflageflächen der Last zu klein werden, dann drückt es sich doch ein.Zitat
* interessiert sich der TÜV für so etwas. Das WoMo würde dadurch ja geringfügig höher werden.
Kommt drauf an. Wenn Du nur ein Blech draufklebst, dann sicher nicht. Bei anderen Änderungen müßtest Du streng genommen die neue Höhe eintragen lassen. Aber im Ernst: Wer ändert z. B. wegen einer Solaranlage die Fahrzeughöhe? Aber miss doch erst mal die Höhe, die Du (bei normaler Beladung) wirklich hast, und vergleich das mit den Papieren. Bei mir hat der Prüfer gleich mal ein paar cm mehr eingetragen, so von wegen: "Wenn sie dann noch die Solaranlage draufbauen, dann paßt das dann..." Ausserdem hab ich mal was von 5 cm Toleranz bei der eingetragenen Fz.-Höhe gehört.Wenn das Ganze von Hand oder mit dem zugehörigen Bordwerkzeug des Basisfahrzeugs (also meist Umsteckschraubendreher und 10/13er) lösbar ist, dann ist es Ladung und interessiert nicht.
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Hi und willkommen hier im Forum.
Zitat von itchyfeet
Daher erscheint mir ein Boiler nicht so sinnvoll, da ich nicht den ganzen Tag wasser warm halten möchte, um dann irgendwann zu duschen.Mußt Du doch auch garnicht, wenn Du nicht willst. Den Boiler machst Du kurz vorher an - duscht - und machst ihn wieder aus. Ist doch kein Problem, da muss er doch nicht ständig durchlaufen.
Und von der Wassermenge her hast Du im Wohnmobil ja meist auch nicht die riesigen Frisch- und Abwasserkapazitäten, als dass man dauerduschen könnte.ZitatIch Würde gerne auch im Sommer warm Duschen und auch ohne rumfahren oder die Kabine zu Heizen.
Brauchst Du bei einem "normalen" Truma-Boiler oder einer kombinierten Truma-C-Heizung ja auch nicht. Die machen Wasser auch warm, ohne dass die Heizung läuft. Und die Truma C-Heizung gibt es auch mit 230 V Heizstab, damit kannst Du dann auch Warmwasser mit Strom machen, wenn Du den gerade billig bekommst. -
Hi,
was hast Du denn vor, dass es 2 mm Alublech und min 80 mm Isolierung sein muß?
Btw, ich glaube kaum, dass Du 2 mm Alu von der Rolle bekommst...
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Hi,
Direkt aus Alu-Sandwich hab ich noch keine Möbel gesehen. Ich denke zwar, dass das ein interessanter Ansatz ist, sehe nur ein paar Nachteile. Zum einen halte ich ein „handelsübliches“ 40 mm oder 50 mm Sandwich für den Möbelbau für zu dick. In der Summe kostet das wertvollen Innenraum, und bringt dann auch nicht so viel an Gewichtsersparnis. Da bringt ein konsequenter Leichtbau aus Holz mehr, und Holz halte ich auch für die angenehmere Oberfläche, wenn man im Fahrzeug leben will. Man denke allein an die Oberflächentemperatur etc.
Ich hatte auch mal die Idee, meine Nasszellenwand aus einer dünneren Sandwichwand zu bauen. Die Platte hätte ich auch bekommen, nur als Spezialanfertigung für irgend was um die 70 – 80 € / m². Das war mir der „Spaß“ dann doch nicht Wert. Sandwichplatte wären also auch deutlich teurer als Holz.Ich hatte mal eine Aufstellung möglicher alternativer Möbelbauweisen für die Wissensbasis angefangen. Deine Anfrage nehme ich zum Anlass, diesem Artikel nun zu Veröffentlichen. Ggf. sind ja Ideen für Deinen Möbelbau dabei.
Hier geht es zum Artikel. -
Anmerkung: Dieser Beitrag befindet sich noch in einem „Beta-Stadium“ und wird aufgrund einer aktuellen Anfrage veröffentlicht. Über Hinweise zu Fehlern oder Ergänzungen per PN würde ich mich freuen.
Möbelbau im Wohnmobil
Üblicherweise bauen die meisten Selbstausbauer die Möbel Ihren Wohnmobile aus Holz, wobei meist auf Pappelsperrholz zurück gegriffen wird, weil es recht leicht ist, und/oder weil es dies im Wohnmobilzubehör als (Kunststoff)beschichtete Platten mit verschiedenen Dekoren gibt.
Auch anderen Möbelbau aus Holz wie z. B. Multiplexplatten oder Rahmenbausweisen mit dünnen Echtholz-Füllungen sind bekannt. Aus Eigenbau-Expeditions-LKW kenne ich noch eine Rahmenbauweise, bei der handelsüblichen Fichte-Nut- und Federbrettern auf einen Rahmen aus Holzleisten bzw. -balkenverschraubt werden.
Aber das sind nicht alle Möglichkeiten, wie ein Möbelbau aussehen kann. Gerade für spezielle Zwecke wie z. B. Geländefahrzeugen, die extremen Belastungen ausgesetzt werden sollen oder extremen Leichtbau sind diese Bauweisen nicht immer geeignet. Daher möchte ich hier Ansätze für Alternativen Möbelbau geben.
Diese Auflistung soll nur grob die Möglichkeiten aufzeigen und Denkansätze liefern. Es werden keine detaillierten Bauanleitungen folgen. Auch sollte jedem klar sein, dass diese Alternativen i. d. R. deutlich höhere Kosten verursachen.Auf mögliche Alternativen will ich hier eingehen.
Alternative Baumöglichkeiten für Wohnmobilmöbel.
Für spezielle Anwendungsfälle, um einen möglichst leichten Möbelbau zu realisieren oder auch nur, um etwas anderes zu bauen. Es gibt natürlich auch Gründe von normalem Holz als Möbelbauwerkstoff abzusehen oder die Möbel einfach etwas anders zu bauen als „normal“. Das ist ja gerade das schöne am Selbstbau, dass man die Dinge so gestalten kann, wie man sie sich selber vorstellt.
Ich möchte hier einige mögliche Alternativen für den Möbelbau aufzeigen, die auch dazu anregen sollen eigene Ideen zu entwickeln. Ich würde mich freuen, wenn mir von weiteren gute Einfälle geschrieben wird, damit ich diese hier mit veröffentlichen kann.Möbel aus Alu-Schnellbauprofil („Bosch-Profil“)
Insbesondere geeignet für Expeditionsmobile bzw. geländegängige Wohnmobile, die auch entsprechend eingesetzt werden.
Dabei werden die Möbelrahmen aus 20er Alu-Schnellbauprofilen erstellt, welches mit entsprechenden Verbindern verschraubt wird. Die Möbelfronten und Wände können nach belieben mit Kunstoff- oder Holzplatten, die man die Profile einschiebt oder mit Aluminiumblech, welches man auf die Profile aufschraubt, erstellt werden.Möbel mit Alu-Gerüst
Sie stellen eine Abwandlung der o. a. Möbel aus Alu-Schnellbauprofil dar. Sie sind günstiger, brauchen aber mehr Zeit und (etwas) größere Kenntnisse in der Metallverarbeitung.
Hierbei wird der Rahmen der Möbel nicht aus den Schnellbauprofilen erstellt, sonder aus normalen Aluminium-Vierkantrohren. Diese können entweder durch schweißen, oder mit Hilfe von Knotenblechen durch nieten und / oder kleben verbunden werden. Als Möbelfronten bzw. Seitenwände bietet es sich hier an entsprechende Aluminium- oder Holzplatten auf das Rohrgerüst zu nieten oder zu kleben.Möbel aus Sandwichplatte
Insbesondere zur Gewichtseinsparung könnte man den gesamten Möbelbau auch aus dünnen Sandwichplatten erstellen. Hierzu könnte man sich von einem Leerkabinenhersteller oder einem Hersteller von Sandwichplatten u. U. dünne Sandwichplatten herstellen lassen.
Da die üblichen Alu- oder GfK-Oberflächen sicherlich nicht jedermanns Sache sind könnte man sich auch Sandwichplatten mit Holzoberfläche erstellen lassen.
Alternativ könnte man auch Flugzeugsperrholz, 3,2 mm MDF-Verkleidungsplatten mit einem ansprechenden Design oder entsprechend starkes Funier von einem Schreiner mit der Furnierpresse auf einen Styroporkern oder ggf. auf Platten aus Balsaholz aufkleben lassen.
So müssten sich sehr leichte Möbelbauplatten mit ausreichender Festigkeit erstellen lassen.
Diese Platten könnte man dann durch Kleben miteinander verbinden.Möbel aus „Wabenplatten“
Ebenfalls sehr leichte Möbel müssten sich aus Platten aus aufgeschäumten Aluminiumplatten, Monopan-Platten, Doppel- oder Dreifachstegplatten aus Kunststoff oder ähnlichem herstellen lassen. Wobei bei Kunststoffplatten die Splittersicherheit nicht gegeben sein dürfte.
Meines Wissens werden oder wurden Einbauten in Flugzeugen (wie z. B. Küchenzeilen) in dieser Art erstellt.Möbel in der Art von „Flightcases“
Flightcases nennt man die in der Bühnentechnik bzw. in Musikerkreisen üblichen Kisten, in denen die Bühnentechnik transportiert wird. Diese bestehen aus (meist farbig beschichteten) Multiplex- oder Siebdruckplatten (bzw. Film/Film Platten wie Betoplan etc.) in 4 – 8 mm, welche in spezielle Aluminiumprofile (Eckprofile, Verbindungsprofile etc.) eingeschoben werden und mit diesen vernietet werden. Diese Flightcases sind sehr stabil, da sie für den rauen Tourneealltag gebaut sind. Das entsprechende Baumaterial bekommt man auch als Meterware im einschlägigen Handel. Es sind auch Verschlüsse, Scharniere, Abdeckkappen für Ecken etc. erhältlich.
Regale mit Einschubkästen statt geschlossener Möbel
Wenn es mehr auf die Funktion ankommt und einfach aber sehr robust sein soll, dann kann man auch einfache Regale mit Einschubkisten vorsehen. Dazu werden nur die Seitenwände aufgebaut, an die Führungsleisten verschraubt / verklebt werden. Diese Seitenwände werden so aufgebaut, dass genau zwischen die Wände und zwischen die Leisten handelsübliche Kunststoffkästen passen (z. B. aus dem Industriebedarf oder aus der Lagertechnik). Diese müssen dann nur noch gegen herausrutschen gesichert werden. Alternativ kann man für Expeditionsfahrzeuge auch Zargeskisten o. ä. verwenden.
So lassen sich sehr robuste Möbel bauen, die ein gutes Ordnungssystem bieten, die aber auch schnell ein- oder ausgeräumt werden können bzw. deren gesamter Inhalt sich bei längeren ortsfesten Aufenthalten oder bei Verschiffung des Fahrzeugs in diesen Kisten transportiert werden kann.Wenn jemandem noch weitere bzw. ähnliche Alternativen zum herkömmlichen Möbelbau einfallen würde ich mich über eine PN freuen, um diese Übersicht zu erweitern.
© by Krabbe
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Hi,
ich hab noch mal über Deine Anfrage nachgedacht und mich gefragt: „Was will der Kerl mit einer Kabine mit 2 mm Alubeplankung?“ Denn Dir ist schon klar, dass 2 mm Alu sehr viel sind und dies auch sehr viel wiegt? Normal sind IMHO max. 0,8 mm bis 1 mm Alu oder halt 1,5 – 2 mm GfK.
Ich vermute jetzt mal, dass Du ein „Expeditionsmobil“ bzw. Weltreisemobil baust, dass auf einem LKW-Chassis aufbaut und somit zu groß ist für einen normalen Container und somit auf einem Flat-Rack verschifft werden soll.Da 2 mm Alu bei einem Sandwich meines Wissens sehr ungewöhnlich ist wirst Du daher auch die Probleme haben dies zu beschaffen.
Aber als Alternative kann ich hier nur hwk beipflichten: Eine Kabine, bei der auf die GfK-Aussenlage noch eine dünne Aluschicht aufgebracht worden ist. Somit hast Du die widerstandsfähigere Alu-Aussenschicht, gepaart mit der nachgiebigkeit der GfK-Schicht.
Und da Du das dünne Alu überall bekommst kann Die auch jeder „Plattenmacher“ oder Kabinenbauer eine solche Sandwichwand bauen. -
Pecocar hatte auf er Messe auch ein Stück Sandwich mit Alu rumliegen, auch wenn die eigentlich ja eher GfK-Sandwich machen.
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Hallo und willkommen im Forum.
bei http://www.pecolit.com solltest Du fündig werden.
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Hallo Zugvogel,
kein Wunder, dass Du im Boots- oder Campinghandel keine solche Batterie findest: Bei der Batterie handelt es sich um eine "normale" Starterbatterie. Da weist z. B. der angegebene Kaltstartstrom drauf hin, dieser ist bei zyklenfesten Batterien nicht angegeben.