Beiträge von dr-frank-n-furter

    Hallo Rudi,


    zumindest ich/wir haben bisher noch keine Problem mit LKW Zulassung im Betrieb.


    Zitat


    Es haben mittlerweile nicht nur die Pick up DoKa zu zahlen , auch Transporter (zugelassen als LKW bei Handwerksbetrieben) sind davon betroffen


    ...wenn ich das so lese müssten wir aber ;-)


    Nach welchen Kriterien siebt denn das FA die "Opfer" aus der Masse der LKW - anhand der FZg Schlüsselnummer?


    Bei mir stand das Thema vor Jahren - die LKW Besteuerung von großen Geländewagen (zu recht meiner Meinung nach) wollte man ja schonmal kassieren - wegen einem Nissan KingCab an, damals war zumindest die Möglichkeit/Gefahr gegeben das Fahrzeug vorzuführen.
    Musste ich nicht, wäre aber auch kein Problem gewesen da das Fahrzeug definitiv als LKW genutzt wurde und u.a. mit Firmenwerbung zugekleistert und mit Werkzeugschränken auf der Ladefläche entsprechend ausgerüstet war.


    Aber wie vorher schon geschrieben - der sichere und richtige Weg wäre doch das umschreiben auf WoMo - und wenn ich mir den Umbau den Markus vorgenommen hat so anschaue, denke ich ist es für ihn kein Problem vier Fixpunkte zusätzlich in Form von Schrauben einzubauen.
    ...und ob alle Schrauben das ganze Jahr fest sind, der Aufbau hält doch auch jetzt schon... ;-)
    Im Zweifel würde ich einfach mal den netten TÜV Mann vor Ort befragen ob das überhaupt nötig - ich habe bisher immer die Erfahrung gemacht wenn man mit denen redet, freundlich und höflich ist und dann den Umbau so vornimmt wie abgesprochen kriegt man auch seine Papiere.



    Grüße
    Eric

    Hallo Markus,


    folgende Anmerkungen / Fragen zu dem Thema:


    - Ist das Auto auf dich privat zugelassen und hättest Du die Möglichkeit das Fahrzeug evt. auf eine Firma zuzulassen?


    Hintergrund - zumindest hat mal mein Steuerberater darüber rezitiert ;-) - wenn Du als Privatperson im Haushalt keinen anderen Wagen nachweisen kannst der zur Personenbeförderung genutzt wird glaubt dir das Finanzamt den Einsatzzweck als LKW generell nicht.
    Solltest Du einen weiteren Wagen auf Dich, Frau, Freundin, Kind, Hund ;-) zugelassen haben stehen die Chancen besser.


    Optimal wäre natürlich die Zulassung auf eine Firma, dann führst Du das Fahrzeug beim FA vor, erklärst das Du den LKW brauchst um die Mitarbeiter & Material auf Baustellen zu befördern - so wie ich deinen Umbau gesehen habe hast Du hinten genug mögliche Ladefläche.


    ...allerdings wird den Jungs das spanisch vorkommen wenn das Fahrzueg kurzfristig umgemeldet wurde...


    - Warum nicht die Kabine mit ein paar Schrauben fest mit der Karosserie verbinden und als WoMo zulassen?


    Wenns ins Gelände geht vier Schrauben rausgedreht und abgesetzt, fertig. Schweißen sollte nicht nötig sein - ein "echter" LKW Koffer ist ja auch verschraubt.
    Das dürfte vermutlich der sichere Weg sein.
    ...und wenn Du im Gelände ohne Koffer erwischt wirst hast Du so oder so ein Problem ;-)


    Grüße
    Eric

    Moin moin,


    Zitat


    Kann man so einfach Löcher in die Karosserie bohren??? Die Einbauten quer durch das Fahrzeug müssen ja befestigt werden. Muss ich da was beachten? Ich habe keine Ahnung wie dick das Blech ist.


    Löcher bohren um die Einrichtung zu befestigen ist beim T3 ziemlich problemlos.
    Im Bereich des Motorraumes vorher schauen ob kein Aggregat o.ä. im Weg ist, bohren, Loch versiegeln, Schloßschraube (oder Schraube mit Karosseriescheibe) durch ergibt einen schönen Befestigungspunkt.
    An den Seiten, Verkleidung ab und schon hast Du viele innenliegende Blechstreben die für Schraub- oder Nietverbindungen angebohrt werden können (hier auf Kabel achten).


    Achten musst Du eigentlich nur auf den Tank - wo der beim T3 syncro genau liegt weiß ich allerdings nicht - hilfreich wäre hier ein Handbuch ala "Jetzt helfe ich mir selbst" welches bei eBay bestimmt günstig zu bekommen ist.


    Zitat


    Lohnt es sich denn, in dieses Auto noch so viel Geld reinzustecken??????


    Frag einen Fachmann vor Ort - offensichtlich hast Du einen T3 16", die werden etwas teurer gehandelt und sind auch recht geländegängig.
    Trotzdem würde ich große Investitionen (z.B. komplette Neulackierung) vorher prüfen.
    Bremsen und Auspuff würde ich aber nicht als große Investition erachten, sowas ist recht preisgünstig zu machen.


    Ich habe bei meinen übrigens immer zuerst in zwei Recaros investiert - die original Sitze sind ein übel, aber einfachst umzurüsten.


    Übrigens wenn die Kiste immer höher als 2,2m ist hast Du ein Hochdach, kein Hubdach, welches vermutlich nachträglich eingebaut wurde - außer das Auto ist matt dunkelgrün lackiert ;-)


    Zitat

    Mitte/Ende nächster Woche werde ich wissen wieviel er schluckt, ich hoffe dass es nicht ganz so schlimm wird.


    ...ohne dir Angst machen zu wollen - selbst die 50 PS Diesel ohne Allrad mit Hochdach haben minimal 12/13 Liter gebraucht, die ersten (noch lufgekühlten Benziner) mit Standheizung im Winter bis zu 27 Liter.
    Dein Verbrauch wird sich irgendwo in der Mitte einstellen.
    Siehe auch KlaDas Anmerkung.



    Generell ist der T3 ein klasse Auto, robust, in Kurven fast nicht umzuwerfen (selbst in Kopflage hält das Auto noch die Spur ;-) ) und ich wäre auch vor kurzem fast rückfällig geworden - mich hat täglich ein gebrauchter (fast neuer weil vom Militär wenig genutzter) T3 DoKa syncro angelacht, mit Hardtop für läppische 5.000 - aber selbst das war mir wegen dem Benzinmotor zu viel.


    Grüße
    Eric


    PS: Das Auto ist (war :cry: ) übrigens erstaunlich Crash-sicher - ich hoffe man kann was erkennen zu der Zeit habe ich noch auf Papier photographiert - und Kinder zuhause nicht nachmachen ;-)


    PPS: ...und er kann auch ohne Ski auf dem Dach den Hang hinuntergleiten Herr Bogner ;-)

    Hallo Sylvia,


    soweit ich mich an meine T3's erinnere ist hinten links und rechts neben der Motorraumklappe noch ein wenig Platz um Schränke schmal&hoch einzubauen.


    Was auf alle Fälle geht - da Du den Platz ja nicht als Bett benötigst - ist ein halbhoher Schrank quer im Fahrzeug der auf dem Motorraum steht. Zwischen Deckel und "Klippe" ist genug Platz und wenn Du das ganze geschickt als Rückenlehne für die mitlere Sitzbank benutzt - unter der dann auch wieder Stauraum ist - und von vorne und/oder hinten zugänglich machst bleibt dahinter auf der Motorraumklappe genug Platz für einen "Hundezwinger".


    Ähnliche Varianten - ohne Sitze - hatten viele Transporter für den gewerblichen Einsatz - ich würde mal nach alten (Post) Telekom Transportern suchen, deren Einbauten waren aus Holz.


    Wieviele Sitze brauchst Du insgesamt?


    Was mich bei deinem Bus wie KlauDa auch etwas stutzig macht sind die "über 100 PS" und "teuer".
    Das würde heißen Du hast entweder einen umgebauten/frisierten Diesel oder einen Benziner - beides nicht gerade empfehlenswert.
    Die Benziner sind echte Schluckspechte.
    ...und ein T3 sollte auch in der Anschaffung nicht mehr so teuer sein.


    Grüße
    Eric

    Hallo Wolfgang,


    Du suchst Argumente gegen das Auto?
    Ich dachte Du wolltest das Projekt umsetzen ;-)


    Hier meine Argumente - teilweise auch schon von den Vorrednern genannt:


    - zu langsam und unsicher für die Fernstrecke
    Ich hatte wie KlauDa auch VW T3 mit 50PS Saugdiesel (Kasten) und kann das "Verkehrshindernis" bestätigen - der große Unterschied zum Aixam dürfte sein, den T3 sieht man aus dem Führerhaus eines LKW noch und der übermüdete Trucker macht dann i.d.R. rechtzeitig einen Spurwechsel. ;-)
    ...und Du meinst die Kiste mit knapp 10 PS läuft vollgeladen noch 70km/h?
    - zu klein
    1,5x2m reichen zum schlafen für zwei Personen, aber wo bleibt dann das Gepäck? Immer ausräumen bei jeder Übernachtung?
    - zu hoher Verbrauch für die Fahrleistungen
    Ein T4 Kasten mit Diesel (oder andere moderne Transporter) ist mit 6 Litern zu bewegen und ist dabei auch noch in der Lage auf der Autobahn mitzuhalten.
    Die 4 Liter sind die Werksangabe oder Erfahrungswert? Ich kenne jemanden der hat ein "Drei-Liter" Auto - der Verbrauch war nie zu erreichen.
    - der Preis
    10 Tausend Euro Grundpreis für so einen "Elefantenrollschuh" ;-) finde ich zu teuer im Vergleich zu z.B. einem guten gebrauchten Transporter oder einem kleinen Wohnwagen.
    Motorschalldämmung gegen Aufpreis!
    - null Komfort und Alltagstauglichkeit
    Die Fahrerkabine erscheint mir zu klein um darin bequehm reisen zu können.


    Das einzige Argument für solch ein Gefährt wäre die Einzigartigkeit - ich würde dem Teil die Ladefläche amputieren, eine Halterung fürs Moped dranschrauben und die Campingartikel am Motorrad befestigen... stop geht nicht wird zu schwer - beim Motorradcamping diesen Sommer waren wir weit über 400kg... ;-)
    Variante zwei - Ladefläche weg und Klappcaravan implantieren - das gäbe einen schönen Aha-Effekt wenn sich das Gefährt auf dem Stellplatz auf 30 qm aufplustert ;-)



    Grüße
    Eric

    Hallo zusammen jetzt die Antworten etwas ausführlicher...


    Da ich auf keinen Fall unter 2m Höhe bleiben kann und Fährtechnisch 2,5-2,6m kein Problem sind kann ich mir eine Innenhöhe von ca. 2,05m erlauben - je niedriger desto besser wegen dem höheren Luftwiderstand.
    Aus dem Grund werde ich mich vermutlich auch gegen einen "Keller" entscheiden.
    Die Breite scheint ja auch unproblematisch zu sein und wird zwischen 2,1m und 2,25 werden.
    Bei der Länge habe ich bei Fährgesellschaften Tarife gefunden Zugfahrzeug + Wohnwagen bis 10m Länge - somit werde ich mich daran versuchen, könnte klappen.


    Zitat


    Wenn Du einen Sattelauflieger bauen willst bist Du Dir bewußt, daß Du damit i. d. R. nicht am Sonntag fahren darfst (LKW-Sonntagsfahrverbot)?


    Meines Wissens kein Sonntagsfahrverbot weil zGG unter 7,5t und auch kein EG Kontrollgerät / Fahrtenschreiber nötig weil Nutzung eindeutig nicht zum gewerblichen Transport.


    Guckst Du ;-)


    http://www.polizei.bayern.de/ppmuc/verkehr/text671.htm


    @Krabbe
    Danke für das Angebot mit den Büchern - FT ist allerdings noch ein ganzes Stück weg, ich bin im Raum Pirmasens zuhause.


    Der Link zu Dustdevil war übrigens sehr interessant - zumindest teilen die Jungs meine Einstellung zu Absetzkabinen auf kleinen Pickups und ähnlichen Fahrzeugen - mir tun die Auto(chen) unter den Hochhäusern immer mächtig leid ;-)


    Habe ich alles? ;-)
    Ich denke der nächste Schritt wird dann sein (m)einen Grundriss zu Begutachtung einzureichen wenn er Druckreif ist.
    Momentan habe ich noch ziemliche "Verständnisprobleme" wie groß eine Küchenzeile, die Nasszelle, die Sitzecke, etc sein darf/sollte.
    Nur die wichtigen Dinge - Doppelbett vorne (im Schwanenhals) und die Garage sind schon festgelegt. ;-)
    Ich werde mich mal hier im Forum die ganzen Grundrisse anschauen und evt. bei den amerik. Herstellern von 5th Wheels Anregungen einholen.



    Grüße
    Eric

    Also erstmal Danke für die vielen Antworten, konnte leider erst heute wieder hier reinschauen.


    Werde mir das alles übers WE mal in Ruhe ansehen und dann nochmal ausführlich antworten.


    Die Links wie z.B. zu Dustdevil sind natürlich auch interessant, ein wenig Anregungen bezüglich dem Ausbau und Grundriss sind auch hilfreich.


    Primär muss ich jetzt Länge und Breite des Fahrgestells festlegen da ich das Teil in den Tagen bestellen will damit ich mein "Weihnachtsgeschenk" noch rechtzeitig bekomme.


    Die angesprochenen 10m Länge habe ich auch bei einer Fährgesellschaft gefunden - mal schauen ob ich darunter bleiben kann.


    Grüße
    Eric


    PS: Ich hoffe diesmal hat die Anmeldung lange genug gehalten das ich nicht wieder als Gast schreibe - bin halt nicht der schnellste an der Schreibmaschine ;-)

    Hallo erstmal,


    ich lese hier im Forum schon etwas länger mit und habe auch schon einiges nützliches für mein eigenes kleines Projekt gefunden.


    Der Ausbau der Kabine wird auf alle Fälle selbst erledigt
    Ob ich die Leerkabine selbst zusammenbaue oder vor der Haustür bei Ormocar fertigen lasse muss ich noch überlegen und kalkulieren.


    Für beide Fälle würde ich mir gerne vorher noch etwas Literatur beschaffen - im Forum gefunden habe ich das Buch aus der Schweiz unter http://www.reisemobil-selbstausbau.ch/
    Ist das Buch zu empfehlen, bzw. passen Vorschriften etc. auch für Deutschland?


    Folgende Fragen zu den Abmessungen stellen sich momentan in der Planungsphase:
    - Welche Innenhöhe sollte eine Kabine haben?
    - Welche Außenabmessungen sollte man nicht überschreiten? (Länge, Breite, Höhe) wegen Fährenbenutzung



    Grüße
    Eric