Beiträge von jens voshage

    bei dem selbstausgebauten hochdach unseres californias (1989-1998) hatte ich ein seitenfenster eingebaut, dass oben und unten "runde ecken" hatte. dummerweise lief bei regen oben das wasser rein. daher würde ich immer darauf achten, dass die fenster oben gerade sind und höchstens unten abgerundete ecken haben.


    jens

    vielleicht bin ich mit der feuchtigkeit unter dem offenen miniheki einfach arg sensibel. denn darunter befindet sich unser bett. und befürchtet man schon bei etwas "sprühnebel" eine durchwachte, weil durchweichte nacht. mir ist aufgefallen, dass ich beim heki über dem tisch da wesentlich großzügiger bin mit feuchtigkeitsgesättigter luft.


    da es mir jedenfalls aufgefallen ist, dass bei starkem regen "sprühnebel" durchs miniheki ins womo kommt, mache ich es nun zu. wenn es bei dieter knochentrocken bleibt, weiß ich auch nicht warum. denn wir haben unsere minihekis ja beide horizontal eingebaut. oder sollte das elastische alu-dach die aufprallgeschwindigkeit der regentropfen sanft abfangen, während das starre gfk-dach bei unserem karmann die regentropfen zerplatzen lässt und dann die trümmer unters miniheki-glas katapultiert?


    vielleicht regnet es beim nächsten leerkabinen-treffen junge hunde, dann können wir das direkt untersuchen (nein, lieber nicht).


    ach ja, noch was zum offenen miniheki bei der fahrt: dies harte, spröde plastik der verriegelung eignet sich sicherlich gut für einen bruch aufgrund der dynamischen belastungen, die ein offenes miniheki im fahrtwind erzeugt. klar, wir vergessen es auch hin und wieder zu schließen. aber der (sturm-)verriegelung traue ich nicht sonderlich über den weg.


    und noch was: bei allen einschränkungen - auch hinsichtlich des sonnenschutzes - würde ich das heki und das heki 3 wieder nehmen. es ist das beste am markt erhältliche. aber diese aussage führt ja auch manchmal dazu, dass leute leerkabinen selbst ausbauen. denn das am markt erhältliche muss ja nicht optimal sein ...


    jens

    mein miniheki und das heki3 kann ich bei starkem regen nicht geöffnet stehen lassen. das wasser prallt aufs womo-dach und spritzt dann von unten unter das miniheki. somit wird das bettzeug darunter nass. beim heki3 kommt noch hinzu, dass es keine arretierung hat und windlasten nicht aushalten würde. nur in geschlossenem zustand verriegelt es auch hinten. und die "windstellung" beim miniheki dürfte viel zu weit geöffnet sein.
    die einzigen fenster, die wir praktisch bei jedem wetter zum lüften nutzen können, sind die ausstellfenster seitlich am alkoven (karmann missouri). dort ist das fenster-"glas" sehr viel größer als der ausschnitt. außerdem sind die fenster recht klein, so dass der wind auch nicht viel angriffsfläche hat.
    letztes jahr habe ich gesehen, wie beim standplatznachbarn beim gewittersturm das heckfenster mit der ersten böe herausbrach. die haltestagen wurden einfach zerfetzt und das fenster aus dem rahmen gehebelt. das zeigt, dass ein klassisches womo-fenster bei sturm geschlossen sein muss - egal ob's regnet oder trocken ist.
    wenn du ein echtes problem mit dem lüften hast, dann würde ich eine herkömmliche dachluke mit einem größeren "dach" fest überbauen. bei meiner dachluke, die unter der dachbox sitzt beispielsweise habe ich keine probleme mit regen ...


    jens

    wenn es sich bei den stellflächen um PKW-abstellplätze handelt, dürfte man dort auch kein wohnmobil abstellen. und eine kabine erst recht nicht. da könnte der zaun die bessere lösung sein :)


    zur haftung: das wird sich doch im schadensfall zeigen. entweder du haftest wirklich so wie unter 5) geschrieben - dann ist das eben so. oder du haftest nicht (wird sich deine versicherung ja schon drum kümmern, einen schaden möglichst nicht zu bezahlen) - dann ist es egal, was die nachbarn so meinen.


    schau mal vorsichtig nach, für welche nutzung die stellplätze ausgewiesen sind und dann entscheide dich, wie offensiv du mit den nachbarn sprichst. denke aber auch ans bauamt! mir hat das nämlich schwierigkeiten gemacht mit dem abstellen des regelmäßig genutzen wohnmobils auf dem eigenen grundstück. auslöser war zwar ein verärgerter nachbar, aber von amtswegen wurde das verfahren immer wieder aufgegriffen. wenn du mehr wissen willst: http://www.wohnmobile.net/forum/recht/messages/1679.html
    war mein letzter beitrag zu dem thema.


    jens

    ich weiß es nicht mehr so genau, wo ich es gesehen habe. aber ich meine, ein ausbauer setzt die dose in den vorgestanzten ausschnitt in der stoßstange auf der rechten seite. auf der linken seite ist an der stelle die nebelschlussleuchte untergebracht.


    was für eine dose willst du denn wie an der anhängerkupplung befestigen? es gibt doch eigentlich nur lose dosen oder dosen zum einbau in eine wand.


    jens

    hat vw beim california die dose nicht in der rechten aussparung der stoßstange untergebracht (links sitzt da die nebelschlussleuchte). solange die stoßstange nicht als stoßstange genutzt wird, ist das doch ein netter platz.


    jens

    marco, ich glaube, deine antwort geht etwas in die falsche richtung. die frage kann doch nur so gemeint sein, wie man ein autoradio (mit üblicher antenne) und einen sat-receiver (mit schüssel oder kuchenblech) so zusammen schaltet, dass man über den autoradio-lautstärkeregler im stehen auch die sat-anlage bedienen kann. selbstverständlich benötigt man dazu die sat-schüssel. und auch die fernbedienung der sat-anlage. nur den verstärker und die boxen von der autoanlage kann man gemeinsam nutzen.


    jens

    du brauchst dafür ein radio, bei dem du eine externe quelle anschließen kannst.


    ich habe zum beispiel ein altes grundig-porschedesign-autoradio, bei dem ich einen cd-walker mit einem normalen kopfhörer-klinkenstecker anschließen kann. super qualität (und für mich wichtig: auch der verkehrsfunk funktionierte noch - ist für dich natürlich kein ding).


    die lautsprechersignale zu verschalten ist a) schwierig (schalter: 4x um) und geht meist arg auf die qualität.


    jens

    bei den rohren zum zusammenstecken gibt's noch was nettes: unser küchenabfluss lief nicht richtig ab. habe dann wie zuhause etwas mehr wasser ins becken laufen lassen und mit einer hand einen kleinen druckstoß auf den ausguss gegeben. super erfolg! ratz fatz lief das wasser nun ab. leider hatte ich kurz danach nasse füße. an einer natürlich schlecht zugänglichen stelle war durch den druckstoß ein eckstück vom graden rohr abgerutscht. klar, dass das wasser jetzt gut aus dem waschbecken ablief. leider nicht in den tank. natürlich musst ich den heckstauraum ausräumen, die verkleidungen abbauen und dann konnte ich das rohr wieder hochdrücken und mit einem kleinen holzklotz und gummiunterlagen gegen abrutschen sichern ...
    was lern man daraus? erstens wasser- und abwasserleitungen wo immer es geht in einem stück verlegen. und zweitens: wenn schon abzweigungen, hähne oder ähnliches notwendig sind, dann in einem bereich, den man gut einsehen und auch erreichen kann. das gilt für mich übrigens auch für die pumpe und jedwede filter. beim neuen missouri konnte ich letztes jahr genau sehen, an welcher schelle es tropft. nur um wenigstens mit einer hand hinzukommen, musste ich den halben schrank zerlegen :(


    jens

    zwar habe ich bislang nur partiell an wohnmobilen gebaut, zum beispiel einen california vom aufstelldach zum hochdach umgebaut. aber schon dort zeigte sich das, was mich vom selbstbau abhält: es wird einfach nicht so, wie es werden soll und dauert wesentlich länger als geplant. das ist für mich der oberfrust. man investiert stunden und tage zeit und hinterher sieht es scheiße aus oder funktioniert nur suboptimal. und dass, obwohl die theorie und planung stimmte. es fehlt einfach an der erfahrung bei der umsetzung, dem nötigen werkzeug oder dem handwerklichen geschick.


    daher habe ich für mich dann auch den entschluss getroffen, zwar die ideen zu generieren, die umsetzung jedoch von fachleuten machen zu lassen. und da die stundenlöhne haben, die nicht über denen von meinen stundensätzen liegen, kann ich mir sogar noch in die tasche lügen, ich würde wirtschaftlicher handeln ...


    jens

    hast du hier im forum den sehr individuellen ausbau auf einer vario-doppelkabine gesehen? mir ist leider der name des mitglieds entfallen und auf die schnelle habe ich die beiträge dazu nicht gefunden - vielleicht hilft mir ja jemand auf die sprünge.
    das mobil zeichnet sich jedenfalls dadurch aus, dass es
    - <7,5 t zul. gesamtmasse hat
    - keine aufbautür besitzt
    - einen bequemen durchgang vom fahrerplatz zum aufbau hat.


    wenn du eine günstige doka bekommst und dir von einem guten kabinenhersteller eine leerkabine draufsetzen lässt, dann hast du bestimmt noch 20 jahre was von dem womo.


    ohne es genau zu begründen: so wohl von kofferaufbauten würde ich die finger lassen (die sind ja nicht für lange dichtigkeit gebaut - und wenn du isolierst, kommst du teilweise an dichtstellen nicht mehr ran) als auch vom kabinen-eigenbau aus zusammengesuchten materialien. sandwichplatten sind ein sehr vernünftiger und guter kompromiss - gute eigenschaften bei relativ hohen kosten.


    jens

    Zitat von Joe

    offe, dass unser Sohn mit dann 13 und unser Sennenhund mit 11 sich gut vertragen - und wir uns natürlich auch!! :lol:


    also unsere tochter verträgt sich mit unserem golden jedenfalls gut ;)


    euer sohn spielt ja hoffentlich fußball - und ein paar große weiße leerkabinen werden sicherlich gut als tor taugen. und unser wuff ist lieb, euer schon etwas älter - da wird es schon kein stress geben.


    wir freuen uns auch auf das wochenende - es wird bestimmt traumhaft (wolfgang weiß bestimmt, wie ich das meine)


    jens

    ich hätte ja mit vielem gerechnet. aber nicht mit dieser antwort von manfred. da habe ich mich aufgrund früherer uneinigkeiten und dem gegenseitigen umgehen damit wohl arg getäuscht.


    o.k. begraben wir ein möglicherweise vom sturm freigeblasenes kriegsbeil möglichst tief.


    überzeugen? nun, ich denke, sowohl internet-foren als auch e-mails taugen nicht wirklich zum überzeugen. persönlichkeiten muss man erleben. vielleicht treffen wir uns ja mal irgendwo auf einem stellplatz ...


    jens

    ich gebe zu, dass ich die vorstehenden beiträge ab seite 3 nur noch überfolgen habe. das gehacke hat mich nicht so interessiert und ich habe heute abend noch einiges an arbeit zu erledigen.
    da ich den thread ja losgetreten habe, möchte ich euch nun kurz MEINE erkenntnisse kundtun. ich habe das schon unter wohnmobile.net geschrieben und kopiere den beitrag hier rein:
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    ich habe nun an verschiedenen stellen informationen zu dem fall eingeholt. eins vorab: nicht reagiert hat phoenix auf meine anfrage.


    sehr ausführliche informationen habe ich allerdings von der pressestelle von MAN erhalten. teilweise musste ich danach feststellen, dass einige "informationen" in dem beitrag falsch waren. und am wochenende hatte ich auch ein sehr interessantes gespräch mit dem chefredakteur der reisemobil international. die redaktion hatte sich den fall genau angesehen - aber abstand von der berichterstattung genommen, nachdem einige hintergründe bekannt wurden.


    nur drei punkte, die mich an dem bericht insgesamt zweifeln lassen:
    _die probleme mit der vorderachse (lenkradbewegung beim einfedern) sollen durch umbauten, die der besitzer durchgeführt oder beauftragt hat entstanden sein.
    _der besitzer hat das wiederholte angebot der Überprüfung und gegebenenfalls nachbesserung der mängel, soweit sie den lieferumfang von MAN (fahrgestell, vorderachsumbau, rahmenabsenkung und einbau des automatikgetriebes) betreffen, abgelehnt.
    _der besitzer hat eine frist zur beseitigung der mängel von 14 tagen gesetzt und mit weiteren bedingungen verknüpft.


    die, die mich kennen, wissen, dass ich hart gegenüber herstellern bin, die den kunden schlecht behandeln und/oder mangelhafte qualität abliefern. genauso halte ich es aber für eine pflicht des käufers/besitzers, sich gemeinsam mit dem hersteller/verkäufer um die beseitigung der mängel zu bemühen. wer hier auf konfrontation aus ist, wird nur selten erfolg haben. und so sieht es mir in diesem fall dann auch aus.
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    für mich ist die sache soweit abgeschlossen. die infos, die ich hier aus dem thread ziehen konnte, bestätigen mich weitestgehend in meiner meinung. auch - und das möchte ich hier ganz deutlich sagen - meine meinung über die firma schell (phoenix) und manfred hack. erstere würde für mich nicht als hersteller meines womos in betracht kommen - ich finde das verhalten einfach unwürdig und nicht kundenorientiert. von so jemandem möchte ich kein womo kaufen. und nun, bevor manfred mir wieder erklärt, dass die mir auch gar kein womo verkaufen würden: ich finde es schon sehr erstaunlich, wie man in jedem forum bei jeder kritik an phoenix zum flammenden verteidiger der firma wird, wie man an interne informationen kommt und phoenix dafür sogar das briefgeheimnis bricht. ich halte jedenfalls alle aussagen von dir - besonders wenn sie phoenix betreffen - für parteiisch und unglaubwürding. dein verhalten hat hat nichts mehr mit fan zu tun (ich bin schließlich auch bekennender karmann-fan und sage trotzdem, dass die in sprendlingen fehler machen).


    alle, die probleme mit ihren fahrzeugen haben, können ja auch eine lehre aus dem thread ziehen: wenn man etwas erreichen will, sollte man nicht emotional an das thema ran gehen und die kirche im dorf lassen. und der firma schell kann man nur empfehlen, ihr kommunikationsverhalten zu verändern. oder als hochnäsig und ignorant empfunden zu werden.


    jens


    p.s.:
    @ manfred hack spar dir deine antworten an mich. ich habe meine meinung von dir und du hast deine von dir. und damit sollten wir die anderen forenteilnehmer nicht belasten.

    tja, zum abstimmen bin ich wohl zu spät gekommen. dann rufe ich mein "ja" aber wenigstens laut ins forum.
    ich möchte ein navi mit kartendarstellung im womo nicht mehr missen. es führt zu einem wunderbar entspannten fahren - gerade weil der stress mit der beifahrerin ausbleibt. selbst durchs ruhrgebiet kommt man nun ohne generve. und in paris kann man nach dem eifelturm ausschau halten anstatt sich auf die suche nach dem schild mit der "6N" zu konzentrieren. im sommerurlaub hatten wir eine frankreich-cd im einsatz: es war genial. klar, karten haben wir auch benötigt um die strecken festzulegen, die wir fahren wollten - aber bei der fahrt selber braucht man sich dann keine gedanken um abfahrten, abzweigungen oder ähnliches mehr zu machen. auch, wenn das navi uns aufgrund des noch schlechten datenmaterials nicht immer optimal führte und das abfahren von zwischenzielen manchmal umständlich ist: wir fanden es eine riesige erleichterung mit navi unterwegs zu sein. das sonst übliche wenden (einschließlich des kommentars von hinten "habt ihr euch verfahren?"), fehlte in diesem urlaub fast vollständig.
    zusätzlich zu dem komfort, den ein navi bietet, kommt noch die funktion des TMC - damit bekomme ich einen ganz guten eindruck, wie die staulage auf der geplanten strecke ist - besser als es jeder verkehrsfunk mir zeigen kann (klar: problem ist, wie gut die sender ihre TMC-datenbanken füttern).
    ich habe mich für ein blaupunkt travelpilot DX-V entschieden. das gerät ist unter dem fahrersitz eingebaut, der flachbildschirm passt beim lt2 links neben das lenkrad. außerdem habe ich noch eine rückfahrkamera (clarion, schwarz/weiß) angeschlossen. mit der hatte ich schon beim ersten karmann gute erfahrungen gemacht. damals streubte sich allerdings meine frau aus kostengründen noch gegen ein navi und versprach karten lesen zu lernen. grundsätzlich kann man das navi auch mit tv oder dvd aufrüsten oder zusätzliche monitore anschließen.
    eventuell könnte für dich aber auch das gerät mit dem ausfahrbaren monitor interessant sein, dass blaupunkt bis vor kurzem im angebot hatte (das hatte die multimedia-sachen gleich integriert). ich habe es nicht genommen, da ich der mechanik dieser ausfahrbaren bildschirme im auto nicht so ganz traue und erst recht gegenüber touch-screen-monitoren sehr kritisch bin.
    jens