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  2. Nicky

Beiträge von Nicky

  • Kabinenbau Nicky Mobil

    • Nicky
    • 24. Juli 2017 um 21:37

    Hallo,
    nach langer Zeit wollen wir euch von unseren Fort- und Rückschritten bei unserem Kabinenbau berichten.
    Zwischenzeitlich haben wir uns eine kleine Pause gegönnt und diese genutzt um unseren Ersatzreisemobil zu restaurieren und bei einer Slowenienreise zu testen.

    Das alles hat zeitlich aufgehalten aber auch wieder riesige Lust auf das Kabinenbauprojekt entfesselt.

    Wir hatten unsere beiden Osterurlaubswochen genutzt, um das fertig gebaute Dach sowie die Seitenteile mit der Pappel-Innenverkleidung zu verkleben. Nach einigen Recherchen haben wir uns für eine günstige Variante einer Vakuumpressung entschieden und entsprechend gebaut.
    Nach den ersten trockenen Probeläufen haben wir uns als erstes an das Dach gewagt und dieses erfolgreich mit unserer Vakuumpresse verpresst – leider ist auch genau das passiert. Wir haben an unserem ersten Urlaubstag die Presse zerstört! Einen kleinen positiven Effekt konnten wir dem Desaster doch abringen: wir haben erruieren können, dass das Dach bereits nach der einseitigen Verklebung mit der Innenverkleidung eine sehr gute Biegesteifigkeit und Festigkeit erreicht hatte.
    Die folgenden Tage haben wir versucht, die Presse wieder zu reparieren. Aber weder die genaue Ausrichtung noch die Dichtigkeit waren wieder zu erreichen (und an dieser Stelle kam unser Bus als Urlaubsretter ins Spiel).

    Nachdem die Presse und das Dachelement neu gebaut waren, ging es mit einem Malervlies als Unterlage an die erste erfolgreiche Verklebung. Inzwischen haben wir die Bodenplatte, das Dach und die beiden Seitenwände mit der Innenverkleidung erfolgreich verklebt - und dank dem Vlies auch wieder ohne Probleme von der Presse nehmen können.

    Aktuell haben wir die Bauteile auf unserem Nicky wieder aufgestellt und das Heck sowie den Alkoven eingepasst. Der Alkoven hat uns mit seinen verschiedenen Winkeln und der benötigten Steifigkeit etwas Kopfzerbrechen bereitet. Auch können wir diese beiden Bauteile nicht mit der Vakuumpresse verkleben, wir haben daher einige Probeklebungen vorgenommen und uns für den Soudal High Tack als Klebstoff entschieden. Dieser braucht laut Hersteller lediglich einen geringen Anpressdruck, um die benötigte Klebeverbindung herzustellen. Die verschiedenen Probeklebungen haben uns das auch bestätigt.


    In den kommenden Wochen werden wir die restlichen Bauteile mit der Innenverkleidung verkleben und uns anschließend an die Aluminiumaußenhaut wagen.
    Derzeit zerbrechen wir uns noch den Kopf, wie wir die vier vertikalen Stöße (grüne Linien) der Außenhaut kaschieren können. Die Stöße sind im sichtbaren Bereich und Blenden bzw. Leisten würden optisch nicht zum Aufbau passen. Wenn jemand eine Idee oder Erfahrungen dazu hat wären wir sehr dankbar.


    Viele Grüße

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  • Kabinenbau Nicky Mobil

    • Nicky
    • 22. Februar 2017 um 18:00

    Hallo,

    nachdem wir eine ganze Zeit nichts mehr von unserem Projekt hören lassen haben, wollen wir euch ein kleines Update geben.
    Wir haben seit Anfang Januar leider nur an zwei Wochenenden Zeit gefunden, um am Rahmen weiterzuarbeiten. Die Seitenteile sind inzwischen fertig und auch teilweise mit XPS Dämmung ausgefüllt. Nach den ersten paar Versuchen, die Dämmplatten mit einer Japansäge und einem Küchenmesser zu schneiden, haben wir uns schnell für die Stichsäge mit einem feinen Metallblatt entschieden.

    Leider haben sich drei waagerechte Verleimungen durch den Druck der Füllstücke gelöst und müssen noch einmal nachgearbeitet werden. Gerade am Anfang haben wir die Füllstücke sehr stramm bzw. zu stramm eingesetzt.

    Die Bodenplatte vom Alkoven war auch zur Probe mal eingesetzt und dabei fiel schnell ein Planungsfehler bezüglich der Alkovenhöhe auf. Der Boden schwebte 3cm über dem Fahrzeugdach.

    Die 3cm kamen durch die Holzleiste, welche auf dem Kabinenunterboden aufliegt, zustande. Diese haben wir vergessen, mit in die Berechnung einzubeziehen. Wir haben kurzerhand die Leiste in kleinere Stücke zerschnitten und zwischen den stehenden Rahmenhölzern verleimt, wodurch die Innenhöhe von 1,90 m auf 1,87 m geschrumpft ist.
    Als nächstes wird das Dach inkl. dem Alkoven und dem Heck fertig gebaut. Die Art der Konstruktion hängt aber noch maßgeblich von den Möglichkeiten der Verklebung ab.
    Gibt es einen Klebstoff, der es erlaubt, die Aluaußenhaut und die Innenverkleidung am Fahrzeug zu verkleben? Wir sehen im Moment keine Möglichkeit, entsprechend Anpressdruck zu erzeugen, und stehen jetzt vor einem großen Rätsel - gerade in Bezug auf den Alkoven und das Heck.

    Im schlimmsten Fall müssen wir den Alkoven aus einzelnen Rahmen bauen und auf Gehrung schneiden, um ihn nach dem Pressen zusammenklappen zu können. Die einzelnen Rahmen müssen dann vor dem Zusammenklappen exakt auf die Außenhaut gepresst werden, da diese aus einem Stück ohne Stöße sein soll.
    Ob dies als Hobbyhandwerker wirklich so genau klappt, wage ich im Moment noch zu bezweifeln…
    Einen ersten gescheiterten Versuch, die Rahmen am Boden zu bauen, haben wir schon hinter uns, trotz mehrfachen Kontrollieren sind sie nicht rechtwinklig geworden.

    Die Kanten im Radhaus werden noch einmal nachgearbeitet müssen. Wir werden wohl ein paar Bleche abkanten und als Kantenschutz bzw. Abdichtung aufkleben.

    Bilder

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  • Kabinenbau Nicky Mobil

    • Nicky
    • 7. Januar 2017 um 21:37

    Soweit es ging haben wir mit Brantho Korrox die Stellen auch von innen gestrichen. Die Träger werden zum Schluss innen nochmal mit Wachs versiegelt, damit sollte dann für die nächsten drei bis vier Jahre alles im Lot sein.
    An der Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass Zink zu schweißen so gar keine schöne Angelegenheit ist, die giftigen Dämpfe setzen einem sehr schnell zu.


    Inzwischen ist auch der Erste grobe Fehler passiert, wir haben uns bei dem Grauwassertank total vermessen bzw. die Aufnahmen der originalen Pritsche übermessen. Es ist dann fast ein halber Tag für die Anpassungsarbeiten draufgegangen. Wir haben einen Halter abgeschnitten und den anderen umgebaut um den nötigen Platz zu bekommen.


    Wir haben noch eine Frage zu den Boden- und Wanddurchführungen. Wie können wir diese umsetzen bzw. im „Rohbau“ vorarbeiten? Aus dem Bauch heraus würden wir diese soweit es geht im Vorhinein versuchen zu Planen und in Holz einfassen. Die Durchdringungen im Holz könnten wir anschließend z.B. mit Owatrol versiegeln.

    Mit diesem Bild hat heute unser zweiwöchiger Urlaubseinsatz geendet. :D

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  • Kabinenbau Nicky Mobil

    • Nicky
    • 4. Januar 2017 um 23:15

    Hallo zusammen,
    wir haben die letzten Tage intensiv genutzt und sind ein paar Schritte weiter:
    Die Träger für die Bodenplatte haben wir entfernt, da sie innen nicht konserviert waren. Um uns die Arbeit in ein paar Jahren zu sparen, haben wir nun neue – diesmal verzinkte – Träger eingebaut. Das hat den Vorteil, dass wir die Träger nun auch etwas tiefer auf den Leiterrahmen schweißen konnten, um uns mehr Innenhöhe zu ermöglichen.
    Für die neue untere Bodenplatte haben wir zwei 15mm dicke Siebdruckplatten zurechtgeschnitten und zusammengeleimt. Für ihre Befestigung mit den Trägern haben wir Einschlagmuttern eingezogen.
    Die 9mm dicken MPX-Platten für innen haben sich so sehr verzogen, dass sie für uns unbrauchbar waren. Daher haben wir sie zurückgegeben und gegen dickere, ebenfalls 15mm dicke MPX-Platten eingetauscht. Das bringt leider etwas mehr Gewicht mit sich.
    Die Radkästen haben wir etwas niedriger gebaut (nach der Berechnung der maximalen Verschränkung). Wir haben uns für die abgeschrägte 45°-Variante entschieden, um etwas mehr Platz im Innenraum zu bekommen. Gerade hinsichtlich der Duschzelle helfen hier die Schrägen.
    Derzeit sind wir mit den beiden Außenwandrahmen beschäftigt, eine Wahnsinns Sisyphus-Arbeit! Hier hat sich die Vorliebe für Geometrie in der Schule direkt mal ausgezahlt. Die alten Wandteile konnten wir nicht als Vorlage nutzen, da sich die Abmaße geringfügig geändert haben. Wir mussten/müssen also alles neu zu einander ausrichten und zusammenleimen.
    Diese Woche werden hoffentlich noch die beiden Tanks geliefert und auch montiert, wie vermutet wird der Frischwassertank hinter die Hinterachse wandern und nur der Grauwassertank vor der Achse seinen Platz finden.
    Zielsetzung für diese Woche sind die beiden Seitenwände zu bauen und die Bodenplatte final zu montieren (falls die Tanks rechtzeitig ankommen).

    Hier noch ein paar Bilder:

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  • Kabinenbau Nicky Mobil

    • Nicky
    • 15. Dezember 2016 um 22:41

    Am liebsten hätten wir die Tanks unter dem Aufbau und zwischen den Achsen positioniert. Platzmäßig wird es anspruchsvoll aber der Gewichtsverteilung wegen nehmen wir etwas mehr Aufwand gerne in Kauf. Den Abwassertank wollen wir etwas größer als den Frischwassertank dimensionieren und auf der Außenseite haben wir mehr Platz zur Verfügung (Wir hatten bisher im Aufbau immer noch einen vollen 20l Kanister zum Auffüllen dabei).
    Eine Klappe durch den Kabinenboden ist an der Stelle leider nicht umzusetzen, in dem Bereich befindet sich nämlich die Nasszelle.
    Vermutlich müssen wir uns mit kleineren Tanks arrangieren oder aber den Frischwassertank hinter der Hinterachse platzieren. Die Reinigung ist dann leider nur etwas umständlicher von unten bzw der Seite möglich.
    Für dieses Jahr ist erst mal noch der Kabinenboden und ein neuer Auspuff geplant, im Anschluss können wir dann den verfügbaren Platz ausmessen.

  • Kabinenbau Nicky Mobil

    • Nicky
    • 10. Dezember 2016 um 14:53

    Hallo!
    In den letzten Wochen haben wir die Reste des alten Aufbaus komplett zurückgebaut und den Leiterrahmen aufgearbeitet. Die alten Rechteckrohre, welche die Kabine getragen haben, wurden auch entfernt und werden durch neue verzinkte in einer etwas tieferen Position ersetzt. Dadurch können wir den Boden etwa 45mm niedriger bauen und erhalten eine größere Stehhöhe in der Kabine.
    Auch in der Sache Außenhaut sind wir zu der Entscheidung gekommen, diese komplett zu erneuern. Beim Reinigen sind doch einige Löcher zum Vorschein gekommen. Außerdem sparen wir uns die mühsame Reinigungsarbeit, die für den Wiederanbau nötig wäre. Des Weiteren hat die Außenhaut uns bisher die Maße der Kabine vorgegeben. Jetzt, da wir sie erneuern, wird die Kabine jeweils ca. 6cm breiter, höher und im Bereich des Alkovens auch länger.

    Derzeit beschäftigen wir uns mit der Frage nach dem richtigen Kleber und der richtigen Verarbeitung.

    Für XPS kommt unseres Erachtens fast nur PU-Kleber in Frage. Dieser hat die Eigenschaft, geringfügig zu expandieren und auch ggf. Unebenheiten dadurch auszugleichen.
    Um ein flächiges Verkleben zu gewährleisten, müsste doch jede Wandscheibe als ein Bauteil hergestellt werden und unter Vakuum die Verklebung aushärten, um einen entsprechenden Anpressdurck zu erreichen!? Das würde wiederum Probleme am Alkoven und dem Heck mit sich bringen...

    Gibt es für unsere Materialzusammenstellung (Alu, XPS, Holz) einen bewährten Kleber?
    Wir haben teilweise von Beschaffungsschwierigkeiten gelesen, auch die benötigte Menge bzw. die Preise haben es in sich.

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  • Kabinenbau Nicky Mobil

    • Nicky
    • 13. November 2016 um 22:16

    Hallo, hier hat sich ja wieder Einiges getan. Der Beitrag von Thomas“FF“ hat uns ein wenig ins Nachdenken gebracht. Den Rahmen aus MPX zu bauen ist eine gute Idee, somit bekommt man die Übergänge der einzelnen Flächen (Stöße der Latten) gut gelöst. Du hast 3 x 10 mm vorgeschlagen, habe ich bei einer 2 x 15 mm Ausführung Einbußen bezüglich der Steifigkeit? Und mit "auf Luke kleben" meinst du die Stöße versetzt verkleben, um einen stabileren Verbund zu bekommen?

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  • Kabinenbau Nicky Mobil

    • Nicky
    • 7. November 2016 um 21:34

    Wir bauen mit Holz. Heute ist die Entscheidung gegen die „moderne" Art der Sandwichbauweise gefallen. Wir haben unsere gesammelten Argumente abgewogen und freuen uns jetzt riesig, die Kabine selbst zu bauen. :D
    Wir hoffen, mit modernen Komponenten und neuen Denkansätzen einiges im Vergleich zur alten Kabine verbessern zu können. Derzeit sind wir auf der Suche nach geeigneten Materialen für den Wandaufbau. Da die XPS-Dämmung jeweils nur in 20/30/40/… mm erhältlich ist, sind wir in der Holzauswahl für den Rahmen etwas eingeschränkt. Dieser soll die gleiche Stärke wie die Dämmung haben, um eine flächige Verklebung der äußeren und inneren Wandplatte mit der Dämmung hinzubekommen. Unser Favorit ist derzeit eine 30 x 30 mm Abachilatte mit einer Rohdichte von nur rund 330 - 400 Kg/m³ und der entsprechenden 30 mm druckfesten XPS-Dämmplatte. Da wir ausschließlich im Sommer campen werden, planen wir derzeit, die 30 mm Dämmung für die komplette Kabine zu verwenden. Eine Ausnahme könnte das Dach werden; hier könnte man auf eine 30 x 50 mm Fichtenlatte mit entsprechenden Dämmung ausweichen. Somit wäre es für eine höhere Belastung ausgelegt, allerdings war der alte Dachaufbau mit gerade einmal 20 x 45 mm (schmale Seite druckbelastet :shock: ) Latten gebaut, auch begehbar und somit auch der Fahrzeugschwerpunkt niedrig gehalten.

    Welche Möglichkeiten gibt es bezüglich der Innenbeplankung? Optisch ansprechend ist die 3 mm HDF-Dekorplatte in Weiß, allerdings auch nur bedingt für Feuchtigkeit geeignet und wohl eine der schwereren Varianten. Der gesamte Gewichtsunterschied zwischen Pappelsperrholz und der HDF-Platte läge bei unserer Kabine bei rund 25 Kg, das entspricht z.B. der Verdoppelung unseres Wasservorrats.

    Eine weitere Frage stellt sich uns bei der Dampfbremse, diese kennen wir nur als Folie. Um eine möglichst hohe Steifigkeit der Kabine zu ermöglichen, ist es doch wichtig, eine saubere und flächige Verklebung hinzubekommen. Nur wie können wir diese erreichen, wenn wir zwischen die Dämmung und der Holzplatte eine Folie einbringen müssen?! Welchen Mehrwert bringt die Dampfbremse in den Sommermonaten mit sich?

    Detail Wand.- Bodenanschluss:

    Die 9 mm Siebdruckplatte ist derzeit "schwimmend" geplant.


    Detail Verbindung Holzrahmen:

    Eine aufwendige, aber in unseren Augen verwindungssteife Verbindung. So sollten die Gefache auch rechtwinklig werden und das genaue Einpassen der Dämmung erleichtern.


    erste Probeverbindungen:


    Zitat

    Sehe ich das richtig? Ist der Zwillingsbereift?


    Ja, ist die seltene Version mit der großen Hinterachse und der Zwillingsbereifung.

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  • Kabinenbau Nicky Mobil

    • Nicky
    • 6. November 2016 um 20:37
    Zitat

    edit: Was ich mich gerade frage: Warum du diesen Neubau überhaupt auf der alten Basis machst? Die Arbeit wäre weniger, wenn du einen aktuellen Singlecab hergenommen hättest und darauf eine neue Kabine mit allen Freiheiten bauen würdest.


    Es sollte ein Oldtimer mit einem gewissen Seltenheitswert sein. Einen kompletten Kabinenneubau hatten wir uns allerdings nicht als Zielvorgabe gesetzt, nehmen wir aber sportlich :lol:

    Derzeit sieht es so aus, als dass die Sandwich-Bauweise unser gesetztes Budget überschreitet oder wir sehr große Abzüge im Ausbau in Kauf nehmen müssen. Wir werden aber diese Woche noch verschiedene Hersteller anfragen, um uns Gewissheit zu verschaffen.

    DIeses Wochenende haben wir wieder genutzt und sind ein gutes Stück weiter gekommen:


    P.S.: Wie kann ich die Ausrichtung der Bilder, die ich ins Forum stellen will, bestimmen? Am PC sind sie richtig ausgerichtet ...

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    • Nicky
    • 1. November 2016 um 11:14
    Zitat von ThomasFF

    Oh jeh, schlimmer gehts nimmer...oder kaum.....Halloween ist ja noch lustig...aber dies ist eher "walking dead".... :cry::twisted::oops:



    Bei Walking Dead spielt er eine Gastrolle ;)
    s6e12

  • Kabinenbau Nicky Mobil

    • Nicky
    • 1. November 2016 um 08:04

    und weiter geht es:

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  • Kabinenbau Nicky Mobil

    • Nicky
    • 1. November 2016 um 07:53

    Hallo,
    die Sandwichbauweise bringt schon einige Vorteile mit sich. Der wohl größte ist der Gewichtsunterschied von ca. 25% zu dem konventionellen Holzrahmenbau.
    In welcher Kostengröße bewegt sich ein Sandwichaufbau? Gibt es zugängliche Quadratmeterpreise und/oder bewährte Hersteller die man kontaktieren kann? Bezüglich der Sandwichbauweise haben wir uns erst oberflächlich über die verschiedenen Materialkombinationen Informiert. Vielleicht findet sich jemand in unserer Umgebung der eine solche Kabine aufgebaut hat und einen entsprechenden Erfahrungsschatz mit uns teilen möchte. Das Internet ist immer so eine Sache…

    Hier noch ein paar Halloweenbilder:

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  • Kabinenbau Nicky Mobil

    • Nicky
    • 29. Oktober 2016 um 20:48

    Hallo an alle,

    danke für die zahlreichen Willkommensgrüße und Rückmeldungen. Wir versuchen, eure Fragen alle zu beantworten.
    Wir haben begonnen, die Aluleisten und die Aluaußenhaut abzumontieren. Es ist sehr schwierig, überhaupt ein Stück trockenes Holz zu finden. Wir haben daher beschlossen, den Aufbau nicht in einzelnen Abschnitten zu ersetzen, sondern ihn von Grund auf neu aufzubauen.
    Die Aluhaut soll u.a. als maßliche Vorlage für den neuen Aufbau dienen. Tipps bezüglich des Wandaufbaus nehmen wir gerne entgegen. Sandwichplatten sind durchaus denkbar, uns ist jedoch wichtig, möglichst viel in Eigenleistung zu bauen bzw. herzustellen.
    Der Einsatz von GFK als Außenhaut sollte für die Oldtimer-Zulassung kein Problem darstellen, da das Material zu dieser Zeit bereits verwendet worden ist (z.B. in unserer originalen Nasszelle). Eine andere Ausnahme ist der „zeitgenössische Umbau“, das heißt, der Umbau erfolgt mit Materialien/Komponenten, die auch schon vor 20 Jahren erhältlich waren.
    Die Außenhaut ist in einem weitestgehend guten Zustand, lediglich der untere Teil von ca. 1 m Höhe müsste ersetzt werden. Die Vorbesitzer haben nachträglich Serviceklappen ein- und wieder ausgebaut; geblieben sind nur noch die Löcher in eben diesem Abschnitt.
    Von der Einrichtung wollen wir nur die Nasszelle weiterverwenden. Die Sitzecke und der Küchenblock wurden leider bereits in der Vergangenheit mit wenig Liebe ersetzt.
    Wir haben einen 2,4 l Benzinmotor mit einem humanen Verbrauch von 14 l pro 100 km. Mit den rund 100 PS sind wir doch eher gemütlich auf der rechten Spur unterwegs mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 90 km/h.
    Auf das Gewicht wollen und müssen wir besonders Acht geben. Laut Fahrzeugschein beträgt unser derzeitiges Leergewicht mit dem alten Aufbau 2,3 to bei einem zul. Gesamtgewicht von gerade einmal 2,5 to. Nach dem Rückbau der Wohnkabine wollen wir das Fahrzeug wiegen, mal sehen wo die Reise hingeht.

    Leider können wir gerade keine aktuellen Bilder zeigen, wird aber nächste Woche nachgeholt.

    Grüße

  • Kabinenbau Nicky Mobil

    • Nicky
    • 27. Oktober 2016 um 23:32

    Hallo,
    ich möchte, bevor es ans Eingemachte geht, ein paar Worte zu mir (Thomas), meiner Freundin (Larissa) und unserem Wohnmobil (Nicky) schreiben.
    Wir sind beide Bürohengste, Larissa arbeitet in der Logistikbranche und ich in der Immobilienverwaltung. Wir sind gern auf Reisen und verbringen zudem gemeinsam viel Zeit in meiner Werkstatt. In den letzten zehn Jahren habe ich viel „Know-How“ durch die Restaurierung von Autos gelernt und so auch Einiges an Werkzeug angesammelt.
    Anfang dieses Jahres haben wir uns gemeinsam unser Wohnmobil gekauft, wohl wissentlich, dass durch den vorhandenen Wasserschaden im Winter eine Restaurierung folgen muss. Wir konnten durch einige Kurzurlaube bereits Erfahrungen zum Ausbaukonzept, der Raumaufteilung und den verbauten Komponenten sammeln.
    Das Wohnmobil wurde 1985 in den USA gefertigt, einige Jahre später nach Deutschland überführt, wo es wiederum einige Zeit später für die letzten zehn Jahre in einer Scheune abgestellt wurde. Inzwischen haben wir es wieder zugelassen und auch die Oldtimerabnahme bestanden.
    Das Fahrgestell ist ein Nissan 720 Pickup, der Aufbau „Nicky“ durch die Firma El Greco gebaut. Unser Ziel ist es, den bestehenden Aufbau optisch originalgetreu nachzubauen. Komponenten wie die Fenster, Türen, Klappen und die Aluaußenhaut sollen dabei weitestgehend wiederverwendet werden. An dem Fahrgestell (30Tkm Laufleistung) werden lediglich ein paar Konservierungsarbeiten am Rahmen sowie eine Lackierung nötig sein.
    Derzeit sind wir mit der Demontage beschäftigt, wie erwartet sind die Wände in einer Sandwichbauweise (Alu I Sperrholz I Holzständerwerk, Styropor I Sperrholz) gefertigt. Der alte Aufbau wird komplett zurückgebaut und neu auf den Leiterrahmen aufgebaut. Der neue Aufbau soll dem alten im Grundsatz ähneln (Alu I Holzständerwerk, XPS I Dampfsperre I Sperrholz). Der Boden wird entgegen der alten Bauweise zusätzlich wie der Wand- bzw. Dachaufbau mit XPS gedämmt, dazu später mehr.

    Unser Wunsch ist es, im kommenden Sommer wieder mit unserem Nicky auf Reisen gehen zu können.
    Wir möchten unser Projekt hier im Forum aktiv vorstellen und hoffen auf die ein oder andere Anregung.

    Jetzt noch ein paar Bilder.


    Gruß
    Larissa & Thomas

    Bilder

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