Da hast schon recht Holger, das hab ich nicht berücksichtigt. Ich bin von Holz sichtbar ausgegangen. Wobei ich dann auch keine Abdichtung brauch, weil durch den PVC sowieso nix durchkommt.
Beiträge von ThomasR
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Servus Stoppie,
kritisch sehe ich wie Tobi auch nur die Ränder oder irgendwelche Ausschnitte. Wenn du die Stellen sauber abdichtest und die Fläche mit einen Hartwachsöl versiegelst, brauchts schon sehr lang, bis die Platten Feuchtigkeit aufnehmen.
Und ein Nachteil von richtig dichter Folie oder Bootslack: die sind sehr wahrscheinlich diffusionsdicht. Wenn du da mal einen Haarriss o.ä. hast und Feuchtigkeit eindringen kann, dann kann die Platte über die Fläche nicht mehr trocken und gammelt. Dann schauts zwar oberflächlich noch gut aus, aber drunter...Holz und diffunsionsdicht ist in meine Augen keine gute Kombination.
Gruß,
Tom
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Hallo,
heute Vormittag hab ich (und wie bei den meisten Arbeiten die helfenden Hände von meinem Pa) die unteren Winkel geklebt. Für die Winkel hab ich ein Rohr 75x40x3mm aufgetrennt, so dass ich 2 Winkel mit 67x40x3mm rausbekommen hab. Mein Stufenfalz zur Bodenplatte ist 2,5cm hoch, also hab ich jetzt an den beiden Deckschichten von Wand und Boden jeweils ca. 4cm Kleberbreite. In den Ecken sind ca. 3mm Luft, das wird dann mit Sika abgedichtet
Bei den Platten hab ich mir mit einem Abstandshalter die Schutzfolie bis zur Klebekante sauber entfernt und dann die Deckschickt noch angeschliffen und mit Aceton gereinigt.
Den Kleber hab ich auf die Winkel mit einer 4mm Zahnspachtel aufgetragen, eh so eine in der Art, wie Urs sie verlinkt hat. Mit der Kappsäge noch einen Winkel hingschnitten, damit schön in´s Eck kommt und nicht die andere Seite wieder abräumt. Hat wunderbar funktioniert. Die Winkel hab ich dann soweit hingedrückt bis etwas Kleber ausgetreten ist und dann unterbaut. Sollte halten. Kleber muss ich wie schon mal erwähnt, noch nachbestellen, und am Freitag oder Samstag geht´s weiter.
Neben der Kleberei beschäftige ich mich im Moment noch mit meinen Klappen- bzw. Türschlössern. In die Wohnraumtür kommt das Treibstangenschloss von GTO, bei den kleinen Türen (2x mit 40x60 und 1x 130x60) bin ich noch nicht sicher, bzw. hab ich noch keine 100% Lösung gefunden. Für die 130er Klappe hätt ich gerne eine Mehrfachverriegelung. Die meisten Klappenschlösser die ich gefunden hab gehen nicht bis 4cm Wandstärke. Ich hab jetzt bei EMKA mal angefragt, die hätten was vernünftiges, zumindest macht´s den Eindruck. Alternativ bin ich am überlegen, ob ich eine normale Drückergarnitur verbaue und bei der großen Klappe auch das Treibstangenschloss. Vielleicht hat ja hierfür noch jemand eine Anregung oder eine Lösung. Da wäre ich sehr dankbar.
Grüße,
Tom
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Ohne diese Forum hätt ich mich wahrscheinlich nicht an so einen Kabinenbau getraut. Danke an alle!
Gruß,
Tom
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Servus,
danke für die Antworten zum Wechselrichter. Ich schau mal, ob ich ihn nur den Schalter über ein Trennrelais ansteuern kann und wenn nicht dann kommt ein schweres Trennrelais zw. Batterie und WR. Ich muss auch noch nach nachschauen, ob meine Lima einen D+ Kontakt hat oder ob ich ein Spannungsgesteuertes Relais nehmen kann. Ich greif´s nochmal auf, wenn der WR da ist.
Gestern haben ich und mein Pa noch das Dach auf die Kabine gehoben. Das umdrehen mit der eingeschnittenen Dachplatte ist gut gegangen. Ich hab auf einer Seite die Platte mit 2 Brettern und Schraubzwingen stabilisiert, dann war´s kein Problem.
Dann haben wir eine Konstruktion gebastelt, an der wir die Platte stabil aufhängen konnten. Die 2 Dachfensterausschnitte waren da Gold wert! Kurzer Riegel innen, langer Riegel außen, mit Schraubzwinge zusammengespannt und das lange längs Holz mit 8x160er Tellerkopfspax draufgeschraubt. Bei den Einschnitten vorne hab ich noch einen Verstärkungsriegel druntergezwingt. Kurzer Probehub mit dem Stapler, dann Kran bereit gemacht und Kleber aufgetragen. Das Einheben hat auch wunderbar funktioniert. Das Dach war etwas hecklastig angehängt, sodass wir hinten erstmal die Position festmachen konnten und dann wurde langsam abgelassen.
Auf dem Dach hab ich Hölzer mit seitlichen Laschen gelegt, die genau das Kabinen Außenmaß als Abstand hatten. Die haben dann beim niederlassen die Wände gegen außen gehalten und die Deckenplatte ist sauber in die Gehrung gefallen. Das mittlere Holz habe ich, nachdem mit Klebeband fixiert wer, entfernt und vorne am Alkoven wiederverwendet. Das hätt ich nicht machen sollen: hab heute gesehen, dass das Klebeband nich voll gehalten hat und das Dach in der Mitte doch noch etwas nachgerutscht ist, und jetzt 2-3 mm durchhängt. Die Wände bauchen demnach auch etwas nach außen (nicht so viel, weil der Schnittwinkel kleiner 45° war). Ärgerlich, weil´s eigentlich gepasst hat, aber kein Schaden. Die Ecke wird zugeschliffen, dass der Eckwinkel sauber anliegt und dann muss gut sein.
Letzter Schritt war dann noch der Alkoven: bei einer Rundung ist ein kleiner Spalt von ca. 2mm, sonst passt es gut. Die Gesamtlänge stimmt, innen sind wir mit der Stirnwand exakt bündig.
Bis auf das Ärgernis mit dem zu früh entfernten Zugband bin ich voll zufrieden und es war gestern schon eine sehr große Freude, die Kabine "fertig" anzusehen (wohl wissend, dass die meiste Arbeit noch kommt). Die Form vom Alkoven gefällt mir, auch der Radius ist meiner Meinung nach passend. Hoffentlich gefällt´s mir am Auto auch noch...
Morgen Vormittag möchte ich Eckwinkel ablängen. Seitlich sind sie eher rund, da probier ich, ob ich sie nochmal über die Kreissäge oder über den Abrichthobel schieben kann. Eine rechtwinklige Kante würde mir nämlich zum Ausfugen besser gefallen. Nachmittag muss ich auf eine Baustelle, Samstag wird wieder weitergeklebt. Zahnspachtel ist besorgt, mal sehen wie´s funktioniert.
Mit der Klebermenge hab ich mich ordentlich verhaut. Ich hab irgendwo aufgeschnappt 300g/m². Da kommt man nicht hin. Ich verbrate jetzt noch den Kleber den ich hab, dann weiß ich genau wie viel ich pro lfm brauch und bestell nochmal nach.
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Servus Adi,
schönens Teil hast du da an Land gezogen!
Weil du die Achslasten ansprichst: Ich hab bei meinem 3,5t Doka Fuso vorne auch ca. 2t., und die sind bei mir nicht übertrieben (genau wie´s Gesamtgewicht). Wenns dich wo zwickt, dann wahrscheinlich da...
Was hat den eingentlich für ca. Kabinenmaße und Grundriss?
Niederbayrische Grüße,
Tom
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Hallo,
@Gode: wow, 8,4m ist ordentlich. 2,2m mehr wie ich. Das Heck sollte man bei unserem Lenkeinschlag schon im Auge haben, aber auf den Wendekreis möcht ich auch nicht mehr verzichten.
Bei dem Fusoforum hab ich mich mal angemeldet und schau ganz sporadisch mal rein. Sind teilweise auch für mich interessante Themen, nur das womobox Forum ist schon (positiver) "Zeitfresser" genug. Aber ich hab´s im Kopf und werd mich da auch mal vorstellen.Wegen dem Wechselrichter: mein Gedanke war ja, dass ich nur eine Trennrelais als Schalterersatz einbaue und den Wechselrichter selber fest und permanent anschließe. Den Wechselrichter hab ich noch nicht, der verlinkte wäre nur günstig. Der Begriff Remonte Anschluss war mir nicht bekannt, der Hinweis ist gut. Von Votronic hab ich gesehen gibt´s so einen Anschluss, aber die Wechselrichter sind 3x so teuer. In die Kabine kommt hauptsächlich Votronic, aber in den Batteriekasten unter dem Auto, der auch das ganze Jahr mit spazieren gefahren wird, ist mir ein etwas günstigerer lieber...
Bei deiner Lösung, mrmomba, wird muss das Trennrelais wieder die ganze Last aushalten, das würd ich gerne vermeiden. Was ich nicht weiß (evtl. weiß es ja jemand), ob die Wechselrichter gerne den Lüfter nachlaufen lassen, das ginge nämlich bei der Lösung auch nicht.
Ich werd den Wechselrichter mir mal besorgen, und dann schaun, ob er einen Anschluss hat, oder ob ich den Schalter umbauen kann. Die Fernbedienung kostet auch nicht viel, die bestell ich mit. Evtl. kann man die irgendwie verwenden. Und wenn nicht´s geht, dann wird er direkt über ein spannungsgesteuertes Trennrelais bedient.
Heute sind endlich meine Eckwinkel gekommen, und mit der Kabine hab ich gestern zum Zusammenbauen angefangen. Der Grundrahmen ist noch nicht da, die Kabine steht jetzt auf einem provisorischem Holzrahmen. Wenn die Eckwinkel geklebt sind, heb ich sie mit dem Stapler hoch und dann kommt der Stahlrahmen drunter. Angeschliffen hab ich die Bodenplatte, dann muss ich nicht mehr unten rein kriechen.
Der Kleber Körapur 666/90 geht gut zu verarbeiten wenn er warm ist, wobei das rumbatzn (mir fällt gerade kein hochdeutsches Synonym ein) nicht meine Lieblingsbeschäftigung wird. Für die Eckwinkel werd ich mir noch eine Spachtel zuschneiden oder zuhobeln, damit ich auf die Winkel gleichmäßig 2-3 mm Kleber auftragen und verteilen kann. Wenn hier jemand einen Tipp zur Verarbeitung hat, nehm ich ihn gerne an!
Für die Fenster hab ich noch Dekaseal 1512 bestellt. Danke für den Hinweis!
Morgen Nachmittag möchte ich noch die Deckenplatte fertig herrichten, also 2. Dachfenster reinschneiden und vorallem die Einschnitte für die Alkovenrundungen machen. Vor der Schneiderei hab ich keine Angst, aber die eingeschnittene Platte dann wieder wenden wird schwierig. Und je nachdem wieviel Zeit nach der Arbeit noch bleibt, kommt sie evtl. noch drauf.
Und hier noch ein paar Bilder
Schönen Gruß,
Tom
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Ich hab nochmal eine Frage an die Elektikerfraktion:
Ich setze ja auf HWK-Prinzip und möchte mir den Wechselrichter in den Batteriekasten bauen. Die Frage, ob sich das wegen eventueller Batteriegase verträgt hab ich oben schon gesellt (danke für die bisherigen beruhigenden Antworten!).
Jezt hab ich noch eine Frage zum Anschluss des Wechselrichters:
Grundbeschaffenheit ist die 140 A Lima. Ich hab sie letzten Freitag mit einem Voltmeter "kontrolliert" und sie regelt trotz Euro 6 nicht rauf und runter beim Beschleunigen/Bremsen. Maximal waren ohne elektische Verbraucher bei der Hinfahrt auf die Baustelle (ca. 1h) 14,4V, beim Heimfahren komischer Weise 13,9V. Mit Licht, Klimalüfter, Gebläse und Standgas ist sie minimal auf 13,2V abgefallen (alles am Zigarettenanzünder gemessen). Der Wechselrichter soll 1500W haben (https://www.autobatterienbilliger.de/Reiner-Sinus-W…andler-Inverter), abgeriffen werden vom Ladegerät maximal 840W.
Jetzt ist mein Gedanke, dass ich den Wechselrichter direkt an die Batterie anschließe, und den Ein-/Ausschlalter ersetze oder überbrücke mit einem kleinen Trennrelais. Dann würde sich der Wechselrichter automatisch ein- und ausschalten, wenn die Lima Stom liefert, er kann aber aus der Batterie gegebenenfalls noch den Strom zum Nachkühlen holen. Weiterer Vorteil wäre, dass ich für kleine Verbraucher (Akkuladegerät, ein Schnitt mit der kleinen Handkreissäge,..) den Wechselrichter auch manuell einschalten kann und kurz mal über die Starterbatterie (100ah AGM) speisen kann.Ist der Gedanke in Ordnung und meint ihr, dass das mit dem Trennrelais als Schalter funktionieren kann? Oder ist sonst ein Fehler in meiner Planung?
Danke und Grüße,
Tom
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Servus Gode,
die Kiste hab ich bei Josef Steiner gekauft ( http://www.josefsteiner.de/alu-transportk…AiABEgJnVvD_BwE ). Günstig und bei uns ums Eck. Die Exzenterverschlüsse hab an die Seiten umgebaut, Schaniere sind weg. Zum Öffnen kommt der Deckel einfach runter.
Für die Befestigung hab ich an den Rahmen 2 Aluwinkel 40x25x5mm an den Rahmen geschraubt und dann von hinden in die vorhandenen Gewinde in den Kistenfüßen. Die Füße sind gleich passende Abstandshalter, dass die Schrauben hinter der Kiste noch Platz haben.
Die Kiste ist ja jetzt 50cm lang, 40 tief und 35 hoch. Bei meinem "kleinen" Fuso ist ja nur eine 100ah Batterie verbaut, also ist da Platz genug drin (das Foto von innen find ich grad nicht mehr, da muss ich nochmal eins machen). Bei mir sitzt die Batterie jetzt auch ziemlich innen, nahe der Befestigungspunke. Somit wirkt da relativ wenig Hebelkraft.
Bei 2 Batterien (hast du beim 7,5 Tonner normalerweise) würd ich mir evtl. links und rechts von der Kiste ein Dreieck aus Winkeleisen schweißen lassen, in das ich dann die Kiste reinschiebe. Da hätt ich beim Alu Angst, dass es mal reißt. Und falls du die Möglichkeit hast, dass du die Kabine kippst, kannst dir bei der Montage einiges an Zeit und Ärger sparen. Dann gleich noch die Kabinenunterseite konservieren, dann rentiert es sich schon.Bild von innen mach ich nochmal die nächsten Tage.
Deine Fotos hab ich schon betrachtet. Wieder ein Fuso mehr
...Wie lange bist du jetzt eigentlich?Schönen Gruß,
Tom
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Hallo und auch von mir noch allen eine gutes neues Jahr!
Ich hab meine Eckprofile leider nicht mehr vor Weihnachten bekommen, aber letzte Woche waren sie wieder verfügbar und sind bestellt. Nächste Woche möcht ich verkleben, weil´s auch relativ warm werden soll.
Vorgesten hab ich mir noch einen ordentlichen Batteriekasten montiert. Hab eine fertige gekaufte Alu-Riffelblechkiste umgebaut und mit Winkelschienen am Rahmen montiert. Beim montieren hätt ich mir ausnahmsweise ein weniger kompaktes Fahrzeug gewünscht: Bremsleitungen, Kabelstränge, Nebenantrieb,....viele Sachen, die nicht hilfreich waren
...Im Kasten selber soll neben der Batterie noch ein Wechselrichter verbaut werden (hab mich auf HWK-Prinzip festgelegt). Da gleich noch eine Frage: besteht hier eine Gefahr, wenn der Wechselrichter in einen Kiste mit der Batterie ist? Meine Batterie ist eine Wartungsfreie AGM-Batterie, sollte also nicht ausgasen. Und ich hab auf der Unterseite ein paar kleine Löcher, damit eventuell eingedrungenes Wasser wieder auslaufen kann. Also etwas Luftaustausch kann stattfinden. Falls es dem Wechselrichter zu warm wird, muss ich mir eh noch eine Lüftungsmöglichkeit überlegen. Ich denke aber, dass es von der Temperatur keine Probleme geben wird, weil das Volumen der Kiste doch ordentlich ist und Alu ja auch ein guter Wärmeleiter ist.
Mein "Materialhaufen" ist inzwischen wieder größer geworden und wartet auf den Einbau.
Und mittlerweile bin ich zumindest beim Bimobil, also neben dem Pritschenaufbau ist der Kranaufbau ziemlich fertig. Zum montieren der Kabinendecke, kann ich ihn auf jeden Fall als "Hallenkranersatz" verwenden...
Schönen Gruß,
Tom
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Servus Bente,
der Aufwand für die 2. Batterie ist bei deiner Nutzung ohne Kühlbox fast schon übertrieben, wobei du dann immer die Möglichkeit einer Nachrüstung hast.
Aber was mir noch einfällt: wenn du schon die Elektrik professionell umbauen lässt, dann achte drauf, dass nach dem Umbau auch so Verbraucher wie z.B. Schiebetürlicht, Radio und Zigerettenanzünder über die Wohnraumbatterie laufen. Sonst saugen die deine Starterbatterie leer, und der Aufwand war umsonst...
Und eine Steckdose an einem geeignetem Platz unterm Bett, wo evtl. doch mal eine Kühlbox hinkommt, solltes du auch vorsehen. Verreisen mit wenig Platz und Komfort ist völlig ok, aber ohne kleien Kühlmöglichkeit find ich persönlich verreisen unpraktisch.
Schönen Gruß,
Tom
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Hallo Bente,
wie anfangs schon mal erwähnt, reichen an die 100ah Batteriekapazität nach meiner Meinung und Erfahrung bei einem kleinen Womo aus. Länger wie 3 Tage stehst du nicht am selben Platz, und wenn dann am CP. Und wenns nicht gerade Hochsommer in Italien ist, dann reichen die 100ah auch für länger. Standheizung wird nur relevant, wenn du Wintercamping betreibst. Mehr Kapazität ist zwar kein Schaden, kostet aber Geld, Platz und Gewicht.
Das Geld würd ich besser (oder zusätzlich) in eine richtige Kompressor-Kühlbox stecken, dann kannst bei weniger Stromverbrauch auch kühlen und nicht nur kühl halten. Egal bei welcher Kapazität...Und einen sinnvollen Einbauort für die Kühlbox suchen. Meine war hinter der dem Fahrersitz, unter der Küche und neben dem Wasserkanister verbaut: da ist´s auch an richtig heißen Tagen wenns auch im Auto deutlich über 30°C hatte relativ kühl geblieben. Die Nutztung ist natürlich auch entscheidend, wir trinken z.B. kaum Getränke aus dem Kühlschrank.
Der Ladewandler den du gefunden hast, ist preislich sehr interessant. Da hätt ich mit mehr gerechnet. Und sinnvoll ist er sowieso!
Schönen Gruß,
Tom
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Servus Bente,
ich hab bis vor ca. 2 Jahren auch noch einen kleinen Jumper als Wohnmobil benutzt, der gleichzeitig auch mein Alltagsauto war.
Verbaut war eine 100Ah Gelbatterie und ein Calira Ladegerät mir integriertem Trennrelais. Große Verbraucher waren im Sommer die 25l (oder 28l ?)Kompressorkühlbox, im Winter die Truma E2400. Dazu noch 2x 2 Led Spots, 2 Lesleuchten, Tauchpumpe, Radio und eine 12V Steckdose. 3 Tage frei stehen war am Anfang kein Problem (mir hat der Radio aber mal die Batterie tiefentladen, danach war´s kritischer. Kann aber nicht´s zur Restkapazität der Batterie sagen). Zeitweise bin ich auch 5 Tage ohne Strom ausgekommen, da hab ich mit aber nicht viel drin aufgehalten, also wenig Licht, Kühlbox nicht oft auf und zu,....
Das Ladegeät hab ich in 8 Jahren vielleicht 2 mal angesteckt, würd ich nicht mehr verbauen. Besser wäre meiner Meinung (wie urs schreibt) ein B2B Lader, der deine Aufbaubatterie pflegt. Hier war mal eine recht ausführliche Diskusion, ob ein solcher B2B Lader bei Euro 6 Fahrzeugen nicht sogar zwingend erforderlich ist. Als Sicherheit kannst ja ein Ladegerät wie das C-Tek mitnehmen, das du im seltenen Fall der Fälle einfach eine Nacht an die Batterie hängst. Das ist dann wenigstens flexibel einsetztbar und nicht sinnlos fest im Auto verbaut. Evtl. hast ja noch andere Fahrzeuge daheim.
Zum Stromverbrauch von der Planar kann ich nicht´s sagen, aber wenn du nicht richtiges Wintercamping betreibst, sonder nur in der Übergangszeit die Heizung mal laufen lässt, dürfte die Laufzeit und der Stormverbrauch überschaubar bleiben und bei 95Ah keine Probleme machen.
Trennrelais brauchst du unbedingt, wobei ich nicht weiß, ob die bei den B2B Ladern integriert sind. Wahrscheinlich schon.
Deine Leitungen musst du am Anfang, also nahe der Stromquelle absichern, und die Sicherung muss zum Leitungsquerschnitt passen. Dann fackelt auch nicht´s ab.
Schönen Gruß,
Tom
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Servus,
ich würde auch eine kraftschlüssige Verbindung der Antirutschmatte vorziehen, weil du die Kabine nicht gleich verlierst, wenn du mal eine Befestigung vergisst oder dir jemand eine öffnet. Gegen die feste Abdeckung unter der Kabine spricht nur das Gewicht.
Zitat von Andreas R.Vielleicht ein rechtliche Spitzfindigkeit...aber gilt eine Kabine die direkt mit dem Rahmen/Hilfsrahmen verzurrt ist noch als "Ladung" oder muss für eine "Ladung" auch eine wie auch immer geartete Pritsche mit Bodenfläche vorhanden sein?
AndiDie Kardanwelle ist bei den ganzen Container-LKW oder Sattelzugmaschinen ohne Ladung oder Auflieger auch nicht abgedeckt, da geht´s soweit ich weiß nur um Radabdeckungen. Ich hab auch nur den Hilfrahmen mit Radabdeckungen fest am Auto, sonst ist alles offen und so zugelassen.
Schönen Gruß, Tom
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Servus Wolfgang,
beim Fuso kann ich die Spiegel von links auf rechts tauschen, dann sind sie durch die außermittige Halterung weiter außen (so geht´s ohne längere Halter bis 2,28m Breite). Wenn du die langen Bügel vom Picco seinem Link verbaust und dann je nach dem ob die mit deiner Kabine fährst die Spiegel von links auf rechts tauscht, dann bist ohne Kabine nicht so breit. Ich weiß aber nicht, wie leicht man beim T5 die Spiegel (ohne Halter/Bügel) tauschen kann und ob das von der Wölbung im Glas überhaupt möglich ist...
Schönen Gruß,
Tom
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Servus Peter,
Dach hat ca. 4,6 kg/m², Wände 4,3 kg/m² und Boden 7 kg/m². Insgesamt müssten es ca. 240 kg rein für die Platten sein.
Urs: Preis/Leistung ist vielleicht wirklich bei den Outbound besser, aber die sind vom Gewicht und auch vom Preis nicht in dem Rahmen wo ich mich bewege. Was ich ersthaft in Betracht gezogen hab, waren die Mekuwa Fenster. Die wären pro Fenster ca. 3kg schwerer gewesen wie z.B. Seitz S7 und sind von der Machart auch mit Alurahmen und dann halt normales Glas statt Akrylglas. Hab´s aber dann doch wegen Gewicht verworfen.
Schönen Gruß, Tom
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Servus,
heute haben wir noch die 2. Seite und die Rückwand zugeschnitten. Jetzt muss ich erstmal wegen der Fenster schauen, dann werd ich noch weiteres Installationsmaterial, Schlösser für Türen und Klappen und und und besorgen.
Nächste Woche hoff ich auf die Eckprofile, und dann noch auf 3 wärmere Tage.
4 Bilder hab ich noch gefunden
Schönen Gruß,
Tom
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Servus,
den Hinweis mit den Fenstern, also nur abdichten, nicht kleben werd ich befolgen. Dann kann man im nicht gewünschten Schadensfalle leichter tauschen. Fenster werden auf jeden Fall welche mit Krallen, bzw. Klemmung, wahrscheinlich Seitz. Outbound o.ä. kommt sicher nicht rein.
Was meinst bei den Rahmenwerken? Da würd ich gerne das Körapop nehmen. 1. weil ich´s schon hab und 2. weil die hoffentlich nicht mehr raus müssen.Wegen der unschönen Fuge: innen bleibt fast nichts sichtbar, ist also nicht schlimm. Evtl. überpinsel ich an den sichtbaren Stellen nur die Fuge mit Klarlack, dann kann man´s schöner Abwischen. Außen müsste man die GFK Eckleisten sowieso lackieren, wenn Optik wichtig ist....in der Richtung bin ich eher nicht pingelig, und bin auch noch nicht sicher, ob die lackiert werden. Wichtig ist, dass es dicht ist. Besonders schön sind die meisten Fugen nicht, ohne geht´s aber leider auch nicht.
Winkel sind ab KW 50 wieder verfügbar (Fibrolux), und von dem Profil, dass ich von Bodenplatte zur Seitenwand brauche, waren auf Nachfrage zufällig doch noch 3 im Lager. Ich babe zwischenzeitlich noch bei "BIJL-Profielen" nachgefragt, die wären sogar günstiger vom Laufmeterpreis, haben aber Mindermengenzuschlag und teuren Versand. Bei deinen Mengen Peter, wär´s wahrscheinlich interessant gewesen. Die haben auch innen Abreisgewebe, was mir auch gut gefallen hätte.
Zum Aufbau (Hersteller ist Stadur): Deckschicht ist bei allen Teilen innen und außen 0,8 GFK Secure Tec. Beim Dach (5cm) und Wänden (4cm) ist dazwichen XPS (Stadur Name Retex), im Boden ist innen noch 5mm Multi Tec (PP Wabe) und druckfestes XPS (Stadur Name HD 300).
Die Wände sind schon druckempfindlich. Drauf knien macht schon einen leichten Abdruck. Da kanns schon sein, dass in ein paar Jahren die ein oder andere kleine Delle drin ist. Stört mich aber nicht.Heut nachmittag scheiden wir weiter, dann gibt´s nochmal etwas Pause.
Danke für die Ratschläge/Infos!
Schönen Gruß, Tom
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Servus,
bei mir geht´s weiter. Letzte Woche ist die Ladung von Stadur gekommen. Kleber ist auch da, und die Eckprofile sind bestellt.
Als Kleber hab ich für die Eckverbindungen und die GFK Winkel Körapur 666/90 vorgesehen, für die Verklebung von Hilfrahmen auf die Bodenplatte Körapur 140, zum Einkleben von Fenstern und Türen Körapop 225, zum Ausfugen der GFK Leisten außen Sika 521 UV und innen zum Ausfugen Sika 221.
Das mit dem Hilfsrahmen hab ich zeitlich etwas schleifen lassen. Ich wollt ihn ursprünglich immer aus Alu machen lassen. Jetzt wird er aber aus gekanteten U Profilen aus 2mm Stahlblechen gefertigt, mit vielen Löchern, damit er nicht zu schwer wird. Tragen muss er nicht viel, die Kabine ist ja eh stabil und am Fahrzeug ist ja ein fester Hilfrahmen sowieso vorhanden. Geht eigenlich hauptsächlich darum, dass ich die Aufnahmen für meine Verschlüsse festmachen kann. Die Teile lässt mein Maschinenbauer lasern, dauert jetzt nur leider mind. noch 2 Wochen, dann noch schweißen und verzinken. Also den werd ich erst im Januar drunter kleben können.
Gestern und heute hab ich mit meinem Pa die ersten Platten ausgefalz und mit Gehrung zugeschnitten. Rückwand und Beifahrerseite fehlen noch.
Die Dachplatte geht komplett von der Rückwand um den Alkoven rum bis zur Stirnwand. Die ist auf 3 Seiten bearbeitet, für die 4. Steite und die Einschnitte in den Rundungen muss ich sie umdrehen, dass mach ich kurz vor der Montage.Ein kleines Dachfenster hab ich ausgeschnitten, damit ich ein Versuchsstück für den Radius am Alkoven hab. Ich hab 8cm Radius gemacht: Versuch hat geklappt. Lässt sich schön biegen und ist auch schön gleichmäßig rund. Der kleinste Winkel wird 105°, den hab ich zum Versuch genommen.
Werkzeugmäßig ist´s überschaubar, da hab ich meine 85er Handkreissäge und die Nut-Fräse mit den mafell Führungschienen (3x1,6m und 1x 0,8) im Einsatz. Staubsauger hängt dran und sonst noch die Stichsäge.
Sonst hab ich auch schon ein paar Sachen bestellt, die ich am Anfang zum Ausbauen gleich brauche, weil um die Teile mehr oder weinger rum gebaut wird. Also z.B. Wassertanks, Truma Combi. Installationsmaterial für Wasser und Abwasser ist das meiste auch schon da. Das hab ich bei pvc-Welt bestellt.
Verbockt hab ich das mit den Fenstern. Ärgert mich mächtig. Das Thema hab ich eigentlich im Sommer schon abgeschlossen und mich auf Seitz S7p festgelegt. Hab aber leider diese Woche, wie ich sie bekommen habe festgestellt, dass die eine deutliche Wölbung haben (hätte ich auch lesen können
). Die muss ich zurückgeben und noch eine Lösung finden. Die S4 gefallen mir nicht, das würde ich gerne anders lösen.Hier noch ein paar Bilder
Nächste Woche werden noch die 2. Seitenwand und die Rückwand geschnitten. Dann hoff ich auf ein paar Tage mit wärmerem Wetter, weil die Halle nicht beheizt ist und im Moment ist´s zum Kleben zu kalt. Und die Sache mit den Fenstern muss ich anschieben...
Schöne Grüße,
Tom
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Servus Stoppie,
zur Heizung selber würd ich auch, wie Picco geschrieben hat, keinen extra "Wärmespeicher" einbauen. Eine schnell reagierende Heizung passt beim Womo meiner Meinung nach besser zum Nutzerverhalten. Zu einzelnen Systemen kann ich nix sagen.
Wegen deiner Unterkonstruktion: 1,6 m ist verdammt viel. Wenn du an einer Stelle so weit überbrücken musst, könntest du kleine "Unterzüge"/Stege an die Platten leimen. Dann wird´s steifer und du brauchst nicht so starke Platten. Allgemein ist es so, dass kurzfasrige Platten (Spanplatten, OSB, HDF,..) stärker kriechen als langfasrigen (3-Schicht, Multiplex, massiv,..), also schlechter für große Spannweiten geeignet sind. Beim Einbau passt evtl. noch, in einem halben Jahr schaut´s aber evtl. schon schlecht aus. Bei kleinen Spannweiten spielts keine so große Rolle, da hast mit Spanplatten/OSB kein Problem.
Schönen Gruß,
Tom