Allrad: alte, langwierige Diskussion....;-( und wie Wolfgang hab ich auch Allrad gewählt, weils so schön sinnlos ist...(Männer halt!). Brauchen tun wir es sicherlich beide nicht...aber es gibt ein schönes Gefühl...;-).
Bei meinem Vorgänger (Nissan PU mit Absetzkabine) war das völlig anders: der war ohne Kabine im Winter ohne Allrad nicht fahrbar (Heckantrieb, aber die komplette Last auf der Vorderachse). Und bei Fronttrieblern mit Last auf der Hinterachse sieht das nochmal anders aus...
Ich hatte 2005 mal Flußdurchquerungen in Island, da ist ein Allrad durchaus hilfreich (der zugeschaltete Frontantrieb zieht das Fahrzeug wieder schön aus dem Flussgeröll; mit Schwung kannste da nämlich aufgrund der Wasserhöhe nicht viel machen...) und einmal über Nacht fast 60cm Neuschnee (auf die 20 vorhandenen cm; der Schnee stand bis zur Motorhaube!), da war ich froh um vier angetriebene Räder...aber sonst?
Beiträge von wiru
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muss mich auch nochmal melden und DANKE sagen; insbesondere die Idee (erster Thread-Beitrag) von dir mit der Heckklappe und dem abgesenkten Heck fürs Motorad hat mir bei meinen Planungen sehr imponiert und inspiriert...ich habs in meinen kleinen Sprinter (3.5t) reinbekommen! Mit dem Möbelbau kann ich natürlich nicht mithalten....aber neidlos: Respekt!
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Ich denke, einige haben das Problem nicht verstanden: Wolfgangs Tank hat keine Außenwände, das Womo ist die Tankwand! Also außerhalb des Tanks ist außerhalb des Womos! Einen Schieber außerhalb des Womos zu bauen wird frostprobleme geben...
Gruß, Willi
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Gute Infos! Noch ein Praxis Hinweis: mit Kompressor Kühlschrank werdet ihr als autark Steher öfter mal komplette Zyklen fahren...je nach Dimensionierung der Batterie Kapazität reichen dafür vielleicht schon 2 Regentage...meine Box zieht schon über 20Ah pro Nacht aus der Batterie (4,5A x 40% ED x 10h), bei 100Ah (nutzbar!) wäre ohne Solar-Nachladen nach 2 Tagen Schluss (ohne andere Verbraucher!)
Gruß, Willi
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Wegen des Allrad-Wahns muss ich campo recht geben: wer fahren kann, braucht keinen Allrad. Oft werden Fronttriebler Womos als Vergleich herangezogen, was natürlich Quatsch ist. Mit Heckantrieb und vernünftigen Reifen kann man schon sehr viel machen, dazu evtl Differentialsperre auf der Hinterachse und gut. Die einheimischen Laster in unseren Expeditionswohnmobil-Urlaubsländern haben ja auch keinen Allrad!
Gruß, Willi
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Das ist das magische Selbstausbauer Dreieck: Geld - Zeit - Qualität. Wenn du viel Qualität willst, brauchst du entweder viel Geld oder viel Zeit. Du kannst das Dreieck verschieben: Abstriche an der Qualität, mehr Geld, mehr Zeit.. (und bei "Zeit" reden wir nicht von Monaten, sondern von Jahren!). Übrigens: Können spielt keine Rolle, das kann man lernen...geht halt wieder aufs Geld und/oder auf die Zeit. Viel Spaß dabei!
Gruß, Willi
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Wir waren mal in Nord Norwegen mit Verwandten in deren riesigen Wald... stundenlang gefahren auf Privatgrund...und plötzlich sehen wir Deutsche! Die sind wirklich überall![WINKING FACE] Ach ja, wir ja auch....
Gruß, Willi
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kann Wolfgangs Aussage auch nur bestätigen: meine weibliche Begleitung ist ebenfalls völlig von der TTT begeistert. Nach anfänglicher Skepsis ("treffe ich das Loch?") und mit wenig Übung (ca. 4-5 Übungs-Sitzungen) klappt das mittlerweile hervorragend...ohne "Frauen-Zustimmung" geht sowas ja auch im von Männern geplanten Wohnmobil nicht; wir nutzen ja immer gemeinsam...also nur Mut!
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die große Separett (villa) hat ja so einen automatischen Klappmechanismus, der den Sichtschutz wegklappt, wenn man sich auf die Brille setzt. Ich war davon zunächst auch angetan, aber bin froh, dass meine kleine weekend das nicht hat. Wenn man nämlich zum "abputzen" kurz hoch kommt, dann macht der Sichtschutz zu. Wie also das Papier einwerfen? Mit einer Hand auf die Brille drücken und dann zielen... ist mir zu kompliziert. und anfällig ist das ganze natürlich auch noch...was sich bewegt, geht auch kaputt...;-(
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steff: genau deine Argumentation höre ich vom Fachhandel immer wieder...da ich selbst Elektro-Ingenieur bin, hab ich das auch alles geglaubt...(sonst hätte ich ja nicht zweimal den Unfug mit den teuren Batterien mitgemacht). Leider muss ich sagen: schöne Theorie, in der Praxis ist das alles anders...Und natürlich kann mir der Händler immer hinterher erklären, was da alles schiefgegangen sein könnte, und dass das jetzt aber dumm gelaufen ist, usw...nur hilft mir das gar nix...ich geb jedem einen zweiten Versuch, aber wenn der wieder versemmelt wird und ich eine zuverlässig funktionierende Alternative (Starterbatterien!) habe, warum soll ich dann stur auf die Theorie beharren?
Leider ist das mit den Batterien eine Art "Glaubenssache", da zählen Argumente (von beiden Seiten!) nicht sehr viel. Ich denke, campo hat da schon seinen Finger in die Wunde gelegt: solange die Hersteller keine Transparenz über ihre Qualität herstellen (ich erfahre ja noch nicht mal das Herstellungsdatum, wie z.B. bei Reifen vorgeschrieben, um Überlagerung ausschließen zu können; von Blei-Dicke, Elektrolyt-Zusammensetzung, Gel/Fließ-Aufbau usw ganz zu schweigen...), bleibt das alles "Vertrauenssache" (würde der Marketing-Mensch sagen; ich sage lieber: "Glaubenssache"). Ich habe in anderen Einsatzbereichen mit teuren Spezialbatterien durchaus gute Erfahrungen gemacht (seltenst genutztes Motorrad mit hohem Schüttelfaktor mit Hawker Odyssey; springt auch nach Jahren noch super an, ohne Ausbau im Winter...habe sie jetzt nach 8 Jahren mal ausgewechselt...), aber im Womo hat mich das alles noch nicht überzeugt...
Ich will aber keinen Streit: wer auf die Spezialbatterien vertraut, soll das gerne tun...ich will nur vor den Werbeversprechen warnen...die Wohnmobil-Nutzung kann so extrem unterschiedlich sein, da lassen sich Vorhersagen über die Haltbarkeit wahrscheinlich gar nicht machen (beim Auto/Motorad hab ich ja einen definierten use case mit festgelegten Parametern) -
die haben wir doch alle?? meine heisst "Wohnmobil" und ich kann sie an alle einsamen, schönen Orte Europas hinstellen...und einfach ausgestattet ist sie auch...;-)
Verstehe grad gar nicht die Frage...aber vielleicht gehts ja nur mir so...
Viel Erfolg! -
sieschonwieder: weder Kasette (ist eklig und zu klein) noch Zerhacker (erfordert immer eine "offizielle" Entsorgungsmöglichkeit wegen Festtank).
"Trockentrenntoilette" ist das Wunderding! gibts einen eigenen Thread für....;-)) (und nein: ich verdiene damit kein Geld...bin nur sehr zufrieden) -
Ich respektiere campos Aussagen in hohem Maße, weil er sehr viel beobachtet und auch viel eigene Erfahrungen mitbringt. Ich kann allerdings ebenfalls aus eigener Erfahrung (und ich fahre auch schon seit über 25 Jahren Wohnmobil, immer Selbstausbau) zur Lebensdauer konventioneller Batterien (zu LiFe(Y)Po hab ich keinerlei Erfahrung, da sag ich auch nix zu...) nur sagen: alles Marketing-Gewäsch, kaputt gehen die alle, mal schneller, mal nicht so schnell. Hoher Preis ist kein Schutz vor schnellem Defekt (wohlgemerkt an der gleichen Anlage!). Wenn du sehr günstig einkaufst, kann dir die Batterie auch kaputt gehen, aber dann hast du ganz sicher nicht so viel Geld vernichtet, als wenn du teuer einkaufst (das Geld ist ja schon am ersten Tag futsch...egal wie lange die Batterie hält...). Wenns nur um 10-20% Mehrpreis ginge, würde ich das ja tolerieren...aber der Preisunterschied zwischen Marken-Traktionsbatterien und Billig-Starterbatterien ist halt schon eklatant (Faktor 4-5). Und 5x solange halten die Dinger sicher nicht...(das wären bei mir ja fast 50 Jahre...nie im Leben!). Klar gibts spezielle Anwendungen (wenn es unbedingt aufs Gewicht oder auf die Zuverlässigkeit (z.B. weil man nicht gut an die Batterie hinkommt) ankommt und Geld keine Rolle spielt), dann ist nicht immer die billigste Batterie die Beste...
Aber jeder soll das natürlich so halten, wie er meint....Womo-bauen (und auch fahren) ist ja nicht die intelligenteste Art, sein Geld anzulegen...aber die schönste...;-)) -
Wolfgang: Dick und schwer kann jeder...allerdings nicht so perfekt wie Hartwig...
Aber es stimmt schon: Leichtbau hat schon auch seine Tücken (nicht nur Preise...). ich musste schon erste (Belastungs)Risse im Ultraleicht-Möbelbau (Sitzbank, Duschrost) feststellen...nix beunruhigendes und alles leicht reparierbar, aber bei doppelter Materialstärke wäre natürlich nix passiert...aber dann wärs auch doppelt so schwer...
Hauptsache die Kabine bleibt ganz...;-) -
Ich plädiere auch dringend für Starterbatterien! Ich hatte im alten Womo (2,8t Pickup-Kabine) und auch im neuen (3,5t Festaufbau) sowohl Kompressor-Kühlbox (55W Kompressor) als auch Truma Combi, wie Herby, dazu noch Solarzellen zum Nachladen. Ich hatte zunächst einfach aus Kostengründen in der Pickup-Kabine 2 Starterbatterien 75Ah (getrennt geschaltet: Kühlbox separat, Rest an der anderen Batterie), nach einigen Jahren habe ich mir eine sündteure spezielle Traktionsbatterie (Solarbatterie) aufschwätzen lassen. Die war nach einem Jahr kaputt, obwohl sie das 4-fache der Starterbatterie gekostet hat. Ich habe dann den Versuch nochmal gemacht (manche begreifen eben langsamer), auch die Ersatzbatterie war wieder nach 2 Jahren völlig defekt. Dann bin ich wieder auf eine normale, 100Ah Blei-Säure-Starterbatterie gegangen, die hatte im Pickup 3-5 Jahre hinter sich und durfte jetzt mit ins neue Fahrzeug (und macht mir seit einem Jahr immer noch Freude). Ja, ich habe sowohl bei der alten als auch bei der neuen Kabine Gewichtsprobleme. Ja, die LiFeYPo-Zelle ist viel besser! und ja: mein nächster, teurer Versuch wird eine solche Batterie sein. ABER: wer keine 1000 Euro zum rumexperimentieren übrig hat, sollte sich das gut überlegen...Starterbatterien sind erprobt, gibts günstig (überall auf der Welt...wenn mal was kaputt geht) und sind natürlich vollkommen old school...;-))
PS: falls wegen der defekten Batterien jetzt die Hinweise auf Ladetechnik etc. kommt: ja, habe ich im Griff...hatte nix mit dem Defekt zu tun... -
Hab grade festgestellt: mein Beitrag war gar nicht erschienen...daher (auch um wieder aufs ursprüngliche Thema zu lenken...;-) nochmal:
- ich war etwas enttäuscht, als ich gesehen hab, dass der Platz zwar wunderschön ist, aber das "eigene Bad" wohl nur im gemeinsamen Sanitärgebäude stattfindet...
- man muss also (wenn man nicht seine Wohnmobil-Infrastruktur benutzen will...anderes Thema!) doch über den Platz laufen und zum Sanitärgebäude gehen, wie bei allen anderen CP/SP auch...
- daher meine Idee: wäre es nicht toll, es gäbe einen (zugegeben: Luxus-)Stellplatz, bei dem die Stellplätze kreis-/strahlenförmig um ein rundes Sanitärgebäude angeordnet sind (quasi wie Blüten eines Gänseblümchens), sodass wirklich jeder Stellplatz seinen eigenen Zugang zu Dusche/WC/Wasser/Strom aus dem Sanitärgebäude hätte?
- Natürlich geht das nur für 8, max. 10 Plätze, aber man könnte ja auch mehrere solcher "Sterne" (oder Gänseblümchen) anlegen... oder einen "Luxusbereich" und den Rest "normale" Stellplätze...
Das Sanitärgebäude wäre auch nicht aufwendiger, ausser, dass es rund wäre...zwischen den Stellplätzen eine dichte Hecke für Privatheit, Zugang (und Offenheit) von Außen...
So: nun macht mal hin...;-)
PS: für einen solchen Platz (incl. Strom/Wasser/Dusche etc.) hielte ich 30-50 Euro/Nacht für gerechtfertigt...für eine einfache Wiese nicht...(in Kanada haben wir solche Preise für öffentliche Stelllplätze ohne jegliche Infrastruktur (auch ohne Strom, ohne Sanitäreinrichtungen etc.) bezahlt...) -
Und? Wer findet (oder besser: baut) jetzt den von mir beschriebenen Gänseblümchen Stellplatz (kreisförmige Anordnung der Stellplätze um das Sanitär Zentrum mit echtem eigenen Bad)?
Gruß, Willi
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Wir sind jetzt natürlich sehr off topic...aber spannendes Thema. Ich verstehe das mit der "Kurtaxe" auch nicht. Schließlich profitiert ja nicht die Gemeinde oder die Bewohner der Gemeinde von den Touris, sondern die Tourismusbranche (incl. Einzelhändler, Hotels etc). Warum zahlen die nicht die erhöhten Aufwendungen der Gemeinde für eine gute (Tourismus) Infrastruktur?
Gruß, Willi