Ich bezog es auf das Signal von 3,9 Volt.Es gibt ja LKW wo 3 KW Solarleistung installiert werden.Da kann keiner eingreifen,wenn man nicht gerade im Führerhaus ist.
Beiträge von Sonnentau
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Hallo ,
Man darf nicht vergessen,das es auch Solarmodule gibt ,wo keiner dabei ist um einzugreifen!! Eine Life powerblock würde zur Not auch gehen.
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Hallo Micha,
Bei einem Fahrzeug wie ich es kenne hat man eine Starterbatterie und eine Versorgungsbatterie (Aufbaubatterie) Beide Batterien oder auch Akkus werden mittels Trennrelais vom D+der Lichtmaschiene Verbunden.Sollte jetzt OVP schalten wird einfach ein SSR in die Steuerleitung des Trennrelais gesetzt.Eine andere Möglichkeit wäre zu gefährlich,den Generator unter Last zu trennen.Akkugrößen bis 400 Ah stellen kein Problem dar.Mehr konnte ich noch nicht in Erfahrung bringen.Ein Akku für alles halte ich für zu gefährlich.Der Starterakku sollte immer unabhängig arbeiten. Für das Balancing: Das besste wäre vor Beginn mit einem Spezialladegerät jede Zelle einzeln aufzuladen.Danach als Block verschalten.Oder man hat einfach Zeit und lässt das Ladegerät über einen Tag ganz in Ruhe das System ausgleichen.Einmal voll sollte es danach nur Minuten dauern bis jedes Mal ein Gleichstand erreicht ist. Durch die dauernde Vollladung kann ja nichts driften.
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Der Balancer lipro1-1 überwacht ständig die Spannung.Dabei ist die Meßgenauigkeit kleiner 1%.Am Anfang wenn alle Zellen noch absolut ungleich sind schaltet der Optokoppler die OVP SSR Relais sehr heftig bis alle Zellen gleich auf sind.Dieser Vorgang kann eine ganze Nacht dauern.Bei Li Ladegeräten ist es so ,das ab einer Spannung von 14,5 Volt der Strom eh auf Balancerstrom runtergeregelt wird.(Eigene Erfahrungen).Durch das präzise Schalten hat der Akku noch nie mehr Spannung gehabt.Der Print ist übrigens frei programmierbar und die Abschaltspannungen können eingestellt werden.Bei Meinen fängt das Balancing bei 3,65 Volt an.Das OVP Signal schaltet bei mir schon ab 3,7Volt pro Zelle.Würde man jetzt den Greencontroller verwenden ist es sogar so,das dieser mit den Balancern kommuniziert und bei dem OVP Signal den Strom reduziert,bis das Balancing zu Ende ist.Um zu sehen wie stark der Drift ist,habe ich die Ladequellen auf 3,55 Volt pro Zelle eingestellt.Den ganzen Sommer habe ich diese Einstellung so gelassen um zu sehen ob ein Drift zu sehen ist.Im Dezember habe ich dann ein Ladegerät für Li benutzt welches genau 14,6 Volt hat.Das Balancing hat genau 5 min gedauert bis alle Balancer aktiv waren.Ich glaube besser geht es doch nicht!
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Die Prints von ECS sind extra so entwickelt worden,damit ein großes verheizen des Querstromes nicht notwendig wird.Wenn das Ladegerät oder der Solarladergler davor geschalten wird dauert der Balancingprozess etwas länger aber es entsteht keine Wärme die gefährlich werden könnte.Für die Abschaltung eignen sich diverse SSR Relais.Meine Erfahrungen und die von anderen zeigen,das es keine Probleme mit dem Balancing gibt.Gerade die Winston Zellen driften so gut wie gar nicht.Wenn die Ladung und die Last vollautomatisch geschalten wird gibt es nichts sicheres !! Sollte ein Fehler auftreten öffnen sich alle Kontakte und der Akku ist geschützt. Faktor.de verkauft jetzt auch die Lipro1-1.inklusive Adapterschrauben,SSR und bald auch meinen DC-DC converter für sehr preiswerte SSR .Einfach anfragen.
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Eigendlich bräuchte man kein Ladegerät wenn man eine Lipro verwenden würde.Das Problem besteht aber darin,das der Balancer städigt aktiv wäre und unötige Wärme auf der Platine erzeugen würde.Eine interessante Variante zum Netzladen wäre noch der Combiwechselrichter wie der Victron oder der Studer.http://www.bootland.nl/combi-lader-om…12-1600-70.html
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Zitat von GOWEST
Hallo Sonnentau,
vielen Dank für Deine Hinweise. Ich finde es super einen Li-Profi bei uns zu haben. Hätte da gleich eine Frage. Darf bei den LiFePO-Zellen die Ladeschlußspannung (z.B. 3.8V pro Zelle) auch nach Abklingen des Ladestroms für unbegrenzte Zeit weiter anstehen. Oder muss die Spannung wie bei den Blei-Akkus auf einen Ladungserhaltungswert zurückgefahren werden?
Danke + Gruß,
Michiwenn man einen Bleilader hat passiert das ja von selbst.Es gibt verschiedene Auffassungen dazu.Normale Liladegeräte schalten beim erreichen der Ladeentspannung die Ladung ab.Die Ladekurve beträgt cccv und bedeutet,das ab einer bestimmten Spannung der Ladestrom zurückgefahren wird.Die Akkuchemie ist ja komplett anders wie bei Blei.Viel wichtiger ist,das der Akku nicht zu tief entladen wird,da erstens fast nichts gewonnen wird und zweitens der Potenzialunterschied zwischen +und - zu gross wird.3 Volt sollte bei kleinen Lasten unbedingt eingehalten werden.Bei der Volladung erachte ich 3,8 Volt als absolute Obergrenze.Auch wenn der Akku 4,2 Volt verträgt.
ja Sorry 1 c bedeutet einmal Kappazität Z.B. 160 Ah =160 A Entladestrom.
für die Vermarktung von kleinen Serien hat man leider keine Chance mehr.Dank der Lobby und der Eu benötigt man heute eine EAR Richtlinie Das bedeutet mindestens 400 Euro Anmeldegebühr und wenn man Pech hat eine Containerlotterie.Es sollen ja nur noch die grossen überleben.Bei 100000 Stück fällt es ja nicht ins Gewicht.Bei 1 oder 1000 Stück der Preis bleibt gleich.Wenn aber die Chinesen über Alibaba und Co ihre Produkte direkt versenden und das noch mit kostenlosen Versand dann hat man keine Chance !
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Eine sehr interressante Eigenschaft der Akkus konnte ich bei Kälte beobachten.Wärend der Bleiakku zusammenbricht ist es beim Lifepo4 Akku genau andersrum.Ich hatte den Akku bei minus 7 Grad mit fast einem C belastet.Zuerst bricht die Spannung unter 11.3 Volt ein und der Balancer schaltet die Last ab. Eine Zeitverzögerung von 10 min verhindert ein Abschaltung.Nach ungefähr 5 Minuten steigt die Spannung auf 11,9 Volt an.Also genau anders herum wie ein Bleiakku.
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Hallo,
ich heise Sonnentau .Der eine oder andere kennt mich schon von seinen Lifepo4 Projekten.Ich finde es sehr schön wie Du das Projekt umgesetzt hast.Natürlich ist es immer schwer ein solches Projekt nachzubauen,wenn man Elektronik nur einbauen möchte.Als ich mein erstes Projekt umgesetzt hatte war mir klar,das es für die normale Akkuspannung von 12-24 Volt keine bezahlbaren Systeme gab.Auch wollte ich mich nicht damit abfinden lassen auf bestehende Ladesysteme zu verzichten.Irgendwie hat das ja auch mal richtig Geld gekostet.Wer also seine alten Ladegeräte nicht schon wieder zum Müll schaffen möchte kann auf den Lipro zurückgreifen.Was mich zur Zeit sehr stört ist der hohe Preis der Crydom SSR.Auch hier bin ich gerade dabei eine preiswerte Alternative zu finden.Da die Chinesen immer mal wieder für überraschungen sorgen sind die neuen Schrauben M12 oder M14. Bei der Grösse würde ich die Prints nicht mehr unter die Schrauben klemmen.Hierfür habe ich Adapterschrauben fertigen lassen und der Firma Faktor.de zur Verfügung gestellt.Wer Ideen hat wie wir das Open Sours Projekt weiter verbessern können kann sich bei mir melden.Durch meine Veröffendlichung kann darauf kein Patent mehr angemeldet werden.Die Idee des Lipros ist von mir.Vermarktet wird es aber von der Firma selbst.
Noch was zur überladung: Bei unselektierten oder unbalancierten Zellen kann es zur überladung kommen!!! Gerade wenn Solar mit im Spiel ist ist eine Ladung ohne überwachung möglich.Gerade bei dem Link mobile Freiheit konnte man das sehr gut erkennen.
Ein noch sehr wichtiger Hinweis ist die Umgebungstemperatur.Bei Fahrzeugen die auch sehr kalt werden können kommt es bei Benutzung zu Kondensbildung auf den Platinen.Der Akku wirkt dann wie ein grosser Kältespeicher.Durch eine Lackierung mit Spezialsilikon oder Kontakt 70 kann man dies sehr gut verhindern.Natürlich alle leitenden Stellen vorher abkleben.