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Beiträge von Picco

  • Reisebericht: Picco in Uganda und Zanzibar 2018

    • Picco
    • 29. Juli 2018 um 06:41

    Oben: Noch etwas Wasser nachgiessen, dumm rumschauen und schon fliegt er davon!

    Tschüss Du mein Erster!!!
    Wir stochern noch etwas im Sumpf rum, sehen hier eine Seerose und da einen Kibitz, aber eigentlich sind wir ja wegen dem Schuhschnabel da und der hat uns einfach so wegfliegend verlassen, die untreue Tomate!

    Oben: Hier eine Seerose...

    Oben: ...da ein Kibitz...

    Die Seerosen und Kibitze können uns aber nicht wirklich befriedigen...
    ...also widmen wir uns dem zweiten Schuhschnabel, der unweit von uns ebenfalls auf der Jagd ist, was ich als sehr Tourismusorientierte Tat ansehe!
    Noch immer stehe ich im wackeligen Boot, dessen Wackeln wohl vom Wackeln meiner wackeligen Beine ausgeglichen wird.
    Einige Fotos später senkt sich sein Kopf und taucht mit einem Fisch im Schnabel gleich wieder auf, schluckt, trinkt und fliegt weg!

    Oben: Vom Körper sieht man nicht wirklich viel, es könnte also auch eine Handpuppe sein...

    Oben: ...die sich aber erstaunlich realistisch bewegt!

    Oben: Und sogar realistisch einen Lungenfisch frisst! :-O

    Oben: Dabei stellts ihm die Hinterkopffedern lustig auf, was den Fisch jedoch eher nicht interessieren wird...

    Oben: Noch ein letzter Blick nach rechts...

    Oben: ...und einer nach links...

    Oben: ...und schon fliegt auch er, uns fies im Stich lassend, davon! :-O

  • Reisebericht: Picco in Uganda und Zanzibar 2018

    • Picco
    • 28. Juli 2018 um 08:47

    Oben: Der Schuhschnabel ist also nicht nur ein Gerücht wie das Ungeheuer von Loch Ness, nein...

    Oben: ...er existiert wirklich!!!

    Oben: Und er erinnert an Löwen, denn jede seiner wenigen Bewegungen muss dokumentiert werden! ;)

    Oben: Ich bin mir sicher ich wüsste was Amis hier dauern von sich geben würden...

    Oben: ...nämlich 'Oh my God, oh my god'! Zum Glück sind wir auf diesem Boot alleine...

    Die Kamera ist ewig lang im Anschlag, und genau so lang passiert nichts...
    ...irgendwann nehme ich die Kamera runter...
    ...er macht sofort einen Schritt und es hat Wum gemacht.

    Oben: Den sich plätzlich senkenden Kopf hab ich noch so knapp erwischt!

    Oben: Und schon taucht er wieder auf...

    Der Kopf verschwindet im Gras um gleich darauf wieder mit einem länglichen Fisch, wohl ein Lungenfisch, im Schnabel wieder hervorzukommen!
    Er schluckt dass man ihn auch für einen Schluckspecht halten könnte, aber ich bin mir sicher: Er ist ein Schuhschnabel!

    Oben: Er schluckt wie ein Schluckspecht...

    Oben: ...und grinst dabei beinahe schon sympatisch...

    Oben: ...bevor er wieder beginnt dümmlich dreinschauend rumzuschauen...

  • Reisebericht: Picco in Uganda und Zanzibar 2018

    • Picco
    • 27. Juli 2018 um 07:19

    Oben: Immer wieder schön in einem ehemals sicher mal Vertrauen erweckenden Boot durch afrikanische Sümpfe zu fahren...

    Oben: Unschwer zu erkennen dass Enten auch in Afrika schnell mal wegfliegen...

    Oben: Zwar wieder kein Schuhschnabel (Hats den hier überhaupt??? Immerhin sind wir schon 25 Minuten unterwegs!), dafür ein Langzehenkiebitz (Vanellus Crassirostris bzw. Long-Toed Lapwing).

    Oben: Und so siehts für Paul aus...

    Oben: Unser Chef besteigt nun den höchsten Punkt des Bootes, also erwartet er hier was...

    Oben und unten: Wo man hinschaut hats Stern-Seerosen (Nymphaea nouchali), wunderschön!

    Oben: Unser Chef wird immer konzenmtrierter, schaut und schaut und schaut während wir ohne Motor leise durch den Sumpf stochern...

    Oben: Nochmals ein Langzehenkiebitz...und was ist das da???

    Wir halten an! Und tatsächlich sehen meine entzückten Äuglein Schuh und Schnabel vereint rumstehen: Unser erster Schuhschnabel!
    Und der Kerl ist auf der Jagd!
    Das heisst aber dass er sich kaum bewegt, mal ein Blinzeln, mal eine minime Kopfbewegung...
    ...offenbar hat er schon was im Blick!

    Oben: Da! Da!! Da!!!

  • Reisebericht: Picco in Uganda und Zanzibar 2018

    • Picco
    • 26. Juli 2018 um 17:55

    Oben: Auch wenn ich hier nicht sonderlich glücklich schaue gefällts mir hier sehr!!! Gerne wieder!

    So gegen 18:00 setzen wir uns an einen der Tische und bestellen das Essen...
    ...was wir aber bekommen sind leider statt Tilapiafilet im Teig frittiert Millionen von Lakeflies...
    ...und da wir gern allein sind beim Essen ziehen wir uns noch bevor serviert wird ins Restaurant beim Hotel zurück, wo es nur wenige Lakeflies hat.
    So besteht auch die Chance einige Happen ohne Insekten drin essen zu können...
    ...und was soll ich schreiben...
    ...es war die richtige Entscheidung, denn alles in unseren Tellern war echt tot!
    Juhu!
    Als Absacker gibts noch je einen doppelten Amarulla an der Bar, aber schon gegen 21:00 hüpfen wir ins Bett, gute Nacht!

    Tag 9: Schuh oder Schnabel? Oder beides?

    Erst mal ohne Schuh und ohne Schnabel um 06:00 aufstehen und aufs Klo, denn nachdem es gestern schon Sabine erwischt hat darf ich es jetzt ebenfalls durchfallen lassen...
    Scheisse!
    Um 06:40 gehen wir zum Frühstück, aber ich kann nur wenig essen und 'darf' nochmals auf den Thron um zu 'regieren'...
    Immerhin gehts Sabine wieder gut!
    Um 07:10 fahren wir ab.
    Nach relativ kurzer Zeit auf asphaltierten Strassen erreichen wir eine unbefestigte Piste die uns in Richtung der Mabamba-Sümpfe bringt.

    Oben: Irgendwo zwischen Entebbe und dem Mabamba-Sumpf: So eine Gegend hätt ich so nah an Entebbe und Kampala nicht erwartet...

    Wir fahren um die 45km bis zum Start der Sumpf-Bootsfahrt, wofür wir etwa eine gefühlte Ewigkeit von 1,5 Stunden benötigen.
    Dort angekommen stellt uns Paul mal den Chef vor und nach etwa 20 Minuten gehts dann auch los, ab ins Boot!

    Oben: Unser Guide und ich vor dem Büro der Gemeinschaft.

    Oben: Schön gepflegtes Schild der Gemeinschaft...

    Oben: Der Hafen beziehungsweise die Ablegestelle...und wir sind die einzigen Touris hier!

    Oben: Kein Schuhschnabel, nein, aber immerhin ein Hammerkopf oder Schattenvogel (Scopus umbretta bzw. Hamerkop).

    Oben: Und dann gehts los, wir verlassen den 'sicheren' Hafen todesmutig mit dem Ziel den Schuhschnabel zu finden!

    Oben: Los gehts!

    Vorne der Chef, hinter uns Paul und zuhinterst der Mann am Gasgriff düsen wir los! Schon bald erinnert mich die Landschaft an das Okavango-Delta das ich im Herbst 2015 per Mokoro (Einbaum) besucht habe, wunderschön!
    Rundherum blühen Blüten um die Wette, Gräser gräseln sich in die Luft und die Sonne spiegelt sich eitel im glasklaren Wasser...
    Herrlich!
    Hier ein Vogel, da ein Piepmatz, aber weder Schuh noch Schnabel!

    Oben: Nicht Purple Rain aber Purple Heron! Auf deutsch gesagt: Purpurreiher (Ardea purpurea)

    Oben: Senegalspornkuckuck obwohl der Senegal wirklich weit entfernt ist... (Centropus Senegalensis bzw Senegal Coucal)

  • Reisebericht: Picco in Uganda und Zanzibar 2018

    • Picco
    • 26. Juli 2018 um 10:57

    Sympathische Leute in einem sehr kleinen Büro. Wir quatschen etwas Smalltalk und dann diskutieren wir darüber wie Europäer und Afrikaner Dinge manchmal unterschiedlich betrachten, insbesondere auf Reisen in Uganda.
    Ist schon interessant für beide Seiten! Zum Schluss muss natürlich noch ein Bild gemacht werden, logo!
    Echt sympathisch, die Leute von Terrain Safaris!
    Alle!

    Oben: Im Büro von Terrain Safaris, von links Paul Kaggwa Kibirango, Sabine, ich und Edith.

    Oben: Und vor dem Büro muss natürlich nochmals geknippst werden, hier von links ich, Edith, Sabine und Edward.

    Irgendwann verabschieden wir uns und fahren weiter zum '2 Friends Beach Hotel' in Entebbe, wo wir um 16:00 ankommen.

    Oben und unten: Impressionen von der Strecke von Kampala nach Entebbe

    Nach einem Begrüssungsdrink wird uns die Lodge erklärt und das Zimmer gezeigt.
    Aber leider so oberflächlich dass wir danach nicht wissen wie und vor allem wo wir das Licht im Bad anmachen sollen.
    Der Dame die uns das Zimmer zeigt ist dies jedoch ebenfalls ein Rätsel, doch Paul findet heraus wo der Schalter versteckt ist.
    Immer wieder erstaunlich wie schlecht teilweise die Angestellten ihren Arbeitsort kennen!

    Oben: Unser Zimmer von der Balkontüre her gesehen.

    Oben: Dasselbe von der anderen Seite...

    Oben: Links gehts zur Nasszelle, in der Mitte nach Draussen und rechts in die Schränke...

    Oben: Unsere Nasszelle, wo ich noch etliche Zeit auf dem Thron verbringen werde...

    Oben: ...und unser Balkon mit Blick auf den Pool und die Bar.

    Leider muss ich bemerken dass es meinem Duschgel und dem Shampoo im Budongo Forrest so gut gefallen hat dass sie dort geblieben sind...aber zum Glück bietet das Hotel eigenes Duschgel und Shampoo von brauchbarer Qualität an...
    ...nicht selbstverständlich!
    Meist war ich bisher mit Seife besser dran, aber das hier ist ganz passabel.
    Nach dem Duschen gehen wir runter in Richtung Lake Victoria, über eine Strassenkreuzung und in die Beach Bar des Hotels wo wir je ein 'Nile Special' als Begrüssungsdrink wählen und uns in den ersten Stock auf die kleine Terrasse begeben.
    Herrlich hier, die Aussicht, der Wind, die kühlen rund 28°C sind doch etwas besser zu ertragen als Temperaturen über 40°C wie sie im Murchison Falls NP waren.

    Oben: Schnappschuss der Aussicht auf den Lake Victoria...

  • Reisebericht: Picco in Uganda und Zanzibar 2018

    • Picco
    • 25. Juli 2018 um 13:30

    Hoi Herby

    Zitat von Balu

    Tolle Mischung aus Tierwelt und Afrika - Land und Leute! :D


    Daran bist Du nicht ganz unschuldig!
    Denn Deine Kritik betreffend zu viel Tierwelt und zu wenig Strassenleben hab ich mir zu Herzen genommen...

  • Reisebericht: Picco in Uganda und Zanzibar 2018

    • Picco
    • 25. Juli 2018 um 07:56

    Oben: Der Abzweig zum 'Ziwa Rhino' mal von Norden her betrachtet...

    Oben: Früchte und Gemüse am Wegesrand...

    Oben: Ugandas Landschaft während der Trockenzeit...mag für viele recht grün ausschauen, wer aber mal Uganda am Anfang der Trockenzeit erlebt hat weiss dass das nicht wirklich grün ist...

    Oben: Wir kommen Kampala immer näher...

    Oben: ...und so sehen wir auch je länger je mehr Händler und Hütten...

    Oben: ...und die Strasse wird auch immer besser!

    Oben: Nur noch wenige Kilometer bis zu den ersten Häusern von Kampala!

    Gegen 14:00 treffen wir im 'Asante-Café' in Kampala ein und gehen dort was essen.
    Sabine nimmt ein Avocado-Tomaten-Käse-Sandwich und einen Vanille-Milchshake, ich ein Tuna-Sandwich und Coke, Paul einen Burger und Wasser und zusammen macht das 32'000 ugandische Shillingi...etwa sFR. 8,65...und es schmeckt!
    Weiter gehts, aber 'nur' bis zum Büro von Terrain Safaris an der Entebbe Road in Kampala...wo uns Paul sein Büro zeigen und seine Mitarbeiter Edith und Edward vorstellen will.

    Oben: Verkehr in Kampala...

    Oben: ...wo neben der Strasse ein Geschäft am Anderen zu sehen ist. Die einen Geschäfte sind in Hütten...

    Oben: ...die Anderen unter Sonnenschirmen oder in auch nur auf einem Tuch am Boden!

  • Trocken-Trenn-Toilette

    • Picco
    • 24. Juli 2018 um 17:59

    Hoi zämä

    Zitat von jan der böse

    ... dann können wir den inhalt recyceln und dinkelbrötchen draus machen :D


    :shock: Urgh!!! :shock:
    Ich hab letzten Sonntag ein Dinkelbrötchen gegessen...nun wird mir ganz anders... :(:cry:

  • Unfall mit Wohnkabine bei Raststätte Heidiland in der CH

    • Picco
    • 24. Juli 2018 um 08:12

    Hoi zämä

    War das jemand von uns? Klick mich!
    Zum Glück nur leicht verletzt...

  • Reisebericht: Picco in Uganda und Zanzibar 2018

    • Picco
    • 24. Juli 2018 um 07:15

    Tag 8: Lange Fahrt nach Entebbe

    Es ist etwa 03:00 Uhr und unweit von uns schreien Paviane wild durcheinander und bewegen sich offensichtlich sehr schnell...
    ...plötzlich...
    Bumm-Babumm!
    Hoppla!
    Das war auf unserem Dach!
    Und um uns herum ist Ruhe...beinahe gespenstische Ruhe!
    Ganz leise, kaum hörbar nehmen wir wahr dass etwas auf dem Dach rumgeht...
    ...und weit und breit schreit kein Affe mehr!
    Denn die sind weg...
    Hmm...
    Was erschreckt Paviane nachts im Wald und bewegt sich beinahe lautlos auf einem Blechdach?
    Elefant, Giraffe und Nilpferd scheiden schon mal aus, die sind zu schwer für das Dach...
    ...könnte es ein Leo sein?
    Der Gedanke beruhigt Sabine und auch mich nicht sonderlich und so wird auch diese Nacht nichts mit viel erholsamen Schaf...
    Nach etwa einer Stunde ist wieder Ruhe auf dem Dach...
    ...aber an Schlaf ist nicht mehr zu denken.
    Wir versuchen es trotzdem bis 07:30, dann geben wir auf und hüpfen langsam und müde aus dem Bett.
    Abwechselnd wird das Bad benutzt und Koffer gepackt, denn heute gehts weiter nach Entebbe an den Lake Victoria.
    Um 08:00 frühstücken wir wieder mit sensationell schmeckenden Früchten und anschliessend bezahlen wir 23$ für unsere Getränke und ich kauf mir dazu für 10$ noch einen Radfahrer aus Draht usw, den jemand aus einem der den Park umschliessenden Dörfer gefertigt hat. Wenn es auch nur ein sehr günstiges Souvenir ist so hat da doch jemand etwas von den Touristen, die ansonsten nur durch die Dörfer in den Park fahren.
    Was wichtig ist, denn vom Park haben die Wenigsten der Anwohner etwas...ausser Nachteile!

    Oben: Einfach zu geil um nicht gekauft zu werden, zumal es einem unterstützenswerten Idee dient!

    Natürlich werden auch die beiden Tipp-Boxen (Staff und Guides) gefüllt und schon verabschieden wir uns von der sympathischen Belegschaft dieser schönen kleinen Lodge und fahren um 09:00 los!

    Oben: Das Verabschiedungsschild der Budongo Eco Lodge tut was es tun soll: Es verabschiedet uns...

    Oben: Die Hauptstrasse die uns in Richtung Süden aus dem Murchison Falls National Park und dem Budongo Forest führt

    Oben: Kaum aus dem Park draussen sehen wir schon wieder viele Leute beim Schleppen von Wasserkanistern und anderen Dingen...

    Oben: Staubig ists wenn jemand vor uns fährt, auch wenns nur ein Motorrad ist...kein Wunder, es ist ja Trockenzeit!

    Oben: Zwischenzeitlich ist die Piste mal nicht so gut...

    Oben: ...dann wieder besser, so dass auch Lastwagen voller Menschen fahren können...

    Oben: ...aber staubig bleibts bis kurz vor Masindi...

    Oben: ...wo die Piste in eine Teerstrasse übergeht.

    Raus aus dem Park und in Masindi kurz tanken, dann gleich wieder weiter.
    Kurz vor Ziwa Rhino erreichen wir um 11:00 das Restaurant 'Kabalega Diner', wo Paul sich mit einem Geschäftspartner treffen muss.
    Er bittet uns beim Auto zu warten, doch offenbar dauert es länger als erwartet.

    Oben: Unser Auto, man sieht gut dass wir für unsere langen Beine mehr als reichlich Platz haben.
    Und die Geländegängigkeit reicht für die ugandischen Parks locker aus.

    Zumindest dauert es so lange dass wir das Auto schliessen und uns ins Restaurant setzen, wo wir je eine Coke schlürfen.
    Immer mit Blick aufs Auto...
    Nach wenigen Minuten kommt auch Paul zu uns und wir laden ihn ebenfalls auf eine Fanta orange ein.
    Noch kurz zur Toilette und um etwa 11:40 Uhr fahren wir weiter.

  • Reisebericht: Picco in Uganda und Zanzibar 2018

    • Picco
    • 23. Juli 2018 um 10:28

    Hoi Wolfgang

    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang

    auch von mir zwischendurch 'mal wieder ein herzliches 'Dankeschön' für Deine humorvollen Reiseberichte!


    Gerne! :D

    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang

    Du schreibst entschieden schneller, als ich Lesen kann - aber heute habe ich mal wieder die Aufholjagd gewonnen! ;)


    Tja, wir (Ost-)Schweizer sind halt nicht ganz sooooo langsam wie Ihr Deutschen uns immer wieder unterstellt... 8)

    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang

    Weiter so und Euch beiden viel Vorfreude beim Planen der nächsten Reise...


    Danke, werden wir haben! :D

  • Reisebericht: Picco in Uganda und Zanzibar 2018

    • Picco
    • 23. Juli 2018 um 06:33

    Oben und unten: Von den Affen sehen wir lediglich Paviane, von denen es in der Umgebung der Lodge offenbar einige hat.

    Nur...viele Tiere sehen wir nicht!
    Dafür einige Autos, unter anderem eines von Akwaba Afrika, das zu 50% dem David Heidler gehört der mir als wenn ich mich recht erinnere unter dem Alias 'Daudigaudi' meine zweite je in einem Forum gestellte Frage beantwortet hat.
    Da muss ich natürlich mal mit den Leuten sprechen, zumal der Fahrer angehalten hat als er Paul erblickte.
    Während also die Guides miteinander quasseln spreche ich die beiden Touristen an, die auf dem Weg in die Pakuba Lodge sind.
    Nach kurzem Smalltalk mitsammt Tipp wo der Leo zu finden ist fahren sie weiter und überlassen uns wieder der nicht vorhandenen Vogelschar.

    Oben: Was man im Urwald nicht so alles findet! Übrigens ein ebenfalls empfehlenswerter Reiseveranstalter für ganz Afrika!

    Oben: Wenns schon keine Vögel und Säugetiere hat dann wenigstens Schmetterlinge! Und die sind sogar recht Kontaktfreudig!

    Oben: Oha! Eindeutig ein Böhm-Buschhörnchen (Boehm's Bush Squirrel bzw. Paraxerus boehmi), was sonst! ;)

    Oben: Da starrt auch dieser weibliche Star unbekannter Art ziemlich schräg aus den Federn!

    Oben: Papilio demodocus, auch bekannt unter der englischen Bezeichnung Citrus Swallowtail („Zitrusschwalbenschwanz“)

    Oben: Nochmals erscheint uns Böhmi, diesmal nicht weit entfernt in den Baumkronen sondern beinahe am Boden in wenigen
    Metern Entfernung.

    Nebst ganz wenigen Vögeln erleben wir noch einen Schmetterling, der von Sabine Besitz ergreifen will, was ich natürlich erst fotografiere und danach heldenhaft unterbinde...worauf er von mir Besitz ergreifen will...tja...
    Dank der Hitze sind die Halbliter-Wasserflaschen bald mal geleert (zumal ich meine nachdem mir der Deckel in den Dreck gefallen ist sowieso schon am Anfang geleert habe) und so kehren wir um 17:11 Uhr um und erreichen um 18:00 Uhr wieder das Restaurant, wo sofort je ein grosses Bier für Nachfüllung des Flüssigkeitshaushaltes sorgt.

    Oben: Infotafel am Abzweig zur Budongo Eco Lodge...

    Oben: Das Restaurant der Lodge von der Zufahrt her gesehen.

    Um 19:15 gehts wieder ins Zimmer, etwas vom andauernden Schwitzen ausruhen, was wir aber nur kurz tun, denn um 20:00 gibts schon wieder was zu essen!
    Nun sind wir alleine in der Lodge...aber das Essen ist auch heute Abend hervorragend!
    Auch wenn wir uns nicht mehr sicher sind was wir gegessen haben...ich meine Sabine hatte was vegetarisches und ich einen Hamburger, natürlich mit Vor- und Nachspeise.
    Wir wissen nur noch: Dies war die Lodge mit dem besten Essen unserer Reise!
    Natürlich wieder je eine grosse Flasche Bier...und die Bieridee mit der Stirnlampe in Scheinwerfer-Einstellung den geräuschvollen Wald abzuscannen.
    Und was sehen meine verdutzten Äuglein?
    Gelbe Augen die zurückleuchten!
    Nur für einen kurzen Moment und blinzelnd, vielleicht 20m entfernt und etwa 20cm über dem Boden...
    Ui!
    Welches Tier blinzelt wenn ein Lichtkegel es erfasst und hat dazu noch gelbe Augen?
    Eine Manguste?
    Keine Ahnung, aber dies und die darauf folgende Diskussion zwischen Paul und mir lassen Sabine nicht wirklich kalt, zumal auch mein Leo-Erlebnis vom Herbst 2011, als mir wohl ein Leo Nachts im Wald gegenüberstand, zur Sprache kommt...womit sie sich dann so unwohl fühlt dass wir uns auf ihren Wunsch wieder von Paul zur Hütte begleiten lassen.
    Natürlich leuchten wir die ganze Umgebung ab um ihr zu zeigen dass kein Leo in der Nähe ist.
    Bald schon sind wir im Bett und schlafen, auch der vorherigen beinahe schlaflosen Nacht geschuldet, bald mal ein.
    Gute Nacht!

  • Reisebericht: Picco in Uganda und Zanzibar 2018

    • Picco
    • 22. Juli 2018 um 10:07

    Oben: Sabine und Evalyne beim Posen im Urwald.

    Oben: Und noch ein letztes Foto aus dem Wald, bevors wieder zur Lodge zurück geht.

    Um 10:40 Uhr sind wir wieder zurück, nicht ohne Evalyne ihr Trinkgeld zugesteckt und die eMail-Adressen ausgetauscht zu haben damit wir ihr die Fotos welche wir von ihr gemacht haben auch zusenden können.
    Leider müssen wir bemerken dass sich noch niemand um unser Zimmer gekümmert hat...schade!
    Trotzdem: Ab unter die Dusche!!!
    Inklusive Hosen, denn ich hab keine Sauberen mehr...also wird erst die Hose und dann ich gewaschen, geht ja beinahe im Gleichen!
    Noch etwas dösen und Bilder sichern und um 13:00 zum Mittagessen an den Tisch!

    Oben: Unser Hausteil 'Mahogany' vom Zugang her.

    Oben: Und so siehts innen aus bevor das Bett gemacht ist.

    Oben: Blick von der Eingangstüre her.

    Oben: Die Dusche...

    Oben: ...und die Bio-Toilette, sprich ein Rohr mit Toilettensitz über einer Grube.
    Zum 'spühlen' wird Asche über die Ausscheidungen geschaufelt...
    Stinkt nicht, ist aber auch nicht sonderlich appetitlich, was aber auch auf so einige Wasserklosetts zutrift.

    Oben: Ich auf dem Weg zum Restaurant (Das Gebäude dort).

    Heute gibts als Vorspeise Avocado-Hühnchensalat, zur Hauptspeise für afrikanische Verhältnisse erstaunlich gute Spaghetti Napolitana (Sind sogar nur knapp übers 'al dente' hinaus und nicht so weichgekocht wie in anderen Lodges) und zum Dessert Bananenmilch.
    Lecker!
    Und natürlich viel, viel Flüssiges!!!
    Mit Paul verabreden wir uns auf 16:00 Uhr für einen Birdwalk und bis dahin wird gechillt was das Zeug hält!
    Wie besprochen birden wir um 16:00 los!
    Und zwar der Strasse nach, denn in den Urwald dürfen wir nicht ohne Guide, was wir uns ersparen wollen, zumal Paul ausgebildeter Birding-Guide ist.

    Oben und unten: Nebst mehreren Senegalliesten (Woodland Kingfisher bzw. Halcyon senegalensis) sehen wir erstaunlich wenige Tiere...

  • Reisebericht: Picco in Uganda und Zanzibar 2018

    • Picco
    • 22. Juli 2018 um 10:07

    Hoi Hans

    Zitat von Alter Hans

    Lieben Gruß ins Rheintal.


    Danke, lieben Gruss zurück!

    Zitat von Alter Hans

    (Oberhalb oder unterhalb vom Bodensee?)


    Aktuell unterhalb bei meiner Freundin, wohnen und arbeiten aber immer noch oberhalb.

  • Reisebericht: Picco in Uganda und Zanzibar 2018

    • Picco
    • 21. Juli 2018 um 06:34

    Oben: Das hingegen ist nun auch der Mutter anzusehen!

    Oben: Zum Knuddeln!!!

    Oben: Natürlich schauen auch andere Verwandte (mit ziemlich grossen Ar...backen) zu...

    Oben: Der Kleine hangelt sich weiterhin durch den Urwald...

    Oben: ...macht diese und jene Turnübung...

    Oben: ...zeigt dass er auch seine Füsse wie Hände einsetzen kann und...

    Oben: ...muss zum Schluss doch wieder zu Mama zurück!

    Schon bald ist die Stunde um und wir machen uns wieder auf den Weg, wo uns Evalyne noch so einiges über die Schimpansen und
    den Budongo Forrest erzählt.

    Oben: Blüte (Unbekannt, denn sie hat sich uns nicht vorgestellt) am Wegesrand...

    Oben: ...und ihre Freunde!

    Bei einem Baum mit Brettwurzeln bleiben wir stehen und sie erklärt uns dass die Chimps diese Wurzeln als Trommeln verwenden...
    ich probier's aus und kann nur ein leisen 'Bümmchen' aus der Wurzel locken, während die viel kräftigeren Chimps da sehr laute dumpfe 'BUMM' rausholen können!
    Tja...ich Schwächling...

    Oben: Bei Schimpansen machts beim Anschlagen der Brettwurzeln solcher Bäume 'BUMMS!!!, bei mir nur leise 'Kloink...'

  • Reisebericht: Picco in Uganda und Zanzibar 2018

    • Picco
    • 20. Juli 2018 um 07:47

    Oben: Immer aufpassen muss man bei Schimpansen dass man nicht in den Regen kommt...denn der Regen kann durchaus mal aus den Schimpansen-Blasen stammen...
    Die hier habens zum Glück nicht mal versucht!
    Wobei ich persönlich bisher solchen Duschen entkommen konnte...

    Oben: Nicht nur Colobus-Affen verstecken sich, nein, auch Schimpansen versuchens!

    Oben: Etwas chillen auf dem Ast...

    Oben: ...etwas zu den komischen Touris runterschauen...

    Oben: ...und der Mama mal zeigen was man von ihren Erziehungsmethoden hält!

    Oben: Dann wird mal wieder gezeigt wie gut man klettern kann...

    Oben: ...während Mama besorgt hinterherschaut...

    Oben: ...und offenbar nicht mehr zuschauen kann!

    Oben: Doch wieder ein scheuher Blick gewagt...

    Oben: ...was ihn nicht ansatzweise interessiert!

  • Zwischenrahmen als Wassertank nutzen

    • Picco
    • 19. Juli 2018 um 15:50

    Hoi Erpel

    Wenn Metall als Wassertank dann VA-Stahl!
    Richtig dimensioniert ist ein Rahmen aus VA-Stahl auch nicht viel schwerer als aus Alu...behaupte ich mal...

  • Reisebericht: Picco in Uganda und Zanzibar 2018

    • Picco
    • 19. Juli 2018 um 06:35

    Oben: ...weshalb ich durch diverse Blätter fotografieren muss, was manchmal aber auch zu besonderen Ergebnissen führt!

    Oben: So ein Poser!!! Unglaublich! :D

    Oben: Da liegt er bis die Hauptgruppe mit Guide Pauline dazukommt...

    Die Gruppe von Pauline kommt nun auch dazu und ihm wirds offenbar zu viel, denn er verdünnisiert sich in den dichteren Busch.
    Dafür gehts in den Bäumen los!
    Einige Schimpansen klettern über unseren Köpfen hindurch auf einen grossen Baum und bleiben dort.
    Und das Beste daran: Wir können die Schimpansen inklusive Jungtier dort gut sehen!
    Es wird geturnt und gespielt während andere Erwachsene ruhig dasitzen und uns beobachten.
    Einem Schimpansen fehlt die eine Hand...da waren wohl Wildererschlingen am Werk...
    Aber lassen wir Bilder sprechen!!!

    Oben: Der Kleine macht uns eine Riesenshow...und die Dunkelheit im Zusammenhang mit dem hellen Hintergrund und den schnellen
    Bewegungen der Schimpansen unseren Kameras zu schaffen!

    Oben: Dazu kommen auch hier die vielen Blätter, die überall sind wo sie nicht sein sollten...

    Oben: So werden also Lianen benutzt...und nicht so wie uns Tarzan weissmachen wollte!

    Oben: Immer wieder faszinierend sind die Hand- und Fussflächen, da erkennt man sich als nahen Verwandten noch mehr als im Gesicht!

    Oben: Schau genau, dann siehst Du auch die Schimpansen-Frau!

    Oben: Hier hat wohl mal eine Wildererschlinge zugeschlagen...die linke Hand (von hier aus rechts) fehlt...

    Oben: Und schon turnt wieder der Kleine über uns rum!

  • Reisebericht: Picco in Uganda und Zanzibar 2018

    • Picco
    • 18. Juli 2018 um 11:24

    Hoi Herby

    Zitat von Balu

    Nur manchmal? :shock::wink::D


    Jaja, das reicht schon... 8)

  • Reisebericht: Picco in Uganda und Zanzibar 2018

    • Picco
    • 18. Juli 2018 um 07:33

    Oben: ...und dann sind wir da, womit das Hauptthema dieser Lodge auch schon bekannt sein dürfte!

    Also raus aus dem gekühlten Auto in die Urwaldhitze, die zum Glück einige Grade weniger Hitzig ist als die Steppenhitze in den Tagen davor, und rein ins Restauranthaus. Dort werden wir mit einem Begrüssungsdrink empfangen und es wird uns die ganze Anlage erklärt. Natürlich muss ich uns noch in die Unterlagen der Lodge eintragen und die Essensbestellung muss auch noch getätigt werden. So um 19:30 zeigt man uns, während ganz in der Nähe Paviane sehr nervös ein Riesengeschrei machen, unser Zimmer, das wir aber um 20:00 Uhr schon wieder mit Ziel Nachtessen verlassen müssen!

    Oben: Unser Bett für die nächsten zwei Nächte!

    Und dann das Essen auf der Terrasse im Urwald, mit Blick auf die Lichtung wo auch ein Lagerfeuer brennt...genauso herrlich wie das Essen selbst, das zum Besten gehört was ich bisher in Lodges gegessen habe!
    Zuerst gibts Salat, dann ein vegetarisches Curry mit Reis und als Dessert ein Stück Schokokuchen, dazu ein grosses Bier um die Flüssigkeitsvorräte aufzufüllen.

    Oben: Echt lecker hier!!! Besser als es aussieht!!!

    Oben: Nächtliches Anstossen mit Paul...

    Oben: ...und Sabine...schön hier!!!

    Und nachher bei interessanten Gesprächen mit Paul noch ein weiteres grosses Auffüllerchen.
    Einfach nur schön hier! Die Stimmen des Waldes, die nicht anwesenden Moskitos, die angenehme Temperatur...könnt ich jeden Abend vertragen!
    Aber um 23:00 ziehen wir uns zurück...nicht ganz alleine!
    Denn Sabine ist zum ersten Mal nachts auf dunklen Pfaden durch den Urwald unterwegs und fühlt sich dabei nicht so ganz wohl...
    ...weswegen uns Paul zu unserer Hütte bringt.
    Gute Nacht!
    ...wärs vielleicht geworden, wenn die vielen und teilweise recht lauten Geräusche Sabine schlafen gelassen hätten...
    ...haben sie aber nicht!


    Tag 7: Schimpansen im Budongo Forrest

    Um 07:00 Uhr befreien wir uns aus unseren Bettdecken und stehen auf.
    Da ich direkt vor dem Klofenster eine putzige Meerkatze sehe bin ich mir sicher dass draussen keine Katze ist und gebe Sabine Entwarnung für den Weg zum Restaurant.
    Um 07:30 Uhr gehen wir zum Frühstück (Köstlich!!!) und um 08:00 zum Chimp-Trecking-Briefing durch die beiden weiblichen Guides Pauline und Evalyne gleich nebenan.
    Inklusive uns sind wir 8 Touristen und lediglich wir sind bereit mit der Hilfs-Guidin Evalyne loszugehen, die anderen sechs bestehen auf Hauptguidin Pauline.
    Unsere kleine Gruppe geht voraus, mit etwas Abstand folgt Paulines Gruppe.

    Oben: Los gehts, ab in den Dschungel! :D

    Wie zu erwarten war muss Evalyne ein bis zwei Mal stehen bleiben und auf Pauline warten um den Weg zu den Schimpansen sicher zu finden, aber sie erklärt uns viel und auch die Geschwindigkeit stimmt.
    Und so sind wir die Ersten die von den kleinen Trampelpfaden ins Unterholz abbiegen.
    Evalyne (ca.1,65m) muss sich des Öfteren bücken, Sabine (1,78m) bückt sich beinahe ständig und ich (1,89m) komm kaum noch durchs Gebüsch.

    Oben: Und nun ab durchs Gebüsch!!!

    Oben: Immer schön hinter der GuideIn bleiben...war gar nicht mal so leicht ist wenn man so viel grösser ist...

    Und plötzlich sehen wir einen Schimpansen wenige Meter vor uns auf dem Boden!
    Zwar mit Gestrüpp zwischen ihm und uns, aber da liegt er!!!
    Und das etwa 45 Minuten nachdem wir gestartet sind!
    Ist schon eine tolle Gegend um Schimpansen zu besuchen, auch weil das Gelände hier beinahe eben ist!
    Und schon beginnt er zu Posen! :D

    Oben: Ha! Du bist entdeckt! :D

    Oben: ...wenn auch mit etwas viel Grünzeug zwischen mir und ihm, denn ich lass Sabine den besseren Platz, ganz Gentleman wie ich manchmal auch bin...

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