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Beiträge von Picco

  • Elgena Nautic Therm druckfeste Wasserboiler

    • Picco
    • 24. Mai 2015 um 17:25

    Hoi Restler

    Das war ein Beispiel, Beni darf selbst hirnen wie er damit umgehen will...

  • Reisebericht: Picco hüpft vom Kili zur Mara

    • Picco
    • 24. Mai 2015 um 17:19

    Hoi Mobilix

    Ja, die Gefahr der schlechten Gruppendynamik besteht in jeder Gruppe.
    Das hab ich auch vor der jeweils ersten gemeinsamen Reise auch klar und deutlich angesprochen und ein diese Dynamik verunmöglichendes Verhalten als Bedingung für eine gemeinsame Reise gestellt.
    Hat bei zweien zweimal bestens geklappt beim anderen hats auch einmal geklappt, aber in dieser Situation mit dem schlechten Guide und uns vieren hat's als Gruppe absolut nicht geklappt.
    Hab ich noch nie so erlebt, brauch ich auch nie wieder so!
    Aber 7 von 8 Afrikareisen waren toll und auch auf dieser war vieles toll, leider aber auch vieles ziemlich Scheisse...aber immer noch besser als im Zoo!!!
    Wenn man die Tiere mal in der Wildniss erlebt hat kommt einem auch im schönsten Zoo nur das grosse Heulen. :wink:

  • Reisebericht: Picco hüpft vom Kili zur Mara

    • Picco
    • 24. Mai 2015 um 09:58

    Gerne, Hoss!

    Wie schon mal gesagt: Gegen kleine Spenden (ab so sFr.3000.-) geh ich gerne nochmals was erleben und schreibe dann einen weiteren Reisebericht... 8):wink::lol:

  • Absetzbare Schlafbox auf Anhänger

    • Picco
    • 24. Mai 2015 um 09:57

    Hoi Albatross

    Sieht gut aus, das Federvieh da in der Garage...und auch die Kiste!
    Weiter so!

  • Plattenwärmetauscher

    • Picco
    • 24. Mai 2015 um 09:47

    Hoi Beni

    Der Druckverlust eines Plattenwärmetauschers kann enorm sein, damit greifst Du massiv in die Kühlung des Motors ein, denn die Förderleistung der Wasserpumpe ist auch vom Druckverlust abhängig!
    Du verminderst also das umgesetzte Wasservolumen und somit auch die Kühlleistung!
    Ich würde eher zu einem Rohrbündelwärmetauscher greifen (ist zwar gross, hat aber weniger Widerstand) oder direkt anschliessen.

  • Elgena Nautic Therm druckfeste Wasserboiler

    • Picco
    • 24. Mai 2015 um 09:39

    Hoi Beni

    Um einen Liter Wasser um 1°C zu erwärmen benötigt man 4'190Wattsekunden Energie.
    Bei 20 Litern sind das dann (20 x 4'190Ws=) 83'800Ws.
    Bei Anfang 20°C und Schluss 80°C sind das dann (83'800Ws x (80°C - 20°C)=)5'028'000Ws.
    Du bräuchtest also ohne Berücksichtigung der Wärmeverluste und bei Annahme von 100% Wirkungsgrad (der beinahe erreicht wird) bei 1Watt 5'028'000 Sekunden bis die 20 Liter Wasser von 20°C auf 80°C erwärmt sind...
    Nun kannst Du selbst weiterrechnen, bei 200 Watt sind das (5'028'000Ws / 200W =) 25'140 Sekunden, also 419 Minuten, das sind beinahe 7 Stunden...
    Wenn die Solaranlage auch bei trübem Wetter 200W oder mehr bringt und Euch das Wasser reicht (Mischrechnung bei 20° warmen 'Kaltwasser' und 80° warmen Warmwasser auf 38°C warmes Mischwasser gibt bei 20 Litern Boilerinhalt eine Mischwassermenge von gut 65 Litern) dann ist das mit der 200W-Patrone durchaus sinnvoll...vorausgesetzt die Isolation ist was wert und Ihr braucht erst 7 Stunden nach Sonnenaufgang warmes Wasser... :wink:

  • Reisebericht: Picco hüpft vom Kili zur Mara

    • Picco
    • 23. Mai 2015 um 13:49

    Fazit der Reise:

    Diese Reise war speziell...in vielerlei Hinsicht!
    Die ersten Tage, die ich bei Akwaba-Travel (klick mich) gebucht habe und im 'Nairobi Tented Camp (klick mich) im völlig unterschätzten
    Nairobi National Park (klick mich) verbrachte waren einfach nur toll!
    DER perfekte Safaribeginn!!!
    Ich kann den Veranstalter, die Lodge und den Park jedem bedingungslos empfehlen!
    Gerne wieder!
    Die Tour am Kili kann ich ebenfalls empfehlen, beim Reiseveranstalter unterscheidet sich meine Meinung von der meiner Mitreisenden.
    AT-Reisen (klick mich) hat alles richtig gemacht, keinerlei Klagen meinerseits, der Subunternehmer vor Ort hat auch sehr vieles richtig,
    aber auch etwas für MICH Unakzeptables gemacht. (Genau hier scheiden sich die Geister)
    Anderen mag es nicht so wichtig sein, mir hätte es wirklich viel bedeutet bei der Party/Trinkgeldübergabe dabei zu sein.
    In der Vorbereitung und am Berg wurde alles richtig gemacht.
    Sie sind sicher Profis und ich denke dass die Party entgegen den Abmachungen um einen Tag vorverschoben wurde war eine
    spezielle Situation, zumal auch meine Reisepartner zugestimmt haben.
    Aber ich möchte trotzdem festhalten: Es war dem zuständigen Herrn bekannt dass ich nicht kommen kann wenn die Party vorverschoben wird
    und dass ich nicht erfreut bin wenn ich nicht teilnehmen kann ebenfalls!
    Dass sie dann trotzdem vorverschoben wurde ist meiner Meinung nach ein NoGo, egal ob ich oder andere betroffen sind.
    Die Tage im 'Our little House'-Guesthouse bei Usa River (klick mich) waren sehr erholsam, ich hab die Ruhe gebraucht um gesund zu werden und
    dort auch bekommen, einen netten und interessanten Gastgeber als Gesprächspartner noch obendrein!
    Kann ich empfehlen, gerne wieder!
    Die http://=http://mountaininn.co.tz/'Mountain Inn'-Lodge in Moshi (klick mich) ist auch recht schön, mit Blick vom Pool zum Kibo, einzig der Curio-Shop mit den
    Extrem-Abzockerpreisen für Miet-Bergzeug sowie ein Abendessen von Axel und Lucien haben nicht überzeugt.
    Davon abgesehen: Empfehlenswert!
    'East African Exotic Safaris' (klick mich) ist eine Firma in Nairobi deren Chef Raphael M. Muturi in jeder Hinsicht vorbildlich gearbeitet hat!
    Schnelle und kompetente Antworten, gute Vorschläge, Interesse auch wenn etwas nicht gut läuft...einfach TOP!
    Leider hatten wir einen externen Guide der einen unglaublich schlechten Job gemacht hat, was zum Teil aber auch an uns lag, da wir
    alle vier viel zu wenig direkt Chege kritisierten und nach dem Morgen des zweiten Tages auch nie mehr auf die Idee kamen
    Raphael anzurufen.
    Wir alle vier haben Cheges schlechten Job zugelassen!
    Wobei dies keine Entschuldigung für Chege sein kann, denn er hat zu wissen was sein Job ist und den zu machen!
    Dass zwischendurch sein wahres, grosses Potential durchschien hat alles nur noch schlimmer gemacht.
    Alles in Allem: 'East African Exotic Safaris' ist absolut empfehlenswert, jedoch mit einem anderen Fahrer!
    Nachdem ich den Kontakt zwischen unserem echt guten Ersatz-Guide Anderson und Raphael hergestellt habe und Raphael unter anderem
    auf meiner Kritik in Wort und Schrift aufbauend eine Checkliste für die Guides erstellt hat bin ich mir sicher dass das Problem gelöst ist!
    Die 'Fisheagle Inn'-Lodge am Lake Naivasha (klick mich) ist eine zwar preiswerte, wenn auch nicht sonderlich luxuriöse Übernachtungsmöglichkeit.
    Wer ein sauberes Bett mit Dusche und WC sowie Pool und gutem Essen erwartet ist hier richtig, wer Luxus will eher nicht.
    Wobei ich klar sagen muss dass ich die höherpreisigen Zimmer nicht gesehen habe, vieleicht sind die luxuriös, ich weiss es nicht.
    Die Budget-Zimmer, die ich gesehen habe, sind sehr dunkel und klein, aber durchaus ausreichend.
    Eine Bootstour lohnt sich auf jeden Fall!!!
    Das 'Enchoro Wildlife Camp' am Oloolaimutia-Gate der Massai Mara (klick mich)ist ein von der örtlichen Massai-Community geführtes,
    einfaches und preiswertes Camp am östlichsten Zipfel der Massai Mara.
    Die Zelte waren sauber, die Nasszellen ebenfalls, wenn auch etwas speziell, da sie aus über ein Holzgerüst gespannter
    LKW-Plane gefertigt wurden.
    Dass die Böden schief sind sollte man verkraften können...das Camp ist nicht für Luxustouristen gedacht!
    Das Essen ist näher an der afrikanischen Küche als anderswo, auch wenn in Privathaushalten wohl kaum je Dreigangmenüs wie
    hier serviert werden.
    Sehr schmackhaft, muss man gegessen haben!
    Für Menschen, die gerne merken dass sie in Afrika sind ein empfehlenswertes günstiges Camp nah am Gate, gerne wieder!
    Einzig der viele Plastikmüll im Dorf neben dem Camp störte mich.
    Im Camp war's jedoch sauber!
    Das 'Mara West Camp' am Ololoolo Gate der Massai Mara (klick mich) am nördlichsten Zipfel der Massai Mara besticht durch gute Küche,
    saubere (wenn auch dunkle) Gemeinschaftsnassräume und gemütliche Zelt-Bandas sowei luxuriöse Zelte mit gemauerten Nasszellen.
    Es liegt für normale Fahrer fünf bis zehn Minuten vom Gate entfernt oberhalb des Grabenbruchs auf der Hochebene.
    Von einem Mitarbeiter abgesehen kann ich es nur empfehlen, TOP!
    Das 'Sarova Stanley Hotel' in Nairobi (klick mich) ist halt ein 5*.Hotel, nicht meine Welt, aber schön und das Essen am Pool auf dem Dach
    hat geschmeckt, der Service ist, wie zu erwarten in der 5*.Klasse, top, einzig das Bezahlen des Essens war nicht dem
    Standart entsprechend.
    Die Reise war für mich ein hin und her zwischen Himmel und Hölle, mit einigen Zwischenstufen.
    Die Tourzusammenstellung war meiner Meinung nach wunderschön, aber es gab andernorts zu viele Unstimmigkeiten.
    Alles in Allem bleibt ein sehr fader Beigeschmack hängen...so was möchte ich nicht mehr erleben!
    Das Positive daran: Die nächste Tour kann nur besser werden! :D

    ENDE DES REISEBEICHTS!

  • Reisebericht: Picco hüpft vom Kili zur Mara

    • Picco
    • 23. Mai 2015 um 13:35

    Oben: Der Ort Suswa schon etwas besser aus...

    Oben: Impressionen aus Suswa...

    Um 14:40 sind wir genau zwischen dem Mt. Suswa und dem Mt. Longonot und um 15:04 erreichen wir die Strasse die von Naivasha
    nach Nairobi führt.
    Also 4 Stunden und 18 Minuten reine Fahrzeit vom Mara West Camp am Ololoolo-Gate bis zum Abzweig von der Strasse Nairobi-Naivasha
    nach Narok.
    Schon bald gehts steil den ostafrikanischen Grabenbruch rauf an unendlich vielen Markthäuschen vorbei in die Hochebene.

    Oben: Immer wieder am Strassenrand: Gemüse- und Früchtestände mit wunderschön feilgebotenen Waren.

    Oben: Das letzte Foto dieses Berichtes: Limuru

    Um 15:36 durchfahren wir Limuru und kurven die Auffahrt zur Schnellstrasse A104 'Eldoret-Malaba-Road' rauf.
    Um 15:55 lassen wir den Serviceangestellten, der auf der Fahrt auch noch eine Anspielung von sich liess, in der Nähe des
    Kikuyu Town Bus Parks in Gitaru raus und düsen nun zu dritt weiter nach Nairobi.
    Um 16:34 erreichen wir das Sarova Stanley Hotel, wo Axel ein Zimmer gemietet hat, weil er erst am folgenden Morgen losfliegt.
    Wir benötigten also reine Fahrzeit zwischen dem Abzweig von der Strecke Nairobi-Naivasha nach Narok genau 1,5 Stunden,
    plus die 4 Stunden 18 Minuten vom Mara West bis zur Abzweigung sind also 5 Stunden und 48 Minuten vom Mara West Camp bis
    zum Sarova Stanley Hotel in Nairobi.
    Gemäss Google Maps sind das 257km, also hatten wir einen Schnitt von gut 44km/h, trotz guter Strasse ab Narok.
    Wir nehmen unser Gepäck entgegen, Axel gibt Chege sein Trinkgeld und verabschiedet sich von ihm mit einer Umarmung...
    :-O
    Ich staune und auch Chege schaut mich dabei mit grossen Augen und überraschtem Gesichtsausdruck an...
    Das hat er offenbar genausowenig erwartet wie ich...
    Na ja, die Verabschiedung zwischen Chege und mir ist deutlich weniger innig, wir geben uns zwar die Hand, aber
    da ist nicht ein Ansatz von Lächeln oder so was vorhanden, weder bei ihm noch bei mir.
    Und Trinkgeld geb ich natürlich absolut keines...denn das hat er meiner Meinung nach nicht nur nicht verdient, sondern es sich
    komplett verspielt!
    Wir beide sagen nur je ein einziges Wort: 'Bye!'...
    Schon gehts durch die Sicherheitskontrolle und den Scanner rein ins Hotel, wo Axel dann sein Zimmer und seinen sowie ich meinen
    Flughafentransfer klar machen und auch klären ob ich hier im Hotel bleiben kann, was bis 22:00 kein Problem ist, da Besucher
    bis 22:00 auch in den Zimmern erlaubt sind.
    Also ab ins doch recht schöne und grosszügige Zimmer, wo Axel mir das Klo und auch die Dusche überlässt, während dem er
    das Hotel erkundet.
    Danke dafür, Axel! :)
    Natürlich nimmt er den Zimmerschlüssel mit, was dazu führt dass das Licht bald Feierabend macht...
    Toll!!!
    Zum Glück hab ich das iPhone dabei, so hab ich wenigstens etwas Licht um mein Geschäft fertig zu machen.
    Axel ist mit dem Schlüssel natürlich schon über alle Teppiche, also pack ich meine Taschenlampe aus und dusche halt im
    Taschenlampenlicht... ;)
    Tut das gut!!!
    Warmes Wasser, herrlich!!!
    Und dank dem nicht so optimalen Licht seh ich auch nicht welche Brühe da an mir runter läuft...
    ...wir wurden ja etwas eingestaubt auf der Fahrt...
    Kaum bin ich wieder angezogen kommt auch Axel zurück und übernimmt kampflos die Nasszelle.
    Frisch geduscht sind wir nun beide und schon kommt das SMS von Elvira, einer in der Nähe von Nairobi lebenden Schweizerin mit eigenem
    Safari-Unternehmen 'Bush Trucker Tours(klick mich), die ich schon ewig aus Afrika-Foren und seit 2011 auch in der Realität kenne.
    Ihr sehr stimmiges und auch günstiges Angebot war bis zuletzt in der engsten Auswahl...aktuell bereue ich dass wir nicht dieses
    genommen haben, obwohl Raphael wirklich alles richtig gemacht hat.
    Mit ihr wollen wir heute zu Abend essen und etwas quatschen und nun steht sie schon unten im Foyer!
    Wir kurz darauf auch!
    Sehr schön sie mal wieder zu sehen!
    Kaum haben wir uns begrüsst lächelt mich ein Mann von der Seite an und begrüsst mich...
    Ich begrüsse ihn auch und hab keinen blassen Schimmer wer er ist...was man mir wohl auch ansieht!
    Denn er lacht und sagt dass er Raphael ist!
    PEINLICH!!!
    Mein Gott, mein Hirn wurde wohl zu sehr durchgeschüttelt!!!
    Nachdem er auch Axel und Elvira begrüsst hat sagt er dass sich Bianca und Lucien ziemlich über Chege beklagt haben, was ich natürlich
    auch mache!
    Ich erzähle ihm so grob was alles vorgefallen ist, ich bin sicher 20 Minuten oder länger dran, dann einigen wir uns darauf dass ich
    ihm eine eMail sende, da mein Englisch doch etwas zu holprig ist um alles genau zu erklären.
    Auch sag ich ihn dass ich einen Reisebericht schreiben werde und er erinnert mich daran dass ich das schon vor der Reise
    mit ihm besprochen habe und er auch jetzt noch einverstanden ist.
    Ich merk auch hier wieder: Ein sympatischer, ehrlicher Geschäftsmann der mit Kritik umgehen kann ohne arschkriecherisch zu sein.
    Echt, ihn kann ich nur weiterempfehlen, bedenkenlos!
    Sein Wunsch uns einen berühmten Driverguide zur Verfügung zu stellen hat dann halt nicht das Ergebniss gebracht das er wollte...
    Leider...
    Axel und Elvira stehen daneben und warten bis wir fertig sind und uns verabschieden, anschliessend gehen wir drei rauf auf die Terrasse,
    wo wir dann etwas trinken und ganz gut zu Abend essen, bei herrlich warmen Wetter!
    Schön wars!
    Und hat echt gut getan, aber das Bezahlen dauert und dauert...um 21:15 hab ich die Rechnung verlangt, um 21:45 geh ich selbst auf
    die Suche nach jemandem der mein Geld haben will...denn mein Flug wartet nicht bis die ihr Portemonaie gefunden haben...
    Schon bald verabschieden wir uns, denn es eilt nun ganz gehörig...
    Im Foyer treff ich meinen Taxifahrer und um 22:06 fahren wir los in Richtung Airport, wo ich um 22:30 nach interessanten Gesprächen
    schon aussteige.
    Trotz all der Sicherheitsvorkehrungen inklusive aussteigen und sich abtasten lassen noch auf der Zufahrtsstrasse zum Flughafengebäude!
    Um die Zeit hat's halt kaum Verkehr, am Tag hätte ich mindestens doppelt so lange benötigt!
    Drinnen geht alles ganz schnell, keinerlei Komplikationen, und schon warte ich am Gate.
    Das Boarding beginnt kurz vor Mitternacht, der Flug startet mit geringer Verspätung um 00:32 Uhr statt um 00:20 Uhr.
    Und tatsächlich kann ich auch auf dem Rückflug etwas schlafen!
    Erstaunlich!
    Tut aber gut!
    Um 06:46Uhr (08:46 ostafrikanischer Zeit) setzen wir auf der Landebahn in Zürich Kloten auf, schon im Ausstiegs-Finger
    beginnt meine Nase zu tropfen...
    ...die diesjährigen Erkältungserreger sind wohl besonders schnell!
    Um 07:28 sitz ich im Zug und kurz nach 09:15 steh ich wieder in meiner Wohnung...
    ...und ich weiss schon: Es ist schweinekalt in der Schweiz!!!
    Ab ins warme Bett, guten Tag!

  • Reisebericht: Picco hüpft vom Kili zur Mara

    • Picco
    • 21. Mai 2015 um 13:57

    Tag 22: Endlich nach Hause!!!

    Schon sehr früh bin ich wach, es ist kurz nach vier.
    Aber das passt, denn ich muss ja heute die Tasche packen, es geht ja heute Abend in Nairobi zum Flughafen...
    ...hoffentlich!!!
    Ich vertrau Chege absolut nicht und bin mir erst sicher dass er uns am Sarova Stanley Hotel in Nairobi abliefert wenn wir dort sind...
    Na ja, wir werden sehen ob wir da ankommen oder nicht...jetzt kann ich eh nicht mehr viel dazu beitragen falls er sich quer stellt...
    Ich hoffe das Beste...
    Also mach ich mich daran wieder alles in die kleinere, fluggepäckbestimmungsgerechte Tasche zu stopfen...
    ...Schwerstarbeit am Morgen, und das möglichst leise, denn in den umliegenden Zelten schlafen ja noch Leute...
    Da die Salametti's und die Getreideriegel ja weggefuttert bzw. verschenkt sind und nichts dazugekommen ist bin ich diesmal sicher
    unter den erlaubten 23kg, denn gut 23,6 kg hatte die Tasche ja auf dem Hinfug und das Zeug hatte rund ein Kilo...passt!
    Zumindest vom Gewicht her, vom Platz her muss ich doch so einige Male umpacken bis alles drin ist.
    Dann noch die letzten Notizen des Urlaubes machen, die wenigen Fotos des Vortages sichten und schon ist es sechs, Zeit für
    die hoffentlich letzte ordentliche Sitzung in Afrika!
    Zumindest für diese Reise! ;)
    Anschliessend das letzte Frühstück hier und um halb sieben nochmals auf einen Gamedrive, den Letzten mit Chege, definitiv!
    Nochmals empfängt uns diese wunderschöne, extrem tierreiche Gegend schon frühmorgens mit einem Sonnenaufgang... :D

    Oben: Oloololo Gate, 07:05Uhr, Windstill, die Frisur...na ja, lassen wir's...

    Wir tuckern wieder dem Wäldchen entlang, um einen Busch herum, wieder sehr, sehr langsam...
    Plötzlich zeigt Chege in Richtung Busch und sagt 'White Rhino'!
    ...einige Zeit später, halt so lange wie man im Schleichtempo benötigt um die vier Meter zwischen Chege und mir hinter sich
    zu bringen, seh ich auch endlich mal am Busch links von mir vorbei, und tatsächlich: Ein Spitzi zum Abschied! :D

    Oben: Frühmorgendliches Spitzi...das sich leider nicht recht ins tolle Licht stellen will...

    Der Gamedrive beginnt schon mal gut, ein grosses Danke an die vielen Tiere der Gegend!
    ...die sich kurz darauf sogar zum Abschiedsfoto bestens ins Licht stellen! :D

    Oben: Tschüss, Impalas, war schön mit Euch! Gerne wieder mal! :D

    Oben: Selbst das Löwenrudel posiert nochmals! :D Tschüss und danke auch Euch!

    Oben: Und auch die Familie 'Eli' will nochmals posieren, auch Euch: Danke dafür und bis hoffentlich bald mal wieder!

    Wir fahren weiter, wollen versuchen einen Leoparden zu finden, plötzlich kommt einige hundert Meter vor uns ein Tier von
    links aus dem Gras auf die Piste...
    ...nur...was ist das?
    Chege bleibt sofort stehen...
    Sieht nach einer Katze aus...
    Aber nach einer Kleinen...etwa ein Serval???
    Ich versuche zu fotografieren um es auf dem Bildschirm näher ranzuzoomen...
    ...aber Chege fährt los, so dass es zu verwackelt ist um es richtig zu erkennen...
    Ich mach während der Fahrt einige Fotos, auf einer ist das Tier sogar zu erkennen: Tatsächlich ein Serval!!!

    Oben: Meine zweite Servalsichtung, wie schon die Erste hier im Mara Triangel! Wunderschön!
    Leider nicht ganz scharf, da aus dem fahrenden Auto rausfotografiert und 1zu1 rangezoomt...

    Das Kätzchen läuft weiterhin auf der Strasse weit vor uns her, bleibt stehen, sieht zu uns zurück und...
    ...verschwindet rechts im hohen Gras!
    Wir fahren dorthin wo die Katze im Gras verschwunden ist und sehen...
    ...Gras...
    ...nur Gras...
    ...hohes, trockenes Gras...
    ...aber keine Katze...
    ...plötzlich eine Bewegung!!!
    ...und tatsächlich, das Warten hat sich gelohnt!
    Fotografieren macht leider (noch) keinen Sinn, man würde nur Gras mit einigen Schatten sehen, aber beobachten liegt drinn!
    Der Serval schaut sich um, die Ohren drehen sich nach allen Seiten, er ist offenbar auf der Jagd!
    Und dann geht er weiter...
    Wir verlieren ihn aus den Augen...und trotzdem bleiben wir stehen und suchen und suchen...
    Beinahe gleichzeitig sagen Axel, Chege und ich das wir ihn wieder sehen!
    Und diesmal kann ich ihn fotografieren, wenn auch nur ganz kurz gut sichtbar...

    Oben: Da sitzt er doch, da sitzt er doch!!! :D

    Und schon verschwindet er wieder...
    Wir sprechen noch kurz darüber und bemerken dass 'mein' Serval an einem ganz anderen Ort sass als Axel und Chege ihn gesehen haben...
    Waren es etwa zwei dieser Einzelgänger???
    Offenbar schon, denn ich hab ja 'meinen' fotografiert und vier Augen haben den Anderen gesehen!
    Na ja, war auch so ein wunderschönes Erlebniss!!!
    :D
    Wir fahren weiter, wieder auf Leo-Suche.
    Chege hält mal wieder im Nirgendwo und sucht mit dem Fernglas die Bäume in einigen hundert Metern Entfernung ab, ich mache
    dasselbe mit meiner Kamera...
    ...und ich sehe was...fotografiere es, zoome es heran...
    ...ein hellbraunes Etwas, das da im Baum hängt!
    Nicht klar zu erkennen was es ist, deshalb zeige ich es Chege, der sich heute ganz anständig benimmt.
    Er sagt dass das ganz klar eine Grant-Gazelle ist!
    Er fragt wo ich das gesehen habe, ich zeige es ihm, er schaut einige Zeit durchs Fernglas, setzt sich hin und fährt los!
    Wau!
    Ab zu einem Leo-Riss im Baum!
    Denk ich zumindest bis...
    ...ja, bis wir zu einer Weggabelung kommen, wo er rechts statt links abbiegt...
    ...nicht in Richtung der Baumgruppe sondern ich Richtung Gate, obwohl wir gemäss seiner gestrigen Rede noch beinahe eine Stunde
    Zeit haben!
    Mir bleibt mal wieder der Mund offen stehen!!!
    Da sieht man auf der Suche nach einem Leoparden einen offensichtlichen Leopardenriss und er fährt obwohl wir keinen Zeitdruck
    haben nicht hin!
    Weil ich ihn entdeckt habe???
    Ich nehms mal an...
    Am Meisten erstaunt mich aber Axel, denn obwohl er mitbekommen hat dass da eine Grant im Baum hängt und er den Wunsch nach
    dem Leo geäussert hat stört er sich nicht daran dass wir nicht dahin fahren!
    Zumindest sagt er beruhigend zu mir wir sollen doch einfach die Landschaft geniessen...
    Unrecht hat er ja nicht, es ist besser als jetzt einen weiteren Streit mit Chege anzufangen, wo wir nun definitiv auf
    ihn angewiesen sind weils für eine Organisation eines anderen Autos für die Fahrt nach Nairobi zu spät ist...
    Wir tuckern also die Landschaft geniessend zurück zur Lodge und ich mach mich ans Bezahlen der Getränke...
    ...was sehr chaotisch abläuft...
    ...aber nicht weil der Lodgemanager, der für die Zahlung zuständig ist chaotisch wäre, nein, weil zwei andere osteuropäische Touristen
    weder Anstand noch Respekt vor irgendwas haben und laut palavernd ins besetzte Büro reinlatschen und während der Manager und ich
    die Getränkeliste besprechen mir ins Wort fallend den Manager anquatschen!
    Der versucht mehrmals anständig die beiden zu bitten draussen zu warten, die beiden quatschen aber einfach weiter in unser Gespräch rein...
    Erst eine agressive Bemerkung meinerseits bringt die zwei Typen dazu sich über mich beklagend rauszugehen...
    Idioten gibts halt überall...
    Irgendwie schaffen wir's dann doch noch die Rechnung anzuschauen und zu bezahlen und schon gehts ins Zelt, die Tasche holen
    und zum Auto bringen.
    Chege fragt uns ob wir was dagegen hätten wenn ein Mitarbeiter der Lodge nach Nairobi mitfährt, was wir natürlich erlauben.
    Wäre ja Schwachsinn wenn wir mit leerem Auto fahren und er das Daladala nehmen muss...
    Nachdem wir eingestiegen sind entpupt sich der Mitarbeiter als der Sprücheklopfer vom Restaurant...
    ...na toll...
    Wir fahren um 10:23 los, durchqueren die Ortschaft Lemek um 11:37, sind um 12:44 in Narok und machen zwischen 13:11 und 13:34
    kurz nach Narok unsere Mittagspause am Strassenrand.
    Da ich schon seit gestern Verdauungsprobleme und wieder Anzeichen von erhöhtem Histamin habe bin ich zurückhaltend beim Essen,
    denn wer will schon Durchfall auf so einer Fahrt oder im Flieger...ich zumindest nicht!
    Also ess ich das Hühnchen nicht, da das mit Sicherheit die grösste Histaminbombe ist.
    Der Rest des Lunchpacketes ist schnell gegessen, die uns umgebende Landschaft voller Plastikmüll...kein Grund lange zu bleiben!
    Um 13:59 gehts durch Ntulele, am Shopping-Center vorbei...

    Oben: In Ntulele macht Staub wischen offenbar wenig Sinn...aber es hat eine Bar und ein Shopping-Center sowie natürlich einen Markt.

    Oben: Typischer Ort in dieser trockenen Gegend...Ntulele...

    Oben: Ja, der Speed hat wohl wirklich gekillt...Tipps zum Verhalten im Strassenverkehr auf afrikanisch...ebenfalls in Ntulele gesehen.

  • Reisebericht: Picco hüpft vom Kili zur Mara

    • Picco
    • 19. Mai 2015 um 18:08

    Nach ewig langer Fahrt zu einem Hippopool mit Toilettenhaus, aber ohne Krokodile fahren wir weiter, wieder um die zehn Minuten
    auf der Hauptpiste...
    Er hält in der Nähe des Mara Rivers so an, dass wir knapp den Kopf eines Krokodils, das im Wasser liegt, sehen können...
    Na ja, ich hab auch nicht erwartet dass er sich Mühe gibt...
    Immerhin ist ein Goliathreiher zu beobachten...

    Oben: Goliathreiher, Ardea goliath, mit 1.40m Höhe der grösste Reiher

    Cheges Frage was wir nun sehen wollen müssen wir leider wieder mit grossen Krokodilen beantworten...nur ein Kopf reicht nicht!
    Ich schlage ihm vor dass wir zu eben jenem Mara Crossing Point 500m neben dem Löwenrudel fahren...
    ...was wir dann auch tun!
    Und nach etwa 45 Minuten Fahrt sind wir wieder dort wo wir kurz nach acht mit dem Wunsch grosse Krokis zu sehen losgefahren sind...
    ...und fünf Minuten später, kurz nach 11:00 Uhr sehen wir grosse Krokodile...
    Traurig, wenn sich der Tourist in der Gegend etwas auskennt... ;)

    Oben: Krokodile, nach beinahe 3 Stunden unnötigem Kilometer fressen dort gefunden wo wir am Anfang nur 500m entfernt waren...
    Ich als Fahrer hätte es zuerst in der Nähe versucht...aber ich bin nicht der Fahrer...

    Schon bald gehts auf den Weg zurück zur Lodge...

    Oben: Familie Warzenschwein inkl. adoptiertem Nachwuchs (pssst...die Gazelle weiss noch nichts davon...pssst!) am Wegesrand.

    Oben: Herr Sekretär auf dem Weg zur Arbeit!

    Auf dem Rückweg sagt Axel zu Chege dass er am Nachmittag gerne in jenen Wald da am Mara River fahren würde, wenn das möglich ist.
    Chege lässt sich den Wald zeigen, überlegt kurz und bestätigt dass das möglich ist und wir das tun werden.
    Und dann gehts rauf zur Lodge, das Mittagessen ruft...
    Wobei es eher unsere Mägen sind die knurrend rufen...
    Es schmeckt wieder sehr gut, und natürlich muss Chege's Freund von der Bedienung wieder seine Sprüche ablassen...
    ...wieder ohne etwas direkt zu sagen, wieder nur Andeutungen...
    Na ja, mich trifst Du damit nicht, Kerlchen...
    Nach dem Essen geh ich mich etwas hinlegen, später ins Internet, unter die Dusche und dann scheitere ich kläglich beim Versuch
    in den Shop zu kommen...weil der geschlossen ist...
    Demnach gibts aus diesem Urlaub keine Ansichtskarten...sorry an alle die eine erwartet haben! :(
    Um halb vier holpern wir wieder die Bruchkannte des ostafrikanischen Grabenbruches runter in die Mara.
    Chege fährt die kleine Piste, die vom Gate zum Kichwa Tembo Tented Camp führt, das wäre der kürzeste Weg zum Wald am Mara River...
    ...sagt zumindest er...
    Na ja, ich hab da so meine Zweifel...
    Und tatsächlich: Wir fahren zwar einen Wald entlang, sind aber weder im Wald noch in der Nähe des Mara Rivers...sondern etwa
    einen Kilometer entfernt!
    Axel ist es offenbar egal dass wir weder in den Wald fahren noch am besprochenen Ort sind...
    Na ja, ich hab versprochen mich nicht aufzuregen und ruhig zu bleiben...und ich halte meine Versprechen wenn irgend möglich!
    Wir sehen keine Tiere und so fahren wir weiter.
    Chege fasst den Auftrag uns Tiere zu zeigen und fährt los, wie schon seit dem Tag nachdem Axel ihn gebeten hat schneller zu fahren
    erreichen wir nur sehr langsames Schritttempo...
    Und Chege fährt so wie kein anderer Guide es an diesem von Tieren wimmelnden Ort schaft: Eine volle halbe Stunde lang ohne dass
    wir im Umkreis von vieleicht 200m auch nur ein Tier, nicht mal einen Vogel, sehen!
    Nicht mal ein Insekt hab ich bewusst wahrgenommen, absolut nichts ausser Gräsern und Büschen, nichts!!!
    Bravo!
    Ich bin sicher dass das hier noch nie jemand vorher geschaft hat!!! ;)
    Während dieser halben Stunde unterhalten sich Axel und ich mehrmals darüber ob das nun die blanke bewusste Provokation ist
    oder nicht...und kommen beide zum Ergebniss 'ja, es ist die reine Provokation, aber wir lassen uns nicht provozieren'...
    Eine 5/4tel Stunde nachdem wir abgefahren sind sehen wir doch noch ein Tier...und es ist grösser als ein Insekt! ;)

    Oben: Weiss-Stirnspint (Merops bullockoides) beim die Klappe aufreissen!

    Und nicht nur den, sondern auch noch weitere Tiere sehen wir trotz Chege's Rumgegurke...

    Oben: Kleine Elifamilie...immer wieder schön anzuschauen!

    Wir gurken noch bis zur Parkschliessung unmotiviert rum, sehen kurz vor der Fahrt zur Lodge nochmals die Löwen, aber nur
    in schlechtem Licht, weit weg und faul rumliegend...
    Also rauf zur Lodge...
    Beim Abendessen wieder die Sprüche, aber...
    ...
    ...Chege kommt ohne Aufforderung meinerseits zu uns und bespricht den morgigen Ablauf!
    Offensichtlich kann er doch dazulernen...
    Schon bald gehts ind Bett, denn so beinahe komplett Game-lose Gamedrives machen auch müde, gute Nacht!

  • GFK Kabine lackieren

    • Picco
    • 19. Mai 2015 um 17:58

    Hoi zämä

    Das Bild mit dem Farbverlauf schaut zwar gut aus, aber ich hätte Angst wegen der unterschiedlichen Ausdehnungen bei unterschiedlichen Obeflächenfarben...

  • Reisebericht: Picco hüpft vom Kili zur Mara

    • Picco
    • 17. Mai 2015 um 19:48

    Oben: Sie nimmt die Angriffsstellung ein...jede Muskelfaser ist sichtbar angespannt...

    Oben: Die Löwen auf der anderen Seite ducken sich auch, sind ganz nervös, bewegen sich nicht...

    Links und recht unseres Autos hat's Löwen, links und rechts ducken sie sich, gehen in Deckung...
    Ich schau am Auto hinter uns vorbei, dorthin wo alle Löwen hinschauen...
    und was seh ich da???
    ???
    ...
    !!!
    Da seh ich ein...
    ...
    ...
    ...Warzenschwein fröhlich pfeiffend des Weges gehen...nichtsahnend!
    OK, gepfiffen hat's nicht, hätte aber zu dem fröhlich wirkenden Gang gepasst! ;)

    Oben: Frisch-fröhlich hoppelt es daher, das Warzenschwein!
    Leider ist die Strasse schärfer als das Schwein... :(

    Und plötzlich gehts los!
    Das Schwein erblickt die Löwen, streckt seinen Schwanz senkrecht in die Höhe und rennt los!
    Beinahe genau auf die im ersten Bild zu sehende Löwin zu!!!
    Und nun rennt auch die los, aber erwischt das Schwein ganz knapp nicht!
    Das Schwein rennt weiter!
    Die Löwin hinterher!
    In einem enormen Tempo fliegen die beiden Tiere durch die Wiese, unglaublich schnell, ich komm mit der Kamera nicht nach!
    Leider...
    Hier eine Hake schlagen, da etwas geradeaus sprinten, dann wieder eine Hake...
    Echt, dass die Warzenschweine so extrem schnell sind hätt ich nie gedacht!
    Man weiss es vom Fernsehen und vom Lesen, aber wenn man das mal gesehen hat, WAU!!!
    Die Löwin hat keine Chance!!!
    Phu!!!
    Das war Spannung pur!!!
    Die Löwin kehrt zu den anderen zurück und dort wo wir das Schwein erstmals gesehen haben kreuzt ein Fünfbein die Strasse...

    Oben: Das seltene afrikanische Fünfbein, nahe mit dem Elefanten verwandt!

    Oben: Die Löwen lassen's nun erstmal friedlich angehen...ein Hügel voller Löwen! :D

    Und dann...
    Plötzlich wird eine Löwin aktiv, schleicht sich an den Autos vorbei...
    Die Löwen auf dem Hügelchen ducken sich, die schleichende Löwin ist völlig konzentriert, diesmal links von uns...
    Sie schaut wie mir scheint durch die Büsche hindurch auf die kleine Wiese...
    Ich seh nichts...
    ...und die Löwin bewegt sich ganz vorsichtig im Schleichgang weiter, bleibt plötzlich wieder stehen...
    Ich schau immer wieder in Richtung ihres Blickes und da!!!
    ...
    Ein Warzenschwein kommt aus einem Busch!
    Es bleibt stehen, schaut sich um, grast dann aber friedlich weiter...
    Die Löwin wartet bis das Warzenschwein sie nicht mehr direkt sehen könnte und schleicht dann weiter in jene Richtung, in
    der ich das Schweindl nicht mehr sehen kann...
    ...bleibt wieder stehen...
    ...schleicht wieder weiter...

    Oben: Pssst...gaaaaaaanz ruhig schleichen, gaaaanz ruhig!!!

    Während die eine Löwin versucht sich ans Warzenschwein zu schleichen gibts offensichtlich eine Art der Verständigung zwischen
    einer älteren Löwin rechts der Autos und den Löwen auf dem Hügel, die im Blickfeld des Warzenschweines liegen!
    Denn ohne dass ich irgendwas höre sind die 'Hügellöwen' plötzlich aktiv, schauen erst zu der Löwin auf der anderen Seite
    und begeben sich dann ebenfalls mehr oder weniger schleichend zu ihr hin, so dass das Warzenschwein diese Löwen nicht mehr sehen kann
    weil nun die Autos Sichtschutz gewähren!!!
    Die schleichnde Löwin ist nun schon sehr nah am Busch, bewegt sich aber nicht mehr weiter und wirkt plötzlich völlig ziellos...
    Offenbar wurde sie entdeckt...
    Also keine weitere Jagd mehr vor unseren Augen...

    Oben: Die zusammen in den Sichtschutz der Autos gerufenen Löwen...

    Nach einiger Zeit gehen die Löwen weiter, wir tun dasselbe, nur dass wir nicht gehen sondern fahren...jaja, wir sind unsportlich!
    Da zwischen Chege und mir Eiszeit herscht hat Axel freie Wahl was wir als nächstes suchen wollen...er entscheidet sich,
    natürlich mit meinem Einverständniss, für grosse Krokodile, denn für die ist der Mara River berühmt und wir haben erst wenige
    davon gesehen.
    Wir sind etwa 500m vom nächsten Mara Crossing Point entfernt, wo ich bisher immer grosse Krokodile gesehen habe, auch am
    Tag als Anderson mit uns da war.
    Deshalb bin ich doch massiv erstaunt dass Chege in die andere Richtung fährt!
    Na ja, kann ja sein dass er einen Punkt kennt den ich nicht kenne....warten wir's mal ab...
    So fahren wir dem Galleriewald entlang und da sehen wir natürlich auch einige Tiere...denn in der Gegend wimmelt es auch
    ausserhalb der Migration von Tieren!

    Oben: ...kleiner Elefant ganz gross am überlegen ob er den mächtigen Baum vor sich umstossen kann oder nicht...
    ...er entscheidet sich für einen zaghaften Versuch und...scheitert... ;)

    Oben: ...was der Pavian in der Baumkrone mit Gelassenheit beobachtet...

    Oben: Auch Wasserbock's zeigen sich von der (besten?) Seite...

  • RKB-Koffer - Isolierung innen

    • Picco
    • 17. Mai 2015 um 07:02

    Hoi Thomas

    Zitat von ThomasFF

    ...das wäre dann eine auch in der Praxis umsetzbare Bauweise. Ich bin ja wieder rückfällig geworden und hab mir einen Vivaro für kleines Geld zugelegt, den ich zum "Partyschläfer" umbauen will...


    Ich hab den Eindruck dass Du mich auch hier falsch verstanden hast!
    Ein Alu/Schaum/Alu-Sandwichkoffer, der zusätzlich isoliert wird ist eine ganz andere Sache als ein Vivaro mit Stahlblechcarrosserie.
    Der Tipp mit wenig Isolation funktioniert nur weil dadurch die innere Aluschicht nicht so kalt wird dass es da Probleme mit kondensierendem Dampf gibt, bei einer unisolierten Stahlcarrosserie wird diese natürlich beinahe so kalt wie die Aussentemperatur. Je dünner die Isolation ist umso schneller gibts da Kondensprobleme!
    Das sind wirklich zwei Paar Schuhe!!!

  • RKB-Koffer - Isolierung innen

    • Picco
    • 16. Mai 2015 um 07:50

    Hoi Thomas

    Zitat von ThomasFF

    Nur darf man da die Taupunktgeschichte nicht vernachlässigen, wenn das Auto länger als Dein damaliger Hiace halten soll.


    Das ist grundsätzlich richtig, genau drum weise ich jeweils darauf hin.
    Ich möchte nicht dass jemand denselben Fehler macht den ich gemacht habe.
    Aber hier gehts um eine Alu-Wand, die rostet nicht durch, da gibt's 'nur' Wasser in der Isolation wenn nicht über das Wasser eine Verbindung zwischen dem Alu und einem höherwertigen Metall entsteht.

    Zitat von ThomasFF

    Aber was meist Du denn zur Idee mit der Dampfsperr-Folie zwischen den x trem-Lagen?


    Ich meine dass das sicher funktionieren wird, wenn es denn sauber gemacht wird...nur halte ich es für realistisch betrachtet kaum durchführbar, nur schon wegen allfälliger Klappenöffnungen usw.
    Da müssten die Schnittkanten auch mit der Dampfsperre abgedichtet sein, was dann wieder eine Wärmebrücke ist.
    Das gilt aber natürlich nicht nur bei dieser 'Sandwich'-Idee, sondern bei jeder Dampfsperre.
    Deshalb mein Vorschlag nur sehr gering zu isolieren, da ist die Wärmeabstrahlung des Körpers an die Aussenwand schon wesentlich reduziert (Kältestrahlung gibts nicht, das wird nur so empfunden) ohne dass die schon vorhandene Dampfsperre (die innere Sandwichhülle aus Alu) in den für Kondensat kritischen Bereicht gelangt.
    1cm Innenisolation reicht dafür aus, dann noch eine Holz- oder Stoffoberfläche dort wo man der Wand nahe kommt und schon ist die Behaglichkeit massiv verbessert ohne sich ein Problem eingebaut zu haben.

  • RKB-Koffer - Isolierung innen

    • Picco
    • 15. Mai 2015 um 19:32

    Hoi zämä

    Zitat von MatzeD

    Das Zeug ist ja dicht.


    Nein, ist es nicht!
    Das erzählen zwar die Verkäufer, aber es ist nicht wahr!
    Es ist so wie Mobilix und ich es schreiben (ist ein wichtiger Teil meines Berufes).
    Es ist Wasserdicht, aber nicht dampfdiffusionsdicht!
    Dampfdiffusionsdicht ist nur Metall oder Glas, sonst gar nichts!

    Zitat von ThomasFF

    PS: Picco sagt, die Isolierwirkung an den Außenwänden werde im Allgemeinen überschätzt und die Wirkung trete durch die Einstrahlungen über die Fenster und die Temperatureinfüsse durch die geöffneten Türen etc. zurück.


    Sorry, Thomas, aber lies nochmals was ich geschrieben habe.
    Das habe ich weder geschrieben noch je gesagt noch je gemeint, das wäre auch falsch!
    Ich schreibe vom Wärmeschutz und wie die Wärme ins Fahrzeug eindringt, das ist was ganz anderes als wie die Wärme das Fahrzeug verlässt!
    Nochmals ganz kurz: Der grösste Teil der Wärme kommt als Strahlung durch die Fenster rein, die aufgeheizten Wände bringen nur einen recht kleinen Teil der Wärme.
    Das hab ich geschrieben!
    Wärmeverlust funktioniert ganz anders, da verliert man über die Wände sehr viel!

  • RKB-Koffer - Isolierung innen

    • Picco
    • 15. Mai 2015 um 07:48

    Hoi zämä

    @TFF: Wirksam wäre es, aber ich halte das für nicht umsetzbar und auch für übertrieben.

    Wenn die Innenisolierung nicht zu gut ist (!) hab ich da weniger Bedenken, schlimm wird's wenn die aktuelle Wand z.B. einen U-Wert von 2,0 W/m2K und später einen von unter etwa 1,4W/m2K hat, denn dann kann es auch bei Luftfeuchtigkeit an der oberen Grenze der Komfortzone zu Kondenswasser führen (Geschätzt, bin im Kurzurlaub im Piemonte und hab keine Unterlagen dabei).
    Und das hat im Gegensatz zu dem was viele Verkäufer erzählen auch bei geschlossenporigen Isolationen seine Richtigkeit, nur gibts da weniger Schäden.
    Vor Schimmel hätt ich bei geschlossenporiger Isolation keine Angst, und solange das gefangene Wasser nicht einfrieren kann seh ich da auch wenig Probleme.
    Eine Woche Winterurlaub und dann die Karre bei über 0°C austrocknen lassen (lüften!) und gut ist's.
    Problematisch seh ich's nur wenn die Innenisolation den U-Wert um mehr als etwa 1/3 verbessert oder man länger Feuchtigkeit ins Auto einbringt oder zu wenig gelüftet wird, so dass die relative Luft-Feuchtigkeit über 60-70% steigt.

    Was den Wärmeschutz durch Isolation angeht: Völlig überschätzt!!!
    Die Wärme kommt zum grössten Teil durch die Fenster in Form von Strahlung rein, zum Teil auch durch Luftaustausch, aber im Verhältniss zu den beiden Ursachen nur sehr wenig durch die Wand.
    Ich kann da auch ein Beispiel von einem scharzen Auto (Alfa Romeo GTV6 von 1984, mit Sonnenschutzglas) und einem weissen Auto (BMW 325i von 1987, ohne Sonnenschutzglas) nennen, wo im schwarzen Auto bei gleicher Sonneneinstrahlung über denselben Zeitraum deutlich spürbar tiefere Temperaturen herschten, trotz grösserer und flacherer Glasflächen beim Alfa...das Blech des Alfa war aber deutlich heisser (nicht nur vom Design, auch von der Temperatur her.... 8) )

  • Eingang in den Wohnkoffer links oder rechts?

    • Picco
    • 13. Mai 2015 um 09:24

    Hoi KlauDa

    Zitat von KlauDa

    Für Deutschland ist das nicht empfehlenswert, denn es ist verboten und wird ggf. mit Bussgeld geahndet.


    :shock:
    Ich hoffe doch sehr das gilt nicht für Parkplätze...dass man nicht einfach am Strassenrand parkt seh ich eigentlich als Grundvoraussetzung...bei uns wüsste ich kaum einen Ort wo man einfach so am Strassenrand parkieren kann, egal ob rechts oder links, ohne die Gesetze zu übertreten... :shock:

  • Eingang in den Wohnkoffer links oder rechts?

    • Picco
    • 13. Mai 2015 um 07:17

    Hoi zämä

    Zitat von sharkrider

    Bitte stellt Eure Antworten oder Statememts dazu doch ausnahmsweise bitte als Kommentare im Blog ein.


    Am besten hier und dort! :wink:

    Ich parkiere lieber und mindestens so häufig auf der gegenüberliegenden Strassenseite, also mit der Fahrertüre zum Trottoir hin.
    Das hab ich beim PW so, das hatte ich beim Camper so.
    Nur an viel befahrenen Strassen, wenn ich Beifahrer dabei habe die länger haben beim Aussteigen oder wenn es links nicht möglich ist parkiere ich rechts.
    Und nun der Hauptgrund weshalb ich die Türe links haben werde: Auf den meisten Campingplätzen auf denen ich bisher war müsste ich das Auto so stellen dass das Fahrerhaus nach Norden oder Westen zeigt um unter der Absetzkabine wegzufahren.
    Tisch und Stühle stell ich bevorzugt auf die Mittags- oder Abend-Sonnenseite, also in den Süden oder Westen des Autos, und da will ich auch aussteigen.
    Das Ergibt zwangsläufig links... :lol:

  • RKB-Koffer - Isolierung innen

    • Picco
    • 12. Mai 2015 um 19:16

    Hoi Matze

    Grundsätzlich seh ich es wie mrmomba.
    Was aber interessant wäre ist wie Du Dein Mobil nutzen wirst!
    Wirst Du nur einzelne Tage im Winter unterwegs sein?
    Dann brauchst Du nicht auf viel zu achten...
    Wirst Du aber regelmässig und/oder einige Tage am Stück im Winter unterwegs sein?
    Dann solltest Du bedenken dass Du mit dem Alu-Sandwich eine Dampfsperre drin hast und die innere Alu-Schicht , die wie gesagt nicht nur als Dampfbremse sondern als Dampfsperre wirkt, durch die zusätzliche Innenisolation in einen Temperaturbereich verschoben wird der dann zu einem Kondensatproblem führen kann...
    Gib mal an wie Ihr das Mobil nutzen werdet, dann kann man weiterhelfen!
    Dabei ist auch interessant ob das Mobil auch als Alltagsauto benutzt wird und wenn ja ob das Fahrerhaus vom Koffer abgetrennt ist oder nicht.

  • Kanada's Westen (B.C.) - Tips gesucht...

    • Picco
    • 11. Mai 2015 um 06:54
    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang

    hatten wir Anfang Oktober nicht einen einzigen Kontakt der stechenden Art...


    :shock: Arme Anja!!! :shock:


    :wink::lol:8)

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