Oben: Sven wie er leibt und lebt und grinst, kein Wunder bei der Landschaft!
Nach vielleicht einer Stunde da oben nehmen wir wieder die Holperpiste runter zur Absperrung unter die Räder, doch beim Einsteigen bemerke ich dass die Objektivabdeckung nicht in der Fototasche ist!
Mist!
Also nochmals zurück dahin wo ich das Geräusch gehört habe...aber da ist nichts zu finden...
Kein Wunder bei den vielen Spalten zwischen den grossen Steinen...
Und ins hohe Gras mag ich nicht zu tief reingreifen, man weiss ja nicht ob sich da drin eine Schlange oder sonst was versteckt.
Also: Keine Abdeckung mehr für das mittlere Zoom-Objektiv!
Fototechnisches Fazit: Das grosse Zoomobjektiv (100-400mm) defekt, das mittlere Zoomobjektiv (12-100mm) ohne Abdeckung und nur noch das kleine Zoomobjektiv (7-14mm) ohne negativem Befund.
Und natürlich die drei lichtstarken Festbrennweiten (25, 45 und 75mm), die ich noch nicht benutzt habe auf dieser Reise.
Jä nu, so ists nun halt mal und ich kanns aktuell nur insofern ändern dass die Objektivabdeckung von grossen auch aufs mittlere Zoomobjektiv passt.
Aber heute ist ja auch der letzte Safari-Tag dieser Reise, denn morgen fahren wir wieder in Richtung Flughafen zurück.
Erst aber runter vom Berg und durch die unten liegende Ebene.
Oben: Blick aus der Ebene zurück zu den kleinen Bergen im Park.
Oben: PUMBA!!! In Live und in Farbe! Wenn auch etwas fantasielos betreffend Farbe...dafür mit aufgestellter Antenne!
Oben: Das Raten geht weiter: Hier tippe ich auf einen Savannentoko bzw. Northern Red-billed Hornbill bzw. Tockus erythrorhynchus
Offenbar hats Robert wieder mal eilig ins Camp zu kommen.
Auch wenn ich diesmal keine 50km/h sehe so sind auch 45km/h (die ich am Tacho sehe) viel zu viel.
Also kommt wieder mal die Ansage dass er doch bitte langsamer fahren soll.
Und natürlich macht er das sofort.
Scheint so als ob andere Touristen lieber schneller durch die Landschaft gegondelt werden als langsam wie ich.
Warum auch immer, wir haben ja Zeit!
Um 17:30 Uhr sind wir zurück im Camp, um zum letzten Mal auf dieser Reise Hamids Abendessen zu geniessen.
Doch vorher gehts wieder mal unter die Dusche, all das auf der Haut klebende Afrika in Form von Staub und Erde sowie in meinem Fall auch Mittagessensresten soll mal durch den Abfluss fliessen.
Mal schauen was unter dieser Schicht so rauskommt...hoffentlich ein bekanntes Gesicht, zum Beispiel meines!
Anschliessend stellen Sven und ich die Tipp's in Couverts zusammen, für Jacko gibts TNZ 57'000.-, für Hamis $250.- und
für Robert $300.-.
Natürlich stellen wirs nicht nur zusammen sondern überreichen es denen auch, logo!
Oben: Unser Campingplatz behält uns nur noch eine Nacht hier...
Oben: Die Feuerstätte, die wir nie benutzt haben...warum auch immer...irgendwie sind wir alle nicht auf die Idee eines
Lagerfeuers gekommen.
Oben: Ein letztes Bild für heute vom idyllischen Campingplatz.
Nachdem ich Duschen war setzen sich Sven und ich etwas draussen hin, jeder für sich...mir wird bewusst dass der Safariteil dieser Afrikareise nun vorbei ist.
Melancholie kommt auf, wie immer gegen Ende meiner Reisen.
Mir gehen tausend Dinge durch den Kopf, die wir in den letzten zwei Wochen erlebt haben, aber auch wie sehr ich Sabine vermisse.
Und ich werde sie noch eine weitere Woche vermissen...
Denn übermorgen gehts nach Kenya zu meinem Freund seit der Schulzeit, der an der kenyanischen Küste ein Haus besitzt.
All das und noch viel mehr geht mir durch den Kopf bis Hamis zum Abendessen ruft.
Und wiedermal hat er was sehr köstliches hingezaubert, ein Dreigänger wie immer.
Sven und ich quatschen danach noch etwas und um 21:00 Uhr gehen wir ein letztes Mal während dieser Reise in unsere Zelte.
Lala salama!