Beiträge von mountain

    Hallo Jan,


    ich habe 280 Wp flexible Sun-Power-Module seit Anfang 2017 verbaut. Es gab sie mal als Einbau-Set bei Fraron.


    Bis jetzt bin ich ich sehr zufrieden, keine Beanstandungen. Die Leistung ist für mich mehr als ausreichend, selbst im Winter, daher ist es mir egal, ob der Wirkungsgrad 20% oder 22% wie bei den starren Modulen beträgt. Geklebt habe ich sie zunächst mit den beigefügten Kleber. Der war mir aber zu pastös und schwer verarbeitbar. Nachdem ich 1 Module wegen Einbau einer Dachluke versetzen musste (klar, Planungsfehler) habe ich meinen bewährten MS-Polymerkleber genommen, da geht die Verarbeitung wesentlich einfacher. Entfernen lassen sich die Module am besten mit eine scharfen Stielspachtel. Eine Ecke lösen, Modul vorsichtig hoch biegen und mit dem Spachtel nach und nach die Kleberschicht trennen.


    Unterrosten kann bei mir nichts, da GFK-Koffer. Bei Stahluntergründe kann natürlich Unterrostung auftreten, wenn der Rand nicht richtig abgedichtet ist und Wasser eindringen kann. Da würde ich eher die üblichen starren Module mit Abstandshalter einsetzen.


    Verlegerichtung ist egal, wenn Schatten auf die Module fällt, läßt die Leistung nach.


    Solarregler ist ein Votronic MPP 350 Duo Digital / 25A mit Batterietemperatursensor, auch bis jetzt unauffällig.


    Bei intensiven Sonnenschein werden die Module schon recht heiß, aber das aber bei allen dunklen Flächen so.


    Viele Grüße


    Raimund

    Ein gesundes, friedvolles und erlebnisreiches Jahr wünschen Raimund und Barbara!


    Das würde uns auch interessieren. Unsere Fähre ist gebucht! Eine Woche nach Bodenheim! Da haben wir dann genug zum reden :D


    Lg Raimund und Barbara

    Hallo Beni,


    möchte einer meiner Kunden unbedingt Ökoprodukte einsetzen, dann bekommt er sie auch. Über die Einschränkungen und Nachteile ist er sich i. d. R. bewusst und akzeptiert sie auch. Reklamationen hätte ich diesbezüglich noch keine. Also nimmt die Produkte, wenn sie für den geplanten Einsatzzweck vorgesehen sind. Wunderprodukte sind es nicht.


    Stukkulustro ist ein Kalkprodukt und auf nicht mineralischen Untergründen und in Feuchträumen ungeeignet.


    Viele Grüsse


    Raimund

    Den UZIN-Kontaktkleber halte ich für die Verklebung von GFK und Furnierholz für ungeeignet. Er ist ein Kontaktkleber für Bodenleger, die Klebefuge bleibt weich und läßt sich nicht schleifen, eher mit dem Finger abrubbeln. Das er für helle Beläge unter 2 mm nicht empfohlen wird, liegt m.E. an der restlichen Weichmachern, die zu Verfärbungen der Oberbelagsschicht aus PVC führen kann.


    Der Kleber, den Anton vorgeschlagen hat, sieht schon mal nicht schlecht aus.


    Viele Grüße
    Raimund

    Hallo Ruud,


    die 25mm-Profile mit den Stegen habe ich auch für den Möbelbau als Grundgerüst genommen. Mit den eingeklebten Füllungen (9,5 mm Sperrholz) ist das sehr stabil und leicht. Der Aufbau kann nach und nach in Abschnitten erfolgen, zuerst das Gerüst aus den Profile, dann die Versorgungs- und Elektroleitungen, anschließend die Füllungen, Schubladen und zum Schluß die Fronten. Ausserdem konnte ich die Aluprofile in die gesamte Oberflächengestaltung mit einbeziehen, da ich keine herkömmlichen Holzoberfläche haben wollte.


    Viele Grüße
    Raimund

    Tapete: Es gibt heute nur noch wenige Papiertapeten, die meisten sind Vliestapeten.
    Kleben auf GFK/Gecoat: da der Untergrund nicht saugfähig ist, kann man keine herkömliche Kleister einsetzen, die sind wasserlöslich, haben keine Fülle und trocken kaum Klebkraft. Auch der Vliestapetenkleister ist nicht besser. Ich werde meine GFK-Koffer im Wohnbereich mit Viestapete und Tapetenfixierung tapezieren. Die Fixierung kann man sich als klebrig bleibender Anstrich vorstellen. Die Tapezierung erfolgt erst nach dem Trocken des Klebers , wird gerne bei Wandbildern oder Fototapeten eingesetzt.


    Viele Grüsse
    Raimund

    Hallo Urs,


    ich würde die Tapeten mit einem Dispersionskleber (z B. Ovalit T, Pufas Bordürenkleber) kleben. Kleber auf die Wand, Tapete einbetten (Vliestapete trocken, Papiertapete rückseitig befeuchtet und geweicht). Das GFK vorher anschleifen. Vliestapeten können nur auf geraden Wänden verklebt werden. Falls du irgendwo eine Tapetenfixierung (Glutolin TFX) bekommst, kannst du sie auch einsetzen.


    Boden: bei Unebenheiten kannst dur nur sinnvoll CV-Beläge oder Teppichboden von der Rolle nehmen, alle anderen Beläge erfordern eine ebenen Untergrund. Als Kleber würde ich dann einen wasserbasierten Kontaktkleber (Thomsit K175) nehmen, bei lösemittelhaltigen Kontaktklebern habe ich bei C-Belägen schon Verfärbungen an der Belagoberseite erhalten. Bei glatten Untergrund reicht ein normaler Einseitkleber (Thomsit K188E o. ä.). Den Untergrund ausgleichen, falls erforderlich, würde ich mit Sperrholzplatten 12 mm, da brauchst du keine vollfläche Granulatschüttung, sondern kannst mit Styrodur arbeiten. Den Wandanschluß kann man mit handelsüblichen Sockelleisten oder Holzleisten unterschiedlichster Art machen, bei sauberer Arbeit reicht aber auch eine Silikonfuge.


    Viele Grüße


    Raimund

    Auch wir sind wieder gut Zuhause angekommen. Herzlichen Dank für die Organisation des Treffens an Wolfgang und Anja.
    Schön war es wieder! Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr.
    LG Raimund und Barbara


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    Hallo Reny,


    ich habe diese Sitze in meinen Iveco 110-17 eingebaut. Sie sollen auch für den MB SK 1017 passen. Der Tüv hat nichts gesagt, der Sitz ist aber auch ein BW-Nachrüstteil.


    Für den 917 kann ich leider nichts verbindliches sagen, aber eine LKW-Werkstatt sollte die Sitzaufnahme entsprechend ändern können.


    Viele Grüße
    Raimund

    Hallo Yumi,


    wir haben den Einbaubackofen Origo 6100, da ergeben sich die Abstände durch die Form des Ofens automatisch. Ich würde unterhalb des Ofens ein Lüftungsgitter unterhalb (50 mm hoch) und oberhalb (100 mm hoch) einbauen, dann hast du ungefähr die Einbausituation wie beim 6100. So heiß, dass sich Holz entzünden, wird die Umgebung dann nicht.


    Anhang: eingebauter Origo 6100 ohne Verkleidung. Die wird mit 9,5 mm Speerholz gemacht.


    Viele Grüße
    Raimund


    Hallo Thomas,


    ich finde den Plan gut. So ähnlich, nicht ganz genau so, habe ich es auch gemacht.


    Der Steyr, der gerade so in Mode gekommen ist, ist übrigens auch aus Ende 80er Jahre und damit Euro0 oder Euro1. Mit dem Magirus hast m. E. ein robustes problemloses Fahrzeug, was noch einfach zu warten ist. Von den Leistungen, Nutzlast, Länge, Gewicht unterscheiden sich beide Fahrzeuge kaum. Für Europa ist alles unter Euro 5 mit Einschränkungen behaftet.


    Viele Grüße
    Raimund

    Hallo Wolfgang,


    alle mir bekannten trinkwassergeeigneten Beschichtungen basieren auf Epoxidharz. Bei Epoxidharz ist große Erfahrung bei der Verarbeitung erforderlich, insbesondere beim Mischungsvertältnis und beim Mischen, damit die Produkte richtig aushärten und keine Stoffe ins Wasser abgeben.


    Es gibt die Möglichkeit, einen Wassertank mit GFK zu bauen, ob es allerdings sinnvoll ist und den Aufwand lohnt, bezweifele ich nach den auch hier schon angeführenden Bedenken.


    Eine Informationsquelle und auch Bezugsmöglichkeit habe ich noch gefunden http://www.ross-fisch.de/blog/…k-beschichten-trinkwasser


    Viele Grüße
    Raimund

    Hallo Wolfgang,


    nochmals auf die Tankinnenbeschichtung zurückzukommen:


    Zitat

    ein Rostschutzmittel als Frischwassertankbeschichtung - interessant! Laut (url=http://www.branth-chemie.de/doks/BranthoKorrux-3in1-TechnM.pdf)techn. Merkblatt[/url] darf es tatsächlich "für die Innenbeschichtung von Lebensmittelbehältern und lebensmittelverarbeitenden Maschinen verwendet werden".


    Lebensmittelecht heißt nicht für Innenbeschichtung von Trinkwasserbehälter geeignet. Eine dauerhafte Wasserbelastung kann i. d. R. nur ein 2-K-System leisten. Das wird auch von Brantho-Chemie so gesehen. http://www.branth-chemie.de/do…rrux-am-und-im-Wasser.pdf


    So wie ich es verstanden habe, möchtest du dir einen Wassertank aus GFK lamieren und anschließend innen beschichten, damit das GFK-Laminat nicht mit Wasser belastetet wird. Das kann ich dir nicht empfehlen. (Problem Osmose bei GFK-Boote und Beschichtungen. Im Netz findest du einen Haufen Infomationen.)


    Nimm einen handelsüblichen Fertigtank oder einen geschweißten angepassten Tank.


    Viele Grüße
    Raimund

    Es scheint so, dass du beim Schleifen Glasfasern freigelegt hast, die sich hoch gestellt haben.


    Die beste Lösung ist wie Thomas vorgeschlagen hat: Anschleifen, Füller, naß schleifen und lackieren. Ggf. reicht auch eine weitere Lackschicht, wenn kleine Rauhigkeit nicht stört.


    Viele Grüße
    Raimund