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Beiträge von dare2go

  • Selbstbau von Kompressor-Kühlbox?

    • dare2go
    • 21. April 2011 um 12:12
    Zitat von Rudi

    Hi dare2go

    Hier noch ein Link allerdings in D und mit Danfoss Kompressoren,
    http://www.svb.de/index.php?sid=…list&cnid=12569

    Eine Kühlbox hab ich gebaut und die ist auch noch in Betrieb.

    Allerdings nicht wie du es vor hast unter Einbezug der Außenwand bzw. des Radkastens.

    Ich weis nicht wie dick deine Außenwand wird,ich nehm mal an 40 mm.
    Das ist meiner Meinung nach für eine Kühlbox zu wenig.
    Noch dazu wenn z. B im Sommer an der Außenwand die Sonne hin knallt.
    Im Boot ist die Außenwand in der Regel unter Wasser und max 28-30 Grad warm (Wassertemperatur)

    Ich würde zusätzlich zur Außenwand ein Gfk Sandwich mit 60 mm Isolierung verwenden..
    Also die gesamte Box mit 60 mm isolieren , oder auch mehr wenn Platz vorhanden.

    Ich mach mir z.Z auch wieder Gedanken über eine neue Box mit Vaakum- Isolier- Paneelen.
    Die Isolierung ist bei nur 20 mm 5-6 mal so gut wie bei PU Schaum.
    Aber sehr teuer .
    Erste Anfragen für 6 Platten auf Maß für eine 50 l Box waren um die 270 €

    Alles anzeigen

    Danke für den nützlichen Link. Da liege ich also nicht soooo verkehrt.
    Nach meinem Post habe ich etwas mehr nachgedacht (Teilergebnis oben) und dann festgestellt, daß die Außenwand allein es eh nicht tut, da ich ja noch eine Deckelauflage brauche. Doh! Aber machbar scheint's zu sein - da ist ja schonmal was :P Und die Platten klingen nach einem "einfachen Job" - soweit es den gibt.
    Das einzig dumme ist nur, daß so'ne Box mit Deckel oben halt auch viel Platz benötigt. Da muß ich noch d'rüber nachdenken (aber bislang fehlt ja sogar noch das Fahrzeug, also habe ich ja Zeit...). Da wird mir wohl noch was zu einfallen.

  • Selbstbau von Kompressor-Kühlbox?

    • dare2go
    • 21. April 2011 um 11:08

    Je länger ich darüber nachdenke, desto besser gefällt mir die Idee!

    Dies gäbe dann die Möglichkeit, das typische Problem der Engel- und Waeco-Boxen zu vermeiden: wenn die etwas zu lange laufen dann gefriert fast alles darin... Nun habe ich diese Idee, die ganze Box etwas grösser zu machen, eine "normale" Box, dann eine dünne GFK-Trennwand mit ein paar Luftlöchern, und dann daneben ein gesondertes "Frischhalte"-Fach (also kaum gekühlt). Da gibt's genug Dinge, die wir da normalerweise reintun würden...

    Hier ein Konzept (grau sind die dicken äusseren GFK-Platten):


    Weiter unten weiterentwickelt und platzsparender = weiterlesen!

    Jetzt muss ich mal bald bei einer Engel-Niederlassung fragen, ob das so geht... :mrgreen:

    Was denkt ihr?

  • Selbstbau von Kompressor-Kühlbox?

    • dare2go
    • 21. April 2011 um 09:11

    Hat dies jemand hier schon probiert?

    Ich gucke gerade nach Engel Gefrier-/Kühlboxen, und
    a) es gibt's hier in Australien viel mehr Modelle;
    b) sind die hier etwas billiger, aber immernoch teuer;
    c) habe ich dann dieses Selbstbauset gefunden, das weniger als die Hälfte einer kompletten Box kostet: AU$899 (empf.VK) ~ 660 Teuros. Diese sind eigentlich für Bootsbau, wo die Kühlbox u.U. den Außenkonturen des Boots folgt...

    Jetzt meine Überlegung: wenn ich eine Kabine eh schon aus GFK gebaut bekomme, warum dann nicht eine Kühlbox gleich mitbauen lassen? Eine Wand (die Kabinen-Außenwand) ist schon da, wenn ich Radkästen aus GFK benötige, dann könnte ggf. sogar auch schon der Kühlboxboden vorhanden sein... Dann brauche ich nur noch 3 Wände und 'nen gut-schließenden Deckel.
    Vorteil: ich spare Geld, und habe eine Kühlbox, welche (hoffentlich) gut in mein Möbelmass reinpasst da so geplant, anstatt Haltevorrichtungen und Polsterung für 'ne gekaufte zu basteln. Und ich spare das Gewicht des Stahlgehäuses, der Griffe, Füsse, und was sonst noch (was vermutlich nicht wenig ist).
    2x editiert: [vergiss dies: mit richtig guter Planung könnte ich vermutlich sogar die Fensterausschnitte der Kabine für die Kühlbox-Seitenwände benutzen... Quasi 'ne Box für lau!] Inzwischen verstehe ich, daß ich eine bessere Isolation benötige, mit besserem + dickerem Schaum - siehe unten. Die Idee bleibt aber interessant...

    Hat jemand dies in der Praxis schon gemacht?

  • Gewicht für Ausbau

    • dare2go
    • 20. April 2011 um 05:16
    Zitat von Alter Hans

    Hallo,

    mein T4 syncro hat eine ormocar Alkovenkabine mit 3,10 L, 1,99 B, 2,80 Hges. und ist einigermaßen leicht ausgebaut.
    Leergewicht Fahrgestell incl. Fahrer ca 1700 kg, mit Leerkabine ohne Fenster 2115, fertig ausgebaut 2440,
    reisefertig beladen mit 2 Personen für Fernreise 2900 - 3000 kg. Zul. gesGew 2990 kg.
    Näheres auf meinem picasa Fotoalbum.

    Die Zahlen sind ja interessant!
    Aber Dein Ausbau sieht ja in Teilen nicht sonderlich leicht aus, obwohl Türen und Klappen dünn sind...
    nur der Vorrat and mitgenommenen Gewürzen ist leicht (da hätten wir das vierfache :twisted: ).
    Ich bin ja schon überrascht, daß bei der Größe keine Dusche an Bord ist, aber ich bin auch kein Campingplatzfreund.

  • Ideen-Checkliste für Wohnkabinen-Ausstattung

    • dare2go
    • 20. April 2011 um 03:46
    Zitat von Canoe

    Hallo Jürgen,

    erst einmal willkommen hier im Forum. Ich habe mit Begeisterung Euren Panamericana Blog verfolgt, da das bei uns auch noch ansteht. Aber erst wollen wir mal nach Afrika (im Herbst).
    Wohin geht denn Eure nächste Reise?


    Danke, danke! Nächste Reise ist noch nicht ganz klar in der Reihenfolge, das wird z.T. von möglicher Arbeit (Englisch unterrichten) und Finanzen abhängen. Entweder durch den Nahen Osten (hoffentich bald wieder ruhiger) und Ost-Afrika bis Südafrika, von dort verschiffen nach Buenos Aires oder Montevideo - oder die ganze Geschichte umgekehrt. Jedenfalls werden wir ein Fahrzeug brauchen, welches in einen Container passt. Wir möchten beide mehr von Brasilien sehen, und Bolivien haben wir komplett verpasst (Unruhen + waren beide krank = mussten vom Altiplano runter). Mit einem Rechtlenker (= australisches Fahrzeug) kommt man nicht nach Bolivien 'rein, und ein Rechtslenker in Linkslenker-Ländern, der Mehrheit unserer Ziele, ist eher unpraktisch. Außerdem kosten Fahrzeuge in Europa oft nur ein Drittel der australischen Preise, und austr. Camper sind nicht winterfest... Da müssen dann halt mal deutsche Feunde einspringen mit Kauf und Anmeldung.

    Zitat von Canoe

    Ein paar Bemerkungen zu der Liste. Sind wirklich nur ein paar Bemerkungen, da die schon sehr vollständig ist.
    Elektroaußenanschluß für den Reifen- Kompressor: Ein halbwegs leistungsfähiger Kompressor hat eine Leistungsaufnahme von etwa 30 A. Normale 12 V Steckdosen sind meines Wissens nur bis 15 A ausgelegt. Ich schließe den Kompressor lieber über ein kurzes dickes Kabel mit Krokodilklemmen direkt an der Batterie oder dem Anschluß im Motorraum für das Starthilfekabel (so bei meinem Transit) an und verwende einen langen Druckluftschlauch.


    Da habe ich noch nicht geguckt; unser Kompressor auf der SA-Reise war ein Billigteil aus der Metro, und noch aus DM-Zeiten - hat's aber mit Geduld und Teetrinken getan...

    Zitat von Canoe

    Wasserfilter: Ich habe keinen kompletten 2.Wasserranschluß mit Filter, sondern einen Katadynfilter, den ich bei Bedarf (schlechtes Wasser) direkt an den Küchenwasserhahn anschließen kann. Ist einfacher und flexibler. Gebraucht habe ich den Filter allerdings bisher sehr selten.
    Wassertanken: Ich benutze wenn ich nicht direkt mit dem Wasserschlauch an einen Wasserhahn komme oder es keinen gibt, schlicht eine Plastikgießkanne. Beim Einfüllen in den Tank einen großen Trichter verwenden und ein Küchenhandtuch darüber spannen, um Schwebeteilchen rauzufiltern. Funktioniert erstaunlich gut.


    Den Abtrockener (Küchentuch) zum Filtern haben wir auch mehrere male benutzt. Ging erstaunlich gut! Trichter war bei uns immer nur eine abgeschnittene Cola-Plastikflasche o.ä. (die liegen in SA ja zuhauf rum) da unser Tankeinlass fast waagerecht war...

    Zitat von Canoe

    Gegen herunterfallende Kleiderbügel habe ich die Kleiderstange relativ knapp an die Decke des Kleiderschranks gebaut und benutze große Kleiderbügel, wie man sie auch an Gardaroben verwendet. Nachteil ist, daß man die Bügel nur mit kannten rein oder raus bekommt, Vorteil ist, sie bleiben auch auf schlechten Wegen auf der Stange. Wäscheklammern helfen, die Kleidung auf dem Bügel zu halten.


    Jacken und andere schwere Teile haben fast immer gehalten, nur die Hosen lagen immer zick-zack-gefaltet auf dem Boden. Und Wäscheklammern hinterlassen halt auch Druckstellen... In unserem war die Kleiderstange ein Gussmetallteil mit Löchern für die einzelnen Bügel - funktioniert aber auch nicht besser, und die Abstände sind zu falsch.

    Zitat von Canoe

    Für die Gasversorgung im Ausland (außerhalb Europas) sollte man jeden erreichbaren Adapter mitführen und eine LPG Tankflasche, die man an der Tankstelle (inzwischen überall in Europa und vielen anderen Ländern) oder, wie eine normale Gasflasche bei Gasfüllstationen über das Entnahmeventil füllen kann (Das geht nicht bei allen Tankflaschen!). So habe ich immer irgenwie meine Flasche füllen können.


    Sehr frei nach Shakespeare: "Gas oder nicht Gas - das ist immer wieder die Frage." In meinem o.g. Toyota hatte ich kein Gas, sondern einen Origo 3000 Spiritus Kocher, der in der Arbeitsplatte versenkt war; den konnte man einfach nach draußen nehmen. Ich hatte ein Staufach mit 'nem Deckel der nach unten aufging und als Kochtisch diente. Heizung war eine Diesel-Standheizung - aber die haben ja auch bekannte Probleme, vor allem mit Höhen, Zuverlässigkeit (wenn man'se braucht wollen die nicht anspringen, und dreckigen Diesel mochte unsere auch nicht), und deren Stromverbrauch ist auch zu hoch... Würde ich dies nochmal machen? Weiss ich echt nicht...

    Für all die, die unseren Blog finden wollen: ich habe inzwischen eine Signatur (Unterschrift) eingebaut mit Link. Aber Questmann war ja schon klever! :roll:

  • Krake Technology : Vakuum-GfK-Sandwich, Monocoque nach Mass

    • dare2go
    • 19. April 2011 um 12:30
    Zitat von hockd

    Nur was Kostet der Spass bei Einzelfertigung ????

    Schade, daß uns da noch keiner aufgeklärt hat, und die Webseite ist viel zu kühl sachlich (grosse Firma Impression - ich baue halt Webseiten, und die find ich nicht ansprechend, und schlecht gemacht für SEO...)

    Aber da gibt's doch einen kleinen Hinweis:

    Zitat

    Die Preise für bewegen sich ab ca. 750 Euro für ein 22-Fuß-Trimaran bis zu über 10.000 EUR für einen 60-Fuß-Katamaran.

    Das klingt günstig, hat aber keine Jahreszahl als Besugspunkt...

  • „Sir Henry“ bekommt eine x-Vision-x Alukabine

    • dare2go
    • 19. April 2011 um 09:35

    Ich habe immer das Gefühl gehabt (und die Erfahrung), daß die eigentliche Höhe der Kabine im Gelände nicht so sehr den Ausschlag gibt. Eher der generelle Schwerpunkt, und der ist nun mal mit einer Kabine auf der Pick-Up-Ladefläche schlecht, denn die Kabinen sind unten schmaler als oben! Unten sind im Prinzip Fussraum, Batterie, und Tanks = das iss'es. Alles andere Gewicht ist weiter oben.
    Nimmt man nun die Ladefläche ab, baut eine kastige Kabine darauf, gewinnt man ca. 40-50% mehr Stauraum ganz unten = da wo der Schwerpunkt sein sollte. Weiterhin fährt man nicht das Gewicht der Stahlwanne durch die Gegend (mein Toyota war nach Abbau der Wanne mit einer Ormo-Kabine, leer (!!), und Hilfsrahmen um die 80kg schwerer als vorher). Vorsicht ist nur geboten, oben nicht so viele Staumöglichkeiten einzubauen, denn mensch ist schnell verführt dann da auch was reinzupacken, vor allem weil ja auf Augenhöhe (bücken ist ja sooo anstrengend)...
    Wenn es aber oben nur Luft und ein leichtes Dach (ohne Gepäckträger!!) gibt, dann fährt sich das vollkommen o.k., besser als jeder normale 4x4 mit Reserve- und Wasserkanistern, Ersatzreifen, und was-weiss-ich-sonst-noch auf einem Volllänge-Dachgepäckträger! Ich glaube eher, daß ein Hubdach das ganze wieder kopflastiger macht.


    ...nur müssen dann noch die Bäume etwas zurechtgestutzt werden :twisted:

  • Ich lasse eine Wohnkabine bauen

    • dare2go
    • 19. April 2011 um 09:12

    Sieht super aus!

    Längsbett - ja - mein ewiger Traum seit wir im letzten Camper eins hatten! :idea:
    Aber ausser mit Alkoven echt schwierig zu machen, und selbst dann...

  • Ideen-Checkliste für Wohnkabinen-Ausstattung

    • dare2go
    • 19. April 2011 um 09:08

    Hallo, ich bin "neu" hier, heisse Jürgen und lebe seit Ende 1993 in Australien. So ganz neu bei Wohnmobilen und Selbstausbauten bin aber nicht mehr (auch nicht mehr sooo jung). Mein erster war ein alter Ford Transit mit 21 Jahren (ich, nicht der Ford), dann ein VW-Post-Bulli, alles Fahrzeuge die wir alle sowohl für Märkte, als auch zum Reisen benutzt haben. Weiter (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) ein VW-Fridolin-Minimalausbau (mehr passt da ja nicht rein), zwei Binz lange Krankenwagen, ein Mercedes 608D, ein Opel Kadett Combo (mit Klappbett, Kühlbox und Kocher an der Tür = eng!), und als letzter in Deutschland ein Toyota BJ75 mit einer Kabine von Ormocar (ja, die gab's damals 1991 schon, und ich war sehr zufrieden mit denen...). Zuletzt sind wir in Amerika (Arktik bis Ushaia) mit einem Ford F250 und Bigfoot Camper gereist, woher die letzten Ergänzungen zur nachfolgenden Liste stammen. Nun bin ich auf der Suche nach dem nächsten, entweder wieder auf Toyota-Basis, oder lieber einen alten (vor 1997) Mercedes 814DA (die sind nur leider rost-frei mit wenigen Kilometern genauso einfach zu finden wie die besagte Nadel im Heuhaufen. Vielleicht kommen ja bald mal ein paar Feuerwehren auf den Markt...).

    Ich denke, daß das meiste auf unserer Liste schon mehrmals erwähnt worden ist (ich beanspruche keine Originalität), aber vermutlich immer vermischt mit Themen über generellen Kabinenbau oder komplette Inneneinrichtung.

    Hier möchte ich mal auflisten, was sich bei uns, einem Paar, während einer 3 Jahres-Reise bewährt hat, oder als fehlend aufgefallen ist.
    Dies sind alles praktische Ideen, einige davon machen einfach das Zusammenleben auf engstem Raum erträglicher, andere das ewige Losfahren und Ankommen stressfreier.
    Bitte ergänzt die Liste mit Euern eigenen Erfahrungen, laßt aber mal Grundrissüberlegungen, Fahrzeugwahl, u.ä. aus dieser Diskussion heraus! Wäre toll wenn aus diesem Post so'ne Art Checkliste entstehen könnte...

    Anforderungen an einen Camper für Langzeitreise:

    - komplett sicher abschliessbarer Wohnraum (z.B. feste Tür zwischen Kabine und Fahrerhaus), nicht nur für RoRo-Verschiffung, auch für tägliches Parken und gelegentlichen Werkstattaufenthalt (der passiert bestimmt).
    - relativ grosser Duschraum im Eingang. Da Doppelnutzen kann dieser ruhig 25-40 cm grösser sein als andernfalls.
    - Duschraum dient auch als Dreckschleuse und Trockenraum, vor allem für nasse Schuhe und Regenjacken.
    - Duschabfluss mit Schiebeverschlussventil, sonst schwappt Wasser vom Abwassertank in die Dusche während der Fahrt.
    - Dusche mit schnell verschliessbarem Wasserventil, ggf. im Duschschlauch (hat sich bei uns bewährt zum Wassersparen).
    - alle Wasserentnahmestellen so nah wie möglich zum Wasserboiler - das spart Wasser!
    - Doppelspüle (ja, die ist groß) mit passender Plastikschüssel, so kann Gemüsewaschwasser, usw, gleich zur Tür raus... Zweites Becken oft nützlich zum Abtropfen von gewaschenem Gemüse, Geschirr, Handwäsche, u.v.m.
    - keine Spülen-/Kocherkombination, da Gebrauch von Spüle eingeschränkt/gefährlich wenn Flamme neben Becken in Gebrauch.
    - Arbeitsfläche der Küche sollte nah zum Tisch sein, da oft eine extra Ablage benötigt wird (abgetrocknetes Geschirr, extra Töpfe oder Essenszutaten = eigentlich immer).
    - Tisch sollte groß genug sein, daß eine/r in Küche werkelt und halben Tisch mitbenutzt, andere/r aber noch einen Laptop oder so auf dem Tisch benutzen kann.
    - Zugang zur Toilette sollte nicht total blockiert sein wenn jemand in der Küche hantiert.
    - gepolsterte Besteckschublade mit Deckel, sonst gehen die Gabeln die Löffel besuchen, und die Messer verkannten sich in der Laufschiene. Scharfe Küchenmesser müssen einzeln weggepackt werden (schon eine Papphülse reicht), sonst werden die stumpf vom ewigen Rappeln. Ich habe irgendwann unser Küchenschneidbrett (aus Plastik) passend geschnitten und als Deckel eingepasst.
    - Hochschränke brauchen irgendeine Rückhaltekonstruktion, so dass beim ersten Öffnen nach der Fahrt keine schweren Teile vom Inhalt herausfallen.
    - festes Bett, das "andere Zimmer" (welches einem etwas Raum zum Rückzug bietet), also mit angenehmer Sitzhöhe. Kopffreiheit über Bett sollte eigentlich genug sein für mehr als nur die Missionarsstellung, sonst "klemmt bald die Beziehung".
    - bequemes ZWEITES Bett, falls eine Person krank wird, und für andere "Aktivitäten". Schneller Umbau der Dinette-Sitzgruppe (hat sich mehrere Male bewährt).
    - Sitzgruppe so geräumig, so daß man/frau auch mal lümmeln kann mit Beine ausstrecken und Füsse hoch legen (ggf. ausklappbar). Tut gut nach 'ner Wanderung!!
    - Kleinigkeit, aber wert zu bedenken: wir haben normalerweise über Nacht unsere Kleidung auf den Dinettesitzen abgelegt; wenn aber beide Betten in Gebrauch waren (weil eine/r krank war), dann wussten wir nie wohin mit unseren Hosen und Pullovern oder Tshirts. Getragene Kleidung in der Küche abzulegen erschien uns auch nicht richtig...
    - 2 getrennte Wassersysteme: Trinken und Brauchwasser, da in vielen Gegenden gutes Wasser schwer zu finden, und Flüsse oft voll sind mit Chemikalien und Fäkalien, usw. Wasserfilter-Katuschen für mehrere Jahre kann man auch nicht mitschleppen, also sollte man wohl eher das Filtern sofort reduzieren auf's notwendige (Küche + Zähneputzen).
    - frostgeschützte Wassertanks, innen tief liegend (Schwerpunkt). Das selbe gilt für Bordbatterien (Außenfach finde ich da nicht so ideal, da Batterien unter großen Temperaturschwankungen mehr leiden, und wenn tief angebracht eventuell "Baden" gehen)...
    - sollte Diesel für Wohnkabine benutzt werden (Kochen oder Heizen), dann ggf. kleinen Bootstank in der Kabine. Ich habe eine ideale Lösung gesehen, wo dieser vom Rücklauf des Motorfilters gefüllt wurde, und einen Überlauf in den Hauptdieseltank hatte, also immer voll war mit unverflocktem Diesel...
    - minimales Abwassersystem mit grossem Einschubkanister, flach liegend, als Tank unter Fz.-Boden. Einfach zu entleeren, wenn sein muss in Toiletten an Tankstelle, oder auch mal Kanalisationsdeckel in der Strasse. Falls eingefroren kann dieser in der Dusche aufgetaut werden. Sowas habe ich bei Holländern gesehen, die nun über 8 Jahre unterwegs sind; fand ich sehr simpel und ausreichend.
    - Standard-Wasserhahn außen, oder gar zwei: einmal vom Abwasser (reicht um Werkzeug oder schmutzigen Reifen abzuwaschen), einmal zum sich selbst waschen, z.B. nach Schlammschaufeln (dann wird der Dreck nicht reingetragen). Können auch mit Duschkopf sein, sollten auf jeden Fall hinter einer Klappe o.ä. sein, sonst leerem einem spielende Kinder den Tank...
    - Duschraum mit verschiedenen Haltevorrichtungen für o.g. Abwasserkanister, Einstiegsleiter, Regenkleidung während Fahrt, usw.
    - eine sogenannte Scherentreppe (wie unsere US-Version) hat sich absolut bewährt! Steht stabil, auch auf unebenem Grund (auf Schotter ggf. mit dünnen Brettern/Keilen), und passt sich variablen Höhen an. (Nachts Treppe rein in unsicheren Gefilden - dann muss Platz dafür da sein!)
    - ausklappbarer Haltegriff (WoMo-Zubehör) neben Eingangstür (mehr als einmal gebraucht, wenn Treppe nass und/oder gefroren war).
    - Außensteckdosen für alles: Gas (Grill, Kocher), 220 Volt, 12 Volt (auf beiden Seiten f. Reifenkompressor)
    - schmales Fach für hängende Kleidung, aber 20-25cm breit ist mehr als genug. Manchmal braucht man/frau mal was ordentliches zum Anziehen (wir sind z.B. einmal zu einem hochoffiziellen Empfang eingeladen worden).
    - irgendeine sinnvolle Idee, dass Kleiderbügel während Fahrt nicht von der Stange fallen, und Kleidung nicht vom Bügel (ist uns ewig auf Rüttelstrecken passiert).
    - 2x kleine bis mittelgroße Kühl-/Eisboxen, weit vorne gelagert wegen a) Gewicht, b)vieles vom Inhalt geht kaputt von zu vielen Stössen (Gläser, aber auch Kopfsalat und Gemüse). Vibrationen und Schläge sind hinten stärker als vor der Hinterachse.
    - zweimal, da dann Energie gespart werden kann, wenn a) kaltes Wetter, b) wenig Vorräte c) einer kälter als der andere eingestellt werden kann. Ausserdem gleich ein Back-Up an Bord.
    - auswaschbares und wasserdichtes Fach (oder Plastikkisten) für einige Lebensmittel. Bei uns haben sich mal auf Piste 4 Tetra-Saftkartons kaputtgerüttelt = eine klebrige Schweinerei...
    - mindestens zwei gut getarnte Versteckfächer, eins groß genug für Computerkram (Laptops, externe Festplatte, Kameras, CDs, Kabel, usw.). Dieses sollte nicht weit hinten im Fahrzeug sein, wg. Erschütterungen; event. mit Schaumgummi polstern. Zweites für Reserve-ATM/Kreditkarten, Personalausweis und Notgroschen in bar.
    - eventuell extra Versteckfach für Wein (z.B.f. arabische Länder - gut ist um den Wassertank, da stabilere Umgebungstemperaturen), und eins für Ersatzteile und anderen technischen Klimbim der nicht verzollt werden soll.
    - klappbarer "Schreibtisch" vor Beifahrersitz - kann auch mit Laptop benutzt werden wenn geparkt (zweites Extrazimmer, siehe Festbett)
    - Außenfach unter Kabine, mit Abfluss, für Ausgleichkeile, Unterlegbretter, Außenfussmatte (wichtig!), Wasserschlauch, usw. All diese Dinge werden regelmässig nass und schmutzig.
    - zweites Außenfach unter Kabine, für Wagenheber, Bergegurt, Wasserpumpe (zum Füllen aus Bach oder See), Versorgungskabel + Verlängerung, und was sonst noch ab-und-an etwas Wasser verträgt, aber nicht ewig nass sein sollte...
    - Stabiler Eimer mit Deckel - die Waschmaschine, und oft nützlich für alle möglichen andere Dinge, sogar Ersatzhocker oder Stufe. Wir hatten unseren immer in der Dusche, und während Standzeiten vorm Beifahrersitz (war kein Problem).
    - Möglichkeit schnell eine Außenküche in Betrieb zu nehmen; ideal ein Kocher für drinnen und draußen. Klappe von Staufach als Kochtisch, darf aber nicht unter einem oft geöffnetem Fenster sein, sollte jedoch auf Türseite der Kabine sein, da sonst zu weite Wege... Gut in heißem Wetter oder wenn Fisch gebraten wird.
    - gute Querlüftung der Kabine, wichtig in heissen Gebieten! Man weiss auch nie woher die Brise weht, und z.B. in Costa Rica drehte sich die Windrichtung jede Nacht - da will man Fenster auf allen Seiten.
    - Fantastic Fan - sind teuer, wir haben aber exzellente Erfahrungen damit (außer dem Saubermachen): in heissem Klima alle Fenster zumachen außer links und rechts vom Bett, Ventilator an und es schafft einen schönen Luftzug. Ist leise und verbraucht sehr wenig, kann also die ganze Nacht laufen.
    - Regenhaube über dem Fantastic Fan - ein Muss! Oft in den Tropen ist es stickig und regnet gleichzeitig. Einige kommerzielle Abdeckungen (USA) sind aus Weichplastik und haben bei uns viele Äste überlebt...
    - Solar Ventilator (Bootszubehör) = die billigste und leiseste Art die Kabinenluft auszutauschen.
    - kleine Computer-Ventilatoren sind super: leise, verbrauchen wenig, klein, leicht, können sogar mit Kabelverbindern oder Draht aufgehängt werden... Gut hinter dem Kühlaggregat, aber auch am Bett.
    - Keine Schiebefenster! Gründe: maximal 40% Lüftungsöffnung und es regnet schon bei leichten Schauern rein.
    - Kleines Fenster (oder Türspion) in der Eingangstür: man/frau will u.U. wissen wer denn da an der Tür klopft. Außenlampe mit Innenschalter ist hier auch nützlich.
    - Schnell einsetztbare Gitter für große Kabinenfenster, brauchen nicht viel zu halten, sollen eher abschrecken, und man kann beim Campieren mal Fenster offen lassen und beruhigt Baden gehen. Wer wirklich reinkommen will schlägt ein Fahrerhausfenster ein, die darf man nicht vergittern. Daher die feste Tür zwischen Wohnen und Fahrerhaus (s.o.). (Ewig will ich nicht vergittert leben...)
    - keine Holzrahmen o.ä. um Kabinenfenster, alles im Umkreis von 40-50 cm sollte zumindest wasserdicht sein für einen kleinen Regenschauer. Auch 2K-Bootslack verwittert unter starker Sonneneinstrahlung (Fensterunterkante hinter Glas) zu schnell.
    - irgendwo kann ein schwer zugänglicher Stauraum sein (mit etwas Belüftung), wo die "Out-of-Season"-Kleidung gelagert wird (Winterklamotten in heißem Wetter, und umgekehrt).
    - Regenwasser-Sammlung vom Kabinendach - nun lacht nicht! Unterwegs war sauberes Wasser manchmal ein Problem, aber gleichzeitig hat's oft geregnet. Parallel reisende Amis haben manchmal nachts eine Plane gespannt, im umgekehrtem Drachenprofil, und das Wasser durch einen Trichter in grossen Kanistern gesammelt - morgens sind die of übergelaufen...

    Dies sind alles Ideen die aus unserer eigenen Erfahrung stammen. Ich bin oft überrascht, wie viel von der obigen Liste selbst in superteuren "Expeditions-Mobilen" fehlt. Liegt das daran, daß die unerfahrenen Kunden zuviel Einfluss in die Planung nehmen, oder daß die Firmeninhaber selbst keine Zeit haben Reise-Erfahrungen zu sammeln?

    Anmerkung: wir sind absolut keine Sicherheitsfanatiker! Da haben wir viele Reisende getroffen, die mit viel mehr Panik 'rumgereist sind und eigentlich Ihre Reise nicht mehr genossen haben... Aber etwas Umsicht und gesunder Menschenverstand sind hilfreich, und einige der obigen Lösungen tragen einfach zur eigenen Beruhigung bei; wir haben z.B. nie viel Geld und nur eine Kreditkarte mit uns rumgetragen - der Rest lag immer im Geheimfach im Fahrzeug (unsere einzige Sorge: daß der Camper abbrennen könnte, denn wir hatten einen Kühlschrank mit zweifelhaftem Ruf diesbezüglich). Und ich kann mich nicht mehr erinnern wie oft wir nachts durch Klopfen an der Tür aufgeweckt worden sind - sicher mehr als ein dutzend mal in 3 Jahren (Polizei, Grundstücksbesitzer, betrunkene Einheimische, usw.)

    Nun ergänzt mal schön!

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