Also wenn, dann muss man immer zuwischenkuppeln. Das macht man um die Mitnehmerscheibe der Getriebedrehzahl anzupassen. Beim runterschalten muss man dann Gas geben, um die Mitnehmerscheibe und Getriebeeingang auf die höhere Drehzahl zu bringen.
Beim hochschalten ohne Zwischengas, da die Getriebewelle abgebremst werden muss.
Diese Arbeit übernimmt normalerweis der Syncronring. Der war früher sehr oft am zweiten Gang verschlissen und wurde noch in einer normalen Werkstatt gewechselt. Heute gibt es da ein neues oder Austausch-Getriebe. Können die Mechatroniker nicht. Haben die nie gesehen.
Was auch noch sein kann, die Mitnehmerscheibe klemmt etwas auf dem Kupplungsspies und kommt beim Auskuppeln dadurch keine Ruhe.
Ist mit aufbocken und am Rad drehen nicht zum feststellen, da der Antriebsstrang so schwergänig ist, daß es nicht auffällt, wenn das Spieslager oder die Mitnehmerscheibe klemmt.
Gruß Nunmachmal, 🇨🇾 34.774550,32.407951
Nachtrag: Im Gegensatz zu den anderen Zahnräder, da machen das Schaltklauen, ist der Rückwärtsgang nicht im Eingriff. Zudem ist er gerade verzahnt und es steht dann oft Zahn auf Zahn.