1. Portal
  2. Forum
    1. Forenübersicht
    2. FAQ - Fragen rund ums Forum
  3. Camper
    1. Bautagebücher
    2. Camper Galerie
    3. Wissensbasis
  4. Treffen
    1. Anstehende Treffen
    2. Impressionen vergangener Treffen
  5. Reisen
    1. Reiseziele
    2. Reiseberichte
    3. Urlaubsfotos
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Artikel
  • Seiten
  • Forum
  • Termine
  • Galerie
  • POIs
  • Blog-Artikel
  • Erweiterte Suche
  1. womobox & Leerkabinen-Forum
  2. Leerkabinen-Wolfgang

Beiträge von Leerkabinen-Wolfgang

  • Leichtbau-Hilfsrahmen

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 28. Juli 2014 um 13:33

    Hallo liebe Mitdenker,

    eigentlich sollte eine Sandwichkabine doch wohl selbsttragend sein, also gar keine Verstärkungen im Boden benötigen. Und da ich einen Doppelboden habe, auf den genau bekannte Gewichte an genau bekannten Stellen kommen, werde ich hier auch keine Siebdruckplatte brauchen. Möglicherweise eine 4mm starke Platte in den Bereichen, die als Stauraum genutzt werden, um das Sandwich zu schützen - aber sonst wohl nicht. Eventuell wird der Laufboden noch eine dünne Sperrholz-Schicht bekommen, aber durch die Stege im doppelboden habe ich keine großen freitragenden Flächen, so daß ich auch hier Gewicht sparen kann.

    Wenn ich aber schon einen Rahmen brauchen sollte, warum den dann in der Kabine verbauen? Das bringt nur Kältebrücken, Inhomogenitäten und mehr Herstellungsaufwand. Wenn ich den Rahmen fest mit dem Fahrzeug verbinde, habe ich statisch und gewichtsmäßig keinen Nachteil gegenüber einem Hilfrahmen im Fahrzeug, dafür aber gleich eine stabile Befestigung für die Ladebordwände im Alltagsbetrieb und für flächige Lasten. Ok, meine Palette Pellets (knapp eine Tonne) würde ich jetzt nicht auf das Alublech des Hilfsrahmens schieben, aber für diesen Zweck käme dann eine 18mm oder 22mm starke Siebdruckplatte drauf. Diese Tonne Pellets (Sackware) baut etwa 1,3-1,5m hoch, die muß ich sicher verzurren können. Ein Grund, mich nicht darauf zu verlassen, daß an einer Siebdruckplatte montierte Verzurrösen bei einem härteren Bremsmanöver halten... Hierfür brauche ich auf jeden Fall einen 'sicheren' Rahmen.
    Und: ob eine 22mm starke Siebdruckplatte leichter ist als ein Vierkantrohr-Hilfsrahmen?

    Was die Befestigung der Kabine auf dem Fahrzeug angeht, da bin ich mir noch nicht sicher. Möglicherweise ein Verschrauben durch den Fahrzeugboden, möglicherweise aber auch Stifte durch die Halterungen der (dann demontierten) Ladebordwände. An die komme ich jedenfalls jederzeit dran...

    Ich bin froh für jede Anregung und stelle meine Überlegungen gerne in Frage, aber bei meiner geplanten Nutzung komme ich doch wieder auf meinen ursprünglichen Plan zurück. Nur tendiere ich inzwischen zu Doppel-T-Trägern anstelle der querliegenden Vierkantrohre, weil die besser vor Rost zu schützen und ein viertel leichter sind. Durch das Verschweißen mit den äußeren Längsträgern sind die auch verdrehsicher, so daß die Tragkraft ähnlich wie bei Vierkantrohren sein sollte. Gibt's dazu in unseren Reihen Statiker, die dieses Bauchgefühl entweder bestätigen oder verwerfen können?

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Absetzkabine für VW T5 - Entwurf n+1 ;-)

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 25. Juli 2014 um 17:22

    Also nach allem, was ich mir bislang so zusammen gereimt habe, stellt für die Außenhaut 1,5mm GfK einen guten Kompromiß aus Stabilität und Gewicht dar. Wenn, dann wäre höchstens noch eine dünnere aber gleichstarke GfK-Schicht mit höherem Glasanteil eine Verbesserung. Damit sollte auch ein Kontakt mit einem (nicht zu massiven) Ast schadlos erfolgen können.
    Auch wenn Andreas es nicht so sieht, sehe ich innen 1mm GfK als ausreichend an - die Wahrscheinlichkeit von Dellen in den Wänden erachte ich als gering und wenn, dann erträglich. Ob aus statischen Gründen mehr notwendig ist, weiß ich bislang noch nicht einzuschätzen.
    Was den Schaum angeht, so sehe ich keinen so großen Vorteil in festerem (und damit schwererem) Material, daß ich deshalb das Mehrgewicht gegenüber RG30 oder RG40-Schaum in Kauf nehmen möchte. Aber noch ist die Kabine nicht gebaut, noch kann ich mich von anderen Konstellationen überzeugen lassen...

    Thomas und Jürgen:
    Die geringeren Gewichte der genannten Platten beruhen maßgeblich auf der Verringerung der GfK-Dicke: 0,8mm GfK wiegt halt nur knapp die Hälfte von 1,5mm GfK (gleicher Qualität) - aber bei 0,8mm GfK außen hätte ich schon Angst, daß mir ein Buchsbaumzweig die Kabinenwand aufreißt. Gewichtsersparnis ja - aber nicht um jeden Preis! Ich denke "1mm GfK/40mm Schaum (RG 40kg/m³) /1.5mm GfK (1.68+1.6+2.52) = 5.8kg/m² Wandgewicht" ergibt eine Wand, die stabil und recht leicht ist. Höchstens der Einsatz von CfK anstelle von GfK könnte hier noch eine weitere Gewichtsreduktion ohne Stabilitätsverlust bringen. Aber wenn ich auf gewichtige Profile und Verklebungen verzichten kann, dann wäre ich damit schon zufrieden: selbst wenn ich noch etwas drauf rechne, bliebe die komplette Kabine (ca. 48m²) ohne Extras bei einem Gewicht von unter 300kg, vielleicht sogar unter 280kg. Auch mit Klappen, Stützenaufnahmen, Tür, Fahrerhausdurchgang und Doppelbodenstegen dürfte mein Ziel, unter 400kg für diesen Teil zu bleiben, erreichbar sein - und damit auch mein ganzes Konzept umsetzbar sein, sofern ich bei Möbelbau etc. ebenso scharf auf's Gewicht achte. :D:D:D:D:D:D:D

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Leichtbau-Hilfsrahmen

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 24. Juli 2014 um 16:47

    Hi Picco,

    nach meinem Wissen ist V2A sehr viel 'weicher' als z.B. Feinkornstahl (?) - und damit für den Hilfsrahmen nicht so gut geeignet. Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren! Ansonsten würde mir 'rostfrei' schon sehr gefallen ;)

    Zusätzliche Höhe habe ich aber leider nicht zur Verfügung - die würde dann von der nutzbaren Innenhöhe abgehen. Vor allem der Durchgang zum Fahrerhaus wird mit jedem Zentimeter höherem Rahmen entsprechend niedriger - und da streikt die holde Weiblichkeit :roll: Es sei denn, ich kann wirklich Masse einsparen, dann würde ich mich notfalls als Streikbrecher betätigen... :mrgreen:

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Leichtbau-Hilfsrahmen

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 24. Juli 2014 um 16:11

    Hallo Gemeinde,

    um dem Credo meines Projektes 'so leicht wie möglich' gerecht zu werden, mache ich mir auch noch einmal Gedanken über meinen Hilfsrahmen. Für die Kabine eigentlich überflüssig, aber da ich das Fahrzeug auch im Alltag ohne Kabine fahren (und auch etwas beladen) möchte, komme ich um eine Hilfsrahmenkonstruktion kaum herum, denn ohne Kabine muß der Fahrzeugrahmen ja abgedeckt sein.

    Mein T5 verfügt über 2*5 Befestigungspunkte am Rahmen (guggst Du hier auf Seite 119). Quer zum Fahrzeugrahmen plane ich 5 30*30*3mm starke Vierkantrohre auf diese Befestigungspunkte zu montieren und an den Enden dieser Vierkantrohre weiter in Längsrichtung 40*20*2mm anzuschweißen, die auch nach hinten soweit über den Fahrzeugrahmen über stehen, daß mit einem weiteren 40*20*3mm starken Vierkantrohr quer die gleiche Fläche 'eingerahmt' wird wie bei meiner Pritsche, so daß ich die alten Ladebordwände weiter verwenden kann, indem ich die Halterungen dieser Wände an den 40*20mm Vierkantrohren montiere.
    An insgesamt sechs Stellen möchte ich an den Übergängen von den Quer- zu den Längsrohren Zurrösen anschweißen.
    Auf diesen Unterbau aus 4Kant-Rohren kommt dann eine Alu-Platte, die nichts machen soll als den Rahmen abzudecken. Für den Alltagbetrieb ohne Kabine käme dann eine 18mm oder 22mm Siebdruckplatte auf die Aluplatte, um mögliche Lasten gleichmäßig zu verteilen.

    Kann diese Überlegung im Prinzip funktionieren? Und - die wichtigste Frage: seht Ihr noch Gewichtseinsparpotential? Gibt es vielleicht hochwertigeren Stahl, der bei 2mm Wandstärke genauso stabil ist wie 'einfachererer' Stahl mit 3mm Wandstärke? Reichen evtl. anstelle der Quer-Vierkantrohre I- bzw. Doppel-T-Träger von 30mm Höhe? Würde 25% des Gewichts einsparen... Wie dimensioniere ich den Hilfsrahmen am Besten?

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Absetzkabine für VW T5 - Entwurf n+1 ;-)

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 24. Juli 2014 um 11:46

    Hi Andreas,

    ok, es geht also nur um 'innerliche Unfallschäden', die zu Unschönheiten führen würden.
    Allerdings gibt es ja gar nicht sooo viele Stellen, an denen die Innenwand frei liegt: im Heck sorgen Sitzgruppe, Hängeschränke zusammen mit den Fenstern dafür, daß fast keine Wandfläche übrig bleibt, im Küchenbereich gilt das gleiche durch Küchenmöbel, Fenster und Hängeschrank. Und auch im Alkoven sehe ich kein so großes 'Dellenrisiko', da wir hier ja Platz ohne Ende haben werden. Bleibt nur die Naßzelle, aber durch die geplante bewegliche Wand vor der Außenwand, an die ja das Waschbecken kommen und die gleichzeitig in ausgeklapptem Zustand als Duschwand fungieren soll, bleibt auch hier nicht sehr viel Außenwand übrig.

    Sollte es also keine unüberwindlichen statischen Gründe für dichteren Schaum geben, sehe ich die Nachteile von Schaum mit 30kg/m³ in meinem speziellen Fall als nicht so gravierend an. Oder sollte ich das?

    @Mr. Momba:
    je dünner die Außenwand, desto mehr 'drückt' die Kälte von Aussen 'rein. Verzichte gedanklich einmal komplett auf die Dämmung, jetzt stelle Dir einen Kastenwagen und -20°C Außentemperatur vor. Du heizt innen die Luft auf 40°auf, aber das Blech bleibt immer noch kalt. Das ist einfach extrem unangenehm.
    Wir hatten das in unserem Karmann Distance Wide - 30mm Dämmung, aber bei Minustemperaturen noch eine Pudelmütze auf dem Kopf, weil es an den Aussenwänden (wo ja der Kopf lag) einfach kalt war. Daher jetzt die Festlegung auf 40mm + guter Hinterlüftung/Beheizung, insbesondere im Alkovenbereich. Hinzu kommt noch der statische Aspekt: je weiter Du zwei nicht-dehnbare Stoffe (GfK) auf Abstand hältst, desto stabiler wird die Wand (eine Sandwichplatte mit 5mm Schaum kann man leicht zerbrechen, eine mit 50mm deutlich schwerer, auch bei gleicher GfK-Stärke...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Absetzkabine für VW T5 - Entwurf n+1 ;-)

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 24. Juli 2014 um 09:06

    Hi Andreas,

    Zitat von quadler

    niemand bekommt jemals glatte Flaechen ohne Zusatzgewicht im Faserverbundbereich ;) ... Also, such Dir aus.


    Ich suche aus: GEWICHT! Und dann: Funktionalität/Stabilität und Preis. Und erst weit abgeschlagen: schöne Optik (wobei gleichmäßig strukturiert auch sehr schön aussehen kann).

    Zitat von quadler

    Uebrigens, der KLEBER vom verkleben eines Kernmaterials mit Deck-GfK von der Rolle wiegt auch wieder was, nicht unerheblich.

    Was wieder für einen 'Handlaminator' spricht, der die Klebkraft des Harzes im GfK gleichzeitig zum Verkleben mit dem Schaum nutzen kann. ;)

    Zitat von quadler

    ...ab ca 60kg/cbm sind die Schaeume ausreichend druckfest unter GfK. Bei gerigerer Dichte drueckt man Dellen durch das GfK ...

    Ich glaube nicht, daß ÜLÖ (meine 'ÜbergangsLÖsung', ein Eura 600) schweren Schaum oder superdickes GfK verbaut hat; und obwohl ich mich in Norwegen schon durch enge Wege geschoben habe, ist die Außenhaut nicht verdellt. Ich werde ja nicht auf Hardcore-Touren durch den Dschungel Amazoniens fahren. Braucht es dann wirklich so einen hochfesten Schaum? Reicht nicht eine bereichsweise Verstärkung, z.B. an den Übergängen Wand/Dach oder Alkovenfront? Bei meinen 46m² 40mm-Schaum macht der Unterschied von RG60 zu RG30 immerhin über 55kg aus, das ist immerhin halb so viel wie ich beim (sehr teuren) Einsatz von Kohlefaser anstelle von Glasfaser gewinnen kann...

    Zitat von ThomasFF

    ... Kalkulation der Hersteller geschrieben mit 7 kg/qm fürs Plattenmaterial, wobei Du leider die Dicke nicht erwähnt hattest

    Die Zahlen beziehen sich immer auf meine gewünschte Wandstärke von ca. 40mm.

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Absetzkabine für VW T5 - Entwurf n+1 ;-)

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 23. Juli 2014 um 17:24

    Hi Krabbe,

    bei meinem hohen Alkoven (Innenhöhe 1m) bleibt eigentlich m.E. genügend Wandhöhe, um den Alkoven stabil zu bekommen. Aber mancher Hersteller sieht das anders... Deshalb bin ich auch in meiner ersten Rechnung von einem Verzicht auf Innenwinkel ausgegangen. Allerdings rechne ich mit einer Nutzungsdauer von 25 Jahren, da ist Stabilität keine Nebensache... ;)
    Bei den 'Handlaminateuren' bekomme ich die Innenwinkel 'kostenlos' mitgeliefert, da brauche ich mir dann gar keine Gedanken machen. Außerdem lassen sich bei den 'Handlaminateuren' gerundete Übergänge Wand/Dach bauen, die Knicke im Glasanteil des GfK's verhindern und somit hohe Stabilität ohne zusätzliches Material ermöglichen.

    Thomas:
    ich bin gespannt auf Deine Stadur-Info, habe aber nach den Erfahrungen mit den anderen 'Plattenbauern' nicht allzu viel Hoffnung. Gewicht wegzaubern kann keiner... Und: Erfahrung gibt's mit den neuen Platten auch (noch) keine...

    @Quadler/Andreas:
    na ja, wenn ich glatte Oberflächen ohne Zusatzgewicht bekommen kann, würde ich nicht drauf verzichten. Aber wenn das Verstecken der Gewebestruktur Gewicht kostet, nehme ich die strukturierte Optik - sofern sie gleichmäßig strukturiert ist. ;)

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Absetzkabine für VW T5 - Entwurf n+1 ;-)

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 23. Juli 2014 um 13:38

    Zwischenstandsbericht Anfragen:

    nachdem auch Woelke und Ormocar meine Gewichtsvorstellungen nicht erfüllen können, bleiben nur noch die Anbieter anderer Bautechniken. Dort wird gerade gerechnet bzw. muß ich den Urlaub abwarten, deshalb diesbezüglich nichts neues.

    Ganz interessant war die Berechnungsvorgabe eines Herstellers: Platten 7kg/m², Profil 1kg/m, Kleber umgerechnet knapp 700g/m Profil. Meine Kabine hat etwa 30m Stoßkanten, die verbunden werden müßten - da machen Profile und Kleber über 50kg aus - also fast ein Sechstel des gesamten Plattengewichts. Bei meinem langen Alkoven brauche ich auch Innenwinkel, dann käme ich sogar auf 100kg nur für Profile und Kleber! Dieses Gewicht entfällt natürlich bei fugenlosem Handlaminat weitestgehend - kein Wunder, daß die 'Handlaminateure' meine Vorstellungen für realisierbar halten...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Absetzkabine für VW T5 - Entwurf n+1 ;-)

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 23. Juli 2014 um 13:21

    Rolf1, Krabbe und Mobilix:
    ich bin des Französchischen nicht unbedingt mächtig, deshalb lasse ich die Finger davon: erstens sind Mißverständnisse vorprogrammiert, zweitens sind Unstimmigkeiten sehr schwer zu klären. Deshalb scheiden alle Anbieter, die nicht fließend Deutsch sprechen, aus. Ich habe in der Firma mit ausländischen Firmen zu tun, mit denen ich mich in Englisch unterhalten muß, und selbst dort gibt es immer wieder einmal Probleme, weil beide Seiten die Sprache nicht perfekt beherrschen. Das hat nichts mit Diskriminierung zu tun, sondern mit Selbstschutz...

    Thomas:
    "Du stellst...", "Du machst..." ... Genau das geht nach meiner Erfahrung nicht: ich habe nicht die Zeit (und Energie), so ein Projekt wirklich sauber durchzuziehen. Ich tanze auf so vielen Hochzeiten, daß ich von Eigenarbeit in Sache Kabinenbau, die mir ja wirklich wichtig ist, Abstand nehme. Entweder ich mache etwas richtig, oder ich lasse es. Richtig machen kann ich es einfach manpower-mäßig nicht, also muß ich die Kabine bauen lassen.
    Aber an der Stadur-Sandwichwand wäre ich sehr interessiert! Mit Krabbe's Idee des Einbeziehens von Segelfliegern mit Laminiererfahrung könnte da doch noch etwas raus werden - denn das Wände zusammenpappen ist das leichteste Unterfangen beim Kabinenbau...

    Gruß
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Absetzkabine für VW T5 - Entwurf n+1 ;-)

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 22. Juli 2014 um 13:18

    Hi Rolf,

    danke für den Hinweis, aber die bauen auch mit Platten und Profilen - da sehe ich bislang wenig Chancen auf eine so leichte Bauweise, wie sie mir vorschwebt.

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Zwischenräume be-heizen

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 22. Juli 2014 um 13:15

    Hi Goose,

    Zitat von GooSe_1977

    Anderer Ansatz ... kleine Lüfter ausm PC Bereich die and en Öffnungn montiert werden die oben ander Korroserie zu finden sind. Diese saugen dann Luft durch die Seitenwände - problem - kleine Lüfter, wenig Förderleistung, sehr laut :)

    Ich denke, das wäre die schlechteste aller Möglichkeiten: wenn Du die Hohlräume luftdicht versiegeln könntest, stünde nur die Feuchtigkeit in der 'eingesperrten' Luft zum Rosten etc. zur Verfügung - kein Problem. Führst Du aber immer neue Luft mit immer neuer Feuchtigkeit in die Hohlräume, kann auch immer wieder neue Feuchtigkeit auskondensieren und zu einem Problem werden. Nur wenn die zugeführte Luft sehr feuchtigkeitsarm ist, kann es überhaupt funktionieren, daß mehr Feuchtigkeit ab- als zugeführt wird!
    Übrigens: nach dem gleichen Prinzip funktioniert das mit dem MikeSanders-Fett: das Metall wird komplett von der feuchtigkeitstragenden Luft abgesperrt und kann daher nicht mehr rosten...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Zwischenräume be-heizen

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 22. Juli 2014 um 10:11

    Hi Picco,

    Zitat von Picco

    Meinst Du die Blechprofile bzw. die Hohlräume der Carosserie?
    Wenn ja: Mach's nicht!!!
    Wenn Du da Luft einbläst die wärmer ist als das Blech kann es je nach Feuchtigkeit der Luft zu Kondenswasser kommen, das Du sonnst nicht hättest!


    Hmmm, es soll ja Außenluft angesaugt, beheizt und in diese Karosserieteile geblasen werden. M.E. ist somit sichergestellt, daß diese Heizungsluft immer trockener ist als die Kabinenluft und somit Feuchtigkeit aufnimmt - somit Schimmelbefall etc. mindert. Einzig die Überlegung, daß beim Durchblasen mehr Luft und somit - auch bei geringerer relativer Luftfeuchtigkeit - in Summe mehr Feuchtigkeit an den Holmen etc. vorbei geführt wird und somit kondensieren kann, das würde ich gelten lassen.
    Nochmals Hmmmm ;) - was ist jetzt sinnvoll? Beide Argumentationsseiten haben m.E. eine Existenzberechtigung...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Welche Kurbel-Stützen sind empfehlenswert? (Rieco-Titan und Alternativen)

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 21. Juli 2014 um 13:20

    Ich kann mich nur Klaus anschließen: ich habe ebenfals die Rieco-Titan (mit 115cm Hubhöhe?) und ebenfalls von Tourfactory. Robust, großer Hubweg, problemlos in der Handhabung (von Hand oder mit Akkuschrauber) und .... schwer ;)

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Absetzkabine für VW T5 - Entwurf n+1 ;-)

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 21. Juli 2014 um 13:15

    Hi Picco,

    welcome back in teutsch-sprack-country!

    Mir fallen so einige Möglichkeiten ein, wie man - in Eigenarbeit - gewichtsoptimiert bauen kann (z.B. Michi's Bauweise) , aber - wie schon gesagt - dazu fehlt mir einfach die Zeit. Und wenn man sich die Kabine bauen läßt, muß man sich halt nach den Möglichkeiten der Hersteller richten - und die sind da halt nicht soooo flexibel und experimentierwütig.

    Balu: ich habe ein halbes Dutzend Bootsbauer angeschrieben, aber nur der eine an der Nordseeküste ist interessiert. Hier in der gegend? Gar nix!
    Aber jetzt warte ich erst einmal, was sich entwickelt. Vielleicht habe ich den passenden Partner, wenn nicht, suche ich weiter...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Absetzkabine für VW T5 - Entwurf n+1 ;-)

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 21. Juli 2014 um 11:28

    Hallo Dieter (und andere),

    Leichtbau und Qualität sind ganz bestimmt kein Widerspruch! Auch gewichtsoptimiert kann eine Kabine lange halten...
    Und: ich glaube, es gibt keinen im Forum, der länger an seiner Kabine geträumt und geplant hat als ich (Start: 1999 mit dem Forum) - ich glaube, daß ich sehr genau weiß, was meine Reisegewohnheiten sind und was mir wichtig ist. Genau das ist ja das Schöne: jeder von uns sieht die (WoMo-)Welt ein kleines bißchen anders, aber (fast) jeder denkt sich ein bißchen in die Vorstellungen der anderen ein...
    Klar würde/könnte ich mir die Kabine gerne selbst bauen - aber es fehlt einfach die Zeit. Krabbe's Idde mit den Flugzeugbauern ist nicht schlecht - vielleicht finde ich räumlich näherliegend da jemanden (ein Bootsbauer an der Nordsee ist vielleicht doch etwas weit weg...) . Aber das Ganze sollte dann schon so sein, daß ich sagen kann "nun mach mal!" - und dazu braucht es eigentlich schon einen Partner, der nicht nur Laminieren kann, sondern auch weiß, auf was es beim Wohnkabinenbau an kommt. Allen anderslautenden Ansichten zum Trotz bin ich mir ziemlich sicher, daß ich die Kabine fahren werde, bis es nicht mehr geht. Deshalb möchte ich mich eigentlich hinsichtlich der Qualität auch nicht au irgendwelche Experimente einlassen.

    Ansonsten zur Zeit wenig neues - die ganzen Hersteller sind im Urlaub... :(

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Absetzkabine für VW T5 - Entwurf n+1 ;-)

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 18. Juli 2014 um 13:49

    Hi Michi,

    Zitat von GOWEST

    Jetzt würde ich außen Gfk-Bänder über die Rundung laminieren. Innen kann man mit angedicktem Harz eine Hohlkehle aufbringen und dann ebenfalls mit Gfk-Bändern die Ecken laminieren.

    Ziemlich genau die Lösung, die ich schon Kabinenherstellern vorgeschlagen habe - leider ohne Bereitschaft der Umsetzung. :(

    Zitat von GOWEST

    Doch, habe schon was besseres zu tun, nämlich meine Kiste weiterbauen... :D

    Ooooccchhh..... 8)

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Absorber-Kühlbox statt -Kühlschrank?

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 18. Juli 2014 um 13:43

    @ Christopher:

    Zitat von VWBusman

    Diese Absorberkühlboxen sind nicht für den Betrieb in Fahrzeugen zugelassen.

    Bist Du da ganz sicher? In unserer Wissensbasis heißt es - allerdings bei Kochern: "Bei schwenkbarem oder herausnehmbarem Kocher ist noch ein Gasschlauch im Innenraum zulässig". Ob das nicht auch auf bewegliche Kühlboxen übertragbar ist? Ein Problem könnten die Abgase sein, aber auch ein Kocher darf im Fahrzeug betrieben werde und seine Abgase belasten - aufgrund des sehr viel höheren Gasverbrauchs noch viel mehr - die Atemluft im Fahrzeug. Vielleicht fällt Krabbe ja etwas dazu ein.

    Zitat von VWBusman

    warum willst Du denn mit aller Gewalt ein Absorbergerät haben?

    Aufgrund meines Gewichtsfetischismus! 4 Tage Autarkie sind mein Ziel - mit einem Kompressorkühli bedeutet das eine zweite Batterie und/oder eine Solaranlage. Da ich Gas an Bord haben werde, macht es einfach Sinn, das als Haupt-Energiequelle zu nutzen. Gas hat einfach (nach Diesel, das aber andere Probleme verursacht) das beste Energiedichte/Gewichtsverhältnis.

    klaus: ich möchte mindestens 80 Liter Kühlvolumen, also einen 'vernünftigen' Kühlschrank oder zwei Kühlboxen. Für einen Festeinbau habe ich aber nicht genügend 'Deckelfläche', deshalb geht nur eine Kühlbox auf einem Auszug...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Absetzkabine für VW T5 - Entwurf n+1 ;-)

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 18. Juli 2014 um 13:26

    Hi Michi,

    ich hab' schon damals in 'Deinem' Thread bewundert, wie Du gearbeitet hast. Das kommt ganz, ganz nahe an meine Vorstellung von Verzicht auf unnötiges Gewicht heran! Hast Du eigentlich die Innenkanten irgendwie verstärkt?

    An der langen Bauzeit meines Alltagskabinchens habe ich aber schon gemerkt, daß ich einfach nicht die nötige Zeit übrig habe, um ein Projekt wie die Urlaubskabine selbst durchziehen zu können. Ich muß das also machen lassen. Und leider ist mir kein Anbieter bekannt, der in Deiner Technik arbeitet (oder einer leicht abgewandelten Form, bei der man nicht das GfK vom Schaum, sondern den Schaum vom GfK abtrennt, so daß das überstehende GfK-Stück zum Verkleben verwendet werden könnte).

    Es gibt wohl nur 'Plattenbaumeister' und 'Handlaminateure' im Bereich wirklich individueller Kabinen. Da die 'Plattenbaumeister' durch die Bank zu schwer bauen, bleiben nur die 'Handlaminateure', und von denen gibt es im WoMo-Bereich wenige, deshalb wildere ich derzeit im Bootsbau-Bereich... Aber wenn Du nichts besseres zu tun hast... :roll:

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Absetzkabine für VW T5 - Entwurf n+1 ;-)

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 18. Juli 2014 um 10:48

    Hi merlin,

    Zitat von merlin88

    Alternativ kannst du natürlich auf Kanten verzichten und die als Rundungen ausführen.

    Genau das ist eigentlich meine Vorstellung! Eine durchgehende, gerundete GfK-Schicht von Wand zu Decke. Das geht gut bei Handlaminat, aber schwierig bei fertigen Platten: hier müßten dann genau definierte Bereiche von Scahum und GfK nicht verklebt werden, um die Rundung hin zu bekommen und dann das überstehende GfK nachträglich auf die Rundung zu kleben. :( Daran dürfte es bei dieser Bautechnik scheitern.

    Gruß
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Grashoper - schlechtwegetauglicher Anhänger soll entstehen

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 18. Juli 2014 um 10:32

    Hi zzeuzz,

    danke für die Skizze - nach Deiner Beschreibung hatte ich mir etwas ganz anderes vorgestellt. Ein Bild sagt doch mehr als 1000 Worte.
    Deine Idee finde ich ganz witzig, aber für eine vierköpfige Familie, die ja auch in einem warmen Land einmal auf schlechtes Wetter treffen kann und dann trotzdem wohnen und kochen muß, nicht so perfekt geeignet, da muß ich Thomas zustimmen.
    Wie Du allerdings auf 200*155cm abzüglich des WC's ein Dachzelt unter bringen willst, ist mir noch nicht klar. Ich würde immer die gesamte Breite (sprich bis zu den Radaußenkanten) nutzen und nur den Radkasten aussparen - das gibt doch so einiges an Raumgewinn, Du kämst dann immerhin auf etwa 2*2m...

    Aber wenn Du Deine Anhängerpläne dennoch in Holz umsetzen willst, würde ich ein Holzskelett vorschlagen, das mit dünnem (6mm, max. 9mm starkem) Multiplex oder Siebdruck beplankt wird. Ähnlich stabil aber deutlich leichter, und auch die Eckverbindungen sind leichter herzustellen. Für die Heckklappe fürde ich ein Stangenscharnier vorschlagen, das ist stabil und wasserdicht, so daß auch kein Wasser zwischen aufgestellter Heckklappe und Anhängerdach durch kommt, was sonst den Aufenthalt vor der Küche eher unangenehm machen könnte. Die WC-Tür würde ich mit handelsüblichen gekröpften Scharnieren anbringen. Wenn Du Wand und Tür jeweils in etwas mehr als halber Materialstärke abfräst, könntest Du mit Dichtungen dieser oder ähnlicher Art (unten auf der Seite) die Tür dicht bekommen.

    Die Knöpfe, von denen Du schreibst, dürften wohl PushLock's sein.

    Was die Begehbarkeit deines Daches angeht: wie groß soll dieser Teil werden? Wird es im Innern des Hängers irgendwelche senkrechten Wände geben, die das Dach abstützen könnten?

    Gruß
    Leerkabinen-Wolfgang

Registrierung

Mit einem Benutzerkonto kannst du das womobox Forum noch besser nutzen.
Als registriertes Mitglied kannst du:
- Themen abonnieren und auf dem Laufenden bleiben
- Dich mit anderen Mitgliedern direkt austauschen
- Eigene Beiträge und Themen erstellen

Benutzerkonto erstellen

Spenden-Ziel

Jährlich (2026)

91,2 %

91,2% (455,83 von 500 EUR)

Jetzt spenden

Benutzer online

  • 3 Mitglieder und 207 Besucher
  • Rekord: 15.796 Benutzer (10. Oktober 2024 um 14:49)
  • holger4x4
  • VWBusman
  • woifi
  1. Nutzungsbedingungen
  2. Datenschutzerklärung
  3. Impressum
Gefällt es dir hier? Dann bitte jetzt :)
Community-Software: WoltLab Suite™