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  2. Leerkabinen-Wolfgang

Beiträge von Leerkabinen-Wolfgang

  • älterer servicekoffer auf t4 absetzen

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 30. August 2016 um 09:31

    Hi Dirk,

    bei meinem T5 müssen über dem Rahmen 190mm bis zur Unterkante des Radkastens verbleiben. Das geht selbst mit dem Hilfsrahmen nur, wenn ich den Boden der Kabine Radkästen einlasse. Ich vermute, das wird bei Dir ähnlich sein. Der Unterschied zwischen unseren beiden Projekten: bei mir ist der Hilfsrahmen auf dem Fahrzeugrahmen verschraubt, darauf kommt die selbsttragende Kabine. Bei Dir ist der Hilfsrahmen gleichzeitig der Kofferboden. Ich kann daher meine Kabine gut zugänglich an den Ecken auf dem Hilfsrahmen verschrauben. Bei Dir klappt das nicht. Du hast nichts, das fest mit dem Fahrzeugrahmen verbunden ist und Kräfte nach außen leiten kann, wo Du den Koffer fest machen könntest. D.h. nach meiner derzeitigen Sicht Deiner kabine kommst Du nicht umhin, die Längsträger unter der Kabine drunter zu lassen und Dich zum Auf- und Absatteln unter den Bus zu legen, um die Verschraubungen zu lösen und wieder zu befestigen. Das ist sehr, sehr schwer, denn dabei mußt Du die Kabine millimetergenau positionieren.
    Vielleicht kannst Du den Pritschen-Längsträger entsorgen und einen zusätzlichen Hilfsrahmen (mein Alu-Rahmen wiegt 36kg) fest auf den Fahrzeugrahmen montieren, so daß die Holme unter den Kofferboden-Holmen liegen. Gewicht wirst Du so zwar nicht einsparen können, aber das Auf- und Absatteln bzw. das Befestigen der Kabine kannst Du Dir so erleichtern...

    Was die Stützen angeht, so habe ich vorne und hinten die Rieco-Titan's, denn ich muß die Kabine an allen vier Ecken soweit anheben, daß die Ladefläche komplett frei und unbelastet wird, insbesondere wenn der Untergrund uneben ist und der Bus beim Raus- bzw. Reinfahren etwas 'hoppelt'. Außerdem kann ich die Stützen sehr tief absenken und gleichzeitig die Kabine ausnivellieren, so daß sie leicht zu besteigen ist und man eben liegt. Zudem kommt der Schwerpunkt so sehr tief, was der (Wank-)Stabilität doch sehr zuträglich ist.

    Pritsche beim T4 mit 130kg - das könnte hinkommen. Und sagen wir einmal so: 1960kg inkl. Koffer gewogen - das sind fast 150kg weniger als mein Bus ohne Koffer wiegt. Welches zGG hat der Bus? Aber grundsätzlich sieht's so aus, als sollte sich das machen lassen: selbst als 2.8-Tonner hast Du noch 800kg Zuladung - das ist mehr, als ich mit der Ultralight-Kabine habe. Wenn Du wirklich beim Ausbau auf's Gewicht achtest, sollte sich da etwas machen lassen.

    Und wer holt schon Rotwein aus Bordeaux? Wenn, dann bringt man doch leckeren Rheinhessen-Wein nach Frankreich! :mrgreen:

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    P.S.: es wäre lieb, wenn Du etwas strukturierter schreiben könntest - ich weiß nicht, wie oft ich gelesen habe, was Du geschrieben hast, bis ich alles (hoffentlich richtig) verstanden habe. Deshalb hat's auch mit der Antwort so lange gedauert...

  • Porta Poti und der Duft

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 30. August 2016 um 08:57

    Hi Bastian,

    auch für's PortaPotti gibt es von SOG eine WC-Entlüftung. Die hatte ich an meinem PortaPotti im Alltagskabinchen, damit war Geruch kein Problem. Ok, dazu kam dann noch Dr. Keddo Bigsan Sanitärkristalle.

    Gruß
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Huck e Pack ? Erfahrungen

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 29. August 2016 um 11:56

    ... bei mir leider nix mehr :(

    Gruß
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Huck e Pack ? Erfahrungen

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 29. August 2016 um 08:52

    Hi Roman,

    ich hatte einmal (1998? 1999?) mit Herrn Jedamzik wegen eines Absetzkabinenbaus gesprochen. Damals hat er noch selbst gebaut, da hatten die Kabinen noch Hand und Fuß. Kurz darauf hat er aus Kostengründen die Kabinen irgendwo im Osten fertigen lassen, danach gab es sehr viele Probleme. Guggst Du hier und hier...
    Noch mehr findest Du, wenn Du bei der Suche 'huckepack' eingibst und dann die Ergebnisse von hinten aufrollst...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • älterer servicekoffer auf t4 absetzen

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 24. August 2016 um 11:01

    Hi Dirk, nur daß wir nicht aneinander vorbei reden: auf meinen Hilfsrahmen paßt dieser hohe Unterbau der Serienpritsche nicht mehr! Kannst du diesen Träger in Längsrichtung, der auf den eigentlichen Rahmen geschraubt ist und unter der eigentlichen Pritsche sitzt, entsorgen, so daß Du dann den Kofferboden vollflächig auf den von mir beschriebenen Hilfsrahmen bekommst? Hat der Koffer dazu entsprechende Radkästen oder würdest Du die in den Kofferboden hinein sägen?

    Oder sollen die Längsträger mit unter dem Koffer bleiben? Dann würde ich an den Aufnahmepunkten unter dem Koffer noch ein nach unten offenes 'U' anschrauben, bei dem die lichte Weite 52mm oder so beträgt. Wenn Du die Schenkel nach 2oder3cm aufbiegen würdest, hättest Du nicht nur eine superstabile Fixierung, sondern auch eine gute Führung, um den Koffer beim Absetzen richtig in Position rutschen zu lassen. Dann würden wie bei meiner Kabine wohl auch vier Schrauben an den Ecken reichen, die die Kabine nur auf den Hilfsrahmen herunter ziehen. Das könnte gehen...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • älterer servicekoffer auf t4 absetzen

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 24. August 2016 um 08:20

    Hi Dirk,

    Zitat von difu

    Man muesste wohl ein plattform schaffen, wo die kiste sicher landen kann um sie dann noch zu fixen. Deine konstruktion hoert sich so an als waere dies bei mir aehnlich zu machen. Eventuelle Schweißarbeiten koennte im vaeterlichen betrieb getaetigt werden. Vielleicht waerst du bereit mir ein zwei bilder zu senden um zu sehen ob es bei mir aehnlichfunktionieren koennte?

    Bilder habe ich gerade nicht zur Hand, aber ein paar Worte helfen bestimmt auch...

    Ich habe die Sereinpritsche inkl. Unterbau abgenommen, so daß der Längsrahmen frei zur Verfügung stand. Darauf habe ich 50*50*3mm starke Alu-Rechteckrohre quer über die Befestigungspunkte gelegt (und natürlich n den Punkten befestigt). An die Enden der Querträger habe ich dann in Längsrichtung 50*30mm*3mm Rechteckrohre geschweißt (oder besser: schweißen lassen), so daß sich ein kompletter, starrer Rahmen ergeben hat, an den dann auch die Radläufe geschraubt wurden.
    Kleine Abweichung von dieser Einfachbeschreibung: über die hintersten Auflagepunkte habe ich keinen Querträger geschraubt, sondern ein Aluprofil in Längsrichtung vom vorletzten Querträger über den letzten Befestigungspunkt so weit nach hinten verlängert, daß ein dort wieder quer angeschweißtes Alu-Vierkantrohr dort liegt, wo auch die Originalpritsche aufgehört hat. Und: an den Ecken habe ich Quer- und Langsträger nicht einfach verschweißt, sondern jeden dieser Träger mit einem Stück senkrecht stehendem Vierkantrohr verschweißt. Diese Rohrstücke dienen im Alltagsbetrieb als Aufnahme für die vordere Ladebordwand bzw. zur Befestigung der Kabine (guggst Du hier auf dem mittleren Bild. Eine weitere Versteifung war nicht notwendig, denn der T5 (und ich glaube auch der T4) sind relativ starr gebaut (anders als Fahrzeuge wie der Unimog mit einem 'verwindungsweichen' Aufbau).
    Ich werde schauen, ob ich noch Bilder finde - jetzt sieht man nichts von der Unterkonstruktion, weil ich im Alltag eine Siebdruckplatte als Ladefläche drauf habe.

    Diese Lösung wäre für Dich aber nur adaptierbar, wenn der Boden Deines Koffers so stabil ist, daß er auch ohne den Hilfsrahmen stabil bleibt. Und wenn der Koffer es aushält, wenn dort irgendwie 'Beine' dran geschraubt werden, auf denen die Kabine stehen kann.

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • älterer servicekoffer auf t4 absetzen

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 23. August 2016 um 14:30

    Hi Dirk,

    bei meinem T5 wogen der Pritschenträger (das Metallteil, das auf dem Rahmen verschraubt ist), die Pritsche und die Ladebordwände zusammen etwa 150kg. Mein 19mm Siebdruckplatte, um den Wagen wieder als Pritschenfahrzeug nutzen zu können, wiegt 34kg (bei 2,16m Länge). Ich denke, bei dem T4 wird's ähnlich aussehen.

    Aber Du schreibst von 200-300kg Koffer? Ich gehe eher davon aus, daß Du selbst bei Minimalausstattung, dafür aber mit Urlaubsgerödel, locker 600kg zusammen bekommst!

    Ich weiß jetzt nicht genau, wie es unter einem T4 aussieht - aber bei meinem T5 kann man das Abnehmen einer Kabine durch Lösen der Serienschrauben voll vergessen. So genau wirst Du die Kabine kaum justiert bekommen. Zudem artet das zu einer Schlammschlacht aus, wenn Du das auf feuchter Wiese die Kabine wieder aufsatteln willst und dazu halbwegs unter den Wagen kriechen mußt! Aus diesem Grunde erfolgt bei meiner Kabine die Befestigung außen am Hilfsrahmen (50*50mm Alu-Vierkant), wo man leicht dran kommt - und zusätzlich sind die Befestigungen ein paar Millimeter (die trotz der Führungselemente entstehen können auftreten können) flexibel...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 23. August 2016 um 08:52

    Zum Thema Primer: guggst Du hier, der SikaRimer 210T dürfte bei Alu helfen. Ich hab' den jedenfalls verwendet; und ich glaube den 205 für das GfK...

    Gruß
    Leerkabinen-Wolfgang

  • älterer servicekoffer auf t4 absetzen

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 23. August 2016 um 08:45

    Hi Dirk,

    aufgrund Deiner Frage bin ich jetzt auch endlich bei der Zulassungsstelle gewesen und habe die Änderungen an meinen Bus auch eintragen lassen. Haut auch einen knappen Hunderter gekostet... Bei mir steht da jetzt unter 5 'LKW Plattform' und im Anhang 'Original-Pritsche durch Gitter aus Aluprofilen direkt auf Hauptrahmen ersetzt, ww. m. Abdeckplatte'.

    Was ich aber vergessen hatte: wie ist denn derzeit der Koffer auf dem Hilfsrahmen befestigt? Wenn Du die trennbar machst, muß die Befestigung ja leicht zugänglich sein, der Koffer muß an den neuen Befestigungspunkten aber auch die nötige Stabilität haben, damit er im Falle eines Falles nicht abreißt und nur die Befestigungsschrauben am Rahmen bleiben....

    Übrigens: vor Jahren hatte 'derHeinz' hier im Forum einen LT mit einer selbstgebauten Absetzkabine, bei der er zwischen Ladefläche und Kabine einen Sack aus LKW-Plane gelegt hatte, den er mit den Fahrzeugabgasen aufgepumpt hat. In hochgepumptem Zustand reichen dann ein paar unverstellbare, stabile Stützen, um die Kabine abzusetzen. Das dürfte günstiger und billiger sein als die RiecoTitan's. Auch beim Absetzen erleichtert dieser Sack die Positionierung der Kabine erheblich, da sie händisch um ein paar Zentimeter verschiebbar ist.
    Wieso komme ich eigentlich erst jetzt wieder auf diese Idee und nicht bei der Planung meiner Kabine??? Grrr.... Na, noch ist nichts zu spät...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Einfacher, praktischer Ducato-Allrounder

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 22. August 2016 um 21:29

    He Herby,

    nicht zu flott - uns gefällt die Kugel auch! Besser als die übliche Windrose.... Am Ende machen wir noch einen Weltkugel-Club auf ;) Allerdings hat das für uns noch 'etwas' Zeit :(

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 22. August 2016 um 21:27

    Hi Hartwig,

    ich kann da nur ins gleiche Horn stoßen: damit Sika so gut klebt, wie es kleben kann, muß gut vorbehandelt werden. Leicht anschleifen und dann primern, danach hat's bei mir bombig gehalten. Ohne Fein Multimaster hab' ich's nicht mehr (beschädigungsfrei) auseinander gebracht...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Grisu: '89er T3 Syncro Doka

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 22. August 2016 um 10:31

    Hi Sven,

    ich hätte noch einen anderen Vorschlag: eine Hubdachkabine ähnlich meiner ehemaligen Kabine auf T5. Wenn Du Innen- und Außenwand gleich hoch machst, könntest Du im Fahrbetrieb Deine Fahrerhaushöhe halten, im Wohnbetrieb aber volle Stehhöhe erreichen. Nachteil: entweder müßtest Du etwas breiter werden oder auf Innenbreite verzichten.
    Weitere Vorteile: in eingefahrenem Zustand sich die Fenster geschützt (sofern sie in die untere Schale kommen), und der Wagen sieht nach allem aus, nur nicht nach Wohnmobil (solange das Dach nicht ausgefahren ist). Und: bei richtiger Planung kann man auch ohne ausgefahrenes Dach darin schlafen...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    P.S.: übrigens - die Roadranger-Idee mit der Alkovenkabine und dem Zugang vom Fahrerhaus verwirkliche ich gerade auf meinem T5...

  • älterer servicekoffer auf t4 absetzen

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 21. August 2016 um 17:37

    Hi Dirk, noch einmal ich... ;)

    Ich plane ja schon seit 1999 an meiner Absetzkabine herum - anfangs noch auf einem 'echten' 3.5-Tonner, seit Jahren aber etwas kleiner auf T5. Allerdings hatte ich schon so einige Wohnmobile und bin mir daher ziemlich sicher, was mir wichtig ist: im Grundsatz ist der derzeit in Arbeit befindliche Grundriß der gleiche wie vor 17 Jahren...

    Und so ist mir klar, was ich für die Erfüllung meines Traums alles machen und auf was ich verzichten muß. Aber was tut man nicht für seine Träume... Insofern verstehe ich, daß Du sagst, daß ein Wohnwagengespann nicht die Erfüllung Deiner Träume ist. Aber auch wenn ich glaube, daß das von Dir ins Auge gefaßte Fahrzeug schon unter 2t wiegen könnte, so wird's doch eng: mit 4 oder 5 Personen brauchst Du nicht nur Lebens-, sondern auch Stauraum. Und der wird auch schnell knapp! Ok, ich geb's zu: ich brauche schon etwas Luft und Luxus um mich herum, deshalb kann ich mir nicht vorstellen, auf so geringem Raum unterwegs zu sein (was allerdings auch daran liegt, daß wir wirklich ständig unterwegs sind). Aber das kann ja bei Euch anders sein... Und bei € 2000,- könnte ich mir vorstellen, daß Ihr damit gut ausprobieren könnt, ob damit alles so klappt, wie Ihr es euch vorstellt. Es muß ja nicht gleich der komplette Ausbau rein. Ein paar zusammengenagelte Bretter mit Matratzen drauf, ein paar Wäschekörbe für's Gerödel... So könnt Ihr ohne große Kosten einmal probieren, ob's klappt - wenn nicht, könnt Ihr den Wagen vielleicht ohne allzu großen Verlust wieder los werden. Und wenn Ihr damit zurande kommt, na super, dann ist's Zeit, alles etwas perfekter zu gestalten...

    Gerade wenn man einen neuen Weg gehen will, ist es eine gute Idee, erst einmal mit wenig Einsatz auszuprobieren, ob der Weg überhaupt der richtige ist.

    Aber eines hättet Ihr mit dem Bus und Absetzkabine auf jeden Fall: einen gut nutzbaren Alltagswagen! Ich jedenfalls vermisse keinen normalen PKW.

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    ... der aber den Wagen unbedingt vor dem Kauf auf die Waage stellen würde!

  • älterer servicekoffer auf t4 absetzen

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 20. August 2016 um 21:01

    Hi Dirk,

    jetzt komme ich doch einmal dazu, Dir zu antworten. Wie Du schon gesehen hast, habe ich einen T5 DoKa als Pritschenfahrzeug, auf das ich eine Absetzkabine setze bzw. eine kleine Hubdachkabine bereits gesetzt habe. Übrigens ist mein T5 inzwischen auch 9 Jahre alt, hat aber gerade erst die 100.000km auf die Uhr bekommen.

    Mein T5 wog mit der Serienpritsche 2.25t (große Maschine, Allrad) - jetzt ohne Pritsche 2.1t. D.h. mir bleiben gerade 900kg Zuladung. Ok, bei 'Papierauflastung' (zGG-Änderung aufgrund der zul. Achslasten) komme ich auf 1.1t Zuladung - aber das ist auch nicht viel. Ziel sind für meine Kabine 660kg + Gas, Wasser und Batterien, also auf jeden Fall deutlich unter 900kg. Das geht aber nur, wenn ich mit jedem Kilo geize, was aber sehr ins Geld geht und viele, viele Experimente erfordert und dennoch immer die Angst läßt, daß irgendetwas nicht paßt. Soviel zu den Problemen, die T4/T5 haben können. Allerdings gibt es auch genügend Beispiele (z.B. von Krabbe mit seinem Krabbavan), daß sogar eine Alkovenabsetzkabine auf einem T4 syncro möglich ist - wenn auch mit Fahrwerksänderung und damit möglicher Auflastung auf 3.5t (wobei dann vielleicht die Federn mehr aushalten, aber weder der Fahrzeugrahmen noch die Bremsen oder der Antriebsstrang mehr aushalten als zuvor).
    Aber Deine Kabinenmaße für vier Personen? Ich hoffe, Ihr mögt Euch sehr, sehr gern! Wir haben zu zweit knapp 2,8m Kabinenlänge plus 2m Alkovenlänge...

    Aber zu Deinen Basisfragen: ich habe ja mit einer DoKa Pritsche begonnen, da konnte ich meine Alltagskabine einfach als Ladung drauf setzen. Ladebordwände und Zurrgurte reichten zur Befestigung.
    Für die neue, 'große' Kabine habe ich die Pritsche abgebaut und anstelle dessen einen Hilfsrahmen aus 50*50er Alu-Vierkantrohr auf die originalen Befestigungspunkte gesetzt, an den ich auch die origianlen Radläufe geschraubt habe. Dem TÜV hat dies überraschenderweise ausgereicht - eine Fahrwerksabdeckung wurde nicht verlangt. Aber eine Umschreibung auf 'LKW Platform'. Soetwas dürfte bei Dir dann auch nötig sein.
    Je nach Gewichtsreserven werde ich aber vielleicht noch eine dünne Aluplatte auf den Rahmen setzen - ich habe irgendwie ein ungutes Gefühl, mit einem offenen Rahmen herum zu fahren. Wer weiß, was irgendein Polizist im Ausland dazu sagt.
    Für den Alltagsbetrieb habe ich übrigens eine 19mm Siebdruckplatte auf dem Hilfsrahmen geschraubt, um den Bus wieder als Pritschenfahrzeug nutzen zu können.

    Die neue Kabine wird vermutlich ebenfalls als Ladung klassifiziert, aber laut des in den Bau einbezogenen TÜV'lers gibt's auch kein Problem, mit der Kabine eine 'wahlweise'-Eintragung als Wohnmobil zu bekommen. Die Befestigung der Kabine erfolgt über (derzeit) vier hochfeste Schrauben an entsprechenden Konsolen am Hilfsrahmen, die mit Bordwerkzeug zu lösen sind (das ist nötig, um die Kabine als Ladung klassifizieren zu können). Der TÜV ist mit diesen 4 Schrauben einverstanden, ich habe da aber auch Bauchgrimmen - warum ist die Pritsche sonst mit 10 Schrauben befestigt?

    Und was das Absetzen angeht: die RiecoTitan sind sehr gut, aber auch teuer und schwer - 12kg das Stück.

    Hilft Dir das etwas weiter?
    Gruß
    Leerkabinen-Wolfgang

    P.S.: ich habe noch nicht begriffen, welchen Vorteil Du in der Absetzkabine gegenüber einem Campinganhänger siehst. So wie ich es verstanden habe, willst Du nur auf der Weg zu einem Campingplatz einmal irgendwo übernachten und dann auf Deinem Ziel-Campingplatz fest stehen bleiben. Das ist m.E. das perfekte Verhaltensmuster für Wohnwagenurlaub - nicht umsonst heißt es ja Wohnmobil - das ist eigentlich das richtige Domizil, wenn man häufig seinen Standort wechselt...

  • Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 20. August 2016 um 20:08

    Hallo Hartwig,

    ich habe bei meinem Alltagskabinchen Alu-U-Profile an die Innenwand geklebt, in die ich dann Holzplatten (als Schrankwangen) eingeschoben und diese durch die Alu-Schenkel verschraubt habe, so daß ein späterer Ausbau leicht möglich war.

    Dazu habe ich es mir einfach gemacht: Aluleistenposition angezeichnet, zwei Holzleisten oben und unten quer zu der späteren Aluleiste mit Klebeband provisorisch an die Wand geklebt, so daß die Schmalseiten auf der Linie lagen. Dann nach den entsprechenden Vorbehandlungen von GfK und Alu einfach eine ordentliche Sika-Raupe auf das Alu aufgetragen, kleine Distanzstücke (zurecht geschnitten aus passend dicken Untelegplatten aus dem Fensterbau) so in den Kleber gedrückt, daß seitlich noch Alu überstand und das ganze einfach auf's GfK gedrückt, wo die Aluleiste durch die beiden Holzleisten perfekt positioniert wurden.
    Dann habe ich das heraus gequollene Sika auf der holzleistenabgewandten Seite glatt gestrichen (und dabei die Distanzstückchen mit Kleber komplett verdeckt). Dann habe ich das nach Entfernung der Holzleisten auch auf der anderen Seite versucht, dabei aber das Aluprofil geringfügig verschoben. Bei dem nächsten Profil habe ich dann auf das Glätten der zweiten Seite verzichtet - und die Holzleiste unten, wo sie am GfK anliegt, keilförmig angeschnitten, damit sie nicht mit dem Kleber in Verbindung kommen und beim Entfernen die Aluleiste verschieben kann. Der Kleber hat genügend Anfangsfestigkeit, daß sich die Profile bis zum Abbinden des Klebers nicht verschoben haben.

    Wenn Du mit einer Seite leben kannst, die man evtl. nachbearbeiten muß, oder etwas feinmotorischer bist als ich, vielleicht ein Weg für Dich?

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Arbeitsname: 'Happy Hobo'

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 18. August 2016 um 21:46

    So, es gibt neues zum Thema 'Happy Hobo' zu melden: heute kam ein rund 160cm hohes Paket auf einer Europalette an: meine Fenster sind da! :D Und diehier angegebenen Gewichte stimmen tatsächlich! Irgendwann gibt's jetzt auch Licht in der Kabine!

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Leichtbau-Frischwassertank?

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 18. August 2016 um 21:36

    Hi Peter,

    an die hatte ich auch schon gedacht - allerdings käme ich an die Reinigungsöffnungen nicht dran, weil die unter der Duschtasse liegen würden.

    @all:
    Im Augenblick versuche ich die Vor- und Nachteile von Christan's Idee mit den nebeneinanderliegenden Tanks zu durchdenken. Dem gewichtigsten Nachteil, nämlich Ein Verzicht auf einen Siphon als Geruchsverschluß, kann man durch einen Stopfen entgegen wirken. Und daß die 130l Wasser bei vollem Ab- bzw. Frischwassertank den Schwerpunkt des Wagens etwas verschieben, ist wohl eher von untergeordneter Bedeutung, er wird immer noch irgendwo im Bereich zwischen DoKa-Ende und Hinterachse liegen.
    Gibt es sonst noch Vorteile von übereinander statt nebeneinander liegender Tanks? Die Vorteile nebeneinander liegender Tanks sind in meinem speziellen Falle jedenfalls erheblich...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    P.S.: manchmal ist man so sehr von einem Gedanken besessen, daß man andere Lösungen gar nicht mehr sieht. Wie gut, daß im Forum immer wieder Leute sind, deren Gedanken noch nicht in meinen Schienen laufen! Danke Euch allen!

  • Leichtbau-Frischwassertank?

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 18. August 2016 um 15:10

    Raimund (mountain):
    So wie ich den Inhalt der velinkten Seite verstehe, bieten die den Bau eines GfK-Tanks an. Ich möchte allerdings meine bestehenden GfK-Wände und Stege als Tank nutzen, und das ist nach deren Aussage nicht empfehlenswert: "Beschichtungen von bestehenden Lagertanks sind nicht ratsam da die Oberflächen bei diesem Verfahren Hautbildner enthalten." Also leider nix... :(

    @ThomasFF:
    Deine Lösung erscheint mir schwer - und mit den gleichen Problemen wie ein Wassersack hinsichtlich der Hygiene behaftet.

    Christian (mrmomba):
    Die Tanks liegen direkt unter der Dusche, um hier einen vernünftigen Ablauf hin zu bekommen (und bei der Leitungsführung für die Tankbefüllung sowie das Abwasser des Küchenwaschbeckens freier zu sein), will ich die Tanks übereinander setzen, dafür aber Verstärkungen einbauen, die die CfK-Wabenplatte des Duschbodens noch unterstützen sollen. Auch wäre die Lastverteilung vorne/hinten bei übereinanderliegenden Tanks beim 'Umnutzen' des Wassers immer gleich ;)
    Wäre aber immerhin noch einmal ein Denkansatz...

    Also so langsam zeichnen sich so verschiedene mögliche Wege ab... :)

    Vielen Dank nochmals an alle Mitdenker
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Leichtbau-Frischwassertank?

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 18. August 2016 um 08:52

    Noch eine Frage zu dauerhafter Wasserbelastung und GfK/Gelcoat an alle:
    ist es richtig, daß Epoxydharz diesbezüglich unkritisch ist? Mein Kabinenbauer sagt, daß das von ihm verwendete Harz speziell auch zur Osmosesanierung empfohlen wird...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Leichtbau-Frischwassertank?

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 18. August 2016 um 08:45

    Hi Stefan,

    Zitat von JStefan

    ...denn Wasser ist Lebenserhaltend / Sicherheitsrelevant... Je nach Aufenthaltsort auch nicht anderweitig verfügbar...


    Genau so sehe ich das auch, deshalb suche ich ja so intensiv nach einer leichten und 'gesunden' Lösung...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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