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  2. Leerkabinen-Wolfgang

Beiträge von Leerkabinen-Wolfgang

  • Verstärkung in GFK-Sandwichplatten nötig?

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 22. August 2017 um 10:43

    Mein Kabinenhersteller hat an allen Plattenkanten die letzten 30mm in Hartschaum ausgeführt. So können die Kräfte von den GfK-Deckschichten in die Stirnseiten der Platten und bei einer Verklebung dort in die nächste Platte eingeleitet werden. In diesem Zustand habe ich die Kabine zum Leerkabinen-Treffen 2016 aus Hannover geholt und wieder dorthin zurück gebracht.

    Offene Kanten (z.B. an dem Durchgang zum Fahrerhaus) hat er ebenso ausgeführt, so daß hier direkt die Türscharniere (ich habe ja keine Aufbautür mit Rahmen etc.) verklebt und verschraubt werden konnten. Aber an allen anderen Stellen muß die Stabilität des normalen Schaums reichen (und hat das z.B. bei meinem 20 Jahre alten MaBu auch getan). Ich glaube, die Forderung nach Verstärkungen stammt noch aus der Zeit, als Styropor als Wandfüllung verwendet worden ist, das hat einfach zu wenig Druckstabilität und konnte sich auf Dauer durch die Fensterverschraubung zusammen drücken lassen. Wenn überhaupt, so würde ich höchstens noch einen GfK-Streifen von innen um den Fensterausschnitt kleben, um die punktuellen Verschraubungskräfte etwas besser zu verteilen.

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Fiat Ducato mit aufstellbarem Alkoven

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 22. August 2017 um 09:29

    Hallo Peter,

    auch von mir herzlichen Glückwunsch zum Startschuß! Ich wünsche Dir, daß sich möglichst viele Deiner Ideen und Vorstellungen umsetzen lassen - und bin gespannt auf Deinen Ausbaubericht!

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Grundrißplanung Kabine 710*238*200/210cm zur Dauerbewohnung

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 21. August 2017 um 10:27

    Ach soooo....

    Dann läuft das ganz auf eine U-Sitzgruppe hinaus, deren unterer Schenkel nicht ganz geschlossen ist. Das wäre eine vereinfachte Ausführung meiner Superduperluxussitzgruppe und die Art, wie wir sie jetzt aus Platzgründen in 'Happy Hobo' verwirklicht haben. Ich kann sie also nur gut finden ;) Wenn das 'U' in den Wohnbereich offen ist und der Schenkel vor dem Fahrerhausdurchgang nicht durch geht, sondern nur durch eine Einlegeplatte geschlossen wird, ist das m.E. die zweitbeste Lösung! ;) Nachteil gegenüber meiner Lösung: man muß beim Übergang zwischen Fahrerhaus und Kabine immer um den Tisch herum tanzen (bzw. diesen zusammen klappen).

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Grundrißplanung Kabine 710*238*200/210cm zur Dauerbewohnung

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 21. August 2017 um 09:38

    Hi Mirko/Sequoia,

    die zum Fahrerhaus offene Sitzgruppe vorne ist bei vielen 'Joghurtbechern' mit Festbett hinten gang und gäbe. Durch drehen von Fahrer- und Beifahrersitz gibt's kostenlos weitere Sitzplätze... Aber: Du willst in den sonnigen Süden, d.h. die Sonne brennt Dir auf's un- oder zumindest schlecht gedämmte Fahrerhaus und brutzelt durch die Scheiben. Was da an Wärme rein kommt, dem kannst Du mit einer Klimaanlage kaum Herr werden. Auf jeden Fall wird es lokal sehr heiß und woanders dafür kalt sein- Unangenehm! Nix um sich so wirklich wohl zu fühlen.
    Als ist eine gut wärmegedämmte Verschließung der Öffnung nötig. Aber wo packst Du diese Platten o.ä. bei Nichtgebrauch hin?
    Auf der anderen Seite hast Du so die Chance, mit zu bekommen, wenn hinten evtl. ein Schrank nicht richtig verschlossen war bevor Dir alles durch die Gegend geflogen ist... ;)

    Trotzdem: ich halte diese Lösung für Deine Pläne nur bedingt tauglich. Dann lieber neben dem Durchgang noch Schiebefenster nach vorne!

    Und zum Thema 4x4 oder 6x6: wir hatten ja schon einmal miteinander telefoniert, und wenn Du der Ansicht bist, daß für Deine Reisepläne der 6x6 die bessere Wahl ist, dann wird das wohl von uns allen so akzeptiert - aber Überlegungen, ob es nicht doch bessere Ideen gibt, werden dennoch kommen, weil ja keiner von uns in Deinem Kopf sitzt und Deine Vorstellungen zu 100% kennt. Ich habe für mich gemerkt, daß für meine Fahrziele ein kleineres, leichteres, wendiges Fahrzeug besser geeignet ist - aber für mich steht Afrika auch ganz, ganz weit hinten auf meiner Zieleliste (eigentlich ganz am Ende ;-)). Deshalb werde ich die Überlegungen eines 'Dickschifffahrers' zwar auf Umsetzbarkeit und Sinngehalt für meinen Zweck prüfen, sie dann aber (für mich!) doch größtenteils verwerfen müssen... Aber Ideen wie z.B. die TTT bleiben dann doch haften. Die Idee ist einfach gut und wird übernommen. Meine Teilnahme am Buffet ;)

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Werkstattausstattung (Hebebühne etc.) gefunden

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 21. August 2017 um 09:08

    Hi Leute,

    durch Zufall bin ich gerade in den ebay-Kleinanzeigen auf Angebote aus einer Werkstattauflösung gestoßen:
    3.5t Hebebühne
    30kW Gas-Heizkanone
    Motorhebekran

    Vielleicht interessiert's ja jemanden - ich kann aber nichts zu den sachen sagen - ich kenne den Verkäufer gar nicht.

    Gruß
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Grundrißplanung Kabine 710*238*200/210cm zur Dauerbewohnung

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 18. August 2017 um 16:36
    Zitat von Gode_RE

    ...interessant Dein Entwurf. Allerdings drängt sich mir die Frage auf - schwere Wassertanks plus schweres Quad hinten, teils hinter der Hinterachse? Bin da auf überschlagen gerechnet 2 to hinter der Achse gekommen... Oder habe ich mich da verguckt? ...


    Nee, hast Du nicht. Aber zumindest die Wassertanks sollten noch auf der hinteren Tandemachse sein - und dann ist da immer noch die Idee, die Kabine zu Kürzen. Bei dem Grundriß ohne gravierende Nachteile zu machen.

    Gruß
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Grundrißplanung Kabine 710*238*200/210cm zur Dauerbewohnung

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 18. August 2017 um 13:54

    Der Wolfgang kann das Spinnen einfach nicht lassen... Nachdem ich vorhin im falschen Thread gepostet habe, hätte ich hier noch eine weiter gedachte Idee mit Platz für eine Quad- (oder Enduro- oder eBike-)Garage:

    Unter dem großen Bett ist Platz für ein Quad und 2* rd. 650l Wasser (sinnvollerweise vier Tanks mit je 325l, unten Abwasser, oben Frischwasser) und der gesamten Wasserversorgung mit Frischwasser- und Bilgepumpe (für die Dusche), Filtern und Warmwasserbereitung. Die Treppe (als Stauraum nutzbar) zum Heckbett käme zwischen Naßzelle und Küche; eine ausziehbare Arbeitsplatte könnte die Küche bei Bedarf erweitern, eine an der Naßzellenwand montierte Tür kann den Bettbereich abtrennen. Falls gewünscht kann man dann noch den Kühlschrank hoch setzen (evtl. mit Tür über der Treppe), dann wäre zwischen Kühlschrank und Außenwand noch ein 30cm tiefer Bereich über volle Fahrzeughöhe für das, was Du noch an Technik einbauen wolltest.
    In der Naßzelle könnte ich mir ein drehbares Waschbecken vorstellen, so daß Du einerseits bei Bedarf Deine große, leicht abtrennbare Dusche hast, auf der anderen Seite aber auch auf dem Klo oder vor dem Waschbecken keine klaustrophobischen Anfälle bekommst.
    Die Sitzecke vorne würde vor dem Fahrerhauszugang unterbrochen und könnte bei Bedarf durch ein entsprechende Einlegeelement ergänzt werden. Batterien etc. könnten in einer der Sitzkisten Platz finden. Da würde sich sogar noch die Möglichkeit anbieten, die Sitzecke als ganzes 15cm höher zu setzen, so daß Du auf 25cm Doppelboden kommen würdest - genügend, um Campingstühle/-tische, Grill u.ä. darin unter zu bringen.

    Sogar ein Verzicht auf den Technik-Doppelboden wäre hier denkbar: man kann durch die Heckgarage mit aller Installation von der einen zur anderen Seite kommen...

    Lustiges Weiterplanen!
    Leerkabinen-Wolfgang

    P.S.: interessant, wie viele unterschiedliche Möglichkeiten sich finden, den Raum zu füllen! ;)

    Bilder

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  • Seilwinden

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 18. August 2017 um 11:26

    Hi Sequoya,

    bei den beiden Bildern von Campo mit dem außen verlasteten Quad kommt mir eine Idee: wenn Du meine Grundrißidee spiegelst, sprich die Betten nach hinten setzt, könntest Du mit einem Quad evtl. seitlich in eine Heckgarage fahren - die müßte dann auch nicht allzu lang werden:

    Wie breit ist so ein Quad üblicherweise?

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    P.S.: Sorry, falscher Thread - gehört eigentlich hier zu

    Bilder

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  • Seilwinden

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 18. August 2017 um 09:44

    Hi Mirko,

    Erfahrungen mit Quad on board? Frag einmal bei den Parapantern mit ihrem Saurer-Bus...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Seilwinden

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 18. August 2017 um 08:31

    Lieber Campo,

    wenn ich Deine Bilder so sehe, bin ich froh, meinen VW T5 zu fahren. Wenn alles wie geplant paßt, werde ich am Ende nur 800kg Radlast haben (und evtl. etwas breitere geländetaugliche Reifen) - damit werde ich da, wo sich Deine 'dicken Brummer' eingegraben haben, hoffentlich noch locker über den (für mich festen) Boden schweben...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Paketkoffer-Treffen 2017

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 17. August 2017 um 15:07

    Hi Christin,

    ok, ich werde versuchen, den Bau passen zu steuern. Das hängt aber auch von meinem Schreiner ab - wenn der gerade einmal Zeit hat, an 'Happy Hobo' zu bauen, geht das vor. Sorry! ;)

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Paketkoffer-Treffen 2017

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 17. August 2017 um 13:51

    Bei mir ändert sich ständig der Ausbaustand - mal kann ich fahren, mal nicht, weil gerade mal wieder alles herumfliegen könnte.
    Nehmt Ihr auch kurzentschlossene Fremdlinge auf?

    Gruß
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Hanomag A-L28

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 17. August 2017 um 10:47

    Ok, bei 12V 25A Strombelastbarkeit, das reicht ja schon fast... Weiß jemand etwas Fundiertes über die Strombelastbarkeit der 7- bzw. 13poligen Anhängerstecker?

    Gruß
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Hanomag A-L28

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 17. August 2017 um 09:26

    Hi Christian,

    Zitat von mrmomba

    ...
    Du nimmst eine Anhängersteckdose (gibts in 3 Pol) und gehst direkt dran. In der Einfachheit nehmen sich beide Lösungen nichts.


    Soweit ich mich erinnere, sind die Pole eine 7-poligen Anhängerkupplung m.W für 7A Dauerstrom ausgelegt. Da der maximale Ladestrom nur recht kurz auftritt, könnte man versuchen, jeweils 3 Kontaktpaare zusammen zu schalten, dann würde es vielelicht gehen.
    Besser wäre vermutlich eine Steckverbindung, wie sie bei Gabelstaplern verwendet wird, die gibt's für 50A und mehr - dazu kann Christopher alias VWBusman aber mehr sagen...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Reiserasierer

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 17. August 2017 um 09:15

    Ich habe bei diesem Thread immer ein bißchen geschmunzelt, aber anscheinend ist das tatsächlich ein Thema - deshalb auch etwas Mist von mir dazu:
    Ich verwende einen Phillips Arcitec Akkurasierer. Der ist jetzt rund 10 Jahre alt, aber der Akku ist immer noch so gut, daß ich 3 Wochen ohne Nachladen damit hin komme. Ok, das vermeidet nicht das vor-der-Reise-ans-Einpacken-denken, aber dafür habe ich als Notlösung immer noch die Möglichkeit, mir irgendwo Einmalraiserer zu holen. Geht auch. Und ist bislang noch nicht nötig gewesen.

    Gruß
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Hanomag A-L28

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 17. August 2017 um 09:11

    Hi Micha,

    für eine solche Konstellation bietet sich das 'HWK-Prinzip' (nach unserem User 'HWK') an: Wechselrichter in das Basisfahrzeug, normales, zur Batterie passendes 230V-Ladegerät mit max. 25A Ladeleistung in der Kabine. Vorteil: wenn Du mal Landstrom haben solltest (z.B. zuhause), kannst Du den Aufbau perfekt versorgen. In meine Absetzkabine mache ich es genau so - nur habe ich eine 180A-LiMa und kann mir daher einen 1500W-Wechselrichter erlauben, mit dem ich sogar einen Fön bzw. während der Fahrt die Elektroheizung meiner Truma versorgen kann. Bei Dir sollte der WR nicht mehr als etwa 350W haben (sonst ziehst Du Dir evtl. während der Fahr die Starterbatterie leer), aber das ist auch schon mehr, als Du über Solarpanele unter optimalen Bedingungen herein bekommst...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Grundrißplanung Kabine 710*238*200/210cm zur Dauerbewohnung

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 17. August 2017 um 09:01

    Danke Gode,

    wohl gesprochen - ähhh, geschrieben! Aber hier ging es ja noch sehr friedlich zu, und ich persönlich finde gerade die Denkanstöße von Usern mit ganz anderen Schwerpunkten für mich immer wieder nachdenkenswert - und mancher Beitrag hat bei 'Happy Hobo' auch zu Planungsänderungen geführt (z.B. das Zurückgehen auf Gas in der Kabine, nachdem ich anfangs gasfrei bauen wollte).

    Insofern - weiterhin gute Diskussionen
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Grundrißplanung Kabine 710*238*200/210cm zur Dauerbewohnung

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 16. August 2017 um 14:15

    So, lieber Mirko,

    nachdem ich jetzt auch mit dem Aufzeigen der Vorteile eines anderen Grundrisses weiter oben fertig bin, will ich Dir noch einen oder zwei Flöhe ins Ohr setzen.

    Denn nach der Zusammenstellung der Wünsche kommt die Kostenaufstellung. Und wenn sich dabei herausstellt, daß am Ende kein Geld mehr zum Reisen übrig ist oder Du lieber einfacher aber länger reisen willst, könnte man 'meinen' Grundriß gut abspecken: statt der Superduperluxussitzecke eine U-Sitzgruppe von vielleicht 160cm Schenkellänge, das spart 40cm. Dann am Schrank neben dem Eingang und and der Naßzelle jeweils 30cm und an der küche 60cm abgeknapst, und schon ist die Kabine (ohne unvertretbare Abstriche) auf etwa 6m geschrumpft - und paßt damit vielleicht auf einen 4x4, dem Campo ja auch eine höher Geländegängigkeit bescheinigt als dem 6x6. Das dürfte den einen oder anderen Tausender einsparen...

    Und dann könnte man entweder seitlich am Tisch der Superduperluxussitzecke oder im heck bei einer U-Sitzgruppe (bzw. Heckdinette) eine große Klappe a la bimobil einsetzen, wie z.B. unser Urologe das gemacht hat. So viel Licht und Luft, das ist echt genial!

    So, das soll's von mir zum Grundriß erst einmal gewesen sein. Zu anderen Punkten hätte ich auch noch 'was zu sagen... ;)

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 16. August 2017 um 10:28

    Ich staune immer wieder über Deinen Perfektionismus! So viel Geduld werde ich wohl nicht aufbringen, jetzt juckt's in den Fingern, den Innenausbau so weit zu bekommen, daß man rudimentär auf Tour gehen kann. Und wie ich mich kenne, bleiben dann die letzten 10% der (Schönheits-)Arbeit unerledigt. Was mich aber auch nicht stört, wenn ich dafür in schönen Ecken unterwegs bin!

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Grundrißplanung Kabine 710*238*200/210cm zur Dauerbewohnung

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 15. August 2017 um 15:05

    Hi Mirko/Sequoya,

    Die Idee, Deine Kabinenhöhe um 10cm zu vergrößern, finde ich sehr gut - so kannst Du zumindest einen 'Technikboden' vorsehen, in dem Du Warmluft- und Wasserleitungen oder auch Kabel so verlegen kannst, daß man wieder dran kommt. Zudem gewinnst Du einen fußwarmen Boden. Und die Dusche läßt sich innenliegend inkl. Entwässerung realisieren, wenn eine Bilgenpumpe aus dem Yachtbereich zum Abpumpen des Duschwassers in einen (höher liegenden) Abwassertank eingesetzt wird.
    Zudem würde ich Deine Frisch- und Abwassertanks in einen innenliegenden und einen außenliegenden Teil aufspalten, so daß Du bei Frost zwar weniger Kapazität hast, dafür aber nichts kaputt geht. In der frostfreien Zeit hättest Du dann die volle kapazität zur Verfügung.

    Nachdem Gode ja auch ähnliche Schwerpunkte hat wie ich, muß ich doch noch ein wenig Salz in die Wunde 'Traumsezierung' reiben und ein paar Punkte herausstellen, die sich in einem Grundriß ähnlich wie von mir skizziert ergeben.
    1. Schalfbereich:
    a) die Trennung in einzelne Bereiche läßt eine Spiegelung des Grundrisss zu - solltest Du doch noch auf Deine Quad-Idee zurück schwenken, könnte man die Betten nach hinten verlegen und darunter eine Quad-Garage ansiedeln.
    b) bei 238cm Innenbreite und zwei 90cm breiten Betten bliebe ein Zwischenraum von 60cm - perfekt für 60cm lange Auszüge unter den Betten in den Zwischenraum. Platz für unendliche Mengen an Klamotten oder auch für Technik. Die übrigen 30cm der Breite unter den Betten könnte man z.B. zur Unterbringung eines eBikes gut verwenden: ich habe eines mit abklappbaren Pedalen und um 90° drehbaren Lenker, das ist in Fahrposition unter 30cm breit. Falls Du im Bereich der eBike-Garagen auf den Doppelboden verzichtest, bleibt über dem Bett noch gut 1m Luft - nach unserer Erfahrung ein gutes Maß. Dazu Fenster über beiden Betten und eine Dachhaube, über den Fenstern dann noch Hängeschränke. Das sollte eigentlich reichen für alle Klamotten, die Ihr dabei haben werdet. Auch bieten die 58cm Luft zwischen den Betten genügend Bewegungsraum als Durchgang zum Fahrerhaus. Und mit einem Matratzenbelegten Brett zwischen den beiden Matratzen bekommst Du eine Liegefläche von knapp 2,4m * 2m - da kann man notfalls auch zu dritt noch gut schlafen, zu zweit auf jeden Fall auch bei höheren Temperaturen!
    Nachteil: die beiden großen Außenklappen unter den Betten für die eBikes gibt's nicht umsonst. Aber unten angeschlagen hast Du gleich einen sehr kommunikationsfördernden Stehtisch! Man könnte zwar beide eBikes auch hinter auf einer Seite verstauen, aber das erfordert dann schon wieder mehr Kraft, um das hintere eBike erst 1,2-1,4m hoch und dann noch nach hinten zu hieven.

    2. Wohnbereich
    a) hier bieten sich gute Möglichkeiten für eine gewichtsoptimale Tankposition: bei 238cm Innenbreite stehen rund 120cm für die Sitzbank entgegen der Fahrtrichtung an - das macht bei Mitnutzung des Doppelbodens rd. 300 Liter, man könnte sogar die Sitzbank gleich als Tank konstruieren (irgendwo im Forum gibt's einen Link auf einen Tank-Individualhersteller, der das gebaut hat, ich finde es momentan nicht) und vielleicht 500 Liter Wasser darin unter bringen.
    Im langen Schenkel in Fahrtrichtung wäre dann auch Platz für die entsprechende Menge Ab- (bzw. Frisch-)wasser - ebenfalls ziemlich günstig auf der hinteren Achse, dahinter wäre dann Platz für Pumpe, Filter und Heißwasserbereiter. Stauraum bietet die Sitzecke jedenfalls genügend. Und im Heck könnte eine Stauraumklappe den Raum unter der hinteren Quersitzbank von außen zugänglich machen für all das Gerümpel, das man sonst so mit führt.
    b) man könnte die Sitzgruppe auch nach vorne Verlagern - dann müßte der Querschenkel der Sitzgruppe nur vor der Fahrerhaustür unterbrochen und bei Bedarf mit einem sitzpolsterbedeckten Brett wieder geschlossen werden. Auch in diesem Fall könnte die Technik und das Wasser in den Sitzkisten unter kommen, was gewichtstechnisch auch nicht ungünstig wäre.
    c) die große Sitzgruppe bietet mehr als 6 laufende Meter gut zugängliche Hängeschränke - auch wieder jede Menge leicht nutzbarer Stauraum.
    d) für eventuelle Gäste bietet die große Sitzecke auch eine große Schlafmöglichkeit von 240*200cm - man könnte also im Extremfall mit 6 Personen recht gut in der Kabine schlafen, mit 4 Personen geradezu luxeriös.
    e) für Musikliebhaber bietet die große Sitzecke auch die Möglichkeit, vier Lautsprecher unter zu bringen und diese je nach gewünschter Sitzposition stereophon umzuschalten.

    3. Funktionsbereich
    durch die Positionierung in der Fahrzeugmitte ergeben sich viele Möglichkeiten der Umsetzung - auf einer Fläche von 310cm*238cm läßt sich viel unter bringen. Fix wären die Wände an den Betten von je 90cm Breite, die Rückwand der Sitzbank gegen die Fahrtrichtung von etwa 120cm und die Tiefe der Sitzbank in Längsrichtung von etwa 60cm. Daraus erben sich u.a. folgende Anordnungen:
    a) auf der Fahrerseite an die Quersitzbank anschließend eine Naßzelle von 120cm Breite und bis zu 190cm Länge, gefolgt von der Aufbautür und einem Schrank an der Bettwand. Die Küche würde sich dann an den Längsschenkel der Sitzecke anschließen und evtl am Ende noch L-förmig abknicken - macht über 3m Küchenlänge.
    b) wie Holger schon geschrieben hat, engen hohe Schränke den empfunden Platzeindruck klein. Man könnte also die Küche mit einer Arbeitsplattenhöhe auf Höhe der Rückenlehnenoberkante L-Förmig hinter die Sitzbank bis an die Bettenwand führen, evtl. auch dort noch einmal abknicken. Macht fast 4m Küchenlänge. Die Naßzelle würde dann auf der anderen Seite an die Bettwand angesetzt, zwar nur 90cm breit, aber immerhin auch bis zu 190cm lang. An den Längsschenkel der Sitzgruppe käme dann auch noch ein halbhohes Schränkchen, dazwischen die Aufbautür, so daß der Raum bis zur Naßzelle bzw. dem eventuellen Küchenhochschrank an vor der Bettwand optisch zum Wohnraum dazu kommt, was ein deutlich luftigeres Gefühl verspricht.
    c) bestimmt gibt's auch noch andere sinnvolle Lösungen... ;)
    d) alle Lösungen haben gemeinsam, daß sie viel Bewegungsraum vor der Küche haben - mind. 90cm statt etwa 60cm bei Deinem Entwurf. Da kann man ganz gut miteinander arbeiten bzw. einer arbeiten und der andere noch dran vorbei kommen...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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